HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Wenn Atheisten versuchen, das Christentum zu widerlegen

Moderator: bigbird

Wenn Atheisten versuchen, das Christentum zu widerlegen

Beitragvon tieferforschen » Mo 11. Mär 2019, 10:46

Was meint ihr, wie sollte man mit Atheisten diskutieren?

Ich habe vor kurzem ein Video als Antwort auf einen Atheisten aufgenommen. Dieser versucht den Glauben an Gott zu widerlegen. Das Video ist sehr lang, aber ich würde mich dennoch über Feedback freuen.

Meine Frage für die Diskussion ist aber, wie man mit Atheisten über solche Themen diskutieren sollte. Gibt es biblische Prinzipien dafür?
tieferforschen
Newcomer
 
Beiträge: 1
Registriert: Mo 11. Mär 2019, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Helmuth » Mo 11. Mär 2019, 15:24

Ein wertvolles Thema, dem ich mich gerne unserem Newcomer widmen möchte.
Grüß dich mal, tiefenforschen.

tieferforschen hat geschrieben:Was meint ihr, wie sollte man mit Atheisten diskutieren?

Das Herumdiskutierrn habe ich mir schon sehr abgewöhnt, weil es in aller Regel zu nichts führt. Jeder hat seine Argumente, wir aus geistlicher Perspektive, Atheisten aus weltlicher Perspektive, unterschiedliche Geister, jeder meint Recht zu haben.

tieferforschen hat geschrieben:Gibt es biblische Prinzipien dafür?

Ich denke ja, aber die liegen nicht im Argumentieren sondern in der Verkündigung des Evangeliums. Wenn ich merke jemand will über Glaubensaspekte reden, dann lenke ich das Gespräch hin zum Kreuz, vorsätzlich und bewusst.

Darin, sagt das Wort liegt Gottes Kraft, den Verlorenen eine Torheit, uns aber die Errettung. Man kann sich viele Sinnlosdiskussionen ersparen, geht man diesen Weg.

Vor das Kreuz gestellt wird der Mensch vor eine Entscheidung gestellt, und darauf kommt’s an. Eine Diskussion um die Evolution führt nicht dorthin. Man kann aber immer beten, beim nächsten derartigen Gespräch mehr Weisheit zu erhalten. Dieses Gebet bleibt nie unbeantwortet..

Alle, die diese Entscheidung zu ihrer Errettung getroffen haben, die also Vergebung und Erlösung erlangt haben, indem man Jesus annimmt, kommen früher oder später auch darauf, dass die Welt nicht durch Evolution etc. geschaffen wurde.

Wer den Weg andersrum versucht, redet sich den Mund fusselig und man geht weiter als Atheist und Atheist auseinander.

Glaube ist eine Sache des Herzens und des Geistes und keine des reinen Intellektes, im Intellekt sind mir etliche überlegen, in der Kraft Gottes als Gläubiger kaum.

Was man lernen muss ist, die darauffolgenden Beleidigungen und Beschimpfungen geduldig zu ertragen. Bekehrt sich ein Mensch, wird er sich dafür schon einmal schämen und um Verzeihung bitten. Wenn nicht, hat man gelernt stärker zu werden.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 11. Mär 2019, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1213
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Gnu » Mo 11. Mär 2019, 17:09

tieferforschen hat geschrieben:Was meint ihr, wie sollte man mit Atheisten diskutieren?

Ich habe vor kurzem ein Video als Antwort auf einen Atheisten aufgenommen. Dieser versucht den Glauben an Gott zu widerlegen. Das Video ist sehr lang, aber ich würde mich dennoch über Feedback freuen.

Meine Frage für die Diskussion ist aber, wie man mit Atheisten über solche Themen diskutieren sollte. Gibt es biblische Prinzipien dafür?

Ich habe von deinem Video 40 Minuten und von dem Video des Atheisten 1 Minute angeschaut. Dein Video ist zu lang, das schreiben dir auch die ersten zwei Kommentatoren. Es handelt sich bei deinem Video meiner Meinung nach um eine Abhandlung wider Demagogie. Deshalb habe ich es auch nicht bis zum Ende geschaut. Ob du damit Zuschauer von der Sinnlosigkeit des Atheismus überzeugen kannst, weiss ich nicht. Mich musst du nicht überzeugen.

Trotzdem vielen Dank. Ich konnte einiges lernen über die Falschheit der Pro-Atheimus Argumente. :respekt:
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11349
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Knecht » Mo 11. Mär 2019, 18:41

Hallo tieferforschen,

selber habe ich mich, ohne sie zu verurteilen, nur ein- oder zweimal mit Atheisten unterhalten. Gelesen über ihre Argumente habe ich nicht so wenig. Dabei fiel mir auf, es gibt unterschiedliche Sorten von ihnen, nämlich, ich sage es mal so, echte und unechte Atheisten. Bei den Unechten meine ich, sie sind eher Zweifler, meiner Einschätzung nach haben sie einen unbewussten Gotteskomplex. Sie lehnen Gott ab, wollen aber unbedingt immer wieder beweisen, dass es ihn nicht gibt. Man könnte fast sagen, sie beschäftigen sich mit Gott viel mehr als die Gläubigen. Gläubige, die sich sicher sind, glauben an Gott und fertig. Manche zweifeln höchstens, warum Gott z.B. bei einem Unglück nicht eingreift…..
Einen Widerspruch sehe ich noch bei den unechten Atheisten. Wenn sie sich absolut sicher wären, dass Gott nicht existiert, warum argumentieren sie dann gegen Gott? Ich mein, das macht doch keinen Sinn. Wenn sie absolut sicher wären, dürften sie eigentlich nur gegen die Propheten alleine - und das was sie gesagt und getan haben, argumentieren.
Überzeugte, wie ich glaube sehr wenige echte Atheisten, argumentieren nicht gegen Gott und auch nicht gegen den Menschen Jesus....
Vor etwa 10 Jahren ergab sich mit so einem Atheisten in einem anderen Forum eine für mich recht witzige Diskussion. Ohne mich daran zu beteiligen, haben ein paar atheistische User über Gott und die Propheten und Jesus und deren Worte unkluges Zeug geschrieben. Der Atheist, er hatte auch ein gutes Geschichtsverständnis, nahm dann eine Verteidigungshaltung ein. Er verteidigte zwar nicht Gott, aber Jesus, seine Bergpredigt und die Gebote verteidigte er vehement. Also für mich war das irgendwie komisch….
So, ich habe jetzt kurz Atheisten nur in Echte und Unechte aufgeteilt. Die Bandbreite unter ihnen ist aber sehr groß, z. B. manche sind angenehme und manche sehr unangenehme Zeitgenossen…….

Wie man mit Atheisten über dieses Thema diskutiert, ist nicht leicht. Eine Beweis zu führen, ob es Gott gibt, ist schwer, genauso wenig kann man beweisen, dass es ihn nicht gibt.

Biblisch kann man eventuell argumentieren, dass Gottes weiser heiliger Geist, ein Geist der Weisheit und der Einsicht ist, ein Geist des Rates, der Stärke und der Erkenntnis ist (Jesaja 11,2). Ich würde noch Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit... hinzufügen. Trotz vielen Aspekten bleibt Gottes Geist mit seiner Weisheit aber immer nur Einer.
Atheisten wird höchst wahrscheinlich auch das nicht jucken, die werden sagen, dazu brauche ich Gott nicht, das weiß ich auch ohne ihn….

Zum Feedback: Ich habe mir das Video nicht durchgehend angesehen, fand es aber gut, z. B. Argumente sind nicht wirklich immer gute Argumente. Und ja, die abrahamitischen Religionen sind keine kurzen Modeerscheinungen.
Aus meiner Sicht redest du etwas zu langatmig und zu viel ausschweifend. Das Beispiel mit den Feen/Pyramide wäre meiner Einschätzung nach nicht nötig gewesen, zumindest nicht so lange. So lange Videos zu sehen, bricht man dann schneller ab oder man beginnt erst gar nicht. Ich bin da aber kein Maßstab, weil ich suche keine Videos auf YouTube, ich gucke nur, wenn ein Video irgendwo verlinkt ist, falls mich das Thema interessiert.

Gruß
rupert
Es gibt nur einen wahren ewiglichen Gott, durch die ganze Bibel hindurch - bis in alle Ewigkeit!
Knecht
Member
 
Beiträge: 415
Registriert: Mo 14. Apr 2014, 19:05
Wohnort: Österreich

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Taube » Mi 13. Mär 2019, 20:30

Mit Wahrscheinlichkeiten sollte man nicht argumentieren. Alles, was nicht die Wahrscheinlichkeit Null hat, die man aber beweisen können sollte, ist nämlich möglich. ...und auch die geringste von Null abweichende Wahrscheinlichkeit kann eintreten.

Der Film ist viel zu lang. In der Kürze liegt die Würze.


Grüsse Columba
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
Benutzeravatar
Taube
My home is my castle
 
Beiträge: 12345
Registriert: Fr 11. Okt 2002, 15:47

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon jesher » Do 14. Mär 2019, 08:15

tieferforschen hat geschrieben:Was meint ihr, wie sollte man mit Atheisten diskutieren?
Aufmerksam, authentisch, einfühlsam und wahrhaftig.
tieferforschen hat geschrieben: Dieser versucht den Glauben an Gott zu widerlegen.
Themen gibt es da ganz viele. Die Kunst ist eine andere.
tieferforschen hat geschrieben:Meine Frage für die Diskussion ist aber, wie man mit Atheisten über solche Themen diskutieren sollte. Gibt es biblische Prinzipien dafür?
Prinzipien in Bezug auf pauschales Vorgehen leider nicht. Biblische Prinzipien gibt es ganz viele und sie zielen zunächst auf den Christen selbst ab.

Danach ist natürlich die Frage, weshalb der Nichtchrist überhaupt diskutieren will. Wo liegt sein eigentliches Problem? Das sind meist seelsorgerliche also sehr persönliche Beweggründe.
jesher
Member
 
Beiträge: 207
Registriert: Fr 17. Jun 2016, 14:55

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Richard3 » Do 14. Mär 2019, 09:59

jesher hat geschrieben:Danach ist natürlich die Frage, weshalb der Nichtchrist überhaupt diskutieren will. Wo liegt sein eigentliches Problem? Das sind meist seelsorgerliche also sehr persönliche Beweggründe.


Man muss die Nichtchristen, grob in zwei Gruppen einteilen.
Die einen sind in Elternhäusern aufgewachsen ohne religiöse Erziehung, die anderen haben eine geringe oder intensive religiöse durchlaufen.
Das hängt auch von der Denomination ab.
Es macht einen Unterschied, ob Eltern zur evangelischen Kirche gehören oder zu einer evangelikalen Gemeinde.

Die areligiös Erzogenen können kaum ernsthaft diskutieren da ihnen das biblische Wissen für die Details fehlt. Es muss bei allgemeinen Formulierungen bleiben.
Ich wohne im Osten Deutschlands. Hier gehören nur 25% einer religiösen Gruppierung an. Der Landesteil gilt als das gottfernste Gebiet der Erde.
75% haben gar keine Veranlassung zu diskutieren.
Anders sieht es bei ehemaligen Christen, Halb- oder Viertelchristen aus.
Die tragen die biblischen Geschichten aus Kindergottesdienst und Jugendstunde - je nach Leistung des Gedächtnisses - oft ein Leben lang mit sich herum.
Da kann es schon vorkommen, dass diskutiert wird.
Auch zur eigenen Standortbestimmung.
Aber Angst, ein mühsam errichtetes Glaubensgebäude zu verlieren, haben sie nicht.
Das ist ein entscheidender Unterschied.

Gruß Richard
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1120
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon eddy » Do 14. Mär 2019, 12:24

jesher hat geschrieben:
tieferforschen hat geschrieben:Was meint ihr, wie sollte man mit Atheisten diskutieren?
Aufmerksam, authentisch, einfühlsam und wahrhaftig.

"Authentisch" zu reden bedeutet ja dann nur über das, was man auch erfahren hat.

tieferforschen hat geschrieben: Dieser versucht den Glauben an Gott zu widerlegen.

Die Religion basiert auf einem Absoluten oder Gott. Da kann man nichts widerlegen oder beweisen.

Ich habe dann oft versucht, auf die psychologische Ebene zu wechseln. Religiös oder philosophisch gibt es ja viele Möglichkeiten, aber der psychologische Prozess der zur Veränderung führt, ist immer ein und derselbe. Interessant war, dass hitzige Diskussionen dann ganz schnell abgeflaut sind, das lief dann einfach aus. Wenn es persönlich wurde, und es um die eigene Entwicklung ging, schien "der Atheist" das Interesse zu verlieren...
eddy
Member
 
Beiträge: 107
Registriert: Sa 17. Mär 2012, 02:05
Wohnort: Bayern

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon jesher » Do 14. Mär 2019, 13:01

eddy hat geschrieben:"Authentisch" zu reden bedeutet ja dann nur über das, was man auch erfahren hat.
Vor allem über das, wozu man aus voller Überzeugung steht.
jesher
Member
 
Beiträge: 207
Registriert: Fr 17. Jun 2016, 14:55

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Daniel_8 » Mo 8. Apr 2019, 13:01

eddy: kannst du das noch etwas ausführen, was du mit psychologischer Ebene meinst und was genau die mit persönlich meinst?

Mir ist bekannt, dass Atheisten oft versuchen mit Logik zu argumentieren, was ihnen nur sehr bedingt gelingt, denn selbst logisch spricht vieles gegen die Nichtexistenz Gottes. Stichwort "Intelligent Design".

Ich habe ebenso festgestellt, dass jene logischen Diskussionen zu nichts führen. Warum? Die Erklärung ist ganz einfach: Gott ist vor allem ein persönlicher Gott!

Stell dir vor ich berichte dir von einem super tollen Mann, der wohnt hinter den sieben Bergen. Du sagst: Quatsch den gibt es nicht! Ich sage doch den gibt es, ich habe ihn kennengelernt! Quatsch das bildest du dir nur ein, das wünschst du dir vielleicht sagt der Andere! Aussage gegen Aussage.
Was würde helfen, damit wir gemeinsam wieder auf Kurs kommen?
Ich würde meinem Gesprächspartner vorschlagen den Mann hinter den sieben Bergen kennenzulernen.
Er müsste sich dazu allerdings darauf einlassen! Er müsste sich zu ihm hinbewegen, um ihn persönlich kennenlernen zu können.
Versteht ihr?
- Gott ist ein persönlicher Gott -
Man kann Gott nur erfahren, wenn man ihn sucht!
Daniel_8
Member
 
Beiträge: 239
Registriert: Fr 15. Feb 2019, 13:23

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon onThePath » Mo 8. Apr 2019, 13:51

Wer sich die Existenz eines Gottes gar nicht vorstellen kann, der kommt mit den Fakten für die Existenz Gottes nicht zurecht, die sich dem denkenden Mensch anbieten.

Wir müssen ernsthaft fragen, wieso sie nicht mal ahnen, dass Gott existiert. Eigentlich führt mehr Wissen doch zu mehr Ahnung davon, was hinter dieser Welt verborgen existieren kann.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20574
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon eddy » Di 9. Apr 2019, 22:34

Daniel_8 hat geschrieben:eddy: kannst du das noch etwas ausführen, was du mit psychologischer Ebene meinst und was genau die mit persönlich meinst?

Servus,
In der Religion (auch in der Psychologie oder Philosophie) geht es letztlich um etwas Praktisches, Erfahrbares, um persönliche Veränderung, Entwicklung, Wachstum, ein Neugeborenwerden im Geiste, usw. Dieser Prozess, der zu Veränderung führt, ist psychologisch gesehen immer gleich. Man macht zB das Unbewusste bewusst, bricht Ego-Strukturen auf, usw., um schließlich einen überbewussten Zustand zu erlangen. Da sagt Jesus das Gleiche wie Buddha, nur eben anders.

Daniel_8 hat geschrieben:Mir ist bekannt, dass Atheisten oft versuchen mit Logik zu argumentieren,

Was mir hier bei der Diskussion mit Atheisten klar geworden ist: Logik ohne die Suche nach Wahrheit führt nirgendwohin. Man muss nur spitzfindig genug sein, und immer noch einen draufsetzen - und schon hat man die ganze Sache wieder um 180Grad gedreht... Hände weg von atheistischen Logikern (und von Eristikern sowieso)!

Daniel_8 hat geschrieben:Ich habe ebenso festgestellt, dass jene logischen Diskussionen zu nichts führen. Warum? Die Erklärung ist ganz einfach: Gott ist vor allem ein persönlicher Gott!

Nicht nur. Gerade Kopfmenschen spricht ein unpersönlicher Gott wohl mehr an. Und das darf ja sein, Er will auch "im Geist und in der Wahrheit" angebetet werden. Gott ist auch Sein, Bewusstsein (streng genommen ist Er das ja vielmehr, weil ein persönlicher Gott immer Form hat, aber da jede Form vergänglich ist, kann Gott letztendlich kühl philosophisch gesehen gar nicht persönlich sein). Wenn Christus nicht reines Sein wäre, hätte Er nach Seinem Tod den Jüngern nicht wiedererscheinen können. "Er hat den Tod überwunden" wie man oft sagt, ist die Demonstration Seines ewigen Seins, ohne Anfang und Ende.

Daniel_8 hat geschrieben:Was würde helfen, damit wir gemeinsam wieder auf Kurs kommen?
Ich würde meinem Gesprächspartner vorschlagen den Mann hinter den sieben Bergen kennenzulernen.
Er müsste sich dazu allerdings darauf einlassen! Er müsste sich zu ihm hinbewegen, um ihn persönlich kennenlernen zu können.

Also ich würde einem wahrhaft skeptischen Atheisten, also einem der nicht davor zurückscheut, durch persönliche Erfahrungen etwas auf den Grund zu gehen, zu einem buddhistichen Meditationskurs raten (zB Vipassana). Da ist nichts Metaphysisches wie Gott oder philosoph. Fragen, sondern man ist einfach gewahr auf das was ist, den Atem, Körperempfindungen... und schon beginnt das Unbewusste an die Oberfläche zu drängen, ein paar wenige Tage stille Konzentration, und das Kreuz wird sichtbar... und aufgelöst, Stück für Stück.
Niemand wird auf die Schnelle eine Gotteserfahrung machen, aber den spürbaren Prozess dahin, den fände ich schon mal überzeugend.
eddy
Member
 
Beiträge: 107
Registriert: Sa 17. Mär 2012, 02:05
Wohnort: Bayern

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon onThePath » Mi 10. Apr 2019, 10:09

Tja, das ist so eine Sache mit der fernöstlichen Meditation. Manche spüren ja was, aber ist das Gott ?
Spüren wird auch was, wer finstere Mächte mit dem Qui-Ja Board ruft. Beides sind ja Wagnisse mit verborgenen Möglichkeiten unseres Wesens, Begegnungen mit dem Übersinnlichen, mit den Kräften und den Wesen der übersinnlichen Welt.

Da wird ein Atheist wohl eher weniger forschen und seinen inneren Eindrücken vertrauen.

Lg, oto
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20574
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Mi 10. Apr 2019, 10:32

Richard3 hat geschrieben:
jesher hat geschrieben:Danach ist natürlich die Frage, weshalb der Nichtchrist überhaupt diskutieren will. Wo liegt sein eigentliches Problem? Das sind meist seelsorgerliche also sehr persönliche Beweggründe.


Man muss die Nichtchristen, grob in zwei Gruppen einteilen.
Die einen sind in Elternhäusern aufgewachsen ohne religiöse Erziehung, die anderen haben eine geringe oder intensive religiöse durchlaufen.
Das hängt auch von der Denomination ab.
Es macht einen Unterschied, ob Eltern zur evangelischen Kirche gehören oder zu einer evangelikalen Gemeinde.



Kann man, oder auch nicht.

Ich teile die Menschen danach ein, mit welchen richtungsgebenden Ideen für das sittliche, ethische und auch moralische Handeln sie sich bewegen. Wie sie das im Leben umsetzen und bewältigen. Was eigentlich ein großer Unsinn ist, denn jeder Mensch soll nach seiner eigenen Façon selig werden, sagte jedenfalls Friedrich II. Aber wir wollen ja aus unserem Herzen keine Mördergrube machen.
Nehmen wir, zum Beispiel, Immanuel Kant:

Alles, was außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch zu tun vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.“
(Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“, 1793)

Dazu noch einmal Kant und der Vernunftbegriff:
"Die menschliche Vernunft hat das besondere Schicksal in einer Gattung ihrer Erkenntnisse: daß sie durch Fragen belästigt wird, die sie nicht abweisen kann, denn sie sind ihr durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben, die sie aber auch nicht beantworten kann, denn sie übersteigen alles Vermögen der menschlichen Vernunft."

Einen (einmal positiv angenommenen) Gott, der so etwas gewaltiges, eigentlich nicht denkbares und jedes menschliche Vorstellungsvermögen übersteigende erschaffen hat, wie das uns bekannte Universum, sich diese Wesenheit vorzustellen ist dem Menschen nicht einmal im kleinsten Ansatz möglich.
Der Mensch bleibt auf das beschränkt, was für den Menschen in Raum und Zeit erfahrbar ist.

Also ist der Glauben an einen Gott und welchen da auch immer, eben und immer eine Angelegenheit des Glaubens, und wenn der kategorische Imperativ den glaubenden Menschen zu einem guten, moralisch vorbildlichen und wertvollen Menschen macht, dann hat der kategorische Imperativ auf dieser gemeinten Ebene (also des Glaubens) doch durchaus seinen Sinn.

Oder was meinst du?

Kant sagt aber auch: Es ist nicht gewiss, dass ein Gott sei. Ich bin aber moralisch gewiss, dass einer ist."

Und allein darum geht es, um den Glauben, und der, der ist relativ und eingeschränkt , denn es gibt zu viele einzig wahre Götter in dieser Welt. Es sei denn, der Gottesbeweis für den einzig wahren Gott gelänge....
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon onThePath » Mi 10. Apr 2019, 14:58

Oder mal
Johann Wolfgang von Goethe

Das Göttliche     

Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Denn das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.

Heil den unbekannten
Höhern Wesen,
Die wir ahnen!
Ihnen gleiche der Mensch!
Sein Beispiel lehr uns
Jene glauben.

Denn unfühlend
Ist die Natur:
Es leuchtet die Sonne
Über Bös und Gute,
Und dem Verbrecher
Glänzen wie dem Besten
Der Mond und die Sterne.

Wind und Ströme,
Donner und Hagel
Rauschen ihren Weg
Und ergreifen
Vorüber eilend
Einen um den andern.

Auch so das Glück
Tappt unter die Menge,
Faßt bald des Knaben
Lockige Unschuld,
Bald auch den kahlen
Schuldigen Scheitel.

Nach ewigen, ehrnen,
Großen Gesetzen
Müssen wir alle
Unsreres Daseins
Kreise vollenden.

Nur allein der Mensch
Vermag das Unmögliche:
Er unterscheidet,
Wählet und richtet;
Er kann dem Augenblick
Dauer verleihen.

Er allein darf
Den Guten lohnen,
Den Bösen strafen,
Heilen und retten,
Alles Irrende, Schweifende
Nützlich verbinden.

Und wir verehren
Die Unsterblichen,
Als wären sie Menschen,
Täten im großen,
Was der Beste im kleinen
Tut oder möchte.

Der edle Mensch
Sei hilfreich und gut!
Unermüdet schaff er
Das Nützliche, Rechte,
Sei uns ein Vorbild
Jener geahneten Wesen!

 

 
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20574
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Mi 10. Apr 2019, 15:46

onThePath hat geschrieben:Oder mal
Johann Wolfgang von Goethe

Das Göttliche     

Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Denn das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.

[...]


Goethe geht immer, passt immer, auch wenn sein Weltbild etwas idealistisch gezeichnet ist, im obigen Gedicht.
Wobei Goethe dem Christentum gegenüber immer positiv gegenüber stand, in seinen Jugendjahren wohl weniger, im Alter dann sicherlich. Allerdings nahm er den Kirchen und Pfaffen gegenüber immer eine unversöhnliche und unnachgiebige Haltung ein, wie Tolstoi, wie Hölderlin und Heine auch. Wer will es ihnen verdenken!

Ich übrigens auch, für mich sind viele Kirchen das Herz der Finsternis, die mit der Ur-Botschaft des Evangeliums wohl weniger zu tun haben.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon kingschild » Mi 10. Apr 2019, 17:54

POW hat geschrieben:Es sei denn, der Gottesbeweis für den einzig wahren Gott gelänge....


POW

5Mo 4:29 Wenn du aber daselbst den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, ja wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.

Joh. 8.36 Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.

Naturwissenschaftlich gesehen, wird Dir nur übrig bleiben mal darüber nach zu denken, wo wir leben und wo wir wären wenn die Sonne ein wenig näher an der Erde wäre oder ein wenig weiter entfernt wäre von der Erde.

Das ganze Universum ist einzigartig aber schau mal wie sehr sich die Erde von den anderen Planeten unterscheidet betreffend dem Leben. Zweifeln kann man immer aber bitte doch mal Jesus das er dich vom Zweifel befreit und schaue mal was passiert, wenn er Dich frei machen wird.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6214
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Mi 10. Apr 2019, 19:05

kingschild hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Es sei denn, der Gottesbeweis für den einzig wahren Gott gelänge....


Naturwissenschaftlich gesehen, wird Dir nur übrig bleiben mal darüber nach zu denken, wo wir leben und wo wir wären wenn die Sonne ein wenig näher an der Erde wäre oder ein wenig weiter entfernt wäre von der Erde.



Naturwissenschaftich gesehen ist Gott nicht relevant. Und in den Schulen werden den Kindern grundlegende Kenntnisse der Naturwissenschaften vermittelt, die logischer sind, als die Mythen der Genesis.
Ich glaube daran, das ein Wassermolekül aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff besteht, aber ich werde niemals einen Gott anbeten, der die Menschen, die aus den verschiedensten Gründen nicht an diesen Gott glauben, das dieser Gott diese (ungläubigen) Menschen auf immer in einem himmlischen Konzentrationslager (auch Hölle genannt) auf ewig quält und foltert.

Ein "Ding an sich", das ist ohne jede Konkretion, ohne logisch formale Grundlage, ist für den Sterblichen zwar denkbar - denkbar ist überhaupt alles Mögliche, doch nie und nimmer erkennbar. Gleiches gilt für Götter und Geister, für Visionen und theologischen Tam Tam aller Art, obwohl so manch alten Säufer sicherlich brennend interessieren würde, wie man Wasser in Wein verwandelt. Aber auch das ist von peripher Bedeutung.

In den theologisch strukturalistischen Nebeln und den giftigen Narkosedünsten des Dogmas wurde weder ein Gott gefunden noch ein Gott bewiesen. Ich achte deinen Glauben und die Vehemenz, mit der du für deinen Glauben einstehst, trotzdem werden ich jetzt nicht jedem Abend unter meinem sündigen Bett nachschauen, ob dort der liebe Gott oder der Teufel aus welchen Gründen auch immer anwesend ist.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Richard3 » Mi 10. Apr 2019, 21:27

POW hat geschrieben:Naturwissenschaftich gesehen ist Gott nicht relevant. Und in den Schulen werden den Kindern grundlegende Kenntnisse der Naturwissenschaften vermittelt, die logischer sind, als die Mythen der Genesis.


Ich habe am rechten Ohr einen kleinen Darwinschen Ohrhöcker.
https://de.wikipedia.org/wiki/Darwin-Ohrh%C3%B6cker

Aber nur einen kleinen, wenn man mal einen auffälligen sehen will, solle man sich mal das rechte Ohr von Wayne Carpendale (Sohn von Howard Carpendale) ansehen.
Die Verbreitung liegt bei 10% der Bevölkerung.

Mein Sohn hat 5 cm unter der rechten Brustwarze eine kleine, etwa ein Drittel so große Brustwarze. Ist auch kein super-seltenes Vorkommnis.
Diese Brustwarzen entstehen nicht irgendwo, sondern wo Säugetiere ihre Milchleiste haben.
Mein Ohr und seine Brustwarze sind genetische Erbstücke aus Urzeiten.

Gruß Richard
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1120
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Gnu » Do 11. Apr 2019, 07:05

Ich habe einen starken Drang zum Exhibitionismus. Dieser ist ein genetisches Erbstück von Adam, welcher das noch durfte, was heutzutage gegen das Strafgesetz verstößt: Schamlos nackt sein. (1.Mose 2,25)
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11349
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Do 11. Apr 2019, 08:16

Gnu hat geschrieben:Ich habe einen starken Drang zum Exhibitionismus. Dieser ist ein genetisches Erbstück von Adam, welcher das noch durfte, was heutzutage gegen das Strafgesetz verstößt: Schamlos nackt sein. (1.Mose 2,25)


Schamlos nackt sein.


Gibt es eigentlich sündlose Feigenblätter für fromme Seelen?
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Gnu » Do 11. Apr 2019, 09:48

POW hat geschrieben:Gibt es eigentlich sündlose Feigenblätter für fromme Seelen?

Lass uns zusammen eine Zeitreise in die Vergangenheit machen, und du zeigst mir den gemeinsamen Vorfahr von Mensch und Aff und ich zeige dir den Garten Eden. Danach schreiben wir jeder ein Buch, verkaufen dieses und werden dadurch reich und berühmt. :] 8-)
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11349
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Do 11. Apr 2019, 10:02

Gnu hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Gibt es eigentlich sündlose Feigenblätter für fromme Seelen?

Lass uns zusammen eine Zeitreise in die Vergangenheit machen, und du zeigst mir den gemeinsamen Vorfahr von Mensch und Aff und ich zeige dir den Garten Eden. Danach schreiben wir jeder ein Buch, verkaufen dieses und werden dadurch reich und berühmt. :] 8-)


Einverstanden, sehr einverstanden, du liebenswerter Eulenspiegel in Christo.

Du zeigst mir dann dein himmlisches Yoknapatawpha County und ich zeige dir das menschliche, allzu menschliche, und das wir alle des Chaos liebste Söhne und Töchter sind.

Und dann machen wir daraus einen Welt-Bestseller, aber nur wenn so gewisse Hardcore-Christen vorher das Versprechen abgeben, dieses Buch letzter Erkenntnis der Vor und End-Welten nicht zu verbrennen. Aber vielleicht verliebst du dich, während unserer Reise, in einen kleinen Nasenaffen mit großen unschuldigen Augen, oder mutierst zu einer albanischen Schwurjungfrau (wenn du nicht schon eine bist) und ich habe dann die endlosen Sorgen, dir das alles wieder auszureden.

Überlege dir das noch einmal mit der Reise, gründlichst.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon onThePath » Do 11. Apr 2019, 10:08

Warum sollte Gott auch naturwissenschaftlich relevant sein ?

Allerdings tun sich Naturwissenschaftler sehr schwer wenn sie Dinge untersuchen, die den Gesetzen der Wissenschaft widersprechen.

Für mich sind ihre Erklärungsversuche höchst amüsant, drehen sie sich doch ergebnislos um ihren wissenschaftlichen kleinen Horizont, obwohl sie doch Dinge versuchen zu erklären, die darüber hinaus gehen.

Wehe wenn sie als Ursache körperlose Intelligenzen in Erwägung ziehen sollen. Das schließen sie aus, auch wenn es mal sehr naheliegend ist.

Nun ja, wie will man da auch forschen, wenn man nur etwas erfahren kann, aber nicht erklären.
Wenn man über den Rand des wissenschaftlichen Universuns schaut und nicht begreifen kann was da vorgeht. Dann zeigt sich auch die fatale Eingeschränktheit eines atheistisch festgelegten Gehirns. Das sieht dann stark nach Denkverbot in die Richtung Gott und die Existenz körperloser Intelligenzen aus.

Allerdings widerstreben PSI Vorkommnisse der Erforschung sowieso. Weil sie sich nicht durch Menschen beliebig erzeugen lassen. Das spricht gegen ihre Nurtzbarkeit, auch wenn man gewisse Erfolge mit einigen wenigen Menschen erzielt hat.

Und wie ärgerlich, das habe ich schon oft gesagt: Wenn sich mal Dinge bewegen unerklärlich, dann tut das unbewusst ein Mensch weil er psychische Konflikte hat. Na wenn diese Erklärung nicht zur Erheiterung beiträgt....

OK, was übernatürlich Okkultes betrifft, so hat ja etwa Koch viele Beispiele gebracht und christliche Erklärungen.

Und man braucht sich nur die nachgespielten Erfahrungsberichte in TLC anzusehen um mehr als nur psychische Konflikte hinter Spukerscheinungen zu sehen.

Aber es ist eben so, dass der Atheist es gar nicht wagt, weiter zu denken als bis zu seinem materiellen Horizont.

Auch die PSI Phänomene lassen sich hervorragend ignorieren und leichtfertig anzweifeln. Hauptsache, man kann sich abwenden.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20574
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Do 11. Apr 2019, 10:38

onThePath hat geschrieben:Warum sollte Gott auch naturwissenschaftlich relevant sein ?



Eben!

Und wenn ich da an die Kreationisten, die Junge Erde-Adepten und ähnliche pseudowissenschaftliche Experten wie der Noah’s Ark Zoo Farm denke, die versuchen die Wissenschaft lächerlich zu machen, respektive zu beweisen, das die Evolutionstheorie Unsinn sei, dann versteht man schon was der Gott der Lücken bedeutet.

Naturwissenschaften konzentrieren sich auf das, was man experimentell und empirisch überprüfen oder mathematisch modellieren kann. Da ist Gott raus. Wer versucht, Gott oder ein Wunder oder irgendwelche religiösen Zusammenhänge in der Naturwissenschaft unterzubringen, outet sich sofort als jemand, der nicht nach wissenschaftlichen Grundsätzen vorgeht.

Und so haben sich die religiösen Rechten, also die Kreationisten und & wie auch die extremen Evangelikalen, dann selbst der Lächerlichkeit preisgegeben.

Stichwort - Paluxy-River-Fußspuren.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon onThePath » Do 11. Apr 2019, 10:58

POW,
Als Mensch der ja nicht von der Wissenschaft leben kann, weil sie keinen Lebenssinn geben kann, versuche ich mir Gott so gut wie ich eben kann vorzustellen. Ich kann nur Schlussfolgerungen ziehen aus dem allen, was ich weiss. Ich muss es erklären und deuten. Und alles in einen denkbaren und sinnvollen Gesamtzusammenhang bringen.

Schon die Erkenntnis, dass es mehr gibt als was die Wissenschaft erklären kann, weist hinaus über den Rand unserer Erkenntnisgrenze.


Man muss sich als Christ natürlich auch mit Dingen auseinander setzen, die die Wissenschaft anders vorfindet, als es die Bibel erklärt, betreff der Erd- und Menschen-Geschichte etwa. Ich ignoriere nichts, was ich weiß, aber es erfordert viel, das zu berücksichtigen in meiner Gesamtschau. Denn es passt nun mal nicht alles nahtlos zusammen. Es bleiben auch viele entweder - oder stehen. Der Mensch muss mühsam um Erkenntnis ringen.

Was die Vollmacht von Jesus und den Aposteln betrifft:

Es wäre schon wünschenswert, dass es solche unübersehbaren Leuchttürme als Zeugnis für die Atheisten gäbe. Zumal das NT ja auch Hoffnung in diese Richtung macht. Weil mich solche Fragen nicht ruhen lassen, habe ich nach solchen Glaubenszeugen gesucht, u.a. auch mittels Bücher von Nigg.

Da habe ich bisweilen in der Konfrontation mit dem Bösen Eindeutigeres erlebt. Das sind aber keine Negativerlebnisse, da sich gerade hier das Böse und das Gute zeigt, und, ganz wichtig, die Überlegenheit des Guten, die Macht Gottes.




lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20574
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Do 11. Apr 2019, 13:37

onThePath hat geschrieben:POW,
Als Mensch der ja nicht von der Wissenschaft leben kann, weil sie keinen Lebenssinn geben kann, versuche ich mir Gott so gut wie ich eben kann vorzustellen.
Da habe ich bisweilen in der Konfrontation mit dem Bösen Eindeutigeres erlebt. Das sind aber keine Negativerlebnisse, da sich gerade hier das Böse und das Gute zeigt, und, ganz wichtig, die Überlegenheit des Guten, die Macht Gottes.

lg, otp


In diesen Punkten - vorbehahaltlose Zustimmung.

Nur, alles was du mir als Christ an das Herz legst, das tut der Moslem doch ebenso wie der Buddhist, oder der Angehörige des Hinduismus, wenn auch immer mit einigen glaubensspezifischen oder theologischen Besonderheiten.

Und das ist eine Hürde, über die Atheisten/Agnostiker/Freidenker, jedenfalls ein großer Teil von ihnen, einfach nicht steigen wollen. Denn wenn all diese Götter der verschiedensten Religionen die einzige Wahrheit verkünden, den einzig wahren Gott repräsentieren, dann beißt sich hier was, dann wird es einfach unlogisch und unwahrhaftig.

Und wenn sich dann die Religionen in einer endlos blutigen Fehde befinden, die sich bis zum heutigen Tag fortsetzt und immer noch ihre Opfer fordert, dann wird welcher Gott welcher Religion auch immer einfach unglaubwürdig, wird zum Popanz, einmal so gesagt.
Zumal bis zum heutigen Tag für diesen gesamten Problem- Komplex keine wirkliche Lösung zu sehen ist, eben genau aus den Gründen derjenigen Religionen heraus, dessen Theologie und dessen menschenverachtende Dogmen das wohl auf immer verhindern werden.

Ich achte deinen Glauben und das Christentum in seiner Mystik wird wohl seine Faszination niemals für mich verlieren, der Inhalt der wohl unsterblichen Bergpredigt ebenfalls nicht, aber an die Bibel glauben und dann noch im Buchstaben und Wort für Wort, wie es einige militant fanatische Evangelikale hier permanent einfordern, das, das kann ich nie und nimmer.
Dazu bin ich zu sehr überzeugter Humanist und Pazifist, sich keiner politischen Partei oder irgendwelchen Ismen zugehörig fühlend. Ich will einfach nur Mensch sein, Mensch werden, menschlich bleiben, in einer moralisch und ethisch sich immer mehr verdüsternden Zeit, in der das wohl langsam "aus der Mode" kommt.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon onThePath » Do 11. Apr 2019, 14:12

POW,
Zuerst klärt man ja mit sich selber, ob ein Gott existiert, der alles erschaffen und organisiert hat mit wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten.

Dann schaut man sich die Religionen danach an, was an ihnen wahr sein kann.
Legt man sich gar nicht fest, weil zuviele Widersprüche sichtbar werden, könnte man Hindu oder Buddhist werden und Erkenntnis durch Selbstzucht und Meditationspraktiken suchen. Wobei Yoga (hat gewissermaßen mit Joch zu tun), eine hinduistische umfangreiche Sammlung dazu ist.

Der christliche Mystiker ist damit schon verwandt, weil er ein Erlebender ist dessen, was er für Gott hält.


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20574
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Daniel_8 » Do 11. Apr 2019, 14:48

Religionen sind nicht von Gott erdacht!

Von Gott erdacht und gewünscht sind Nachfolger Christi!

Auch du als Freidenker oder "Humanist" (das Wort ist gefährlich, weiß man von wem es kommt) wirst immer wieder an einen Punkt kommen, an dem dir die Erklärungen fehlen und du wirst spüren ich erlange dadurch keinen Frieden in meinem Herzen.
Das ist der Unterschied: der Nichtgläubige oder auch Freidenker wird immer suchen aber nicht finden, der Gläubige aber hat Gewissheit in seinem Herzen!
:comeon: :praisegod:
- Gott ist ein persönlicher Gott -
Man kann Gott nur erfahren, wenn man ihn sucht!
Daniel_8
Member
 
Beiträge: 239
Registriert: Fr 15. Feb 2019, 13:23

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Do 11. Apr 2019, 16:41

Daniel_8 hat geschrieben:
Auch du als Freidenker oder "Humanist" (das Wort ist gefährlich, weiß man von wem es kommt)


Sic!!!

Und ich glaube nicht, das sich ein geistig gesunder Menschen, der seiner fünf Sinne wirklich mächtig ist, damit allzu lange aufhalten lassen sollte.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Do 11. Apr 2019, 16:55

onThePath hat geschrieben:Der christliche Mystiker ist damit schon verwandt, weil er ein Erlebender ist dessen, was er für Gott hält.


lg, oTp


Ich würde sagen, die großen Mystiker des Menschheitsgeschichte, die machten keinen wirklich großen Unterschied zwischen den Religionen, das störte auf dem Weg zur Erleuchtung. Jeder Dualismus wurde als schädlich erachtet und ich glaube mich erinnern zu können, das die großen Zen-Meister des letzten Jahrhunderts mit der allergrößten Achtung und Ehrfurcht von Meister Eckehart sprachen und schrieben.

Sie hatten vielleicht etwas begriffen, was für einen evangelikalen Fanatiker, oder auch für einen katholischen Traditionalisten auch heute noch einfach undenkbar ist.

Denn das - Homo homini lupus est ist das nicht sehr nahe dem Auge um Auge, oder dem - wenn du nicht glaubst, dann....

Mein persönliches Fazit aus den vielen Religionen und Mystikern dieser Welt:

Hen kai pan
(Heraklit)
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon onThePath » Do 11. Apr 2019, 18:00

Naja.
Der unerklärbare psychische Zustand der mystischen Einheit hat keine Unterscheidungen.
Und er kann auch nichts darüber aussagen, welche Eigenschaften das Jenseits hat. Es erkennt keine Engel und was sonst noch alles "da drüben", im Jenseits der Sinneswelt existiert. Deshalb nennt man es ja auch wohl einen extatischen Zustand, er blendet alles Andere aus, ist ein Wohlgefühl, mit allem Eins zu sein. Allerdings sagen sie auch, es wäre höchste Wachheit. Entgrenzt aber konzentriert eingeengt ?

Der Verdacht kommt deshalb auf, ob es eine Art "göttliches" High-Gefühl ist, das letztlich sogar jedes Empfinden von sich selbst auslöscht. Das möchte der Hindu und der Hindu Abkömmling Buddhismus ja. Entpersönlichung, Auslöschung.

Dass es erstrebenswert sei, als Persönlichkeit zu existieren, wie es die Engel tun, davon reden sie nicht.
Der Christ möchte nach seinem Tod als Persönlichkeit mit einem persönlichen Bewusstsein weiterleben. Dieses Miteinander im Jenseits, persönlich also nicht als unpersönliche Gottesteil, das wird erwartet.


Dann kann er Jesus begegnen, obwohl der völlig in Gott ist. Er mag Buddha begegnen, wer weiß wo, in welcher Abteilung des Jenseits ?


Das sind auch Aspekte dazu.

Es gab auch Atheisten, die unerwartet in einen mystischen Zustand kamen und dann an Gott glaubten.
Oder Menschen, die durch einen spontan erlebten mystischen Zustand an den Gott der Bibel gläubig wurden und ihr Leben radikal änderten.
Dann noch die, die durch Esoterik mit Bewusstseinszuständen experimentierten und satanische Kräfte und Gottes Kraft in sich erlebten. Die dann in Jesus ihren Halt fanden.
Und Drogensüchtige, die das auch erlebten. Und schöne mystische Augenblicke mit Drogen. Aber letztlich einen Hauch von Gott erwischten und gläubig und clean wurden.

Mir ist auch klar, dass außer Christen auch Muslime und Geisterjäger gegen dämonische Einflüsse vorgehen. Wäre das dann alles gleich richtig und gleich gut ?


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20574
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Fr 12. Apr 2019, 10:42

onThePath hat geschrieben:
Das sind auch Aspekte dazu.

Es gab auch Atheisten, die unerwartet in einen mystischen Zustand kamen und dann an Gott glaubten.
Oder Menschen, die durch einen spontan erlebten mystischen Zustand an den Gott der Bibel gläubig wurden und ihr Leben radikal änderten.
Dann noch die, die durch Esoterik mit Bewusstseinszuständen experimentierten und satanische Kräfte und Gottes Kraft in sich erlebten. Die dann in Jesus ihren Halt fanden.
Und Drogensüchtige, die das auch erlebten. Und schöne mystische Augenblicke mit Drogen. Aber letztlich einen Hauch von Gott erwischten und gläubig und clean wurden.


lg, oTp


Natürlich, denn auch das zum Glauben kommen, wie auch das Nichtglauben, wie auch der Unglauben in all seinen Facetten, oder einen Gott anbeten, welcher auch immer das sein soll und sein muss, das fällt alles unter Religionsfreiheit.

Auch wenn Gott mit Vernunft und Logik nicht zu beweisen ist, so ist der Glaube an einen Gott für jeden Menschen dennoch eine immer zu akzeptierende Option. Der Glaube als durchaus annehmbarer Ideengeber (für den Glaubenden), als dem eigenen Leben Sinn gebendes Fundament (wiederum für den Glaubenden).

Allerdings könnte man jetzt auch die immer leerer werdenden Kirchen als Argument anführen, die allgemeine Religionsflucht ebenfalls, und ein Christentum anprangern, das blutleer und kraftlos ist, und die ganze Schuld für diese immer komplexer werdenden Probleme wieder einmal dem Teufel in die Schuhe schieben, aber das löst weder die immensen Probleme der Christen, noch trifft es den Kern der wirklichen Probleme.

Der Humanismus oder Pazifismus ist auch nicht die Lösung der Probleme dieser Welt, einer dekadenten und immer mehr verwirrten Welt, in der die ehemals moralischen Werte jetzt nur noch kleine und abgegriffene Münzen sind, ohne Wert und ohne Bedeutung.
Aber man sollte dabei nicht vergessen, wenn man den Humanismus verteufelt, das dieser Humanismus doch einmal christliche Wurzeln hatte und ein Erasmus von Rotterdam zu seinen hervorragendsten Vertretern gehörte.

Für mich ist der Humanismus und Pazifismus einfach nur das Streben nach Menschlichkeit mit den mir gegebenen Möglichkeiten, in der Achtung der unantastbaren Würde des Menschen, auch des so ganz anderen Menschen, auch des Menschen, der nicht mit meiner Meinung und mit meiner Weltanschauung übereinstimmt.

Ich denke, das ist nicht der schlechteste Weg, sein Leben zu gestalten und sein Leben zu erfüllen. Und bei einem Gott voller Gnade und Liebe wie es Jesus Christus sein soll oder vielleicht auch ist, da wird sicher noch ein warmes Plätzchen in irgendeiner Ecke des Himmels für die Humanisten frei sein....
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon onThePath » Fr 12. Apr 2019, 11:01

Was unsere westliche Welt betrifft, so ist das Leben sicher gedankenloser geworden. Noch vor 100 Jahren war das Leben kurz, der Tod und die Armut allgegenwärtig und konnten nicht verdrängt werden.


Das Leben versinkt schon fast in "überflüssiger" Bedeutungslosigkeit heutzutage.


Humanismus und Pazifismus mögen eventuell ausreichen für ein warmes Plätzchen im Himmel.

Nehme ich aber mal Sundar Singhs Erlebnis eines gerade verstorbenen Atheisten, dann bleibt dieser auch nach seinem Tod blind. Danach führt Atheismus für sich schon in ein Verderben. Der Atheist war unfähig, zu begreifen was um ihn herum geschah. Das sieht ja nach einer nachtodlichen psychischen Störung aus, vor der ihn sein vortodliches logisches Denken nicht bewahren konnte. Das darf nicht verwundern, denn wenn böse Menschen für den Himmel von ihrem inneren Wesen her nicht fähig sind, im Himmel zu leben, dann ist ihr Wesen verdreht, böse.

Andererseits sieht Sundar Singh einen Gerechten, der Jesus nicht kannte im Leben, in den Himmel irgendwo aufgenommen. Wobei er im Nachhinein Jesus erkennen darf.


Aber das sind für dich ja alles Spekulationen, die höchstens ein Vielleicht verdienen.
Aber ich denke, alles hat seine Konsequenzen. Spätestens nach dem Tod. Etwas Ehrfurcht des unwürdigen und sündigen Menschen vor Gott wäre sicher angebracht. Ein Wenig ahnendes, inneres Erschauern vor der Größe Gottes und unserer Kleinheit und Verlorenheit wäre heilsam.


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20574
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon POW » Fr 12. Apr 2019, 13:49

onThePath hat geschrieben:Was unsere westliche Welt betrifft, so ist das Leben sicher gedankenloser geworden. Noch vor 100 Jahren war das Leben kurz, der Tod und die Armut allgegenwärtig und konnten nicht verdrängt werden.


Das Leben versinkt schon fast in "überflüssiger" Bedeutungslosigkeit heutzutage.


Humanismus und Pazifismus mögen eventuell ausreichen für ein warmes Plätzchen im Himmel.

Nehme ich aber mal Sundar Singhs Erlebnis eines gerade verstorbenen Atheisten, dann bleibt dieser auch nach seinem Tod blind. Danach führt Atheismus für sich schon in ein Verderben. Der Atheist war unfähig, zu begreifen was um ihn herum geschah. Das sieht ja nach einer nachtodlichen psychischen Störung aus, vor der ihn sein vortodliches logisches Denken nicht bewahren konnte. Das darf nicht verwundern, denn wenn böse Menschen für den Himmel von ihrem inneren Wesen her nicht fähig sind, im Himmel zu leben, dann ist ihr Wesen verdreht, böse.

Andererseits sieht Sundar Singh einen Gerechten, der Jesus nicht kannte im Leben, in den Himmel irgendwo aufgenommen. Wobei er im Nachhinein Jesus erkennen darf.


Aber das sind für dich ja alles Spekulationen, die höchstens ein Vielleicht verdienen.
Aber ich denke, alles hat seine Konsequenzen. Spätestens nach dem Tod. Etwas Ehrfurcht des unwürdigen und sündigen Menschen vor Gott wäre sicher angebracht. Ein Wenig ahnendes, inneres Erschauern vor der Größe Gottes und unserer Kleinheit und Verlorenheit wäre heilsam.


lg, oTp


Das mit einem warmen Plätzchen im christlichen Himmel für Humanisten, das war mehr als versöhnlicher Scherz zum Abschuss eines interessanten Themas gedacht, in dem auch gezeigt wurde das Christen mit Ungläubigen und Ketzern durchaus fair diskutieren, können.

Ein Himmel auch mit Menschen, die nicht an Gott glauben, das ist für den fanatisch militanten Flügel der Evangelikalen und der kaltherzigen Biblizisten wie ein rotes Tuch für einen wütenden Ochsen. Deshalb möchte ich das lieber nicht vertiefen.

Danke für die interessante Diskussion und für dein faires und verständnisvolles Eingehen.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon kingschild » Sa 13. Apr 2019, 12:29

POW hat geschrieben:
Naturwissenschaftich gesehen ist Gott nicht relevant. Und in den Schulen werden den Kindern grundlegende Kenntnisse der Naturwissenschaften vermittelt, die logischer sind, als die Mythen der Genesis.
Ich glaube daran, das ein Wassermolekül aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff besteht, aber ich werde niemals einen Gott anbeten, der die Menschen, die aus den verschiedensten Gründen nicht an diesen Gott glauben, das dieser Gott diese (ungläubigen) Menschen auf immer in einem himmlischen Konzentrationslager (auch Hölle genannt) auf ewig quält und foltert.


Hallo POW

Ja stimmt Glauben ist nicht Teil der Naturwissenschaft. Jedoch sehr viele Agnostische Forscher welche ein wenig Demut zeigen, sehen heute zumindest, das die Wahrscheinlichkeit des Zufalls sehr gering ist in einem so komplexen System wie wir uns befinden und das eben Einzigartig ist zumindest wenn man das Unviversum und die anderen Planeten betrachtet.

Zudem machst Du hier wieder eine Aussage über Gott welche so nicht zutrifft. Gott warnt den Menschen vom Tod und ist gar nicht erfreut sich nicht, wenn der verloren geht. Er wird lediglich diejenigen die den Tod wählen, trennen von denen die das Leben wählen und das macht er nicht weil er ein Sadist ist. Er sagt sogar das der den Tod beseitigen wird.


Ich achte deinen Glauben und die Vehemenz, mit der du für deinen Glauben einstehst, trotzdem werden ich jetzt nicht jedem Abend unter meinem sündigen Bett nachschauen, ob dort der liebe Gott oder der Teufel aus welchen Gründen auch immer anwesend ist.


Das sagen die Verse die ich Dir vorlegte auch nicht. Die Verse sagen ledich: Wer sucht, der findet.

Ich respektiere auch das Du nicht suchen willst.

Gott kann man Naturwissenschaftlich weder belegen noch wiederlegen. Wenn man aber all die Planeten betrachet und unsere Erde, wenn man die Grösse des Universum betrachtet und die kleine Erde, dann kann man durchaus einen gewaltigen Unterschied feststellen auf den wie ein Puzzelteile alles vorhanden ist, was an anderen Orten so nicht vorhanden ist.

Und ja Gott sagt, wer sucht der kann finden.

Die Planze kann nicht darüber nachdenken warum sie ist und vergeht, der Mensch schon.

Aber gezwungen sich mit diesem Denken zu beschäftigen, ist niemand. Was mich aber immer wieder fazieniert ist auch der Umstand, das der Menschen (Atheisten) beschäftigt sind Gott zu wiederlegen obschon dort es nichts zu wiederlegen gibt.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6214
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Wenn Atheisten versuchen das Christentum zu widerlegen

Beitragvon Daniel_8 » Di 16. Apr 2019, 16:18

Gott ist ein persönlicher Gott.
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde...wer sich darauf nicht einlässt, braucht nicht weiter suchen.
Wer suchet der wird finden!
Wer Gott nicht sucht, wird ihn auch nicht finden.
Finden setzt voraus, anzunehmen, dass es Gott gibt.

Mir ganz persönlich ist es mitterweile leid mich mit Agnostikern etc. zu duellieren.
Ich antworte ihnen daher nur noch mit oben genannten zwei Argumenten.
Lässt man sich auf Gott ein, wird er dir sich zeigen, und zwar so, dass es keine Zweifel mehr gibt.
Dieses Gefühl der verstandenen Wahrheit ist meiner Meinung nach einfach übernatürlich und nicht zu erklären.
Das Gefühl dass dein ganzen Herz von der Wahrheit ausgefüllt ist.
Gott ist ein persönlicher Gott.
- Gott ist ein persönlicher Gott -
Man kann Gott nur erfahren, wenn man ihn sucht!
Daniel_8
Member
 
Beiträge: 239
Registriert: Fr 15. Feb 2019, 13:23


Zurück zu Philosophieren über Gott und die Welt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |