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Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

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Moderator: kingschild

Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jesusjünger » So 14. Sep 2008, 22:27

27 Und wie den Menschen bestimmt ist, "einmal" zu sterben, danach aber das Gericht:

28 so ist auch Christus "einmal" geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil.

Lutherübersetzung - 1984



:praisegod: An (@) alle,


dieser Post, dieses Thema, dieser Beitrag und Thread ist ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Jesus Christus ...

Ich habe mich ENDGÜLTIG gegen mehrere Leben in der Körperwelt entschieden ...

Weil ich auf Jesu Christi Worte gehört habe ...

Die Bibel sagt NICHTS über mehrere Leben in der Körperwelt ...

Darum glaube ich NICHT an mehrere Leben in in Gottes geschaffener Welt ...

Ich möchte anderen Menschen (auch manche Christen), die - noch - daran glauben, Mut machen, diesen hinduistischen Glauben aufzugeben ...

Hätte mann/frau mehrere Leben in dieser Welt, dann

... müsste man/frau sich klar und deutlich an frühere Leben erinnern können.

... müssten diese "Erinnerungen" an "früheren Leben" durch Geschichtsforschung, durch Kirchenregister und Taufbücher überprüfbar sein.

... würden Sendungen über frühere Leben eine stärkere Überzeugungskraft haben.

... müsste man/frau die "Erfahrungen" aus "mehreren Leben" vergleichen können, wie die Erfahrungen in diesem einen Leben.

... müssten EsoterikerInnen in "Geistesschauen" ihre "frühere Leben nicht als Personen schauen", sondern eine "Geistesschau" müsste ihnen eine größere Übersicht über "viele" Leben verschaffen.

... wer bin ich dann? Ich hätte viele Namen, und wüßte nicht, wer ich wirklich bin.

... und wo würde ich "in einem nächsten Leben" auf der Erde meine geliebten Angehörigen und Freunde wiederfinden? Die sogenannte Akascha-Chronik kann mir nicht helfen und damit mich nicht trösten.

Die ganze Reinkanationslehre ist den indischen Yogis und Guru im Zustand von Täuschung offenbart worden ...

Weil die sichtbare Welt für Yogis und Gurus auf Täuschung beruht, von der man/frau sich lösen muss ...

Also ist auch die Offenbarung über die Reinkanationslehre eine Täuschung ...

Wie soll da Karma- und Sündenabtragung mir ein besseres nächstes Leben auf der Erde verschaffen? ...

Mir kommt das alles vor wie bei dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider" ...

Nur das es hier kein kleines Mädchen gibt ...

Aber die Gegenseite, Satan, verführt mich manchmal mit Gedanken wie:

... wenn du mehre Leben hast, könntest du noch einmal Partnerschaftsfragen lösen.

... wärst du immer wieder jung.

... wärst du dadurch unsterblich.

Dann entgegne ich der Gegenseite mit Gedanken wie: Ein riesengroßer Vulkanausbruch, ein riesiger Erdrutsch oder ein großer Komet kann jederzeit alles Leben auf der Erde beenden.

Wie hilft dann man/frau der Gedanke an mehrere Leben weiter? ...

Da muss man/frau sich an Jesus Christus halten ...


Mt 24,36

Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

Lutherübersetzung - 1984



Alle Religionen, die lehren, das es nur EIN Leben auf der Erde gibt, kommen der Wahrheit Jesu Christi ein klein wenig näher ...

Aber das Judentum und der Islam hat unrichtige Ansichten über Jesus Christus ...

Ich brauche Jesus Christus, um mit diesem einen Leben auf der Erde gut umzugehen ...

Die Bibel hilft mir, mit Jesus Christus durchgehend und durchstehend durch das Leben seiend zu sein ...

Weil Jesus Christus in diesem Leben mir helfen will, mich auf das nächste, neue Leben bei Ihm und in Seinen Wohnungen vorbereiten will ..

Joh. 14,2:

In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?

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In der Liebe Jesu verbunden
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Psalm 23, 1

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Romina » Mo 6. Okt 2008, 09:41

Hallo

Ich glaube auch nicht an Reinkarnation. Sie widerspricht elementar dem christlichen Glauben und dem Glauben an die Auferstehung.

Das Christentum besagt, dass jeder Mensch einzigartig und einmalig ist mit Leib und Seele.
Es gibt einen Kirchenvater, der sagt, dass nicht der Leib die Seele umschliesst, sondern umgekehrt die Seele den Leib und ihm Form und Aussehen gibt.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Mo 6. Okt 2008, 11:27

christosamaj hat geschrieben:
Ich möchte anderen Menschen (auch manche Christen), die - noch - daran glauben, Mut machen, diesen hinduistischen Glauben aufzugeben ...

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christosamaj


Hallo Christosamaj

Danke für Dein Glaubensbekenntnis.

Aber gibt es den wirklich Christen die an Reinkarnation glauben?

Möchtest Du vorallem mit Christen über das Thema diskutieren? Sonst währe es vielleicht sinnvoll wenn wir Deinen Thread in den Bereich Weltreligionen verschieben.

Gib mir kurz Bescheid per PN.

God bless
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon pirate23 » Mo 6. Okt 2008, 16:08

Romina hat geschrieben:Sie widerspricht elementar dem christlichen Glauben und dem Glauben an die Auferstehung

Je nachdem was man unter Auferstehung versteht. Für manche indische Sekten ist es zum Beispiel ganz klar, dass man auch in einer Hölle oder in einem Himmel wiedergeboren werden kann.

Das Christentum besagt, dass jeder Mensch einzigartig und einmalig ist

Ja, das sagt die Biologie auch.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Romina » Mo 6. Okt 2008, 17:27

Hallo pirate23

Je nachdem was man unter Auferstehung versteht. Für manche indische Sekten ist es zum Beispiel ganz klar, dass man auch in einer Hölle oder in einem Himmel wiedergeboren werden kann.


Ja, aber wir reden ja hier von Reinkarnation, bzw. Seelenwanderung, wo man immer wieder geboren wird in einem anderen Leib oder sogar als Tier, je nachdem, wie man gelebt hat.

Christliche Auferstehung meint Erlösung von Leib und Seele und dass der Mensch sowohl leiblich als auch geistig und seelisch einmalig ist und zudem eine Einheit von Leib und Seele. Der Leib ist mehr als einfach nur eine wertlose Hülle. Christus ist mit Leib und Seele auferstanden, seine Wunden waren verklärt. Das war sein Leib seines konkreten Lebens...

Gruss
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon pirate23 » Mo 6. Okt 2008, 20:04

Es gibt hunderte oder vielleicht tausende verschiedene hinduistische und buddhistische Sekten, und wahrscheinlich genauso viele Vorstellungen über Reinkarnation.

Der Thread-Ersteller hat mit seinen Bibelsprüchen ja lustigerweise schon bewiesen, dass er sich mit dem Thema bloß sehr oberflächlich beschäftigt hat. Das heißt er hat sich zwar mit seinen persönlichen Vorlieben beschäftigt, aber kaum mit irgendwelchen Reinkarnationslehren :D
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Grasy » Mi 8. Okt 2008, 23:18

pirate23 hat geschrieben:Der Thread-Ersteller hat mit seinen Bibelsprüchen ja lustigerweise schon bewiesen, dass er sich mit dem Thema bloß sehr oberflächlich beschäftigt hat.


Seltsamer Schluss pirate23. Aber wenn du damit meinst daß man nach lesen der genannten Bibelstellen sämtliche Lehren tausender verschiedene hinduistische und buddhistische Sekten eigentlich nicht mal mehr sonderlich oberflächlich betrachten sondern gleich verwerfen kann dann stimm ich dir zu. Ich denke nur so hast du's gar nicht gemeint... :tongue: - Ja, dann hast du wohl über 80% vom Beitrag von christosamaj überlesen?!


Mfg,
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Enggi » Do 9. Okt 2008, 19:54

Das einzige, was reinkarnieren kann, sind Dämonen.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon pirate23 » Do 9. Okt 2008, 23:32

Die buddhistische Reinkarnations-Theorie geht noch sehr viel weiter als "nach dem Tod wird die Seele in einen neuen Körper befördert". Im Buddhismus gibts nicht mal eine Seele, die reinkarnieren könnte :)

Auch so manche hinduistische Vorstellungen lassen erkennen, dass das, was sich manche unwissende Europäer so unter "Reinkarnation" vorstellen, bei weitem nicht den vedischen Lehren entspricht. Die Hindus haben schon Götter angebetet, als die Hebräer noch nicht mal ein einfaches Nomadenvolk waren...
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Di 14. Okt 2008, 09:40

christosamaj hat geschrieben:27 Und wie den Menschen bestimmt ist, "einmal" zu sterben, danach aber das Gericht:

28 so ist auch Christus "einmal" geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil.

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dieser Post, dieses Thema, dieser Beitrag und Thread ist ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Jesus Christus ...

Ich habe mich ENDGÜLTIG gegen mehrere Leben in der Körperwelt entschieden ...

Weil ich auf Jesu Christi Worte gehört habe ...

Die Bibel sagt NICHTS über mehrere Leben in der Körperwelt ...

Darum glaube ich NICHT an mehrere Leben in in Gottes geschaffener Welt ...

Ich möchte anderen Menschen (auch manche Christen), die - noch - daran glauben, Mut machen, diesen hinduistischen Glauben aufzugeben ...

Hätte mann/frau mehrere Leben in dieser Welt, dann

... müsste man/frau sich klar und deutlich an frühere Leben erinnern können.

... müssten diese "Erinnerungen" an "früheren Leben" durch Geschichtsforschung, durch Kirchenregister und Taufbücher überprüfbar sein.

... würden Sendungen über frühere Leben eine stärkere Überzeugungskraft haben.

... müsste man/frau die "Erfahrungen" aus "mehreren Leben" vergleichen können, wie die Erfahrungen in diesem einen Leben.

... müssten EsoterikerInnen in "Geistesschauen" ihre "frühere Leben nicht als Personen schauen", sondern eine "Geistesschau" müsste ihnen eine größere Übersicht über "viele" Leben verschaffen.

... wer bin ich dann? Ich hätte viele Namen, und wüßte nicht, wer ich wirklich bin.

... und wo würde ich "in einem nächsten Leben" auf der Erde meine geliebten Angehörigen und Freunde wiederfinden? Die sogenannte Akascha-Chronik kann mir nicht helfen und damit mich nicht trösten.

Die ganze Reinkanationslehre ist den indischen Yogis und Guru im Zustand von Täuschung offenbart worden ...

Weil die sichtbare Welt für Yogis und Gurus auf Täuschung beruht, von der man/frau sich lösen muss ...

Also ist auch die Offenbarung über die Reinkanationslehre eine Täuschung ...

Wie soll da Karma- und Sündenabtragung mir ein besseres nächstes Leben auf der Erde verschaffen? ...

Mir kommt das alles vor wie bei dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider" ...

Nur das es hier kein kleines Mädchen gibt ...

Aber die Gegenseite, Satan, verführt mich manchmal mit Gedanken wie:

... wenn du mehre Leben hast, könntest du noch einmal Partnerschaftsfragen lösen.

... wärst du immer wieder jung.

... wärst du dadurch unsterblich.

Dann entgegne ich der Gegenseite mit Gedanken wie: Ein riesengroßer Vulkanausbruch, ein riesiger Erdrutsch oder ein großer Komet kann jederzeit alles Leben auf der Erde beenden.

Wie hilft dann man/frau der Gedanke an mehrere Leben weiter? ...

Da muss man/frau sich an Jesus Christus halten ...


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Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

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Alle Religionen, die lehren, das es nur EIN Leben auf der Erde gibt, kommen der Wahrheit Jesu Christi ein klein wenig näher ...

Aber das Judentum und der Islam hat unrichtige Ansichten über Jesus Christus ...

Ich brauche Jesus Christus, um mit diesem einen Leben auf der Erde gut umzugehen ...

Die Bibel hilft mir, mit Jesus Christus durchgehend und durchstehend durch das Leben seiend zu sein ...

Weil Jesus Christus in diesem Leben mir helfen will, mich auf das nächste, neue Leben bei Ihm und in Seinen Wohnungen vorbereiten will ..

Joh. 14,2:

In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?

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Lieber Christosamaj,
zunächst: Es freut mich sehr, dass Du Dich für Christus entschieden hast.
Aber Deine Begründungen finde ich nicht logisch.
Entscheidet der „Glaube“ etwas über die Existenz oder Nichtexistenz einer Sache.
Wenn ich glaube, dass sich die Sonne um die Erde dreht ( und dieser Glaube war ja einmal sehr populär), dreht sie sich dann wirklich um diese?

Dir geht es wohl hauptsächlich darum nicht wieder auf diese Erde kommen zu müssen, weil Dir diese Vorstellung nicht behagt. So wird der Wunsch zum Vater des Gedankens. Und so können wir an Deinem Beispiel schön sehen, wie Glaubenslehren entstehen. Diese müssen gar keinen Bezug zur Realität haben, und werden doch als wahr kolportiert.

Nein, lieber Christosamaj, unser Leben können wir nicht auf Wunschvorstellungen aufbauen. Dann ist es auf Sand gebaut.
Christen aber lieben die Wahrheit. Deshalb sollten sie sehr sorgfältig mit ihr umgehen.
Weist Du wirklich, ob die Bibel nichts von mehreren Leben in der Körperwelt sagt?
Ist die Reinkarnation wirklich nur eine hinduistische Vorstellung? Ist sie nicht viel älter als der Hinduismus? Schon die Aborigines glauben an sie.
Muss man sich wirklich an frühere Leben erinnern können? Kannst Du Dich an alles erinnern, was Du in der Kindheit oder gestern getan hast? Wenn nicht, hast Du dann in den Zeiten wirklich gelebt, an die Du Dich nicht erinnern kannst?
Hast Du Dich umfassend darüber informiert, ob es Erinnerungen gibt, die in Kirchenregistern und Taufbüchern oder anderweitig überprüfbar sind, gibt ?

Die anderen Schlussfolgerungen, die Du machst, erscheinen mir nicht weniger abenteuerlich.
Es geht nicht um Bekennntnisse und Behauptungen, sondern um Wahrheit.
Bitte sei mir nicht böse. Aber niemandem ist geholfen, wenn er sich ein Weltbild zurechtzimmert.
Liebe Grüße
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jesusjünger » Mi 15. Okt 2008, 21:45

Hallo jes_25913,


Ich möchte auf deinen Beitrag antworten.

Ein schwere Erkrankung meiner Mutter brachte mich ins Fragen, welche Religion oder Glauben mir wirklich helfen könnte.

Da war ich noch ein Anhänger des Reinkarnationsgedankens. In meiner höchsten Angst und Not las ich die Schriften Sadhu Sundhar Singhs.

Sein Zeugnis von Jesus Christus überzeugte mich, und ich begann, unter schweren inneren Kämpfen, mich vom Reinkaranationsgedanken zu lösen.

SSS's Argument, geliebte Angehörige nach dem Tode wiedersehen zu wollen, überzeugte mich, mich GEGEN den Reinkarnationsgedanken zu entscheiden.

Ich frage mich, ob der Reinkarnationsgedanke "logisch" nachweisbar ist.

Glauben bedeutet heute im Alltagssprachgebrauch "vermuten, nicht genau wissen". Dabei kommt doch das Wort von geloben und ich kann doch nur glauben, wenn ich vertraue und dann glaube.

Wenn ich meine Frau liebe, und ihr vertraue glaube ich ihr und glaube an sie.

So ist es auch mit dem Glauben an Gott und dem Vertrauen in Jesus Christus.

Was ich von Yogis gelernt habe ist dies: Gottvertrauen ist eine Übung. Gottvertrauen ist nicht immer gleich. Mit dem Gebet zum Vater wird das Vertrauen gestärkt, wieder hergestellt.

Hast Du schon einmal am Grab eines geliebten Menschen gestanden?

Wie tröstet dich der Gedanke, den Toten in der Reinkarnation jemals wieder zusehen?

Selbst, wenn es wirklich Reinkarnation gäbe, wie finde meinen Toten im nächsten Leben wieder?

Da ich mich und sehr viele Menschen nicht an frühere Leben erinnern können, wie finde GEWISSHEIT, dass es überhaupt frühere Leben gab und zuküftige Leben geben wird?

... ob der Reinkarnationsgedanke nicht auf Täuschung beruht?

Indische Religionen (Bhakti Marga, Karma Marga, Gnana Marga) beruhen alle auf Suchewege, der Weg Jesu Christi erscheint neben anderen Wegen als Findeweg. Aber Jesus Christus und sein Weg strahlt im Vergleich zu anderen Wegen und Religionen eine GEWISSHEIT aus, die mir keine andere Religion so geben kann.

Daher habe ich mich ENDGÜLTIG für Jesus Christus und für das Wort Gottes, die Bibel, entschieden.

Weil mir manches im europäischen Christentum und in der Kirchengeschichte nicht gefällt, halte ich mich an das indische Christentum.

Es hat mir viele Fragen, die mir europäische Christen nicht zu meiner Zufriedenheit beanworten konnten, beantwortet.

Zum Beispiel, ob Gott gute Werke, die in anderen Religionen und Anschauungen vorhanden sind und christlichen Werten und Gedankengut ähneln, nicht übersehen wird.

Oder ob es im Himmel oder in der Hölle Abstufungen und Stufen geben wird, und Gott Vater damit ein wirklich gerechter Richter ist und nicht ein Despot.

Und Christen vor einer Täuschung schützt, dass das Erlösungswerk Christi nicht ein Freibrief ist, so ab und zu ein paar kleine (Umwelt-)Sünden begehen zu können, und der Vater fünf Grade sein lässt.


Verbunden in der Liebe Jesu Christi und Shanti, Shanti Shanti durch und in Jesus Christus

christosamaj
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jesusjünger » Mi 15. Okt 2008, 21:51

Ein Gebet mit innehaltende Meditation von christosamaj


gegeben und erfahren durch Yogi Bhajan und Sat Hari Singh (1992) sowie Sadhu Sundar Singh (1993) in schwerer Stunde, bei Todesangst um sich und um geliebte Menschen, in schwerer innerer Verzagtheit, um die Gedanken durch den heiligen Geist zu ändern, die neue positive Gedanken, Worte, Handlungen und Werke ermöglichen, um Veränderung zu machen und zu gestalten. Zu spüren, daß der Herr Jesus Christus für meine Sünden ans Kreuz geschlagen ist, und dass das Ich positive Gedankenströme sowie Segenswünsche zu sich und damit auch zu bedrängten Menschen herübersenden kann, die in Not sind.

Ich lerne meine Sünden, meine gestörte Beziehung zum Christengott - dem Herrn - und seiner Schöpfung, meine Trennungen im weltlichen Leben vor Gott zu sehen und zu bekennen, und lerne durch so etwas wie Buße und Beichte umzukehren. Dadurch lerne ich Einsicht in mein Fehlverhalten wahrzunehmen, und ändernde heilende Gedanken zu zulassen, die durch den heiligen Geist gegeben sind. Ich erkenne göttliche, richtende Gedanken des Herrn, als wichtige und notwendige Grenzen in meinem jetzigen und zukünftigen Leben an und empfange durch seine Gnade Vergebung, von der Jesus Christus gesprochen hat, und ersetze Stolz durch liebende, hingebende Demut und Nächstenliebe. Nun habe ich Gewißheit, dass das Gebet gesprochen ist und DU Herr Jesus dafür bürgst, dass das Gebet erhört und erfüllt wird durch dein Kreuzestod und deine Auferstehung.

Der Herr ist mein Hirte, er kennt mich persönlich und kümmert sich um mich, so wie ein Schäfer um seine Schafe. Wunderbar sind die Weiden des Gott Jahwes. Schon hier, aber auch in der wunderschönen, zukünftigen Welt in seinem Reich, umgeben von Engeln und Heiligen, sowie seinem Sohn, der zur Rechten sitzt, hat er durch den Kreuzestod Jesu und seiner Auferweckung, es uns erst möglich gemacht, sein Licht, seine Liebe, seine Nähe, sein mütterliches Mitgefühl, seine Gnade und sein Gericht überhaupt auszuhalten und vor diesem Gericht bestehen zu können.

Gott, Gott, Gott, DU bist der barmherzige und ewige Vater, der gerechte Richter, der Erhaltende, der Befreier, der Erleuchtende, der Grenzenlose, der Schöpfer, der Unvorstellbare, der Entgegenkommende, der Rufende sowie der mütterlich Mitfühlende.

Ich glaube an den Herrn, den Christengott und den Ich-bin-für-Euch-da.Alle Erfahrung, die ich mit Heiligem von Menschen, Völkern, Rassen, Religionen, Klassen, Ausländern und Asylanten mache, vertraue ich ihm ganz und gar an und stelle sie in seinen Dienst. Er weiß die Antwort auf alle Fragen, auch wenn ich sie jetzt noch nicht verstehe. Sein heiliger Geist durchdringt und durchströmt die ganze Welt und das ganze All. Nachdem ich mein Versagen, meine Verletzungen, mein Gescheitert-Sein, meine Sünden und meine Verfehlungen, die Trennungen von Gott im weltlichen Leben sind und eine gestörte Gottesbeziehung zur Folge haben, gesehen und erkannt habe, durch so etwas wie Buße und Beichte umkehre und damit meine Sünden vor dem Herrn bekannt habe, wozu mich mein Herr und Meister, der Herr Jesus Christus gerufen hat, hat mir der Herr in seiner Gnade meine Sünden vergeben und damit ist alles was ich tue, von Dir - Herr und Ich-bin-mit-dir her getan. Ich bin in voller Ehrfurcht vor seiner Barmherzigkeit. Der Ich-bin-bei-den-Menschen macht mir keine Angst - er ist bei mir. Durch das Leiden und den Kreuzestod seines Sohnes Jesus Christus bete ich und halte inne vor Dir - Herr und Ich-werde-sein-mit-den-Menschen. Durch Jesus Christus finde ich den Weg, das Leben, die richtige Sicht der Wahrheit vor aller Zeit, die richtige Sicht der Wahrheit in aller Zeit, die richtige Sicht der Wahrheit nun und immerdar, die richtige Sicht der Wahrheit in alle Ewigkeit.

Weil ich mein Leben Jesus Christus übergeben habe, ist mein alter Leib und mein altes Ich gestorben und im Wassergrab geblieben, und durch Jesus Christus in der Taufe neu geboren. Dadurch bin ich wie ein Weg, bin ich auf einem Weg, bin ich auf der Suche nach dem Weg zu ihm, und weil er der Weg ist, finde ich diesen Weg und will jetzt zusammen mit Brüdern und Schwestern, die auch diesen Weg gesucht und gefunden haben, diesen Weg mit ihnen zusammen zu ihm gehen, und werdenden Brüdern und Schwestern von diesem Weg erzählen.Wir alle sind wie der Weg, auf dem er uns begleiten will, weil er der gute Hirte ist und die Tür zu den Schafen.

Ich besinne mich, daß der Regenbogen ein Zeichen für den alten Bund des Herrn mit dem Volk Israel ist. Durch Jesus Christus´ Blut hat der Herr mit allen Völkern der Erde in seiner Gnade einen neuen Bund geschlossen, der noch heute gilt. Diese Heilsgewissheit will ich von nun an allen verkündigen, durch das Evangelium, damit noch viele errettet werden zum ewigen Leben durch Jesus Christus Tod und Auferweckung. Für mich sind alle Menschen, Rassen, Völker, Religionen, Klassen, Ausländer und Asylanten werdende Brüder und Schwestern in der Schöpfung des Herrn, weil er sie alle schon ernstgenommen hat und sie auch in Zukunft ernstnimmt. Diese Erfahrung füllt mich mit solcher Freude, das ich dem Herrn danken und ihn lobpreisen möchte, obwohl es mir zwischendurch auch wieder schlechter geht und ich durch satanische Gedanken versucht werde, die mich vom Herrn abbringen wollen. Ich lerne in solchen Situationen, durch Jesus Christus und im Namen Jesu Christi, diesen Gedanken Einhalt zu gebieten und sie zu vertreiben durch positives Denken, was vom heiligen Geist kommt.

Amen.


Dieses Gebet war der Anfang. Mit diesem Gebet begann ich mich ganz langsam vom Reinkarnationsgedanken zu lösen. Ich "setzte" meinen Reinkarnationswunsch quasi in einen "abfahrenden Zug", bis ich nach Jahren die Rücklichter kaum noch sah.

christosamaj


Diese Blätter waren als Verzierung auf meinen ersten Computerausdrucken dieses Gebets 1992/93.

Blaetter.jpg
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon pirate23 » Do 16. Okt 2008, 00:36

christosamaj hat geschrieben:Ich frage mich, ob der Reinkarnationsgedanke "logisch" nachweisbar ist

Was ist mit einer Reinkarnation im christlichen Himmel, wäre dieser Gedanke logisch nachweisbar?

Selbst, wenn es wirklich Reinkarnation gäbe, wie finde meinen Toten im nächsten Leben wieder?

Wunsch und Realität müssen nicht zwangsläufig übereinstimmen. Der Buddhismus lehrt zum Beispiel, dass man Mitgefühl mit allen Wesen haben soll - man kann nie genau wissen, ob der Andere nicht vielleicht ein Verwandter aus einem früherem Leben ist :D

Da ich mich und sehr viele Menschen nicht an frühere Leben erinnern können

Manche Menschen können sich nichtmal daran erinnern, was sie gestern zum Frühstück gegessen haben.

wie finde GEWISSHEIT, dass es überhaupt frühere Leben gab und zuküftige Leben geben wird?

Vielleicht auf die gleiche Art wie du Gewissheit findest, dass Jesus neben dir steht und dir irgendwelche Dinge ins Ohr flüstert.

... ob der Reinkarnationsgedanke nicht auf Täuschung beruht?

Was macht das schon für einen Unterschied... Im Grunde ist der Vorgang des Erinnerns an "frühere Leben" doch auch nur eine Handlung von vielen, und sie spielt sich hier und jetzt ab, ganz egal ob ich die Erinnerung "real" nenne oder nicht.

Shanti, Shanti Shanti

om namah shivaya :mrgreen:
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Do 16. Okt 2008, 10:30

christosamaj hat geschrieben:Hallo jes_25913,
Ich möchte auf deinen Beitrag antworten.
Ein schwere Erkrankung meiner Mutter brachte mich ins Fragen, welche Religion oder Glauben mir wirklich helfen könnte.
Da war ich noch ein Anhänger des Reinkarnationsgedankens. In meiner höchsten Angst und Not las ich die Schriften Sadhu Sundhar Singhs.
Sein Zeugnis von Jesus Christus überzeugte mich, und ich begann, unter schweren inneren Kämpfen, mich vom Reinkaranationsgedanken zu lösen.
SSS's Argument, geliebte Angehörige nach dem Tode wiedersehen zu wollen, überzeugte mich, mich GEGEN den Reinkarnationsgedanken zu entscheiden.
Lieber Christosamaj,
Deine Entscheidung ist schon zu verstehen. (Übrigens schätze ich Sadhu Sundar Singh auch sehr, und er hat mir zu Beginn meines Glaubens auch viel gegeben).
Nur, wer sagt Dir, dass Du bei einer Reinkarnation Deine Mutter nicht wiedersiehst?
Erstmal ist es ja so, dass man eine Zeit im Jenseits ist und dann erst wieder auf die Erde kehrt.
Außerdem ist das Leben nach dem Tod nichts spezifisch Christliches. Das ist eine mehr oder weniger allgemein bekannte Tatsache. Nur Materialisten zweifeln daran.
Ich frage mich, ob der Reinkarnationsgedanke "logisch" nachweisbar ist.
Es ist immer gut ernsthaft zu fragen. Klar, war Dir erst mal schneller Trost wichtig.
Glauben bedeutet heute im Alltagssprachgebrauch "vermuten, nicht genau wissen". Dabei kommt doch das Wort von geloben und ich kann doch nur glauben, wenn ich vertraue und dann glaube.

Wenn ich meine Frau liebe, und ihr vertraue glaube ich ihr und glaube an sie.

So ist es auch mit dem Glauben an Gott und dem Vertrauen in Jesus Christus
Das Vertrauen in Jesus Christus ist aber etwas anderes als das Vertrauen geliebte Menschen wiederzusehen. Es ist das vertrauen darauf, dass ich als Mensch endgültig von allen Leiden frei werden kann. Ein Prozeß, der HIER und JETZT beginnt, wenn man sich von allem Innerweltlichen abkehrt (Heiligung).

Was ich von Yogis gelernt habe ist dies: Gottvertrauen ist eine Übung. Gottvertrauen ist nicht immer gleich. Mit dem Gebet zum Vater wird das Vertrauen gestärkt, wieder hergestellt.

Ja, denn wir sind normalerweise sehr misstrauisch gegenüber Gott.

Hast Du schon einmal am Grab eines geliebten Menschen gestanden?
Mein Vater starb als ich 16 Jahre alt war. Er war meine liebste Bezugsperson. Mein Großvater starb, als ich 26 war und meine Mutter, als ich 49 war.

Wie tröstet dich der Gedanke, den Toten in der Reinkarnation jemals wieder zusehen?
Das Heil besteht nicht darin, jemanden wiederzusehen, sondern auch die Anhaftungen an Menschen aufzugeben.

Selbst, wenn es wirklich Reinkarnation gäbe, wie finde meinen Toten im nächsten Leben wieder?
Kommt es darauf an. Aber, es ist tatsächlich so, dass man die Menschen, die man liebt, immer wiederfindet.


Da ich mich und sehr viele Menschen nicht an frühere Leben erinnern können, wie finde GEWISSHEIT, dass es überhaupt frühere Leben gab und zuküftige Leben geben wird?
Ich denke, solche Gewissheiten lassen sich viel eher finden als zum Beispiel über die Auferstehung. Denn für erstere gibt es viele Anhaltspunkte. Für letzteres gehört tiefe spirituelle Einsicht in die Ursachen des Übels und die Aufhebung des Übels.




Indische Religionen (Bhakti Marga, Karma Marga, Gnana Marga) beruhen alle auf Suchewege, der Weg Jesu Christi erscheint neben anderen Wegen als Findeweg. Aber Jesus Christus und sein Weg strahlt im Vergleich zu anderen Wegen und Religionen eine GEWISSHEIT aus, die mir keine andere Religion so geben kann.
Das sehen Andere vielleicht wieder anders. Das Entscheidende ist doch, dass alle Heilswege in Christus vollendet wurden, ans Ziel gelangt sind. (Es gibt ja nur zwei Wege, wie Jesus sagt: Die Liebe zur Welt, die ins Verderben führt, und die Liebe zum Ewigen, die zur Erfüllung führt.)

Daher habe ich mich ENDGÜLTIG für Jesus Christus und für das Wort Gottes, die Bibel, entschieden.

Weil mir manches im europäischen Christentum und in der Kirchengeschichte nicht gefällt, halte ich mich an das indische Christentum.
Es ist nichts dagegen zu sagen. Aber auch hier sieht man wieder, dass Dein subjektives Empfinden in allem den Ausschlag gibt.

Es hat mir viele Fragen, die mir europäische Christen nicht zu meiner Zufriedenheit beanworten konnten, beantwortet.


Kann man irgendwo Antworten von indischen Christen lesen? Das interessiert mich.
Du schreibst im anschließenden Gebet, dass es Dir „gegeben“ wurde von S. Sundar Singh. Er ist doch aber schon seit den 30ger Jahren nicht mehr auf Erden.
Wer sind Yogi Bhajan und Sat Hari Singh?

LG,
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Do 16. Okt 2008, 13:30

jes_25913 hat geschrieben:
Ist die Reinkarnation wirklich nur eine hinduistische Vorstellung?

LG,
jes


Die Bibel spricht nirgendwo von einer Reininkarnation.

Sie spricht von der ersten Auferstehung bei der Wiederkunft Chrisus hier auf Erden und von der Auferstehung zum Gericht.

Wenn man Jesus angenommen hat als Erlöser dann wird man an der ersten Auferstehung teilhaben und wenn nicht erst an der zweiten. Aber reinkarnieren wie wir es von den Indischen Religionen kennen ist der Bibel fremd. Reinkarnation ist ein Weg der Selbsterlösung und dieser Weg wird nicht in der Bibel gelehrt.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Do 16. Okt 2008, 13:44

christosamaj hat geschrieben:Hallo jes_25913,
Ich möchte auf deinen Beitrag antworten.
Ein schwere Erkrankung meiner Mutter brachte mich ins Fragen, welche Religion oder Glauben mir wirklich helfen könnte.
Da war ich noch ein Anhänger des Reinkarnationsgedankens. In meiner höchsten Angst und Not las ich die Schriften Sadhu Sundhar Singhs.
Sein Zeugnis von Jesus Christus überzeugte mich, und ich begann, unter schweren inneren Kämpfen, mich vom Reinkaranationsgedanken zu lösen.
SSS's Argument, geliebte Angehörige nach dem Tode wiedersehen zu wollen, überzeugte mich, mich GEGEN den Reinkarnationsgedanken zu entscheiden.


Hallo Christosamay

Ich finde es toll das Du den Reinkarnationsglauben über Bord werfen konntest. Ich weiss zwar nicht welche Fragen Dir Christen hier in der westlichen Welt nicht beantworten konnten, denn Christus ist derselbe hier wie überall auf der Welt. Die erste Priorität ist die Beziehung zu Vater und Sohn und alles andere wird uns dann dazugetan.

Das die Trennung die durch die Sünde in die Welt kam aufgehoben wird durch den Sohn das ist das grösste Geschenk. Das wir wieder in der Beziehung mit dem Himmlischen Vater leben können.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Do 16. Okt 2008, 16:59

kingschild hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Ist die Reinkarnation wirklich nur eine hinduistische Vorstellung?

LG,
jes


Reinkarnation ist ein Weg der Selbsterlösung
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Wie kommst Du darauf? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Reinkarnation wird als eine allgemeine Gesetzmässigkeit verstanden, ähnlich der Schwerkraft.
Dem Hinduismus und Buddhismus geht es gerade um die persönliche Befreiung aus dem "Rad der Wiedergeburten". Dies geschieht bei ihnen, genau wie im Christentum, durch Abkehr von den fleischlichen Werken. Mit Selbsterlösung hat das überhaupt nichts zu tun. Aber man selbst, muss - wie im Christentum - von den fleischlichen Lüsten frei werden, um ins Himmelreich, Nirvana in die Erlösung (Moksha) einzugehen.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Do 16. Okt 2008, 17:36

jes_25913 hat geschrieben:Dem Hinduismus und Buddhismus geht es gerade um die persönliche Befreiung aus dem "Rad der Wiedergeburten". Dies geschieht bei ihnen, genau wie im Christentum, durch Abkehr von den fleischlichen Werken. Mit Selbsterlösung hat das überhaupt nichts zu tun. Aber man selbst, muss - wie im Christentum - von den fleischlichen Lüsten frei werden, um ins Himmelreich, Nirvana in die Erlösung (Moksha) einzugehen.


Im Christentum erfolgt die Abkehr in erster Linie durch Jesus der Dich stark macht und erkennen lässt und um die Wiederherstellung der Beziehung zum Vater der Dich annimmt auch mal so wie Du bist, als schwacher der fällt. Die Beziehung wird aber nicht hergestellt in dem man gut ist sondern in dem man Gott bittet das er hilft dem Bösen abzusterben. Der Heilungsprozess und die Kraft kommt nicht von einem selbst sondern von Gott und durch die Gnade Gottes. Die Erkenntnis kommt nicht aus Dir selbst sondern durch den Geist Gottes und genau durch Deine Unterordung des eigenen Ichs unter den Gehorsam Gottes.

Man selbst muss....die persönliche Befreiung, dies zwei Stichworte aus deinem Beitrag zur Selbsterlösung auf die ich hinaus wollte. Dem gegenüber steht Jesus: Wer den Sohn frei macht ist wirklich frei. Es gibt im Christentum kein Rad von Wiedergeburten und als Fliege, Ratte oder sonst was wird er nie Reinkarniert. Wenn dem so wäre dann wäre die Menschheit sehr viel weiter als dies heute der Fall ist. Die Bibel sagt das es am Ende der Zeit nichts besser sein wird mit dem Menschen.
Wenn die Reinkarnation Fakt wäre dann würde der Mensch nie das Nirwana finden.

Selbst wenn Du von allem fleischlichen abkehrst und die Beziehung zu Gott dem Vater nicht hast dann wirst Du getrennt sein von Ihm für die Ewigkeit. Deine Abkehr und fleischliche Übung wird zu nichts nütze sein.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Enggi » Do 16. Okt 2008, 18:40

Johannes 8,36 Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.

@Kingschild: Es heisst nicht, „wer den Sohn frei macht“, sondern wenn schon, „wen der Sohn frei macht“.

@alle: Ich glaube nicht an Reinkarnation, denn „Reinkarnation wird als eine allgemeine Gesetzmässigkeit verstanden, ähnlich der Schwerkraft.“ An allgemeine Gesetzmässigkeiten muss man nicht glauben, sondern man könnte sie allenfalls belegen.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon pirate23 » Do 16. Okt 2008, 19:05

jes_25913 hat geschrieben:Aber man selbst, muss - wie im Christentum - von den fleischlichen Lüsten frei werden, um ins Himmelreich, Nirvana in die Erlösung (Moksha) einzugehen.

Wenn du "fleischliche Lüste" mit "Anhaftung" ersetzt, dann klingt das schon noch bisschen anders. Ein konsequenter Buddhist würde auch die Anhaftung eines Christen an einen Jesus noch als "leidbringend" und "nicht zur Erlösung führend" betrachten. Das Problem besteht ja gerade in dem Glauben, dass man von etwas erlöst werden müsse: denn genau solche Art von Glaube erzeugt dann die Anhaftungen.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Do 16. Okt 2008, 19:36

Enggi hat geschrieben:
@Kingschild: Es heisst nicht, „wer den Sohn frei macht“, sondern wenn schon, „wen der Sohn frei macht“.



LoL...Danke Enggi das ist natürlich ein fataler Verschreiber der leicht missverstanden werden könnte. :mrgreen:

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Fr 17. Okt 2008, 08:43

pirate23 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Aber man selbst, muss - wie im Christentum - von den fleischlichen Lüsten frei werden, um ins Himmelreich, Nirvana in die Erlösung (Moksha) einzugehen.

Wenn du "fleischliche Lüste" mit "Anhaftung" ersetzt, dann klingt das schon noch bisschen anders. Ein konsequenter Buddhist würde auch die Anhaftung eines Christen an einen Jesus noch als "leidbringend" und "nicht zur Erlösung führend" betrachten. Das Problem besteht ja gerade in dem Glauben, dass man von etwas erlöst werden müsse: denn genau solche Art von Glaube erzeugt dann die Anhaftungen.


Das ist vollkommener Unsinn. Jeder Mensch, der in die Welt kommt, haftet den weltlichen Dingen an. Entwickelt "fleischliche Lüste". Oder hast Du keinen Sex um des Vergnügens willen? - Dürftest Du ja nicht haben, da Du nicht glaubst erlöst werden zu müssen. Und die Anhaftungen erst durch diesen Glauben entstünden.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Fr 17. Okt 2008, 08:48

@ Kingschild.
Die Erlösung in allen anderen Religionen läuft nicht anders ab, als im Christentum.
Nirgendwo befreit der Mensch sich selbst. Man kann aber auch sagen: Immer nur befreit der Mensch sich selbst. Das scheint ein Paradox zu sein, ist es aber nicht.
Jeder wird nur durch Glaube und Liebe an das erlöst, was nicht seine gegenwärtiges Menschsein ausmacht. Das ist das Gemeinsame aller Erlösungslehren.
Ob man nun etwas "das Höhere Selbst", "Atma" "Nirvana" oder "Christus" nennt, ist völlig gleich, da alles die "ewige Existenz" das "pure Leben" meint, gegenüber dem vergänglichen und leidvollen, in dem sich der Mensch befindet.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Enggi » Fr 17. Okt 2008, 09:53

kingschild hat geschrieben:LoL...Danke Enggi das ist natürlich ein fataler Verschreiber der leicht missverstanden werden könnte. :mrgreen:

Bitte, gerne geschehen. :]

Enggi hat geschrieben:Johannes 8,36 Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.

Ich wurde noch von einem Freund, der hier mitliest, via PN darauf aufmerksam gemacht, dass der genaue Text „εαν ουν ο υιος υμας ελευθερωση οντως ελευθεροι εσεσθε“ lautet, was übersetzt „wenn also der sohn euch frei macht wirklich frei werdet ihr sein“ heisst.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Enggi » Fr 17. Okt 2008, 09:59

jes_25913 hat geschrieben:Ob man nun etwas "das Höhere Selbst", "Atma" "Nirvana" oder "Christus" nennt, ist völlig gleich, da alles die "ewige Existenz" das "pure Leben" meint, gegenüber dem vergänglichen und leidvollen, in dem sich der Mensch befindet.

Dieses Denken ist ganz typisch für Hindus, aber absolut atypisch für Christen. Auch bei Moslems kämst du damit nicht durch.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon chrystal » Fr 17. Okt 2008, 10:34

jes_25913 hat geschrieben:Nirgendwo befreit der Mensch sich selbst. Man kann aber auch sagen: Immer nur befreit der Mensch sich selbst. Das scheint ein Paradox zu sein, ist es aber nicht.

Nicht alles, was man zum Paradox erklärt, ist auch eins. Das hier ist schlichtweg falsch.
Der Mensch wird durch den Menschen befreit - es bedarf also geradezu mit Notwendigkeit - als eben das, was die Not wendet, den Menschen, der Christus ist. Und dieser Mensch, Christus, ist wahrer Gott. Und deshalb, weil er wahrer Gott ist, also der "Ich bin" ist er der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Auch Shakyamuni Buddha hat sich nicht selbst befreit - weil es bereits Buddha gab und immer geben wird, ist Buddha befreit. Und deshalb gibt es auch keine Befreiung, sowie es kein Leiden gibt.

Jeder wird nur durch Glaube und Liebe an das erlöst, was nicht seine gegenwärtiges Menschsein ausmacht. Das ist das Gemeinsame aller Erlösungslehren.

Gott ist gegenwärtig - sagte Teerstegen in einem Lied - daher ist NUR gegenwärtiges Menschsein auch befreites Menschsein.
Ob man nun etwas "das Höhere Selbst", "Atma" "Nirvana" oder "Christus" nennt, ist völlig gleich, da alles die "ewige Existenz" das "pure Leben" meint, gegenüber dem vergänglichen und leidvollen, in dem sich der Mensch befindet.

Wenn alles "ewig" und "pur" ist, dann gibt es kein gegenüber von "noch etwas" wie vergänglich oder leidvoll. "Oder" Christus gibt es nicht - es gibt "nur" Christus.

Gruß
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Fr 17. Okt 2008, 12:15

jes_25913 hat geschrieben:@ Kingschild.

Jeder wird nur durch Glaube und Liebe an das erlöst, was nicht seine gegenwärtiges Menschsein ausmacht. Das ist das Gemeinsame aller Erlösungslehren.
Ob man nun etwas "das Höhere Selbst", "Atma" "Nirvana" oder "Christus" nennt, ist völlig gleich, da alles die "ewige Existenz" das "pure Leben" meint, gegenüber dem vergänglichen und leidvollen, in dem sich der Mensch befindet.


Das tönt alles sehr schön und Ich weiss ja nicht was für eine erleuchtung Du gefunden hast aber meine Erkenntnis ist es zumindest nicht. Schon nur das höhere Selbst tönt für mich wieder nach ich selbst und wenig nach unterordnen des Geistes unter den Geist Gottes. Und zwischen der Lehre Christus und dem der ohne Christus in sich selbst immer und immer wieder versucht durch das ablegen des irdischen ein Nirwana zu finden sehe ich sehr wohl grosse Unterschiede. Wo stellt zum Beispiel der Weg Buddahs den Vater in die erste Priorität. Wo lässt sie im die Ehre zukommen. Wo lehrt der Hinduismus das es nur einen Gott gibt?
Genau vor diesen Götzenkulten und Irrlehren und heidnischen Gebräuchen sollen wir uns trennen.

Das wirklich einzige ist und da muss ich Dir recht geben ist das der Mensch versucht dem leidvollen zu entrinnen und das ein Grund verlangen da ist wieder Frieden zu haben mit Gott dem Vater. Ja sogar die Atheisten versuchen das Vakum das durch die Trennung zu Gott entstanden ist mit irgend etwas zu füllen.
Aber es gibt nur einer der das Tor zum Vater aufschliesst und das ist Jesus Christus. Der Weg des wiederkommen bis man selbst Erkenntnis erlangt und alle Sünde ablegen kann und allem irdischen entfliehen kann ist ein Irrglaube der dem Menschen die Hoffnung gibt ich werde es schaffen obschon es unmöglich ist, es zu erreichen.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon pirate23 » Fr 17. Okt 2008, 15:22

jes_25913 hat geschrieben:Jeder Mensch, der in die Welt kommt, haftet den weltlichen Dingen an.

Eine Sache zu tun, und von einer Sache mental abhängig zu sein, ist nicht das gleiche. Das sind direkt gleich zwei völlig verschiedene Handlungen. Das zweite erzeugt zusätzliches "Karma" (nach buddhistischer und manchen hinduistischen Auffassungen), das erste nicht.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Sa 18. Okt 2008, 14:34

pirate23 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Jeder Mensch, der in die Welt kommt, haftet den weltlichen Dingen an.

Eine Sache zu tun, und von einer Sache mental abhängig zu sein, ist nicht das gleiche. Das sind direkt gleich zwei völlig verschiedene Handlungen. Das zweite erzeugt zusätzliches "Karma" (nach buddhistischer und manchen hinduistischen Auffassungen), das erste nicht.


Das ist völlig richtig. Aber darum ging es nicht. Sondern um Deine Behauptung:

Das Problem besteht ja gerade in dem Glauben, dass man von etwas erlöst werden müsse: denn genau solche Art von Glaube erzeugt dann die Anhaftungen.


Erst der, der zu gewissen Einsichten gekommen ist, gibt ja dem Drang etwas Falsches zu tun nicht nach.
Der sexuellen Begierde - das nur als Beispiel gewählt - ist es völlig egal mit wem oder was sie Sex hat. Sie will nichts anderes als Sex. Nur durch vernünftige Einsichten, die freilich durch den fortschreitenden Materialismus immer mehr verloren gehen, werden dieser Begierde gewisse Grenzen gesetzt.
Man kann hier aber da ebenso wenig davon reden, dass diese Grenzen erst Abhängigkeiten erzeugen würden
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Sa 18. Okt 2008, 14:38

kingschild hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:@ Kingschild.

Jeder wird nur durch Glaube und Liebe an das erlöst, was nicht seine gegenwärtiges Menschsein ausmacht. Das ist das Gemeinsame aller Erlösungslehren.
Ob man nun etwas "das Höhere Selbst", "Atma" "Nirvana" oder "Christus" nennt, ist völlig gleich, da alles die "ewige Existenz" das "pure Leben" meint, gegenüber dem vergänglichen und leidvollen, in dem sich der Mensch befindet.


Das tönt alles sehr schön und Ich weiss ja nicht was für eine erleuchtung Du gefunden hast aber meine Erkenntnis ist es zumindest nicht. Schon nur das höhere Selbst tönt für mich wieder nach ich selbst und wenig nach unterordnen des Geistes unter den Geist Gottes.
Man muss sich nicht an den Worten stoßen. Der Geist ist`s, der lebendig macht. Und da versteht man unter dem höheren Selbst, das wahre, durch den Sündenfall verschütt gegangene Wesen des Menschen.


Und zwischen der Lehre Christus und dem der ohne Christus in sich selbst immer und immer wieder versucht durch das ablegen des irdischen ein Nirwana zu finden sehe ich sehr wohl grosse Unterschiede. Wo stellt zum Beispiel der Weg Buddahs den Vater in die erste Priorität. Wo lässt sie im die Ehre zukommen. Wo lehrt der Hinduismus das es nur einen Gott gibt?
Es geht nicht um Wörter. Jesus wandte sich in seinem Erdenleben an die Juden. Diese hatten eine ganz spezielle Entwicklung hinter sich, die sich von anderen Völkern unterschied. Hervortretend in diesem Volk war das Bewusstsein der Strenge und der Unerbittlichkeit Gottes (Zorn Gottes). Eine große Distanz tat sich da auf. Einem solchen Volk sollte der Begriff „Vater“ Vertrauen zu Gott ermöglichen.

Gott braucht unsere Ehre nicht. Gott zu ehren ist auch nur ein Weg, damit w i r Gott wichtiger nehmen als uns und deshalb von uns frei werden.


Genau vor diesen Götzenkulten und Irrlehren und heidnischen Gebräuchen sollen wir uns trennen.
Die vielen Götter des Hinduismus sind nur Aspekte des einen Gottes. Auch geht es heute nicht um das Praktizieren alter Kulte.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jesusjünger » Sa 18. Okt 2008, 18:27

@alle:

Wie tröstet dich der Gedanke, den Toten in der Reinkarnation jemals wieder zusehen?
Das Heil besteht nicht darin, jemanden wiederzusehen, sondern auch die Anhaftungen an Menschen aufzugeben.

Selbst, wenn es wirklich Reinkarnation gäbe, wie finde meinen Toten im nächsten Leben wieder?
Kommt es darauf an. Aber, es ist tatsächlich so, dass man die Menschen, die man liebt, immer wiederfindet.

Die Anhänger der Reinkarnationslehre können mir diese Frage nur zu ihrerer eigenen Zufriedenheit beantworten, NICHT zu meiner.

Meine Frage aber ist die: Wenn ein Anhänger seine geliebten Menschen und Angehörigen tot im Grab versenken sieht, wie schafft diese Anhänger es, sich von der Trauer, die er als Anhaftung erlebt, zu lösen?

Ist der "Glaube" man/frau sich in späteren Leben wiedersieht nicht auch nur ein "Glaube". Ich möchte aber gerne darüber GEWISSHEIT, wie man/frau sich wiedersieht.

Vor allen Dingen warum ist dies in diesem Leben nicht JETZT schon möglich GEWISSHEIT darüber zu gelangen. Wozu ist es gut, dass ich auf spätere Leben hingewiesen werde?

Verbunden in der Liebe Jesu
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Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Psalm 23, 1

Ab dem 18.11.2009 habe ich meinen Nicknamen
von "christosamaj" in "jesusjünger" geändert.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jesusjünger » Sa 18. Okt 2008, 18:43

Hallo jes_25913,


Es hat mir viele Fragen, die mir europäische Christen nicht zu meiner Zufriedenheit beanworten konnten, beantwortet.


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Yogi Bhajan und Sat Hari Singh sind zwei Gründer des "Treffen der Wege" in Hamburger Stadtpark. Ich hatte zu diesen Menschen Kontakt gehabt damals und habe früher an diesem Treffen der Wege teilgenommen, als dieses Gebet entstand.

Es gibt viele indische Christen, und ihre Sicht zum Christentum und Jesus Christus ist sehr unterschiedlich. Ich will ein paar nennen:

Rabinadrath R. Marahaj, Der Tod eines Gurus
Sadhu Sundar Singh, Gesammelte 6 Schriften
Bede Grifith, Leben in einem christlichen Ashram

Mir, christosamaj, sind die sechs Schriften von SSS am nächsten. Es gibt jedoch einiges, was mir auch von Bede Grifith gefällt. Es gefiehl mir an ihm, dass er sowenig Berührungsängste mit anderen Religionen hatte (Bede Griftith ist seit 1993 verstorben). Es stört mich, dass er wichtige Inhalte des christlichen Glaubens "aufgibt" und Religionsvermischung herbeiführte.

Andererseits gehen Friso Melzer (der Übersetzter von den 6 Schriften Sadhu Sundar Singhs) und Rabinadrath R. Maharaj zu wenig auf die Ängste anderer Religionen ein, wie zum Beispiel die Kreuzzüge und das Härätikertum (die Scheiterhaufenverbrennung), was ich bei denen vermisse.

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Zuletzt geändert von jesusjünger am Sa 18. Okt 2008, 19:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Psalm 23, 1

Ab dem 18.11.2009 habe ich meinen Nicknamen
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Sa 18. Okt 2008, 18:49

christosamaj hat geschrieben:
Vor allen Dingen warum ist dies in diesem Leben nicht JETZT schon möglich GEWISSHEIT darüber zu gelangen. Wozu ist es gut, dass ich auf spätere Leben hingewiesen werde?

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Christosamaj

Bei denen die Jesus bereits angenommen haben kannst Du Dich auf die Zusagen Gottes stützen das sie am Mahl des Lammes teilhaben werden. Wenn grosser Glaube in Dir ist, der durch Gott selbst gewirkt ist, dann hast Du gewissheit das Gottes Zusage wahr und verbindlich sind. Du stehst auf der Verheissung deines Vaters im Himmel und die wird Dich gewiss tragen.

Bei denen die Gott noch nicht angenommen haben für die stehst Du ihm Gebet ein und kannst gewiss sein das Gott Deine Gebete erhört und den Boden weich machen wird. Aber Gott wird denn Willen jedes Menschen respektieren und wenn ein Mensch die Wahrheit nicht annehmen will dann wird Gott niemanden zwingen und auch unser Gebet wird niemanden zwingen können gegen seinen Willen das beste anzunehmen.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Enggi » Sa 18. Okt 2008, 20:28

jes_25913 hat geschrieben:Man muss sich nicht an den Worten stoßen. Der Geist ist's, der lebendig macht. Und da versteht man unter dem höheren Selbst, das wahre, durch den Sündenfall verschütt gegangene Wesen des Menschen.

Willst du das jetzt etwa ausbuddeln?
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » So 19. Okt 2008, 10:59

Enggi hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Man muss sich nicht an den Worten stoßen. Der Geist ist's, der lebendig macht. Und da versteht man unter dem höheren Selbst, das wahre, durch den Sündenfall verschütt gegangene Wesen des Menschen.

Willst du das jetzt etwa ausbuddeln?


Nichts anderes tut doch Christus in uns. Er stellt den Zustand vor dem Sündenfall wieder her. Freilich ist es nicht mehr derselbe, sondern nun auf einer höheren Stufe.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon pirate23 » So 19. Okt 2008, 11:47

jes_25913 hat geschrieben:Erst der, der zu gewissen Einsichten gekommen ist, gibt ja dem Drang etwas Falsches zu tun nicht nach

Vielleicht sollte man zuerst zu der Einsicht kommen, dass die Unterscheidung zwischen Richtig und Falsch immer bloß ein subjektives Urteil sein kann. Und wann bezeichne ich eine Sache als "falsch"? Wenn die Sache nicht meinen Idealvorstellungen entspricht und ich sie daher nicht als "richtig" akzeptieren kann.

Der Fehler liegt also entweder an der Sache selbst (die Welt, die Natur, deine Mitbürger ...), oder an deiner persönlichen Idealvorstellung (wie die Sache deiner Meinung nach zu sein hat). Welches von beiden ist dir wichtiger? :D

Der sexuellen Begierde - das nur als Beispiel gewählt - ist es völlig egal mit wem oder was sie Sex hat. Sie will nichts anderes als Sex

Und? Ist das gut oder schlecht?
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » So 19. Okt 2008, 12:10

christosamaj hat geschrieben:Selbst, wenn es wirklich Reinkarnation gäbe, wie finde meinen Toten im nächsten Leben wieder?
Kommt es darauf an. Aber, es ist tatsächlich so, dass man die Menschen, die man liebt, immer wiederfindet.
Die Anhänger der Reinkarnationslehre können mir diese Frage nur zu ihrerer eigenen Zufriedenheit beantworten, NICHT zu meiner.

Meine Frage aber ist die: Wenn ein Anhänger seine geliebten Menschen und Angehörigen tot im Grab versenken sieht, wie schafft diese Anhänger es, sich von der Trauer, die er als Anhaftung erlebt, zu lösen?

Lieber Christosomaj,
Das Heil besteht in allen echten Religionen darin, grundsätzlich sich von allen Anhaftungen zu lösen, weil alle Anhaftungen den Menschen starr und damit unlebendig machen. Wer also einsieht, dass man nur völlig glücklich werden kann, wenn man loslässt, wird sich auch von den Anhaftungen an geliebte Menschen lösen können. Das bedeutet ja nicht, dass er sie dann weniger liebt. Im Gegenteil.
Man soll die Trauer immer zulassen, solange einen noch etwas trauig macht.
Ein Trost könnte Dir sein, dass Du Dich mal mit den Nahtoderlebnissen beschäftigst.
Da siehst Du bei manchen Erlebnissen, dass der Erleber in diesem Zustand verstorbenen Angehörigen begegnete.
In den Schriften Sundar Singhs findest Du doch auch solche Fälle!

Ist der "Glaube" man/frau sich in späteren Leben wiedersieht nicht auch nur ein "Glaube". Ich möchte aber gerne darüber GEWISSHEIT, wie man/frau sich wiedersieht.
s.o. Gewissheit könnten Dir Erkenntnisse geben. Aber dazu gehört eben klares Wahrnehmen und Denken.
Vor allen Dingen warum ist dies in diesem Leben nicht JETZT schon möglich GEWISSHEIT darüber zu gelangen. Wozu ist es gut, dass ich auf spätere Leben hingewiesen werde?

Verbunden in der Liebe Jesu
christosamaj
Natürlich kannst Du jetzt darüber Gewissheit erlangen. Es ist alles eine Frage des eigenen Entwicklungsstandes.

Danke für Deine Hinweise.
Liebe Grüße,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » So 19. Okt 2008, 12:30

pirate23 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Erst der, der zu gewissen Einsichten gekommen ist, gibt ja dem Drang etwas Falsches zu tun nicht nach

Vielleicht sollte man zuerst zu der Einsicht kommen, dass die Unterscheidung zwischen Richtig und Falsch immer bloß ein subjektives Urteil sein kann. Und wann bezeichne ich eine Sache als "falsch"? Wenn die Sache nicht meinen Idealvorstellungen entspricht und ich sie daher nicht als "richtig" akzeptieren kann.

Lieber Pirat,
wie ich sehe, willst Du immer von deiner falschen Schlussfolgerung ablenken und lenkst deshalb den Blick auf etwas anderes. Nun gut, lassen wir das, und wenden wir uns dem zu.
Um zu Urteilen, wie richtig und falsch zu kommen, muss man eigene Wahrnehmungen haben oder den Wahrnehmungen anderer vertrauen oder an Offenbarungen glauben.
Eine Realität existiert objektiv, von meinen Wahrnehmungen unabhängig.
Aus der Wahrnehmung der sinnlich - sichtbaren, oder besser materiellen Welt können natürlich keine Ideale entstehen. Da ergibt sich ganz natürlich eine faschistische Gesinnung. (Alles andere wäre Schönrederei).
Nun gibt es Menschen, die tiefere Wahrnehmungen haben und denen es eine Gewissheit ist, dass eine grundlegenderer Realität existiert. Oder eben sie Glauben an Offenbarungen aus dieser Realität. Und da ergeben sich dann eben echte Ideale, die natürlich wieder nur subjektiv nach dem eigenen Verständnis verwirklicht werden.


Der sexuellen Begierde - das nur als Beispiel gewählt - ist es völlig egal mit wem oder was sie Sex hat. Sie will nichts anderes als Sex

Und? Ist das gut oder schlecht?

Selbstverständlich schlecht. Das zeigt schon wie die "Natur" zurückschlägt bei Promiskuität: AIDS, andere Geschlechtskrankheiten.
Oder würdest Du etwa Phädophilie gut finden? - Ja, das wird wohl leider, wenn die Gottlosigkeit weiter Raum gewinnt, auch mal als selbstverständlich angesehen werden: Warum nicht Sex mit Kindern haben, wenn es im gegenseitigen Eiverständnis geschieht? Puuhhh!
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon pirate23 » So 19. Okt 2008, 13:42

jes_25913 hat geschrieben:wie ich sehe, willst Du immer von deiner falschen Schlussfolgerung ablenken und lenkst deshalb den Blick auf etwas anderes

Also so wie ich es sehe, hältst du es zwar für eine falsche Schlussfolgerung, aber ich persönlich kann da noch nichtmal eine Schlussfolgerung erkennen. Besser gesagt weiß ich nicht so genau, was du jetzt eigentlich meinst.

Aus der Wahrnehmung der sinnlich - sichtbaren, oder besser materiellen Welt können natürlich keine Ideale entstehen

Nicht? Wie denn sonst?

Nun gibt es Menschen, die tiefere Wahrnehmungen haben und denen es eine Gewissheit ist, dass eine grundlegenderer Realität existiert

Tja, ich kenne bloß eine einzige Realität, und ob die nun hoch oder niedrig ist oder sonst irgendwie grundlegend, das kann ich leider nicht beurteilen.

Selbstverständlich schlecht. Das zeigt schon wie die "Natur" zurückschlägt bei Promiskuität

Selbstverständlich? Also ich persönlich kann am Sexualtrieb nichts schlechtes finden, schließlich hat er die Menschheit bis heute überleben lassen.

Oder würdest Du etwa Phädophilie gut finden? - Ja, das wird wohl leider, wenn die Gottlosigkeit weiter Raum gewinnt

Ja, mit absoluter selbstverständlicher Sicherheit. Aber deine Antworten sind mir zu verwirrend, ich kann dir leider nicht mehr folgen. Schönen Tag noch.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Enggi » So 19. Okt 2008, 15:16

jes_25913 hat geschrieben:Nichts anderes tut doch Christus in uns. Er stellt den Zustand vor dem Sündenfall wieder her. Freilich ist es nicht mehr derselbe, sondern nun auf einer höheren Stufe.

Wann wird das sein? Ich merke bis jetzt weder an mir, noch an anderen Christen, noch an irgendjemandem, den ich sonst noch kenne, einen Zustand, wie er vor dem Sündenfall gewesen ist; also muss das in der Zukunft sein, oder?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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