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Zu verrückt, um wahr zu sein…?

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Moderator: kingschild

Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon chrystal » Do 9. Okt 2008, 16:46

kingschild hat geschrieben:
Richard3 hat geschrieben:Nun, livia, andere haben sich auch so ihre Gedanken gemacht:

http://www.epilepsiemuseum.de/alt/paulusd.html

Naja, und im dritten Himmel - was das auch immer in seinen Vorstellugen gewesen sein mag - war er ja auch schon.

mfg Richard3


Hallo Richard3

Habe es gelesen aber habe schon geschrieben warum solche Dinge mit dem anbringen von noch ein paar Fakten wiederlegt werden können. Das bewusste oder unbewusste verschweigen solcher Fakten lassen allein solche unbewiesenen Mutmassungen/Vermutungen zu wie im Link beschrieben. Wissenschaftlich zu kurz zu griffen. Biblisch gesehen werden sogar die relevantesten Fakten einfach ausgeklammert.

God bless
Kingschild


Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass es sich bei Paulus um einen epileptischen Anfall gehandelt hat. Das mindert aber nicht seine Christus-Erfahrung oder seine Deutung dieses Anfalls.
In der Zeit Paulus galten Epileptiker als "vom Geist ergriffen", wie ja auch der Begriff Epilepsie sagt und sie wurden dementsprechend auch als besondere Menschen, die dem Heiligen näher waren, angesehen.
Paulus stand da möglicherweise zwischen den Auffassungen des Judentums und der griechisch-römischen Kultur.

Welche "Fakten" sind da denn "biblisch gesehen" ausgeklammert?

Gruß
chrystal
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Do 9. Okt 2008, 17:06

pirate23 hat geschrieben:Abhängigkeit halte ich in jeder Form für unnatürlich.


Bist du dir bewusst, wo du jeden Tag in einer Abhängigkeit von und zu jemandem oder von etwas lebst? Und seien es lediglich Naturgesetze... 8-)


Lieber Gruss
Robby
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Do 9. Okt 2008, 17:19

chrystal hat geschrieben:
Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass es sich bei Paulus um einen epileptischen Anfall gehandelt hat. Das mindert aber nicht seine Christus-Erfahrung oder seine Deutung dieses Anfalls.
In der Zeit Paulus galten Epileptiker als "vom Geist ergriffen", wie ja auch der Begriff Epilepsie sagt und sie wurden dementsprechend auch als besondere Menschen, die dem Heiligen näher waren, angesehen.
Paulus stand da möglicherweise zwischen den Auffassungen des Judentums und der griechisch-römischen Kultur.

Welche "Fakten" sind da denn "biblisch gesehen" ausgeklammert?

Gruß
chrystal


Ich habe in den Beiträgen bereits dies geschrieben.

Es war aber ein Jünger zu Damaskus mit Namen Ananias; zu dem sprach der HErr im Gesichte: Ananias! Und er sprach: Hier bin ich, HErr.
11 Der HErr sprach zu ihm: Stehe auf und gehe hin in die Gasse, die da heißet die Richtige, und frage in dem Hause Judas nach Saulus mit Namen von Tarsus; denn siehe, er betet

Ananias ist ein Zeichen das Paulus nicht allein etwas erlebt hatte und das unmöglich beide einen Epileptischen Anfall hatten der sie zusammen führte und Ananias half dann Saulus.

Wer die ganze Geschichte liest sieht schon nur mit ein wenig Logik das zahlreiche Fakten gar nicht auf Epilepsie hindeuten.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon chrystal » Do 9. Okt 2008, 19:51

Robby hat geschrieben:
pirate23 hat geschrieben:Abhängigkeit halte ich in jeder Form für unnatürlich.


Bist du dir bewusst, wo du jeden Tag in einer Abhängigkeit von und zu jemandem oder von etwas lebst? Und seien es lediglich Naturgesetze... 8-)


Lieber Gruss
Robby


Vielleicht verraten wir mal pirate23 das Geheimnis - es gibt NUR Abhängigkeit :lol: Alles hängt mit allem zusammen . ;)

Gruß
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Do 9. Okt 2008, 20:36

chrystal hat geschrieben: Vielleicht verraten wir mal pirate23 das Geheimnis - es gibt NUR Abhängigkeit :lol: Alles hängt mit allem zusammen . ;)

Gruß
chrystal


8-)
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Richard3 » Do 9. Okt 2008, 20:54

kingschild hat geschrieben:
Richard3 hat geschrieben:
Es gibt 2 Kategorien von Menschen.

Die einen sind tatsächlich überzeugt von der Kontaktnahmemöglichkeit zu Ausserirdischen oder Göttern weil sie etwas Aussergewöhnliches erleben.
Sie haben Visionen, Eingebungen oder hören Stimmen, manche fühlen sogar Berührungen.
Sie interpretieren bestimmte intrapsychische und neuronale Abläufe entsprechend und halten beispielsweise eine delirante Halluzination oder Bilder bei einem Schläfenlappen-Epilepsieanfall (möglicherweise Paulus) für eine Mitteilung eines Verstorbenen oder eines höheren Wesens.

Und es gibt Überschneidungen, d.h. betrügerische Gestörte oder gestörte Betrüger, wobei man von aussen schlecht erkennen kann, was bei wem überwiegt.

Die einen sind mehr ein Fall für die Psychatrie bzw. Neurologie, die anderen für den Staatsanwalt.

mfg Richard3


Da werde ich mal noch eine Variante mehr aufzählen und Deine wiederlegen Richard3

Also ich werde Deine Schläfenlappen Theorie mal in die Versenkung bringen und Nr. 3 anführen.

Mal angenommen Paulus hatte ein solches Schläffenlappen Erlebnis er wurde damals Blind und dann hat Ihm Gott gesagt welche Person er aufsuchen sollte damit er wieder sehend werde und die Person die er aufsuchte war in der Lage das zu tun was der Heilige Geist Paulus gesagt hat.

Tja, Kingschild, dein Text wirkt auf mich ganz anders.
Paulus sagt, Gott habe ihm gesagt.....
Das gleiche Muster findet man heute noch in der "channeling Szene".
Einer ist das Medium und damit ein Kanal zwischen einem nicht nachweisbaren Wesen und Menschen.
Du könntest z.B. mal zu Jana Haas an den Bodensee (deutsche Seite) fahren.
Für 120 € die Stunde spricht sie in deinem Namen mit Engeln und erzählt dir, was der oder die Engel - natürlich auf deutsch - gesagt haben.
Und das kannst du dann glauben oder auch nicht.

"Dich schickt der Himmel" haben wir heute noch im Sprachgebrauch - ohne dass sich jemand zuvor mit einem Ausserirdischen abgestimmt hat.


Das würde nach Deiner Version heissen die Stimme die Paulus hörte führte ihn zu einem weiteren der Neurologisch oder Psychiatrisch behandelt werden sollte? Tatsache ist aber das was der Geist mitteilt eintrifft sonst ist es tatsächlich nur eine von dir beschriebener Fakt den es durchaus auch gibt.

Die Propheten hörten jeweils die Stimme Gottes und wussten zum voraus was zu tun war und wenn das Volk Israel den Prophetien folge leisteten dann traff das Wort Gott präzise so ein wie die Stimme vorausgesagt hat.

Mit den Propheten starb auch die Stimme Gottes.
Wenn heute einer sagt, er höre Stimmen, legt man ihm wahrscheinlich eine Therapie nahe.
Meine Schwiegermutter ist seit der Geburt meiner Frau - in Schüben auftretend - schizophren. Was glaubst du mit wem sie sich alles in der depressiven Phase unterhält.
Wenn es dann ganz schlimm ist bekommt sie von meiner Frau eine Spritze.
Nach 4 Wochen sind auf wundersame Weise die Geister verstummt.


Dies mehr als nur ein mal. Wer die Stimme hört und dannach auch erlebt das dies eintrifft was der Geist sagt der gehört zu der Variante 3 die eine lebendige Beziehung mit dem Allmächtigen haben.

Mose hatte eben keine neurologische Störung sondern er hat einen Auftrag gefasst der dann auch zur Vollendung kam in unzähligen Beweisen von dem der Ihm am Anfang begegnete.

Dass die Mächtigen bis in die Neuzeit - vielleicht gehört auch der angeblich wiedergeborene George W. Bush dazu - Götter, Geister und die Sterne befragt haben, ist allgemein bekannt.
Siege werden der Gottheit zugeordnet, Niederlagen dem Fehlverhalten des Volkes.
So blieb die Gottheit immer sauber.
Die anerzogene Angst vor diesen imaginären Wesen ist auch heute immer noch so gross, dass sich alle nur trauen diese zu loben.


Es ist ein einfaches ein Erklärungsmodell anzubringen wenn einem die Dimensionen eines Gottes fehlen dem kein Ding unmöglich ist. Da bleiben eben nur beschränkte kläglich versagende weltliche Erklärungsversuche als Alternative.

Aber der Geist des Herrn weiss was in den Bereich der Schläffenlappen Theorie gehört, was in den dämonischen Bereich was in den Bereich das sich nur einer verannt in einer Idee oder wo der Betrüger zum Vorschein kommt.

God bless
Kingschild


Meine Antwort ist kursiv eingefügt.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Do 9. Okt 2008, 21:19

Hallo Robert3,

ich kann Dir einerseits folgen.....

aber doch - dann sag doch bitte mal dazu was:

Ananias ist ein Zeichen das Paulus nicht allein etwas erlebt hatte und das unmöglich beide einen Epileptischen Anfall hatten der sie zusammen führte und Ananias half dann Saulus.


Wie erklärst Du Dir dann das, dass Paulus nicht allein etwas erlebte, sondern dass er auf Ananias traf, der schon "bescheid" wusste?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Richard3 » Do 9. Okt 2008, 21:31

Hallo livia, biblische Aussagen muss man glauben - oder eben nicht, ob es nun die Geschichte mit Ananias ist, die 10 Plagen oder dass die Erde auf Säulen steht.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Do 9. Okt 2008, 21:34

Richard3 hat geschrieben:Hallo livia, biblische Aussagen muss man glauben - oder eben nicht


Ja Richard3, das stimmt schon. Es ist so. Man glaubt es oder man glaubt es eben nicht.

Was ist mir Dir? Glaubst Du an das was in der Bibel steht?

Muss man sich an einem bestimmten Punkt im Leben entscheiden, zu glauben? Auch wenn man zweifelt? Kann man etwas glauben, was man doch anzweifelt?

Bei den Säulen haben wir ja in gewisser Weise den "Beweis", dass es nicht stimmt, was die Bibel darüber aussagt. Aber wie ist es mit den anderen Dingen, die nicht beweisbar sind? Kann man sagen, dass, wenn EINE Sache nicht stimmt, alles Andere dann auch nicht stimmt?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon pirate23 » Do 9. Okt 2008, 22:45

Robby hat geschrieben:Bist du dir bewusst, wo du jeden Tag in einer Abhängigkeit von und zu jemandem oder von etwas lebst?

Körperliche Bedürfnisse und mentale Abhängigkeit sind nicht das gleiche. Das erste dient dem Überleben des Organismus, das zweite ist eine sinnlose Verschwendung von Ressourcen :) Zum Beispiel erfüllt es keinem erkennbaren Zweck, über irgendwelche Götter oder über ein Leben "nach dem Tod" zu spekulieren, ganz im Gegenteil, es bildet eine nie endende Quelle für sinnlose Probleme aller Art... :lol:


chrystal hat geschrieben:Vielleicht verraten wir mal pirate23 das Geheimnis - es gibt NUR Abhängigkeit :lol: Alles hängt mit allem zusammen

Du meinst vermutlich die buddhistische Lehre vom bedingten Entstehen, die solltest du vielleicht lieber nochmal nachlesen...
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Richard3 » Do 9. Okt 2008, 22:46

livia hat geschrieben:
Richard3 hat geschrieben:Hallo livia, biblische Aussagen muss man glauben - oder eben nicht


Ja Richard3, das stimmt schon. Es ist so. Man glaubt es oder man glaubt es eben nicht.

Was ist mir Dir? Glaubst Du an das was in der Bibel steht?

Muss man sich an einem bestimmten Punkt im Leben entscheiden, zu glauben? Auch wenn man zweifelt? Kann man etwas glauben, was man doch anzweifelt?

Bei den Säulen haben wir ja in gewisser Weise den "Beweis", dass es nicht stimmt, was die Bibel darüber aussagt. Aber wie ist es mit den anderen Dingen, die nicht beweisbar sind? Kann man sagen, dass, wenn EINE Sache nicht stimmt, alles Andere dann auch nicht stimmt?


Ich glaube so einiges, was in der Bibel steht, livia.

Vieles, was Paulus zu den Dingen des menschlichen Zusammenlebens den Gemeinden schrieb, nehme ich ihm problemlos ab.
Dass er im 3. Himmel war - allerdings schien keiner dagewesen zu sein - gehört für mich ins Reich der Phantasie oder der Epilepsie.

Auch vieles, was im jüdischen Exil z.B. unter ESRA geschrieben wurde zweifle ich nicht an.

Dass ich ein Sünder sei, der vom Stammesgott der Juden nach dem Tod bestraft werden würde - liegt für mich jenseits des Vorstellbaren.

Dass die Sonne nach der Erde geschaffen worden sei ist in meinen Augen nur Gläubigen, Ungebildeten oder Kindern bis 7 oder 8 Jahren glaubhaft vermittelbar.

Trotzdem gibt es eine nicht kleine Zahl von Menschen, die die Bibel für göttlich inspiriert, irrtumslos und unfehlbar halten.

Am gesamten vermittelten Weltbild haben nur Individuen mitgewirkt, die unseren Planeten noch nie von aussen gesehen haben.

Einen "göttlichen Überblick" kann ich da nirgens erkennen.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon chrystal » Do 9. Okt 2008, 23:10

kingschild hat geschrieben:
chrystal hat geschrieben:
Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass es sich bei Paulus um einen epileptischen Anfall gehandelt hat. Das mindert aber nicht seine Christus-Erfahrung oder seine Deutung dieses Anfalls.
In der Zeit Paulus galten Epileptiker als "vom Geist ergriffen", wie ja auch der Begriff Epilepsie sagt und sie wurden dementsprechend auch als besondere Menschen, die dem Heiligen näher waren, angesehen.
Paulus stand da möglicherweise zwischen den Auffassungen des Judentums und der griechisch-römischen Kultur.

Welche "Fakten" sind da denn "biblisch gesehen" ausgeklammert?

Gruß
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Ich habe in den Beiträgen bereits dies geschrieben.

Es war aber ein Jünger zu Damaskus mit Namen Ananias; zu dem sprach der HErr im Gesichte: Ananias! Und er sprach: Hier bin ich, HErr.
11 Der HErr sprach zu ihm: Stehe auf und gehe hin in die Gasse, die da heißet die Richtige, und frage in dem Hause Judas nach Saulus mit Namen von Tarsus; denn siehe, er betet

Ananias ist ein Zeichen das Paulus nicht allein etwas erlebt hatte und das unmöglich beide einen Epileptischen Anfall hatten der sie zusammen führte und Ananias half dann Saulus.

Wer die ganze Geschichte liest sieht schon nur mit ein wenig Logik das zahlreiche Fakten gar nicht auf Epilepsie hindeuten.


Von welcher Logik redest du ? Von deiner oder von der des Verfassers der Apostelgeschichte?

Der Verfasser der Apostelgeschichte berichtet wie sich die junge christliche Gemeinschaft trotz aller Widerstände durch den Wille Gottes ausgebreitet hat. Man vermutet, dass Lukas, der Verfasser des Lk Evangeliums auch die Apostgeschichte geschrieben hat, etwa nach dem verfassen des Evangeliums, also etwa zwischen 70 und 90. Der Bericht ist nun nicht eine Geschichte i.S. eines historischen ablaufs, sondern mit einer ganz eindeutigen Intention verfasst. Die Berufung des Paulus - sie wird drei Mal erwähnt - und die Bedeutung der Heidenmission sind die zentralen Absichten der Erzählung. Beides wird als von Gott gewollt dargestellt und so erscheint in beiden Ereignissen auch eine sogenannte parallele Offenbarung. Diese beiden Ereignisse sind Paulus und Hananias Apg 9 bzw. Ananinas und Petrus und Kornelius Apg 10.

Was nun den epiletischen Anfall von Paulus anbetrifft - ich nehme mal an, du kennst dich da kaum aus und kennst die Formen der Epilepsie nicht.

Gruß
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon pirate23 » Do 9. Okt 2008, 23:28

Hier sind wir ja gleich im richtigen Thread, was meint ihr: Welche dieser Dinge muss man unbedingt glauben, damit man (im biblischen Sinn, von was auch immer) erlöst ist?
- dass das Universum innerhalb von 6 Tagen erschaffen wurde
- dass die Erde 6000 Jahre alt ist
- dass die gesamte Menschheit von zwei Personen abstammt
- dass Eva von einer sprechenden Schlange verführt wurde
- dass alle Sprachen der Welt beim Turmbau von Babylon entstanden sind
- dass es eine globale Flut gegeben hat, in der alles Leben umgekommen ist
- dass Jona 3 Tage im Bauch eines menschenfressendes Wals überlebt hat
- dass Jesus der erwartete Messias Israels ist
- dass Jesus ohne eine menschlichen Vater gezeugt wurde
- dass Jesus übers Wasser gelaufen ist
- dass Jesus gekreuzigt wurde
- dass Jesus von den Toten zurückgekehrt ist
- dass Jesus irgendwann ("in Kürze") ein zweites Mal zurückkehren wird
- dass alle Sterne auf die Erde fallen werden
- dass ein neues Jerusalem vom Himmel heruntergeflogen kommt
Oder reicht es vielleicht auch aus zu glauben, dass irgendwann zwischen 10 v.C. und 50 n.C. in Palästina ein Mann namens Jeshua existiert hat?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Fr 10. Okt 2008, 07:29

@ Pirate23
Interessante Fragestellung, Pirat. Bin gespannt welche Antworten Du erhältst.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Fr 10. Okt 2008, 08:10

ebenfalls @pirate :) ,

gute Fragestellung. Genau DAS interessiert mich! Danke, dass Du "für mich" die Frage formuliert hast :)

Bin ebenfalls sehr gespannt auf die Antworten!
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Fr 10. Okt 2008, 08:23

@all

Ich möchte mal kurz eine Begebenheit schildern, die mir in einem Hauskreis (einer gemäßigten charismatischen Gemeinde) widerfahren ist:

An dem Abend sollte jeder der HK-Teilnehmer von seinem speziellen "Bekehrungserlebnis" berichten. Es ging reihum und eine Bekehrungsgeschichte war bombastischer und sagenhafter als die Andere. Einer der HK-Leiter berichtete davon, wie er auf einem Einsatz von "Jugend mit einer Mission" auf Hawaii noch als "Unbekehrter" teilnahm. Er war in eine Frau verliebt, die bereits gläubig war und ist daher zu diesem Einsatz mitgekommen, um ihr näher zu sein bzw. näher zu kommen. Plötzlich, nach ca. einer Woche hatte er ein Erlebnis der besonderen Art. Er war am Strand und hörte den Wellen zu, da wurde ihm leicht schwindlig und er sah plötzlich Jesus am Kreuz bildlich vor seinen "inneren" Augen und es überkam ihn ein Gefühl der großen Glückseligkeit. Er hatte Jesus gesehen und erkannt und war ab diesem Tag "bekehrt". Danach klappte es auch mit der Freundin. Sie kamen zusammen....

Nun, jeder war beeindruckt in der Runde. Danach war ich an der Reihe zu erzählen, was ich denn "erlebt" hatte und wie Jesus zu MIR gesprochen hatte. Ziemlich kleinlaut musste ich sagen, dass ich im Grunde nichts "Übernatürliches" erlebt hatte sondern durch mein Elternhaus schon immer irgendwie "gläubig" war und halt irgendwie dabeigeblieben bin. Mitleidig sahen mich alle an. Ich fühlte mich in dem Moment wie ein Christ 3. Klasse und dachte, dass bei mir etwas nicht stimmt.

Nun frage ich mich, bei WEM stimmt wirklich etwas nicht? Muss man diese Erlebnisse haben, um als Christ anerkannt zu werden und vorallem um mitreden zu können? Muss man sich mitleidig belächeln lassen, dass man nichts in der Art vorzuweisen hat? Worum geht es eigentlich?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Enggi » Fr 10. Okt 2008, 09:21

livia hat geschrieben:Nun, jeder war beeindruckt in der Runde. Danach war ich an der Reihe zu erzählen, was ich denn "erlebt" hatte und wie Jesus zu MIR gesprochen hatte. Ziemlich kleinlaut musste ich sagen, dass ich im Grunde nichts "Übernatürliches" erlebt hatte sondern durch mein Elternhaus schon immer irgendwie "gläubig" war und halt irgendwie dabeigeblieben bin. Mitleidig sahen mich alle an. Ich fühlte mich in dem Moment wie ein Christ 3. Klasse und dachte, dass bei mir etwas nicht stimmt.

Nun frage ich mich, bei WEM stimmt wirklich etwas nicht? Muss man diese Erlebnisse haben, um als Christ anerkannt zu werden und vorallem um mitreden zu können? Muss man sich mitleidig belächeln lassen, dass man nichts in der Art vorzuweisen hat? Worum geht es eigentlich?

Beim Bekehrungserlebnis geht es eigentlich darum, zu erzählen, wann und wie man Jesus in sein Leben aufgenommen hat, um ein Kind Gottes zu werden. Dabei muss man keine mystischen Erlebnisse gehabt haben. Viele meinen, es sei nicht nötig, Jesus einmal aufzunehmen, man könne das immer wieder tun. Es sei ihnen unbenommen. Die Lehre vom Bekehrungserlebnis stammt, wenn mich nicht alles täuscht, aus dem Pietismus und wird heute noch von manchen Evangelisten so vertreten, u.a. auch von Wilhelm Busch selig, und von Wilhelm Pahls. (Andere Evangelisten, wie Billy Graham und Luis Palau kenne ich eher dem Namen nach, als von ihren Predigten.)

Ich kenne eine Christin, die in meine frühere Gemeinde geht, und häufig, wenn wir miteinander sprachen, sagte sie mir auch, sie erinnere sich nicht an eine Bekehrung zu Jesus, sondern ... (was genau weiss ich nicht mehr). Da machten wir miteinander folgendes: In meiner Gegenwart bekehrte sie sich zu Jesus, und fortan war das mangelnde Bekehrungserlebnis kein Diskussionspunkt mehr, denn sie hatte jetzt eines. 8-)

Vielleicht ging es in deinem Hauskreis aber auch darum, zu erzählen, was Jesus zu dir gesagt hat, als er das letzte mal zu dir sprach. Das wäre dann durch das Reden des Heiligen Geistes zu deinem Geist geschehen. Diese Erlebnisse sind selten und müssen auch nicht unbedingt als schön erlebt werden. Es kommt eben schon ziemlich drauf an, was er sagte, und was der Anlass gewesen ist.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Enggi » Fr 10. Okt 2008, 09:31

@pirate23

Aus deiner Liste, in der es einige Missverständnisse bzw. Falschinterpretationen der Bibel hat, würde ich das auswählen, was im Römerbrief steht. Da ich dir nicht ersparen will, den Römerbrief selbst zu lesen, kann ich dir auch nicht sagen, welche mir als heilsnotwendig sofort aufgefallen sind, aber du ahnst das sowieso, weil du ja die Gabe hast, das Gras wachsen zu hören. ;)
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Enggi » Fr 10. Okt 2008, 09:35

mikeg hat geschrieben:@ Pirate23
Interessante Fragestellung, Pirat. Bin gespannt welche Antworten Du erhältst.

Wenn du noch Anglikaner wärst, was würdest du ihm antworten?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Fr 10. Okt 2008, 10:21

Richard3 hat geschrieben:Vieles, was Paulus zu den Dingen des menschlichen Zusammenlebens den Gemeinden schrieb, nehme ich ihm problemlos ab.


Ja - aber das hätte ja jeder andere auch schreiben können. Man hat aber daraus die Lehre Jesu gemacht und dass sie einzuhalten ist. Also dass Gott der eigentliche Urheber der Texte war und durch Paulus diese Dinge den Christen mitteilen wollte. Was meinst Du dazu? Siehst Du diese Schriften als göttlich inspiriert an oder einfach nur als gute Texte?

Dass er im 3. Himmel war - allerdings schien keiner dagewesen zu sein - gehört für mich ins Reich der Phantasie oder der Epilepsie.


Darunter konnte ich mir auch nie etwas vorstellen. Aber es klang gut irgendwie :shock:

Auch vieles, was im jüdischen Exil z.B. unter ESRA geschrieben wurde zweifle ich nicht an.


Das ist ja mehr geschichtlich zu sehen. Da habe ich auch weniger "Probleme".

Dass ich ein Sünder sei, der vom Stammesgott der Juden nach dem Tod bestraft werden würde - liegt für mich jenseits des Vorstellbaren.


Tja, das ist die große Preisfrage, an der alles hängt. Wir sind Sünder - von Geburt an und brauchen Vergebung, sonst sind wir verloren. So wird es gesagt und aus den Schriften herausgelesen. Wie soll man das als Mensch fassen können? Man tut doch im Grunde was man kann und lebt wie man eben kann und doch ist man ein Sünder. Man muss sich schlecht fühlen, um danach sich besser fühlen zu können, da man Vergebung empfangen hat - aber nur, wenn man das "Übergabegebet" (nach)gesprochen hat. Eine Formel, die man aufsagt und dann ist alles gut. WAS ist dann gut? Und ist es dann wirklich GUT?

Trotzdem gibt es eine nicht kleine Zahl von Menschen, die die Bibel für göttlich inspiriert, irrtumslos und unfehlbar halten.


Ja, das ist so. Aber doch wird die Bibel teilweise so unterschiedlich ausgelegt.

Am gesamten vermittelten Weltbild haben nur Individuen mitgewirkt, die unseren Planeten noch nie von aussen gesehen haben.
Einen "göttlichen Überblick" kann ich da nirgens erkennen.


Immer mehr habe ich auch meine Zweifel an diesem von Menschen aufdoktrierten Weltbild, welches seit Jahrhunderten einfach weiter übernommen wird und ich denke die frühe Kirche hat ihres dazu getan....

Aber ist etwas wahr, nur weil es seit 1700 Jahren so gesagt und geglaubt wird?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Fr 10. Okt 2008, 10:26

livia hat geschrieben: Nun frage ich mich, bei WEM stimmt wirklich etwas nicht? Muss man diese Erlebnisse haben, um als Christ anerkannt zu werden und vorallem um mitreden zu können? Muss man sich mitleidig belächeln lassen, dass man nichts in der Art vorzuweisen hat? Worum geht es eigentlich?


Liebe Livia

Ich kenne dieses Gefühl, diese Situation, die du schilderst. Bei einer Bekehrung gibt es kein Schema 08-15, das jeder erleben muss. Das ist ganz individuell. Man muss auch nicht Visionen und Erscheinungen vorzuweisen haben, sondern im Herzen die Liebe und der Glauben an Jesus Christus. mach dir also keine Sorgen :))


Lieber Gruss
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Fr 10. Okt 2008, 10:30

Richard3 hat geschrieben: Vieles, was Paulus zu den Dingen des menschlichen Zusammenlebens den Gemeinden schrieb, nehme ich ihm problemlos ab.
Dass er im 3. Himmel war - allerdings schien keiner dagewesen zu sein - gehört für mich ins Reich der Phantasie oder der Epilepsie.


hi Richard3

Es ist klar, dass wenn man der Botschaft der Bibel nicht glaubt, andere Erklärungen dafür haben muss. Dass diese schnell einmal in einem kranken Hirn oder Wahnvorstellungen erklärt werden, spricht für sich.
Es gibt keine halbe Botschaft, sondern nur das Ganze.


Lieber Gruss
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Fr 10. Okt 2008, 11:51

Enggi hat geschrieben:
mikeg hat geschrieben:@ Pirate23
Interessante Fragestellung, Pirat. Bin gespannt welche Antworten Du erhältst.

Wenn du noch Anglikaner wärst, was würdest du ihm antworten?

Nun... eigentlich nur zwei Dinge aus der Liste:
1. dass Jesus der Messias ist,
2. dass er bald zurückkehrt.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Richard3 » Fr 10. Okt 2008, 12:03

Robby hat geschrieben:
Richard3 hat geschrieben: Vieles, was Paulus zu den Dingen des menschlichen Zusammenlebens den Gemeinden schrieb, nehme ich ihm problemlos ab.
Dass er im 3. Himmel war - allerdings schien keiner dagewesen zu sein - gehört für mich ins Reich der Phantasie oder der Epilepsie.


hi Richard3

Es ist klar, dass wenn man der Botschaft der Bibel nicht glaubt, andere Erklärungen dafür haben muss. Dass diese schnell einmal in einem kranken Hirn oder Wahnvorstellungen erklärt werden, spricht für sich.
Es gibt keine halbe Botschaft, sondern nur das Ganze.


Lieber Gruss
Robby


Das ist richtig, Robby, und wenn an einer Botschaft einem zu viel Ungeniessbares ist, kann man sie eben nicht schlucken.

@livia
Wie Robby schon schrieb, es gibt nur das Ganze.
Und ob man das Ganze als Gesamtpaket zu glauben vermag oder nicht - die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

Die meisten nehmen das an, was in ihrem Kulturkreis "im Angebot" ist.
Deswegen werden meist aus Buddhisten wieder Buddhisten, aus Muslimen wieder Muslime und aus Christen wieder Christen und bleiben in der Regel in der elterlichen Denomination. Prägung nennt man so etwas.
Und aus diesen meist aus der Kindheit stammenden Denkmustern kommt man - je länger und je intensiver man sich in diesem Gedankengebäude eingerichtet hat - desto schwerer bis gar nicht wieder raus.
Es entsteht eine psychische Abhängigkeit.

Ich glaube kaum, dass Robby es schaffen würde, 1 Jahr lang alles Religiöse in seinem Leben auf Eis zu legen.
Und das ist bei einem Alkoholiker bezüglich Alkohol ähnlich.

mfg Richard3
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Fr 10. Okt 2008, 12:33

Robert3 hat geschrieben:Die meisten nehmen das an, was in ihrem Kulturkreis "im Angebot" ist.


Ja, das ist wohl wahr. Also könnte man doch sagen, dass es DIE einzige allgemeingültige Wahrheit nicht gibt, oder? Und dass der Gott des Christentums (mit all seinen Lehren) genauso "wahr" ist, wie der Gott der Moslems, Hindus etc., oder?

Es entsteht eine psychische Abhängigkeit.


Das kenne ich leider nur zu gut. Das Schlimmste dabei ist die Unfreiheit. Jedenfalls sollte man nicht blind etwas übernehmen oder nachahmen. Man muss selbst überzeugt sein. Und dann den Weg gehen. So oder so. Dann ist man wirklich frei glaube ich.

Und ob man das Ganze als Gesamtpaket zu glauben vermag oder nicht - die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.


Nur - dass an dieser "Entscheidung", also zu glauben oder nicht zu glauben unter Umständen eine ewige Verdammnis dabei herauskommt, die die Christen verkünden..... :shock:

Ich frage mich, was wäre, wenn es diese "Hölle" im Christentum nicht gäbe, also wenn sie nicht verkündigt würde? WO wäre das Christentum dann? Wie wäre es um das Christentum dann bestellt? Das würde mich wirklich mal interessieren. Kann man sich das Christentum ohne einen "Höllenglauben" vorstellen? Hängt dies unbedingt zusammen? WAS ist die Kernaussage des Christentums? WORUM geht es?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Fr 10. Okt 2008, 13:10

Richard3 hat geschrieben: Ich glaube kaum, dass Robby es schaffen würde, 1 Jahr lang alles Religiöse in seinem Leben auf Eis zu legen.
Und das ist bei einem Alkoholiker bezüglich Alkohol ähnlich.

mfg Richard3


Hi Richard

Der Vergleich mit Alkohol ist unlauter und ich bitte dich, etwas zu mässigen. Ein Alkoholiker ist krank, ein Christ wird durch die Beziehung zu Jesus gesund (auf jeden Fall seelischer Natur).


Lieber Gruss
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Fr 10. Okt 2008, 13:19

Robby hat geschrieben:Es ist klar, dass wenn man der Botschaft der Bibel nicht glaubt, andere Erklärungen dafür haben muss. Dass diese schnell einmal in einem kranken Hirn oder Wahnvorstellungen erklärt werden, spricht für sich.

Hi Robby,
Von wem sprichst Du eigentlich wenn du von "krankem Hirn" und "Wahnvosrstellungen" schreibst?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon chrystal » Fr 10. Okt 2008, 13:41

livia hat geschrieben:
Robert3 hat geschrieben:Die meisten nehmen das an, was in ihrem Kulturkreis "im Angebot" ist.


Ja, das ist wohl wahr. Also könnte man doch sagen, dass es DIE einzige allgemeingültige Wahrheit nicht gibt, oder? Und dass der Gott des Christentums (mit all seinen Lehren) genauso "wahr" ist, wie der Gott der Moslems, Hindus etc., oder?

Auf der Ebene der Menschen und der Gemeinschaften mit Menschen ist das wahr, im Sinne einer wechselseitigen Übereinkunft. Aber wahr ist auch, dass es eine transzendente Erfahrung gibt, die über diese Ebene hinausweist. Und da gehen immer wieder Einzelne voraus, wie Jesus.

Das kenne ich leider nur zu gut. Das Schlimmste dabei ist die Unfreiheit. Jedenfalls sollte man nicht blind etwas übernehmen oder nachahmen. Man muss selbst überzeugt sein. Und dann den Weg gehen. So oder so. Dann ist man wirklich frei glaube ich.
Man ist erst wirklich frei, wenn man immer wieder bereit ist, das, wovon man überzeugt ist, aufzugeben und sich neu überzeugen zu lassen.

Nur - dass an dieser "Entscheidung", also zu glauben oder nicht zu glauben unter Umständen eine ewige Verdammnis dabei herauskommt, die die Christen verkünden..... :shock:

Ich frage mich, was wäre, wenn es diese "Hölle" im Christentum nicht gäbe, also wenn sie nicht verkündigt würde? WO wäre das Christentum dann? Wie wäre es um das Christentum dann bestellt? Das würde mich wirklich mal interessieren. Kann man sich das Christentum ohne einen "Höllenglauben" vorstellen? Hängt dies unbedingt zusammen? WAS ist die Kernaussage des Christentums? WORUM geht es?


Das ist z.B. eine Überzeugung, die man aufgeben muss. Für mich gibt es diese Hölle nicht. Für mich gibt es das unendliche Erbarmen Gottes und ich vertraue darauf, dass ich da nicht herausfalle - und ich versuche anderen dieses Vertrauen auch zu vermitteln. Dieses Vertrauen ist aber nicht blind. Mir gegenüber bin ich zutiefst mißtrauisch, denn ich weiss um meine Irrtümer.
Im Angesicht Gottes wird alles, was nicht Gott ist ausgelöscht und das auf Ewigkeit - also das ist für mich eine Frohe Botschaft. Ich glaube auch, dass es niemanden gibt, der nicht mit Gott verbunden ist, ob er es weiss oder nicht. Und wenn er Gott ablehnt, dann ist dies immer nur eine bestimmte Vorstellung von Gott. Niemand hat Gott je gesehen - wir haben alle nur Vorstellungen von Gott - für diese Vorstellungen sind wir aber verantwortlich - in jedem Fall, wenn wir an einen Gott glauben.

Gruß
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon pirate23 » Fr 10. Okt 2008, 13:51

Enggi hat geschrieben:Aus deiner Liste, in der es einige Missverständnisse bzw. Falschinterpretationen der Bibel hat

Ob eine bestimmte Interpretation nun falsch oder richtig ist, kann ich leider nicht entscheiden, dazu fehlt mir wohl die besondere Unterstützung des heiligen Pneuma. Deshalb habe ich versucht, die Aussagen möglichst allgemein zu halten.


1. dass Jesus der Messias ist,
2. dass er bald zurückkehrt

Reicht auch eine abgekürzte Version aus?
1. Jesus war ein Messias von mehreren
2. zurückkehren wird er mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 0,00025.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Fr 10. Okt 2008, 14:16

mikeg hat geschrieben:
Robby hat geschrieben:
Richard3 hat geschrieben: Vieles, was Paulus zu den Dingen des menschlichen Zusammenlebens den Gemeinden schrieb, nehme ich ihm problemlos ab.
Dass er im 3. Himmel war - allerdings schien keiner dagewesen zu sein - gehört für mich ins Reich der Phantasie oder der Epilepsie.


hi Richard3

Es ist klar, dass wenn man der Botschaft der Bibel nicht glaubt, andere Erklärungen dafür haben muss. Dass diese schnell einmal in einem kranken Hirn oder Wahnvorstellungen erklärt werden, spricht für sich.
Es gibt keine halbe Botschaft, sondern nur das Ganze.


Lieber Gruss
Robby

Hi Robby,
Von wem sprichst Du eigentlich wenn du von "krankem Hirn" und "Wahnvosrstellungen" schreibst?


Hi Mikeg

In diesem Kontext verstehst du, was ich meinte?


Lieber Gruss
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon mikeg » Fr 10. Okt 2008, 14:23

Robby hat geschrieben:
mikeg hat geschrieben:
Robby hat geschrieben:Es ist klar, dass wenn man der Botschaft der Bibel nicht glaubt, andere Erklärungen dafür haben muss. Dass diese schnell einmal in einem kranken Hirn oder Wahnvorstellungen erklärt werden, spricht für sich.
Es gibt keine halbe Botschaft, sondern nur das Ganze.

Von wem sprichst Du eigentlich wenn du von "krankem Hirn" und "Wahnvosrstellungen" schreibst?

In diesem Kontext verstehst du, was ich meinte?

Willst Du sagen, dass ein Hirn dann krank ist, wenn es nicht an die Botschaft der Bibel glaubt und sich dafür einen Ersatz schafft?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Robby » Fr 10. Okt 2008, 17:46

mikeg hat geschrieben: Willst Du sagen, dass ein Hirn dann krank ist, wenn es nicht an die Botschaft der Bibel glaubt und sich dafür einen Ersatz schafft?


Nein, das sei ferne! Richard3 hat die Erscheinung Gottes bei Paulus als mögliche Epilepsie dargestellt. Daraufhin antwortete ich, dass wenn man der Bibel nicht glaubt, mögliche Erklärungen suchen müsse für solche Ereignisse, eben indem man Krankheiten oder Wahnvorstellungen den jewiligen Gottesmännern unterstellt. Verstehst du jetzt?


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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon Enggi » Fr 10. Okt 2008, 18:44

mikeg hat geschrieben:
Enggi hat geschrieben:Wenn du noch Anglikaner wärst, was würdest du ihm antworten?

Nun... eigentlich nur zwei Dinge aus der Liste:
1. dass Jesus der Messias ist,
2. dass er bald zurückkehrt.

Ich hätte folgende zwei genommen
1. Jesus wurde gekreuzigt
2. Er ist auferstanden
Diese zwei sind für mich die zentralen Aussagen des neuen Bundes. Die anderen gehören schon auch dazu, denn ohne dass er der Messias ist, hätten auch meine beiden wenig Sinn. Dass er wiederkommt ist die Hoffnung, die uns ausharren hilft.
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Fr 10. Okt 2008, 18:53

Richard3 hat geschrieben:... biblische Aussagen muss man glauben - oder eben nicht, ob es nun die Geschichte mit Ananias ist, ....

mfg Richard3


Richard3

Tatsache ist das Du einen Post gemacht hat der Epilepsie vermutet und dann wird dieser dadurch wiederlegt das Ananias noch im Zusammenspiel mit Paulus Erlebnis stand. 3 Abschnitte weiterlesen in der Bibel und die Menschliche Theorie liegt am Boden.

Wenn dann die Argumente schon wieder flach sind dann folgt dann entweder es sind geschriebene Märchen, Übersetzungsfehler, erfundene Geschichten um die Menschen bei der Stange zu halten.

Diejenigen die heute Zeugnisse geben werden dann wieder als Leute eingestuft die eine Behandlung nötig haben und somit steht die Erklärung für alle Phänomene die unzähligen Christen immer und immer wieder passieren. So schliesst sich der Kreis und man braucht sich nicht damit auseinander zu setzen ob doch vielleicht etwas mehr dahinter stecken könnte.


Aber der Geist den Paulus inspirierte kennen einige und andere glauben er habe sein Leben einem Märchen geopfert. Die erste Version ist erkennen, die zweite reiner Glauben ohne Fundament.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Fr 10. Okt 2008, 19:08

livia hat geschrieben:
Nun frage ich mich, bei WEM stimmt wirklich etwas nicht? Muss man diese Erlebnisse haben, um als Christ anerkannt zu werden und vorallem um mitreden zu können? Muss man sich mitleidig belächeln lassen, dass man nichts in der Art vorzuweisen hat? Worum geht es eigentlich?


Hoi Livia

Mein Vater hat im Wort geforscht bis er eines Tages zur Entscheidung fand dies muss die Wahrheit sein worauf er die nötigen Schritte unternahm und mit seinem Willen Jesus nachfolgte.

Ich habe Gott auf übernatürliche Weise unzählige male erlebt.

Ich kenne Glaubensgeschwister die erlebten ähnliches aber nicht das gleiche wie ich.

Ich kenne aber auch solche die den Weg gefunden haben wie mein Vater.

Was ich aber bei beiden erkenne ist die Liebe zu Gott dem Vater und das sie bereit sind den Weg mit Ihm zu gehen.

Dein Weg der Gott mit Dir hat wird der Richtige sein und fange ja nicht an etwas zu wollen was andere haben wenn Gott vielleicht einen anderen Weg für Dich hat.

Es gibt Menschen wie ich denen muss Gott einen grösseren Wink mit dem Zaunpfahl geben damit sie aus der Blindheit wieder austreten können. Erinnere Dich was für ein Hardcore Christenverfolger Saulus war, auch er brauchte ein wenig mehr eingreifen Gottes damit er erkannte.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Fr 10. Okt 2008, 19:24

pirate23 hat geschrieben:Hier sind wir ja gleich im richtigen Thread, was meint ihr: Welche dieser Dinge muss man unbedingt glauben, damit man (im biblischen Sinn, von was auch immer) erlöst ist?
- dass das Universum innerhalb von 6 Tagen erschaffen wurde
- dass die Erde 6000 Jahre alt ist
- dass die gesamte Menschheit von zwei Personen abstammt
- dass Eva von einer sprechenden Schlange verführt wurde
- dass alle Sprachen der Welt beim Turmbau von Babylon entstanden sind
- dass es eine globale Flut gegeben hat, in der alles Leben umgekommen ist
- dass Jona 3 Tage im Bauch eines menschenfressendes Wals überlebt hat
- dass Jesus der erwartete Messias Israels ist
- dass Jesus ohne eine menschlichen Vater gezeugt wurde
- dass Jesus übers Wasser gelaufen ist
- dass Jesus gekreuzigt wurde
- dass Jesus von den Toten zurückgekehrt ist
- dass Jesus irgendwann ("in Kürze") ein zweites Mal zurückkehren wird
- dass alle Sterne auf die Erde fallen werden
- dass ein neues Jerusalem vom Himmel heruntergeflogen kommt
Oder reicht es vielleicht auch aus zu glauben, dass irgendwann zwischen 10 v.C. und 50 n.C. in Palästina ein Mann namens Jeshua existiert hat?


Also noch einmal für alle die Gott noch nicht kennen streicht einfach mal alles was Pirate23 aufzählt.

Dann versucht zu verstehen das erste Gebot! Wer das richtig versteht wird das andere früher oder später auch begreifen.

Um dies zu können braucht man die richtige Beziehung wer die findet dem wird alles andere dazu getan.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Fr 10. Okt 2008, 19:28

Robby hat geschrieben:
livia hat geschrieben: Nun frage ich mich, bei WEM stimmt wirklich etwas nicht? Muss man diese Erlebnisse haben, um als Christ anerkannt zu werden und vorallem um mitreden zu können? Muss man sich mitleidig belächeln lassen, dass man nichts in der Art vorzuweisen hat? Worum geht es eigentlich?


Liebe Livia

Ich kenne dieses Gefühl, diese Situation, die du schilderst. Bei einer Bekehrung gibt es kein Schema 08-15, das jeder erleben muss. Das ist ganz individuell. Man muss auch nicht Visionen und Erscheinungen vorzuweisen haben, sondern im Herzen die Liebe und der Glauben an Jesus Christus. mach dir also keine Sorgen :))


Lieber Gruss
Robby


Da bin ich froh Robby das Gott bei Dir auch nicht 08-15 gewirkt hat :praisegod:

AMEN

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon livia » Fr 10. Okt 2008, 19:49

chrystel hat geschrieben:Im Angesicht Gottes wird alles, was nicht Gott ist ausgelöscht und das auf Ewigkeit - also das ist für mich eine Frohe Botschaft.


Was meinst Du denn mit "ausgelöscht"? Und was meinst Du mit "nicht in Gott sein"? Und warum ist DAS dann eine frohe Botschaft für Dich?

Ich glaube auch, dass es niemanden gibt, der nicht mit Gott verbunden ist, ob er es weiss oder nicht. Und wenn er Gott ablehnt, dann ist dies immer nur eine bestimmte Vorstellung von Gott.


Das was Du hier schreibst widersprich doch dem, was Du oben geschrieben hast, dass alles was nicht Gott ist ausgelöscht wird, oder verstehe ich Dich hier falsch?
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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon kingschild » Fr 10. Okt 2008, 20:19

chrystal hat geschrieben:
Was nun den epiletischen Anfall von Paulus anbetrifft - ich nehme mal an, du kennst dich da kaum aus und kennst die Formen der Epilepsie nicht.

Gruß
chrystal


Nein, ich kenne nur einen Menschen der solche Anfälle hat und ich war mal dabei. Er viel zu Boden schäumte aus dem Mund und die Ehefrau musste ihm eine Holz zwischen die Zähne stecken damit er sich nicht auf der Zunge verbeisst.

Aber mir sind noch nie zwei Eptileptiker begegnet wie sie die Apostelgeschichte beschreibt oder gleich ein ganze Volk von Epilptikern. Der eine wurde Blind und hörte die Stimme. Der andere hörte die Stimme was der blinde erlebt hat, das er blind sei, wie er heisst, wo er zu finden sei und er konnte ihn wieder so sehend machen , wie die Stimme Gottes es vorausgesagt hat.

Was ich aber schon zu hauf selbst erlebt habe sind Erlebnisse wie die Bibel sie beschreibt und ich kenne viele Menschen die ähnliches erlebt haben wie ich. Zudem lese ich das die Bibel voll ist von solchen Erlebnissen und das lässt für mich nur ein Schluss zu Gott lebt und nicht es sind alles psychisch kranke und Eptileptiker. Nach dem sprechen Gottes ist meist noch etwas da das man prüfen kann und wenn dies eintrifft weiss man das es eben mehr war als eine Illusion. Da kommt sogar Gewissheit auf das man das richtige gehört hat weil eintrifft was Gott voraus sagt. Manchmal kann man das selber nachprüfen manchmal sind es eben Erlebnisse so wie die des Saulus/Ananias. Die Juden wussten von den Propheten zu denen Gott sprach, wann Jericho und unter welchen Bedingungen fallen wird und welch Wunder die Juden erkannten beim blasen in die Hörner nach sieben Tagen Stadt umkreisen das Ihre Propheten keine Anfälle hatten, vorallem keine Epileptischen. :tongue:

Wer so hört, folgt und dann noch sieht/erlebt kann gewiss sein das er ganz bestimmt der Stimme des Allmächtigen folgt.

Diese Logik hat klare Definitionen und die stammen nicht von mir.

Gott spricht, der Mensch befolgt/glaubt, das was gesprochen wurde trifft ein, das nennen wir Christen Wunder. Es gibt persönliche und eben solche wo mehrere Personen gleichzeitig involviert sind.

Wenn eine Erscheinung keinen Sinn ergibt, keine Zusammenhänge mit dem Wort Gottes erkennbar sind, die Worte nicht eintreffen, sie falsche Frucht bringen, sie Wahnsinnig machen dann hat es einen andern Ursprung vielleicht auch eine Krankhaften, das gibt es verschiedene Erklärungen dafür auch die Bibel erwähnt da noch einige.

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Re: Zu verrückt, um wahr zu sein…?

Beitragvon chrystal » Fr 10. Okt 2008, 20:45

livia hat geschrieben:
chrystel hat geschrieben:Im Angesicht Gottes wird alles, was nicht Gott ist ausgelöscht und das auf Ewigkeit - also das ist für mich eine Frohe Botschaft.


Was meinst Du denn mit "ausgelöscht"? Und was meinst Du mit "nicht in Gott sein"? Und warum ist DAS dann eine frohe Botschaft für Dich?

Ausgelöscht heißt es existiert nicht - bereits jetzt ist auch alles in Gott, aber wie sehen dies nicht, sondern sehen uns getrennt oder außerhalb von Gott, als eigenständige Wesen. Daher haben wir Vorstellungen über uns und über Gott. Wenn wir dann ganz im Angesichts Gottes sein werden, dann gibt es keine Vorstellungen mehr - weder über uns, noch über Gott. Wir sind ganz in Gottes Wesen und da kann nichts existieren, was nicht Gott ist. Wenn das keine frohe Botschaft ist - was ist sie dann?
livia hat geschrieben:
chrystel hat geschrieben:Ich glaube auch, dass es niemanden gibt, der nicht mit Gott verbunden ist, ob er es weiss oder nicht. Und wenn er Gott ablehnt, dann ist dies immer nur eine bestimmte Vorstellung von Gott.


Das was Du hier schreibst widersprich doch dem, was Du oben geschrieben hast, dass alles was nicht Gott ist ausgelöscht wird, oder verstehe ich Dich hier falsch?

Wo siehst du denn einen Widerspruch? Der besteht doch nur in dem, was sich jemand über Gott denkt, also welche Vorstellungen jemand von Gott hat. Von Gott aus gesehen, bricht die Verbindung niemals ab, das wird ja so schön im Gleichnis vom verlorenen Sohn geschildert. Wir können uns zwar in unserer Welt verlieren, können auch Gott verlieren, können auch glauben, dass Gott nicht existiert, aber wir gehen durch unser sterbliches Leben immer auf Gott hin und dann kommen wir wieder dort an,an den Ausgangspunkt.

Gruß
chrystal
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