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Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

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Moderator: kingschild

Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon livia » Mi 22. Okt 2008, 09:29

pirate23 hat geschrieben:Im Buddhismus nennt man sowas "Samsara".


Ich hatte mal ein Parfum, das hieß auch "Samsara".... :D hehe - ein guter Duft.....

----ende off topic------ :angel:
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon onThePath » Mi 22. Okt 2008, 09:39

Der Papst nähert sich dem indischen Karma-Verständnis ?
Das untersuche ich doch lieber selber.

Zum Karma gehört die Widergeburt dazu. Es wird angenommen, dass der Mensch so ist wie er ist, weil er in vergangenen Leben durch Taten so geworden ist. Auch eine denkbare Erklärung für das Leiden.

Doch was hat der Christ von solchen Denkmodellen ? Der, dem die Bibel nicht genügt, verliert das Verständnis für die Bibel und hat Schwierigkeiten mit manchen Inhalten. Oppositionen und Blindheiten lassen sich erkennen. Das freie Spiel mit religiösen Inhalten ist gefährlich und statt mehr Erkenntnis erzeugt es oft Verdrehtheiten, unstimmiges Durcheinander religiöser Ansichten. In diese Indifferenz schleichen sich leicht religiöse Irrtümer ein, die aber nicht mehr als solche wahrgenommen werden.

Obwohl also behauptet wird, man werde weiser und offener, geschieht oft genau das Gegenteil.
Ein Gesetz der Bibel ist, dass solche Irrtümer denjenigen gefangen halten.

Jesus verliert seine Einmaligkeit, er wird ein Buddha, ein Erleuchteter, und Kernaussagen des NT werden unsinnig.

Dass Sundar Singh den umgekehrten Weg gegangen ist, nämlich von einem gläubigen Sikh sich zu Jesus Christus bekehrt hat, ist interessant. Wie Paulus erlebte er den auferstandenen Christus und folgte ihm nach. Und in seiner Kühnheit darin hat er auch etwas von Paulus.

lg, oTp
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Mi 22. Okt 2008, 12:09

Johncom hat geschrieben:
Also gut, daß Du 'Fleischliche Übung' jetzt irgendwie definiert hast. Damit ist natürlich auch eingeschlossen das Fasten. Beten ? Wohl auch, denn zum Beten gehört ja auch eine Willensentscheidung. Auch das Bibelstudium setzt Willen vorraus. Exerzitien sind demnach Gebetsleiern ... gut, daß das mal gesagt wird. Des sonntägliche Gang zur Kirche, sich hinsetzen ... aufstehn zum Gebet, Lobpreis singen, wieder hinsetzen - fleischlich. :?

Nein, ich 'glaube' auch nicht an Reinkarnation, ich halte es aber für möglich daß einiges dran ist. Umkehr ... ich gehe täglich in die Umkehr. Aber nicht immer 'passiert' sie, das ist nicht in meiner Hand.

Gruß


Eigene Vorstellungen und Regeln, Götzendienst usw. hast Du überlesen Johncom. Lobpreis, Fasten und Beten ist nach dem Willen Gottes. Klar müssen wir uns auch willentlich aufmachen aber eben nicht um untnötige Fleischliche Übungen zu machen.

Und ich gebe Dir recht es gibt in vielen Kirchen sehr stark Menschlich geprägte Abläufe die dem Geist Gottes die Türen schliessen das ist leider eine Tatsache.

Da freue mich das Du auch nicht an die Reinkarnation glaubst, lass Dich nicht vom Zweifel überwältigen es könnte doch etwas dran sein.

Gott sieht Dein Herz an und der Wille seinen Weg zu gehen das ist das entscheidende.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon onThePath » Mi 22. Okt 2008, 16:09

christosamaj hat geschrieben:Sadhu Sundar Singh, Gesammelte Schriften von Friso Melzer

S. 212-213: 5. Schrift, 2. Kapitel "Was geschiedt beim Tode?",

und auch Seite 128: 3. Schrift, 2. Kapitel "Der Hinduismus" II. Seelenwanderung und Erlösung 2. Abschnitt.

Es steht nicht wörtlich da, sondern ist aus dem Zusammenhang der beiden Betrachtungen SSS deutlich erkennbar. SSS drückt es etwas vorsichtiger aus.
christosamaj


Das Buch habe ich. Im Internet habe ich außerdem Briefmaterial gefunden, wo er gegen die Widerverkörperung redet.

Die Sache ist allerdings, dass niemand weiß, was im Jenseits vor sich geht. Es gibt zwar esoterische "Jenseitsreisende", aber deren Beschreibungen des Jenseits ist sowieso inkompetent.

Aber wie soll man den Wahrheitsgehalt von Sundar Singhs oftmaligen Beschreibungen seiner Jenseitsaufenthalte erkennen ? Zu selten sind solche Beschreibungen, denen man vertrauen könnte, und da die Aussagen der Bibel nur Hinweise sind, kann man sie an Hand der Bibel auch schwer verifizieren.

Ein anderer ungewöhnlicher Christ mit Erlebnissen, dem man vertrauen könnte, Pater Pio, hat wenig darüber geäußert. So dass es ein Puzzle-Spiel ist, was nun wahr sein könnte.

Und die wortreichen Lehren von Lorber und Dudde sind dermaßen inhaltreich, dass man sich leicht in deren Halbwahrheiten und Unwahrheiten verstrickt, sodass das Studium lange dauern würde und eine beschwerliche Herausforderung für die eigene Vernunft ist. Und eine schwere Prüfung der eigenen Heilig-Geist bewirkten Bibelsicherheit.

Deshalb kann ich nur Manches empfehlen, z.B. das Nahtoderlebnis von Ian McCormack. Das ist zwar lang und von wertvollem Inhalt.
Aber es ist nicht so inhaltsreich wie Sundar Singhs Erlebnisse, dass man es lange und schwierig verdauen muß.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Mi 22. Okt 2008, 17:05

Lieber oTp,
da muss man nicht groß rätseln, wie es im Jenseits ist.
Im Jenseits ist es so, wie es in der Seele eines jeden Menschen ist. Ein sinnlich veranlagter Mensch, dessen Interessen im Irdischen aufgingen, wird dort wenig Freude haben. Ein Mensch, der sich schon hier für Wahrheit interessierte, wird dort ein großes Forschungsfeld finden. Ein Mensch, der losgelöst lebt, ist hier schon glücklich und wird dort noch glücklicher sein.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon onThePath » Mi 22. Okt 2008, 18:26

jes_25913 hat geschrieben:Lieber oTp,
da muss man nicht groß rätseln, wie es im Jenseits ist.
Im Jenseits ist es so, wie es in der Seele eines jeden Menschen ist. Ein sinnlich veranlagter Mensch, dessen Interessen im Irdischen aufgingen, wird dort wenig Freude haben. Ein Mensch, der sich schon hier für Wahrheit interessierte, wird dort ein großes Forschungsfeld finden. Ein Mensch, der losgelöst lebt, ist hier schon glücklich und wird dort noch glücklicher sein.


Du behauptest immer so viel, dass ich mir mal wünschen würde, Du würdest Dich mit allen Fragen mal gründlich auseinandersetzen.

lg, oTp
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Johncom » Do 23. Okt 2008, 06:32

kingschild hat geschrieben:Eigene Vorstellungen und Regeln, Götzendienst usw. hast Du überlesen Johncom. Lobpreis, Fasten und Beten ist nach dem Willen Gottes. Klar müssen wir uns auch willentlich aufmachen aber eben nicht um untnötige Fleischliche Übungen zu machen.


Hab ich was überlesen ? Dann nochmal reinschauen, was Du geschrieben hast, so:

kingschild hat geschrieben:Fleischliche Übung ist für mich wenn jemand durch seinen Willen und gewisse Techniken sei es Yoga, Götzenanbetung, eigene Vorstellungen und Regeln usw. oder was auch immer soweit dem irdischen Absagen möchte das er das Nirwana erreicht oder als besserers Geschöpf/Mensch Reinkarniert.


Götzenanbetung .. keine Ahnung. Und Du ? Schon mal Götzen angebetet ? 'Gewisse Techniken' wie Yoga sind überliefert, lieber Klingschild. Auch die Bibel ist überliefert, alle christlichen Sakramente, alles wurde uns 'gegeben'. So. Einer überlieferten Tradition zu folgen bedarf natürlich des eigenen Ja-Sagens dazu, somit kann man eine willentliche Entscheidung vorraussetzen.

Nun, jetzt sagt der eine, ich tue Gottes Willen, Du aber nicht, Du machst irgendwas 'eigenes'. Verstehst was ich sagen will ? Für mich ist es einfach, ich glaube, Gott erschafft Millionen von Individuen und keiner ist gleich, noch nicht. Von daher haben wir Millionen verschiedener Ausgangspositionen. Und alle sind Gottes Wille. Auch Dein Weg ist Gottes Wille. :))

Gruß

PS: Nochmal bitte ... Ziel und Wunsch des Hindus ist nicht, eine bessere Inkarnation zu erreichen. Er wünscht Befreiung von allen Inkarnationen. Den ewigen Frieden in Gott.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Do 23. Okt 2008, 08:33

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Lieber oTp,
da muss man nicht groß rätseln, wie es im Jenseits ist.
Im Jenseits ist es so, wie es in der Seele eines jeden Menschen ist. Ein sinnlich veranlagter Mensch, dessen Interessen im Irdischen aufgingen, wird dort wenig Freude haben. Ein Mensch, der sich schon hier für Wahrheit interessierte, wird dort ein großes Forschungsfeld finden. Ein Mensch, der losgelöst lebt, ist hier schon glücklich und wird dort noch glücklicher sein.


Du behauptest immer so viel, dass ich mir mal wünschen würde, Du würdest Dich mit allen Fragen mal gründlich auseinandersetzen.

lg, oTp


Lieber oTp.
das ist das Resultat gründlicher Auseinandersetzungen.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon onThePath » Do 23. Okt 2008, 11:13

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Lieber oTp,
da muss man nicht groß rätseln, wie es im Jenseits ist.
Im Jenseits ist es so, wie es in der Seele eines jeden Menschen ist. Ein sinnlich veranlagter Mensch, dessen Interessen im Irdischen aufgingen, wird dort wenig Freude haben. Ein Mensch, der sich schon hier für Wahrheit interessierte, wird dort ein großes Forschungsfeld finden. Ein Mensch, der losgelöst lebt, ist hier schon glücklich und wird dort noch glücklicher sein.


Du behauptest immer so viel, dass ich mir mal wünschen würde, Du würdest Dich mit allen Fragen mal gründlich auseinandersetzen.

lg, oTp


Beziehst Dich jetzt auf Deine obigen Erklärungen ?
Lieber oTp.
das ist das Resultat gründlicher Auseinandersetzungen.


Im Jenseits ist es so, wie es in der Seele eines jeden Menschen ist

Beispiele ? Quellen ?

Grundsätzlich meine ich auch, dass es so ist. Der innere Mensch wird im Jenseits sich nicht verstecken können hinter irgendwelchen Masken. Er ist so, wie sein psychisches Wesen schon jetzt ist in den Augen Gottes. Seinem (inneren) Wesen entsprechend wird auch sein Leben dort sein.

Ein sinnlich veranlagter Mensch, dessen Interessen im Irdischen aufgingen, wird dort wenig Freude haben


Das ist sehr wahrscheinlich. Schon deshalb, weil dieser Mensch sich nicht nach den Maßstäben Gottes verhielt. Wenig Freude kann aber eine Untertreibung sein. Sein Sein im Jenseits kann sehr unangenehm werden. So sehr, dass es sogar möglich ist, dass Freude total fehlt und der Mangel ihm zur großen Qual wird.

Ein Mensch, der sich schon hier für Wahrheit interessierte, wird dort ein großes Forschungsfeld finden


Das genügt, nehme ich an, als Kriterium nicht. Bewertet wird von Gott wohl die Wahrheitsliebe, die Wahrheitssuche (Suche nach Gott und Beziehung zu ihm), die moralische Verfassung ( Sünden) und wie der Mensch in der Wahrheit steht ( Liebe).

Steht es schlecht damit, wird dies in im Jenseits beschränken, und dann wird nicht viel mit dem Forschungsfeld.

Ein Mensch, der losgelöst lebt, ist hier schon glücklich und wird dort noch glücklicher sein.


Losgelöst auch nach den sonstigen Bedingungen Gottes. Ein Mensch soll ja Gott suchen und darin wachsen, "in ihn hinein zu wachsen" und ungeachtet der irdischen Bedingungen quasi schon in himmlischer Umgebung sich zu befinden. Eine tätige Liebe ist auch Bedingung.

Dieses Streben ist bei vielen Christen kaum vorhanden ( Namenschristen).

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon jes_25913 » Do 23. Okt 2008, 13:34

onThePath hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Lieber oTp,
da muss man nicht groß rätseln, wie es im Jenseits ist.
Im Jenseits ist es so, wie es in der Seele eines jeden Menschen ist. Ein sinnlich veranlagter Mensch, dessen Interessen im Irdischen aufgingen, wird dort wenig Freude haben. Ein Mensch, der sich schon hier für Wahrheit interessierte, wird dort ein großes Forschungsfeld finden. Ein Mensch, der losgelöst lebt, ist hier schon glücklich und wird dort noch glücklicher sein.


Du behauptest immer so viel, dass ich mir mal wünschen würde, Du würdest Dich mit allen Fragen mal gründlich auseinandersetzen.

lg, oTp


Beziehst Dich jetzt auf Deine obigen Erklärungen ?
Ja.
Lieber oTp.
das ist das Resultat gründlicher Auseinandersetzungen.


Im Jenseits ist es so, wie es in der Seele eines jeden Menschen ist

Beispiele ? Quellen ?
Na, Beispiele findest Du z.B. bei S.Sundar Singh, aber auch (komm jetzt nicht auf den Namen. War ein Pfarrer im Elsass, der ein Dorf u. die Dorfbewohner "auf Vordermann" brachte.) Quelle: Das "sehe" ich.

Grundsätzlich meine ich auch, dass es so ist. Der innere Mensch wird im Jenseits sich nicht verstecken können hinter irgendwelchen Masken. Er ist so, wie sein psychisches Wesen schon jetzt ist in den Augen Gottes. Seinem (inneren) Wesen entsprechend wird auch sein Leben dort sein.

Ein sinnlich veranlagter Mensch, dessen Interessen im Irdischen aufgingen, wird dort wenig Freude haben


Das ist sehr wahrscheinlich. Schon deshalb, weil dieser Mensch sich nicht nach den Maßstäben Gottes verhielt. Wenig Freude kann aber eine Untertreibung sein.
Ja.
Sein Sein im Jenseits kann sehr unangenehm werden. So sehr, dass es sogar möglich ist, dass Freude total fehlt und der Mangel ihm zur großen Qual wird.

Ein Mensch, der sich schon hier für Wahrheit interessierte, wird dort ein großes Forschungsfeld finden


Das genügt, nehme ich an, als Kriterium nicht. Bewertet wird von Gott wohl die Wahrheitsliebe, die Wahrheitssuche (Suche nach Gott und Beziehung zu ihm), die moralische Verfassung ( Sünden) und wie der Mensch in der Wahrheit steht ( Liebe).

Steht es schlecht damit, wird dies in im Jenseits beschränken, und dann wird nicht viel mit dem Forschungsfeld.

Ein Mensch, der losgelöst lebt, ist hier schon glücklich und wird dort noch glücklicher sein.


Losgelöst auch nach den sonstigen Bedingungen Gottes. Ein Mensch soll ja Gott suchen und darin wachsen, "in ihn hinein zu wachsen" und ungeachtet der irdischen Bedingungen quasi schon in himmlischer Umgebung sich zu befinden. Eine tätige Liebe ist auch Bedingung.

Dieses Streben ist bei vielen Christen kaum vorhanden ( Namenschristen).

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Enggi » Do 23. Okt 2008, 16:40

Johncom hat geschrieben:PS: Nochmal bitte ... Ziel und Wunsch des Hindus ist nicht, eine bessere Inkarnation zu erreichen. Er wünscht Befreiung von allen Inkarnationen. Den ewigen Frieden in Gott.

Das ist schon klar, wer will denn nochmals den gleichen Sch.... erleben, in dem er gerade steckt. Aber wie will er denn die Befreiung erleben, wenn ihm seine Lehrer erzählen, er erreiche das nur durch eine bessere Inkarnation, als die in welcher er sich soeben abstrampelt? Frauen müssen ja zuerst als Männer reinkarnieren, bevor sie erlöst werden können. Und die höchsten Kasten lassen sich doch von den unteren praktisch anbeten, um sich ein bequemes Leben zu machen. Das ist kein bisschen besser als unser Kapitalismus, wo es dasselbe auf materieller Ebene ist.

Zum Glück brauche ich das alles nicht zu glauben, weil es nicht in der Bibel steht. Darüber diskutieren macht zwar Spass, aber mehr auch nicht.
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Zorro » Do 23. Okt 2008, 16:59

Johncom hat geschrieben:Ziel und Wunsch des Hindus ist nicht, eine bessere Inkarnation zu erreichen. Er wünscht Befreiung von allen Inkarnationen. Den ewigen Frieden in Gott.


Fragt sich nur in welchem Gott... ;)
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon kingschild » Do 23. Okt 2008, 17:43

Johncom hat geschrieben:
Götzenanbetung .. keine Ahnung. Und Du ? Schon mal Götzen angebetet ? 'Gewisse Techniken' wie Yoga sind überliefert, lieber Klingschild. Auch die Bibel ist überliefert, alle christlichen Sakramente, alles wurde uns 'gegeben'. So. Einer überlieferten Tradition zu folgen bedarf natürlich des eigenen Ja-Sagens dazu, somit kann man eine willentliche Entscheidung vorraussetzen.

Nun, jetzt sagt der eine, ich tue Gottes Willen, Du aber nicht, Du machst irgendwas 'eigenes'. Verstehst was ich sagen will ? Für mich ist es einfach, ich glaube, Gott erschafft Millionen von Individuen und keiner ist gleich, noch nicht. Von daher haben wir Millionen verschiedener Ausgangspositionen. Und alle sind Gottes Wille. Auch Dein Weg ist Gottes Wille. :))




Johncom ja habe sehr schlechte Erfahrungen mit Götzenanbetung. Ja Überlieferung aber eben von wem, durch wenn? Wir wissen das Überlieferung auch von Engeln stammen die gefallen sind und von Menschen, jetzt brauchen wir eben den der uns in die ganze Wahrheit führt und nicht den der uns in der Lüge gefangenhält oder uns mit halben Wahrheiten abspeist.

Ja ich kann Dir folgen vermute es zumindest. Es gibt aber Menschen die den Willen Gottes nicht suchen und somit stehen sie zwar auch an einer Ausgangsposition aber Ihr Wille/Ich führt sie ins Abseits und das wiederum ist nicht Gottes Wille.

Von der Bibel aus wird klar was Gottes Wille ist für den Menschen, entweder man glaubt oder man verwirft und das wird das Entscheidende sein ob man den Willen des Vaters gesucht hat oder seinen eigenen Willen und Weg.

Jesus hat nicht die Reinkarnation gelehrt und er hat uns den Weg gezeigt zum Frieden des Vaters, den habe ich als Wahrhaftig und vollkommen erkannt.

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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Enggi » Do 23. Okt 2008, 22:20

Zorro hat geschrieben:
Johncom hat geschrieben:Ziel und Wunsch des Hindus ist nicht, eine bessere Inkarnation zu erreichen. Er wünscht Befreiung von allen Inkarnationen. Den ewigen Frieden in Gott.

Fragt sich nur in welchem Gott... ;)
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In jenem höheren Wesen, das wir verehren. :idea:
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Johncom » Fr 24. Okt 2008, 06:47

Johncom hat geschrieben:PS: Nochmal bitte ... Ziel und Wunsch des Hindus ist nicht, eine bessere Inkarnation zu erreichen. Er wünscht Befreiung von allen Inkarnationen. Den ewigen Frieden in Gott.


Enggi hat geschrieben:Das ist schon klar, wer will denn nochmals den gleichen Sch.... erleben, in dem er gerade steckt. Aber wie will er denn die Befreiung erleben, wenn ihm seine Lehrer erzählen, er erreiche das nur durch eine bessere Inkarnation, als die in welcher er sich soeben abstrampelt? Frauen müssen ja zuerst als Männer reinkarnieren, bevor sie erlöst werden können. Und die höchsten Kasten lassen sich doch von den unteren praktisch anbeten, um sich ein bequemes Leben zu machen. Das ist kein bisschen besser als unser Kapitalismus, wo es dasselbe auf materieller Ebene ist.


Frauen konnten auch im Hinduismus Erlösung erfahren, es waren aber nie Frauen in Familienpflicht, Mütter. Welche Lehrer sagen das für heutige Frauen ?

Diese Lehr-Aussagen können sich nur auf die Frau des alten Indiens beziehen. Welches auf dem Land teilweise auch heute noch vorherrscht. Die gebildete moderne Frau steht in diesen Lehren dem Mann in nichts nach. - Die Gesellschaft kann überall als in Kasten gegliedert gesehen werden, ich selbst find es aber unmoralisch aus heutiger Sicht, daß sie in Indien immer noch 'zementiert' werden. Der dortige Staat versucht diese Benachteiligungen übrigens aufzulösen, aber es geht nur langsam. Die Oberen halten genauso daran fest wie die Unteren. Es ist gut zu sehen, daß die christlichen Bewegungen in Indien gezielt auf die Benachteiligten zugehen und sie aufnehmen. So wächst eine 'Alternative' heran.

Gruß
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Re: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube ...

Beitragvon Johncom » Fr 24. Okt 2008, 07:26

kingschild hat geschrieben:Johncom ja habe sehr schlechte Erfahrungen mit Götzenanbetung.


Wirklich ? Warst Du mal in einer Sekte ? Vielleicht hast Du's mal berichtet, gibts den Thread noch ? Link ?

kingschild hat geschrieben:Ja Überlieferung aber eben von wem, durch wenn? Wir wissen das Überlieferung auch von Engeln stammen die gefallen sind und von Menschen, jetzt brauchen wir eben den der uns in die ganze Wahrheit führt und nicht den der uns in der Lüge gefangenhält oder uns mit halben Wahrheiten abspeist.


Das ist irgendwie schwierig wenn man soviel Bedeutung gibt an 'gefalle Engel'. Es wäre ein anderes Thema: Was sind Engel.

Gefallen sind wir wohl alle, in dem Sinne von 'zerplittert sein' in Millionen von Vereinzelten. Wenn Traditionen den Weg zurück zum Ursprung weisen, wenn sie Achtung lehren gegenüber dem Mitgeschöpf ( Mensch, Tier, Pflanze ) und dem ganzen Kosmos, dann lehren sie im Einklang mit Jesus. Nicht alle Traditionen lehren die Dogmen der Kirche, aber auch sie betonen die Demut vor dem Schöpfer.

kingschild hat geschrieben:Ja ich kann Dir folgen vermute es zumindest. Es gibt aber Menschen die den Willen Gottes nicht suchen und somit stehen sie zwar auch an einer Ausgangsposition aber Ihr Wille/Ich führt sie ins Abseits und das wiederum ist nicht Gottes Wille.


Die Beurteilung 'das ist nicht Wille Gottes' ist eine menschliche. Damals ( jüdische Oberkaste ) bis heute ( Kirche ) wird der angebliche Wille Gottes formuliert. Was kam dabei heraus ? Immer moralisierende Richtlinien. Die aber nie wirklich überzeugten. - Ja, der Eigenwille führt ins Abseits. Und doch müssen wir die Erfahrung machen, daß der Eigenwille nur in Frustrationen führt. Sind wir dann endlich auf dem Boden angekommen, und bereit zur 'Umkehr' .. können wir sagen, genau diese vergeblichen Erfahrungen mit dem Eigenwillen waren nötig. Also auch sie waren 'Wille Gottes'.

kingschild hat geschrieben:Von der Bibel aus wird klar was Gottes Wille ist für den Menschen, entweder man glaubt oder man verwirft und das wird das Entscheidende sein ob man den Willen des Vaters gesucht hat oder seinen eigenen Willen und Weg.

Jesus hat nicht die Reinkarnation gelehrt und er hat uns den Weg gezeigt zum Frieden des Vaters, den habe ich als Wahrhaftig und vollkommen erkannt.


Und dafür: Herzlichen Glückwunsch ! :praise: ( kein Scherz )
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