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Zum Arzt gehen - eine Sünde?

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Moderator: kingschild

Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon Taube » Do 30. Apr 2009, 08:33

Enggi

Der Thread Titel heisst ja "Zum Arzt gehen - eine Sünde?" Wie siehst Du das jetzt, wenn ich z.B. in die TCM Arztpraxis gehe, oder zum homöopathischen Arzt? ...wenn auch beide Dr. med. FMH sind?
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon Enggi » Do 30. Apr 2009, 17:31

Taube hat geschrieben:Enggi

Der Thread Titel heisst ja "Zum Arzt gehen - eine Sünde?" Wie siehst Du das jetzt, wenn ich z.B. in die TCM Arztpraxis gehe, oder zum homöopathischen Arzt? ...wenn auch beide Dr. med. FMH sind?

Die traditionelle chinesische Medizin beruht auf einem Menschenbild, welches ich nicht kenne, ich kann deshalb nichts über die TCM sagen.

Homöopathie ist meines Wissens reine Zauberei und für Christen deshalb verboten. Was Heiden damit machen, geht mich nichts an.

FMH: Für mehr Honorar gehe ich sowieso nicht zum Arzt. :lol:

Ich habe noch eine Bibelstelle gefunden, die ich euch nicht vorenthalten werde, weil sie gut zum Thema passt: 2 Chronik 16,12+13: Und Asa wurde krank an seinen Füßen im neununddreißigsten Jahr seiner Herrschaft und seine Krankheit nahm sehr zu; und er suchte auch in seiner Krankheit nicht den HERRN, sondern die Ärzte. So legte sich Asa zu seinen Vätern und starb im einundvierzigsten Jahr seiner Herrschaft.

Oder Sirach 38,15 (aus den Apokryphen): Wer vor seinem Schöpfer sündigt, der muss dem Arzt in die Hände fallen.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon Grasy » Do 30. Apr 2009, 22:07

Taube hat geschrieben:Von wo, wenn nicht von konservativer christlicher Seite, hört man immer vom Niedergang der Kultur im Westen, mit all dem gottlosen Zeugs wie Homosexualität und Darwinismus.


Homosexualität ist hier jedenfalls nicht wirklich das Thema. Über was willst du denn reden? Was du über konservative Christen hältst?


Bitte konsequent sein.


Bitte bedenken: Es ist ein Unterschied ob mir mein ungläubiger Arbeitskollege ein Buch leihen will das Horoskope schön redet oder aber ein Sachbuch über Datenbanken oder aber eine Bibel. Das erste Buch darf ich getrost ablehnen (mindestens). Das Sachbuch über die Datenbanken ist nicht die Bibel. Es ist aber auch nicht gleich verwerflich - selbst dann wenn dort auch das ein oder andere mal das Wort "Oracle" oder "Daemon" vorkommt oder die Programmierer davon nicht alles Christen waren. Es ist aber auch nicht automatisch gut. Das letzte Buch aber steht an Wert bei weitem über dem zweiten denn es zeigt auf den Erlöser Jesus Christus.


Ich persönlich sehe keine Probleme mit dem Arzt, aber wer den östlichen Lehren die spirituellen Gefahren sieht, sollte so ehrlich sein und die Gefahren auch beim atheistischen Materialismus sehen


Pauschal? Geht's denn nicht ohne große Töpfe? Wenn Paulus meinte wir sollen arbeiten gehen was meinte er denn dann? Wir sollten bloß nichts in der Welt anfassen und bloß auf keinen Chef hören der von uns will daß wir irgendwelche "weltliche Arbeiten" verrichten? Und wenn der selbe will daß wir mit ihm dann Zauberei treiben? Wir leben in der Welt und da gibt es noch schädliches und nützliches. Deswegen braucht man nicht bei jedem Übel mitmachen - aber auch nicht alles schmähen. Ja ich denke man sollte sehr wohl auch unterscheiden.

"Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselben Geist; einem andern der Glaube in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen in demselben Geist; einem andern, Wunder zu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeglichen seines zu, nach dem er will." (1.Kor 12:8-11 - Lut1912)


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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon Grasy » Do 30. Apr 2009, 23:08

Enggi hat geschrieben:ich kann deshalb nichts über die TCM sagen.


Wenn darauf Wert gelegt wird es "TCM" zu nennen würde ich davor abraten. Die TCM hat Ursprünge im Ahnenkult bzw. in Zauberei und es besteht eine gewisse Nähe zu fernöstlicher Religion. Streicht man das alles weg und lässt einfach nur noch das ein oder andere Medikament übrig das ganz unspektakulär rein chemisch nachvollziehbar wirkt (wenngleich viele schwere Krankheiten außen vor bleiben) braucht man eigentlich nicht mehr TCM sagen. Es sei denn man will sich vielleicht eben gar nicht von gewissen Inhalten distanzieren oder im Gegenteil umwerben.


Ich habe noch eine Bibelstelle gefunden, die ich euch nicht vorenthalten werde, weil sie gut zum Thema passt: 2 Chronik 16,12+13: Und Asa wurde krank an seinen Füßen im neununddreißigsten Jahr seiner Herrschaft und seine Krankheit nahm sehr zu; und er suchte auch in seiner Krankheit nicht den HERRN, sondern die Ärzte. So legte sich Asa zu seinen Vätern und starb im einundvierzigsten Jahr seiner Herrschaft.


Finde ich interessant. Danke Enggi. Daraus würde ich aber nicht ableiten daß man nicht zu Ärzten gehen darf sondern daß man (auch in Krankheit) Gott suchen soll.


Mfg,
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon wahrheit48 » Sa 2. Mai 2009, 08:20

Taube hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:...
Ich finde es nicht einmal schlecht, keinem von Religion oder Kirche beherrschtem/geknechteten Kirchenvolk anzugehören. Die Reformatoren sahen das auch so und nutzten die Freiheit: sola scriptura. Und was den "Unabhängigkeits-Status" bzgl. des Glaubens betrifft:....
Die Erkenntnisse der Neuzeit, seien es die der Astronomie, der Medizin oder Genetik kann ich beim besten Willen nicht zu den "Übeln" zählen: der Anwender entscheidet, ob er sie zum Guten oder zum Schlechten verwendet....

...dann musst Du auch konsequenterweise die Evolution bejahen, wenn Du die Erkenntnisse der Astromonie bejahst.

Prüfet Alles und das Gute behaltet ...
Wenn ich die Erkenntnisse der Astronomie bejahe, staune ich über die "Genialität" des Schöpfers: daß er die Erde in einem genau definierten Abstand um die Sonne kreisen läßt, daß die Erde um ihre Achse in einem bestimmten Neigungswinkel auf dieser Umlaufbahn rotiert, weil ansonsten menschliches Leben (aus größtenteils Wasser und Eiweiß) auf dieser Erde nur mit den "Errungenschaften" der Raumfahrt möglich gewesen wäre, von Anfang an. Die Schlüsse, die gottlose Menschen aus ihren "Beobachtungen" oder "Erkenntnissen" ziehen, sind deren Problem, die diese mit ihrem Schöpfer dereinst klären müssen. Und genauso verhält es sich mit den "Auswüchsen" der Reformation:
Aber nochmals zurück zur Reformation: Nicht die Reformation hat die individuelle Freiheit gebracht, es war der Humanismus und die Aufklärung! Die Reformatoren haben zwar das Heilsgeschehen des Einzelnen im wieder (richtigerweise) einen höheren Stellwert gegeben. Aber das war noch lange keine individuelle Freiheit. Calvin, Zwingli und Luther war autoritär, nicht viel gesitteter ais die katholische Kirche. Das haben z.B. die Täufer in Zürich gespürt. Die Sittenmandate in Genf wurden durch Calvins Leute stark kontrolliert.

Zunächst: ich hatte ja geschrieben, daß die Reformatoren die "Freiheit nutzten", die aus der Aufklärung entstand, nicht daß sie die Freiheit gebracht hätten. Die Reformation stellte die Verantwortlichkeit des Einzelnen vor Gott in den Mittelpunkt, die persönliche Beziehung des Einzelnen zu Gott auf Grundlage der Schrift: sola scriptura. Die "Begleiterscheinungen" der Reformation, festgemacht von dir an den Namen Calvin, Zwingli und Luther, ändern nichts an der Tatsache, daß die Reformation den "Christenmenschen" die Freiheit von der Knechtung durch Kirche und Klerus brachte. Aber dies ist nicht Thema.
Deine Freiheit im Glauben hast Du dem Humanismus und der Aufklärung zu verdanken. Aber Du stehst damit auf dem von vielen Christen verpönten Humanismus. Wenn Du das gute aus Medizin nimmst, stehst Du damit auf dem Boden des Materialismus.

Meine Freiheit im Glauben habe ich dem Willen Gottes, geoffenbart in der Schrift, zu verdanken. Diese Offenbarung wurde jahrhundertelang niedergehalten, unterdrückt bis durch die "Aufklärung" Möglichkeiten entstanden und Menschen aufstanden, die Ehre Gottes wiederherzustellen, indem sie ihren Mitmenschen die Möglichkeit gaben, das Wort Gottes selbst zu erforschen.

Warum sollte ich mich heute noch in Bärenfelle kleiden, nur weil die Strickmaschine oder der Webstuhl von einem Gottlosen erfunden wurde? ;)
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon Enggi » Sa 2. Mai 2009, 11:18

Grasy hat geschrieben:
Enggi hat geschrieben:2 Chronik 16,12+13

Finde ich interessant. Danke Enggi. Daraus würde ich aber nicht ableiten daß man nicht zu Ärzten gehen darf sondern daß man (auch in Krankheit) Gott suchen soll.

Ich gehe mit dir einig, auch ich leite daraus nicht eine Bejahung der Threadfrage ab, sondern genauso wie du eine Prioritätensetzung. Im Beispiel des Königs Asa kommt dazu, dass die Krankheit von Gott so gewählt war, dass Asa eigentlich mit der Nase auf seine Sünde gestossen werden sollte: Asa ging krumme Wege. Weil er nicht davon umkehren wollte, starb er nach einer Gnadenfrist von zwei Jahren, und die Ärzte konnten ihm nicht helfen.
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon MX2 » Do 14. Mai 2009, 08:46

Ich finde das hier in diesem Thread ziemlich fiel über blödsin geredet wird.

Zum Arzt gehen - eine Sünde?


Lachen ist gesund > ich lach mich tot ! :lol: :mrgreen:
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon sugi » Do 14. Mai 2009, 09:41

MX2 hat geschrieben:Ich finde das hier in diesem Thread ziemlich fiel über blödsin geredet wird.

Zum Arzt gehen - eine Sünde?


Lachen ist gesund > ich lach mich tot ! :lol: :mrgreen:


...erhänge dich bloss nicht an diesem Satz ;)
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
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dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon wahrheit48 » Do 14. Mai 2009, 19:23

sugi hat geschrieben:
MX2 hat geschrieben:Ich finde das hier in diesem Thread ziemlich fiel über blödsin geredet wird.

Zum Arzt gehen - eine Sünde?


Lachen ist gesund > ich lach mich tot ! :lol: :mrgreen:


...erhänge dich bloss nicht an diesem Satz ;)

Womit das Bonmot "Lachen ist gesund" eindeutig widerlegt wäre ;)
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon Enggi » Do 14. Mai 2009, 19:26

wahrheit48 hat geschrieben:Womit das Bonmot "Lachen ist gesund" eindeutig widerlegt wäre ;)

Ausser man sage, Tote seien sowieso gesund. 8-)
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon wahrheit48 » Do 14. Mai 2009, 21:42

Enggi hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:Womit das Bonmot "Lachen ist gesund" eindeutig widerlegt wäre ;)

Ausser man sage, Tote seien sowieso gesund. 8-)

Weil sie im Leben nichts zum Lachen hatten? :-P
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon Enggi » Fr 15. Mai 2009, 10:40

wahrheit48 hat geschrieben:
Enggi hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:Womit das Bonmot "Lachen ist gesund" eindeutig widerlegt wäre ;)

Ausser man sage, Tote seien sowieso gesund. 8-)

Weil sie im Leben nichts zum Lachen hatten? :-P

Ich dachte eher, weil sie nicht zum Arzt gehen. :mrgreen:
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Re: Zum Arzt gehen - eine Sünde?

Beitragvon bigbird » Fr 15. Mai 2009, 11:25

Ja, liebe Leute - ich glaube, der Thread hier ist auch gestorben. Ich schliesse mal!

Falls es wichtige Gründe gibt, ihn wieder zu öffnen, so könnt ihr euch an den zuständigen Moderator wenden. Er wird sich überlegen, ob er den Thread wieder öffnen möchte.

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