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"Sollen" ohne befähigt sein?

Moderator: bigbird

"Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon jes_25913 » So 14. Feb 2010, 11:39

Ist es nicht sonderbar; wir gingen zur Schule, um etwas zu lernen und dann konnten wir etwas; wir erlernten einen Beruf oder studierten und wiederum konnte man von uns bestimmte Befähigungen “einfordern” - und nun lese man die Bibel und da steht: “Du sollst…”? - Ja, um etwas vollbringen zu können, muss ich doch wissen, wie es gemacht wird. Das zeigt doch unser ganz alltägliches Leben. Und nun kommt Gott und verlangt etwas von uns, dass wir nie gelernt hatten!

Dergleichen kann man nur verstehen, wenn man das unter dem Gesichtspunkt der Geistesentwicklung des Menschen betrachtet. Der Mensch litt zuerst unter der Natur, da sie etwas anderes “machte” als er selbst wollte. Da der Mensch nur sich selbst als Bezugspunkt hatte, meinte er natürlich, dass da jemand zornig auf ihn sei - so wie er zornig auf jene Menschen war, die nicht seinen Willen taten. Allmählich meinte der Mensch, dass er gegenüber der Natur schuldig geworden sein muss, so wie der andere - nach der ganz persönlichen Meinung - an ihm schuldig wurde. Innerhalb seinesgleichen - also unter Menschen - merkte man, dass man sich auf diese Weise allmählich gegenseitig auslöschen würde, wenn man so weitermachte, und da stellte sich die Erleuchtung ein, wie man eigentlich leben müsste (Das war schon damals im Heidentum der Fall und wurde nur in den Geboten klar zusammengefasst.).

So ergreift also der Mensch zuerst ein Ideal, dass sich im “Du sollst” ausdrückt. Es ist damit natürlich kein “Können”, weil es eben nicht bisherige Lebenspraxis war, sondern dieser sogar entgegensteht.
Deshalb dieses Fordernde, nämlich das Ideal zu verwirklichen. Das geht aber nicht allein dadurch, dass man nun “gehorsam” gegenüber dem Ideal ist - da merkt man nämlich, dass man nicht die Kraft (weil nicht das Können, das Wissen um das “Wie?” hat) es zu erfüllen, also mit anderen Worten, immer wieder schuldig wird - sondern nur, dass man darauf vertraut, dass der erkennende Geist sich selbst die Mittel und Wege suchen wird, wie diese Ideale tatsächlich erfüllt werden können.
Erst wenn der Geist erforscht hat, was dem Ideal entgegensteht und weshalb es ihm entgegensteht, kann man das Ideal erfüllen, wird man zu einem, der etwas kann.
Deshalb sagte Jesus: “Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit (nämlich das Erkannte) wird euch freimachen.”
Da das zuwenig von den Gläubigen beachtet wird, bleiben sie in den Forderungen, gegen die sie immer wieder verstoßen, stecken, woraus dann natürlich der Unglaube erwächst, jemals so werden zu können, wie Jesus.
Alle die, die Christus wirklich nachfolgen wollen, sollten weniger mit Bibelstellen um sich werfen und weniger denken, dass sie andere belehren können, sondern vielmehr suchen, wie sie Christus gleich werden können. Sie sollten Belehrungen suchen, bei denen, die schon weiter sind auf dem Weg.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon onThePath » So 14. Feb 2010, 11:55

Sie sollten Belehrungen suchen, bei denen, die schon weiter sind auf dem Weg.


Aber dann bitte schön bei Lehrern, die die Bibel nicht umdeuten.

lg, oTp
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon Such_Find » So 14. Feb 2010, 13:10

jes_25913 hat geschrieben: So ergreift also der Mensch zuerst ein Ideal, dass sich im “Du sollst” ausdrückt. Es ist damit natürlich kein “Können”, weil es eben nicht bisherige Lebenspraxis war, sondern dieser sogar entgegensteht.
Deshalb dieses Fordernde, nämlich das Ideal zu verwirklichen.

Wenn ich zu dir sage "Du sollst nicht stehlen!" dann halte ich dich für einen -potentiellen- Dieb. Zu einem Wesen was Diebstahl nicht als Option integriert hat würde man sowas nicht sagen. Dieses Gebot zeigt ein Wesen welches man sein soll, aber nicht ist.

Wer es dem Wesen nach überhaupt nicht nötig hat zu stehlen, egal in welcher Situation, zu dem sagt man auch nicht "Du sollst nicht stehlen!".


"Wer dir gegenüber ein Gesetz aufstellt, der sagt damit implizit, dass du selbst falsch bist. Und wer ein Gesetz aufstellt und nachher sagt, sein Inhalt sei gar nicht notwendig, der hat dich mit diesem Gesetz angelogen."
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon jes_25913 » So 14. Feb 2010, 18:05

Such_Find hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben: So ergreift also der Mensch zuerst ein Ideal, dass sich im “Du sollst” ausdrückt. Es ist damit natürlich kein “Können”, weil es eben nicht bisherige Lebenspraxis war, sondern dieser sogar entgegensteht.
Deshalb dieses Fordernde, nämlich das Ideal zu verwirklichen.

Wenn ich zu dir sage "Du sollst nicht stehlen!" dann halte ich dich für einen -potentiellen- Dieb. Zu einem Wesen was Diebstahl nicht als Option integriert hat würde man sowas nicht sagen. Dieses Gebot zeigt ein Wesen welches man sein soll, aber nicht ist.

Wer es dem Wesen nach überhaupt nicht nötig hat zu stehlen, egal in welcher Situation, zu dem sagt man auch nicht "Du sollst nicht stehlen!".


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Richtig Such_Find ! Aber nun muss man fragen, weshalb wollen wir stehlen...?
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon Such_Find » So 14. Feb 2010, 18:50

jes_25913 hat geschrieben:Aber nun muss man fragen, weshalb wollen wir stehlen...?

Solange Gefühle+Körper von Umständen abhängig sind werden wir in die entsprechenden Situationen kommen...

Erst ein Umstands-unabhängiges Wesen wäre eins was kein potentieller Dieb ist, da es dies überhaupt nicht nötig hat. Für so ein Wesen ist das Gesetz nicht stehlen zu sollen unnötig bzw aufgehoben, es entspricht dem Wesen nach den Inhalten des Gesetzes.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon schupfermaus » So 14. Feb 2010, 19:05

hallo jes
Deshalb sagte Jesus: “Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit (nämlich das Erkannte) wird euch freimachen.”
Da das zuwenig von den Gläubigen beachtet wird, bleiben sie in den Forderungen, gegen die sie immer wieder verstoßen, stecken, woraus dann natürlich der Unglaube erwächst, jemals so werden zu können, wie Jesus.
Alle die, die Christus wirklich nachfolgen wollen, sollten weniger mit Bibelstellen um sich werfen und weniger denken, dass sie andere belehren können, sondern vielmehr suchen, wie sie Christus gleich werden können. Sie sollten Belehrungen suchen, bei denen, die schon weiter sind auf dem Weg.


ich denke ich weis schon was du damit sagen möchtest.
aber belehren lassen von jemanden finde ich nicht richtig,man kann sich etwas anhören und dann sollte man sich selber gedanken machen um das gehörte,aber man sollte nie und nima etwas annehmen von andere nur weil jemand meint er ist weiter.

jeder sollte offen für alles mögliche sein,aber zum schluß sollte jeder für sich entscheidet was wahrheit oder nicht wahrheit ist in seinen augen.
und darin liegt das erkennen aus dem gehörten oder gelesene etwas zu erkennen und nicht durch belehrung von anderen.
etwas erkennen,was man schon in sich wusste und wieder zum vorschein kommt,erkennen einer erinnerung.



und bevor man sich schuldig macht etwas falsches zu lehren,solange ist es besser nur zuerzählen als zu lehren.



1 Thessalonicher 5,21: prüfet aber alles, und das Gute behaltet.

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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon Tjorven » Mo 15. Feb 2010, 00:20

Such_Find hat geschrieben:Solange Gefühle+Körper von Umständen abhängig sind...


Wie kann man denn so wirklich von z.B. Hormonen und den Wirkungen dort unabhängig werden - also so richtig?
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon pirate23 » Mo 15. Feb 2010, 11:05

Tjorven hat geschrieben:Wie kann man denn so wirklich von z.B. Hormonen und den Wirkungen dort unabhängig werden - also so richtig?

Wieso sollte man das wollen, lebt man nicht extra für sowas?


Such_Find hat geschrieben:Erst ein Umstands-unabhängiges Wesen wäre eins was kein potentieller Dieb ist, da es dies überhaupt nicht nötig hat.

Ja, ein totes Wesen. Also das, was die großen Weltreligionen aus dem Menschen machen wollen. Manche verbieten ihm ja sogar die Fortpflanzung, vielleicht zur geplanten Dezimierung der Weltbevölkerung, aber wer weiß das schon so genau...


schnupfermaus hat geschrieben:zum schluß sollte jeder für sich entscheidet was wahrheit oder nicht wahrheit ist in seinen augen

Aber das erledigt sich ja relativ schnell: Was man selbst glaubt ist Wahrheit, und was andere glauben ist Lüge.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon Tjorven » Mo 15. Feb 2010, 12:57

Bei Dir, Pirat, ist also ein umstandsunabhängiges Wesen eher tot?
Und ich glaub bei Suchfind eher ein umstandsabhängiges Wesen...


Mei, ich halt mich da erstmal raus. :? :mrgreen:


Definiere "tot".






So - man lebt also für Hormone und was die so mit einem anstellen?

Oder nur, wenn die alle jesund vor sich hin hüpfen (oder was machen die nochmal genau den lieben langen Tag lang?) und man auch eine Art "outlet" hat?

Oder grundsätzlich?

Mit mir machen die Hormone teils grauslige Dinge. Schleichen sich direktemang unter meine Haut und machen Ausschlag und Artverwandtes (okee, das war jetzt nicht biologisch korrekt ausgedrückt, mei).
Oder - ich glaub ein wenig machen die mich auch sonstwie irre. Und kirre. Und wirre. Und so.

Scho schwierig midde Hormone.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon Schoham » Mo 15. Feb 2010, 13:10

jes_25913 hat geschrieben: Sie sollten Belehrungen suchen, bei denen, die schon weiter sind auf dem Weg.


Das habe ich gesucht und gefunden:

Du sollst zeigt dem Menschen was Gott will das er tun soll.
Der Mensch kann es nicht - kann das Gesetz nicht halten.
Die Sünde in ihm macht es unmöglich.

Die Lösung ist: Jesus annehmen und aufnehmen und dann heisst es:

Glückselig ist... :praisegod:
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon jes_25913 » Mo 15. Feb 2010, 14:44

Such_Find hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Aber nun muss man fragen, weshalb wollen wir stehlen...?

Solange Gefühle+Körper von Umständen abhängig sind werden wir in die entsprechenden Situationen kommen...

Erst ein Umstands-unabhängiges Wesen wäre eins was kein potentieller Dieb ist, da es dies überhaupt nicht nötig hat. Für so ein Wesen ist das Gesetz nicht stehlen zu sollen unnötig bzw aufgehoben, es entspricht dem Wesen nach den Inhalten des Gesetzes.


Man könnte Dich als erleuchtet bezeichnen :D . Gut aber, ich will nicht Deinem Ego schmeicheln...
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon jes_25913 » Mo 15. Feb 2010, 14:52

Tjorven hat geschrieben:
Such_Find hat geschrieben:Solange Gefühle+Körper von Umständen abhängig sind...


Wie kann man denn so wirklich von z.B. Hormonen und den Wirkungen dort unabhängig werden - also so richtig?


Auf Hormone hast Du keinen wirklichen Zugriff, deshalb ist die Benutzung von Begriffen, die nicht geist-seelengemäss sind, für die eigene Entwicklung untauglich (ist ja materialistische Denkweise).
Was aber Einfluss auf die Hormone hat, das sind starke Gefühle. Deshalb genügt es davon zu reden, wie man etwas mit großer Liebe liebt, um von etwas frei zu werden, dass man einstmals mit großer Liebe liebte, und dessen Liebe sich nun selbsttätig immer wieder bemerkbar macht (und fälschlich als Hormone bezeichnet wird).
Man muss - wenn Freiheit das Ziel sei - sich für die Freiheit begeistern, ausmalen, wie schön es wäre usw (= Motivation), dann zeigt der Geist die Mittel und Wege zur Realisierung und auch, was der Realisierung noch im Wege steht.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon jes_25913 » Mo 15. Feb 2010, 14:55

Schoham hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben: Sie sollten Belehrungen suchen, bei denen, die schon weiter sind auf dem Weg.


Das habe ich gesucht und gefunden:

Du sollst zeigt dem Menschen was Gott will das er tun soll.
Der Mensch kann es nicht - kann das Gesetz nicht halten.
Die Sünde in ihm macht es unmöglich.

Die Lösung ist: Jesus annehmen und aufnehmen und dann heisst es:

Glückselig ist... :praisegod:


Liebe Schoham,
in diesem Grundsätzlichem stimmen wir ja überein. Aber das ist es nicht, was ich meinte.
Du liest ja schließlich auch noch in der Bibel, und lässt Dich so belehren. Aber sie kann Dich nicht so gut belehren, wie es ein gegenwärtiger Lehrer könnte.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon pirate23 » Mo 15. Feb 2010, 15:29

Schoham hat geschrieben:Glückselig ist...

Sogar der allerfrommste Christ würde stehlen, wenn er anders nicht seine Kinder ernähren könnte. Aber natürlich braucht man ein Gesetz gegen Diebstahl. Sonst könnte man ja seine kostbaren Habseligkeiten verlieren an Leute, denen es weniger gut geht als einem selbst.


Tjorven hat geschrieben:Definiere "tot".

Definiere "Umstand".

So - man lebt also für Hormone und was die so mit einem anstellen?

Für, mit und durch. Was außer Emotionen hat man denn sonst noch?


jes_25913 hat geschrieben:deshalb ist die Benutzung von Begriffen, die nicht geist-seelengemäss sind, für die eigene Entwicklung untauglich

Sicher. Wenn man gern meditierend im Keller sitzt und 5 Stunden täglich die weiße Wand anstarrt, um anschließend möglichst "erleuchtet" zu sein und seinen Mitmenschen tolle mystische Sprüche an den Kopf werfen zu können, dann sind esoterische Begriffe wirklich ganz hilfreich. Leute die über Gene, Neuronen und Vererbung reden, würde ich dann dagegen als existenzbedrohende Konkurrenten betrachten.
Zuletzt geändert von Robby am Mo 15. Feb 2010, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon Scardanelli » Mo 15. Feb 2010, 15:30

jes_25913 hat geschrieben:Alle die, die Christus wirklich nachfolgen wollen, sollten weniger mit Bibelstellen um sich werfen und weniger denken, dass sie andere belehren können, sondern vielmehr suchen, wie sie Christus gleich werden können. Sie sollten Belehrungen suchen, bei denen, die schon weiter sind auf dem Weg.

Es ist vernünftig sich von dem blehren zu lassen, der weiter ist. Also, wer ist das und woran lässt sich das erkennen?
Ich kenne viele Menschen, die in der Lage sind, mit Bibelstellen, wie du sagst, um sich zu werfen. Ich kenne also Menschen, die das tun. Was aber muss ein Mensch tun, der Christus nachfolgt?
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon Such_Find » Mo 15. Feb 2010, 16:18

Tjorven hat geschrieben:
Such_Find hat geschrieben:Solange Gefühle+Körper von Umständen abhängig sind...


Wie kann man denn so wirklich von z.B. Hormonen und den Wirkungen dort unabhängig werden - also so richtig?

Ich meinte damit das weder deine Gefühle noch dein Körper durch irgendwas, was man alles als 'Umstände' bezeichnen kann, geschädigt werden können.

d.h. wenn rundrum alles zusammenbrechen würde, und alle verzweifelt sind(Angst>Gefühle bzw Magengeschwür/Verletzung>Körper) - du nicht, da Umstände nicht deine Basis waren. Wenn Umstände die Basis sind, dann knickt mit den Umständen auch der Mensch(Gefühle wie Körper).
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon Such_Find » Mo 15. Feb 2010, 16:25

Tjorven hat geschrieben:Bei Dir, Pirat, ist also ein umstandsunabhängiges Wesen eher tot?
Und ich glaub bei Suchfind eher ein umstandsabhängiges Wesen...

:umarm: Danke...

Solange ich mich Umständen gegenüber prostituieren muss lebe ich nicht, sondern werde gelebt.

Definiere "tot".

Nochmal danke.
Man frage 3 Leute, man erhält 3 unterschiedliche Antworten.

Gemäss _meiner_ Definition davon bin ich tot, lebe ich noch gar nicht.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon schupfermaus » Mo 15. Feb 2010, 17:26

hallo pirate
pirate23 hat geschrieben:

schnupfermaus hat geschrieben:zum schluß sollte jeder für sich entscheidet was wahrheit oder nicht wahrheit ist in seinen augen

Aber das erledigt sich ja relativ schnell: Was man selbst glaubt ist Wahrheit, und was andere glauben ist Lüge.

oh....das sehe ich nicht so...

was ich glaube ist bestimmt nicht die wahrheit,aber auch nicht das was andere glauben....
und darum ist es so schwierig eine wahrheit zu finden,die wirklich die wahrheit ist.
so denke ich,es ist einen menschen unmöglich die reine wahrheit,die richtig art des glaubens und des lebens hier auf erden zu finden.

suchen und suchen...aber werde ich sie je finden?
ich glaube nicht.. ;)

herzliche grüße,maus
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon alegna » Mo 15. Feb 2010, 17:44

schupfermaus hat geschrieben:und darum ist es so schwierig eine wahrheit zu finden,die wirklich die wahrheit ist.
so denke ich,es ist einen menschen unmöglich die reine wahrheit,die richtig art des glaubens und des lebens hier auf erden zu finden.

Du solltest Dich aufmachen nach dem was Jesus gesagt hat, zerpflücke mal die Bibel nach dem, dann kannst auch Du die Wahrheit finden, das setzt voraus, dass Du die Bibel als Gottes Heilige Schrift nimmst.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon schupfermaus » Mo 15. Feb 2010, 18:01

alegna hat geschrieben:
schupfermaus hat geschrieben:und darum ist es so schwierig eine wahrheit zu finden,die wirklich die wahrheit ist.
so denke ich,es ist einen menschen unmöglich die reine wahrheit,die richtig art des glaubens und des lebens hier auf erden zu finden.

Du solltest Dich aufmachen nach dem was Jesus gesagt hat, zerpflücke mal die Bibel nach dem, dann kannst auch Du die Wahrheit finden, das setzt voraus, dass Du die Bibel als Gottes Heilige Schrift nimmst.

das was du an wahrheit weist ist nur ein bruchteil eines einzelnen puzzlestückes von ganzem puzzle,nicht mehr und nicht weniger.... ;)
und das andere ist nur der glaube...nicht mehr und nicht weniger..

liebe grüße,maus :umarm:
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon pirate23 » Mo 15. Feb 2010, 18:22

schnupfermaus hat geschrieben:und darum ist es so schwierig eine wahrheit zu finden,die wirklich die wahrheit ist.

Vor allem sollte man erstmal wissen, wonach genau man eigentlich sucht...

das was du an wahrheit weist ist nur ein bruchteil eines einzelnen puzzlestückes von ganzem puzzle

"Wahrheit" ist ja auch ziemlich vage, kein Wunder dass einem da alles wie ein Puzzle erscheint.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon jes_25913 » Mo 15. Feb 2010, 18:41

Scardanelli hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Alle die, die Christus wirklich nachfolgen wollen, sollten weniger mit Bibelstellen um sich werfen und weniger denken, dass sie andere belehren können, sondern vielmehr suchen, wie sie Christus gleich werden können. Sie sollten Belehrungen suchen, bei denen, die schon weiter sind auf dem Weg.

Es ist vernünftig sich von dem blehren zu lassen, der weiter ist. Also, wer ist das und woran lässt sich das erkennen?
Ich kenne viele Menschen, die in der Lage sind, mit Bibelstellen, wie du sagst, um sich zu werfen. Ich kenne also Menschen, die das tun. Was aber muss ein Mensch tun, der Christus nachfolgt?



Wenn Christus eine Realität ist, die für den Menschen nicht nur von Belang, sondern von höchster Wichtigkeit sein soll, dann muss ich mit dieser Realität in Kontakt kommen können.
Dann ist ein Buch, das von dieser Realität berichtet (z.B. die Bibel) bestenfalls der Wegweiser und kein vernünftiger Mensch wird diesen mit dem Weg oder gar dem Ziel verwechseln.
Niemand, der weise ist, wird deshalb darauf pochen, dass jeder ja diesen Wegweiser kennenlernt, denn wir sind Menschen einer anderen Zeit und Kultur und wollen deshalb aus einer anderen Richtung ans Ziel. Also bedarf es in unserer Zeit anderer Wegweiser zum gleichen Ziel. Ebenso in anderen Kulturen.
Wer so sehr auf die Bibel pocht und mit Bibelstellen um sich wirft, hat das noch nicht begriffen, Er ist aber auch so unsicher, dass er sich immer des Wegweisers vergewissern muss. So wie mancher, der sich immer wieder vergewissern muss, ob er die Tür abgeschlossen hat.
Da es bei der Nachfolge um die vollständige Transformation des Menschen geht ("alter" in "neuer" Mensch), ist eine höhere Wachheit als im gewöhnlichen Leben erforderlich. Denn die Umwandlung kann ja nicht über unsere Köpfe hinweg geschehen - das würde den freien Willen negieren - sondern nur durch unser eigenes Wollen.
Das setzt voraus, dass ich motiviert sein muss.
Ich bin dann umso motivierter, je mehr ich die grundlegende Problematik des Menschen begriffen habe und in Jesus Christus die Lösung dieser erkenne.Dann weiß ich, dass es keinen anderen Weg gibt, dass mir keine andere Wahl bleibt, mein eigenes Leiden zu beenden.
Nun muss ein Prozeß der Selbsterkenntnis einsetzen. Ich muss erkennen, wie und auf welche Weiise ich mit der Welt und anderen Menschen verflochten bin, ich muss erkennen, wie und warum und weshalb ich etwas tue - und den Illusionscharakter alles dessen erkennen. Nur dann, wenn ich erkenne, dass mein bisheriges Tun, meine bisherigen Vorlieben und Abneigungen willkürlich sind, und mir kein Glück bringen, kann ich sie aufgeben (schönes Beispiel: Erkenne, dass an der Sexualität nichts erregendes ist! ...Wenn man das erkennt, wird man frei von derartigen Versuchungen.)
Ein Lehrer ist also der, der die relevanten Zusammenhänge kennt - deshalb auch in gewisser Weise darstellen kann und auf dem Weg bereits ein bisschen vorangekommen ist, indem er einiges überwinden konnte, was vorher unüberwindbar schien.
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Re: "Sollen" ohne befähigt sein?

Beitragvon jes_25913 » Mo 15. Feb 2010, 18:48

schupfermaus hat geschrieben:hallo jes
Deshalb sagte Jesus: “Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit (nämlich das Erkannte) wird euch freimachen.”
Da das zuwenig von den Gläubigen beachtet wird, bleiben sie in den Forderungen, gegen die sie immer wieder verstoßen, stecken, woraus dann natürlich der Unglaube erwächst, jemals so werden zu können, wie Jesus.
Alle die, die Christus wirklich nachfolgen wollen, sollten weniger mit Bibelstellen um sich werfen und weniger denken, dass sie andere belehren können, sondern vielmehr suchen, wie sie Christus gleich werden können. Sie sollten Belehrungen suchen, bei denen, die schon weiter sind auf dem Weg.


ich denke ich weis schon was du damit sagen möchtest.
aber belehren lassen von jemanden finde ich nicht richtig,man kann sich etwas anhören und dann sollte man sich selber gedanken machen um das gehörte,aber man sollte nie und nima etwas annehmen von andere nur weil jemand meint er ist weiter.

jeder sollte offen für alles mögliche sein,aber zum schluß sollte jeder für sich entscheidet was wahrheit oder nicht wahrheit ist in seinen augen.
und darin liegt das erkennen aus dem gehörten oder gelesene etwas zu erkennen und nicht durch belehrung von anderen.
etwas erkennen,was man schon in sich wusste und wieder zum vorschein kommt,erkennen einer erinnerung.



und bevor man sich schuldig macht etwas falsches zu lehren,solange ist es besser nur zuerzählen als zu lehren.



1 Thessalonicher 5,21: prüfet aber alles, und das Gute behaltet.

liebe grüße,maus


Liebe Schupfermaus,
ich kann dem zustimmen, was Du sagst. Natürlich kann jemand sagen, so und so ist es. Aber niemals dazu Zustimmung vom anderen verlangen. In der Tat kann einem persönlich nur das "Wahrheit" sein, was einem persönlich in gewissem Sinne einleuchtet. Wenn man etwas als Wahrheit nimmt, mit dem man eigentlich nichts anfangen kann, weil kaum etwas dafür spricht - es also nicht von anderen akzeptierten "Wahrheiten" gestützt wird - dann betrügt man sich selbst. Ist es Heuchelei.

LG,
jes
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