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Trennung von Gott ?

Unterstützung und Diskussion zu persönlichen Fragen, Problemen und Nöten

Moderator: kingschild

Trennung von Gott ?

Beitragvon MX2 » So 25. Jan 2009, 00:19

Hm, ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.
Stendig bin ich wegen meine Schuldgefühlen geplagt und komme Gott einfach nicht neher.
Früher wahr das anders, ich wahr immer mit Gott und so beschäftigt und meine schlimmen Erlebnisse wahren wie weck.

Es ist so das ich mal eininge meiner sünden richtig schlimm finde und dann wieder nicht.
Das hat damit zutun ob ich negatif denke oder nicht, halt nach dem was in meine leben passiert.

Wenn mal in die Vergangenheit blicke sehe ich mich mal als unschuldiges lam und dan später als schlimmer Sünder.

Das geht ständig so, mal geht mir schlecht mal nicht.

Ich stelle mir oft die Frage ob Gott mir vergeben hat oder nicht.

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll, wenn ich die Bibel les und dies Drohungen an die Sünder lese wir mir ganz schlecht und ich hör wieder auf zu lesen, mal geht es mir wieder besser und ich les die wieder.

Ein User aus diesen Forum hat mir sogar mal die Hölle angedeutet, und einer hat gesagt das ich kein Christ bin und von Teufel becherst werde.

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. :(

Ich hab hier auch im Forum Mist gebaut, das macht mir auch große Sorgen.
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Re: Trennung von Gott ?

Beitragvon Schoham » So 25. Jan 2009, 04:53

Erinnerungen an die Vergangenheit und Angst vor der Zukunft - beides kann uns die Freude am HERRN rauben.

Jesus Christus möchte dir Heute begegnen in deiner Gegenwart.

Liebst du deinen Gott - möchtest du Ihn lieb haben? Ganz Ihm gehören? In allem Seinen Willen tun? Dann glaube Seinem Wort mehr als allen Stimmen der Welt - des Teufels - dir selbst und was dich sonst noch von Gott trennen will. Bekenne Ihm deine Sünden - das was dich belastet und bitte Ihn um Vergebung und danke Ihm für Seine Gnade. Schau nicht zurück - schau nach vorne und nach oben.

Dein Erlöser hat dich lieb. :praise:
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Re: Trennung von Gott ?

Beitragvon Yehudit » Mo 26. Jan 2009, 14:53

Jesus ist vor ca. 2000 Jahren am Kreuz qualvoll gestorben; für Dich und mich, für jede einzelne Sünde, die wir und jeder von uns begangen haben, hat er damit bezahlt, mit seinem kostbarem Leben.
Unsere Aufgabe ist es eigentlich nur, unsere Sünden, die wir erkennen, zu ihm ans Kreuz zubringen und ihn ehrlich um Vergebung zu bitten. Dann sind unsere Schandflecken ausradiert.
Und wenn du dir selber nicht vergeben kannst, dann bitte Jesus, dass er dir dabei hilft, denn das sind immer wieder Schuldzuweisungen vom Teufel, der dich die Erlösungstag Jesu vergessen lassen will.

Viel Kraft und Mut wünscht dir :umarm:

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Re: Trennung von Gott ?

Beitragvon Rammsteinchen » Di 27. Jan 2009, 22:12

Hallo MX2,

du schreibst, dass du früher mit gott beschäftigst warst und damals die schlimme erlebnisse wie weg waren. das zeigt eigentlich die ganze lösung in deiner situation auf. wenn wir uns auf gott konzentrieren, dann ist es einfach so, dass wir uns wohl und angenommen fühlen, aber sobald wir uns näher mit uns selber auseinandersetzen, kommen all diese schrecklichen zweifel und wir hinterfragen gott, wieso er uns schlechte menschen überhaupt annimmt. ich bin auch öfters in der situation, wie du sie beschreibst und es bricht dann eine ganze reihe an hinterfragungen auf mich nieder. zuerst hinterfrage ich mich selber, danach gott. es ist immer dasselbe!

als es mir einmal ziemlich schlecht ging, da zeigte mir gott ein bild: ich sah ganz viele soldaten im himmel marschieren und ich wollte mich eigentlich zu ihnen hingesellen. doch plötzlich bemerkte ich, dass die soldaten ja in der luft marschierten und ich konzentrierte mich auf den boden, der so weit entfernt war. in dem moment fing ich an zu fallen und gott sagte zu mir: du konzentrierst dich auf das fallen (versagen) und nicht auf jesus. konzentriere dich auf jesus und du wirst den sieg erringen.

wir werden immer versagen und uns schlecht fühlen, wenn wir uns auf unsere eigenen ideen und verhaltensweisen konzentrieren. aber gerade darum haben wir ja auch jesus, er ist gekommen um uns zu erlösen und um das zentrum unseres lebens zu werden, weil gott weiss genau, das wir alleine zu nichts fähig sind. ich weiss nicht wo du in deiner vergangenheit überall versagt hast, aber glaube mir, keine sünde ist zu gross als das sie jesus nicht schon am kreuz für dich getragen hätte :umarm: auch ich habe schlimme sachen begangen, die sich immer wieder in meine gedanken drängen wollen, aber ich bin am lernen, in diesen situationen standhaft zu sein und auf die vergebung gottes zu vertrauen. es ist natürlich nicht immer einfach, aber wenn ich mich dann auf jesus und seine stärke konzentriere, dann klappt es ganz gut ;)

versuche aber auch nicht, dich selber zum heil zu führen oder dich selber zu verändern. in meinen selbst-anklage-zeiten habe ich es meistens so, das mir tausend dinge in den sinn kommen, die gott an mir verändern könnte, oder die mir nicht passen. dann versuche ich es selber zu machen und jedes mal versage ich dann so fürchterlich, dass mir wieder bewusst wird, wie sinnlos so ein abrackern ohne jesus ist. ich habe einmal ein buch gelesen, in dem jesus etwas zu einem mann sagt, der sich in seiner gegenwart so klein und unbedeutend vorkam, dass er sich nur mühsam auf die worte von jesus konzentrieren konnte:

..."Du hast tatsächlich meinen Ärger gespürt, als du anfingst, auf dich zu sehen. Genau diesen Ärger hatte ich verspürt, als Moses anfing, sich darüber zu beschweren, wie unzulänglich er war. Das offenbart nur, dass du dich selber mehr anschaust als mich- was der Hauptgrund dafür ist, warum ich nur so wenige aus meinem Volk dazu gebrauchen kann, die Pläne auszuführen, die ich so gerne umsetzen will. Diese falsche Demur ist tatsächlich die Form von Stolz, die den Sündenfall den Menschen verursachte. Adam und Eva begannen sich unzulänglich zu fühlen; sie sollten mehr sein, als ich für sie vorgesehen hatte. Sie nahmen selber das Heft in die Hand, die zu werden, die sie sein sollten. Du kannst niemals selber dafür sorgen, der zu sein, der du sein sollst- du musst mir vertrauen, dass ich dich in den verwandle, der du sein sollst!"...

MX2 hat geschrieben:Ein User aus diesen Forum hat mir sogar mal die Hölle angedeutet, und einer hat gesagt das ich kein Christ bin und von Teufel becherst werde.


was macht für dich den einen christ aus? alles was jesus von uns erwartet ist glaube, mehr nicht:

“Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde”. (Johannes-Evangelium, Kap. 3, Verse 16 + 17).

siehste? der an ihn glaubt :comeon: nicht der eine sündlose vergangenheit hat, der nie versagt hat, der immer brav war, der keine sexuelle unzucht getrieben hat etc. nein, einfach "der an ihn glaubt"! wenn du also an jesus, den sohn gottes glaubst, dann musst du dir auch keine sorgen machen, ob du überhaupt ein christ bist etc. wie sagt man so schön, wer glaubt wird selig...
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Re: Trennung von Gott ?

Beitragvon Grasy » Di 27. Jan 2009, 23:07

MX2 hat geschrieben:Ich stelle mir oft die Frage ob Gott mir vergeben hat oder nicht.

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll, wenn ich die Bibel les und dies Drohungen an die Sünder lese wir mir ganz schlecht und ich hör wieder auf zu lesen, mal geht es mir wieder besser und ich les die wieder.


Ich denke das ist gar kein so schlechtes Zeichen MX2. Wenn uns Gott einfach dort zufrieden lassen würde wo wir sind und uns unser Zustand gar nicht kümmern täte wäre es eher bedenklich. Wenn wir andererseits meinten so schlimm stünde es gar nicht um uns und wir könnten darüber hinaus noch fromm vor anderen dastehen wäre es auch bedenklich. Ich meine Rammsteinchen hat es hier schon auf den Punkt gebracht. Es geht um Jesus Christus. Wir haben das ewige Leben nicht verdient. Du nicht und ich auch nicht. Aber Jesus hat. Wenn ich auf mich selbst baue ist es gar nicht so verkehrt wenn mir schlecht wird. So lange ich nicht verstanden habe daß ich (aus mir selbst) hoffnungslos verloren bin aber ich trotzdem einen gewaltigen Grund habe auf den ich hoffen, auf den ich bauen kann (Jesus Christus!) - wo selbst für mich Hoffnung ist (auch wenn es manchmal so aussähen würde wie wenn eine so alte Frau wie Sarah niemals mehr einen Isaak bekommen würde), so lange sollten mich solche Bibelstellen auch wirklich aufscheuchen.

"Da das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann denn selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich." (Mt 19:25-26 - Lut1912)

"Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen, daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind, wie denn geschrieben steht: »Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer. Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach Gott frage." (Röm 3:8-11 - Lut1912)

"Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist, welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum." (Röm 3:23-26 - Lut1912)


Mfg,
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Re: Trennung von Gott ?

Beitragvon Reginald 32 » Mi 28. Jan 2009, 22:26

Lieber MX2.
Der junge Martin Luther hatte das gleiche Problem wie Du. Nach der Lehre der katholischen Kirche und seines Ordens kasteite und schlug er sich und "büßte" bis zum Umfallen, ohne den Frieden der Seele zu finden. Und warum? Er hatte letztlich die falsche Vorstellung von Gott und seiner Gerechtigkeit, die ihn seine Kirche lehrte, für wahr und richtig gehalten. Frieden fand er erst, als er im Römerbrief las (Röm. 3:28 + 5:1 waren seine Schlüsseltexte), dass eigene Anstrengung ins Verderben führt. "Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren, es streit' für uns der reechte Mann, den Gott selbst hat erkoren." heißt es in seinem Lied "Ein feste Burg ist unser Gott".

Diese Gewissheit der Erlösung kannst Du nicht irgendwie als Kribbeln oder Verzückung spüren, das musst Du glauben und jeden Tag aufs neue glauben. Jeden Tag darfst Du Dir aufs Neue von Gott Kraft erbitten, in diesem Glauben zu Seiner Ehre zu leben, und allmählich wird Christus in Dir und Deinem Wesen sichtbar werden..Satan versucht natürlich, uns ständig vor Augen zu halten, wie schlecht und unwürdig wir sind und wie hart und fast nicht erfüllbar Gottes Forderungen sind. Aber das macht er nur, um Gott in unsern Augen schlecht zu reden, damit wir nur ja nicht unseren Kopf in Jesu Schoß legen und uns von Ihm Frieden schenken lassen. So lange er uns quält, hat er Macht über uns. Ein prophetisches Wort aus der Neuzeit sagt: So lange, wie wir Jesu Hand fest halten, ist Satan selbst dem schwächsten Glied in der Reihe der Kinder Gottes gegenüber völlig machtlos.

Ich möchte Dir Mut machen, aber Du musst Dir auch selbst jeden Tag sagen, was in Röm. 8: 31-39 steht. Noch besser: Lerne es auswendig!.
Mit diesem Bibelspruch möchte ich gerne einmal beerdigt werden.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Trennung von Gott ?

Beitragvon MX2 » Mi 20. Jan 2010, 19:38

Ich danke für eueren lieben Beiträge. Das alles hat sich schon gebessert.
Ich habe weniger Höllen angst. Mir sind fast alle Ängste entnommen.

Geholfen hat mir sehr der Römer und Khorinther brief. Und natürlch mein uter Freund Ashur.
Der ist hier auch im Forum.
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Re: Trennung von Gott ?

Beitragvon Remo » Fr 22. Jan 2010, 12:20

Hallo lieber MX2
Es ist schön zu hören, dass es dir besser/gut geht! - auch mir haben just die Römer-/Korinther-Briefe geholfen, zu Gott zu finden, und seine Gnade zu erfahren.
Offenbar wirken diese Schriften besonders erlösend :praisegod: :angel:

Grüsse
Gott ist nicht, weil der Mensch glaubt. Der Mensch kann glauben, weil Gott ist.
Der Mensch ist und kann, was Gott ihm gibt, und ohne Gott ist und kann der Mensch nichts.

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