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Zu verrückt, um wahr zu sein…?

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Moderator: kingschild

Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon onThePath » Di 7. Okt 2008, 14:21

pirate23 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Begrunde das mal, pirat.

In der christlichen Version ist man tot, wenn man nichts tut.
In der irdischen Version ist man erst tot, wenn man vor das Auto springt.


So ? :)) Dann vertauschen wir einfach die Szene:


Jemand sitzt nichtstuend auf den Eisenbahnschinen und wartet ahnungslos.

Bist Du bereit aufzustehen und zu gehen ?

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon pirate23 » Di 7. Okt 2008, 14:37

onThePath hat geschrieben:Jemand sitzt nichtstuend auf den Eisenbahnschinen und wartet ahnungslos. Bist Du bereit aufzustehen und zu gehen ?

Erst wenn ich den Zug kommen sehe :mrgreen:
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Richard3 » Di 7. Okt 2008, 14:38

Das sind aber Eisenbahnschienen an die man glauben muss.
Sie sind genau so real wie die Säulen, auf denen nach "biblischer Wahrheit" die Erde steht.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Di 7. Okt 2008, 14:39

onThePath hat geschrieben:
pirate23 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ich mache Dir auch jetzt einmal Angst:
Wenn Du vor das Auto springst, bist Du tot.

De christliche Version wäre doch genau andersrum:
Du bist solange tot, wie du nicht vor das Auto gesprungen bist.


Begrunde das mal, pirat.

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pirate23 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Begrunde das mal, pirat.

In der christlichen Version ist man tot, wenn man nichts tut.
In der irdischen Version ist man erst tot, wenn man vor das Auto springt.


Also dieser Beitrag gibt jetzt wirklich dem Thread Titel alle Ehre....Pirate23 bist Du wieder am spielen oder meinst Du es noch ernst?????????????????????

Das ist der einzige Grund wieso ich nicht editiere.

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Re: Zu verrückt um wahr zu sein…?

Beitragvon chrystal » Di 7. Okt 2008, 14:49

kingschild hat geschrieben:Wenn es Dir gelingt alle Deine Vorstellungen die Du vom Gott der Bibel hast mal zu beerdigen dann könntest Du etwas finden das Du vielleicht nie mehr missen möchtest.


Das gilt für uns alle. Und da fasse sich jeder zuerst an sein Herz.

Gruß
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon pirate23 » Di 7. Okt 2008, 15:00

kingschild hat geschrieben:bist Du wieder am spielen oder meinst Du es noch ernst?????????????????????

Was meinst du damit, es steht doch alles da... Während alle andersgläubigen Menschen ihre Mitbürger als "lebendig" betrachten, betrachten christliche Menschen ihre andersgläubigen Mitbürger als "tot".
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon onThePath » Di 7. Okt 2008, 15:05

pirate23 hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:bist Du wieder am spielen oder meinst Du es noch ernst?????????????????????

Was meinst du damit, es steht doch alles da... Während alle andersgläubigen Menschen ihre Mitbürger als "lebendig" betrachten, betrachten christliche Menschen ihre andersgläubigen Mitbürger als "tot".



Tot im Hinblick auf ein gutes Leben nach dem Tode.

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Re: Zu verrückt um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Di 7. Okt 2008, 15:26

chrystal hat geschrieben:Ich kann zwar verstehen, was diese Antwort beinhaltet und kann dir da auf dieser Abstraktionsebene zustimmen - aber ich hätte das gerne konkreter. Also ich hätte da was mit Hoffnung gesagt und ich denke, Menschen, die anderen Menschen eine Perspektive für ihr Leben geben, die sind so etwas wie "lebendiges Brot" und eine "Quelle".


.... auch wenn wir wissen ... ach ja? Wir wissen garnichts und haben dennoch zu handeln. Ich denke, Christen haben die Verpflichtung anderen Menschen ohne Bedingung zu helfen und die Umkehr im Menschen können wir getrost Christus selber überlassen - er wirkt ja durch uns. Wenn wir den Eindruck haben, es sei "umsonst", dann ist dies doch genau wegen unseres Wunsches nach sichtbaren Erfolgen.


Was wissen wir denn, was in der Todesstunde eines Menschen geschieht? Es ist möglich, dass alle Menschen in diesem Übergang sich letztlich bekehren - ohne das es uns dann noch mitgeteilt werden kann.

Gruß
chrystal


Das irdische Brot und die Irdische Quelle ist etwas, aber sprach eben nicht Jesus von einer Quelle die nicht versiegt. Auch er hat für das irdische Wohl der Menschen gesorgt.

Die Organisationen sollten frei sein wie sie Ihre Hilfe anbieten und der hilfebedürftige sollte frei sein diese zu nützen oder eben nicht. Die meisten Christlichen Hilfswerke sind nicht an Bedingungen geknüpft und wenn eine Kath. Schule die Möglichkeit zur Schulung bietet aber eben dort auch die Christliche Message verkündet wird dann ist es ein Teil Ihrer Struktur wie sie das Hilfe Angebot gestalten möchte. Wenn jemand zuerst ein Glaubensbekenntnis ablegen muss um aufgenommen zu werden (bei Hilfsangeboten) dann ist dies fragwürdig aber das er sich bereit erklären muss innerhalb der vorgegebenen Strukturen sich an die Hausordnungen und Gepflogenheiten des Hausherrn zu halten das ist durchaus legitim.

Wenn Selbshilfe gelernt wird und der Lernende das nicht lernen möchte, könnte dies vielleicht auch ein Grund sein, mal weltlich gesehen, das man dem Platz freihält für denjenigen der Selbsthilfe lernen möchte.
Oder Biblisch gesehen das man die Perlen dort verteilt wo sie geschätzt werden.


Wissen tue ich nicht was der Mensch in der letzten Stunde erlebt aber das jeder sich bekehrt das wird in der Bibel ganz klar anders formuliert. Entweder man glaubt daran oder man lässt es.

Theoretisch und Wünschenswert ist vieles möglich aber die Frage ist glauben wir Gott oder unseren Theorien und Wünschen nur weil wir nicht verstehen und fassen können das jemand das Heil ablehnen und verwerfen kann.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Di 7. Okt 2008, 15:38

pirate23 hat geschrieben:Was meinst du damit, es steht doch alles da... Während alle andersgläubigen Menschen ihre Mitbürger als "lebendig" betrachten, betrachten christliche Menschen ihre andersgläubigen Mitbürger als "tot".


Ja im Hinblick auf das ewige aber nicht auf das weltliche.

Aber ich meinte eigentlich mehr solche Aussagen:

pirate23 hat geschrieben:De christliche Version wäre doch genau andersrum:
Du bist solange tot, wie du nicht vor das Auto gesprungen bist.


Es geht um diese Anfänge und deshalb der kleine Wink und die Nachfrage.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Jack » Di 7. Okt 2008, 17:49

onThePath hat geschrieben:Jemand sitzt nichtstuend auf den Eisenbahnschinen und wartet ahnungslos.

Bist Du bereit aufzustehen und zu gehen ?

lg, oTp


Eisenbahnschienen: Das bringt mich noch auf ein moralisches Dillema, das evt noch zum Thema passen würde. Ich habe das mal gelesen und nur ungefähr im Kopf:
Situation:
ein führerloser Zug rast auf eine Weiche zu. du hast folgende Möglichkeiten:

a) Weiche nach links stellen: 5 Gleisarbeiter werden getötet.
b) Weiche nach rechts stellen: der Zug rast mit allen Insassen in einen Abgrund
c) Einen dicken Mann absichtlich von der Brücke auf die Geleise stossen, (die Brücke befindet sich vor der Weiche) der Zug würde damit angehalten.

Was würdest du tun?

Das, was man bei solchen Befragungen herausgefunden hat, ist auch ziemlich verrückt.... :))
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Di 7. Okt 2008, 18:14

jack hat geschrieben:Was würdest du tun?


ich würde Möglichkeit "d" nehmen: schnell weglaufen (in die andere Richtung natürlich) und den Zug seinem "Schicksal" überlassen.... :shock:
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Di 7. Okt 2008, 19:07

Jack hat geschrieben:Situation:
ein führerloser Zug rast auf eine Weiche zu. du hast folgende Möglichkeiten:

a) Weiche nach links stellen: 5 Gleisarbeiter werden getötet.
b) Weiche nach rechts stellen: der Zug rast mit allen Insassen in einen Abgrund
c) Einen dicken Mann absichtlich von der Brücke auf die Geleise stossen, (die Brücke befindet sich vor der Weiche) der Zug würde damit angehalten.

Was würdest du tun?

Gehört das nicht in die Rätselecke? 8-)

Das Dilemma ist der Psychologie der Menschen die an den modernen Fernlenkwaffen sitzen, nachempfunden... Es ist leichter zu töten, wenn man dem Opfer nicht zu Nahe kommen muss! Ansonst entscheidet man eher Objektiv. Obwohl das die Variante ist wo am wenigsten Menschen sterben, scheuen die meisten davor zurück, den dicken Mann eigenhändig(!) von der Brücke zu schubsen.... Deshalb wählt man Variante (a) die immerhin noch weniger Opfer fordert als Variante (b)...

Doch momentmal... Verheimlichst Du uns etwas, Jack?
Was ist wenn ich nur davon laufe, so wie livia? Rast dann der Zug gerade aus und es passiert vielleicht nichts?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Di 7. Okt 2008, 19:14

onThePath hat geschrieben:Tot im Hinblick auf ein gutes Leben nach dem Tode.
Ist das nicht das paradoxe am Glauben an das ewige Leben nach dem Tod? Warum hängen die allermeisten Menschen am irdischen Leben, Christen als auch nicht-Christen?

Warum kommt mir da das Gefühl des déja-vu, oTp?
Hatten wir Beide das nicht erst vor ein paar Tagen schon einmal diskutiert?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Jack » Di 7. Okt 2008, 20:29

mikeg hat geschrieben:
Jack hat geschrieben:Situation:
ein führerloser Zug rast auf eine Weiche zu. du hast folgende Möglichkeiten:

a) Weiche nach links stellen: 5 Gleisarbeiter werden getötet.
b) Weiche nach rechts stellen: der Zug rast mit allen Insassen in einen Abgrund
c) Einen dicken Mann absichtlich von der Brücke auf die Geleise stossen, (die Brücke befindet sich vor der Weiche) der Zug würde damit angehalten.

Was würdest du tun?

Gehört das nicht in die Rätselecke? 8-)

Das Dilemma ist der Psychologie der Menschen die an den modernen Fernlenkwaffen sitzen, nachempfunden... Es ist leichter zu töten, wenn man dem Opfer nicht zu Nahe kommen muss! Ansonst entscheidet man eher Objektiv. Obwohl das die Variante ist wo am wenigsten Menschen sterben, scheuen die meisten davor zurück, den dicken Mann eigenhändig(!) von der Brücke zu schubsen.... Deshalb wählt man Variante (a) die immerhin noch weniger Opfer fordert als Variante (b)...

Doch momentmal... Verheimlichst Du uns etwas, Jack?
Was ist wenn ich nur davon laufe, so wie livia? Rast dann der Zug gerade aus und es passiert vielleicht nichts?


nein, ich verheimliche nichts. Tatsächlich ist es aber so, dass intuitiv wahrscheinlich die meisten Menschen Variante a) wählen würden, obwohl sie damit 4 Menschenleben mehr töten. Ja, das ist schon so, dass man sich davor zurückscheut, eigenhändig einen Menschen umzubringen, um vier Menschen zu retten. Wobei man ja mit dem Umstellen der Weiche auch wiederum "eigenhändig" eingreift. Aber da kommt wahrscheinlich dann das "Fernlenkwaffen-Prinzip" zu Einsatz.

@livia: vielleicht hätte ich das noch anfügen müssen: wenn du nichts tust, fährt der Zug in den Abgrund.

Oder ein anderes Dilemma: Ein Labor brennt. Du rennst in das lodernde Gebäude und hörst ein Kind schreien. Du weisst gleichzeitig, dass im Labor sich 1'000 befruchtete Embryos in einem kleinen, tiefgefrorenen Tank befinden. Beide kannst du nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Welche Variante wählst du? 1 Leben retten oder 1'000?? Ziemlich verrückt, oder?

@mike, passt vielleicht nicht ganz so hierhin, aber ich finde diese Dilemmas auch ziemlich verrückt..... um wahr zu sein.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Enggi » Mi 8. Okt 2008, 11:54

mikeg hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Tot im Hinblick auf ein gutes Leben nach dem Tode.
Ist das nicht das paradoxe am Glauben an das ewige Leben nach dem Tod? Warum hängen die allermeisten Menschen am irdischen Leben, Christen als auch nicht-Christen?

Hallo mikeg, da kannst du mich schon mal von der Liste der allermeisten Menschen streichen. Ich lebe nur genau so lange, bis mich Gott abberuft. Und es geht mir wie Paulus, ich würde lieber schon jetzt beim Herrn sein, um euretwillen aber bleibe ich noch.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Mi 8. Okt 2008, 12:25

Enggi hat geschrieben:Hallo mikeg, da kannst du mich schon mal von der Liste der allermeisten Menschen streichen. Ich lebe nur genau so lange, bis mich Gott abberuft. Und es geht mir wie Paulus, ich würde lieber schon jetzt beim Herrn sein, um euretwillen aber bleibe ich noch.

Als ob ich es geahnt hätte als ich "allermeisten" schrieb...
Du gehörst also zu den ganz, ganz wenigen Menschen, die am Sterbebett des besten Freundes in aller Ehrlichkeit sagen könnten und würden: "ich wünsche mir, ich könnte mit Dir kommen..."

Dafür, lieber Enggi verdienst Du meine Bewunderung, denn ich könnte das nicht. Das sage ich Dir von Herzen, und meine es ganz und gar nicht zynisch.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Mi 8. Okt 2008, 13:00

enggi hat geschrieben:Und es geht mir wie Paulus, ich würde lieber schon jetzt beim Herrn sein


Ohhhhh - das klingt aber sehr fromm :shock:

Ich kenne jemanden, der redet wie Du (und der ist grad mal 35 J. alt), dass er lieber heute als morgen tot sein möchte, endlich bei Jesus sein möchte im Himmel und dass er des Lebens hier auf Erden überdrüssig ist....seltsamerweise kenne ich auf der anderen Seite niemanden, der so auf seine Gesundheit bedacht ist wie er, sich im Sommer mit Lichtschutzfaktor 80 eincremt aus Angst vor den bösen Sonnenstrahlen, täglich zig Vitaminpillen zu sich nimmt etc. Wirklich wahr. Sein Gefasel, endlich tot und bei Jesus sein zu wollen ist ein Witz und er macht sich und anderen selbst etwas vor. Er hängt im Grunde am Leben wie kein Anderer. Es gehört für ihn wohl zum "guten Ton" so sprechen, dem Leben nichts abzugewinnen als "guter" Christ....immer Paulus vor Augen..."Christus ist mein Leben - Sterben mein Gewinn".... NUR, hat Paulus das SO gemeint???

, um euretwillen aber bleibe ich noch.


Das ist aber sehr nett von Dir, enggi :)
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Enggi » Mi 8. Okt 2008, 13:44

livia hat geschrieben:
Enggi hat geschrieben:, um euretwillen aber bleibe ich noch.


Das ist aber sehr nett von Dir, enggi :)

Manche würden mich aber lieber auf den Mond schiessen.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Mi 8. Okt 2008, 14:15

Enggi hat geschrieben: Ich lebe nur genau so lange, bis mich Gott abberuft. Und es geht mir wie Paulus, ich würde lieber schon jetzt beim Herrn sein, um euretwillen aber bleibe ich noch.


Geht mir genauso, lieber Enggi. Früher dachte ich immer, die Christen sind nicht ganz beisammen, dass sie am Liebsten auf die Freuden dieser Welt verzichten würden, um bei Gott zu sein. Heute weiss ich, dass ich die Herrlichkeit der Ewigkeit mit Gott nicht annähernd begriffen hatte/habe. Aber um es in den Worten aus Prediger zu sagen:
14 Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht; und siehe, es war alles eitel und Haschen nach dem Wind.


Lieber Gruss
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon chrystal » Mi 8. Okt 2008, 15:45

Enggi hat geschrieben:
livia hat geschrieben:
Enggi hat geschrieben:, um euretwillen aber bleibe ich noch.


Das ist aber sehr nett von Dir, enggi :)

Manche würden mich aber lieber auf den Mond schiessen.


Selig die Toten, die im Herrn sterben, von jetzt an. Off. 14:13
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Mi 8. Okt 2008, 16:25

livia hat geschrieben:
enggi hat geschrieben:Und es geht mir wie Paulus, ich würde lieber schon jetzt beim Herrn sein


Ohhhhh - das klingt aber sehr fromm :shock:

Ich kenne jemanden, der redet wie Du (und der ist grad mal 35 J. alt), dass er lieber heute als morgen tot sein möchte, endlich bei Jesus sein möchte im Himmel und dass er des Lebens hier auf Erden überdrüssig ist....seltsamerweise kenne ich auf der anderen Seite niemanden, der so auf seine Gesundheit bedacht ist wie er, sich im Sommer mit Lichtschutzfaktor 80 eincremt aus Angst vor den bösen Sonnenstrahlen, täglich zig Vitaminpillen zu sich nimmt etc. Wirklich wahr. Sein Gefasel, endlich tot und bei Jesus sein zu wollen ist ein Witz und er macht sich und anderen selbst etwas vor. Er hängt im Grunde am Leben wie kein Anderer. Es gehört für ihn wohl zum "guten Ton" so sprechen, dem Leben nichts abzugewinnen als "guter" Christ....immer Paulus vor Augen..."Christus ist mein Leben - Sterben mein Gewinn".... NUR, hat Paulus das SO gemeint???



Hoi Livia

Bei Jesus sein und dem Geist des Todes in die Augen schauen das sind eben zwei Dinge und das kann ein Grund sein warum der Mensch dann einerseits das sehnen verpührt anderseits dann die menschlichen Ängste doch noch dominierend zum Vorschein kommen.

Sicher hat Paulus es so gemeint denn er kannte was es heisst in der Gegenwart des Herrn zu stehen so gesehen kann sterben nur ein Gewinn sein aber Paulus hat eben dieses Verlangen auch überwunden um das Gute zu säen für viele.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Mi 8. Okt 2008, 16:57

kingchild hat geschrieben:Bei Jesus sein und dem Geist des Todes in die Augen schauen das sind eben zwei Dinge und das kann ein Grund sein warum der Mensch dann einerseits das sehnen verpührt anderseits dann die menschlichen Ängste doch noch dominierend zum Vorschein kommen.


Ja, das mag schon sein. Aber man merkt eben doch ziemlich schnell, wer diese Aussage von Paulus, der es sicher ganz ernst gemeint hat, als eine Art "Slogan" vor sich herträgt.

Ich finde es eigentlich schade und fast lebens-verachtend, wie sehr dieses irdische Leben hier von vielen Christen "verachtet" wird. Ja klar, es wird eben alles "ewigkeitsbezogen" gesehen. Dagegen ist das Leben hier nichts - so wird geglaubt. Habe es in meiner eigenen Familie schmerzlich erleben müssen, zu was so eine Lebens-Verachtung, die im Grunde nur eine aufgesetzte und antrainierte Lebens-verachtung ist, auch führen kann.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Mi 8. Okt 2008, 20:16

livia hat geschrieben:
Ich finde es eigentlich schade und fast lebens-verachtend, wie sehr dieses irdische Leben hier von vielen Christen "verachtet" wird. Ja klar, es wird eben alles "ewigkeitsbezogen" gesehen. Dagegen ist das Leben hier nichts - so wird geglaubt. Habe es in meiner eigenen Familie schmerzlich erleben müssen, zu was so eine Lebens-Verachtung, die im Grunde nur eine aufgesetzte und antrainierte Lebens-verachtung ist, auch führen kann.


Livia antrainierte Dinge können oft in Heuchelei enden das ist das tragische und dies ist eben unecht und nicht das was Gott möchte.

Ich bin Gott dankbar für alles gute was er mir schenkt hier in diesem Leben und ich würde dies eben nicht verachten. Jedoch hat Gott mich mal ganz kurz für ein paar Augenblicke etwas sehr grosses gezeigt..im Hinblick auf das was ich dort sah verblasste alles dieseiteitige sofort und Gott wusste genau weshalb er mir nicht länger Einblick gewähren liess. Ein paar Sekunden reichten um eine Sehnsucht auszulösen die ich nicht leugnen kann.

Wer gesehen und gespürt hat das was nach dem irdischen kommt der kann nie ernsthaft an diesem Zeug hier kleben..Christen bejahen im normalfall das Leben aber das sehnen nach dem Paradis wird im Hinblick auf das irdische noch verstärkt. Wer geschmeckt hat das ewige dem fällt es leichter das irdische abzustreifen.

Aber auch die Bibel lehrt das wir gewisse Dinge auf dieser Erde geniessen sollen. Aber wenn man sich nicht manchmal wie auf der Durchreise vorkommt dann klebt der Geist vielleicht noch zu fest am vergänglichen.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon nic » Mi 8. Okt 2008, 20:30

mikeg hat geschrieben:Ist das nicht das paradoxe am Glauben an das ewige Leben nach dem Tod? Warum hängen die allermeisten Menschen am irdischen Leben, Christen als auch nicht-Christen?

Das ist doch ganz einfach, Mike. Gaebe es nicht diesen tief verwurzelten Selbsterhaltungstrieb, in Verbindung mit der Verborgenheit Gottes, wuerde sich ja jedermann bei der erstbesten Gelegenheit kurzerhand aus dem Leben verabschieden. Und dafuer ist es offensichtlich nicht da.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Do 9. Okt 2008, 07:37

kingchild hat geschrieben:Jedoch hat Gott mich mal ganz kurz für ein paar Augenblicke etwas sehr grosses gezeigt..im Hinblick auf das was ich dort sah verblasste alles dieseiteitige sofort und Gott wusste genau weshalb er mir nicht länger Einblick gewähren liess
.

Was war denn das "Große" das Gott Dir gezeigt hat, kingchild? Und warum hat er es nicht allen gezeigt?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Do 9. Okt 2008, 09:35

nic hat geschrieben:Das ist doch ganz einfach, Mike. Gaebe es nicht diesen tief verwurzelten Selbsterhaltungstrieb, in Verbindung mit der Verborgenheit Gottes, wuerde sich ja jedermann bei der erstbesten Gelegenheit kurzerhand aus dem Leben verabschieden. Und dafuer ist es offensichtlich nicht da.

Mir brauchst Du das nicht zu erklären, liebe nic. Ich glaube nur an dieses eine Leben.

Doch wenn das andere Leben wovon manche hier sprechen, so viel besser ist, und länger dauert, wozu dann dieses hier? Ist es sozusagen eine Vorbereitung auf das nächste? Ist es ein Prüfung Gottes, um festzustellen, wer es "verdient" von diesem besseren Leben zu profitieren?
Wir wachsen auf, gehen zur Schule, erlernen einen Beruf und üben ihn dann ein Leben lang aus... Ist das alles nicht ziemlich sinnlos und übertrieben, wenn es nur Vorbereitung sein soll? Wozu das Leid? Wozu müssen Kinder oder Säuglinge sterben, die das Leben noch gar nicht richtig erfahren haben?

Das sind einige der Fragen, die mir bisher niemand beantworten konnte.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon LordAlm » Do 9. Okt 2008, 11:11

mikeg hat geschrieben:Wozu müssen Kinder oder Säuglinge sterben, die das Leben noch gar nicht richtig erfahren haben?

Das sind einige der Fragen, die mir bisher niemand beantworten konnte.

Für dich sind solche Fragen ein Problem, weil du an kein Weiterleben glaubst. Glaube beinhaltet eben eine ganz andere Dimension, als es Wissen vermitteln kann. Als Ungläubiger findest du dazu nie eine befriedigende Antwort. Aber als Gläubiger kann ich dir versichern, dass alle Säuglinge beim Vater im Himmel sein werden. Was ist das irdische Leben hier im Vergleich zur Ewigkeit, ein Augenblick. LA
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Richard3 » Do 9. Okt 2008, 12:43

livia hat geschrieben:
kingchild hat geschrieben:Jedoch hat Gott mich mal ganz kurz für ein paar Augenblicke etwas sehr grosses gezeigt..im Hinblick auf das was ich dort sah verblasste alles dieseiteitige sofort und Gott wusste genau weshalb er mir nicht länger Einblick gewähren liess
.

Was war denn das "Große" das Gott Dir gezeigt hat, kingchild? Und warum hat er es nicht allen gezeigt?


Ich sehe das so:

Es gibt 2 Kategorien von Menschen.

Die einen sind tatsächlich überzeugt von der Kontaktnahmemöglichkeit zu Ausserirdischen oder Göttern weil sie etwas Aussergewöhnliches erleben.
Sie haben Visionen, Eingebungen oder hören Stimmen, manche fühlen sogar Berührungen..
Sie interpretieren bestimmte intrapsychische und neuronale Abläufe entsprechend und halten beispielsweise eine delirante Halluzination oder Bilder bei einem Schläfenlappen-Epilepsieanfall (möglicherweise Paulus) für eine Mitteilung eines Verstorbenen oder eines höheren Wesens.

Dann gibt es das Umgekehrte.
Diese Menschen – wahrscheinlich die Mehrheit - erleben nichts dergleichen, tun aber so als würden sie was erleben weil sich damit sehr gut Geschäft mit der Not und Unbedarftheit gutgläubiger Menschen machen lässt (z.B. Todd Bentley und sein Engel Emma).

Und es gibt Überschneidungen, d.h. betrügerische Gestörte oder gestörte Betrüger, wobei man von aussen schlecht erkennen kann, was bei wem überwiegt.

Die einen sind mehr ein Fall für die Psychatrie bzw. Neurologie, die anderen für den Staatsanwalt.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Do 9. Okt 2008, 13:19

Richard3 hat geschrieben:Sie interpretieren bestimmte intrapsychische und neuronale Abläufe entsprechend und halten beispielsweise eine delirante Halluzination oder Bilder bei einem Schläfenlappen-Epilepsieanfall (möglicherweise Paulus) für eine Mitteilung eines Verstorbenen oder eines höheren Wesens.


Meinst Du? Das heisst, Du sprichst diesen Menschen ab, etwas von Gott mitgeteilt bekommen zu haben und meinst, es sei alles "nur" Einbildung?

der Not und Unbedarftheit gutgläubiger Menschen machen lässt (z.B. Todd Bentley und sein Engel Emma).


Ja, Todd Bentely & Konsorten finde ich auch ziemlich abschreckend. Aber so ist das in extrem-charismatischen Kreisen. Die erleben ständig und überall "etwas". Und die Menschen laufen diesen Führern scharenweise nach - und vergöttern diese schon fast, könnte man sagen. Vielleicht ist es auch eine Art Sehnsucht nach etwas Übernatürlichem?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Do 9. Okt 2008, 13:25

LordAlm hat geschrieben:Für dich sind solche Fragen ein Problem, weil du an kein Weiterleben glaubst. Glaube beinhaltet eben eine ganz andere Dimension, als es Wissen vermitteln kann. Als Ungläubiger findest du dazu nie eine befriedigende Antwort. Aber als Gläubiger kann ich dir versichern, dass alle Säuglinge beim Vater im Himmel sein werden. Was ist das irdische Leben hier im Vergleich zur Ewigkeit, ein Augenblick. LA

Hallo LA,
Du verstehst mich falsch...
Für mich macht das ganze aus einer weltlichen Sicht schon einen Sinn, denn die Kinder die geboren werden und gleich sterben sind einfach Opfer ihres Schicksals, oder wenn Du willst, des normalen biologischen Ablaufs des Lebens.

Ich fragte aber gerade im Hinblick auf das ewige Leben, wozu Babys erst geboren werden und dann sterben müssen, wenn sie danch ein ewiges Leben erwartet. Was hat Gott, oder die Kinder davon, wenn sie niemals auf dieser Welt etwas bewusst erleben. Dann könnte ein barmherziger Gott doch gleich darauf verzichten, sie auf diese Welt zu bringen.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Richard3 » Do 9. Okt 2008, 14:23


Zitat von livia am Do 9. Okt 2008, 13:19

Richard3 hat geschrieben:
Sie interpretieren bestimmte intrapsychische und neuronale Abläufe entsprechend und halten beispielsweise eine delirante Halluzination oder Bilder bei einem Schläfenlappen-Epilepsieanfall (möglicherweise Paulus) für eine Mitteilung eines Verstorbenen oder eines höheren Wesens.

-----------------------
Meinst Du? Das heisst, Du sprichst diesen Menschen ab, etwas von Gott mitgeteilt bekommen zu haben und meinst, es sei alles "nur" Einbildung?


Was ich sehe, livia, ist dass der nur von den übernatürlichen Wesen etwas mitgeteilt bekommt, die ihm per Erzählung, Schrift oder Bild nahegebracht worden sind.

Oder hältst du es für möglich, dass ein Aboriginee in Australien vor Ankunft der Engländer - und damit des Christentums - vom jüdischen Stammesgott Jahwe auch nur eine Mitteilung erhalten hat.
Da bedarf es schon einer mächtigen Priesterkaste die eine bestimmte Gottheit verehren, um derartiges Gedankengut im Volk zu verankern.

Erst dann kann das mehr oder minder tiefe Abgleiten in religiöse Wahnsysteme im Zusammenspiel mit diesen nahegebrachten Figuren erfolgen.

Nicht übersehen darf man auch die in diesen Dingen innewohnende Suchtdynamik.
Wir sind soziale Lebewesen.
Unser Gehirn ist in der Lage, sich an reale und imaginäre Wesen zu binden, Abhängigkeiten aufzubauen.
Man muss sich nur intensiv genug mit diesen Dingen beschäftigen.
Das gilt für alle Suchtvarianten.

Einem stark religiösen Menschen seiner Religion zu entziehen - oder mit Gewalt sie sich selbst zu entziehen - hat ähnliche Wirkungen wie ein Alkohol- oder Drogenentzug, z.B. Ängste und körperliche Beschwerden.
Bei mir hat es Jahre gedauert bis ich angstfrei war.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Do 9. Okt 2008, 14:43

Richard3 hat geschrieben:Einem stark religiösen Menschen seiner Religion zu entziehen - oder mit Gewalt sie sich selbst zu entziehen - hat ähnliche Wirkungen wie ein Alkohol- oder Drogenentzug, z.B. Ängste und körperliche Beschwerden.
Bei mir hat es Jahre gedauert bis ich angstfrei war.


Ja, das kann ich gut nachvollziehen, Richard3.

Was ich sehe, livia, ist dass der nur von den übernatürlichen Wesen etwas mitgeteilt bekommt, die ihm per Erzählung, Schrift oder Bild nahegebracht worden sind


Das kann ich bestätigen. Zumindest habe ich es so erlebt in christlichen Kreisen. Da hatten etliche irgendwelche "Bilder" und "Visionen". Und Andere, die mit dem Glauben nichts am Hut hatten, hatten niemals solche Erscheinungen - und diese hätten die ja eigentlich viel "nötiger" gehabt 8-) - nämlich um glauben zu können.

Oder hältst du es für möglich, dass ein Aboriginee in Australien vor Ankunft der Engländer - und damit des Christentums - vom jüdischen Stammesgott Jahwe auch nur eine Mitteilung erhalten hat.


Hm. Wahrscheinlich eher nicht. Aber wie war das dann mit Paulus? Du hast etwas von einem "Schläfenlappen-Epilepsieanfall" geschrieben. Ich habe davon noch nie gehört.

Wenn seine Begegnung mit Jesus nun wirklich nur auf einen "Schläfenlappen-Epilepsieanfall" zurückzuführen ist, dann würde ja all das was danach passiert ist, in einem anderen Licht erscheinen, oder? Alles ist doch darauf aufgebaut. Und gerade er, der nach seiner übernatürlichen Begegnung, von einem erbitterten Verfolger der Christen zu DEM Begründer der Christenheit geworden ist. Und das "nur" aufgrund einer Illusion? Paulus war ja auch nicht irgendwie vorgeprägt, oder?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon pirate23 » Do 9. Okt 2008, 15:00

Robby hat geschrieben:Früher dachte ich immer, die Christen sind nicht ganz beisammen, dass sie am Liebsten auf die Freuden dieser Welt verzichten würden, um bei Gott zu sein

Was für ein Widerspruch. Euer Überlebenstrieb ist doch so dermaßen künstlich verstärkt, dass ihr unbedingt bis in alle Ewigkeit existieren wollt und dafür sogar die eigene Mutter verkaufen würdet. Und was heißt denn "auf die Freuden der Welt verzichten" - es ist doch eher so, dass die euch einfach noch nicht genug sind und ihr immer noch bisschen mehr haben wollt als alle anderen.


LordAlm hat geschrieben:Für dich sind solche Fragen ein Problem, weil du an kein Weiterleben glaubst

Vorher müsste noch geklärt werden, wer oder was denn da zu welchem Zeitpunkt "weiterleben" soll.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Richard3 » Do 9. Okt 2008, 15:02

Nun, livia, andere haben sich auch so ihre Gedanken gemacht:

http://www.epilepsiemuseum.de/alt/paulusd.html

Naja, und im dritten Himmel - was das auch immer in seinen Vorstellugen gewesen sein mag - war er ja auch schon.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon pirate23 » Do 9. Okt 2008, 15:07

nic hat geschrieben:Gaebe es nicht diesen tief verwurzelten Selbsterhaltungstrieb, in Verbindung mit der Verborgenheit Gottes, wuerde sich ja jedermann bei der erstbesten Gelegenheit kurzerhand aus dem Leben verabschieden. Und dafuer ist es offensichtlich nicht da.

Aber jetzt, wo wir endlich davon wissen, und uns schon so viele vertrauenswürdige Menschen von den Freuden des Jenseits erzählt haben, könnte man es ja auf einen Versuch ankommen lassen. Warum denn so lange warten, vielleicht sollte ich mich einfach irgendwo als Märtyrer bewerben...
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Do 9. Okt 2008, 15:41

Richard3 hat geschrieben:
Es gibt 2 Kategorien von Menschen.

Die einen sind tatsächlich überzeugt von der Kontaktnahmemöglichkeit zu Ausserirdischen oder Göttern weil sie etwas Aussergewöhnliches erleben.
Sie haben Visionen, Eingebungen oder hören Stimmen, manche fühlen sogar Berührungen.
Sie interpretieren bestimmte intrapsychische und neuronale Abläufe entsprechend und halten beispielsweise eine delirante Halluzination oder Bilder bei einem Schläfenlappen-Epilepsieanfall (möglicherweise Paulus) für eine Mitteilung eines Verstorbenen oder eines höheren Wesens.


Und es gibt Überschneidungen, d.h. betrügerische Gestörte oder gestörte Betrüger, wobei man von aussen schlecht erkennen kann, was bei wem überwiegt.

Die einen sind mehr ein Fall für die Psychatrie bzw. Neurologie, die anderen für den Staatsanwalt.

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Da werde ich mal noch eine Variante mehr aufzählen und Deine wiederlegen Richard3

Also ich werde Deine Schläfenlappen Theorie mal in die Versenkung bringen und Nr. 3 anführen.

Mal angenommen Paulus hatte ein solches Schläffenlappen Erlebnis er wurde damals Blind und dann hat Ihm Gott gesagt welche Person er aufsuchen sollte damit er wieder sehend werde und die Person die er aufsuchte war in der Lage das zu tun was der Heilige Geist Paulus gesagt hat.

Das würde nach Deiner Version heissen die Stimme die Paulus hörte führte ihn zu einem weiteren der Neurologisch oder Psychiatrisch behandelt werden sollte? Tatsache ist aber das was der Geist mitteilt eintrifft sonst ist es tatsächlich nur eine von dir beschriebener Fakt den es durchaus auch gibt.

Die Propheten hörten jeweils die Stimme Gottes und wussten zum voraus was zu tun war und wenn das Volk Israel den Prophetien folge leisteten dann traff das Wort Gott präzise so ein wie die Stimme vorausgesagt hat. Dies mehr als nur ein mal. Wer die Stimme hört und dannach auch erlebt das dies eintrifft was der Geist sagt der gehört zu der Variante 3 die eine lebendige Beziehung mit dem Allmächtigen haben.

Mose hatte eben keine neurologische Störung sondern er hat einen Auftrag gefasst der dann auch zur Vollendung kam in unzähligen Beweisen von dem der Ihm am Anfang begegnete.

Es ist ein einfaches ein Erklärungsmodell anzubringen wenn einem die Dimensionen eines Gottes fehlen dem kein Ding unmöglich ist. Da bleiben eben nur beschränkte kläglich versagende weltliche Erklärungsversuche als Alternative.

Aber der Geist des Herrn weiss was in den Bereich der Schläffenlappen Theorie gehört, was in den dämonischen Bereich was in den Bereich das sich nur einer verannt in einer Idee oder wo der Betrüger zum Vorschein kommt.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Do 9. Okt 2008, 16:05

livia hat geschrieben:
Was war denn das "Große" das Gott Dir gezeigt hat, kingchild? Und warum hat er es nicht allen gezeigt?


Also einiges sind Erlebnisse wo Gott mir den Beweis lieferte damit ich überhaupt anfangen konnte zu glauben. Hier geht es um unzählige Persönliche Beweise die mich erkennen liessen das ich es mit jemanden zu tun hatte der Macht, Autorität und Liebe besitzt die Dimensonen sprengen lässt. Seine Worte konnte ich nachprüfen das heisst ich selbst musste anfangen zu prüfen ob die Verheissungen Illusion sind oder Hand und Fuss hatten, das zum Unterschied zu der zu kurz gedachten Version von Richard3.

Livia bin ich der einzige hier im Forum dem Gott gezeigt hat das er die Wahrheit ist? Nein sicher nicht es gibt Weltweit Millionen von Menschen die Wissen wessen Stimme sie folgen und wem sie dienen.

Mt 22:37 JEsus aber sprach zu ihm: Du sollst lieben GOtt, deinen HErrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.

Wie soll der Mensch fähig sein dies zu tun wenn keine Beziehung mit dem steht den er lieben soll? Gott hat vielen gezeigt nicht nur mir :praisegod:

Aber mein Zeugnis ist eben speziell und individuell nicht vergleichbar mit anderen und dennoch sieht jeder Christ die paralellen zu seinem Zeugnis. Lediglich Theorethiker mit toter Religion und keiner Religion können das praktische nicht nach vollziehen weil ihnen eben schlicht die Praxis fehlt.

Wer keine praktischen Erfahrungen machen möchte mit Gottes Beziehung den kann man eben nicht zwingen von der Theorie in die Praxis zu wechseln weder ich will das noch unser Vater im Himmel möchte eine Beziehung unter Zwang.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Do 9. Okt 2008, 16:12

Richard3 hat geschrieben:Nun, livia, andere haben sich auch so ihre Gedanken gemacht:

http://www.epilepsiemuseum.de/alt/paulusd.html

Naja, und im dritten Himmel - was das auch immer in seinen Vorstellugen gewesen sein mag - war er ja auch schon.

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Hallo Richard3

Habe es gelesen aber habe schon geschrieben warum solche Dinge mit dem anbringen von noch ein paar Fakten wiederlegt werden können. Das bewusste oder unbewusste verschweigen solcher Fakten lassen allein solche unbewiesenen Mutmassungen/Vermutungen zu wie im Link beschrieben. Wissenschaftlich zu kurz zu griffen. Biblisch gesehen werden sogar die relevantesten Fakten einfach ausgeklammert.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Do 9. Okt 2008, 16:28

pirate23 hat geschrieben: Was für ein Widerspruch. Euer Überlebenstrieb ist doch so dermaßen künstlich verstärkt,....


Sehnst du dich nach dem Tode, Pirate23, dem ewigen Tode?


Lieber Gruss
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon pirate23 » Do 9. Okt 2008, 16:38

Robby hat geschrieben:Sehnst du dich nach dem Tode

Du meinst ob ich mental von der Vorstellung abhängig bin, nicht zu existieren, genauso wie ihr von der Vorstellung abhängig seid, endlos zu existieren? - Nein. Abhängigkeit halte ich in jeder Form für unnatürlich.

Es ist ja nun so, dass sich der Organismus schon auf ganz automatische und natürliche Weise darum kümmert, möglichst effektiv zu überleben. Anhaftendes Denken jeder Art wird diesem Vorgang ja wohl eher schaden als nützen, weil die Ziele des menschlichen Denkens eben nicht den Zielen des Körpers entsprechen.

dem ewigen Tode?

Das ist sowieso wieder einer dieser Begriffe, die erstmal geklärt werden müssten. Könnte es denn überhaupt für irgendeine Sache möglich sein, nicht zu existieren?
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