HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Im Gedenken an ...

Unterstützung und Diskussion zu persönlichen Fragen, Problemen und Nöten

Moderator: kingschild

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Sa 26. Jan 2008, 20:18

Bild

Ihr lieben,

heute Morgen, ist meine große Liebe Merlinio verstorben.

Gestern Nacht gegen 23 Uhr waren wir – so wie gewohnt nochmals spazieren und ich habe Merlinio versprochen, dass ich IHM bald ein Haus kaufen werde, welches ER bewachen kann.

Bereits eine Stunde später erging es IHM sehr schlecht.
Wasserdurchfall und Erbrochen.
Gegen 01:00 Uhr wollte ER bereits sterben.
Ich wollte dies nicht zulassen, habe Ihm immer wieder angeschrien und geschüttelt: DU DARFST NICHT STERBEN!

Die ganze Nacht habe ich an seinem Bettchen gesessen und Ihm immer wieder angesprochen.

Merlin hat den Kampf verloren.
ER hat wahrscheinlich Rattengift oder etwas anderes tödliches gefressen.

Heute um 12:00 Uhr habe ich IHN in einem kleinen Wald beerdigt und für all seine Lebensjahre – je ein Baum gepflanzt!

Ich bin so traurig, denn Merlinio war meine große Liebe!

Merlinio war so einzigartig!
Es ist einsam ohne IHN!

Möge Gott Ihn mit offenen Armen empfangen!
ma.ma.

1. Petrus 5,7
Es gibt in deinem Innern,
ein leiser Flüsterton.
Der dich eindringlich mahnet:
"Gott wartet auf dich schon, -
bis du ihm übergeben,
die Nöte, die du hast.
Und von ihm darfst empfangen,
Befreiung deiner Last."
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon quigor » Sa 26. Jan 2008, 20:30

Einen Tierarzt wolltest Du nicht beiziehen?
"Ich habe Gott überall erblickt und niemals begriffen." - Alphonse de Lamartine, Poetische Meditationen
*********
"Darum leget die Lüge ab und redet die Wahrheit..." (Eph 4,25)
Benutzeravatar
quigor
Abgemeldet
 
Beiträge: 375
Registriert: So 22. Jan 2006, 17:31

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Sa 26. Jan 2008, 20:46

Hello quigor,

ich habe einen Tierarzt gegen 01:00 heute Nacht angerufen, doch dieser empfahl eine Vertretung ca. 50 km entfernt.
Geöffnet ab 10:00 Uhr - Es ist Wochenende!
Dort wo ich wohne, gibt es nur zwei......“der Andere“ hat nicht gehört.

Ich bin so unendlich traurig, denn ich dachte Merlinio schafft es noch bis zur Geschaftszeit des Tierarztes.
Er ist in meinem Arm gestorben.

ma.ma.
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon quigor » Sa 26. Jan 2008, 21:02

Das tut mir aufrichtig leid für Dich, ma.ma!
Dein Hund war wirklich ein schöner Kerl.

Giftköder sind eine Schande für die Menschheit.

Rattengift hat Dein Hund nämlich wohl nicht gefr.essen - das wirkt auf der Basis, daß die Blutgerinnung gestört wird. Dein Hund aber hatte massiven Brechdurchfall, nicht wahr? Dieser Köder war nicht für Ratten gedacht, sondern für größere Tiere.
"Ich habe Gott überall erblickt und niemals begriffen." - Alphonse de Lamartine, Poetische Meditationen
*********
"Darum leget die Lüge ab und redet die Wahrheit..." (Eph 4,25)
Benutzeravatar
quigor
Abgemeldet
 
Beiträge: 375
Registriert: So 22. Jan 2006, 17:31

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon shimo » Sa 26. Jan 2008, 21:17

ma.ma, ich fühle mit dir und bin unendlich traurig dass dein Merlinio dich heute verlassen musste.... :cry:

es erinnert mich an den Abschied von meinem Hund vor 2 Jahren...es tut weh..........meine Gipsy war ein Spaniel, ein Cavalier King Charles Spaniel...schwarz mit braunen Zeichen, eine Süsse...sie war...toll...!

Mir fehlen die Worte...
Ich bete um Trost für dich...Gott lässt dich nicht alleine!
shimo
Das Gebet ist der Schlüssel des Morgens und der Riegel zur Nacht.
Benutzeravatar
shimo
Power Member
 
Beiträge: 547
Registriert: Sa 17. Nov 2007, 16:54
Wohnort: ...zwischen Inn und Aare...

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » So 27. Jan 2008, 13:56

Liebe shimo
Hello quigor,

vielen herzlichen Dank, für die tröstenden Zeilen!

Ich habe heute Merlin am Grab im Wäldchen besucht.
Bei uns beginnt der Frühling, ich habe Ihm schöne Wildblumen mitgebracht.
Anschließend war ich im Park und habe gefunden, was Merlinio gefressen hat.

Es waren Pilze. Dunkelbraun und diese rochen widerlich. Es war genau der Geruch, welcher Merlinío umgab, als dieser starb.
Seine Kratzspuren an dieser Stelle waren eindeutig – er hat Giftige Pilze gefressen. Ich konnte es in der Nacht nicht sehen.
Es war zu dunkel.
Etwas erleichtert bin ich, dass Merlinio nicht von einem Menschen absichtlich vergiftet wurde.
Diese – erste Nacht und dieser angebrochene Tag sind voller Leere, Traurigkeit und großem Schmerz.
Er war, ist und wird es für immer bleiben!
Meine große Liebe!

Viele herzliche Grüße und Danke für die Worte!

ma.ma.
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon onThePath » So 27. Jan 2008, 14:17

Hallo, ma.ma

Ich habe auch einen Hund sehr gerne, und sein Tod würde mich sehr traurig machen.

Diese Trauer, ein geliebtes Wesen verloren zu haben,
da stelle ich mir Gott vor, wie er trauern muß, wenn wir gleichgültig und lieblos unsere Mitmenschen zugrunde gehen lassen.

Es müsste uns fast umbringen....

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21137
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » So 27. Jan 2008, 15:08

Lieber "onThePath"!

in der vergangenen Nacht wurde mir wieder sehr bewusst, dass wir hier auf Erden keine "bleibende Statt" haben.
Die zeitliche Begrenzung unseres Lebens - ist eine Kostbarkeit und geschenkte Zeit!

Es ist richtig, was du schreibst:
Wir sollten den Wert des Augenblicks erkennen!
Wir sind Gäste hier auf Erden - dieses Gast sein sollte einher gehen, mit der Freude - ein bestimmtes Verhalten von Dank, Aufmerksamkeit und gutem Benehmen untereinander zu praktizieren.
Und, es sollte uns immer wieder bewusst sein, das
"ein Gast" mit dem, was ihm zur Verfügung steht, vertrauensvoll umgeht.

Wir sind Gäste, somit bedarf es auch Vertrauen zu dem Gastgeber!

Wir sind Gäste hier auf Erden!
Diese Erkenntnis ist wichtig, denn so erkennt jeder einzelne (auch jeder Nicht-Christ):
Wir sind nicht die Herren dieser Welt!

Wir sollten jeden Tag genießen und viele neue Eindrücke sammeln!

Denn, wenn wir eines Tages für immer verreisen, sollten wir ein Andenken hier lassen, ein Andenken, das die Erinnerungen lebendig hält!

Ich sende dir viele gute Segenswünsche aus Portugal!

ma.ma.
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon onThePath » So 27. Jan 2008, 15:20

Danke für Deine Gedanken gegen die Gedankenlosigkeit.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21137
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » So 27. Jan 2008, 16:53

Wenn jemand aus dem Kreise der Familie stirbt
ganz gleich wie klein oder groß derjenige ist,
sind wir ohnmächtig.
Sprachlos, bis wir selbst die Antwort von Gott hören werden!

"Ich will deinem Kind Vater und Mutter sein.
Es soll zu Hause sein in meiner Ewigkeit"!

Der Prophet Jesaja sagt dieses über Gottes Zukunft!

"Es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.

Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN.

Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande.

Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern.

Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben.

Kühe und Bären werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen, und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder.

Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter"

( aus Jes 11, 7- 8 )
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon kaval » So 27. Jan 2008, 21:22

Ich fühle mit dir ma.ma - habe ich doch meine beiden Hunde vor kurzem hintereinander verloren. :cry: :(

Dieses loslassen ist jedesmal sehr schmerzlich ob Mensch oder Tier.

Nur Einer verlässt uns nie wenn wir Ihm unser Herz einmal bleibend geschenkt haben.

Alles Liebe dir ma.ma :umarm:
Die Liebe ist das viel wahrere und echtere als alles andere.
H. (Rocco)
Benutzeravatar
kaval
Wohnt hier
 
Beiträge: 1461
Registriert: Di 1. Jan 2008, 07:32
Wohnort: Zwischen Himmel und Erde

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » So 27. Jan 2008, 22:54

Hello Kaval

danke für deine mitfühlenden Zeilen!

Du kennst die Schmerzen des Verlustes, welche die große Trauer im Leben auslösen - ein geliebtes Tier - ein Teil der Familie.

Wir wissen, das der Tod zum Leben dazugehört, denn wenn es nicht so wäre, würde der Tod nicht als eine definitive Grenze des Lebens existieren.

Wie währe es denn, wenn wir nicht darüber nachdenken müssten, wie und womit wir unsere Zeit verbringen?
Eben weil die Zeit endlos währe?
Ich denke, dann würden wir uns nicht darum kümmern, das Leben anderer Menschen zu beschützen und zu fördern.

Der Tod ist eine endgültige Grenze - hier auf Erden - und dieser wirkt daran mit, dass jeder einzelne Tag im unserem Leben so wertvoll ist!
Das Leben verdient gelebt und gewagt zu werden in der Erkenntnis, dass das Risiko und der Tod existieren.

Das Leben hat im Verhältnis zum Tod weitaus größere Folgen:
Das Jesus Gottes Sohn ist!

Dadurch, dass das Grab von Jesus am Ostermorgen leer war, erfährt jeder einzelne von uns, dass Gott seinen Sohn nicht geschickt hatte, um den einzelnen - einen konkreten Tod zu überwinden, sondern den Tod für alle Ewigkeit!

Mit dieser Gewissheit, brauchen wir Gott nicht darum zu bitten, dass er unsere geliebten Toten - hier auf der Erde - wieder mit Leben erfüllt.
Wir haben die Gewissheit, dass unser Himmlischer Vater bei ihnen ist - im ewigen Leben!
Dieses Wissen gibt uns die Kraft - hinauszugehen - und den Schwierigkeiten unseres Lebens sowie die große Trauer des Verlustes zu begegnen!

Das Grab auf unserer Erde ist unumgänglich, aber es ist nicht der bleibende Ort!

Ich gebe zu, dass ich unter den verzehrenden Schmerz des Verlustes leide.

Doch ich weiß, wir sind von dem Toten getrennt, aber der Tote ist nicht von Gott getrennt!

Das ist mein Trost und meine Hoffnung auch für jeden der persönlich betroffen ist und für alle anderen in der ewigen Geschichte des Lebens!

ma.ma.

(Matthäus 6, 19-23)


Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon braveheart72 » Mo 28. Jan 2008, 00:05

lieber ma.ma

es tut mir sehr leid, was deinem hund geschehen ist!ich kann mir gut vorstellen, dass du eine enge freundschaft mit diesem tier aufgebaut hast.daher schmerzt dieser verlust sicherlich sehr.

nun, der tod trifft uns alle mal! irgendwann und plötzlich kommt er in unser leben oder trifft uns am ende selber.man weiss nie, wann er kommt...

ich habe bereits einige erfahrungen mit dem tod von sehr nahestehenden menschen gemacht.das tiefste und eindrücklichste erlebnis dass ich bisher erlebt habe, war als meine mutter starb. sie schied von diesem leben vor drei jahren, völlig unerwartet nach einem schweren blutgerinsel und einer woche kommazustand auf der intensivstation. mein vater war zu zeitpunkt des todes bei ihr. dieser moment des gehens und des loslassens ist enorm. eine woche lang hoffen und bangen, beten auf dass ein wunder geschehe.

jedesmal wenn ich vor ihr am bett stand, kamen kindheisterinnerungen hoch. ein beispiel: ich hatte als kind einen fürchterlichen traum, in welcher ich und meine mutter verfolgt wurden.nach einer langen und anstrengenden verfolgungsjagd wurden wir von bösen männer eingeholt. meine mutter stellte sich schützend vor mich hin und starb durch ein messerstich der verfolger! ich weiss noch, wie ich als kind weinend erwachte und meine mutter in das zimmer kam und mich mit viel liebe tröstete. dieser traum war dann am sterbebett wieder sehr präsent und die traurige situation liess mir dieses gefühl von verlust wieder hochkommen....

meine mutter war eine sehr gläubige frau und ich denke, dieser schutz von ihr in meinem traum, ist das wesentliche was sie mich gelernt hat: vertraue auf Gott und seinen sohn Jesus!

mit diesem vertrauen und glauben, hoffe ich auf ein wunderbares wiedersehen mit meiner mutter und ein leben im himmel!

God bless you!braveheart72

geben ist seliger als nehmen!
Benutzeravatar
braveheart72
Member
 
Beiträge: 258
Registriert: Di 23. Okt 2007, 13:57
Wohnort: bärnbiet

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Mo 28. Jan 2008, 01:26

Lieber braveheart!

ich habe deine Zeilen mehrmals gelesen, denn diese spiegeln eine große Verbundenheit - ein enges Liebesgefühl zu deiner Mutter wieder!

Wenn wir Menschen trauern, dann geschieht es so individuell, wie wir unser Leben selbst leben!
Wir erleben eine Situation, welche wir nur aus der Theorie kennen.
Doch eben noch in der Praxis – plötzlich, müssen wir dieses selbst erleben - selbst durchleiden.

Wir Menschen sind sehr verschieden, und jeder einzelne wird bei einer Todesnachricht auf seine eigenen persönliche Ressourcen zurückgeworfen.
So werden wir plötzlich konfrontiert mit der unstillbaren Liebe, der eigenen Stärke und die Fürsorge unserer Mitmenschen.
Es ist wertvoll wenn dich in dieser Situation Menschen begleiten und stützen.

Keiner hat sich diese Situation freiwillig ausgesucht.
Man ist ein Gefangener seiner eigenen schmerzenden Gedanken.
Der Rückzug von der Realität - des „Nicht wahr haben“ wollens.

Bei vielen Nicht-Christen, ein Aufbegehren und Zorn gegenüber Gott.

Und immer wieder die Frage nach dem "Warum" ?
Es gibt keine Antwort, da Tausende Erinnerungen durch unsere Gedanken strömen.
Es folgen Bilder, die unser Herz bluten lassen.
Selbst wenn der Schmerz manchmal im alltäglichen vergeht , so intensiver und gewaltiger wird man wieder eingeholt.

Wir Menschen trauern – jeder auf seine eigene persönliche Weise - doch gibt es auch – so wie hier im Forum - Gemeinsame Phasen von Trauer und Abschied.
Durch das Christliche Miteinander kann ein langer Trauerprozess besser verarbeitet werden.
Mit dem Verständnis der Schrift, entsteht die Bereitschaft, das verlorene Menschenleben loszulassen.

Wir Christen sollten wie ein wärmender Schutzmantel der Geborgenheit – unseren Freunden und Familien - beim Verlust eines Menschen - umgeben.

Lieber braveheart, der Tod deiner Mutter kam sicherlich wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel.
Du empfindest – so wie ich heute, eine brennende Sehnsucht.

Es verbleibt unser Christliches Verständnis, den Tod in unser Leben einzubinden!
Wir sollten das Leben mit allen seinen Aufgaben - jeden Tag neu - vollenden!

Ich umarme dich!
ma.ma.
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon lea Binn » Mo 18. Feb 2008, 19:21

lieber ma.ma

nun hab ich mcih hier durchgelesen...
ich muss sagen für ein Tier hab ich noch kaum eine tiefe Liebe empfunden....
was es heisst eienn nahestehenden Menschen zu verlieren..diese Trauer ...die kenne ich...

Wollte dich fragen ob Du in deinem Umfeld Menschen hast die DU innig lieben kannst....

oder gibt es auf dieser Erde in deinem nahen umfeld Dich und dein Hund Merilino und deine onlinefreunde?

Ich will Dir nicht zu nahe treten...habe einfach gedacht es gibt so viele Menschen die so glücklich waeren um ein kleines Stück Liebe.....Vielleicht besteht die Möglichkeit Deine Trauer um deinen verstorbenen Hund in Liebe für Mitmenschen umzuwandeln...
aber erst mal wünsch ich Dir Trost..respektive das Du Trost von Deinem Gott annehmen kannst......

lg lea
lea Binn
Power Member
 
Beiträge: 678
Registriert: Di 24. Feb 2004, 22:46

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon lea Binn » Di 19. Feb 2008, 13:58

hallo ma.ma

irgendwie tönen meine Worte von gestern kalt..das tut mir Leid.Trauer ist Trauer,eigentlich egal um wer oder was...Trauer ist schwer und schmerzhaft...

Ich liebe evt. kein Tier weil ihre Lebensdauer halt eben nciht so lange ist...das heisst ich sorge wie vor um weniger loslassen zu müssen...ob dies nun gut oder schlecht ist....weiss ich nicht..ich hab den Mut nicht und denke wie auch die Kraft nicht,mich wieder einem Verlust widmen zu müssen.
wie auch immer...ist dein Herz schwer ubnd traurig lass dich von den Stimmen der Frühlingssingvögeln erheitern und lass dich von der Sonne waermen..Du scheinst ja doch noch oft nach drausen zu gehen :) ....

liebe Grüsse

lea
lea Binn
Power Member
 
Beiträge: 678
Registriert: Di 24. Feb 2004, 22:46

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon Ueli » Mi 20. Feb 2008, 13:16

@ ma.ma,


ich teile Deine Trauer mit Dir. Der bohrende Schmerz zerreist einen das Herz. Ich liebe Hunde sehr und kenne den Verlust einen treuen Freund zu verlieren. Habe vor 2 Jahren das selbe mit meiner Hündin Mira durch lebt.

Ich wünsche Dir Gottes-Segen, Trost im Herrn und alles Liebe.

Gruss Ueli
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!

Sprüche 3, 5 :)
Benutzeravatar
Ueli
Member
 
Beiträge: 366
Registriert: Fr 9. Mai 2003, 11:14
Wohnort: Schweiz

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon Ueli » Mi 20. Feb 2008, 13:23

@ lea Binn,

schau mal lea Binn, ich glaube Du kannst die innige Beziehung nicht verstehnen, da Du wahrscheinlich noch nie einen Hund hattest. Der Verlust eines treuen Begleiter fühlt sich genau gleich an, wie der Verlust eines geliebten Menschen. Nur weil ma.ma um ihren Hund trauert, bedeutet dies noch lange nicht, dass ma.ma soziale Bindungsstörungen hat. Eben gerade mit einem Hund erlebst man stärkeren Kontakt zu Menschen. Gerade gegenüber Alten und Gebrechlichen. Alles klar? :)

Gruss Ueli
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!

Sprüche 3, 5 :)
Benutzeravatar
Ueli
Member
 
Beiträge: 366
Registriert: Fr 9. Mai 2003, 11:14
Wohnort: Schweiz

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon Stevie Sunshine » Mi 20. Feb 2008, 14:21

Original von ma.ma

Wir wissen, das der Tod zum Leben dazugehört, denn wenn es nicht so wäre, würde der Tod nicht als eine definitive Grenze des Lebens existieren.

Wie währe es denn, wenn wir nicht darüber nachdenken müssten, wie und womit wir unsere Zeit verbringen?
Eben weil die Zeit endlos währe?
Ich denke, dann würden wir uns nicht darum kümmern, das Leben anderer Menschen zu beschützen und zu fördern.

Der Tod ist eine endgültige Grenze - hier auf Erden - und dieser wirkt daran mit, dass jeder einzelne Tag im unserem Leben so wertvoll ist!
Das Leben verdient gelebt und gewagt zu werden in der Erkenntnis, dass das Risiko und der Tod existieren.

Das Leben hat im Verhältnis zum Tod weitaus größere Folgen:
Das Jesus Gottes Sohn ist!

Dadurch, dass das Grab von Jesus am Ostermorgen leer war, erfährt jeder einzelne von uns, dass Gott seinen Sohn nicht geschickt hatte, um den einzelnen - einen konkreten Tod zu überwinden, sondern den Tod für alle Ewigkeit!

Mit dieser Gewissheit, brauchen wir Gott nicht darum zu bitten, dass er unsere geliebten Toten - hier auf der Erde - wieder mit Leben erfüllt.
Wir haben die Gewissheit, dass unser Himmlischer Vater bei ihnen ist - im ewigen Leben!
Dieses Wissen gibt uns die Kraft - hinauszugehen - und den Schwierigkeiten unseres Lebens sowie die große Trauer des Verlustes zu begegnen!

Das Grab auf unserer Erde ist unumgänglich, aber es ist nicht der bleibende Ort!

Ich gebe zu, dass ich unter den verzehrenden Schmerz des Verlustes leide.

Doch ich weiß, wir sind von dem Toten getrennt, aber der Tote ist nicht von Gott getrennt!

Das ist mein Trost und meine Hoffnung auch für jeden der persönlich betroffen ist und für alle anderen in der ewigen Geschichte des Lebens!

ma.ma.

(Matthäus 6, 19-23)



Hallo ma.ma! :)

Du bist ein sehr herzlicher Mensch. :)
Man merkt richtig, wie die Kraft Gottes Dich trägt, denn Du hast weiterhin ein sehr empfindsames Herz, kein steinernes.
Trotz Verlust und Trauer.
Das ist die Kraft Gottes. Weich zu bleiben und immer wieder Liebe zuzulassen, auch wenn das verletzlich im Herzen macht, wegen dem Risiko, dass der Geliebte verschwindet, stirbt.
Ich fühl mit Dir und wünsch Dir die Kraft immer weich im Herzen zu bleiben.
Ich versuche es auch immer wieder.
Ich habe gemerkt, dass es Angst ist, wenn ich merke, dass ich härter werde und liebloser erscheine. Es ist immer Angst vor Verlust und vor Ablehnung und dann merke ich, dass ich mein Herz nicht mehr spüre und weiss wieder, was los ist.
Ich hab leider viel Angst und auch schon viel Tod erlebt. Aber ich versuch mein Herz zu bewahren.
Du bist von einer Kraft, die dahingehend echt vorbildlich ist.

Ich habe trotzdem noch eine Frage.
Es war schön, was Du in dem zitierten Text oben geschrieben hast. Hat mein Herz erreicht.
Aber mir wurden andere Dinge gesagt, z.B. wegen dem Tod meiner Mutter und meines Bruders. Die meisten Christen sagten mir, dass es keinen Trost gibt. Und ich weiss von ihrer Lehre auch, dass sie nicht glauben, dass jetzt jeder Mensch, den man geliebt hat, bei Gott ist. Bei Tieren glauben es sowieso nur wenige Menschen, aber meiner Erfahrung nach sagen die meisten, dass es keine Hoffnung gibt für die meisten Menschen nach dem Tod, also auch keine Hoffnung für die Hinterbliebenen.
Mir haben viele Christen nach meinen Verlusten gesagt: Es tut mir leid, aber es gibt keinen Trost, nichts, was man sagen kann. Aber ich weiss, dass sie mit dem "bei Gott sein" trösten, doch nur für die Mitglieder ihrer Glaubensgemeinschaft.
Ich fand es traurig.
Ich hab auch kein völlig klares Gefühl in der Richtung, versuche einfach nicht zuviel darüber nachzudenken.

Also - magst Du mir sagen, wie man das verstehen kann, diese tröstenden Worte von Dir - "der Tote ist nicht von Gott getrennt"...? Die Gewissheit bei Dir, woher kommt die?

Ich habe selbst eine Mischung aus Frieden (aus meinem Herzen, gerade nach dem Beten) und ängstlicher Verdrängung (wegen der christlichen Lehre) in mir.


Alles Liebe, Stevie :umarm:
Ich bin für Liebe.
Stevie Sunshine
Wohnt hier
 
Beiträge: 1163
Registriert: Mo 20. Aug 2007, 13:29
Wohnort: Herz

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon lea Binn » Mi 20. Feb 2008, 15:16

Original von Ueli
@ lea Binn,

schau mal lea Binn, ich glaube Du kannst die innige Beziehung nicht verstehnen, da Du wahrscheinlich noch nie einen Hund hattest. Der Verlust eines treuen Begleiter fühlt sich genau gleich an, wie der Verlust eines geliebten Menschen. Nur weil ma.ma um ihren Hund trauert, bedeutet dies noch lange nicht, dass ma.ma soziale Bindungsstörungen hat. Eben gerade mit einem Hund erlebst man stärkeren Kontakt zu Menschen. Gerade gegenüber Alten und Gebrechlichen. Alles klar? :)

Gruss Ueli

ja alles klar ueli....
Ja ich habe ncoh nie ein Hund mein eigen genannt.HAtte aber einmal ein sehr eindrückliches erlebnis mit einem Hund,das mich schon erahnen laesst das man eine tiefe Beziehung zu einem Hund haben kann...
aber ich schrieb im 2ten post warum ich evt.keine beziehung zu Tieren habe,respektive eine minimale.
Ich bin nicht GEfühlslos einem Tier gegenüber....

mit liebem Gruss
lea
lea Binn
Power Member
 
Beiträge: 678
Registriert: Di 24. Feb 2004, 22:46

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon lea Binn » Mi 20. Feb 2008, 15:17

las es soeben gerade nochmals durch...rechtfertige mich immer irgnedwie...das stört mich an mir...

lea
lea Binn
Power Member
 
Beiträge: 678
Registriert: Di 24. Feb 2004, 22:46

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Do 21. Feb 2008, 20:20

Lieber Ueli,

danke für deine einfühlsamen Zeilen!
Der nachstehende Link ist sehr schön gestaltet
und passt zum Thema des Verlustes eines geliebten Tieres.
Wenn du möchtest - schau mal

HIER !

Viele herzliche Grüsse
Gott segne dich!
ma.ma.
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon jennmi » Do 21. Feb 2008, 20:25

hallo ma.ma

wenn ich dran denke, was du jetzt durch machst ohne dein freund merlinio, mir laufen die tränen, obwohl es ietzt schon ein paar tage her sind. :cry:

es tut mir sehr leid für dich.

unser gott, jesus christus ist bei dir
und hilft dir über diesen verlust hinweg zu kommen.

gottes segen und alles gute

behüt di gott jennmi

Benutzeravatar
jennmi
Member
 
Beiträge: 246
Registriert: Fr 18. Jan 2008, 12:23
Wohnort: kanton bern

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Do 21. Feb 2008, 20:54

Liebe Stevie,

von deinen Zeilen bin ich sehr beeindruckt!
Eigentlich müsste ich mit dir jetzt einen längeren Spaziergang am Atlantik machen. So aber, werde dir - zum späten Abend nochmals etwas zu deiner Frage schreiben.

Vorab jedoch ein Zitat von mir selbst - aus der Rubrik Jesus Christus

Zitat ma.ma.:

Viele Menschen auf der ganzen Welt, fragen sich immer wieder:
Was hat Christus die drei Tage gemacht?
War er tot ?
Lag Jesus still im Grabe?
War Jesus wirklich ganz tot?

Erlaube mir, dass ich etwas "aushole"?

Du kennst die Message:
Nach dem Todeskampf von Jesus am Kreuz trat eine große Stille ein!
Die Schaulustigen verlaufen sich und die Soldaten gehen nach Hause.

Josef von Arithmatia erbarmt sich des Toten Jesus.
Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in ein Grab gelegt.
Er wurde mit Tüchern bedeckt und ein Stein kommt vor das Grab.
Es herrscht absolute Ruhe!
Drei Tage lang!

Die Jünger flüchten nach Galiläa zu ihren Familien - zu den Frauen und Kindern.
Alle Freunde in Jerusalem sind verzweifelt und weinen - doch auch bemüht in der Öffentlichkeit nicht aufzufallen.

Ja, die Pharisäer und viele Schriftgelehrte genießen ihren scheinbaren Sieg.
Die Überlieferung sagt, dass eine unendliche und unheimliche Stille auf dem Land lag.
Es war ein Innehalten der ganzen Schöpfung!
Das Universum verstummt und die Vögel unter dem Himmel schweigen.
Selbst die Winde vergessen zu wehen und die Fische lassen das Schwimmen.

Man sagt, dass Gott sich selbst von seiner Welt abwendet um seinen Sohn zu beweinen.
Die Schöpfung wird stumm und leer!

Dann plötzlich, nach drei Tagen:
Es entsteht neues Leben und es entsteht eine neue Bewegung!

Es beginnt zuerst im Grab hinter dem Stein!
Anschließend in den Seelen der Jünger!
Überall!
Die Bäume schlagen wieder aus und die Natur wächst mit ganzer Macht!
Alle Felder erscheinen in neuen Farben und auch die Vögel singen wieder!

Doch was hat Jesus in den drei Tagen gemacht?
Hat ER nur im Grab gelegen?
War ER dem Tode ergeben gewesen?

Es gibt verschiedene Überlieferungen und Legenden.

Ich erinnere mich an die Strophe eines Kirchenliedes:
"Er hat ritterlich gerungen, Hölle und Teufel überzwungen, kein Feind kann uns schaden mehr, ob er tobet noch so sehr."

Es gibt Ansichten, dass dieser Kampf sich auf das Kreuz bezieht - doch meiner Ansicht, ist etwas ganz anderes gemeint:
Jesus hat nach dem Tode drei Tage lang gerungen und gekämpft, gestritten und das Wesentliche!!!

GESIEGT!
GESIEGT im Lande der Finsternis!

Jesus hat nicht einfach nur still gelegen und die drei Tage abgewartet!
Jesus ist, - wie wir aus dem Glaubensbekenntnis kennen, hinabgestiegen!
Jesus ist in das Reich des Todes gestiegen.

Jesus hat das Reich des Todes und die dunklen Seiten des Lebens besucht.
Jesus hat sich auf den Weg gemacht und steigt hinab in die Tiefe - in die Vergangenheit - in die Seelen!

Zuerst hören die Toten vom neuen Leben!
Den Verstorbenen erfüllt Jesus mit neuem Leben.
Und die Gefangenen erreichen eine neue Freiheit.

Auf wen ist Jesus auf seinem Weg in die Tiefe der Finsternis gestoßen?
Das Mittelalter behauptet , auf die Seelen der Kinder, welche zu früh sterben mussten.
Jesus bringt ihnen Trost und Licht und Segen!

Vielleicht traf Jesus aber auch auf all die Menschen, welche sich schämen müssen, in ihrem Leben etwas Schweres und Schuldiges auf sich geladen zu haben.
Jesus , brachte ihnen sein Licht - befreite ihre Herzen!
Jesus kann die Versöhnung vollziehen und Freisprechen von jeder Schuld!

Vielleicht traf er dann auch alle die, welche in Ihrem Leben niemals frei von sich selbst wurden!
Lebenslängliche Gefangene ihres eigenen ICH – Seelen voller Angst oder Schwäche!
Jesus befreit sie und entfacht einen unendlichen Jubel!

Es sind drei Tage voller Begegnung und voller Offenbarungen!
Es sind drei Tage voller Trost und Leben!

Jesus hatte drei Tage lang intensive Begegnungen!
Der Weg zurück gleicht einem Krönungsgang!
Ein Weg wie ein Freudentanz und Jubelfest!

Jesus seine Auferstehung und das leere Grab sind keinesfalls der Anfang, sondern das Ende seines Erlösungsweges!

Drei Tage, in denen scheinbar gar nichts passiert ist , aber in denen in Wirklichkeit alles neu wurde!
---------------------------------
Liebe Stevie - ich möchte dir vorab sagen, dass du gewiss sein kannst, das Gottes Licht über den Gräbern scheint!

Das Licht Gottes ereilt uns - gerade an dem Tag - wo wir vor Verzweiflung und Schrecken von einer Todesnachricht erfahren - und starr sind!
Das Licht welches uns berührt, leuchtet auf und wir fühlen uns gestärkt!

Das Licht Gottes leuchtet über den Gräbern - der Tod ist nicht das Ende!
Viele, die in den Gräbern schlafen, werden wieder aufwachen!
Das Licht leuchtet in die Finsternis!

Bis später!
Viele herzliche Grüsse aus Portugal sendet dir
ma.ma.


Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Do 21. Feb 2008, 23:52

Liebe Stevie,

in der Rubrik "Fragen zum christlichen Glauben" -
"Wie hast DU zu Gott gefunden?" habe ich meine persönliche Lebensgeschichte geschrieben.
Es ist meine Geschichte - auch im Umgang mit Trauer und Verlust.

Vielleicht haben wir beide ähnliche Erfahrungen gemacht.

Und gerade deshalb - wegen meinem Erlebten - war ich persönlich so geschockt, dass Merlinio so plötzlich verstarb.
Die Beziehung zu Merlinio war eine ganz besondere. Ich wusste immer, dass Gott (wie im Schöpfungsbericht beschrieben) mir ein Tier (für mich ein kleiner Sohn :) ) an die Seite gestellt hat um in der Zeit der Reife
(um an meinen Inneren Menschen zu reifen !) nicht allein zu sein.

In meiner täglichen Arbeit in der Seelsorge (siehe mein Profil), werde ich ebenfalls sehr viel mit dem Tod konfrontiert.
Es ist nicht mein Hauptberuf, sondern meine Berufung!

Viele hier im Forum mussten sicherlich in den vergangenen Jahren von Angehörigen oder Freunden Abschied nehmen.
Bei einigen Verstorbenen war es plötzlich, bei anderen hatte der Weg zum Grab - nach einer langen schweren Krankheit - eher etwas von Erlösung.

Kommt der Tod überraschend - bleibt nicht einmal mehr Zeit, Abschied zu nehmen.

Lässt sich in dieser Situation Trost finden?
Wir Menschen sind verschieden.
Es gibt Menschen, diese müssen reden, aber andere Betroffene brauchen die uneingeschränkte Ruhe.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle Menschen nochmals das gemeinsame Leben - gedanklich - durchschreiten und oftmals danach suchen, was vor dem Tod nicht mehr zu klären war.

Als Christ ist für mich der Weg zum Friedhof eine Form des Abschied zu nehmen.
Es ist für mich ein Ort, an dem wir mit anderen Menschen traurig sein können und an dem wir am Tag des Begräbnisses über die Bedeutung des Verstorbenen nachdenken.
Der Friedhof ist für mich ein Ort, um anderen Menschen Trost zu spenden oder sich gegenseitig zu trösten.

Nun zu deiner eigentlichen Frage:
Diese möchte ich ebenfalls mit einem Zitat von mir beantworten:

(aus der Rubrik Ehe und Familie)
Zitat: ma.ma.
Aufgrund der Text- Länge in 2 Blocks
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Do 21. Feb 2008, 23:57

Zitat ma.ma. aus der Rubrik Ehe und Familie
für Stevie!

1.Text - Block:
ich habe diese Rubrik aufmerksam gelesen und mir Gedanken gemacht, ob und inwieweit ich überhaupt etwas treffendes tröstendes für dich schreiben kann.

Dein Glaube durchlief in der Zeit der Trauer - sicherlich viele Phasen.

So möchte ich dir heute eine wahre Begebenheit „erzählen“:
Eine gute Freundin rief mich an und informierte mich, dass Ihr Kind in ein Kinderkrankenhaus eingeliefert wurde.

Der kleine Jan hatte eine doppelseitige Ohrenentzündung und spinale Meningitis. Die Ärzte hatten die Rückenmarkflüssigkeit getestet . Positiv!

Bitte bete für mein Kind! Dann brach die Mutter zusammen:
Als sie wieder zu sich kam, sah diese - das Schild - Intensivstation!
Jan war in einem Zimmer von Maschinen untergebracht. Andere Kinder lagen in Sauerstoffzelten. Jedes der Kinder war an einem Monitor angeschlossen.
Der leitende Arzt sagte, wir werden Ihren Sohn eine Infusion geben. Ich schlage vor, dass Sie erst einmal nach Hause gehen und sich ausruhen.
Zu Hause angekommen, löschte sie die Lichter im Haus , beschloss aber über dem Bild von JESUS das Licht anzulassen. In der Nacht wachte die sich sorgende Mutter auf.
Sie ging zum Bild von JESUS und betete:
Herr, ich brauche Dich, bitte antworte mir!

Dann hatte sie das Gefühl. dass JESUS mit ihr sprach. Sie sah JESUS mit einer weißen Robe und hielt den kleinen Jan im Arm.
Genauso, wie sie es immer tat!
Jan schien sich in SEINEM Arm wohl zu fühlen.
Dann spürte sie wie JESUS zu IHR sprach:

Ana: ES IST AUCH MEIN KIND!

Von diesem Moment an, spürte Ana einen unglaublichen Frieden, weil Sie ihr Kind JESUS im Gebet anvertraut hatte.
Sie wusste, das JESUS den kleinen Jan genauso liebte, wie sie es tat!

“Das was wir jetzt sehen, besteht nur eine gewisse Zeit. Das Unsichtbare aber bleibt ewig bestehen”
2.Korinther 4,18

Der Geist Gottes wohnt in uns!
Wir Menschen messen unserem Körper die größte Bedeutung zu und vergessen, dass unserer Körper eines Tages aufhört zu funktionieren.
Aber nach dem Tode wird unser Geist weiterleben!

FÜR IMMER!!!

Wir sind Geisteswesen!
Menschen leben in einem Körper, haben eine Seele uns sind Geist ( aus 1. Mose 1,26f und Joh,4,24)
Wir besitzen einen inneren Menschen, der ewig leben wird und wir haben ein äußeres physisches Wesen (aus 2.Kor 4,16)
Das physische Wesen ist nicht das eigentliche Wesen, ist nicht die eigentliche Person.

Es ist nur zeitlich eine Lehmhütte in der der innere Mensch wohnt (2.Kor 5,1;2Petr 1,14)

Eines Tages, wenn der Vater auf unser kommen wartet , wird der physische Leib sterben.
Er wird begraben werden und zerfällt im Laufe der Zeit zu Asche.
Aber der innere Mensch - dein Enkelkind - wird ewig leben!

Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Do 21. Feb 2008, 23:59

Zitat ma.ma. aus der Rubrik Ehe und Familie
für Stevie!

2.Text - Block:

Viele Betroffene hier im Chat - welche ähnliches erlebt haben, wissen um deinen Schmerz des Verlustes aber auch um deine Freude über den Familienzuwachs.

Abschied nehmen gehört zu jedem Leben!
In besonderer Weise müssen wir immer wieder Abschied nehmen.
Bei jedem Abschied geht es um ein Abbrechen des Alten und ein Aufbrechen von etwas Neuem.
Das Aufbrechen - eine Geburt – erfüllt uns mit Hoffnungen ,Freude und Euphorie.
Das Abrechen von Vertrautem – der Tod – erfüllt uns mit Angst und Trauer.
Abschied bedeutet auch immer Verlust. Und der tut weh!
Der Abschied von einem geliebten Menschen bricht chaotische Emotionen, Gefühle von Angst, Trauer und Schuldgefühle auf.

Man ist völlig erschöpft.
Der Tod leitet eine schmerzhafte Wandlung ein.

Es gibt aber keinen NEUEN ANFANG ohne Verwandlung!

Wir Menschen sollten bereits vor dem Abschied einer geliebten Person die guten Seiten erkennen:

Was man gemeinsam in einer Ehe oder Gemeinschaft entwickelt hat!
Was man an Fähigkeiten gemeinsam ausleben konnte!

Das einmalige Bild, dass Gott in jedem Menschen geschaffen hat!

Nur so kann man diese Werte (Wertvolle!) voll Dankbarkeit in sein jetziges Leben integrieren.

Wir nehmen Abschied um uns nach innen zu wenden.

Unsere Heimat ist der Himmel (Phil 3,20)

Unsere wahre Heimat ist der Himmel.
Unsere Heimat liegt innen. In unserem Inneren wohnt Gott, das Geheimnis. Und nur dort, wo das Geheimnis wohnt, können wir daheim sein!
Der Weg, auf dem wir uns beim Abschied machen, führt immer zum Geheimnis, dem Haus, in dem wir zuhause sein können.

Ende Zitat ma.ma.

Viele liebe Grüße
Gott segne dich!
ma.ma.
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Do 27. Mär 2008, 00:41

Es sind nun zwei Monate vergangen, seit mein geliebter Merlinio verstarb.

Wir alle besitzen ein hohes Maß an Liebe - welche grösser und tiefer ist, wie ein unergründbarer Brunnen.
„Gott ist die Liebe" können wir im 1. Johannesbrief lesen.
Kein Menschlicher Verstand kann diese Liebe messen.

Sicherlich ist hier - vordergründig - der liebevolle Umgang der Christen untereinander gemeint.

Ueli hat es treffend bemerkt, ein Hund - ein geliebtes Haustier ist ebenso ein gefühlvoller Partner - ein liebendes Gegenüber und unzweifelhaft verfügt ein Vierbeiner ebenfalls über ein Herz - welches von Liebe bewegt ist.

Viele Christen berichten mir, dass Gottes Wort auch das Herz im sensiblen Umgang mit der Natur und den Tieren erreicht und verwandelt hat.
Wir lieben das Leben und die Natur - in jeglicher Form.

Lieber Ueli, liebe Shimo habt ihr euch wieder einen Hund "zugelegt"?

Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals für die tröstenden Worte bedanken!

Viele herzliche Grüße
Gott segne Euch!
ma.ma.
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon shimo » Do 27. Mär 2008, 15:12

Original von ma.ma
Es sind nun zwei Monate vergangen, seit mein geliebter Merlinio verstarb.

Wir alle besitzen ein hohes Maß an Liebe - welche grösser und tiefer ist, wie ein unergründbarer Brunnen.
„Gott ist die Liebe" können wir im 1. Johannesbrief lesen.
Kein Menschlicher Verstand kann diese Liebe messen.

Sicherlich ist hier - vordergründig - der liebevolle Umgang der Christen untereinander gemeint.

Ueli hat es treffend bemerkt, ein Hund - ein geliebtes Haustier ist ebenso ein gefühlvoller Partner - ein liebendes Gegenüber und unzweifelhaft verfügt ein Vierbeiner ebenfalls über ein Herz - welches von Liebe bewegt ist.

Viele Christen berichten mir, dass Gottes Wort auch das Herz im sensiblen Umgang mit der Natur und den Tieren erreicht und verwandelt hat.
Wir lieben das Leben und die Natur - in jeglicher Form.

Lieber Ueli, liebe Shimo habt ihr euch wieder einen Hund "zugelegt"?

Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals für die tröstenden Worte bedanken!


Viele herzliche Grüße
Gott segne Euch!
ma.ma.



Lieber ma.ma,
...schon 2 Monate sind es her..., aus einem Gefühl der Trauer entwickelt sich das Empfinden von Verlust, Schuldzuweisung und es nicht wahr haben wollen....es schmerzt ungemein.

Die Zeit vergeht und aus den verletzten Gefühlen entstehen langsam die schönen Erinnerungen...

Ich bin froh dass du die erste Zeit hinter dir hast!

Als meine Gipsy verstarb, kam bei mir auch die Frage auf, ob ich mich für einen anderen Hund umsehen soll. Ich entschied mich zu warten, da ich zuwenig Zeit gehabt hätte in folgender Zeit. Die Ueberlegung, ob es jemals wieder ein solch liebevolles Tier geben würde, ob es nochmals eine solch intensive Freundschaft zwischen Mensch-Tier geben könnte, liess mich dagegen entscheiden.
Obwohl ich heute denke dass ich irgendwann einen anderen Hund haben werde, (wenn ich genügend Zeit für das Tier habe) und ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit jedem Tier eine enge Bindung erhält, auch wenn diese immer anders aussieht.

Weisst du ma.ma, als ich mein erstes Mädchen bekam, dachte ich mir: Ich liebe dieses Kind sooo extrem, da wäre es schier unmöglich, ein zweites Kind so dermassen zu lieben,das geht gar nicht.
Ich dachte, auch wenn´s nicht so ist, ich werde mir solche Mühe geben, werde alles daran setzen, dass mein zweites Kind das niemals merken muss, geschweige denn darunter leiden!
Als mein zweites Mädchen zur Welt kam war meine Sorge aus der Welt geschaffen...jedes Geschöpf ist so unterschiedlich, jedes Kind ist so persönlich, da musst du deine Liebe nicht untereinander "aufteilen" sondern sie ist für JEDEN individuell vorhanden!

Gott liebt JEDEN von uns ganz persönlich, er braucht mit SEINER LIEBE nicht ´haushalten´, jeder von uns ist SEIN einmaliges Kind!

Das Gleiche gilt auch für ein anderes Tier, kein anderer Hund wird so sein wie dein Merlinio. Die Bindung die zwischen euch zwei entstehen würde, wäre niemals vergleichbar mit der schon erlebten , denn es ist eine ANDERE Seele...

die wiederum eine wunderbare Freundschaft bedeuten kann, die ganz INDIVIDUELL und EINMALIG ist!

Alles Liebe, shimo







Das Gebet ist der Schlüssel des Morgens und der Riegel zur Nacht.
Benutzeravatar
shimo
Power Member
 
Beiträge: 547
Registriert: Sa 17. Nov 2007, 16:54
Wohnort: ...zwischen Inn und Aare...

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon jennmi » Do 15. Mai 2008, 21:43

Foto kann nicht hochgeladen werden. Folgt später.
Benutzeravatar
jennmi
Member
 
Beiträge: 246
Registriert: Fr 18. Jan 2008, 12:23
Wohnort: kanton bern

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon pneumatikos » Fr 16. Mai 2008, 09:24

Weisst du ma.ma, als ich mein erstes Mädchen bekam, dachte ich mir: Ich liebe dieses Kind sooo extrem, da wäre es schier unmöglich, ein zweites Kind so dermassen zu lieben,das geht gar nicht.
Ich dachte, auch wenn´s nicht so ist, ich werde mir solche Mühe geben, werde alles daran setzen, dass mein zweites Kind das niemals merken muss, geschweige denn darunter leiden!
Als mein zweites Mädchen zur Welt kam war meine Sorge aus der Welt geschaffen...jedes Geschöpf ist so unterschiedlich, jedes Kind ist so persönlich, da musst du deine Liebe nicht untereinander "aufteilen" sondern sie ist für JEDEN individuell vorhanden!


Voll unterstreichen tu ... auch beim dritten Kind ist es nicht anders!
Pneumatikos
Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt!

E p h e s e r 6,16
Bild
pneumatikos
Wohnt hier
 
Beiträge: 1348
Registriert: Mi 11. Jun 2003, 09:36
Wohnort: Biel/Bienne

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon shimo » Fr 16. Mai 2008, 11:51

Original von pneumatikos
Weisst du ma.ma, als ich mein erstes Mädchen bekam, dachte ich mir: Ich liebe dieses Kind sooo extrem, da wäre es schier unmöglich, ein zweites Kind so dermassen zu lieben,das geht gar nicht.
Ich dachte, auch wenn´s nicht so ist, ich werde mir solche Mühe geben, werde alles daran setzen, dass mein zweites Kind das niemals merken muss, geschweige denn darunter leiden!
Als mein zweites Mädchen zur Welt kam war meine Sorge aus der Welt geschaffen...jedes Geschöpf ist so unterschiedlich, jedes Kind ist so persönlich, da musst du deine Liebe nicht untereinander "aufteilen" sondern sie ist für JEDEN individuell vorhanden!


Voll unterstreichen tu ... auch beim dritten Kind ist es nicht anders!
Pneumatikos



Freut mich, dass du das auch so erlebst!

Grüsse, shimo
Das Gebet ist der Schlüssel des Morgens und der Riegel zur Nacht.
Benutzeravatar
shimo
Power Member
 
Beiträge: 547
Registriert: Sa 17. Nov 2007, 16:54
Wohnort: ...zwischen Inn und Aare...

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon F.R.O.G » Fr 16. Mai 2008, 11:53

Frosch auch mit ihren 3 Kaulquappen! :D
There is none in heavens like you,,
And upon the earth, who´s your equal?
You are far above, You´re the highest of hights,
And i´m bowing down to exalt you.
Benutzeravatar
F.R.O.G
Wohnt hier
 
Beiträge: 3604
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:58

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon jennmi » Mo 19. Mai 2008, 19:26

jenni 10. juli 1998 - 25. april 2008


Bild


meine liebe labradorhündin jenni, starb an leberversagen wegen tumor. :cry: :cry: :cry:

ihre treuen augen sahen mich an, vor 9 jahren, im tierheim,
und ich wusste, diesem hund möchte ich ein neues zuhause geben.
jenni war für mich, von den ersten sekunden an, etwas ganz besonderes, und, man musste sie einfach lieben.

ich fand den züchter - und ein jahr später hat jenni einen halbbruder bekommen, mit viel liebe hat sie die mutterstelle übernommen.

die zwei sah man nur noch im doppelpack, dort wo jenni war, war auch mike und umgekehrt.

nicht nur mir fehlt sie sehr, auch mike sieht traurig aus,
er ist noch anhänglicher geworden und sucht wärme.

gibt es auch ein wiedersehen mit tieren???

:cry: jennmi :cry:

Benutzeravatar
jennmi
Member
 
Beiträge: 246
Registriert: Fr 18. Jan 2008, 12:23
Wohnort: kanton bern

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon kaval » Mo 19. Mai 2008, 20:38

Liebe jennmi :umarm:

Unserem Gott ist nichts unmöglich. :)

Ich kann so gut mit dir fühlen.

Auch mich schmerzt es noch manchmal das meine geliebte Hündin nicht mehr bei mir ist. Dann möchte ich einfach ganz fest dankbar sein für die wundervollen Jahre die ich mit ihr haben durfte. Sie hat mir so viel an Liebe und Treue und Zuneigung geschenkt.
Die Liebe ist das viel wahrere und echtere als alles andere.
H. (Rocco)
Benutzeravatar
kaval
Wohnt hier
 
Beiträge: 1461
Registriert: Di 1. Jan 2008, 07:32
Wohnort: Zwischen Himmel und Erde

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon shimo » Mo 19. Mai 2008, 22:54

Original von jennmi
:cry: jennmi :cry:




Liebe jennmi,

schön hat es geklappt mit dem hochladen des Bildes deiner geliebten Hündin....

Ich kann dich verstehen, einige Tiere können einem mit ihrem Blick fesseln und man spürt von Anfang an : man gehört zusammen!

Der Abschied fällt so schwer.......aber, wie ich dir schon via PN geschrieben habe, die Erinnerungen helfen mit der Zeit darüber hinweg und, die kann NIEMAND nehmen.

Ich wünsche dir von Herzen, dass es dir bald wieder besser geht und du die Hoffnung behälst, dass auch eine Tierseele im Himmel Platz hat.....wer weiss ?!?





:umarm: shimo
Das Gebet ist der Schlüssel des Morgens und der Riegel zur Nacht.
Benutzeravatar
shimo
Power Member
 
Beiträge: 547
Registriert: Sa 17. Nov 2007, 16:54
Wohnort: ...zwischen Inn und Aare...

Im Gedenken an......

Beitragvon ma.ma » Di 20. Mai 2008, 10:47

Liebe Jennmi,

seit vielen Jahren betreue ich die verschiedensten Menschen in der Seelsorge.
In diesem Zusammenhang wurde ich immer wieder mit den Schattenseiten des Lebens konfrontiert.

Durch den Tod meines geliebten Merlinio habe ich persönlich zum ersten Mal erlebt, wie sehr auch der Tod eines überaus geliebten Hundes schmerzen kann.
Ich bin heute noch von Trauer erfüllt und zutiefst betroffen.

Diese kleinen "Vierbeiner" können unsere Herzen verzaubern.
Ein einziger Blick in die runden braunen Augen genügt....

Du fragst dich heute, was geschieht mit den Tieren nach dem Tod?
Werde ich meine Geliebte Hündin wiedersehen?

Dieser Frage beschäftigt viele Menschen auf der ganzen Welt.
Wo verbleibt der geliebte Mensch, das geliebte Tier?
Die Sehnsucht ist so enorm groß.
Was bleibt übrig - was bleibt für immer?

In der Bibel kannst du die Antwort darauf lesen.
Die Auferstehung, die Hoffnung auf das ewige Leben!
Allein dieser Gedanke sollte dich mit Trost erfüllen.

Und dann, die weiteren Fragen:
Wie kann ich mir das genau vorstellen?
Leben die, von denen ich Abschied nehmen musste, weiter?
Wann und wie werde ich sie alle wiedersehen?
Leben wir dann in einer engen Gemeinschaft?

Fragen und immer wieder Fragen.......

Wenn wir uns in der Bibel genauer einlesen, dann wird uns bestätigt, dass es das ewige Leben - die goldene Stadt, das Leben in einem himmlischen Leib geben wird!
Ein himmlisches Paradies , verbunden mit der Vorstellung dass wir alle – auch unsere geliebten Vierbeiner, bei Gott aufbewahrt sind - für immer!

Viele herzliche Grüße
Gott segne dich!
Manolo
Benutzeravatar
ma.ma
Abgemeldet
 
Beiträge: 557
Registriert: So 28. Okt 2007, 12:06
Wohnort: P - Lisbon

Re: Im Gedenken an......

Beitragvon jennmi » Di 20. Mai 2008, 17:32

vielen dank, für eure tröstenden worte

immer wieder kommen gedanken und erinnerungen,

wie lieb sie doch immer war,

wie gerne sie schwimmen ging,

wie oft hüpfte sie neben mir und wollte ein "guddi"

ihr schalk in den augen, wenn sie spielen wollte........


es waren schöne jahre

lg jennmi

Benutzeravatar
jennmi
Member
 
Beiträge: 246
Registriert: Fr 18. Jan 2008, 12:23
Wohnort: kanton bern

Re: Im Gedenken an ...

Beitragvon wahrheit48 » Mo 21. Jul 2008, 11:30

"Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert."(Mt.10,37)
Ich habe diese Worte ganz bewusst vorangestellt, da mir wichtig erscheint, die "Rangfolge" der Lieben in die Diskussion einzuführen.

Es schmerzt immer, etwas "Liebes, Liebgewordenes" zu verlieren, seien es Menschen oder Tiere, ja nicht wenige Zeitgenossen können sich kaum von ihrem alten Car trennen.Aber wir wissen doch, dass Alles auf dieser Erde endlich ist, von begrenzter Dauer. Mit dem Moment der Geburt eines Menschen, ist dessen Tod vorgegeben. Dies gilt für alle Lebewesen und selbst Maschinen verrotten.
Wir wissen das und dennoch gehen wir über die Zuneigung, die Liebe zu ihnen hinaus und hängen unser Herz an Vergängliches. Das o.a. Zitat mahnt, die Prioritäten richtig zu setzen.

Dies sollte Christen insofern leichter fallen, da sie die Gewissheit haben, dass mit dem physischen Tod ein weitaus interessanter "Lebensabschnitt" beginnt, den auch ihre lieben Verstorbenen erleben werden, sofern sie in Jesus Christus gestorben sind. Die Vorfreude und die "Mitfreude" sollten den Schmerz der Trauer doch wohl überwiegen?

Was allerdings die Vorstellungen vom Paradies, dem ewigen Leben, vom "neuen Jerusalem" betrifft, die hier zum Teil geäußert wurden, bedarf es m.E. einer größeren Nüchternheit.
Es scheint, dass bei diesen Vorstellungen eine gehörige Portion Mystizismus mitzuschwingen. "Gott ist ihre Freude", er selbst, ihr Gott wird mitten unter ihnen wohnen, es wird kein Leid mehr sein, noch Krankheit noch Not .... Der geistliche Mensch wird Freude haben allein an der Tatsache der tatsächlichen Nähe, Hausgenossenschaft mit Gott, mit Jesus Christus. In der Offenbarung des Johannes ist der versuch unternommen, mit menschlichen Bildern diese Zukunft zu beschreiben.
Anzunehmen, wir würden in der "neuen Stadt" erstmal nach unseren lieben Verstorbenen suchen, ist m.E. völlig absurd, da unsere Interessen nur noch auf die Verehrung dessen, der "auf dem Thron sitzt" und des "Lammes" Jesus Christus ausgerichtet sein werden.

Das "Hängenbleiben" an irdischen Vorstellungen, ist ein Mangel an Hoffnung, ein Nichtwissen um die "Herrlichkeit" die dem Lamm und den Seinen, seiner Braut, bevorsteht.
Hängt das vielleicht damit zusammen, dass manche Christen die "letzten Dinge" zu wenig im Blickfeld haben, doch zu sehr im hier und jetzt verhaftet sind: andere Wertmaßstäbe als die o.a. anwenden?
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
Benutzeravatar
wahrheit48
Abgemeldet
 
Beiträge: 1524
Registriert: Sa 19. Jul 2008, 13:38

Re: Im Gedenken an ...

Beitragvon Stevie Sunshine » Mo 21. Jul 2008, 13:26

Der Trost soll bei dem, was Du jetzt kritisch oder falsch findest, wohl sein, dass die Sehnsucht nach Menschen - nach Liebe und Geliebtwerden unter Menschen und eben auch zu den Mitgeschöpfen - einmal beantwortet werden wird, denn hier auf Erden ist es sehr endlich, belastet und unsicher.
Wenn die Offenbarung ein Buch des Trostes sein soll und es in dieser Hinsicht nicht tröstet, dann fragen sich wohl so manche (ich zuweilen auch), was denn jetzt der Trost sein soll.
Dass Sehnsucht nach geliebten Menschen (Liebe kommt von Gott, aber als SELBSTZWECK?) und die Zuneigung zum Einzelnen aufgehoben sein wird?
Glaubst Du das?

Was ich auch glaube ist, dass die Exklusivität sich anfängt aufzulösen, dass man durch die Liebe zu einzelnen nicht andere ausschliesst und nur Gott hat Priorität und nicht einzelne Menschen, wodurch andere Menschen dann von der Liebe ausgeschlossen werden. Wobei ich auch nicht so eine seltsame Gleichmacherei erhoffe, das wär zu schwammig. Unser Herz ist wohl noch zu klein, als das wir uns das richtig vorstellen können ...

Wo wähnst Du selbst die Menschen, die nicht "in Jesus" entschlafen sind?
Also, bei mir sind praktisch alle, die ich sehr geliebt habe, nicht in Jesus entschlafen (was auch immer das genau heissen mag, das ist mir arg unklar).

Von Kunstgriffen bei Himmelsvorstellungen halt ich irgendwie nicht viel.
Falls jemand sich damit beruhigen will, dass vielleicht jede Erinnerung gelöscht wird oder Gefühle sterben werden - diese Kunstgriffe dienen nur zu Beruhigung, gerade wenn man besonders schreckliche Höllenvorstellungen hat, etwa, dass man im Himmel mitansieht, wie Angehörige/oder irgendein Mensch grausam gequält wird.
Gottferne Gefühle sterben vielleicht nah bei Gott, aber Zuneigung zu anderen Wesen?


Wie auch immer, ich selbst mag mich keinen genauen Vorstellungen hingeben, ich vertraue nur darauf, dass Gott alles am Herzen liegt, was ein Herz hat und was von Wert ist.
Und von der Quelle von Leben und Liebe zu trinken wird sicher kein Selbstzweck sein, eher die Kraftquelle für die Aufgaben, die da sein werden.
Die Ewigkeit ist nicht ein Synonym für "Ende der Entwicklung".

Luv, Stevie.
Ich bin für Liebe.
Stevie Sunshine
Wohnt hier
 
Beiträge: 1163
Registriert: Mo 20. Aug 2007, 13:29
Wohnort: Herz

Nächste

Zurück zu Persönliche Glaubensfragen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |