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Viele Fragen zum beten

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Moderator: kingschild

Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » Mi 20. Feb 2008, 15:42

@ ma.ma..@ die andern
fand es zu schade in deinen tread zu schreiben ma.ma...
Das Thema Gebet gibt mir viele Fragen auf..aber erstmal eine nachd er andern.

Das unser Vater

Ich frage mcih immer WARUM wir beten

Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unsern schuldigern....

Ich gehe davon aus das ich ein Kind Gottes bin udn meien Schuld vergeben ist..warum bitten wir immer wieder um die Vergebung unserer SChuld...
ich möchte dies am liebsten umformulieren und sagen DAnke hast du mir vergeben....

ich habe bis jetzt keien Erklaerung dafür gefunden...

lg lea
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon braveheart72 » Mi 20. Feb 2008, 16:16

Original von lea Binn
@ ma.ma..@ die andern
fand es zu schade in deinen tread zu schreiben ma.ma...
Das Thema Gebet gibt mir viele Fragen auf..aber erstmal eine nachd er andern.

Das unser Vater

Ich frage mcih immer WARUM wir beten

Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unsern schuldigern....

Ich gehe davon aus das ich ein Kind Gottes bin udn meien Schuld vergeben ist..warum bitten wir immer wieder um die Vergebung unserer SChuld...
ich möchte dies am liebsten umformulieren und sagen DAnke hast du mir vergeben....

ich habe bis jetzt keien Erklaerung dafür gefunden...

lg lea


hallo lea

gute frage, denn eigentlich darf unsere hoffnung gross sein, dass unsere schulden vergeben werden, durch Jesus und falls wir mit ihm durchs leben gehen wollen. doch Jesus selbst hat ja dieses gebet so gesprochen und gesagt, so sollt ihr beten, zum vater!ich denke gerade dieser satz hat:

a) eine besondere geistige kraft um dem feind in der geistigen welt den wind aus den segeln zu nehmen.wenn wir das vater unser (welches von Jesus kam) aussprechen, zittern die dämonen vor der kraft dieses besonderen gebets. und die waffe des feindes ist die schuld bzw. verführung zur sünde. daher, wenn wir den satz "vergib uns unsere schuld, wie auch wir vergeben unsere schuldigen" bewusst aussprechen, wird diese waffe blockiert und besiegt!

b) die aufforderung den feinden zu vergeben, was ja von uns kommen soll. "vergib unsere schuld, wie auch wir vegeben unseren schuldigern" vergebung von Gott und vergebung durch uns an unsere feinde! können/wollen wir unseren feinden nicht vergeben, hat satan freude daran. denn aus unversöhnt sein, entsteht bitterkeit und hass, welche gegen den willen von Gott ist und unsere seele zerstört. und das will unser vater nicht, darum fordert er uns auf, ......wie auch wir vergeben...

greets braveheart72





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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Pilgrim » Mi 20. Feb 2008, 16:39

Original von lea Binn
Ich gehe davon aus das ich ein Kind Gottes bin udn meien Schuld vergeben ist..warum bitten wir immer wieder um die Vergebung unserer SChuld...

Wir sind eben nicht perfekt und solange wir auf Erden leben das auch nicht sein werden, wir werden weiter sündigen. Wir brechen täglich Gottes Gebote in Gedanken, Worte und Tat. Auch wenn unsere Sünden (Vergangenheit, Gegenwart und Zunkunft) vergeben sind, so unterbricht Sünde immer noch unsere Gottesnähe und stört unsere Innigkeit mit Ihm und entfremdet uns von Seiner Heiligkeit. Darum, wenn wir sündigen, muss unsere Vertrautheit mit Gott wieder hergestellt sein. Wir fragen Ihn, die Vergebung die uns durch den Tod Christi am Kreuz zugesprochen wurde, wieder frisch und unmittelbar auf unsere Sünden anzulegen.
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Pilgrim » Mi 20. Feb 2008, 17:13

Original von braveheart72
a) eine besondere geistige kraft um dem feind in der geistigen welt den wind aus den segeln zu nehmen.wenn wir das vater unser (welches von Jesus kam) aussprechen, zittern die dämonen vor der kraft dieses besonderen gebets. und die waffe des feindes ist die schuld bzw. verführung zur sünde. daher, wenn wir den satz "vergib uns unsere schuld, wie auch wir vergeben unsere schuldigen" bewusst aussprechen, wird diese waffe blockiert und besiegt!

Das ist nun aber ziemlich weit ausserbiblisch hergeholt :cry: Das Gebet unseres Herrn ist das Muster wie wir beten sollen, nicht eine Liturgie, nicht ein >den satz "vergib uns unsere schuld, wie auch wir vergeben unsere schuldigen" bewusst aussprechen<. Jesus hat gesagt "deshalb sollt ihr auf diese Weise beten...." (Matthäus 6:9-13) und zuvor "wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, denn sie meinen , sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen" (Vers 7). Das "unser Vater" ist nicht zum "Nachplappern" bestimmt und schon gar nicht als Teufelsbeschwörung, sondern als Leitmuster wie wir uns unserem himmlischen Vater unterstellen.

b) die aufforderung den feinden zu vergeben, was ja von uns kommen soll. "vergib unsere schuld, wie auch wir vegeben unseren schuldigern" vergebung von Gott und vergebung durch uns an unsere feinde! können/wollen wir unseren feinden nicht vergeben, hat satan freude daran. denn aus unversöhnt sein, entsteht bitterkeit und hass, welche gegen den willen von Gott ist und unsere seele zerstört. und das will unser vater nicht, darum fordert er uns auf, ......wie auch wir vergeben...

Unser "vergeben" bezieht sich aber nicht lediglich auf unsere Feinde, sondern an erster Stelle auf diejenigen im Glaubenshaushalt.
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Viele Fragen zum beten

Beitragvon ma.ma » Mi 20. Feb 2008, 23:13

Liebe Lea,

ich würde gerne einmal mit dir gemeinsam beten!

Du und ich – uns alle verbindet alles - eine wunderbare Weite – wir sind ein Teil und Ganzes.
"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern"

Ein Weg - die eigene Schuld nicht abzugeben, ist das Verdrängen und Verleugnen!

Uns allen wurde das Vaterunser geschenkt, dass wir es beten.

Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Versöhnung!
Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Verantwortung!
Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Entschuldigung!
Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Vergebung!
Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Liebe!

Die Liebe steht zur Schuld!

Wenn ich meine eigene Schuld eingestehe, wird mein Leben dem Zufall und der Kälte des Alltäglichen und Unpersönlichen entzogen!

Ich werde damit menschlich!

Mit meinem eigenen Schuldbekenntnis wage ich es, hinter meiner eigenen Schutz- Mauer hervorzukommen und mich völlig schutzlos als Mensch zu zeigen!

Viele sonnige Grüße
Gott segne dich!
ma.ma.
Ps. 130,3!
Gott allein hat das Vermögen, etwas Geschehens - ausser Kraft oder ausser Geltung zu setzen!
Wir sind auf Vergebung und Gottes Gnade angewiesen!

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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Ueli » Do 21. Feb 2008, 08:20


@ Lea,

Original von lea Binn
Ich gehe davon aus das ich ein Kind Gottes bin udn meien Schuld vergeben ist..warum bitten wir immer wieder um die Vergebung unserer SChuld...
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lg lea


Du bist sicher ein Kind Gottes. Aus dieser Haltung heraus bekennen Christen ihre eigene Schuld vor Gott und bitten den Herrn um Vergebung. Obwohl Christen Gottes Kinder sind, bedeutet dies nicht, dass wir frei von Sünde sind. Die Sünde beginnt ja schon in den Gedanken eines Jeden. Wenn wir die Tatsache der gedanklichen Sünde gesetzlich auffassen würden, dann müssten wir nur noch im Gebet verweilen. :D Ich denke ein regelmässiges Gebetsleben stärkt einen geistlich und reduziert die bewusste Sünde.


Gruss Ueli
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!

Sprüche 3, 5 :)
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Enggi » Do 21. Feb 2008, 08:58

Original von lea Binn

Ich gehe davon aus, dass ich ein Kind Gottes bin und meine Schuld vergeben ist. Warum bitten wir immer wieder um die Vergebung unserer Schuld?
Erst wenn du allwissend bist, erkennst du alle deine Schuld. Bis dahin kann dir Gott nur stückweise offenbaren, was du wieder falsch gemacht hast.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon braveheart72 » Do 21. Feb 2008, 10:10

Original von Pilgrim
Original von braveheart72
a) eine besondere geistige kraft um dem feind in der geistigen welt den wind aus den segeln zu nehmen.wenn wir das vater unser (welches von Jesus kam) aussprechen, zittern die dämonen vor der kraft dieses besonderen gebets. und die waffe des feindes ist die schuld bzw. verführung zur sünde. daher, wenn wir den satz "vergib uns unsere schuld, wie auch wir vergeben unsere schuldigen" bewusst aussprechen, wird diese waffe blockiert und besiegt!

Das ist nun aber ziemlich weit ausserbiblisch hergeholt :cry: Das Gebet unseres Herrn ist das Muster wie wir beten sollen, nicht eine Liturgie, nicht ein >den satz "vergib uns unsere schuld, wie auch wir vergeben unsere schuldigen" bewusst aussprechen<. Jesus hat gesagt "deshalb sollt ihr auf diese Weise beten...." (Matthäus 6:9-13) und zuvor "wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, denn sie meinen , sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen" (Vers 7). Das "unser Vater" ist nicht zum "Nachplappern" bestimmt und schon gar nicht als Teufelsbeschwörung, sondern als Leitmuster wie wir uns unserem himmlischen Vater unterstellen.

b) die aufforderung den feinden zu vergeben, was ja von uns kommen soll. "vergib unsere schuld, wie auch wir vegeben unseren schuldigern" vergebung von Gott und vergebung durch uns an unsere feinde! können/wollen wir unseren feinden nicht vergeben, hat satan freude daran. denn aus unversöhnt sein, entsteht bitterkeit und hass, welche gegen den willen von Gott ist und unsere seele zerstört. und das will unser vater nicht, darum fordert er uns auf, ......wie auch wir vergeben...

Unser "vergeben" bezieht sich aber nicht lediglich auf unsere Feinde, sondern an erster Stelle auf diejenigen im Glaubenshaushalt.


hello pilgrim

schon lange nichts mehr von deiner tatstatur gelesen....

nun, wir sind einmal mehr beim thema..... ;)
du scheints mich ja bereits "sehr gut" zu kennen, wenn du schreibst dass ich das vaterunser nachplappere und erst noch als teufelsbeschwörung... :roll:

gebet heisst für mich auch, persönlich kommunizieren mit unserem Vater und Jesus, sei es durch gedanken, ausgesprochen oder in der stille.das vater unser ist dabei eine gebetsform, welche ich auch anwende,mit einer tiefen herzenshaltung!und betreffend vergebung sehe ich es so, dass ich keinen unterschied mache, wem ich etwas vergebe. für mich steht dabei der mensch im mittelpunkt dem ich vergebe, ob dieser nun im glaubenhaushalt ist oder nicht , spielt für mich keine rolle! mit feind meinte ich, die tat oder worte, welche der mensch mir zugefügt hat! die schlechten taten und worte sind die feinde, nicht der mensch selbst! daher ob christ oder nichtchrist, jede schlechte tat oder wort, ist ein feind! die sünde (zerstörung) welche aus dem mensch kommt, ist ein feind! mensch ist mensch! und mensch bleibt mensch, auch wenn er auf die gnade unseres herrn Jesus hofft! und ich denke oder es scheint aus deinen texten so, dass da ein kleiner unterschied zwischen uns beiden ist! du scheinst dich primär in kreisen von glaubensgeschwister zu bewegen und dein leben so auszurichten! und ich mach da keinen unterschied, versuche einfach allen mitmenschen so zu begegnen, wie es Gott für mich gedacht hat. denn aus einem grund, lebe ich hier wo ich bin, bzw. hat mich Gott hier hineingeboren! diese zeit hat eine ende und im himmel auf den ich durch meinen erlöser Jesus hoffe, werden wir alle eins sein in Jesus. doch noch haben wir hier eine aufgabe, nämlich in der welt zu leben und ein hoffnungsvolles licht zu sein!durch die herzenshaltung welche dem vaterherz nahe ist!durch herz und nicht verstand, geführt durch den heiligen Geist in uns! als bewohner dieser erde, welche eine grosse und bamherzige liebe erkennen und empfangen, durch Jesus! als sünder, welche eine grosse hoffnung in sich haben, dass sie begnadete menschen werden! diese liebe zu empfangen ist nicht selbstverständlich, sondern reine gnade!wollen wir diese gnade nur mit glaubengeschwister hier auf dieser welt erleben? bewegen wir uns nur in solchen kreisen, damit wir sie nicht wieder verlieren? oder geben wir sie den menschen weiter? wird diese gnade durch uns spürbar im weltlichen umfeld? führt unser glaube in die innerliche freiheit? nach was sehnen sich die menschen denn? etwa nach der göttlichen liebe und geborgenheit, welche wir durch gnade im herzen erkannt haben? diese göttliche liebe und geborgenheit wäre für jeden menschen von Gott bereitgestellt? helfen wir Ihm, diese liebe von mensch zu mensch weiterzugeben und zu multiplizieren?

lieber gruss
braveheart72

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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon SunFox » Do 21. Feb 2008, 10:33

Original von lea Binn
@ ma.ma..@ die andern
fand es zu schade in deinen tread zu schreiben ma.ma...
Das Thema Gebet gibt mir viele Fragen auf..aber erstmal eine nachd er andern.

Das unser Vater

Ich frage mcih immer WARUM wir beten

Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unsern schuldigern....

Ich gehe davon aus das ich ein Kind Gottes bin und meine Schuld vergeben ist.. warum bitten wir immer wieder um die Vergebung unserer SChuld...
ich möchte dies am liebsten umformulieren und sagen DAnke hast du mir vergeben....

ich habe bis jetzt keine Erklaerung dafür gefunden...

lg lea

Liebe lea,

wie heißt es weiter im ´Vater unser´?

"Und führe uns nicht in Versuchung, sondern bewahre uns vor dem Übel!"

Genauer würde es so lauten: "Und laße uns nicht in Versuchung zur Sünde, sondern bewahre uns vor dem Übel jeglichen Ungehorsams!"

Warum so?

Jakobus 1,13: "Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde."

Nicht Gott versucht uns zur Sünde, sondern Satan und man betet praktisch um Schutz vor Satan, man betet darum, das man nicht dem Wort Gottes Ungehorsam wird, man bittet um die Kraft Gottes, um seinen Beistand! :)

Es ist also kein Widerspruch im ´Vater unser´ wenn da steht: "Und führe uns nicht in Versuchung!", sondern es ist eine ungenaue Übersetzung!

Und was heißt es, wenn da steht: "Und vergib uns unsere Schuld!"?

So wie ein Petrus seinen HERRN drei mal verleugnet hat, so kann es auch uns passieren das wir straucheln!

Matthäus 26,75: "Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich."

Wenn da steht: "Und vergib uns unsere Schuld!", dann ist das viel mehr, es ist etwas das einem Petrus das Herz bluten ließ!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » Do 21. Feb 2008, 10:37

Erstmal euch allen herzlcihen Dank für die antworten.

Ich bin mir bewusst das ich mir zu jeder ZEit schuld aufladen kann und ich nicht allwissend bin,respektive Schuld vorhanden ist wo ich noch gar nicht erkannt habe.
Ich merke auch das mir Gott immer wieder Erkenntnis ZEigt wo ein Fehlverhalten ist und mir auch den Weg zeigt wie ich etwas aendern und ablegen kann.

NEin ich bin absolut nicht perfekt...eben ein Kind das noch sooooo viel von Gott zu lernen hat....

ich mach mir einfach so die GEdanken...

Durch Jesus sind wir zur Freiheit berufen...echt und wirklich frei zu sein/werden...

Wen ich mir aber nun vornehme TAeglich/wöchentlich zu beten

...VAter vergib mir meine Schuld wie auch ich vergebe meinen schuldigern....
Dann befinde ich mich doch in einer Haltung, von das ich nicht wirklich für allezeit die Vergebung Gottes angenommen habe...sondern genau für 12h/24h oder für eine Woche.

Ich befinde mich in einem zustand (VON RITUALEN ABHAENGIG).

Mit diesem Satz hab ich einen Knoten....den ich lösen möchte.
Schuld und schuldgefühle das kenne ich genügend.....ich fühle mcih fast staendig schuldig für irgendetwas...

aber wen ich glauben kann das ich Gott gegenüber unschuldig bin als sein Kind,weil er mir ALLE meine schuld vergeben hat,dann laesst es mich wenigstens in einem Bereich freier atmen.

...das soweit meien weiteren Gedanken dazu...

lg lea
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » Do 21. Feb 2008, 10:48

Original von ma.ma
Liebe Lea,

ich würde gerne einmal mit dir gemeinsam beten!

Du und ich – uns alle verbindet alles - eine wunderbare Weite – wir sind ein Teil und Ganzes.
"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern"

Ein Weg - die eigene Schuld nicht abzugeben, ist das Verdrängen und Verleugnen!

Uns allen wurde das Vaterunser geschenkt, dass wir es beten.

Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Versöhnung!
Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Verantwortung!
Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Entschuldigung!
Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Vergebung!
Wenn wir uns keine Schuld eingestehen, da ist auch keine Liebe!

Die Liebe steht zur Schuld!

Wenn ich meine eigene Schuld eingestehe, wird mein Leben dem Zufall und der Kälte des Alltäglichen und Unpersönlichen entzogen!

Ich werde damit menschlich!

Mit meinem eigenen Schuldbekenntnis wage ich es, hinter meiner eigenen Schutz- Mauer hervorzukommen und mich völlig schutzlos als Mensch zu zeigen!

Viele sonnige Grüße
Gott segne dich!
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Gott allein hat das Vermögen, etwas Geschehens - ausser Kraft oder ausser Geltung zu setzen!
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lieber MA.ma.

irgendwie bin ich sonderlich berührt von deinen WOrten...jedenfalls bin cih mich am wehren gegen die Traenen.

DAs mit dem gemeinsamen beten kommt vielleicht noch..aber ist für mich noch zu früh...trotzdem DAnke fürs angebot..respektive das Du es sogar noch gerne tun würdest.

WAs Du zum Thema Schuld schreibst das stimmt...aber ich brings nicht zusammen. Es sind wie zwei verschiedene paar Schuhe...der Satzt im Vater unser...und deine Gedanken zum Thema Schuld....

Schutzlos vor Menschen sein....das ist Horror pur....

lg lea
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon cori » Do 21. Feb 2008, 10:53

Original von lea Binn

Wen ich mir aber nun vornehme TAeglich/wöchentlich zu beten

...VAter vergib mir meine Schuld wie auch ich vergebe meinen schuldigern....
Dann befinde ich mich doch in einer Haltung, von das ich nicht wirklich für allezeit die Vergebung Gottes angenommen habe...sondern genau für 12h/24h oder für eine Woche.

Ich befinde mich in einem zustand (VON RITUALEN ABHAENGIG).

Mit diesem Satz hab ich einen Knoten....den ich lösen möchte.
Schuld und schuldgefühle das kenne ich genügend.....ich fühle mcih fast staendig schuldig für irgendetwas...

aber wen ich glauben kann das ich Gott gegenüber unschuldig bin als sein Kind,weil er mir ALLE meine schuld vergeben hat,dann laesst es mich wenigstens in einem Bereich freier atmen.

...das soweit meien weiteren Gedanken dazu...

lg lea


Es soll und darf kein Ritual werden, dieses Gebet. Nur halte ich es für wichtig, sich immer wieder mal bewusst zumachen, wie fehlerhaft man selber ist. Das bewahrt vor Selbstgerechtigkeit. Wie viele Menschen habe ich in letzter Zeit verletzt oder enttäuscht, ohne es zu bemerken? Oder wo ich es zu spät bemerkt habe?
Und immer dann bitte ich: Vergib mir meine Schuld... und es ist mir wieder leichter ums Herz.

Gruss
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » So 24. Feb 2008, 11:33

Kleine Begebenheit aus meinem Alltag

mein dreijaehrigs Kind kam zu mir und sagte: Mami ich will dir etwas flüstern...
also bückte ich mcih zu ihr hin und neigte mein Ohr zu ihrem Mund...
dann flüsterte sie folgendes

....wir haben Wasser ins Zimmer genommen....

und schaute mcih dann mit grossen Augen an.


Wasser zum spielen ins Zimmer nehmen ist ihnen verboten..weil ob kurz oder lang..Dinge nass sind welche nicht dazubestimmt sind.

Es war ein Schuldbekenntnis....

mich berührte es....

ich bedankte mich dann bei ihr das sie es mir sagte und gemeinsam verraeumten wir dann das Wasser welches in TAesschen und krügchen gefüllt war.

Vielleicht ist es im glauben auch so...
Gott hat mir ehh schon vergeben,alle meine vergangenen und zukünftigen Fehler...
aber es tut der BEzihung zwischen Gott und mir gut,wen ich erkannte Fehler mir udn ihm eingestehen kann...Schuldbewusstsein..

Gott wird mir auch helfen die Konsequenzen zu tragen.?
Er freut sich darüber das ich es gemerkt habe....?

Da ich meinen Gott liebe will ich auch nicht vorsaetzlich Fehler machen.

DAs mal eine einlage zum Thema Schuld.

liebe Grüsse
lea
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » So 24. Feb 2008, 11:44

@ alle

vergib uns unsere Schuld...

dieser Satz anundfürsich macht mir immer ncoh Kopfzerberechen...

wen ich es recht im Kopf habe...war das gebet vor der Kreuzigung jesu,also vor seiner erlösungstat aktuell....

und zu diesem Zeitpunkt..stimmt das gebet voll und ganz...
die Hoffnung lag auf dem Sohn Gottes..weil nur er dazu bestimmt war der Menschen Schuld auf sich zu nehmen....
da waere meine Bitte auch ganz gross und dringlich..es gab da noch keinen Stellvertreter...

das sind einfach so weitere gedanken dazu....

lg lea

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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Pilgrim » So 24. Feb 2008, 15:03

Original von lea Binn
das sind einfach so weitere gedanken dazu....

Deine Gedanken sind gut und deine Erfahrung ein geradezu wertvolles Muster zu der Frage der Vergebung im Gebet. Wenn wir unsere Schuld bekennen, so sprechen wir mit dem Vater. Als Kind Gottes durch Jesus Christus ist unsere Errettung nie in Gefahr, aber eben, weil Er unser Vater ist, wird es nötig Ihn um Seine Vergebung zu bitten und wir wollen das tun wann immer wir sündigen.

Mit der fünften Bitte ist ja auch die vierte "gib uns unser täglich Brot" verkuppelt. Auch wenn wir wissen, dass Er uns versorgt, so fragen wir Gott doch immer wieder uns beizustehen mit allem was wir brauchen und so eben auch das mit der Schuldenvergebung, gerade so wie dein Kleines.
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Viele Fragen zum beten

Beitragvon ma.ma » Mo 25. Feb 2008, 01:22

Liebe Lea

eindrucksvoll deine Schilderung - die Begebenheit mit deinem Kind!

Lese bitte Markus 10, 13-16!
Jesus sagte : „Lasset die Kinder zu mir kommen“

Ich denke, diese Worte von Jesus gehören zu den wichtigsten im Neuen Testament!
Warum ?
Die Worte von Jesus entfalten eine große Bedeutung.
Sie berichten uns, wer Jesus ist!
Aber sie erzählen uns auch, wie Gott ist!
Die Worte von Jesus erzählen uns, wer wir selbst sind.
Wir sind Kinder Gottes!

So wie Jesus die Kinder annimmt, zeigt er uns, dass Gott derjenige ist, der uns annimmt.
Er zeigt uns damit, dass Gott das Leben für uns Menschen ausbreitet.
Er gibt uns einen Raum, so dass wir frei atmen und leben können!

Ich wüsche dir eine gute Nacht!
ma.ma.
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » Do 6. Mär 2008, 10:33

herzlichen Dank euch alle für die antworten...

erfasst hab ich diesen Satzt immer noch nicht

..und vergib uns unsre schuld,wie auch wir vergeben unsern schuldigern....

vielleicht wirds mal noch...

den Rest vonm unser vater ist für mcih eigentlich nachvollziehbar...

auch die bitte ums TAegliche Brot....das wir bei uns hungern müssten...braeuchte wohl viel...ich sehe diesen Satzt auch so das er mir das nötige für den Ganzen TAg gibt..Kraft,weisheit,mut....gelassenheit,vertrauen....

aber ich bete dies nicht bewusst taeglcih/oder wöchentlcih es ist in mir drin....manchmal ein stummer seelenschrei mich auszurüsten mit allem was ich brauche...

lg lea
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Enggi » Do 6. Mär 2008, 20:59

Original von lea Binn

erfasst hab ich diesen Satz immer noch nicht

..und vergib uns unsre schuld, wie auch wir vergeben unsern schuldigern....
Dieser Satz enthält ein Fundament der Lehre des Christus. Er sagt doch selbst, wenn wir denen nicht vergeben, die an uns schuldig geworden sind, wird Gott uns auch unsere Schulden ihm gegenüber nicht vergeben, sondern uns solange in die Mangel nehmen, bis wir es begreifen.

„Schuldiger“ ist ein veraltetes Wort, ich bete hier immer „Schuldnern“.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » Fr 9. Mai 2008, 17:19



"Vater vergib uns unsere Schuld" ist eine sehr große Bitte. Wenn wir dieses beten, wissen wir, das wir den von uns angerichtete Schaden - selbst - nicht in Ordnung bringen können!
von ma.ma
Unsere Bitte und unserer Dank, bleibt nicht nur im Raum stehen. Jeder einzelne von uns findet so - eine Zeit der Meditation. Es wird eine Beziehung geschaffen - zu Gott, der von uns alles aufnimmt.

Unser Gebet ist weiter wie der Horizont,
Wir bitten Gott das zu tun, was nur Gott tun kann.
Wir bitten "das Buch" unseres Lebens aufzutun und es für uns neu zu schreiben. Vater, bringe ans Licht, was uns durch andere Menschen an Schuld, Unrecht und Demütigungen angetan wurde.

Wir bitten Gott, sich den Verlorenen und Vergessenen Menschen anzunehmen. Heile die Wunden und trockne die Tränen der Gedemütigten und Geplagten - verwandle den Fluch in Segen.

Es gibt so viele Möglichkeiten, Unrecht wieder gut zu machen!
Es gibt so viele Möglichkeiten, von Schuld und Angst zu befreien!
Es gibt so viele Möglichkeiten, Schaden zu verhindern!
Es gibt so viele Möglichkeiten, sorgsamer im Umgang mit Menschen, den Tieren und der Natur umzugehen.
Es gibt so viele Möglichkeiten, dem Leben zu dienen!
Es gibt so viele Möglichkeiten, an der Menschheits -Geschichte mitzuschreiben.

Du Vater, du bist voller Erbarmen.
Schenke uns die Freiheit zu leben.
Gib uns die notwendige Einsicht, aber auch die Kraft - einander zu vergeben.
Bitte erlöse uns von unseren Vorurteilen - auf das, worauf wir andere festlegen.
Schenke uns Worte, die andere Menschen aufrichten und Blicke, die nicht kränken.
Schaue auf die Menschen, welche im Leben nicht zurechtkommen und andere Menschen brauchen.
Begegne allen Menschen befreiend, wohltuend und heilend.

Lieber Herr Jesus, du bist unser Friede!
Danke für die Worte, welche du uns geschenkt hast.

Und ich bete in deinem kostbaren Namen Jesus

Amen!

von ma.ma

@alle
...........Bevor wir um vergebung für schuld bitten können müssen wir ja erkenntnis haben das etwas falsch war/ist.
jemand bittet mich ..vergib mir bitta alles ws ich dir jeh mal zu leide getan habe,es tut mir wirklich leid....
aber ohen wirklcih die schuld erkannt zu haben...
mit sowas umzugehen find ich schwer.
wie seht ihr das?

Dann noch eine andere Frage...
Jemand findet ich gehe überhaupt nicht christlich mit ihm um..ich sei sogar schuld an seiner persönlichen misere..

ich hingegen finde ich lebe mein lEben konsequent und ich will in Freiheit leben und nicht etwas schuldhaftes unterstützen,was dem andern zwar nützt mir aber schadet....
dieser jemand bringt oftmals auch so biblische argumente..aber ich denke sie dienen ihm für seinen Zweck der der Dunkelheit dient und nciht dem Licht.
solche Sachen bringen mcih amnchmal schon recht durcheinander....

was denkt ihr so dazu...

lg lea
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon kaval » Fr 9. Mai 2008, 17:48

Wenn dich jemand so am Stück um Vergebung bittet dann ist er sich doch schon bewusst das er sich nicht vollkommen korrekt oder ganz liebevoll verhalten hat dir gegenüber. Oder er macht es weil er sich von dir angeklagt fühlt und sich deshalb entschuldigt - auch wenn er sich selbst gar nicht so recht schuldig fühlt. Die Erkenntnis der Tiefe der eigenen Sündhaftigkeit ist auch wachstümlich. Ein ganz und gar gottloser Mensch findet oft er sei gut und alles in Ordnung. Das von Gott erweckte Gewissen erkennt plötzlich etwas von dem eigenen Herzen und bekennt seine schuld. Weil er sie einsieht. Gottes Geist zeigt einem ja nicht alle Fehler auf einmal. Das würde niemand von uns aushalten.

Wenn jemand zu mir kommt und um Vergebung bittet dann will ich ihm vergeben. Wie aufrichtig er es meint ist sein Problem nicht meines.

Bringe diese Anschuldigung vor Gott. Frage Ihn wie es sich verhält. Gott sagt das nur Er das Herz der Menschen kennt. Wenn mich jemand anklagt dann wehre ich mich nicht. Weil er immer recht hat mit der Anklage - wenn auch nur 0.1 %. Oder könnte ich von mir behaupten ich sei in einer Sache 100% vollkommen? Nein das kann ich nicht und deshalb darf der Feind oder Freund mich beschuldigen. Und ich weiss das ich nicht gut bin. Die Bibel sagt es mir und ich habe es erkannt. Ich weiss aber auch das Gott mir den Wunsch ins Herz gegeben hat heilig und vollkommen gut zu werden durch Seine in mir wohnende Gnade. Wenn Gott mir dann die Anschuldigung bestätigt so bitte ich Gott und den Menschen um Vergebung. Wenn Gott mir die Anschuldigung im Herzen nicht bestätigt dann segne ich den Menschen. Dann tut er mir leid - das er sich vom Feind hat aufstiften lassen um mich anzuklagen. Habe erbarmen mit ihm.
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon kaval » Fr 9. Mai 2008, 17:57

Original von lea Binn
..und vergib uns unsre schuld,wie auch wir vergeben unsern schuldigern....


Bei der Bekehrung ist uns die ganze Schuld der Vergangenheit vergeben worden. In einem Augenblick. Wir leben weiter und versündigen uns immer wieder wenn auch "nur" in Gedanken. Darum benötigen wir wieder von neuem Vergebung von Gott. Dürfen Ihn um Vergebung bitten und auch dafür danken das Er uns vergibt. Jesus hat den Jüngern die Füsse gewaschen. Auch wir wollen einander die immer wieder von neuem erkannte schuld bekennen. So oft wie wir uns dem andern gegenüber mit einem Blick - einem lieblosen Wort oder sonst was schuldig machen - so wird auch uns unrecht getan von andern. Wir wollen den Menschen so grosszügig ihr an uns schuldig werden vergeben wie wir von Gott Vergebung erfahren. Unverdiente Vergebung.

Je mehr Raum der Heilige Geist in unserem Herzen bekommt, je feiner wird unsere Wahrnehmung für die eigenen Fehler. Je weniger sieht man sie noch beim andern. Das ist sehr gut. Wenn zwei so sehen dann deckt die Liebe viel zu und es wird immer schöner...
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon kaval » Sa 10. Mai 2008, 00:29

Original von lea Binn

erfasst hab ich diesen Satzt immer noch nicht

..und vergib uns unsre schuld,wie auch wir vergeben unsern schuldigern....



Angesichts der unendlich grossen Schuld, die uns erlassen wurde, ist es eine entsetzliche Bosheit, auch nur daran zu denken, jemandem, der uns um Vergebung bittet, diese vorenthalten zu wollen. Wenn wir je einen Moment lang zögern, ob wir vergeben sollten oder nichts, dann sollte dieses Gleichnis umgehend unser Herz weich machen und die Finsternis aus unserem Denken vertreiben.

Wenn wir beten "Vergib" uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben", dann werden wir auch an den unendlich hohen Preis erinnert, der zu unserer Vergebung bezahlt werden musste. Wir dürfen nicht vergessen, dass es Gott selbst war, der da am Kreuz hing, damit wir für Zeit und Ewigkeit mit ihm versöhnt würden.

Die Masse hat diese grundlegende Wahrheit aus dem Blick verloren, weil sie keinen Sinn mehr für die Verlorenheit und Verdorbenheit des menschlichen Herzens hat...

H. Hanegraaff - Das Gebet Jesu


(Gleichnis Mat. 18, 21-35)
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Viele Fragen zum beten: Vergebung ?

Beitragvon ma.ma » Sa 17. Mai 2008, 22:46

Liebe Lea,
gerne mochte ich dir einige Anmerkungen zu deiner Frage
"der Vergebung" schreiben.

Du weißt, welches die beiden höchsten Gebote sind:
Es ist das Gebot der Liebe zu Gott und das Gebot der Liebe zu deinem Nächsten. Die Antwort jedoch auf diese beiden Gebote ist die Bitte um Vergebung. Ich bitte Gott - mir zu vergeben - was ich IHM gegenüber schuldig geblieben bin.

Mein Nächster blieb mir gegenüber manches schuldig?
Und, genau dieses vergebe ich ihm!
Die von mir ausgesprochene Vergebung ist meine Antwort auf dessen Fehler.

Wenn ich also Gott bitte, dass ER mir meine Fehler vergibt und bitte meine Schulden zu erlassen, so kann ich nicht im gleichem Zuge, damit beginnen meinem Nächsten nicht zu vergeben!
Ansonsten würde dieses bedeuten, dass ich wiederum gegen das Gebot der Liebe zu meinem Nächsten verstoße.
Es ist somit eine Forderung als notwendige Konsequenz!
Die 5. Bitte formuliert knapp und präzise, weshalb ich diesem Gebot nicht ausweichen kann.
Ich habe beide Gebote zu befolgen!
Zum einem im Gebet und anschließend im täglichem Leben!

Ich bitte Gott um Vergebung für meine großen, aber auch meine kleinen Schulden. Sicherlich fühle ich mich bei einigen Dingen des täglichen Lebens nicht schuldig, sondern im Recht. Deshalb spreche ich das Vaterunser.
Was bin ich persönlich, Gott schuldig geblieben?
Was bin ich persönlich, meinem Nächsten schuldig geblieben?

Wenn ich also diese beiden Fragen ganz konkret beantworten will, muss ich mir die 10 Gebote verinnerlichen.
Ich muss mich zurückziehen und mein Leben mit den 10 Geboten - als meine persönlichen Prüfsteine vergleichen.

Dabei werde ich sicherlich eine Menge Schulden bei mir finden.

Viele Skeptiker sagen vielleicht:
„Schau mal, was - dieser eine - mir hier angetan hat“

Doch es geht um Vergebung!
Ich bitte Gott darum!
Ich habe das Gebot der Liebe zu Gott verletzt, wenn ICH IHM gegenüber schuldig geworden bin.
Ich bitte Gott um Vergebung.
Ich erkenne und bekenne auch meine Schuld.
Ich trage meinen Wunsch nach Löschung dieser Schuld Gott vor.

Was bedeutet die Löschung dieser Schuld?
Es bedeutet, dass Gott meine Schuld IHM gegenüber streicht.

Denke bitte daran, wenn Gott dieses tut, dann hat ER auch meinem Nächsten und dessen Verhalten vor Augen.
Gott liebt mich, aber auch genauso meinen Nächsten.

Ich spreche Gott mit Himmlischer Vater an.
Unser Vater hat alle seine Kinder im Blickwinkel der Liebe. Unser Himmlischer Vater, ist ein liebender und gerechter Vater.

Mit diesem Bewusstsein sollten wir uns zukünftig nicht mehr fragen: Was mache ich mit denen, welche an mir schuldig geworden sind?

„ICH VERGEBE IHNEN “

Viele sonnige Grüße aus Portugal
Gott segne dich!
Manolo
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Re: Viele Fragen zum beten: Vergebung ?

Beitragvon lea Binn » So 18. Mai 2008, 09:51

DAnke Kaval und ma.ma

Wahrscheinlich ist es ein Unterschied bei Gott und den MEnschen was für sie Vergebung bedeutet.

Gott vergisst die schuld,er versenkt sie ins Tiefste mehr,sie ist niergends mehr bei Gott....ich als Mensch vergesse aber meien Fehler nicht auch wen sie vergeben sind...ich merke was es bedeutet das mir Gott vergeben hat....

Ich denke diesem MEnsch welcher ich angedeutet habe...habe ich schon vergeben...weil ich denke das er seinr Schuld nicht bewusst ist...er wurde höchstwahrscheinlivh so trainiert das seine Seele nicht schuld empfinden tut wen er greueltaten macht. Somit ist der TAeter auch Opfer..aber wurde halt wieder zum Taeter.
Aber als ich ihm sagte das ich ihm schon vergeben haette....meinte er damit das wir wieder wie anhin funktionieren würden...schlimmes soll im dunkeln und der Verschwiegenheit bleiben....ich müsste mcih abhaengig erklaeren von dieser Person durch bestimmt verhalten....ich müsste wieder kontrollierbar sein für diesen MEnschen.Damit würde ich mich und meine Fam. wieder gefahren ausetzen.....
Vergeben ihm Sinne von Gott JA...
Vergeben ihm Sinne dieser PErson NEIN...

SChwierig ist für mich da diese pErson selbst lange wie eine Gottheit war für mich...MEin Gott und dieser MEnsch trennen zu können braucht viel....Bei allem wo ich mich gegen diesen MEnschen stelle..auch nur schon gedanklich..plagen mcih schuldgefühle. Auch dann wen ich wahrheiten von Gott annehmen will die nciht der Wahrheit dieses MEnschen entsprechen. DAs gibt viele innere Konflikte.Der Begriff schuld vergeben löst einen eher massiven Konflikt aus.
Ich sehe noch nciht ganz klar.das Neue hat das alte noch nciht ganz verdraengt..ich meien vom verstand her es langsam zu checken aber emotional hinke ich eher stark hinterher....


lg lea
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Re: Viele Fragen zum beten: Vergebung ?

Beitragvon kaval » So 18. Mai 2008, 10:15

Liebe Lea

Es heisst auch das die Schafe vor dem Fremden fliehen. Das wir dem Teufel widerstehen sollen.

Jesus ist immer wieder vor jenen geflohen die Ihn haben töten wollen.

Wenn der Mensch dem wir vergeben haben sich seiner Schuld gar nicht bewusst ist und noch immer zum gleichen Fähig ist - dann dürfen wir uns schützen indem wir das klar formulieren und die konsequenzen ziehen.

Lass nicht zu das du dich für etwas schuldig fühlst wozu es keinen Grund gibt.

Die Trennung geht oft auch mitten durch die eigene Familie..

Beten wir dafür, das du Klarheit von Gott bekommen darfst. Und dann auch den Mut Schritte zu tun so das du Frieden darüber findest. Wenn du von deiner Seite das getan hast was du tun konntest und vom andern nichts kommt - dann solltest du auch Ruhe finden wenn die Sache nicht wieder gut kommt. Darum weil du das getan hast was du hast tun können. Mehr verlangt niemand von dir - also tue es du auch nicht.
Die Liebe ist das viel wahrere und echtere als alles andere.
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Re: Viele Fragen zum beten: Vergebung ?

Beitragvon lea Binn » Sa 31. Mai 2008, 11:10

Kaval ich danke Dir herzlich für deine Worte...sie unterstützen mich in meinem Prozess.
lass dich lieb Grüssen

lEa
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Vater Unser

Beitragvon leviticus » Mo 16. Nov 2009, 22:54

Hallo Zusammen

Ich habe eine Frage zum Vater Unser. Jesus sagt in der Bergpredigt (Matthäus 6 Vers 9) dass wir so beten sollen:

" Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt, dein Reich komme,. dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht. Gib uns heute unser tägliches Brot. UNd vergib uns unsere Schuld. wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig wurden. Und lass uns nicht in Versuchung geraten, sondern errette uns vor dem Bösen. " (Aus der NGÜ 2009)

Im Vers sieben sagt er auch dass wir nicht leere Worte aneinander reihen sollen wie die "Heiden", wenn wir beten. Ist es jetzt so, dass man eigentlich nur das Vater unser beten soll und gar nichts anderes? Darf ich auch mit Gott normal sprechen oder ist es besser mich auf das Vater unser zu beschränken? Eigentlich spricht diese Bibelstelle ja ganz deutlich ich bin nur verwirrt, weil fast alle die ich kenne auch noch anders beten. Bitte begründet eure Antworten mit einer Bibelstelle.

danke

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Re: Vater Unser

Beitragvon Reginald 32 » Mo 16. Nov 2009, 23:24

Leviticus schreibt:
m Vers sieben sagt er auch dass wir nicht leere Worte aneinander reihen sollen wie die "Heiden", wenn wir beten. Ist es jetzt so, dass man eigentlich nur das Vater unser beten soll und gar nichts anderes? Darf ich auch mit Gott normal sprechen oder ist es besser mich auf das Vater unser zu beschränken? Eigentlich spricht diese Bibelstelle ja ganz deutlich ich bin nur verwirrt, weil fast alle die ich kenne auch noch anders beten. Bitte begründet eure Antworten mit einer Bibelstelle.

Lieber Levitikus.
Das "Vater unser" ist ein Mustergebet. Die Jünger baten: Herr, lehre und beten. Sie hatten Jesu Gebete erlebt und waren tief beeindruckt, weil er keine vorformulierten Gebete der Schriftgelehrten betete. Und so gab ihnen Jesus ein Beispiel.

Wenn Du mal das Gebet Daniels in Dan. 9:3-19 oder das Gebet Salomos bei der Tempelweihe in 2. Chron. 6 liest, wirst Du feststellen, dass die ganz anders waren als das Mustergebet Jesu.

Wenn Du betest, sagt Jesus, geht in deine Kammer (Matth. 6:6), schließ zu und dann kannst Du Gott alles sagen, was Du auf dem Herzen hast. Dabei kannst Du Dich aber auch üben: Schreibe einmal alles auf, wofür Du Gott danken könntest, alle Dinge, die nicht für alle Menschen in der Welt selbstverständlich sind, wie z.B.: Genug zu essen, sauberes Wasser, gute Verkehrsmittel, Telefon und Internet, Arbeit oder Schule, überall Ärzte und Krankenhäuser und vieles mehr. Aber auch die geistlichen Dinge sollte man nicht vergessen: Dass Jesus meine Schuld getragen hat, dass er mich liebt, mit liebe Menschen schenkt, ich die Bibel lesen kann, usw., usw. Und wenn Du dann noch Zeit und Platz hast, hänge auch Deine Sorgen dran. Das Ganze darfst Du in deiner Sprache und mit Deinen Worten sagen. Er versteht es. Lies auch 1. Tim.2:1.

Ich habe schon sehr oft erlebt, dass er mir auch eine Antwort schickte

Gebete, die andere mit vielen schönen Worten kunstvoll vorgefertigt haben, helfen nicht mehr als das Stammeln eines Kindes.

Das Plappern habe ich jetzt bei der Beerdigung eines katholischen Nachbarn erlebt. Da wurde eine ganze Stunde lang ständig das gleiche, vorgefertigte Gebet wiederholt. Man meint, man könne mit vielen Worten Gott beeindrucken.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Vater Unser

Beitragvon Thelonious » Mo 16. Nov 2009, 23:46

leviticus hat geschrieben:Hallo Zusammen

Ich habe eine Frage zum Vater Unser. Jesus sagt in der Bergpredigt (Matthäus 6 Vers 9) dass wir so beten sollen:

" Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt, dein Reich komme,. dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht. Gib uns heute unser tägliches Brot. UNd vergib uns unsere Schuld. wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig wurden. Und lass uns nicht in Versuchung geraten, sondern errette uns vor dem Bösen. " (Aus der NGÜ 2009)

Im Vers sieben sagt er auch dass wir nicht leere Worte aneinander reihen sollen wie die "Heiden", wenn wir beten. Ist es jetzt so, dass man eigentlich nur das Vater unser beten soll und gar nichts anderes? Darf ich auch mit Gott normal sprechen oder ist es besser mich auf das Vater unser zu beschränken? Eigentlich spricht diese Bibelstelle ja ganz deutlich ich bin nur verwirrt, weil fast alle die ich kenne auch noch anders beten. Bitte begründet eure Antworten mit einer Bibelstelle.

danke

leviticus


Hallo Leviticus,

zuerst einmal ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum!

Natürlich wirfst Du hier wichtige Fragen auf, nur gibt es zu diesem Thema bereits existierende threads. Allein aus Gründen der Übersichtlichkeit ist es wirklich sinnvoll und angebracht mit der Suchfunktion nach threads Ausschau zu halten, die das gleiche oder ein ähnliches Thema bereits behandeln, vielleicht findet man auch so schon Antworten auf die eigenen Fragen. Entsprechend habe ich hierher (wie auch per PN mitgeteilt) verschoben (es wären auch noch andere threads in Betracht gekommen).

Ich hoffe, Du hast hierfür Verständnis.

Einen schönen Abend noch!

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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon leviticus » Fr 27. Nov 2009, 16:09

Danke Reginald, für deine rasche Antwort. Das Gebet Daniels ist ein gutes Beispiel für ein Gebet ausserhalb des Vater Unsers und zeigt klar auf, dass es noch andere Gebete gibt und es auch möglich ist andere Gebete als das Vater unser zu beten. Dies war eine meiner Fragen, welche für mich somit geklärt ist.

Doch das Thema mit dem Inhalt des Gebetes lässt mich noch nicht ganz in Ruhe. Wie machst du die Verbindung von Matthäus 6,6 zu einem Gebet in welchem man Gott alles, was man auf dem Herzen hat sagen kann?

Beispiel:
Ich organisiere gerade ein Event. Dies beschäftigt mich und liegt mir dadurch auch auf dem Herzen. Damit ich mein Herz mit Gott teilen kann, bete ich auch zum ihm und spreche mit Ihm über dieses Thema.

In Matthäus 6, 5-13 geht es ja ums Thema Gebet. Es steht auch wir sollen nicht viel plappern und irgendwie danke ich, dass das Gebet etwas spezielles und nicht gleichzustellen mit einem „kollegialen“ Gespräch mit Gott ist. Wenn ich die Matthäuspassage lese denke ich, dass die Gebete eine gewisse „Einschränkung“ haben. In 1. Tim 2,1 kommt diese „Einschränkung“ einwenig zum Vorschein. Dort schreibt Paulus ja, dass es beim Gebet um bitten, flehen und danken geht. Was ist mit dem kollegialen Gespräch. Darf ich dies mit Gott führen?

Bitte die Antworten mit einer Bibelstelle begründen.

Danke

leviticus
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Reginald 32 » So 29. Nov 2009, 15:12

Lieber Leviticus.

Das mit dem "kollegialen Gespräch" könnte ich jetzt spontan nicht mit einer speziellen Bibelstelle belegen, wohl aber mit einer zusammen hängenden Überlegung.

Nach meiner Kenntnis gibt es keine Religion auf der Welt, deren Gott " d i e Liebe" ist. Das ist nur so in der Bibel. Dort ist die Gottheit die Liebe 1. Joh. 4:8+16. Diese Gottheit stellt sich uns vor als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Zum Heiligen Geist und seinem Symbol, der Taube, ist noch zu sagen, dass die Taube im alten Orient als Symbol der Muttergottheit angesehen wurde. "ruach", der Geist oder Wind, ist im Hebräischen auch weiblich. Ich sage jetzt zwar nicht, dass der Heilige Geist eine weibliche Gottheit ist und dass man das glauben muss. Weit gefehlt! Aber so kann ich mir ganz persönlich die an sich unvorstellbare Gottheit doch ein bisschen als eine Art von himmlischer Familie vorstellen, wie es sie ja auch unter Menschen gibt. Dadurch wird Gott für mich besser erfahrbar.

Nun sagt die Bibel, dass diese Gottheit in der Gestalt des Sohnes Jesus Christus Mensch wie ich wurde, ja, sogar noch niedriger, denn er nahm die Gestalt eines rechtlosen Sklaven an Phil. 2:7. Gott wurde so ein Mensch zum Anfassen, zum Anschauen und Zuhören. Ob die Jünger das begriffen, als sie 3 1/2 Jahre mit Jesus gingen, weiß ich nicvht genau, doch lässt das Bekenntnis Petri: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn, das wohl vermuten.

Da wandelte also Jahwe, der Schöpfer und Bundesgott Israels, über 30 Jahre mitten unter seinem Volk auf der Erde herum, aber nur ganz wenige erkannten ihn !

Hebr. 2:18 und 4:15 sagen nun, dass Jesus Christus sogar in der Versuchung allem ausgesetzt war, dem auch wir als Menschen ausgesetzt sind. Aber er blieb im Unterschied zu uns ohne Sünde..

Aus diesen mehrfachen Umständen heraus:
a) Gott ist Liebe,
b) Gott wurde in seiner Liebe Mensch,
c) Gott wurde ganz echter Mensch, so wie Du und ich, nur ohne Sünde,
glaube ich entnehmen zu dürfen, dass ich mit diesem wunderbaren Gott auch alltägliche Probleme besprechen darf und soll. Die Bibel sagt: Er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns Apg. 17:27. Warum wohl? Soll ich ihm nur meine Sünden beichten? Oder sollte ich ihn nicht auch in allen Lebenslagen um Rat und Beistand bitten dürfen?

Ich habe Gott in einer kritischen Situation gefragt, was ich machen sollte, als ich vor mir alle Wege verschlossen fand und ich mit meinem "Latein" völlig am Ende war. Am nächsten Tag hat Gott mir eine Tür aufgetan, durch die ich zunächst völlig unbewusst ging. Erst einige Wochen später erkannte ich freudig, dass er meine Frage beantwortet hatte. Ich selbst wäre nie auf diesen Weg gestoßen.

Beim Schrauben am Automotor fällt mir eine Spezialschraube herunter. Ich leuchte über eine Stunde alle möglichen Ritzen ab - vergeblich. In meiner Verzweiflung bete ich schließlich. Und eine Minute später lenkt Gott meinen Blick auf die Stelle, an der die Schraube sich "versteckt" hatte.

Schon mehrfach habe ich dann später Gott gebeten, mir verlorene Gegenstände (Brille, Schlüssel, Uhr, Ausweise etc.) zu zeigen. Und er hat immer geantwortet. Manchmal durch andere Menschen, manchmal direkt. Aber er antwortete mir.

So kann ich meinen Kopf ganz ruhig meinem Bruder Jesus in den Schoß legen, ihm danken und auch alle Probleme mit ihm besprechen. Ich weiß, bei ihm bin ich bestens aufgehoben.

Aber ich vergesse auch nie, dass der gleiche Herr Jesus, der mein Bruder wurde, weil er mich trotz allem liebt, auch der geniale Schöpfer des ganzen Universums ist. Und ich freue mich darauf, dass ich ihn bald wiederkommen sehen darf in den Wolken des Himmels, egal, ob ale noch Lebender oder Auferstandener.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon alegna » So 29. Nov 2009, 20:22

leviticus hat geschrieben: Was ist mit dem kollegialen Gespräch. Darf ich dies mit Gott führen?

Was heisst hier dürfen? Du sollst dies tun, Jesus ist Dein Freund, und einem Freund willst Du doch alles erzählen, oder nicht?
Jesus ist bei uns alle Tage, bis ans Ende der Welt. Matthäus 28,20
Was heisst das? Ist er nur bei Dir wenn Du betest? Nein, Jesus ist immer bei Dir immer immer immer. Du lebst mit Jesus, durch Jesus, für Jesus, weshalb sollst ihn nicht wie Deinen besten Freund behandeln und ihn in Dein Leben integrieren?
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Thelonious » So 29. Nov 2009, 21:31

Okay, kollegial wäre nicht gerade das Adjektiv, welches mir in diesem Zusammenhang einfallen würde, lieber Levitikus (ich wüsste auch garnicht, was kollegiales Beten ist). Diesem wunderbaren Herrn und Gott, Jesus, mein Herz ausschütten, Ihm sagen, was mich freut, wofür ich dankbar bin, Ihm sagen, was mich bedrückt, was mir Sorgen bereitet - Ihm - ebenso wie dem Vater im Himmel und dem Heiligen Geist kannst Du doch alles sagen, ohne Dir über das "wann" und "wie" Gedanken machen zu müssen.

Liebe Grüße
Thelonious
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon kingschild » Di 1. Dez 2009, 00:35

leviticus hat geschrieben:Was ist mit dem kollegialen Gespräch. Darf ich dies mit Gott führen?

Bitte die Antworten mit einer Bibelstelle begründen.

Danke

leviticus


Hallo Leviticus klar sollst Du mit dem Vater Dinge besprechen, Ihm vorlegen und dafür beten, das Vater unser kann Dir damit einen wertvollen Rahmen geben.

Unser Vater in den Himmeln, es werde geheiligt dein Name;

Sein Name sollst Du heiligen im Gebet, dies sollte fester Bestandteil eines erfolgreichen Gebetes sein.

10 es komme dein Reich; es geschehe dein Wille, wie im Himmel, so auch auf der Erde.

Sein Reich soll kommen und sein Willen solll geschehen. Bei allem was Du bittest sollte dies die oberste Priorität haben und das Dein Herz nach diesem trachtet, dann wirst Du nicht enteuscht wenn etwas nicht so kommt wie Du gerne hättest.

11 Unser täglich Brot gib uns heute;

Das Brot für Dich, für Deine Mitmenschen, für das Projekt wo Du Brot weitergeben möchtest.

12 und lasse uns unsere Schulden nach, wie auch Wir unseren Schuldnern nachlassen;

Stehe rein vor Ihm lasse Dich heiligen von Ihm und sei Dir gewiss das Du alles vergeben hast.

13 und bringe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Argen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Bewahrung und Erettung von dem Bösen und wieder das anerkennen wessen Reich, Kraft und Herrlichkeit in Ewigkeit wirken soll.

Unter Einbezug diesen kann das ganz persönliche Gespräche mit Gott ablaufen und nicht einfach ein herunterleiern von endlosen Worthülsen und von Dingen die nicht von Herzen kommen. Manchmal erfahren wir auch spontan durch den Geist was genau wir beten sollen indem wir einfach den Mund auftun und Ihn füllen lassen. Manchmal fehlen auch die Worte und die Zunge kann trotzdem sprechen. Am besten denke ich ist, das es frei von einem gereinigten Herzen kommt dann wirst du Führung haben und deine Zunge führen können.

God bless
Kingschild
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Reginald 32 » Sa 5. Dez 2009, 20:03

Lieber Leviticus.
Zum Thema "beten" kam mir gestern ein Andachtswort eines alten Bekannten in die Hände. Er schrieb zu 1. Thess. 5:17: Betet ohne Untwerlass. Ich zitiere mal:

"Gut wäre es schon, wenn wir auch während unserer täglichen Arbeit mit all ihren Anforderungen die Verbindung mit Gott aufrecht erhalten würden. Das könnte uns gelassener machen, Fehler verhindern und unsern Tagesablauf erleichtern.

Allerdings kann ich während meiner Arbeit nicht beliebig oft Gebetszeiten einlegen.. Doch das meinte Paulus sicher nicht. Das unablässige Beten besteht gerade in der Überwindung eingehaltener Gebetsformen, die an einen Ort oder an eine bestimmte Zeit gebunden sind. Unser Gespräch mit Gott krankt manchmal gerade daran, dass wir es auf besondere Gelegenheiten und Anlässe beschränkt haben. Dadurch kann die Verbindung zu Gott genau dann abgebrochen sein, wenn wir sie besonders nötig haben. Unsere Art zu beten ist oft zu sehr durch ein formales Verständnis eingeengt.

Beten in seiner ganzen Vielfalt ist mehr.Es besteht nicht im Vortragen wohlgeformter oder gut vorbereiteter Worte und Gedanken, sondern vielmehr in der beständigen Gemeinschaft mit Gott.. "Beten ohne Unterlass" bedeutet, ganz gleich, wo wir sind, den Kontakt mit Gott nicht abreißen zu lassen und sich immer seiner Gegenwart bewusst zu sein. Das ist auch ohne eine bestimmte Gebetshaltung möglich. Wo man ständig in Kontakt ist, reicht schon ein kurzes, schlichtes Wort. Die Verbindung muss ja nicht erst mühsam hergestellt werden.

"Beten ohne Unterlass" heißt auch, im Alltag das Angesicht Gottes vor Augen zu haben und es nicht zu vergessen. So kann er mich auch heute, was ich auch gerade tue, wo immer ich bin, sicher führen und mir helfen."

Liebe grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » Sa 12. Dez 2009, 15:00

alegna hat geschrieben:
leviticus hat geschrieben: Was ist mit dem kollegialen Gespräch. Darf ich dies mit Gott führen?

Was heisst hier dürfen? Du sollst dies tun, Jesus ist Dein Freund, und einem Freund willst Du doch alles erzählen, oder nicht?
Jesus ist bei uns alle Tage, bis ans Ende der Welt. Matthäus 28,20
Was heisst das? Ist er nur bei Dir wenn Du betest? Nein, Jesus ist immer bei Dir immer immer immer. Du lebst mit Jesus, durch Jesus, für Jesus, weshalb sollst ihn nicht wie Deinen besten Freund behandeln und ihn in Dein Leben integrieren?


Hmm manchmal ist aber auch das schweigende Gebet das beste...gar nciht beten müssen einfach da sein können ohne Dinge in Worte fassen zu müssen.Aber wissen das Gott um einem weiss um den schmerz,Trauer,graeuel.....und getröstet werden nur dadurch das ich schweigend bei ihm sein kann.

Gute Freunde sind auch die Freunde,die nicht den anspruch haben alles genau wissen zu müssen. Weil das genaue wissen müssen überfordert zeitweise den Betroffenen wie auhc den zuhörenden und schlussendlich die Beziehung zwischen denen beiden....

das mal so zwischen gedanken dazu.....

lg lea
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon alegna » Sa 12. Dez 2009, 15:39

lea Binn hat geschrieben:Gute Freunde sind auch die Freunde,die nicht den anspruch haben alles genau wissen zu müssen. Weil das genaue wissen müssen überfordert zeitweise den Betroffenen wie auhc den zuhörenden und schlussendlich die Beziehung zwischen denen beiden....

Bei einem Menschenfreund stimme ich Dir zu, doch bei Jesus ist das anders. Er ist niemals überfordert, im Gegenteil und wie befreiend ist es ihm eben wirklich alles sagen zu können. Heisst nicht, dass nicht auch Schweigen sein darf, aber Jesus wird niemals überfordert sein, im Gegenteil, er will Dir die Last ja abnehmen und wie kann er dass......indem Du sie ihm sagst.
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon tiktak » Sa 12. Dez 2009, 18:47

Alegna

......aber Jesus wird niemals überfordert sein, im Gegenteil, er will Dir die Last ja abnehmen und wie kann er dass......indem Du sie ihm sagst.

Von welcher Last sprichst du hier? Und wie nimmt Jesus das einem ab?
tiktak
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon lea Binn » So 13. Dez 2009, 13:38

Alegna

......aber Jesus wird niemals überfordert sein, im Gegenteil, er will Dir die Last ja abnehmen und wie kann er dass......indem Du sie ihm sagst.


Ja das Stimmt ich gehe auch davon aus das jEsus nicht überfordert sein würde...

den Rest denke cih..die Last abnehmen kann er nicht..ich denke er hilft mittragen,den Weg eines prozesses gehen..er hilft nah dies nah genug muskulatur aufzubauen um LAsten zu tragen und methoden zu entwickeln lAsten leichter werden zu lassen.......aber einfach so schwupps die Pupp mir schnell den Ruckdack von der Schulter heben und ihn mir NIE mehr aufsetzten..das denke ich nicht das er das tut.....Jedenfalls nicht auf Erdenzeiten.....

lg lea
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Re: Viele Fragen zum beten

Beitragvon Sandra73- » So 13. Dez 2009, 13:47

Hoi Lea :))

Ich denke spontan, dass es eine Mischung ist.
Die Lasten, der Probleme und Umstände werden in der Regel nicht weggenommen, ja, mit Ausnahmen natürlich, denn Jesus ändert auch Umstände wenn das dran ist!
Aber ich empfinde es so, dass er die innere Last oft wegnimmt, die ich in den schwierigen Umständen empfinde, weil er diese schon am Kreuz fpr mich getragen hat.
und so gibt es situationen, die äusserlich gesehen nach dem gebet immer noch die selben sind, aber mein herz ist danach leichter, weil die innere Last von jesus abgenommen wurde. sie erdrückt mich dann nicht mehr und ich spüre Frieden darüber, auch wenn äusserlich gesehen alles noch gleich geblieben ist, auch die vorhandenen Probleme.

herzliche Grüsse,
Sandra
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