HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Moderator: bigbird

Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Jesus4You » Mi 13. Jan 2010, 20:50

Nachdem meine dreijährge Tochter Enya vor dem Schlafengehen allein ihr Vater Unser gebetet hatte, brachte sie mir ihren kleinen Bilderrahmen, in dem ein wunderschönes Bild von Jesus zu sehen ist. Sie sagte zu mir, das wir Jesus noch erzählen müssen was Heute so alles geschehen ist. :D

Schließlich legten wir uns in ihr Bett und kuschelten wie jeden Abend und unterhielten uns. Irgendwie sind wir auf mein Meerschweinchen gekommen, das schon vor vielen Jahren verstorben ist. Ich sagte ihr, das mein Meerschweinchen schon tot ist und sie fragte mich ob ich traurig war und geweint habe. "Ja, ich habe sehr viel geweint, weil mein Meerschweinchen mein bester Freund war", erwiederte ich ihr. Enya fragte mich dann, ob ich es danach in den Müll geworfen hätte und so erklärte ich ihr, das man Tiere und Menschen nicht in den Müll wirft, sondern das man ein Loch in die Erde gräbt und sie vorsichtig hinein legt und anschließend das Loch wieder zu macht.

"Und dann?", wollte meine Tochter wissen. "Dann ist mein Meerschweinchen in den Himmel gekommen, zum lieben Gott und zu Jesus, so wie alle Menschen. Meine Tochter sagte plötzlich: "Wenn Blue (unser Hund) tot ist, kommt er auch in die Erde und Jesus macht ihn wieder munter und er kommt in den Himmel. Wenn Opa tot ist, kommt er auch in die Erde und Jesus macht ihn wieder munter und er kommt in den Himmel." Das wiederholte sie mit allen Personen die sie kennt. Darauf konnte ich nur zustimmend antworten, das sie Recht hat und plötzlich sagte sie etwas das mich sehr verwunderte: "Dann sind wir alle wieder zu Hause.." :clap:

Ja, irgendwann sind wir alle wieder zu Hause. Bei Jesus unseren Herrn und Gott, unseren Vater. Ich habe noch nie mit meiner Tochter darüber gesprochen und doch hat sie es so gut verstanden. Einfach unglaublich.

Darum sagte auch Jesus, wir sollen sein wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich. :praisegod:

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?
Ich glaube an die Existenz des Göttlichen aber ich glaube nicht das eine bestimmte Religion die göttlichen Rechte gepachtet hat. In jeder Religion findet man ein Stück der großen Wahrheit.
Benutzeravatar
Jesus4You
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 79
Registriert: Do 7. Jan 2010, 13:41

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Taube » Do 14. Jan 2010, 18:25

Ich war immer wieder überrascht, wie die Kinder sich so natürlich mit dem Glauben auseinandersetzen. Gott und Jesus werden sind wie ganz natürliche Partner, Da wird gedankt, reklamiert, gefragt und gedankt, nicht einfach so brav alles akzeptiert sondern auch ganz kritisch gefragt.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
Benutzeravatar
Taube
My home is my castle
 
Beiträge: 12345
Registriert: Fr 11. Okt 2002, 15:47

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Richard3 » Fr 15. Jan 2010, 10:07

Taube hat geschrieben:Ich war immer wieder überrascht, wie die Kinder sich so natürlich mit dem Glauben auseinandersetzen. Gott und Jesus werden sind wie ganz natürliche Partner, Da wird gedankt, reklamiert, gefragt und gedankt, nicht einfach so brav alles akzeptiert sondern auch ganz kritisch gefragt.

Gruss Taube


Dass dies meist funktioniert, darauf können auch die bauen, die ihren Kindern Allah oder Shiva nahebringen. Auch die Ahnen und die Geister waren (und sind es teilweise noch heute) natürliche Partner.
Kinder - und auch Tierkinder höherer Art - benötigen Ausbildung für ihr weiteres Leben zum Überleben.
Deshalb sind sie prägbar.
In den ersten 3 Jahren ist dies vorwiegend das Elternhaus.

Mich hat mal vor Jahren einer gefragt, ob ich den Unterschied zwischen Märchen und Lüge kennen würde.
Da mir spontan nichts einfiel, sagte er:
"Wenn du einem Kind ein Märchen erzählst, weiss das Kind im Normalfall dass es nicht stimmt, eine erfundene Geschichte ist.
Ansonsten belügst du es."

Gruss Richard3
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon jes_25913 » Fr 15. Jan 2010, 18:42

Richard3 hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Ich war immer wieder überrascht, wie die Kinder sich so natürlich mit dem Glauben auseinandersetzen. Gott und Jesus werden sind wie ganz natürliche Partner, Da wird gedankt, reklamiert, gefragt und gedankt, nicht einfach so brav alles akzeptiert sondern auch ganz kritisch gefragt.

Gruss Taube


Dass dies meist funktioniert, darauf können auch die bauen, die ihren Kindern Allah oder Shiva nahebringen. Auch die Ahnen und die Geister waren (und sind es teilweise noch heute) natürliche Partner.
Kinder - und auch Tierkinder höherer Art - benötigen Ausbildung für ihr weiteres Leben zum Überleben.
Deshalb sind sie prägbar.
In den ersten 3 Jahren ist dies vorwiegend das Elternhaus.

Mich hat mal vor Jahren einer gefragt, ob ich den Unterschied zwischen Märchen und Lüge kennen würde.
Da mir spontan nichts einfiel, sagte er:
"Wenn du einem Kind ein Märchen erzählst, weiss das Kind im Normalfall dass es nicht stimmt, eine erfundene Geschichte ist.
Ansonsten belügst du es."

Gruss Richard3


Das Tollste aber ist, dass bereits vor Jahrzehnten in einer Befragung christlich erzogene Kinder im Alter zwischen 11-12 Jahren glaubten, schon einmal auf der Erde gewesen zu sein! Das wurde also gesagt zu einer Zeit, da Menschen im Allgemeinen noch kaum von der Reinkarnation gehört hatten, und das auch noch im Widerspruch zu den gängigen Auffassungen des Christentums. (Tobias Brocher zitiert in Manfred Reichelt “Warum gerade ich? - Schicksalsfragen im Licht neuester Erkenntnisse”.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4844
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Richard3 » Fr 15. Jan 2010, 19:44

Also nach meinem Kenntnisstand sind die "klassischen Reinkarnationsreligionen" der Buddhismus und der Hinduismus.
Ich jedenfalls hätte es nicht übers Herz gebracht, meine eigene fundamentalistisch-evangelikale Erziehung auch meinen 2 Kindern angedeihen zu lassen.

Gruss Richard3
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Jesus4You » Fr 15. Jan 2010, 20:41

Naja ich würde mich nicht als fundamentalistich evangelikal bezeichnen. Das finde ich persönlich auch nicht gut. :?
Ich glaube an die Existenz des Göttlichen aber ich glaube nicht das eine bestimmte Religion die göttlichen Rechte gepachtet hat. In jeder Religion findet man ein Stück der großen Wahrheit.
Benutzeravatar
Jesus4You
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 79
Registriert: Do 7. Jan 2010, 13:41

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon sugi » Sa 16. Jan 2010, 19:38

Richard3 hat geschrieben:Also nach meinem Kenntnisstand sind die "klassischen Reinkarnationsreligionen" der Buddhismus und der Hinduismus.
Ich jedenfalls hätte es nicht übers Herz gebracht, meine eigene fundamentalistisch-evangelikale Erziehung auch meinen 2 Kindern angedeihen zu lassen.

Gruss Richard3


Jedoch wer die Wahrheit kennt..der wird sie weitergeben!!

Wüsste nicht weshalb ich dies jetzt meinen Kindern vorenthalten sollte..!

Schön ist es, wenn Kinder mit Gott Erfahrungen machen..und von sich aus zu Jesus gehen.

Jesus4you, ich finde es schön, wie du/ihr das mit eurer Tochter macht.

Mein jüngerer Sohn hat von der Schule die Aufgabe gekriegt, 30min etwas zu lesen..
Er hatte die Kinderbibel genommen.. Aus sich entschieden! Freiwillig! Das ist das wichtigste..denn, Glaube kann man nicht erzwingen, jeder macht seine eigenen Erfahrungen! Und! meine Kinder, sind Seine Kinder.
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
Benutzeravatar
sugi
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7007
Registriert: Sa 18. Aug 2007, 21:08

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon sugi » Sa 16. Jan 2010, 19:41

Noch was:
Ich war selbst ein Kindergartenkind, als ich Jesus ins Herz aufgenommen habe..seither ist Er stets mein Begleiter!

Es ist das beste was mir "passieren" konnte..und mein Glaube blieb in vieler Hinsicht kindlich..!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
Benutzeravatar
sugi
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7007
Registriert: Sa 18. Aug 2007, 21:08

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Wolfi » Sa 16. Jan 2010, 20:34

@"sugi"]
Auch ich glaubte im Kindergarten noch an's Christkind und an Jesus und all das, was ich da schon so gehört hatte von einem höheren Wesen. Auch dass der liebe Gott ein grosses dickes Buch hat, worin alles niedergeschrieben wird, glaubte ich damals. Dann kam die Schule und damit auch der Gehorsam; auch der Gehorsam dem Glauben gegenüber. Und dann ging's hinein in die Pubertät und da waren Mädchen weit wichtiger, als das ganze Ding, was da mit Kirche und Religion abging. Nun, ich war wohl doch etwas zu wild und landete in einem katholischen Internat. Da wurde es dann ziemlich konfus mit dem Glauben: Mal völlig (christ)gläubig, dann wiederum das pure Gegenteil davon. Nach der Schule folgten dann ein paar Glaubensphasen eher exotischer Natur: Tut Ench Amun, Mao, Che Guevara, Gandhi, John Lennon, Osho, Tarot-Karten, Runensteine, Handleser, Club of Rome, Fritjof Capra, und und und ... Immer, wenn mein Wissen nicht ausreichte, meinte ich, jemandem glauben zu müssen, dessen Wissen ich höher einstufte, als mein eigenes. Ach ja: Einmal glaubte ich sogar für eine gewisse Zeit, als Auserwählter einen heissen direkten Draht mit Gott zu haben. Das bekam mir jedoch gar nicht gut. Aber das ist eine andere Geschichte.
Im Gegensatz zu dir habe ich nicht nur den kindlichen Glauben an einen Gott abgelegt, sondern mich wegen meinen Erfahrungen und Erkenntnissen generell davon gelöst, an einen Gott zu glauben. Warum ich mich gelöst habe: Ich sehe mich der Ehrlichkeit verpflichtet; anderen wie auch mir gegenüber. ;)
Wie meine Kinder den Glauben kennengelernt hätten: Nun, wie die meisten anderen Kinder rundum auch, durch den Unterricht in der Schule. Ich hätte wohl sogar die üblichen Sachen (Nikolaus, Weihnachten, Ostern) versucht, glaubwürdig für sie zu organisieren. Wären sie dann irgendwann mit Fragen zum Glauben an mich gelangt, hätte ich ihnen allerdings wohl kaum mehr irgendwelche Märchen aufgetischt, sondern halt dann nach bestem Wissen und Gewissen Red und Antwort gestanden. Ganz nach dem Motto: Ehrlich währt am längsten. ;-)
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6878
Registriert: Di 31. Dez 2002, 14:50

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Jesus4You » Sa 16. Jan 2010, 20:51

@ Wolfi:

Was ist denn die Wahrheit?
Woher willst Du wissen was die Wahrheit ist?
Du möchtest Deinen Kindern nichts aufdrängen aber tust es doch, indem Du ihnen vermittelst das der christliche Glaube Quatsch ist, ein Märchen. Also bist Du nicht besser als diejenigen, die Du anprangerst. ;)

Für mich gibt es genauso gut viele Beweise das es Gott gibt, wie für Dich wohl Gegenbeweise, welche das auch immer sein mögen. :D

Ich denke das Glaube wie eine Beziehung zwischen Menschen ist. Wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann hat man später auch Probleme in einer Beziehung. Wer also in Glaubensdingen gezwungen wurde, der hat dann Probleme damit. Darum zwinge ich meine Tochter zu nichts. Ich bete mit ihr, rede über Jesus ganz normal, wie über einen Freund und gehe mit ihr zur Kirche. Wenn sie mal nicht beten mag oder zur Kirche gehen, dann halt nicht. Davon wird die Welt nicht untergehen oder die Beziehung zu Jesus / Gott schaden nehmen. Eher dann, wenn ich sie zwinge und vielleicht mit Strafen drohe. Und das will ich nicht, schon aus eigener Erfahrung in der Kindheit. Ich möchte das meine Tochter eine gesunde Beziehung zu Gott, zu Jesus führt. Nichts Gezwungenes, sondern etwas freies und Selbstverständliches, eine Freundschaft.
Ich glaube an die Existenz des Göttlichen aber ich glaube nicht das eine bestimmte Religion die göttlichen Rechte gepachtet hat. In jeder Religion findet man ein Stück der großen Wahrheit.
Benutzeravatar
Jesus4You
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 79
Registriert: Do 7. Jan 2010, 13:41

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Wolfi » Sa 16. Jan 2010, 21:17

Hallo "Jesus4You"

Was ist denn die Wahrheit?
Woher willst Du wissen was die Wahrheit ist?

Habe ich irgendwo gesagt, ich wüsste die Wahrheit?- "Nach bestem Wissen und Gewissen" habe ich geschrieben. ;-)

Du möchtest Deinen Kindern nichts aufdrängen aber tust es doch, indem Du ihnen vermittelst das der christliche Glaube Quatsch ist, ein Märchen. Also bist Du nicht besser als diejenigen, die Du anprangerst. ;)

Ich betrachte Märchen, offensichtlich im Gegensatz zu dir, überhaupt nicht als Quatsch. Was ich den Kindern aber auf jeden Fall zu vermitteln versuchen würde, wäre, dass sie glasklar zwischen Glauben und Wissen unterscheiden lernen.

Für mich gibt es genauso gut viele Beweise das es Gott gibt, wie für Dich wohl Gegenbeweise, welche das auch immer sein mögen. :D

Beweise?- Hmmm?- Ich habe gute Gründe, nicht an die Existenz eines Gottes zu glauben, aber Beweise?- Umso mehr interessieren mich deine Beweise für die Existenz eines Gottes, welche nicht den Glauben an einen Gott voraussetzen?

Ich denke das Glaube wie eine Beziehung zwischen Menschen ist. Wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann hat man später auch Probleme in einer Beziehung.

Je nachdem, ob man solch schlechte Erfahrungen auf- und verarbeitet, oder ob man sich damit lieber im Kreise dreht.

Wer also in Glaubensdingen gezwungen wurde, der hat dann Probleme damit. Darum zwinge ich meine Tochter zu nichts.

Im Elternhaus wurde ich überhaupt nicht zum Glauben gezwungen. Tischgebete oder Kirchgänge gehörten da nicht mit dazu. Der Zwang kam erst mit der Schule.

Ich bete mit ihr, rede über Jesus ganz normal, wie über einen Freund und gehe mit ihr zur Kirche. Wenn sie mal nicht beten mag oder zur Kirche gehen, dann halt nicht.

Ich finde schön, dass du dir Zeit nimmst für deine Tochter und dass du ihr anscheinend ihre Freiheit belässt. Nun, ich denke, deine nichtgläubige Partnerin würde sonst wohl auch einschreiten, wenn's anders wäre ...

Davon wird die Welt nicht untergehen oder die Beziehung zu Jesus / Gott schaden nehmen. Eher dann, wenn ich sie zwinge und vielleicht mit Strafen drohe.

Das denke ich auch.

Ich möchte das meine Tochter eine gesunde Beziehung zu Gott, zu Jesus führt. Nichts Gezwungenes, sondern etwas freies und Selbstverständliches, eine Freundschaft.

Nun, ich hoffe, du wirst sie genauso lieben können, wie jetzt, wenn sie dann in einem etwas reiferen Alter ihren eigenen Glauben finden wird. ;-)
lg, wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
Benutzeravatar
Wolfi
Gesperrt
 
Beiträge: 6878
Registriert: Di 31. Dez 2002, 14:50

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Adam » Sa 16. Jan 2010, 21:42

Jesus4You hat geschrieben:Nachdem meine dreijährge Tochter Enya vor dem Schlafengehen allein ihr Vater Unser gebetet hatte, brachte sie mir ihren kleinen Bilderrahmen, in dem ein wunderschönes Bild von Jesus zu sehen ist. Sie sagte zu mir, das wir Jesus noch erzählen müssen was Heute so alles geschehen ist. :D

Schließlich legten wir uns in ihr Bett und kuschelten wie jeden Abend und unterhielten uns. Irgendwie sind wir auf mein Meerschweinchen gekommen, das schon vor vielen Jahren verstorben ist. Ich sagte ihr, das mein Meerschweinchen schon tot ist und sie fragte mich ob ich traurig war und geweint habe. "Ja, ich habe sehr viel geweint, weil mein Meerschweinchen mein bester Freund war", erwiederte ich ihr. Enya fragte mich dann, ob ich es danach in den Müll geworfen hätte und so erklärte ich ihr, das man Tiere und Menschen nicht in den Müll wirft, sondern das man ein Loch in die Erde gräbt und sie vorsichtig hinein legt und anschließend das Loch wieder zu macht.

"Und dann?", wollte meine Tochter wissen. "Dann ist mein Meerschweinchen in den Himmel gekommen, zum lieben Gott und zu Jesus, so wie alle Menschen. Meine Tochter sagte plötzlich: "Wenn Blue (unser Hund) tot ist, kommt er auch in die Erde und Jesus macht ihn wieder munter und er kommt in den Himmel. Wenn Opa tot ist, kommt er auch in die Erde und Jesus macht ihn wieder munter und er kommt in den Himmel." Das wiederholte sie mit allen Personen die sie kennt. Darauf konnte ich nur zustimmend antworten, das sie Recht hat und plötzlich sagte sie etwas das mich sehr verwunderte: "Dann sind wir alle wieder zu Hause.." :clap:

Ja, irgendwann sind wir alle wieder zu Hause. Bei Jesus unseren Herrn und Gott, unseren Vater. Ich habe noch nie mit meiner Tochter darüber gesprochen und doch hat sie es so gut verstanden. Einfach unglaublich.

Darum sagte auch Jesus, wir sollen sein wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich. :praisegod:

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?


es ist schön zu lesen wie sich deine Tochter an den Glauben herrantastet.
Danke, das du uns daran teil haben lässt.

Auch bei uns gibt es schöne Erlebnisse.
Ein Beispiel:

Vor ein paar Tagen verschwand Sara (Hamster) Nr.2.
(Sara 1 schmeckte unserer Katze...)

Gestern Abend ging ich einem ungewohnten Geräusch nach und entdeckte Sara 2 in ihrem Hamsterrad, da meine 8 Jährige Tochter wohl weißlich den Käfig offengelassen hatte.

Ich schloss den Käfig und holte mein Kind.
Voller Freude, mit dem Hamster auf dem Arm, erzählte sie mir, das sie - seit Sara 2 verschwunden war – Gott darum gebeten habe Sara zurück zu bringen.
Dann schaute sie nach oben und rief danke :praisegod:
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
Habakuk 2,3 (HFA)
Adam
Wohnt hier
 
Beiträge: 1009
Registriert: So 13. Apr 2008, 10:29

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon tiktak » So 17. Jan 2010, 02:55

Kindlicher Glaube:
Was ich jetzt hier schreibe ist Wahrheit

Am Abend sah ich in den News wieder Bericht über Haiti-und das es noch immer so Probleme gibt mit den Hilfsgütern durch zu kommen-und dass die Menschen da durchdrehn(weil sie Hunger und Durst haben,aus Verzweiflung)viele beten auch auf Haiti
Auf einmal kam so ein derartig starker Schmerz über mich, ich ging in die Küche, schloss die Tür hinter mir und setzt mich am Boden,weil keine Kraft mehr hatte und begann so bitterlich zu weinen-ich glaub,so geweint hatte ich noch nie und es war mir-als würde nicht ich es da sein, der weint,sondern etwas oder jemand in mir..ich fand keine Worte zu beten-es kam aus mir heraus..nur ein Hilfe zu Gott,er möge sich erbarmen....ich weiss nicht, was ich alles gebetet habe
Dann hatte ich eine geistige Vision..ich war dort und schob mit meinen Händen all die Trümmer und Barikaden von den Strassen weg,die im Weg lagen, so dass die Hilfsgüter durch kamen..ich rief den Leuten zu, habt noch etwas Geduld,bitte beruhigt euch,ich berührte die Wunden der Verletzten,dass sie heilen und bat dann Gott, dass er auch die Menschen innerlich berührt und dass er seinen Geist kommen lässt, über alles Fleisch, wie es in Joel steht...dann hörte das weinen in mir auf und ich wurde ganz ruhig!

Mein kindlicher Glaube hofft, dass diese Vision real wird

LG
tiktak
Gesperrt
 
Beiträge: 5671
Registriert: Di 28. Apr 2009, 22:23

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Savonlinna » So 17. Jan 2010, 03:29

Danke, tiktak.

Ich hoffe mit Dir, dass das von Dir Erlebte dort ankommt. Ich glaube es eigentlich.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

Rumi (1207-1273)
Savonlinna
Abgemeldet
 
Beiträge: 2972
Registriert: Di 26. Feb 2008, 10:20
Wohnort: Hamburg

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Richard3 » So 17. Jan 2010, 11:54

sugi hat geschrieben:Noch was:
Ich war selbst ein Kindergartenkind, als ich Jesus ins Herz aufgenommen habe..seither ist Er stets mein Begleiter!

Es ist das beste was mir "passieren" konnte..und mein Glaube blieb in vieler Hinsicht kindlich..!


Jeder erlebt das sicher anders und die Wirkung dieses "elterlichen Vorlebens" ist auch von Kind zu Kind unterschiedlich.
Man nimmt ja den Eltern im Vorschulkindalter mangels eigenem Überblickes diese Dinge zwangsläufig unbesehen ab.
Mir in dem Alter Ängste einzupflanzen, die man nur mit Gebet kompensieren konnte, die einen dann später auf die Knie zwingen und eine Sündenbekenntnis als Heranwachsender unter Tränen schluchzen lassen - finde ich heute in in der Rückschau als Vergewaltigung meiner kindlichen Seele.

Das wollte ich meinen Kindern nicht auch antun.
Und beide wissen das zu schätzen.

Gruss Richard3
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon sugi » So 17. Jan 2010, 13:30

Richard3 hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Noch was:
Ich war selbst ein Kindergartenkind, als ich Jesus ins Herz aufgenommen habe..seither ist Er stets mein Begleiter!

Es ist das beste was mir "passieren" konnte..und mein Glaube blieb in vieler Hinsicht kindlich..!


Jeder erlebt das sicher anders und die Wirkung dieses "elterlichen Vorlebens" ist auch von Kind zu Kind unterschiedlich.

Richtig!

Mir in dem Alter Ängste einzupflanzen, die man nur mit Gebet kompensieren konnte, die einen dann später auf die Knie zwingen und eine Sündenbekenntnis als Heranwachsender unter Tränen schluchzen lassen - finde ich heute in in der Rückschau als Vergewaltigung meiner kindlichen Seele.

Ja ich weiss..es tut sich schwer..sich zu demütigen..!!!!
Jedoch das einzig richtige! (Lass das so stehen)

Das wollte ich meinen Kindern nicht auch antun.
Und beide wissen das zu schätzen.

Das hört sich immer so an, als ob man Schläge kriegt..!





@Wolfi
Jeder hat seine Erfahrungen..
Ich sage niemanden, mach es ganuso wie ich! Es ist freiwillig und es muss von einem selbst kommen!

Man bedenke einfach: Jeder Mensch ist gefragt!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
Benutzeravatar
sugi
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7007
Registriert: Sa 18. Aug 2007, 21:08

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Richard3 » So 17. Jan 2010, 14:18

sugi hat geschrieben:
Das wollte ich meinen Kindern nicht auch antun.
Und beide wissen das zu schätzen.

Das hört sich immer so an, als ob man Schläge kriegt..!


Schläge, Sugi, vergisst man nach geraumer Zeit.
Mit Vergewaltigungen - ob körperlich oder psychisch/seelisch - geht das nicht so einfach.

Gruss Richard3
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Jesus4You » So 17. Jan 2010, 20:21

Ist schon sehr dramatisch und schrecklich was da wieder durch das Erdbeben passiert ist. In einer Meldung hieß es, es hat die Ärmsten der Ärmsten getroffen. Da kam mir der Gedanke, das diese Menschen wirklich sehr leiden mussten in ihrem Leben und ist dann der Tod nicht eine Erlösung, wenn sie nun bei Gott sind? Hat Gott diese Menschen vielleicht aus ihrem Leid befreit und sie zu sich geholt?
Ich glaube an die Existenz des Göttlichen aber ich glaube nicht das eine bestimmte Religion die göttlichen Rechte gepachtet hat. In jeder Religion findet man ein Stück der großen Wahrheit.
Benutzeravatar
Jesus4You
Hat sich eingelebt
 
Beiträge: 79
Registriert: Do 7. Jan 2010, 13:41

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon tiktak » So 17. Jan 2010, 21:04

Jesus4You hat geschrieben:Ist schon sehr dramatisch und schrecklich was da wieder durch das Erdbeben passiert ist. In einer Meldung hieß es, es hat die Ärmsten der Ärmsten getroffen. Da kam mir der Gedanke, das diese Menschen wirklich sehr leiden mussten in ihrem Leben und ist dann der Tod nicht eine Erlösung, wenn sie nun bei Gott sind? Hat Gott diese Menschen vielleicht aus ihrem Leid befreit und sie zu sich geholt?

Hallo !
Dramatisch ist,dass es dieses Land immer wieder trifft-und kaum was aufgebaut hatten,jetzt das Erdbeben
Ich las in nem Forum-es sei Gottes Strafe-solche Aussagen finde ich nicht angebracht-denn dann müsst....ok lassen wir das! ;)
Ich sah grade in den Nachrichten,dass sich noch nicht viel geändert hat an den Umständen! Die jenigen ,die tod sind,bekommen eh nix mehr mit-aber die Überlebenden stehn jetzt vor ner gewaltigen Aufgabe,und man versetze sich(bildlich) selber mal in so nen Zustand,ist sicher ned angenehm,nix zu essen und trinken haben und der Verwesungsgeruch da ist sicher Horror pur-auch keine Maschinen vorhanden ,um mal den Schutt weg zu räumen usw-wir hier können es glaub ich ned mal vorstellen,,wie das ist-wir....haben ja alles,da lässt es sich auch leicht sagen: :praisegod:
Naja ich hoffe weiter,dass bald was positives zu hören ist von Haiti
OT .......sorry
tiktak
Gesperrt
 
Beiträge: 5671
Registriert: Di 28. Apr 2009, 22:23

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Thelonious » So 17. Jan 2010, 21:08

Jesus4You hat geschrieben:Ist schon sehr dramatisch und schrecklich was da wieder durch das Erdbeben passiert ist. In einer Meldung hieß es, es hat die Ärmsten der Ärmsten getroffen. Da kam mir der Gedanke, das diese Menschen wirklich sehr leiden mussten in ihrem Leben und ist dann der Tod nicht eine Erlösung, wenn sie nun bei Gott sind? Hat Gott diese Menschen vielleicht aus ihrem Leid befreit und sie zu sich geholt?

So pauschal könnte ich darauf nicht antworten.

Nichtsdestotrotz: was ist Leiden hier in der Welt im Vergleich mit Leben mit Ihm in der Ewigkeit!?

Gruß
Thelo
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 16392
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon tiktak » So 17. Jan 2010, 21:12

Thelonious hat geschrieben:
Nichtsdestotrotz: was ist Leiden hier in der Welt im Vergleich mit Leben mit Ihm in der Ewigkeit!?

Gruß
Thelo

Findest du solche Aussagen angebracht? :roll:
Wärst du selber in so ner Lage,und deine Familie unter den Trümmern-würdest du dann sowas sagen-geh bitte-fahr mal in das Gebiet und sag den Leuten das da unten!
tiktak
Gesperrt
 
Beiträge: 5671
Registriert: Di 28. Apr 2009, 22:23

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Thelonious » So 17. Jan 2010, 21:15

Warum zitierstest Du nicht den ersten Teil meiner Antwort an J4Y

Thelonious hat geschrieben:So pauschal könnte ich darauf nicht antworten.


mit, Tiktak?

Und fragst dann ganz pauschal

Tiktak hat geschrieben:Findest du solche Aussagen angebracht?


Gruß
Thelo
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 16392
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Richard3 » So 17. Jan 2010, 21:42

Thelonious hat geschrieben:
Nichtsdestotrotz: was ist Leiden hier in der Welt im Vergleich mit Leben mit Ihm in der Ewigkeit!?

Gruß
Thelo


Ein wunderschöner Satz, mit dem sich beim Anlegen des Sprengstoffgürtels an ein indoktriniertes islamisches Kind die letzten Zweifel des Kindes zerstreuen lassen.......

Gruss Richard3
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Thelonious » So 17. Jan 2010, 21:55

Was allerdings absolut diametral zu meiner tatsächlichen Aussage wäre, Richard. Exakt deshalb bitte ich Dich meinen post nicht mit solchem Irrsinn
Richard3 hat geschrieben:...Anlegen des Sprengstoffgürtels..
in Verbindung zu bringen. Es ging um Leid zu ertragen, absolut nicht um Leid zu verursachen. Okay? Warum versuchtest Du trotzdem dieses so in Beziehung zu setzen, Richard?

Gruß
Thelo
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 16392
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon tiktak » So 17. Jan 2010, 23:07

Kein Mensch sprengt sich einfach nur so in die Luft!
Entweder aus ner Wahnvorstellung,die sich in sein Hirm einprägte- oder aus irgend einer "religiösen" Überzeugung..heraus handelt!

Meist werden ja Menschen erst dann gewalttätig,wenn sie auf normalen Weg nichts erreichen können,mit jedem Sprengstoffattentat will man ja auf etwas aufmerksam machen oder denkt,man wird dafür mal von irgend eine Gott belohnt
In vielen Religion opferte man Menschen um etwas zu bewirken

Ich will jetzt niemanden nahe treten-aber ich habe in den letzten Tagen sehr viel nachgedacht,Menschen haben schon ein so dermassen verdrehtes Denken,geprägt durch Vorstellungen,Erlebnissen oder geprägt von aussen,es ist einfach nur noch furchtbar in meinen Augen und ich versteh nicht,warum man Kindern noch das einprägen möchte,was mAN7wir für richtig oder falsch sehn...der Mensch hat nie aufgehört vom Baum der Erkenntniss zu essen,und glaubt er weiss was...nix weiss er -gar nix! Und erkennen tut er schon überhaupt nix-er glaubt, er hätte erkannt und versteht-aber das ist Irrtum-er erliegt seinen eigenen Illusionen und Vorstellungen und deM,woran er glaubt-jeder für sich-ohne Ausnahme!
lg
tiktak
Gesperrt
 
Beiträge: 5671
Registriert: Di 28. Apr 2009, 22:23

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Thelonious » Mo 18. Jan 2010, 00:09

(Ich sehe zwar nicht, das dieses hier hergehört, aber - okay - Du schriebst es hier so) Ich glaube, Tiktak, in der Verurteilung von Sprengstoffattentaten sind wir uns hier alle ausnahmslos einig.

Gruß
Thelo
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 16392
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Richard3 » Mo 18. Jan 2010, 00:33

Thelonious hat geschrieben:Was allerdings absolut diametral zu meiner tatsächlichen Aussage wäre, Richard. Exakt deshalb bitte ich Dich meinen post nicht mit solchem Irrsinn
Richard3 hat geschrieben:...Anlegen des Sprengstoffgürtels..
in Verbindung zu bringen. Es ging um Leid zu ertragen, absolut nicht um Leid zu verursachen. Okay? Warum versuchtest Du trotzdem dieses so in Beziehung zu setzen, Richard?

Gruß
Thelo


Erstens, lieber Thelo, waren wir hier beim Thema Kinder und Glauben.
Auch Extrembeispiele sind Beispiele.

Zweitens ist es ein Jahrtausende alter Fakt, dass mit der Vertröstung auf ein imaginäres Jenseits man eben nicht nur trösten, sondern auch gegenüber dem Verursacher von Leid (Ausbeutung, Versklavung) zum Ertragen und zur Duldung der bestehenden (Macht)Verhältnisse aufforden kann.
Paulus macht da keine Ausnahme.
Wie oft werden wohl die amerikanischen Negersklaven des 18. und 19. Jahrhunderts auf diese Weise getröstet, auf ein besseres Leben nach dem Tode vertröstet worden sein.

Gruss Richard3
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon tiktak » Mo 18. Jan 2010, 01:19

Thelonious hat geschrieben:(Ich sehe zwar nicht, das dieses hier hergehört, aber - okay - Du schriebst es hier so) Ich glaube, Tiktak, in der Verurteilung von Sprengstoffattentaten sind wir uns hier alle ausnahmslos einig.

Gruß
Thelo

Ver-urteilung? Man kann seine Meinung zu etwas äussern-aber ver-urteilen?
Im verurteilen ist "der Mensch" immer schnell-aber wer sieht denn schon hinter die Kulissen?
Niemand wird so geboren (auch nicht böse oder sündig als auch nicht gut und unschuldig)-Menschen entwickeln sich zu etwas im Laufe des Lebens-die Prägung kommt nur all zu oft von aussen und wie wir dann innerlich darauf reagieren,damit umgehn,maches kann man beeinflussen,manches nicht

Glauben=etwas für wahr halten und darauf vertrauen,auch wenn es nicht sichtbar ist(eine Zuversicht)

Wenn Kinder den Glauben lernen...welchen Glauben?
Nicht Gott ist es, der zu irgend einem Glauben führt,sondern Menschen lehren von Generation zu Generation das-woran sie glauben
Man predigt andren das,was man selber glaubt(Glaubensansichten,predigt andren, was man selber als richtig oder falsch sieht,predigt eigene Vorstellungen,Ansichten egal was es ist-usw.)
Man predigt Soldaten,sie sind verpflichtet, ihr Vaterland zu verteidigen,man trichtert schon Kindern ein,wie man mit Waffen umgeht,predigt ihnen vor,wie man sich so und zu zu verhalten hat,was sie glauben sollen,kleinen Kindern sagt man, wenn wer stirbt,schau mal,der Opa ist jetzt im Himmel,da gehts ihm gut nd er schaut immer runter,was du machst-man sagt ihnen oft das, was man selber gerne hätte oder sich vorstellt-ode was andre menschen Generationen glaubten und Erfahren haben,aber ist es Wahrheit?
Ist Wahrheit das-was wir selber glauben und vermitteln wollen?

Ich verteidige sicherlich keine Attentäter oder Terroristen-aber die sind meiner Ansicht nach genau so Opfer ihrer Wahnvorstellungen-wie der Tierquäler-sie könnten von Kindheit auf vielleicht Soziopathen sein(is ne Krankheit)oder gehirnwäsche verpasst bekommen haben-aber sie waren es sicher nicht als Baby schon!
Versteht man nun meine Aussage aus dem vorgegangene post?
Was wissen wir denn schon von andren-nichts-ausser das, was wir aus den Medien hören-sicher ist all das schrecklich-aber wir wissen nichts, was in einem menschen vorgeht,nichts über seine Vergangeheit oder was in ihm wirklich vorgeht-vielleicht würde Pathi sagen,ein Dämon hat Besitzt ergirffen--wer weiss schon was....niemand!
Was wissen wir denn schon,was nach dem Tod sein wird oder woher wirklich alles kam-man beruft sich auf etwas, was Menschen glaubten-egal wer..aber WISSEN :?:
LG
tiktak
Gesperrt
 
Beiträge: 5671
Registriert: Di 28. Apr 2009, 22:23

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon pirate23 » Mo 18. Jan 2010, 13:45

tiktak hat geschrieben:Ist Wahrheit das-was wir selber glauben und vermitteln wollen?

Wahrheit ist das, wovon man möglichst viele andere Leute überzeugen kann.
pirate23
Gesperrt
 
Beiträge: 2928
Registriert: Mo 26. Mai 2008, 12:46

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon livia » Mo 18. Jan 2010, 19:53

pirate23 hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Ist Wahrheit das-was wir selber glauben und vermitteln wollen?

Wahrheit ist das, wovon man möglichst viele andere Leute überzeugen kann.


Hmm, ja...das ist aber dann schon der zweite Schritt. Zuerst einmal ist Wahrheit das, woran ich von Herzen glaube und überzeugt bin. Wenn ich z.B. überzeugt davon bin, dass die Liebe (also meine Sicht der Liebe,eben so wie ich die Liebe verstehe) das Größte ist, dann ist das für mich wahr. Auch wenn es für Andere noch lange nicht wahr ist. Für die Anderen ist eben deren Sicht der Dinge wahr. Im zweiten Schritt könnte ich dann versuchen, die Menschen davon zu überzeugen, also von meiner Sicht. Aber sanft und nicht mit der Keule. Aber im Grunde bringt es nichts. Man sollte die Anderen leben lassen und das glauben lassen was sie wollen und auch nur können. Höchstens kann man etwas vorleben und hoffen, dass dies den Anderen vielleicht überzeugt.

Ich glaube, dass es viele Wahrheiten gibt. Jeder hat seine eigene Wahrheit. Und alle sind sie für sich wahr. Wahrscheinlich wird man niemals ganz zusammen kommen in Bezug auf die EINE Wahrheit. Muss man auch nicht, wenn es friedlich zugeht und bleibt. Geht aber nur, solange sich keiner rühmt, im Besitz der vollen Wahrheit zu sein und diese dem Anderen aufzudrängen oder aufzuzwingen. Ich glaube aber, dass, wenn man wirklich liebt (und das beinhaltet eben auch den Respekt vor dem Glauben und dem Zweifel...usw. des Anderen), dann wird man nebeneinander herleben können in Frieden und Eintracht. Ich glaube, dass dies in Gottes Sinn ist. Ihm geht es nicht um ein Pochen auf irgendeine Wahrheit oder auf irgendein Dogma oder irgendeine Schrift - was sollte das auch für ein Gott sein, der eine Schrift nötig hat? So kleinkariert ist er bestimmt nicht. Das sind nur die Menschen, die das aus Gott gemacht haben und machen. Ich glaub er ist größer. An einen Kleineren würd ich jedenfalls nicht glauben können und wollen.
- Liebe lebt vom Lieben -

Zum Herzen führen keine lauten Straßen, sondern nur stille Wege.
Benutzeravatar
livia
Abgemeldet
 
Beiträge: 2379
Registriert: Fr 23. Mai 2008, 21:20

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon sugi » Di 19. Jan 2010, 15:52

Richard3 hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:
Richard3 hat geschrieben:Das wollte ich meinen Kindern nicht auch antun.
Und beide wissen das zu schätzen.

Das hört sich immer so an, als ob man Schläge kriegt..!


Schläge, Sugi, vergisst man nach geraumer Zeit.

..meinste..?!?!

Mit Vergewaltigungen - ob körperlich oder psychisch/seelisch - geht das nicht so einfach.

Was ist schon einfach..
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
Benutzeravatar
sugi
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 7007
Registriert: Sa 18. Aug 2007, 21:08

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon pirate23 » Mi 20. Jan 2010, 14:56

livia hat geschrieben:Wenn ich z.B. überzeugt davon bin, dass die Liebe (also meine Sicht der Liebe,eben so wie ich die Liebe verstehe) das Größte ist, dann ist das für mich wahr. Auch wenn es für Andere noch lange nicht wahr ist.

Nur muss man sich auch mehr oder weniger daran anpassen, was die Mehrheit glaubt. Sonst lebt man in als Einzelgänger in einer Welt aus unerreichbaren Idealen, in der es einem niemand Recht machen kann und man am Ende immer enttäuscht wird.

Aber im Grunde bringt es nichts.

Im besten Fall macht man die Leute damit zu Schauspielern, die als Energiesparmaßnahme so tun, als ob sie überzeugt wären.

Höchstens kann man etwas vorleben und hoffen, dass dies den Anderen vielleicht überzeugt.

Wenn er die gleichen Ziele hat wie ich, und ich diese Ziele als erster erreiche, dann wird er mir folgen...
pirate23
Gesperrt
 
Beiträge: 2928
Registriert: Mo 26. Mai 2008, 12:46

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon livia » Mi 20. Jan 2010, 18:10

pirate23 hat geschrieben:Wenn er die gleichen Ziele hat wie ich, und ich diese Ziele als erster erreiche, dann wird er mir folgen...


Da hast Du recht. Das wäre natürlich das Beste. Die gleichen Ziele zu haben. Wobei es mir persönlich gar nicht so wichtig ist, dass mir einer "folgt". Am liebsten sind mir Menschen, die von Dingen überzeugt sind (und die sich auch SELBST!!! Gedanken darüber gemacht haben und nichts einfach nur nachplappern) und gleichzeitig offen sind, auch für andere Meinungen und dann bereit, Ihre Überzeugung über Bord zu werfen eventuell oder wenigstens nicht aus Sturheit oder Bequemlichkeit oder Engheit des Denkens darin zu verharren. Das Schönste ist, auf einen Menschen zu treffen, mit dem man eine Art Verbundenheit spürt und mit dem man ein Stück des Weges gemeinsam gehen kann. Seite an Seite. Mal geht einer voran und mal der Andere.

Nur muss man sich auch mehr oder weniger daran anpassen, was die Mehrheit glaubt. Sonst lebt man in als Einzelgänger in einer Welt aus unerreichbaren Idealen, in der es einem niemand Recht machen kann und man am Ende immer enttäuscht wird.


Das kann schon sein, das mit der Enttäuschung am Ende. Ich weiß nicht. Hm. Ich hab ehrlich gesagt keine Lust, mich anzupassen. Oder angepasst zu sein. Dann lieber doch einsam den beschwerlichen Weg gehen und darauf hoffen, eine verwandte Seele zu treffen oder einen offenen Geist. Oder einen anderen Einzelgänger. Ich fühle mich im Grunde als Einzelgänger und war es auch immer. In den Gemeinden oder unter den "lieben" ( :mrgreen: ) Christen oder in der Schule oder am Arbeitsplatz....und find es gar nicht mal so schlimm - im Gegenteil. Ich fühl mich freier dadurch und unabhängiger vorallem.

Bist Du angepasst, pirate? Wem folgst Du?

Bis bald! :))

livia
- Liebe lebt vom Lieben -

Zum Herzen führen keine lauten Straßen, sondern nur stille Wege.
Benutzeravatar
livia
Abgemeldet
 
Beiträge: 2379
Registriert: Fr 23. Mai 2008, 21:20

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon pirate23 » Do 21. Jan 2010, 17:05

livia hat geschrieben:Bist Du angepasst, pirate? Wem folgst Du?

In meinem Bekanntenkreis scheint es oft so zu sein, dass andere Leute mir folgen. Ohne dass ich irgendwas Besonderes dafür tun würde. Vielleicht liegts ja einfach daran, dass ich nicht denen folge.

Aber anpassen muss ich mich eben an vieles, weil ich sonst allein in ein Erdloch im Wald ziehen müsste, oder auf Staatskosten in eins von diesen kleinen vergitterten Zimmern. Und dort dürfte ich dann trotzdem nicht machen was ich will...
pirate23
Gesperrt
 
Beiträge: 2928
Registriert: Mo 26. Mai 2008, 12:46

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Mariette M. » Fr 22. Jan 2010, 09:52

Jesus4You hat geschrieben:Nachdem meine dreijährge Tochter Enya vor dem Schlafengehen allein ihr Vater Unser gebetet hatte, brachte sie mir ihren kleinen Bilderrahmen, in dem ein wunderschönes Bild von Jesus zu sehen ist. Sie sagte zu mir, das wir Jesus noch erzählen müssen was Heute so alles geschehen ist. :D


Das ist eine schöne Erfahrung, danke fürs Teilen. :)

Was mir direkt aufgefallen ist, ist dass Enya ein Bild von Jesus gebracht hat! und gespürt hat, dass sie vor dem Bild (durch das Bild?) mit Jesus reden kann. Erstaunlich, nicht?
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
Mariette M.
Wohnt hier
 
Beiträge: 2420
Registriert: Fr 2. Sep 2005, 00:54

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Haimax » Fr 22. Jan 2010, 13:11

Mariette M. hat geschrieben:
Jesus4You hat geschrieben:Nachdem meine dreijährge Tochter Enya vor dem Schlafengehen allein ihr Vater Unser gebetet hatte, brachte sie mir ihren kleinen Bilderrahmen, in dem ein wunderschönes Bild von Jesus zu sehen ist. Sie sagte zu mir, das wir Jesus noch erzählen müssen was Heute so alles geschehen ist. :D


Das ist eine schöne Erfahrung, danke fürs Teilen. :)

Was mir direkt aufgefallen ist, ist dass Enya ein Bild von Jesus gebracht hat! und gespürt hat, dass sie vor dem Bild (durch das Bild?) mit Jesus reden kann. Erstaunlich, nicht?


Ich hätte es nicht übers Herz gebracht solches meinen Kindern anzutun!
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
Haimax
Wohnt hier
 
Beiträge: 1237
Registriert: So 12. Aug 2007, 18:23

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Mariette M. » Fr 22. Jan 2010, 21:04

Haimax hat geschrieben:
Ich hätte es nicht übers Herz gebracht solches meinen Kindern anzutun!


Bei Dir glaub ich das sofort :D
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
Mariette M.
Wohnt hier
 
Beiträge: 2420
Registriert: Fr 2. Sep 2005, 00:54

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Thelonious » Fr 22. Jan 2010, 21:14

Scrypton,

Dein letztes posting hier habe ich gelöscht und Dir eine PN gesandt.

Thelonious - Senior-Mod.
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 16392
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon Richard3 » Fr 22. Jan 2010, 23:18

Mariette M. hat geschrieben:
Jesus4You hat geschrieben:Nachdem meine dreijährge Tochter Enya vor dem Schlafengehen allein ihr Vater Unser gebetet hatte, brachte sie mir ihren kleinen Bilderrahmen, in dem ein wunderschönes Bild von Jesus zu sehen ist. Sie sagte zu mir, das wir Jesus noch erzählen müssen was Heute so alles geschehen ist. :D


Das ist eine schöne Erfahrung, danke fürs Teilen. :)

Was mir direkt aufgefallen ist, ist dass Enya ein Bild von Jesus gebracht hat! und gespürt hat, dass sie vor dem Bild (durch das Bild?) mit Jesus reden kann. Erstaunlich, nicht?


Finde ich nicht.
Wenn ich mit meiner etwa so alten Enkeltochter mit ihrem kleinen Handpuppen-Eisbär auf dem Sessel - offen sichtbar - Kaspertheater mache, spricht sie nur mit dem Eisbär, obwohl ich 30cm daneben sitze.
Sie merkt nicht mal dass der in Wirklichkeit nichts sagt.

Der Vorteil vom Puppen-Eisbär ist, dass er kein Suchtverhalten verursacht.
Was man bei religiösen Figuren nicht ausschliessen kann.

Gruss Richard3
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Kinder den Glauben kennenlernen

Beitragvon kingschild » Sa 23. Jan 2010, 14:51

Richard3 hat geschrieben:
Der Vorteil vom Puppen-Eisbär ist, dass er kein Suchtverhalten verursacht.
Was man bei religiösen Figuren nicht ausschliessen kann.

Gruss Richard3


Es gibt Kinder die werden Christlich erzogen und treffen dann die Entscheidung einen anderen Weg zu gehen. Umgekehrt ist dies auch der Fall, das heisst jedes Kind wird mal Erwachsen werden und muss sich dann entscheiden, welchen Weg es einschlägt.

Richard3 es geht nicht um Figuren sondern darum das die Kinder auf Ihre Eltern vertrauen und eben auch auf den Vater im Himmel, hierbei handelt sich nicht um Sucht sondern um ein Urvertrauen des Kindes (Menschen) das gefördert werden kann oder gnadenlos abgwürgt wird.

Jedes Kind wird und muss sich dann im Erwachsenen Alter erneut entscheiden ob es im Urvertrauen auf Gott den Vater vorwärts gehen möchte oder ob es lieber auf Materialismus oder anderes baut....

Nun gibt es Eltern die finden es sinnvoller auf Irdische Werte zu setzen und verheimlichen dem Kind unbewusst weitere Werte und es gibt Menschen die zeigen einem Kind das es neben dem irdischen noch mehr gibt. Was ist wohl vielfältiger nur das eine zu lehren oder das Kind zur Eigenverantwortlichkeit hin zu erziehen damit es dann mal selbst entscheiden kann aus der Gesamttpalette der Werte? Alle Eltern enschteiden ja selbst ob sie nur das irdische lehren wollen oder beides. Wenn aber ein Kind sich aber Eigenverantwortlich entscheiden soll, fährt es sicher besser wenn es beides kennt, das irdische und das geistige.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6526
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Nächste

Zurück zu Philosophieren über Gott und die Welt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |