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Freikirche

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Moderator: kingschild

Freikirche

Beitragvon Herbstfarbe » Sa 30. Aug 2008, 23:25

Wir sind im Moment am überlegen, ob wir von der Landeskirche in eine Freikirche wechseln sollten. Wir haben ein paar wenige Gottesdienste besucht und sind noch etwas unsicher. Einerseits sind die Predigen immer sehr gut gehalten und regen zum Nachdenken an. Anderseits stelle ich fest, dass ich nach dem Gottesdienst eher bedrückter nach Hause gehe, habe ein bisschen das Gefühl, ich könnte noch mehr mit Gott leben, genüge ich? Sollte ich noch mehr verzichten? Etc. und viele ähnliche Fragen. Wenn ich in einem Gottesdienst der Landeskirche war, gehe ich immer gestärkt aus dem Gottesdienst und bin motiviert. Jetzt bin ich etwas unsicher und weiss nicht so recht, ob ich in eine Freikirche wechseln soll. Wie ist es in einer Freikirche genau? Hat man Verpflichtungen, die klar gefordert werden? Oder Erwartungen an die Mitglieder? Hat man in einer Freikirche eher einen "einheitlichen" Glauben als in der Landeskirche? Gerade was die Sexualität betrifft: Glauben die meisten in einer Freikirche das Scheidung, Sex vor der Ehe Sünde ist und man übertrieben gesagt, in die Hölle kommt? Was ist der Unterschied zwischen einem gläubigen Pfarrer der Landeskirche und einem Prediger der Freikirche? Kann es sein, dass in der Freikirche alles ein bisschen enger gesehen wird was die Bibel und die Auslegung betrifft? Geht ihr nach dem Gottesdienst mit einem guten Gefühl nach Hause oder eher bedrückt? So quasi, wir sind alles Sünder und wir können nicht genügen etc.? Bin im Moment etwas hin- und hergerissen, was wir als Familie tun sollen, die Kinder möchten ganz klar in die Freikirche :)
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Re: Freikirche

Beitragvon SunFox » So 31. Aug 2008, 00:06

Herbstfarbe hat geschrieben:Wir sind im Moment am überlegen, ob wir von der Landeskirche in eine Freikirche wechseln sollten. Wir haben ein paar wenige Gottesdienste besucht und sind noch etwas unsicher. Einerseits sind die Predigen immer sehr gut gehalten und regen zum Nachdenken an. Anderseits stelle ich fest, dass ich nach dem Gottesdienst eher bedrückter nach Hause gehe, habe ein bisschen das Gefühl, ich könnte noch mehr mit Gott leben, genüge ich?


Hallo liebe Herbstfarbe,

hast du dich mal gefragt, woran diese Bedrücktheit fest gemacht wird?

Kann es der Vergleich zur Landeskirche sein, weil diese dich in deinem Glauben nicht so sehr fordert?

Ist es dir lieber, das man dich perfekt und glücklich nach dem Gottesdienst nach Hause schickt, wo du selbst feststellts, das es noch in einigen Dingen hapert?

Herbstfarbe hat geschrieben:Sollte ich noch mehr verzichten? Etc. und viele ähnliche Fragen. Wenn ich in einem Gottesdienst der Landeskirche war, gehe ich immer gestärkt aus dem Gottesdienst und bin motiviert. Jetzt bin ich etwas unsicher und weiss nicht so recht, ob ich in eine Freikirche wechseln soll.


Kann es eventuell auch so sein, dass das was du als Stärke und Motivation deutest, dieses garnicht ist?

Kann es sein, das du dort hörst was du hören möchtest?

Herbstfarbe hat geschrieben:Wie ist es in einer Freikirche genau? Hat man Verpflichtungen, die klar gefordert werden? Oder Erwartungen an die Mitglieder? Hat man in einer Freikirche eher einen "einheitlichen" Glauben als in der Landeskirche?


Es gibt eine Vielzahl von Freikirchen: http://www.vef.info/

Verpflichtungen hat man überall, bloß bei den einen mehr und bei den anderen weniger!

Gibt die Landeskirche auch Verpflichtungen?

Nicht viele?

Herbstfarbe hat geschrieben:Gerade was die Sexualität betrifft: Glauben die meisten in einer Freikirche das Scheidung, Sex vor der Ehe Sünde ist und man übertrieben gesagt, in die Hölle kommt?


Ja, ich denke das glauben sie schon, aber nicht gleich, das man deswegen in die Hölle kommt!

Zum einen kommt es um das Wissen dadran an (und dein Gewissen sagt dir wohl, das da etwas dran sein muß, sonst hättest du es ja nicht erwähnt.)!

Und Scheidung?

Hast du vor, dich mal scheiden zu lassen?

Das hat wohl keiner vor bei seiner Hochzeit, aber es ist unbestritten, das Situationen heranwachsen können, die auch ein zusammenleben unmöglich machen!

Was ist besser?

1. Die Ehe hoch und heilig zuhalten um des reinen Wortes willen?

oder:

2. Die Ehe aufzuheben, weil dort nur noch Streit an der Tagesordnung ist und ein christliches Famileinleben praktisch dadurch unmöglich ist?

Das wort Jesu dazu ist klar, Matthäus 19,6-9: "So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern "ein" Fleisch1. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! Da fragten sie: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe."

Ich sehe das auch für heute so, das wenn sich zwei Herzen so verhärtet haben, das man im Sinne Jesu keine Gemeinsamkeiten mehr findet, dann ist das eine Übel geringer, als das andere Übel!

Man sollte in einer christlichen Ehe eben darauf achten, das sich zwei von Gott zusammengefügte Herzen nicht gegeneinander verhärten, dann kommt es auch nicht zum Bruch!

Herbstfarbe hat geschrieben:Was ist der Unterschied zwischen einem gläubigen Pfarrer der Landeskirche und einem Prediger der Freikirche? Kann es sein, dass in der Freikirche alles ein bisschen enger gesehen wird was die Bibel und die Auslegung betrifft?


Was bedeutet enger?

Könnte es auch sein, das man mehr Wert auf gewisse Dinge legt?

Herbstfarbe hat geschrieben:Geht ihr nach dem Gottesdienst mit einem guten Gefühl nach Hause oder eher bedrückt?


Eindeutig mit einem guten Gefühl und von Bedrücktheit keine Spur! :praisegod:

Herbstfarbe hat geschrieben:So quasi, wir sind alles Sünder und wir können nicht genügen etc.?


Nun, Sünder sind wir nun einmal alle, egal ob in einer Landeskirche, oder ob in einer Freikirche!

Wenn aber eine Kirche keine Hoffnung vermittelt, dann stimmt da eindeutig etwas nicht!

Herbstfarbe hat geschrieben:Bin im Moment etwas hin- und hergerissen, was wir als Familie tun sollen, die Kinder möchten ganz klar in die Freikirche :)


Kinder spüren oftmals mehr! ;)

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Re: Freikirche

Beitragvon kalypso » So 31. Aug 2008, 12:40

Liebe Herbstfarbe,

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, wie du sie schilderst. Ich habe mich schlussendlich für die Landeskirche entschieden.
Ich erlebe Gottesdienste in meiner Landeskirche als trinitarisch aufgebaute, "ganzheitliche" Gottesdienste. Es wird der Mensch "als Sünder" mit seinen Verfehlungen angesprochen, aber es wird nicht so darauf "herumgeritten" wie ich das von der Freikirche kenne, in der ich früher ab und zu GDs besucht habe (und da ist meine Erfahrung natürlich beschränkt, das war ab und zu ein GD in einer FEG, das heisst natürlich nicht, das meine Erleben repräsentativ ist für alle Freikirchen). Vielmehr wird in den landeskirchlichen GD jedoch der gerechtfertigte Mensch angesprochen, der von Gott geliebt wird, der von Gott befähigt wird, der von Gott ermutigt wird Initiative zu ergreifen, sein Leben und das seiner Umwelt zu gestalten. Die Predigten sind gut vorbereitet, die Bibeltexte werden fundiert und trotzdem lebensnah ausgelegt. Das habe ich in der FEG nie so erlebt (was nicht heisst, das es das nicht gibt). Da wurden (für mein heutiges Empfinden) Regeln aufgestellt, es wurde immer das Gleiche erzählt: Ich bin sündig (und wie du schreibst, kam mir immer mehr die Frage: ich bin nicht würdig). Die befreiende Botschaft kam für mich weniger rüber, zu sehr hatte ich Angst vor meinen Sünden, so sehr ich auch zu Jesus gebetet habe und sein Opfer angenommen habe. Die Gottesdienste waren Jesuszentriert und irgendwie war das Thema immer nur auf Bekehrung ausgelegt oder eben klare Gesetzespredigten, die mir wenig zutrauten oder mich zu irgendetwas befähigten (auch das soll nicht heissen, das dies schlecht ist, aber in einem GD kommen normalerweise ChristInnen zusammen, die das Grundlegende wissen; und es kommen normalerweise "mündige Christenmenschen" zusammen). In diesen Gottesdiensten wurde mir einfach zu wenig zugetraut. Ich glaube aber, dass Gott uns etwas zutraut, das auch er an uns glaubt. Durch das Vertrauen in ihn werden wir zum Leben, zum Lieben, zum Handeln befähigt. Für mich ganz persönlich waren da die freikirchlichen Predigten ganz einfach zu einengend. Die ähnlichen Gefühle, wie du sie beschreibst überkamen mich. Deshalb (und auch wegen meines Entscheids Theologie an der Universität zu studieren und nicht an einer unabhängigen Bibelschule) bin ich in der Landeskirche geblieben, habe mich aktiv engagiert und mein Glaube hat sich mehr entfalten können als er es wahrscheinlich in der FEG getan hätte. Anderen ist es aber genau umgekehrt ergangen. Das hängt wahrscheinlich auch sehr von der Persönlichkeit ab. Ich mag eben die Liturgie, die von der Orgel begleiteten Paul Gerhardt Lieder (auch der Rahmen gehört für mich fundamental zum GD) und theologisch fundierten Predigten in der LK, andere fühlen sich mehr angesprochen vom freieren Rahmen in einer Freikirche, von z.T. moderneren Liedern (ist ja nicht in allen FK so) und von deren Predigten (die sind ja natürlich auch fundiert, aber ich habe es selten erlebt, dass ein Bibeltext ausgelegt wird, wie in der LK, sondern der Bibeltext wird meist herangezogen um das Gesagte zu untermauern)

Ich würde dir raten, dir das nochmals gut zu überlegen. Wieso wollt ihr wechseln? Nur weil es eure Kinder wollen? Wie alt sind diese? Könnten sie evtl auch alleine in die andere Gemeinde gehen und ihr bleibt bei eurer? Weil es euch tatsächlich in der Freikirche besser gefällt? Weil ihr dort besseren Kontakt zu den anderen Mitgliedern habt? Weil euch FreikirchlerInnen erzählen, dass ihr nicht recht glaubt, wenn ihr in der LK bleibt? Weil du dich engagieren möchtest und meinst, dass das in der LK weniger geht, als in der Freikirche?

Es scheint dir ja in der LK gut zu gehen, während du dich in der Freikirche weniger wohl fühlst (das habe ich so aus deinem Post herausgelesen). Ist es denn das Wert, dass du deinen Kindern zu Liebe wohin gehst, wo du bedrückt und niedergeschlagen heimkehrst? Das ist ganz bestimmt nicht Gottes Wille! Ich würde vielleicht versuchen einen Kompromiss zu finden, sodass deine Kinder in die Gemeinde können, wo sie sich zu Hause fühlen, ohne das du dich verbiegen musst und nur unglücklich wirst.
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Re: Freikirche

Beitragvon Taube » So 31. Aug 2008, 12:59

Ich selber kenne beide Gemeindeformen, Freikirche und Landeskirche. Beide kenne ich auch aus aktiver Mitarbeit, beides sind gute Erfahrungen, auch um zu spüren, wo man wirklich hingeführt wird. Aber man darf nie vergessen, überall gibt es Probleme, Streitereien und Versöhnungen, Kleinlichkeiten und Grosszügigkeiten.

Was der eine als Enge empfindet, bertrachtet der andere in der gleichen Situation als eine sehr persönliche Gemeinde. Andererseits was einer als Freiheit empfindet, ist für den anderen nur unpersönliche, fragwürdige Weite. Die Menschen sind so verschieden und deshalb gibt es ja auch verschiedene Gemeindeformen. Wie Du auch schon andeutest, auch die gelehrte Theologie ist unterschiedlich, insbesondere in den reformierten Landeskirchen in der Deutschschweiz findest Du verschiedenste Richtungen, z.B. auch lutheranisch und evangelikal Ausgerichtete. Suche Dir doch eine kirchliche Heimat, wo Ihr Euch wohl fühlt, wo Ihr auch Lust haben könntet, aktiv mitzuarbeiten. Es muss nicht die Erstbeste sein, Gottes Wege sind manchmal verschlungen.

Gruss Taube
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Re: Freikirche

Beitragvon kalypso » So 31. Aug 2008, 13:11

SunFox hat geschrieben:
Hallo liebe Herbstfarbe,

hast du dich mal gefragt, woran diese Bedrücktheit fest gemacht wird?

Kann es der Vergleich zur Landeskirche sein, weil diese dich in deinem Glauben nicht so sehr fordert?

Ist es dir lieber, das man dich perfekt und glücklich nach dem Gottesdienst nach Hause schickt, wo du selbst feststellts, das es noch in einigen Dingen hapert?

Herbstfarbe hat geschrieben:Sollte ich noch mehr verzichten? Etc. und viele ähnliche Fragen. Wenn ich in einem Gottesdienst der Landeskirche war, gehe ich immer gestärkt aus dem Gottesdienst und bin motiviert. Jetzt bin ich etwas unsicher und weiss nicht so recht, ob ich in eine Freikirche wechseln soll.


Kann es eventuell auch so sein, dass das was du als Stärke und Motivation deutest, dieses garnicht ist?

Kann es sein, das du dort hörst was du hören möchtest?


Lieber Sun Fox,

Bitte sei mir nicht böse, aber deine ganze Antwort ist eine ziemlich fiese Unterstellung, die sich der typisch freikirchlichen Klischees von Landeskirche bedient. (Und leider hilft es nicht, dass Landeskirchler ihr Klischee von Freikirchlern ändern).
Du unterstellst, dass in der Landeskirche eine Feel-Good Atmosphäre geschaffen wird, die den Menschen den Kopf tätschelt und ihnen sagt, wie toll sie sind. Du ziehst es kaum in Betracht, dass man aus einem landeskirchlichen GD tatsächlich (von Gott) gestärkt und motiviert hinausgehen kann, sondern vermutest eher, dass einem da einfach etwas Nettes (aber, sind wir ehrlich, Falsches) erzählt wird. Kannst du dir vorstellen, dass die GottesdienstbesucherInnen und PfarrerInnen aber auch hier einen ernsthaften Glauben haben und leben wollen? Dass sie in diesen Gottesdiensten zusammenkommen um Gott zu feiern, zu loben und preisen, um Fürbitte zu halten und sich mit den biblischen Texten auseinandersetzen?
Dagegen scheint es für dich klar zu sein, dass wenn ein Landeskirchler in der Freikirche ein bedrücktes Gefühl bekommt, dies daher rührt, dass er endlich die Wahrheit (über seine Sündhaftigkeit) hört und sich endlich, endlich bekehrt und zum wahren Glauben findet.
Ich finde das einfach schade. Solche Einstellungen verhärten einfach die Fronten, anstatt voneinander zu lernen (und das können beide Seiten sicherlich).
Es gibt sicherlich Landeskirchen, wo ein Wellness-Christentum gefeiert wird, aber dasselbe gilt auch für Freikirchen. Genauso gibt es Freikirchen, aber auch Landeskirchen, in denen der Mensch so klein gemacht wird, in seiner Sündhaftigkeit, das man kaum mehr atmen kann. Aber die Mehrheit ist das bei beiden Beispielen nicht.

eins würde mich noch Wunder nehmen: wenn ein Landeskirchler bedrückt aus dem freikirchlichen GD kommt, nimmst du eher an, dass mit seinem Glauben(sleben) etwas nicht stimmt. Und wenn er gestärkt aus der LK kommt, dass da irgendwas Falsches oder einfach nur Laues, wenig herausforderndes erzählt wird. Aber du gehst mit einem guten Gefühl aus deinem GD (was ich wichtig finde); aber stellst du dir bei diesem guten Gefühl jemals die Frage, ob das an einer zu wenig herausfordernden, zu "netten" Predigt gelegen haben könnte? Weshalb fühlst du dich gut? Weil du bestätigt wurdest? Weil du mit netten Leuten einen schönen Morgen verbracht hast ( das ist auch eine Komponente, die zum GD gehört)? Weil du im gemeinsamen Lob Gottes aufgestellt wurdest? Wieso kann das in der LK nicht geschehen? Weshalb nimmst du in der LK eher an, dass etwas nicht stimmt? (und welche Erfahrungen hast du mit LK gemacht, die diese kritische Haltung rechtfertigen könnte?) Mit deinem guten Gefühl aus deiner Kirche scheinst du weit weniger kritisch umzugehen als mit den Gefühlen anderer?
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Re: Freikirche

Beitragvon Taube » So 31. Aug 2008, 13:45

Herbstfarbe hat geschrieben:... genüge ich?


Ich glaube, diesem "genüge ich?" sollst Du viel Raum geben und schauen, woher das kommt, aus Dir selber oder aus der Gemeinde. Gerade dieses "genüge ich?" war für Luther z.B. mit der Frage "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?" ein Ausgangspunkt, wo er klar sagen musste: "So nicht!". Dort, wo nur das "Ich genüge nicht" gepredigt wird, ist was schief - aber es kann auch eine subjektiver Eindruck von Dir sein?

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Re: Freikirche

Beitragvon SunFox » Mo 1. Sep 2008, 00:00

kalypso hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Hallo liebe Herbstfarbe,

hast du dich mal gefragt, woran diese Bedrücktheit fest gemacht wird?

Kann es der Vergleich zur Landeskirche sein, weil diese dich in deinem Glauben nicht so sehr fordert?

Ist es dir lieber, das man dich perfekt und glücklich nach dem Gottesdienst nach Hause schickt, wo du selbst feststellts, das es noch in einigen Dingen hapert?

Herbstfarbe hat geschrieben:Sollte ich noch mehr verzichten? Etc. und viele ähnliche Fragen. Wenn ich in einem Gottesdienst der Landeskirche war, gehe ich immer gestärkt aus dem Gottesdienst und bin motiviert. Jetzt bin ich etwas unsicher und weiss nicht so recht, ob ich in eine Freikirche wechseln soll.


Kann es eventuell auch so sein, dass das was du als Stärke und Motivation deutest, dieses garnicht ist?

Kann es sein, das du dort hörst was du hören möchtest?


Lieber Sun Fox,

Bitte sei mir nicht böse, aber deine ganze Antwort ist eine ziemlich fiese Unterstellung, die sich der typisch freikirchlichen Klischees von Landeskirche bedient. (Und leider hilft es nicht, dass Landeskirchler ihr Klischee von Freikirchlern ändern).
Du unterstellst, dass in der Landeskirche eine Feel-Good Atmosphäre geschaffen wird, die den Menschen den Kopf tätschelt und ihnen sagt, wie toll sie sind. Du ziehst es kaum in Betracht, dass man aus einem landeskirchlichen GD tatsächlich (von Gott) gestärkt und motiviert hinausgehen kann, sondern vermutest eher, dass einem da einfach etwas Nettes (aber, sind wir ehrlich, Falsches) erzählt wird.


Liebe/r kalypso,

komme mal wieder herunter von deiner Erregung, denn Herbstfarbe hat Fragen in den Raum gestellt, worauf sie Antwort haben wollte! ;)

Das ein Landeskirchler das dann anders sieht wie ein Freikirchler, das ist doch wohl normal, oder?

Ich habe auch keine fiesen Unterstellungen gemacht, sondern mich gefragt, warum Herbstfarbe die Fragen gestellt hat, so wie sie sie gestellt hat und dementsprechend habe ich durch Fragen (und nicht durch Behauptungen) Herbstfrage selbst hinterfragt!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Freikirche

Beitragvon Tiwaz » Mo 1. Sep 2008, 09:27

Herbstfarbe hat geschrieben: Bin im Moment etwas hin- und hergerissen...


Der Herr Jesus lehrte Seine Jünger das sie Ihn lieben wenn sie tun was Er will. Wünsch dir viel Mut und Freude auf diesem Weg - es ist ein guter weil der einzig Richtige.
Die Liebe ist das viel wahrere und echtere als alles andere.
H. (Rocco)
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Re: Freikirche

Beitragvon Valerius » Mo 1. Sep 2008, 09:44

Hallo Herbstfarbe

wenn es dir in der Landeskirche gefällt und Du Dich nach dem Gottesdienst gut fühlst - dann bleib dort. Die reformierte Kirche, der auch ich angehöre, ist gross, es hat Platz für verschiedene Ansichten und Bedürfnisse. Und wenn Du Dich engagierst, dann kannst Du auch das, was Dich von den Freikirchen anspricht in der Landeskirche (vor-)leben.

Auch mir gefällt vieles nicht in unserer Kirchgemeinde und ich fühle mich als ehemaliger Freikirchler oft einsam - ich vermisse die Gemeinschaft auch ausserhalb des Gottesdienstes. Aber an so etwas können wir bauen. Ich habe schon einigemale angeregt, auch ausserhalb des Gottesdienstes gemeinsam etwas zu unternehmen und bot auch an, bei der Organisation mitzmachen - und ich habe damit schon kleine Teilerfolge gehabt!
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Re: Freikirche

Beitragvon kalypso » Mo 1. Sep 2008, 10:17

SunFox hat geschrieben:
Liebe/r kalypso,

komme mal wieder herunter von deiner Erregung, denn Herbstfarbe hat Fragen in den Raum gestellt, worauf sie Antwort haben wollte! ;)

Das ein Landeskirchler das dann anders sieht wie ein Freikirchler, das ist doch wohl normal, oder?

Ich habe auch keine fiesen Unterstellungen gemacht, sondern mich gefragt, warum Herbstfarbe die Fragen gestellt hat, so wie sie sie gestellt hat und dementsprechend habe ich durch Fragen (und nicht durch Behauptungen) Herbstfrage selbst hinterfragt!

Liebe Grüße von SunFox


Lieber Sun Fox,

Ja, ich entschuldige mich, dass ich etwas heftig reagiert habe. Ich sehe schon, dass du in Fragen geantwortet hast. Aber für mich hörte sich die Frage "fordert dich das mehr?", "Hörst du in der LK nur, was du hören möchtest?" halt nicht nach einer ehrlichen Frage an, sondern schon mit der Unterstellung, dass du annimmst, dass es so sei.

Es tut mir leid, wenn ich da was falsches reininterpretiert habe!

Mir ist schon klar, das ein Freikirchler das anders sieht, als ein Landeskirchler. Und gerade deshalb stellt sich mir die Frage wirklich, weshalb man ohne sich zu hinterfragen mit gutem Gefühl (gestärkt, motiviert) aus der Freikirche kommen kann, während es als eher negativ bis fragwürdig angesehen werden muss, wenn man mit demselben Gefühl aus einem landeskirchlichen Gottesdienst kommt. Das ist eine Frage ohne Unterstellung. Ich bin schon sowohl aus freikichlichen wie reformierten Gottesdiensten mit beiden Gefühlen hinausgegangen. Manchmal lag es an mir und manchmal an den Predigten und wieder andere Male an den äusseren Umständen.
Deshalb auch meine Fragen, weshalb genau Herbstfarbe und ihre Familie überlegen zu wechseln.
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Re: Freikirche

Beitragvon Herbstfarbe » Mo 1. Sep 2008, 11:12

Vielen lieben Dank für Eure Antworten.

Wir waren bis jetzt in der Landeskirche und wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Vor 2 Jahren sind wir umgezogen und können nur noch selten die Gottesdienste dort besuchen, was für uns nicht stimmt, da wir das Bedürfnis nach mehr haben. Die Kinder gehen seit 2 Jahren in die Jungschar dieser Freikirche im Nachbarsdorf und ihnen gefällts dort sehr gut. Automatisch haben wir diese Freikirche etwas näher kennengelernt und auch viel Positives erlebt und gesehen, was die Gemeinschaft der Freikirche angeht. Mittlerweile haben wir ein paar wenige Gottesdienste besucht und wir haben uns dort wohl gefühlt. Für mich ist es zwar etwas gewöhnungsbedürftig, da die enge Gemeinschaft nicht so mein "Ding" ist und ich mich bald eingeengt fühle. Aber anderseits ist bei mir auch das Bedürfnis nach mehr Gemeinschaft da und von dem her muss ich mich noch ein bisschen besser spüren, ob es für mich stimmt. Die Gottesdienste waren eigentlich auch immer gut, ausser bei dem Thema Scheidung/Ehe fand ich, dass zum Teil harte Worte gebraucht wurden und mich ein bisschen unsicher machten. Es geht mir nicht speziell um die Ehe/Scheidung (will mich sicher auch nicht scheiden lassen), sondern die Art und Weise wie darüber gepredigt wurde. Aber vielleicht brauche ich auch noch mehr Zeit um mir ein wirkliches Bild von dieser Freikirche zu machen und auch auf Gott vertrauen, dass er mir zeigt, welches meine Gemeinde ist. Ich bin selber sehr hin- und hergerissen, was sicher mein grösstes Problem ist. Denn es gibt Tage da geniesse ich die gewisse Anonymität der Landeskirche: Ich kann in die hinteren Reihen, muss nicht gross schwatzen mit den anderen Besucher, habe keine Verpflichtungen etc. Aber dann gibt es die anderen Tag, in denen ich mir mehr Gemeinschaft wünsche, vielleicht einmal in der Sonntagsschule mitzuhelfen, oder zusammen Kaffee zu trinken etc. Ist bei mir ein bisschen ein AUF und AB und deswegen fällt mir der Entscheid vielleicht auch so schwer.

Wie ist das eigentlich, wenn man sich für eine Freikirche entscheidet, muss man da etwas vertragsähnliches unterschreiben? Wie lange darf man nur hereinschnuppern und wann gehört man offizell dazu?
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Re: Freikirche

Beitragvon Mondschein » Mo 1. Sep 2008, 11:24

Hallo Herbstfarbe

Ich bin mit der Landeskirche gross geworden (reformiert und katholisch) und habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Durch eine Klassenkameradin habe ich dann einen Abstecher in die Freikirche gemacht (FEG). Damals war ich in der Jungschar. Ich war total begeistert. Meine Eltern haben dann auch ein paar Gottedienste besucht, es war ihnen aber nicht ganz so wohl, vielleicht ähnlich wie bei dir. Wir haben es dann so gemacht, dass ich weiterhin in der Jungschar und später Jugendgruppe der FEG blieb, meine Eltern in der Landeskirche. Das hat prima funktioniert, es hat für beide Seiten gestimmt. Während der Jugendgruppenzeit bin ich dann durch mein Fragen zu sehr angeeckt in der FEG, so dass ich mich zurück gezogen habe. Danach war ich aktiv in der reformierten Kirche tätig, habe mich aber jetzt aus beruflichen Gründen ebenfalls zurück ziehen müssen. Momentan bin ich gemeindelos, war mir irgendwie nicht so passt. Konnte mich bis jetzt aber nicht mehr so richtig aufraffen. Irgendwie suche ich ein Zwischending von Landeskirche und Freikirche...

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Re: Freikirche

Beitragvon Valerius » Mo 1. Sep 2008, 11:35

Wichtiger als eine verbriefte Mitgliedschaft sind ist in den meisten Freikirchen die persönliche Glaubenshaltung, so wie Jesus Christus sie fordert: "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium" (Mk 1). Sowie an die Taufe und den Empfang des hl. Geistes. Ganz gewiss werden Euch die Mitglieder dieser Freikirche annehmen, ob mit oder ohne Mitgliedschaft - dies ist im Sinne der urchristlichen Tradition. Am besten ist es, wenn Du dazu mit der Leitung der Freikirche das Gespräch suchst.
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Re: Freikirche

Beitragvon bigbird » Mo 1. Sep 2008, 11:43

Herbstfarbe hat geschrieben:
Wie ist das eigentlich, wenn man sich für eine Freikirche entscheidet, muss man da etwas vertragsähnliches unterschreiben? Wie lange darf man nur hereinschnuppern und wann gehört man offizell dazu?
Hallo Herbstfarbe
Du hast schon verschiedenste Antworten bekommen - ich beschränke mich auf diese Frage!

Das wird sehr unterschiedlich gehandhabt - schnuppern darfst du überall, so lange du willst! Keiner darf euch zu etwas überreden oder gar zwingen.
Ich ermutige euch, mehrere Gemeinden/Freikirchen zu "testen". Hingehen, schauen, mit den Leuten reden, mit dem Pfarrer reden, Unterlagen über Mitgliedschaft erbitten (nach Hause nehmen und in aller Ruhe nachlesen) - und natürlich für diese Frage auch beten, aber auch auf eure Gefühle achten. Vielleicht spielen ja auch noch äussere Aspekte eine Rolle wie Ort, Erreichbarkeit, geeignete Kinderangebote, usw.
Und wenn ihr euch entschieden habt, könnt ihr eure Mitgliedschaft erbitten. Manchmal gibt es da eine Unterschrift, aber das sollte kein "Vertrag" sein, sondern eher die Bekräftigung, dass man sich in die Gemeinde eingibt, was wiederum in verschiedenster Form und in verschiedenem Mass geschehen kann: Gebet, Spenden, Mitarbeit in irgendeinem Bereich ...

Wo ungefähr wohnt ihr denn?

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Freikirche

Beitragvon sugi » Di 2. Sep 2008, 09:12

Hallo bigbird,

bigbird hat geschrieben:
Herbstfarbe hat geschrieben:
Wie ist das eigentlich, wenn man sich für eine Freikirche entscheidet, muss man da etwas vertragsähnliches unterschreiben? Wie lange darf man nur hereinschnuppern und wann gehört man offizell dazu?


[...]
Und wenn ihr euch entschieden habt, könnt ihr eure Mitgliedschaft erbitten. Manchmal gibt es da eine Unterschrift, aber das sollte kein "Vertrag" sein, sondern eher die Bekräftigung, dass man sich in die Gemeinde eingibt, [...]


..ist das wirklich so?

Ich finde, es hört sich dann für aussenstehende (suchende) "Sektenhaft" an.. :?: :!:





sugi
(Igitt, jetzt ist der Kaffe schon wieder kalt!!)
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Freikirche

Beitragvon SunFox » Di 2. Sep 2008, 11:41

sugi hat geschrieben:Hallo bigbird,

bigbird hat geschrieben:
Herbstfarbe hat geschrieben:
Wie ist das eigentlich, wenn man sich für eine Freikirche entscheidet, muss man da etwas vertragsähnliches unterschreiben? Wie lange darf man nur hereinschnuppern und wann gehört man offizell dazu?


[...]
Und wenn ihr euch entschieden habt, könnt ihr eure Mitgliedschaft erbitten. Manchmal gibt es da eine Unterschrift, aber das sollte kein "Vertrag" sein, sondern eher die Bekräftigung, dass man sich in die Gemeinde eingibt, [...]


..ist das wirklich so?

Ich finde, es hört sich dann für aussenstehende (suchende) "Sektenhaft" an.. :?: :!:


Liebe sugi, bei uns ist dem nicht so!

Bei uns wird erst der Glaube an Jesus und sein Wort geprüft und dann in der Taufe das bessere Bündnis mit dem HERRN bekräftigt!

Sollte die Taufe schon im biblischen Sinne vorher woanders vollzogen worden sein, dann wird diese natürlich anerkannt und man wird einfach so aufgenommen!

Liebe Grüße von SunFox

PS: Aber vielleicht meint bb es ja auch so in der Art! ;)
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Re: Freikirche

Beitragvon bigbird » Di 2. Sep 2008, 12:25

SunFox hat geschrieben:
PS: Aber vielleicht meint bb es ja auch so in der Art! ;)


Hm, es ist so:
- Unser Gemeinde-Verband hat Statuten, die Ziel und Zweck und ein paar andere Dinge regeln.
- Darin enthalten sind auch die Bedingungen, um Mitglied zu werden (z.B. persönlicher Glaube an Jesus Christus, 16 Jahre als Minimum und eben das erwähnte Mittragen der Gemeinde).
- wer dies Bedingungen erfüllt, kann seinen Mitgliedschaft mittels einem Formular mit Unterschrift beantragen, das wird geprüft und dann erfolgt die Aufnahme.

Also ist schon alles Wichtige enthalten.

bb

Ergänzung: Unser Gemeindeverband anerkannt sowohl Säuglings- als auch Erwachsentaufe. Diese sind nicht wichtig und werden weder erfragt noch geprüft.
Zuletzt geändert von bigbird am Di 2. Sep 2008, 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ergänzt
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Re: Freikirche

Beitragvon livia » Di 2. Sep 2008, 15:04

Unser Gemeinde-Verband hat Statuten, die Ziel und Zweck und ein paar andere Dinge regeln.
- Darin enthalten sind auch die Bedingungen, um Mitglied zu werden (z.B. persönlicher Glaube an Jesus Christus, 16 Jahre als Minimum und eben das erwähnte Mittragen der Gemeinde).
- wer dies Bedingungen erfüllt, kann seinen Mitgliedschaft mittels einem Formular mit Unterschrift beantragen, das wird geprüft und dann erfolgt die Aufnahme.


Ich glaube, dass eine Mitgliedschaft in einem christlichen Verein nicht biblisch ist bzw. nicht in Gottes Sinn ist. Überhaupt, einen Verein zu gründen in Form eines e. V.'s. Wäre das hier kein schweizer Forum, so würde dieser Spruch gut passen:

Wenn drei Deutsche zusammen kommen, gründen sie einen Verein. So lautet eine landläufige Redewendung.....Für Deutsche könnte man auch das Wort "Christen" einsetzen.

Ferner find ich es befremdend, irgendwelche "Bedingungen" erfüllen zu müssen, um ein Mitglied (in Gottes Reich) werden zu können.

Auch glaube ich, dass das sog. Pastorenamt nicht biblisch und in Gottes Sinne ist.

Wie kann man mittels eines ausgefüllten Formulars "prüfen" ob einer geeignet ist, Teil der Gemeinde zu sein oder nicht?
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Re: Freikirche

Beitragvon bigbird » Di 2. Sep 2008, 15:25

livia hat geschrieben:
Unser Gemeinde-Verband hat Statuten, die Ziel und Zweck und ein paar andere Dinge regeln.
- Darin enthalten sind auch die Bedingungen, um Mitglied zu werden (z.B. persönlicher Glaube an Jesus Christus, 16 Jahre als Minimum und eben das erwähnte Mittragen der Gemeinde).
- wer dies Bedingungen erfüllt, kann seinen Mitgliedschaft mittels einem Formular mit Unterschrift beantragen, das wird geprüft und dann erfolgt die Aufnahme.


Ich glaube, dass eine Mitgliedschaft in einem christlichen Verein nicht biblisch ist bzw. nicht in Gottes Sinn ist. Überhaupt, einen Verein zu gründen in Form eines e. V.'s. Wäre das hier kein schweizer Forum, so würde dieser Spruch gut passen:

Wenn drei Deutsche zusammen kommen, gründen sie einen Verein. So lautet eine landläufige Redewendung.....Für Deutsche könnte man auch das Wort "Christen" einsetzen.

Ferner find ich es befremdend, irgendwelche "Bedingungen" erfüllen zu müssen, um ein Mitglied (in Gottes Reich) werden zu können.

Auch glaube ich, dass das sog. Pastorenamt nicht biblisch und in Gottes Sinne ist.

Wie kann man mittels eines ausgefüllten Formulars "prüfen" ob einer geeignet ist, Teil der Gemeinde zu sein oder nicht?
Du verdrehst da was - zu Gott und seinem Reich kann man auch gehören, wenn man nicht in "unserem Verein" ist! Das respektieren wir auch ...

Natürlich gehts nicht darum, das Formular zu prüfen. Wer Mitglied werden will, ist in einer örtlichen Gemeinde bekannt und nimmt schon daran teil. Diese nimmt auch das Anmeldeformular entgegen und leitet es dann an das zuständige Gremium weiter.
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Re: Freikirche

Beitragvon Mäxli » Di 2. Sep 2008, 15:33

livia hat geschrieben:Auch glaube ich, dass das sog. Pastorenamt nicht biblisch und in Gottes Sinne ist.

Das AMT des Hirten ist sicherlich nicht biblisch, der DIENST des Hirten jedoch schon.
Diesen Dienst tut jemand aufgrund (s)einer Gnadengabe oder er tut anderes. Die Heiligen der örtlichen Versammlung, geleitet durch den Heiligen Geist wissen dann schon, wer diesen Dienst an ihnen bereits tut.
Zuletzt geändert von Mäxli am Di 2. Sep 2008, 15:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Freikirche

Beitragvon Mäxli » Di 2. Sep 2008, 15:38

sugi hat geschrieben:Ich finde, es hört sich dann für aussenstehende (suchende) "Sektenhaft" an.. :?: :!:
Bist Du darin ein gebranntes und deshalb vorischtiges Kind Gottes !? :mrgreen:


'Sektenhaft' sollte eine Versammlung eigentlich schon sein:
Sektenhaft um den Herrn Jesus, im Zentrum aller Versammlungsgliedergedanken und Vorgänge, gruppiert ! :praise:
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Re: Freikirche

Beitragvon SunFox » Di 2. Sep 2008, 16:08

bigbird hat geschrieben: zu Gott und seinem Reich kann man auch gehören, wenn man nicht in "unserem Verein" ist!


Auf jeden Fall liebe bb! :)

bigbird hat geschrieben:Das respektieren wir auch ...


Ist dann die logische Konsequenz! ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Freikirche

Beitragvon Sohar » Di 2. Sep 2008, 16:15

Was man alles so unter Freikirche versteht ist schon seltsam.

Ich suchte einmal Kontak zu einer freikirchlichen Gemeinde, so stellte diese sich jedenfalls dar. Konfrontiert wurde ich dann mit den Lehren Rudolf Steiners, den diese Gemeinde wie einen Heiligen verehrte.
Danach war mir jegliches Bedürfnis, mit einer freikirchlichen Gemeinde in Berührung zu kommen, erst einmal gründlich vergangen.
(Aber vielleicht finde ich doch noch Eine, obwohl hier tiefstes Atheistenland ist.)

Liebe Grüße

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Re: Freikirche

Beitragvon livia » Di 2. Sep 2008, 16:45

Ich suchte einmal Kontak zu einer freikirchlichen Gemeinde, so stellte diese sich jedenfalls dar. Konfrontiert wurde ich dann mit den Lehren Rudolf Steiners, den diese Gemeinde wie einen Heiligen verehrte.


Ach Du Schreck :shock: Wo bist Du denn DA hingeraten?

Danach war mir jegliches Bedürfnis, mit einer freikirchlichen Gemeinde in Berührung zu kommen, erst einmal gründlich vergangen.


Das kann ich verstehen.

(Aber vielleicht finde ich doch noch Eine, obwohl hier tiefstes Atheistenland ist.)


"Wo zwei oder drei versammelt sind....."

Ich würd' nicht mehr nach einer "Institution Gemeinde" suchen sondern eher nach Gemeinschaft nach Apg. 2 etwa. Und wenn Du "nur" eine einzige Person findest, mit der Du Gemeinschaft haben kannst und Ihr eins sein könnt, so kann das so viel mehr sein, als eine ganze große Gemeinde.

Hier in meiner Gegend gibt es unzählige verschiedene christliche Vereine und doch möchte und kann ich in keine von ihnen gehen.
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Re: Freikirche

Beitragvon Taube » Di 2. Sep 2008, 16:54

livia hat geschrieben:
Ich suchte einmal Kontak zu einer freikirchlichen Gemeinde, so stellte diese sich jedenfalls dar. Konfrontiert wurde ich dann mit den Lehren Rudolf Steiners, den diese Gemeinde wie einen Heiligen verehrte.


Ach Du Schreck :shock: Wo bist Du denn DA hingeraten?


Was ist denn da so schlimm? Es kann halt passieren, dass man mal Kontakt zur anthroposophischen Christengemeinde bekommt.

Als Gott den Menschen erschaffen hat, hat er diesen inkl. Hirn gemacht. Also wenn man mal in eine religiöse Gruppe hineingerät, muss man halt auch kritisch sein und nicht das Denken vergessen. Dann geht man halt wieder weg, wenn man sieht, dass da ganz anderes gelehrt wird. Übrigens kritisches Denkvermögen ist in allen Gemeinden gefragt, nicht nur wenn es sich um nichtchristlichen Gemeinden geht.

Wer eine Gemeinde sucht, muss sich hinauswagen und schauen gehen.

Gruss Taube
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Re: Freikirche

Beitragvon Taube » Di 2. Sep 2008, 16:58

livia hat geschrieben:"Wo zwei oder drei versammelt sind....."


Da ist zwar Christus mitten unter ihnen, aber das ist noch keine Gemeinde! Die Briefe Paulus zeigen ein recht vielfältiges Gemeindegeschehen (wo doch auch schon Strukturen herrschen). ...und Paulus ist nicht gegen die Gemeinde, im Gegenteil, er gründete Gemeinden.

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Re: Freikirche

Beitragvon livia » Di 2. Sep 2008, 17:13

Was ist denn da so schlimm? Es kann halt passieren, dass man mal Kontakt zur anthroposophischen Christengemeinde bekommt.


Nix. Hab doch nicht behauptet, dass es schlimm ist, oder?

Schlimm find ich eher, dass sich so allerlei Gruppierungen "christlich" und "Gemeinde" nennen und sich einen Namen machen wollen oder sich einen Namen geben und das ist meiner Meinung nach nicht im Sinne des Erfinders. Die Davidianer damals in Waco waren ja auch "nur" eine Gemeinde....und die haben auch die Bibel gelesen (schwerpunktmäßig die Offenbarung - Gott sei dank haben sich in diese Gemeinde nicht allzuviele hineingewagt und sind mal schauen gegangen - wer weiß, ob sie noch herausgefunden hätten) und was dabei herausgekommen ist, wirst Du vielleicht noch wissen. Nicht, dass alle so "extrem" sind, aber alle fühlen sie sich doch als "die" Gemeinde.

Paulus hat aber keine großen teuren Häuser gebaut. Die haben sich in den Häusern, die bereits da waren, getroffen.Ganz einfach. Ohne Brimborium und Programm.

Die heutigen Gemeinden (christliche Vereine) sind Menschenwerk und ich glaube, dass das ganze Dilemma der Uneinigkeit und sonstiger Auswirkungen damit begann, als das Christentum begann, sich zu etablieren und als man von dem eigentlichen Weg der Ur-Gemeinde abgewichen war. Im Prinzip kann man sagen, dass all die Freikirchen (auch im Zuge der Einheit) wieder auf dem Weg hin zur Mutter Kirche sind.
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Re: Freikirche

Beitragvon bigbird » Di 2. Sep 2008, 18:39

livia hat geschrieben:
Die heutigen Gemeinden (christliche Vereine) sind Menschenwerk
Nicht alle Gemeinden sind Vereine! Aber einige sind es eben - kommt es nicht eher auf geistliche Aspekte an als auf juristische?
Im Prinzip kann man sagen, dass all die Freikirchen (auch im Zuge der Einheit) wieder auf dem Weg hin zur Mutter Kirche sind.
Welche Kirche?
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Re: Freikirche

Beitragvon kalypso » Di 2. Sep 2008, 18:39

livia hat geschrieben:Paulus hat aber keine großen teuren Häuser gebaut. Die haben sich in den Häusern, die bereits da waren, getroffen.Ganz einfach. Ohne Brimborium und Programm.

Die heutigen Gemeinden (christliche Vereine) sind Menschenwerk und ich glaube, dass das ganze Dilemma der Uneinigkeit und sonstiger Auswirkungen damit begann, als das Christentum begann, sich zu etablieren und als man von dem eigentlichen Weg der Ur-Gemeinde abgewichen war. Im Prinzip kann man sagen, dass all die Freikirchen (auch im Zuge der Einheit) wieder auf dem Weg hin zur Mutter Kirche sind.


Hallo Livia,

Mit Paulus hast du wahrscheinlich recht, aber dahin zurück können wir nunmal nicht. Eine der ältesten "Kirchen" datiert übrigens um 232/233 (Dura Europos) --> noch vor der Konstantinischen Wende, sooo etabliert war das Christentum noch nicht. Dennoch wurde ein Wohnhaus umgebaut zu einem Saal, an einem Ende wurde eine Erhöhung gefunden, wohl als Kanzel für den Prediger gedacht. Zweck des Hauses war nur die Versammlung der Gemeinde (Platz für 200 Menschen). Ein separater Raum mit einer "Badewanne" für die Taufe gab es auch, wenn ich nicht irre.
Auch spätere Kirchen wurden nicht aus dem Boden gestampft, sondern es wurden Häuser, die schon da waren benutzt. Allerdings mussten sie genügend Raum bieten für die wachsende Anhängerzahl, da hat man schon vorhandene Markthallen (Basiliken) benutzt. Unsere gewohnten Kirchen, die wir als sakralen Raum wahrnehmen, würde für einen Römer einen ganz anderen Zweck erfüllen.

"Menschenwerk" klingt so negativ. Heisst das denn, dass alle ChristInnen, die sich in einer Kirchgemeinde versammeln um Gottes-Dienst zu feiern (nicht nur am Sonntag, sondern mit ihrem Leben) auf dem Holzweg sind? Vom Weg der "Ur-Gemeinde" ist man schon früh abgewichen (siehe Dura Europos). Spätestens als die Jesus-Anhänger immer zahlreicher wurden und mit dem Tod aller Augenzeugen, musste sich wohl so etwas wie eine "Institution" herausbilden. Angelegt ist das ja schon in der Apostelgeschichte oder in den Pastoralbriefen.

Was genau verstehst du unter "Menschenwerk"? Denkst du, dass Gott sich mit dem "etablieren" der Kirche aus ihr zurückgezogen hat? Gott lässt sich wohl kaum an eine Institution/ einen Verein binden, da gebe ich dir recht, aber heisst das, das er überhaupt nicht in ihr/durch sie wirken würde?
"All unsere Weisheit, sofern sie wirklich den Namen Weisheit verdient [...] umfasst im Grunde eigentlich zweierlei: die Erkenntnis Gottes und unsere Selbsterkenntnis" Johannes Calvin, Institutio I,1
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Re: Freikirche

Beitragvon livia » Di 2. Sep 2008, 19:12

Nicht alle Gemeinden sind Vereine! Aber einige sind es eben - kommt es nicht eher auf geistliche Aspekte an als auf juristische?


Eben drum. Es geht doch nur um geistliche Aspekte - und die beissen sich gewaltig mit solch staatlichen Vereinsstatuten. Ich weiß ja nicht wie das in der Schweiz ist. Mir hat mal einer erklärt, der vom Fach ist, was es bedeutet, ein KdöR zu sein (Körperschaft des öffentlichen Rechts). Da stellten sich mir die Nackenhaare auf.


Im Prinzip kann man sagen, dass all die Freikirchen (auch im Zuge der Einheit) wieder auf dem Weg hin zur Mutter Kirche sind.
Welche Kirche?


Na, die Katholische.
Zuletzt geändert von livia am Di 2. Sep 2008, 19:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Freikirche

Beitragvon livia » Di 2. Sep 2008, 19:36

Mit Paulus hast du wahrscheinlich recht, aber dahin zurück können wir nunmal nicht.


Oder wollen nicht. Weil wir so schön etabliert sind und es so bequem ist. Ist alles sauber geregelt und geht seinen Gang. Wir haben es uns hier schön eingerichtet.

Paulus hatte es nicht so bequem. Er hat hart für seinen Unterhalt selbst gesorgt, von den anderen Unannehmlichkeiten ganz zu schweigen. Auch der Menschen Sohn hatte nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann. Wir sollen doch seine Nachfolger sein, oder? Warum sollte es uns dann besser gehen als IHM?

Eine der ältesten "Kirchen" datiert übrigens um 232/233 (Dura Europos) --> noch vor der Konstantinischen Wende, sooo etabliert war das Christentum noch nicht. Dennoch wurde ein Wohnhaus umgebaut zu einem Saal, an einem Ende wurde eine Erhöhung gefunden, wohl als Kanzel für den Prediger gedacht. Zweck des Hauses war nur die Versammlung der Gemeinde (Platz für 200 Menschen). Ein separater Raum mit einer "Badewanne" für die Taufe gab es auch, wenn ich nicht irre.
Auch spätere Kirchen wurden nicht aus dem Boden gestampft, sondern es wurden Häuser, die schon da waren benutzt.


Das stimmt. Die meisten Kirchen, wurden auf die vorhandenen Fundamente heidnischer Kultstätten gebaut - der Einfachheit halber. Find ich recht vielsagend eigentlich....

Allerdings mussten sie genügend Raum bieten für die wachsende Anhängerzahl, da hat man schon vorhandene Markthallen (Basiliken) benutzt.


Wo steht geschrieben, dass es VIELE sein werden, die IHM nachfolgen?


"Menschenwerk" klingt so negativ. Heisst das denn, dass alle ChristInnen, die sich in einer Kirchgemeinde versammeln um Gottes-Dienst zu feiern (nicht nur am Sonntag, sondern mit ihrem Leben) auf dem Holzweg sind?


Du - wenn ein Mensch mit seinem Leben Gottes-dienst feiert, als IHM dient, so ist das wunderbar! Und so sollte es doch auch sein, so glaube ich. Aber wenn einer Sonntag für Sonntag in ein Gebäude geht und meint, damit Gott zu dienen, wenn er sich eine Predigt von einem bezahlten Pastor anhört (umsonst habt ihr es bekommen....) dann ist er auf dem Holzweg. Also wenn er meint, damit wäre es nun getan. Es müsste doch viel mehr sein.


Vom Weg der "Ur-Gemeinde" ist man schon früh abgewichen (siehe Dura Europos).


Nicht, weil etwas schon lang falsch läuft, wird es dadurch richtiger .....

Spätestens als die Jesus-Anhänger immer zahlreicher wurden und mit dem Tod aller Augenzeugen, musste sich wohl so etwas wie eine "Institution" herausbilden.


Wie gesagt, ich glaub, dass es nur wenige sind. Es ist niemals die Rede von Vielen.

Was genau verstehst du unter "Menschenwerk"? Denkst du, dass Gott sich mit dem "etablieren" der Kirche aus ihr zurückgezogen hat?


Ehrlich gesagt Ja. Ich glaub sogar, dass Gott sich schon lang aus der etablierten Kirche zurückgezogen hat und aus den etablierten Gemeinden. Er braucht keine Programme und Konzepte und große Geschäftigkeit und Veranstaltungen und Seminare etc. In der Stille ist er zu finden. Er lebt in Menschenherzen. Die IHN von ganzem Herzen suchen. Und sicher auch in Menschen, die in einen christlichen Verein gehen.

Gott lässt sich wohl kaum an eine Institution/ einen Verein binden, da gebe ich dir recht, aber heisst das, das er überhaupt nicht in ihr/durch sie wirken würde?


Hm. Weiß nicht. Immer mehr stelle ich die "Wirkungen" in Frage. Hab da noch kein abschließendes Urteil.
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Re: Freikirche

Beitragvon sugi » Di 2. Sep 2008, 20:22

Hallo Mäxli,

Mäxli hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Ich finde, es hört sich dann für aussenstehende (suchende) "Sektenhaft" an.. :?: :!:
Bist Du darin ein gebranntes und deshalb vorischtiges Kind Gottes !? :mrgreen:

Weiss ehrlich gesagt nicht, wie ich das nennen soll..aber ich "fahre" gut damit :))

'Sektenhaft' sollte eine Versammlung eigentlich schon sein:
Sektenhaft um den Herrn Jesus, im Zentrum aller Versammlungsgliedergedanken und Vorgänge, gruppiert ! :praise:

Ich mag das Wort nicht...es engt mich schon ein..dabei ist man ja frei :jump:

Aber wenn ich das so lese..mit Mitglieder, unterschreiben...HILFEEE!!

Es hört sich auch immer alles so differenziert an...dabei ist es Jesus Christus, ein Glaube, eine Wahrheit..und doch ist es so verschieden..



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Re: Freikirche

Beitragvon sugi » Di 2. Sep 2008, 21:04

Hallo livia,

livia hat geschrieben:
"Wo zwei oder drei versammelt sind....."

Ich würd' nicht mehr nach einer "Institution Gemeinde" suchen sondern eher nach Gemeinschaft nach Apg. 2 etwa. Und wenn Du "nur" eine einzige Person findest, mit der Du Gemeinschaft haben kannst und Ihr eins sein könnt, so kann das so viel mehr sein, als eine ganze große Gemeinde.

Hier in meiner Gegend gibt es unzählige verschiedene christliche Vereine und doch möchte und kann ich in keine von ihnen gehen.

Ich muss dich kennenlernen..... :jump:


Edit: Du bist aus Deutschland, naja..Verbunden im Herrn Jesus Christus :umarm:

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Re: Freikirche

Beitragvon livia » Di 2. Sep 2008, 21:12

Hi Sugi :)

Ich muss dich kennenlernen.....


Echt? Würd mich freuen :) .


Edit: Du bist aus Deutschland, naja..


Na aber..... Deutschland ist doch nicht am Ende der Welt....
Für einen Bruder oder Schwester der oder die mit mir eins ist, ist mir jedenfalls kein Weg zu weit :) Denn DAS ist wahre Gemeinschaft.

Verbunden im Herrn Jesus Christus


Ja Du :umarm:

Lieben Gruß von

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Re: Freikirche

Beitragvon bigbird » Di 2. Sep 2008, 22:32

livia hat geschrieben:
Nicht alle Gemeinden sind Vereine! Aber einige sind es eben - kommt es nicht eher auf geistliche Aspekte an als auf juristische?


Eben drum. Es geht doch nur um geistliche Aspekte - und die beissen sich gewaltig mit solch staatlichen Vereinsstatuten. Ich weiß ja nicht wie das in der Schweiz ist. Mir hat mal einer erklärt, der vom Fach ist, was es bedeutet, ein KdöR zu sein (Körperschaft des öffentlichen Rechts). Da stellten sich mir die Nackenhaare auf.
Wieso "staatliche Vereinsstatuten"? Jeder Verein formuliert doch seine Statuten selber, in aller Freiheit und ändert sie auch, wie er selber will!
Machst du das absichtlich, diese Sachen durcheinander bringen?

Im Prinzip kann man sagen, dass all die Freikirchen (auch im Zuge der Einheit) wieder auf dem Weg hin zur Mutter Kirche sind.
Welche Kirche?


Na, die Katholische.

Unsere ganz sicher nicht, und ganz viele andere auch nicht, von denen ich es weiss - du stellst hier unwahre Behauptungen in den Raum.

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sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

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Re: Freikirche

Beitragvon Mäxli » Mi 3. Sep 2008, 07:03

sugi hat geschrieben:Weiss ehrlich gesagt nicht, wie ich das nennen soll..aber ich "fahre" gut damit :))
Auch nach Gottes Wort ? Nach seinem Wunsch für seine geliebten Kinder ?


'Sektenhaft' sollte eine Versammlung eigentlich schon sein:
Sektenhaft um den Herrn Jesus, im Zentrum aller Versammlungsgliedergedanken und Vorgänge, gruppiert ! :praise:

Ich mag das Wort nicht...es engt mich schon ein..dabei ist man ja frei :jump: [/quote]

Engt Dich Jesus ein ??

Besser die Gedanken und Handlungen kreisen am Versammlungsort mehr um die Menschen und ihre Wehwehchen als um ihren geliebten, für sie gestorbenen Herrn?



(Mich stört das Wort in seinem volkstümlichen Glauben auch ein, aber lies mal im lexikon nach für was es gedacht ist)


... bewusst das zweitemal etwas provokativ fragender Mäxli ;)
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Re: Freikirche

Beitragvon sugi » Mi 3. Sep 2008, 07:51

Guten Morgen livia,

livia hat geschrieben:
Na aber..... Deutschland ist doch nicht am Ende der Welt....

..nicht ganz am Ende der Welt, nein ;)


Für einen Bruder oder Schwester der oder die mit mir eins ist, ist mir jedenfalls kein Weg zu weit :)

Wieviele Stunden hat ein Tag :lol:


Spass bei Seite..hab mich riesig über dein posting gefreut :umarm:



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Re: Freikirche

Beitragvon sugi » Mi 3. Sep 2008, 08:03

Guten Morgen Mäxli,

Mäxli hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Weiss ehrlich gesagt nicht, wie ich das nennen soll..aber ich "fahre" gut damit :))

Auch nach Gottes Wort ? Nach seinem Wunsch für seine geliebten Kinder ?

Jesus ist mein Leben!!


'Sektenhaft' sollte eine Versammlung eigentlich schon sein:
Sektenhaft um den Herrn Jesus, im Zentrum aller Versammlungsgliedergedanken und Vorgänge, gruppiert ! :praise:

Ich mag das Wort nicht...es engt mich schon ein..dabei ist man ja frei :jump:


Engt Dich Jesus ein ??

Verdrehst du bewusst du Worte? Oder liest du nicht genau?


Besser die Gedanken und Handlungen kreisen am Versammlungsort mehr um die Menschen und ihre Wehwehchen als um ihren geliebten, für sie gestorbenen Herrn?

Verstehe nicht, was du damit sagen willst..

Jesus lebt in mir, und ich möchte für Ihn Leben..was ist deine "Sorge" um mich, wo keine ist :?:



(Mich stört das Wort in seinem volkstümlichen Glauben auch ein, aber lies mal im lexikon nach für was es gedacht ist)

Sorry Mäxli, auch hier verstehe ich nicht, worauf du hinaus willst..!



... bewusst das zweitemal etwas provokativ fragender Mäxli ;)

Provokativ oder nicht..das musst du schlussendlich selbst mit dir Vereinbaren und es auch merken, ob es dem entspricht oder nicht..

Ich "verziehe" mich, wenn es ein Wortgefecht wird..ganz einfach :)




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Re: Freikirche

Beitragvon Mäxli » Mi 3. Sep 2008, 09:13

sugi hat geschrieben:
Mäxli hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Ich mag das Wort nicht...es engt mich schon ein..dabei ist man ja frei :jump:

Engt Dich Jesus ein ??

Verdrehst du bewusst du Worte? Oder liest du nicht genau?

Nein Sugi, habe sehr genau gelesen, ich verstehe was du meinst und habe halt etwas 'anregendes' provokatives' aufforderndes' geschrieben. ;)
Es ging in meiner Frage um eine Versammlung die sich sehr eng um Jesus herum versammelt.

Meine ausgedeutschte Frage hätte besser gelautet: Engt es dich ein, wenn man sektenhaft sich um Jesus herum versammelt?
Mir ist schon bewusst, dass Du um Jesus herum dich nicht beengt fühlst (!) sondern es die Menschen sind die eben vorgeben, dass sie sich um Jesus gruppieren aber es innerlich gar nicht sind sondern nur dich beeinflussen wollen zu ihren Zielen hin anstatt zu Jesus hin.

Das Wort Sekte hat ein sehr negativen Beigeschmack im Volksmund, ist es aber in seiner eigentlichen Bedeutung gar nicht. Diesen Umstand habe ich verwendet um ein Wortspiel zu machen.
..nicht böse sein ;)

WIKI: Sekte (lat. secta „Richtung“, von sequi, „folgen“, in der Bedeutung beeinflusst von secare, „schneiden, abtrennen“) ist eine ursprünglich wertneutrale Bezeichnung für eine philosophische, religiöse oder politische Gruppierung, die durch ihre Lehre oder ihren Ritus im Konflikt mit herrschenden Überzeugungen steht. Insbesondere steht der Begriff für eine von einer Mutterreligion abgespaltenen religiösen Gemeinschaft. So ist beispielsweise das Christentum als Sekte aus dem Judentum hervorgegangen.

und zum zweiten Teil des Wortspiels gehörte, dass Jesus selbst das WORT ist Johannes 1,1 ;)



Besser die Gedanken und Handlungen kreisen am Versammlungsort mehr um die Menschen und ihre Wehwehchen als um ihren geliebten, für sie gestorbenen Herrn?

Verstehe nicht, was du damit sagen willst..

Entschuldigung, hatte das ironisch gedacht rüberzubringen....

Anders gesagt, als Feststellung aus der Praxis und nicht als Anspielung auf dich, dass dies (eben das obige Zitat) zwar vielfach so gelebt wird aber eben nicht die Idee war, die Jesus uns Gläubigen mit in die Versammlungen gab.


Jesus lebt in mir, und ich möchte für Ihn Leben..was ist deine "Sorge" um mich, wo keine ist :?:
Ich mache mir keine eigentliche Sorge, du bist mir aber auch nicht gleichgültig.
Ich sehe deine tendenzielle Abneigung gegenüber Versammlungen und hatte dazu nur indirekt gefragt.


sugi hat geschrieben:
Mäxli hat geschrieben:... bewusst das zweitemal etwas provokativ fragender Mäxli ;)

Provokativ oder nicht..das musst du schlussendlich selbst mit dir Vereinbaren und es auch merken, ob es dem entspricht oder nicht..

{WIKI:} Als Provokation (v. lat.: provocare; aus pro = hervor + vocare = rufen) bezeichnet man das gezielte Hervorrufen eines Verhaltens oder Reaktionen bei anderen Personen.

Ich wollte deine Reaktion hervorrufen, zum Thema Versammlung-> schnuppern -> Unterschrift und deinem 'Brückenschlag' zu Sekte.
Hätte besser eine Klartext-Frage gestellt.. :baby:

Es ging ja ursprünglich darum:
Mäxli hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Ich finde, es hört sich dann für aussenstehende (suchende) "Sektenhaft" an.. :?: :!:
Bist Du darin ein gebranntes und deshalb vorischtiges Kind Gottes !? :mrgreen:



Ich "verziehe" mich, wenn es ein Wortgefecht wird..ganz einfach :)

Asche auf mein Haupt!
Versteh dich ja, wollte auch nicht mit Worten ein Gefecht austragen oder Dir auf die Pelle rücken.
Nicht jeder geht mit Worten gleich um, da muss ich halt täglich lernen... :baby:
Bleib, doch bitte! :D

Wobei ich Wort-Diskussionen auf biblischer Basis schon gerne führe und mich die dazu oftmals notwendige Grundlagenforschung in der Bibel, vieles lernen... Ja, das zeitige aufhören, das wird auch noch gelernt ;)
Mäxli
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Re: Freikirche

Beitragvon kalypso » Mi 3. Sep 2008, 09:54

livia hat geschrieben:Wie gesagt, ich glaub, dass es nur wenige sind. Es ist niemals die Rede von Vielen.


ähm, Apg. 2, 41 --> 3000 Menschen finde ich schon recht viel - und das nur an einem einzigen Tag?

Jesus und seine Anhänger gehörten übrigens auch einer "Institution" an, genannt Judentum. Sie gingen in Menschengemachte Gebäude (Tempel, Synagogen), predigten auch dort und feierten Gottsdienst (Bsp. Lk. 4,14).


Ehrlich gesagt Ja. Ich glaub sogar, dass Gott sich schon lang aus der etablierten Kirche zurückgezogen hat und aus den etablierten Gemeinden. Er braucht keine Programme und Konzepte und große Geschäftigkeit und Veranstaltungen und Seminare etc. In der Stille ist er zu finden. Er lebt in Menschenherzen. Die IHN von ganzem Herzen suchen. Und sicher auch in Menschen, die in einen christlichen Verein gehen.


Ich gebe dir z.T. recht, Gott braucht das alles nicht. Gott ist in den Herzen, nicht in Gebäuden. Aber du machst mE Gott zu enge Vorschriften, wo er ist und wo nicht. Selbst wenn er all das "Brimborium" nicht braucht, heisst das nicht, dass er sich nicht auch dort finden lässt...

jetzt sollte der Thread vielleicht wieder Herbstfarbes Fragen überlassen werden?
"All unsere Weisheit, sofern sie wirklich den Namen Weisheit verdient [...] umfasst im Grunde eigentlich zweierlei: die Erkenntnis Gottes und unsere Selbsterkenntnis" Johannes Calvin, Institutio I,1
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