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Kontemplation – schweigendes Gebet

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Moderator: kingschild

Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Mi 23. Dez 2009, 10:38

Lieber John
Johncom hat geschrieben:Edle Freunde ist eine schöne Bezeichnung. Die Inder nennen ihre Lehrer ( Gurus ) oft Papaji oder Ammachi, wie Vater und Mutter .. es ist etwas warmes familiäres darin.

Ja, so viel ich weiss bedeutet das ..ji auch soviel wie "Freund". Mein zweiter Lehrer Anagarika Munindra wurde stets von allen Munindraji genannt. Er hatte aber auch wirklich so etwas kindlich-freundliches an sich, obschon er der Lehrer war, konnte man ihn kaum anders als als Freund wahrnehmen.
Schüler und Lehrer nennen es manchmal eine Liebesbeziehung.

Wenn Liebe und Mitgefühl in einer Lehrer-Schüler-Beziehung fehlen, was ist das dann? Vielleicht das, was - leider - heute oft das Übliche ist in der Schulbildung (die sich praktisch auf die Anhäufung theoretischen wissens beschränkt)... Eine echte Lehrer-Schüler-Beziehung ist etwas ganz anderes und geht weit darüber hinaus.
Das es inzwischen christlich-buddhistische Meditationsgruppen gibt find ich erfreulich und ein gutes Signal in dieser Zeit...

Christliches Zen gibt es ja schon länger. Bin kürzlich auf diese interessante Website hingewiesen worden deren Inhalt mich sehr anspricht. Erstaunlich was in einem katholischen Bistum möglich ist! Die evangelikalen Kreise tun sich damit nach wie vor sehr schwer. Allerdings weiss ich inzwischen bereits von mehr als einem Freikirchen-Prediger, der (fast möchte man sagen: heimlich - auf jeden Fall sehr im Stillen) solche Orte aufsucht um einen Zugang zum kontemplativen Gebet zu finden.
Ihr seid also eine sehr aufgeschlossene Meditationsgruppe. Was übt Ihr genauer ? Von Dir weiss ich ja dass Du in Vipassana ausgebildet bist. Gibt es da auch Raum für Bibelbetrachtung ? Gestalten sich die Gruppen in Form von Kursen ?

Wir sind bisher eine Gruppe von acht Teilnehmenden, drei Frauen, fünf Männer im Alter zwischen 38 und 71 Jahren (Adresse in Adresszeile kopieren, wegen dem 'ö' klappt's nicht direkt: http://metanöiart.rainbownet.ch/index7.php ). Mein Freund Johannes (pensionierter ehemaliger Leiter einer christlichen Freikirche) gibt Inputs zum Jesus- (Herzens-) gebet, ich gebe Inputs zu Satipatthana-Vipassana. Die Gruppe als solche ist kein Kurs, oder, vielleicht besser gesagt, ein fortwährender "Kurs". Als konkreten Kurs gestaltet habe ich aber die seit diesem Jahr halbjährlich stattfindenen achttägigen Satipatthana-Intensiv-Retreats, die sich aber auf Satipatthana beschränken.
Es kommt auf die Haltung an, dann lernen wir von allem und Jedem.

Ja, das ist es.

Herzlich, erbreich
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon alegna » Mi 23. Dez 2009, 10:51

Mein ich das nur, oder entwickelt sich dieser Thread weg vom Gebet hin zur östlichen Meditation? :?
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Mi 23. Dez 2009, 11:09

Hallo alegna
alegna hat geschrieben:Mein ich das nur, oder entwickelt sich dieser Thread weg vom Gebet hin zur östlichen Meditation? :?

Nein, nein, keine Angst, ich werde mich auch sofort wieder zurückziehen. Es ist nicht meine Absicht den christlichen Frieden zu stören. Bitte lies Christ in der Gegenwart oder den vorher erwähnten Link zum Bistum Essen. Das sind alles Aspekte gelebten Christseins. Es würde mich sehr freuen, wenn hier etwas weniger angstbelastet und vorurteilsfreier diese Dinge angeschaut werden könnten. Ebenso kann Satipatthana, das als reine Achtsamkeitsvergegenwärtigung dem Zen sehr nahe kommt, ohne Schwierigkeiten als Christ praktiziert werden. Das hat beispielsweise Georg Schmid bereits vor 25 Jahren in diesem Artikel festgestellt.

Ich bitte nur darum, in offener Herzenshaltung zu lesen und für sich selber zu entscheiden, was hilfreich sein könnte und was nicht.

Liebe Grüsse, erbreich
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Pilgrim » Mi 23. Dez 2009, 17:09

alegna hat geschrieben:Mein ich das nur, oder entwickelt sich dieser Thread weg vom Gebet hin zur östlichen Meditation? :?

Der Thread war schon von Anfangs an unter dem Einfluss der "östlichen Meditation"... :cry:
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Mi 23. Dez 2009, 19:17

Hallo Pilgrim
Pilgrim hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Mein ich das nur, oder entwickelt sich dieser Thread weg vom Gebet hin zur östlichen Meditation? :?

Der Thread war schon von Anfangs an unter dem Einfluss der "östlichen Meditation"... :cry:

Der Anfang war das hier:
In der reformierten und der katholischen Kirche kennt und praktiziert man das schweigende Gebet, auch Kontemplation genannt.
Es ist das stille Vor-Gott-sitzen, sich ihm hinzuhalten/hinzugeben. Der Wunsch dabei ist, Gottes Gegenwart zu erleben und Einheit mit ihm zu erfahren.
Damit der Kopf frei wird von Gedanken, bedient man sich einiger Hilfsmittel. Man achtet bewusst auf den eigenen Atem und betet beim ein- und ausatemen ein Wort. (z.B. Jesus - Christus, usw)
Jetzt würde es mich sehr interessieren, ob diese Art von Gebet (oder eine ähnliche Form) in freikrichlichen Kreisen ebenfalls praktiziert wird. Wer weiss etwas darüber?

Die Praxis des Jesusgebets (sich die Person Jesu durch das innere Sprechen des Namens Jesus Christus - oder, in der ursprünglichen Form: "Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner" - zu vergegenwärtigen) ist wohl kaum als östliche Meditation zu bezeichnen. Es hat seinen Ursprung tatsächlich - wie im Thread schon geäussert - bei den christlichen Mönchs- und Wüstenvätern. Es wird auf Athos rege praktiziert und gilt als eine zentrale Gebetsform der orthodoxen Kirche.

Es gibt dazu ein sehr empfehlenswertes Buch: Archimandrit Sofronij: "Sein Leben ist mein". Übersetzt übrigens von Klaus Kenneth, dem Autor des Buches "Zwei Millionen Kilometer auf der Suche", der ebenfalls diese Gebetsweise kennenlernte und übrigens in vielen christlichen Freikirchen Zeugnis gegeben hat.

Gruss, erbreich
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Mi 23. Dez 2009, 21:27

erbreich hat geschrieben:Hallo Pilgrim
Pilgrim hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Mein ich das nur, oder entwickelt sich dieser Thread weg vom Gebet hin zur östlichen Meditation? :?

Der Thread war schon von Anfangs an unter dem Einfluss der "östlichen Meditation"... :cry:

Der Anfang war das hier:
In der reformierten und der katholischen Kirche kennt und praktiziert man das schweigende Gebet, auch Kontemplation genannt.
Es ist das stille Vor-Gott-sitzen, sich ihm hinzuhalten/hinzugeben. Der Wunsch dabei ist, Gottes Gegenwart zu erleben und Einheit mit ihm zu erfahren.
Damit der Kopf frei wird von Gedanken, bedient man sich einiger Hilfsmittel. Man achtet bewusst auf den eigenen Atem und betet beim ein- und ausatemen ein Wort. (z.B. Jesus - Christus, usw)
Jetzt würde es mich sehr interessieren, ob diese Art von Gebet (oder eine ähnliche Form) in freikrichlichen Kreisen ebenfalls praktiziert wird. Wer weiss etwas darüber?

Die Praxis des Jesusgebets (sich die Person Jesu durch das innere Sprechen des Namens Jesus Christus - oder, in der ursprünglichen Form: "Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner" - zu vergegenwärtigen) ist wohl kaum als östliche Meditation zu bezeichnen. Es hat seinen Ursprung tatsächlich - wie im Thread schon geäussert - bei den christlichen Mönchs- und Wüstenvätern. Es wird auf Athos rege praktiziert und gilt als eine zentrale Gebetsform der orthodoxen Kirche.

Es gibt dazu ein sehr empfehlenswertes Buch: Archimandrit Sofronij: "Sein Leben ist mein". Übersetzt übrigens von Klaus Kenneth, dem Autor des Buches "Zwei Millionen Kilometer auf der Suche", der ebenfalls diese Gebetsweise kennenlernte und übrigens in vielen christlichen Freikirchen Zeugnis gegeben hat.

Gruss, erbreich


Hallo Erbreich

Es war von Anfang die Frage was man von dieser vermischung hält. Wenn es so Christlich wäre, dann hätte niemand die Ausgangsfrage stellen müssen. Und ob es in Freikirchlichen Kreisen auch so praktiziert wird.

Die Frage ist braucht es Jesus Christus oder meditieren wir ein wenig über seinem Namen und konzentrieren uns ein wenig auf unsere Atmung. Zumindest Christus hat dies so nicht gelehrt und die Tatsache das es in Kirchen praktiziert wird sagt noch nichts darüber aus das man es Christus zuordnen könnte.

Nachdem wie dieser Thread verläuft ist eigentlich vielen Christen klar, das es um Buddhismus geht, mit dem Anhängsel Christlicher Name. Das heisst der Thread ist sozusagen selbstredend und selbsterklärend für die meisten Christen.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Mi 23. Dez 2009, 22:34

Hallo kingschild
kingschild hat geschrieben:Nachdem wie dieser Thread verläuft ist eigentlich vielen Christen klar, das es um Buddhismus geht, mit dem Anhängsel Christlicher Name. Das heisst der Thread ist sozusagen selbstredend und selbsterklärend für die meisten Christen.

Tja, du scheinst es ja zu wissen...
geh' mal in ein buddhistisches Forum und erzähle dort, das Jesusgebet sei buddhistische Praxis... :lol:

Die wohl mehr oder weniger einzigen, die da nicht lachen - weil sie wissen worum es geht - sind Christen, die Zen praktizieren. Aber das sind für jene, die sich selber als die einzig wahren Christen sehen, ja nicht Christen (oder irregeleitete Christen), und damit wird die biblische Aussage geleugnet, dass "kein Mensch weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist" (1.Kor 2,11).

Eine schöhne Weihnacht wünsch' ich Dir und schenke Dir dies' Lied:

Es isch einisch eine cho

Es isch einisch eine cho
hett üs zeigt warum wieso
mir uf di Wäut si cho
es isch einisch eine cho

Ref:
Es isch einisch eine cho
lang lang isch es scho

Dä wo cho isch einisch mau
gebore vore Frou imene Schtau
dä hett vo Liebi gredt für au
dä wo cho isch einisch mau

Ref:
Es isch einisch eine cho
lang lang isch es scho

Dä wo cho isch mit Vergäbig
gschickt vo Gott u totau läbig
dä hett üs gseit mir heiges gäbig
wiu är cho sig mit Vergäbig

Ref:
Es isch einisch eine cho
lang lang isch es scho

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Naqual » Do 24. Dez 2009, 12:13

erbreich hat geschrieben:Nein, nein, keine Angst, ich werde mich auch sofort wieder zurückziehen. Es ist nicht meine Absicht den christlichen Frieden zu stören. ...
Ich bitte nur darum, in offener Herzenshaltung zu lesen und für sich selber zu entscheiden, was hilfreich sein könnte und was nicht.


Hi Erbreich!

Du hast ja ein cooles Äußeres in Deinem Bild! Schaust gefährlich aus und gefährlich nach Jesus! :mrgreen:


Denke auch nicht, dass Du den "christlichen Frieden" störst, allenfalls eine selbstzufriedene Beharrlichkeit einzelner, die in methodischen Fragen des inneren Zuruhekommens und Vor-Gott-tretens bereits den Keim satanischer Mächte erblicken möchten.
Gott sei Dank wurden die Fahrräder nicht von Buddhisten erfunden, sonst hätten einige noch ein zusätzliches Problem in der moralischen Würdigung dieser Methode der Teilhabe am Verkehrsgeschehen.

Ich wünsche Dir eine STILLE Zeit! (Achtung Gefahr der Esoterik!)
Liebe Grüße!
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Schoham » Do 24. Dez 2009, 12:34

Gott sei Dank kann niemand den christlichen Frieden stören :D.
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Do 24. Dez 2009, 13:01

Hallo Naqual!
Schön, alte Freunde wieder zu "sehen"! :D
Naqual hat geschrieben:Schaust gefährlich aus und gefährlich nach Jesus! :mrgreen:

Gefährlich? Dabei ist es eines der (eher seltenen) Bilder, auf denen ich lache... tja... und das mit der Ähnlichkeit mit unseren gängigen Bildern von Jesus, das wurde und wird natürlich immer mal wieder festgestellt. In der Lehre bereits (vor dreissig Jahren) wurde ich als "Reserve-Heiland" bezeichnet... :lol:
Diese Ähnlichkeit bereitet mir aber keinen Ärger, eher freue ich mich ein wenig darüber... :))
Gott sei Dank wurden die Fahrräder nicht von Buddhisten erfunden, sonst hätten einige noch ein zusätzliches Problem in der moralischen Würdigung dieser Methode der Teilhabe am Verkehrsgeschehen.

Das ist ein guter Witz, den muss ich mir merken!
Ich wünsche Dir eine STILLE Zeit! (Achtung Gefahr der Esoterik!)

Danke gleichfalls! Und keine Bange: Ich bin "Esoteriker", in dem Sinne nämlich, als ich mich für die Wahrheitsfindung nach innen wende und nicht nach aussen. Weshalb wird eigentlich die "Exoterik" nicht als Übel wahrgenommen?
Schoham hat geschrieben:Gott sei Dank kann niemand den christlichen Frieden stören :D.

Ja, das find' ich auch schön!

Gruss, erbreich
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Johncom » Sa 26. Dez 2009, 00:51

kingschild hat geschrieben:Die Frage ist braucht es Jesus Christus oder meditieren wir ein wenig über seinem Namen und konzentrieren uns ein wenig auf unsere Atmung. Zumindest Christus hat dies so nicht gelehrt und die Tatsache das es in Kirchen praktiziert wird sagt noch nichts darüber aus das man es Christus zuordnen könnte.


Was man Christus zuordnet, ist die Aussage 'Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden'.
Was er seinen Schülern gelehrt hat, wissen wir so genau nicht aber es sieht nicht danach aus, als wäre es Bibelstudium gewesen.

Der Pfarrer Dr. Jörg Sieger schreibt auf seiner Internet Seite: 'Natürlich spricht Jesus auch davon, dass wir ohne Unterlass beten sollen (vgl. Lk 21,36), aber das hat meines Erachtens eine ganz andere Bedeutung. Da geht es nicht darum, dass Gott schwerhörig wäre und wir deshalb immer wieder mit den gleichen Anliegen vor ihn hintreten müssten. Da geht es viel eher um uns und um das, was man normalerweise Meditation nennt'.

Man könnte auch sagen: Achtsamkeit im Alltag ? Sich permanent dessen, um was es geht, bewusst zu sein. Aufmerksam sein sich selbst gegenüber, anderen und dem was in der Gesellschaft geschieht. Das, auf was Jesus hinwies, wird täglich verinnerlicht und reflektiert bis es von innen nach aussen wirkt.

Jörg Sieger schreibt: 'Egal ob man nun das Taizé-Gebet bevorzugt oder das Jesusgebet, egal ob man den Rosenkranz betet oder einfach nur die Stille sucht. All diese Übungen wollen mir helfen, die Nähe Gottes in meinem Leben nicht aus dem Bewusstsein zu verlieren. Denn der normale Tagesablauf eines jeden von uns ist eher dazu geeignet, Gott zu vergessen, als wirklich aus dem Bewusstsein heraus zu leben, dass Gott diesen Tag mit mir lebt'.

Und da haben wir einen Aspekt, der vielleicht bei den Christen, die von Kopf zu Kopf gelehrt wurden .. übergangen wird: Gott ist. Gott ist seiend. Nicht etwa, Gott war einmal - liess uns machen - und kommt irgendwann wieder, sondern Gott ist und war nie weg. Und Gottes Gegenwart ist mit uns auch in diesem Moment. Nur kommen wir nicht zu dieser direkten Begegnung solange wir mit dem Kopf alles wissen wollen. Für dieses ganz einfache Gott-Schauen oder Gott-Fühlen muss der denkende Verstand in die Pause geschickt werden, das ist einigen Christen genauso befremdlich wie ganz gewöhnlichen Weltmenschen.

Die hatnäckige Skepsis gegenüber Meditation ist eine Skepsis nicht gegenüber Parallelen in den asiatischen Religionen sondern die Skepsis des schriftgenauen Glaubensverständnisses gegnüber der lebendigen Gebets-Praxis.

kingschild hat geschrieben:Die Frage ist braucht es Jesus Christus oder meditieren wir ein wenig über seinem Namen und konzentrieren uns ein wenig auf unsere Atmung.


Die Frage kann auch heissen, brauchen wir lebendige Gottesbegegnung oder lesen wir stattdessen lieber ein bischen in der Bibel.
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon onThePath » Sa 26. Dez 2009, 03:38

Die Frage kann auch heissen, brauchen wir lebendige Gottesbegegnung oder lesen wir stattdessen lieber ein bischen in der Bibel.


Ja, sehr witzig.
Brauche ich die Bibel (und Christus) etwa gar nicht, weil "Selbstbesinnung" und Meditation mich Gott in lebendiger Weise näher bringt.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Sa 26. Dez 2009, 10:58

Hallo oTP
onThePath hat geschrieben:Ja, sehr witzig.
Brauche ich die Bibel (und Christus) etwa gar nicht, weil "Selbstbesinnung" und Meditation mich Gott in lebendiger Weise näher bringt.

Das war von Johncom wohl kaum "witzig" gemeint. Und es geht keineswegs darum, die Lesung gegen die Meditation oder Kontemplation auszuspielen. Sie sollten sich vielmehr in guter Weise ergänzen. In der christlichen Tradition spricht man von den vier Stufen - über diese wurde ich auch in der Ausbildung in chrislticher Sozialtherapie belehrt (ich zitiere im folgenden aus suite 101. de):

Lectio (Lesung)
Meditatio (Besinnung)
Oratio (Gebet)
Contemplatio (Ruhen bei Gott)

Diese vier Stufen sollten jedoch nicht starr verstanden werden, denn im geistlichen Leben, wo sich der Mensch vom Geist Gottes leiten lässt, sind die Übergänge fließend. Diese vier Stufen gleichen einer Treppe, auf der der Beter auf- und absteigt, hin und her geht, so wie der Geist es dem Suchenden eingibt.

Lectio bedeutet Lesung

Damit ist hier ein besinnliches und langsames Lesen gemeint. Wenn jemand einen Brief von einem guten Freund oder seinem Lebensgefährten bekommt, wird er jedes Wort verkosten; versuchen, zwischen den Zeilen zu lesen und wichtige Passagen, die die Liebe des Absenders ausdrücken, werden wieder und wieder gelesen, bis er sie auswendig kann. Diese Worte werden zu einer Art „Seelennahrung“. Lassen Sie sich vom Text überraschen. Die alten Mönche raten, dass man beim Lesen der Heiligen Schrift so vorgehen sollte, als lese man den Text zum ersten Mal und warte förmlich darauf, von Gott angesprochen zu werden. Nicht immer, sind die Texte der Bibel angenehm. Manchmal trösten sie, aber sie können auch provozieren, zur Bekehrung herausfordern, den Leser mit Tatsachen und Wahrheiten konfrontieren. Menschen, die uns lieben, sagen manchmal auch schwere Wahrheiten. Aber diese schmerzlichen Aussagen, der Spiegel, den sie uns vor Augen halten, enthalten vermutlich genau das, was wir hier und jetzt brauchen. Das Lesen des Bibel fängt für gläubige Christen daher immer mit der Frage an: „Was willst du mir sagen, Herr?“

Meditation oder das Wiederkäuen des Wortes

In der frühen Kirche wiederholten die Mönche oft einfach Worte der Schrift und zwar so lange, bis diese Worte in ihr Herz vorgedrungen waren. So wollten sie das bei der Lesung empfangene Wort aufgreifen und mit in den Alltag und seinen Beschäftigungen mitnehmen. Auch heute ist das möglich. Denn wer kann nicht ein Wort der Schrift betend wiederholen, während er Bus oder Auto fährt, im Aufzug steht oder aber den Tisch deckt, Wäsche faltet und die Treppe hochgeht? Es gibt unzählige Möglichkeiten, im Laufe des Tages die Worte Gottes zu wiederholen. Es geht um diese Fragen: Wo komme ich hier im Text vor? Was ist die Botschaft für mich? Dabei kann es helfen, Zusammenhänge zwischen der Geschichte Gottes und der Erlösung und seinem eigenen Lebensgeschichte herzustellen. Erinnerungen, Erfahrungen, Gefühle, Sehnsüchte und Intuitionen sind gefragt, damit der Leser den Text als seinen Text verstehen kann. Es geht darum, sich mit dem Wort Gottes vertraut zu machen, damit der Mensch von ihm getragen und geformt wird.

Oratio - Gebet als spontane Antwort auf Gottes Rufen

Das, was dem Leser bei der Betrachtung aufgegangen ist, führt ihn zum Gebet. Es ist hiermit die spontane Antwort auf das Gelesene gemeint. Während der „Orator“ im alten Rom der öffentliche Redner war und die „Oratio“ heute immer noch das öffentliche Gebet des Priesters in der Gemeinde meint, so ist die „Oratio“ in der Schriftlesung, der Schrei, das Rufen des Herzens zu Gott. Es ist die Antwort des Menschen, der sich ganz persönlich vom Wort Gottes berührt weiß. Vielleicht ist ein Leser der Bibel in Trauer und der Text läßt ihn vor Schmerz aufschreien. Wut und Frustration können ausgedrückt werden, oder aber eine Sünde bekannt werden. Oder aber der Leser ist dankbar für das, was Gott für ihn getan hat. Freude und Lobpreis über Gottes Nähe sind eine andere Reaktion.

Contemplatio - Gebet der Ruhe

Ein altes Wort für diesen Schritt ist „Beschauung“. Nach dem der Mensch sein Herz vor Gott ausgeschüttet hat, ruht er nun vor Gott. Er schweigt, indem er seine Aufmerksamkeit einfach auf Gottes Gegenwart richtet. Contemplatio ist Spielen, Ruhen und sich geliebt wissen von Gott. Dasein vor ihm. Hier erwartet der Mensch nichts mehr, will auch nichts mehr wissen und bekommen, sondern einfach da sein in der Gegenwart Gottes. Es ist Aufmerksamkeit im Jetzt. Das Wesen dieses Gebets ist gut im Psalm 131 zusammengefaßt: „Ich ließ meine Seele ruhig und still werden; wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.“ Dieser Friede des Kindes bei der Mutter ist Bild vollkommenen Friedens.

Ende Zitat.

Gruss, erbreich
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 12:24

Danke, erbreich, hier nur noch etwas zur Verdeutlichung:


Lesung, Gebet und Rituale (Sakramente): Apostelgeschichte 2
42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43 Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

Lesen der Schriften, Gebete und Erinnerungshandlungen


Meditation: Psalm 145, Ein Loblied Davids
...2 Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich. 3 Der HERR ist groß und sehr zu loben, und seine Größe ist unausforschlich. 4 Kindeskinder werden deine Werke preisen und deine gewaltigen Taten verkündigen. 5 Sie sollen reden von deiner hohen, herrlichen Pracht und deinen Wundern nachsinnen;6 sie sollen reden von deinen mächtigen Taten und erzählen von deiner Herrlichkeit; ...

Wir sollen Gott loben und rühmen, sein Werke preisen und verkündigen, über seine Pracht und seine Taten reden, über seine Wunder nachsinnen.


und wie erbreich gesagt hat, Kontemplation: Psalm 131, "Von David, ein Wallfahrtslied"
2 Fürwahr, meine Seele ist still und ruhig geworden wie ein kleines Kind bei seiner Mutter; wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir.
Dieses Nachsinnen, Meditieren

Die Bewegung im Körper und in den Gedanken bei der Wallfahrt, dann die Seele still und ruhig werden lassen.


Ein gegenseitiges Ausspielen dieser verschiedenen Teile ist tatsächlich nicht am Platze. Es gehört nach biblischer Grundlage alles zueinander. Alles hat aber auch seine Gefahren, wenn man nur einseitig einen Teil betont.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Sa 26. Dez 2009, 13:13

erbreich hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Nachdem wie dieser Thread verläuft ist eigentlich vielen Christen klar, das es um Buddhismus geht, mit dem Anhängsel Christlicher Name. Das heisst der Thread ist sozusagen selbstredend und selbsterklärend für die meisten Christen.



Die wohl mehr oder weniger einzigen, die da nicht lachen - weil sie wissen worum es geht - sind Christen, die Zen praktizieren. Aber das sind für jene, die sich selber als die einzig wahren Christen sehen, ja nicht Christen (oder irregeleitete Christen), und damit wird die biblische Aussage geleugnet, dass "kein Mensch weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist" (1.Kor 2,11).



Erbreich ja der Thread ist selbstredend und man braucht nicht mal lang zu meditieren um zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Wovon das Herz voll, davon geht der Mund über. Wer sich für ein sowohl und auch noch entscheidet darf dies aber dann darf er sich nicht verwundern wenn seine Worte geprüft werden, nicht nur von den Geistern der Meditation.

Was alles in Dir ist weiss ich nicht, was aber aus Dir heraus kommt das ist offenbar.

1Kor.2.10 Uns aber hat es GOtt offenbaret durch seinen Geist; denn der Geist erforschet alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

Vielleicht sollten ich noch anfügen die Tiefen der Gottheite(n)

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Sa 26. Dez 2009, 13:31

Hallo Taube
Taube hat geschrieben: Alles hat aber auch seine Gefahren, wenn man nur einseitig einen Teil betont.

Ja, so ist es.

Hallo kingschild
kingschild hat geschrieben:dann darf er sich nicht verwundern wenn seine Worte geprüft werden

Keineswegs. Sie sollen geprüft werden vom Einzelnen. Keiner soll irgendetwas blindgläubig annehmen. Es geht auch nicht darum, dass ein Leser das von einem andern Geschriebene übernehmen soll. Dies und jenes kann jemandem vielleicht weiterhelfen. Dies und jenes verwirrt ihn. Da lebt jeder in Eigenverantwortung, wie er damit umgeht.
Was alles in Dir ist weiss ich nicht, was aber aus Dir heraus kommt das ist offenbar.

Dann ist ja gut. Ich bin froh und dankbar dafür, dass ich mich nicht verstecken muss: "Wer die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind." (Joh 3,21)

"In Gott getan" sind Werke nicht aufgrund religiös und theologisch korrekter sprachlicher Äusserung. In Gott getan sind Werke die in der Liebe wurzeln, denn "Gott ist Liebe". (1. Joh 4,8) Im selben Sinne sagt der Erwachte (der Buddha) im "Lied von der Güte" (Sutta-Nipata, Verse 149-151):

Wie eine Mutter ihren eigenen Sohn,
Ihr einzig Kind mit ihrem Leben schützt,
So möge man zu allen Lebewesen
Entfalten ohne Schranken seinen Geist!

Voll Güte zu der ganzen Welt
Entfalte ohne Schranken man den Geist:
Nach oben hin, nach unten, quer inmitten,
Von Herzens-Enge, Haß und Feindschaft frei!*

(* Von Herzensenge . . . frei, d.h. man soll jede Begrenzung und Einschränkung der Güte niederreißen und sie so zu einer allumfassenden machen.)

Ob stehend, gehend, sitzend oder liegend,
Wie immer man von Schlaffheit frei,
Auf diese Achtsamkeit soll man sich gründen.
Als göttlich Weilen gilt dies schon hienieden.

Die Liebe gilt als ein "göttlicher Verweilungszustand". "Gott ist Liebe", wie die Bibel sagt. Kein Grund sich zu bekämpfen und einander die Fähigkeit des liebenden Herzens abzusprechen.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Sa 26. Dez 2009, 13:35

Taube hat geschrieben:
Lesung, Gebet und Rituale (Sakramente): Apostelgeschichte 2
42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43 Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

Lesen der Schriften, Gebete und Erinnerungshandlungen


In der Lehre der Apostel ist das was ich hier hinausstreichen möchte.


Meditation: Psalm 145, Ein Loblied Davids
...2 Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich. 3 Der HERR ist groß und sehr zu loben, und seine Größe ist unausforschlich. 4 Kindeskinder werden deine Werke preisen und deine gewaltigen Taten verkündigen. 5 Sie sollen reden von deiner hohen, herrlichen Pracht und deinen Wundern nachsinnen;6 sie sollen reden von deinen mächtigen Taten und erzählen von deiner Herrlichkeit; ...

Wir sollen Gott loben und rühmen, sein Werke preisen und verkündigen, über seine Pracht und seine Taten reden, über seine Wunder nachsinnen.


Genau sein Lob soll immerdar in unserem Munde bleiben. Was ich eben hier nicht begreife ist warum muss man das Wörtchen Meditation davor setzen.

und wie erbreich gesagt hat, Kontemplation: Psalm 131, "Von David, ein Wallfahrtslied"
2 Fürwahr, meine Seele ist still und ruhig geworden wie ein kleines Kind bei seiner Mutter; wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir.
Dieses Nachsinnen, Meditieren


Auch hier wenn man den Eingangspost anschaut geht es eben nicht um dieses hier sondern um auf seinen Atem zu horchen usw. Das wenn man unter dem Geist Gottes steht auch mal einiges wiederholt weil man überwältigt ist das ist eines, das man aber anfängt menschliche Technicken einzusetzen um sich in andere Bewussteinsebenen zu begeben das ist etwas anderes.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 13:53

kingschild hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Meditation: Psalm 145, Ein Loblied Davids
...2 Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich. 3 Der HERR ist groß und sehr zu loben, und seine Größe ist unausforschlich. 4 Kindeskinder werden deine Werke preisen und deine gewaltigen Taten verkündigen. 5 Sie sollen reden von deiner hohen, herrlichen Pracht und deinen Wundern nachsinnen;6 sie sollen reden von deinen mächtigen Taten und erzählen von deiner Herrlichkeit; ...

Wir sollen Gott loben und rühmen, sein Werke preisen und verkündigen, über seine Pracht und seine Taten reden, über seine Wunder nachsinnen.


Genau sein Lob soll immerdar in unserem Munde bleiben. Was ich eben hier nicht begreife ist warum muss man das Wörtchen Meditation davor setzen....


...weil nicht nur das Lob dazu gehört, sondern auch das Nachsinnen! Wie Maria in Lukas 2: "Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen." Dem kann man Meditation sagen. aber wenn Dir lieber ein anderes Wort ist, dann ist es ja auch gut.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Sa 26. Dez 2009, 14:08

erbreich hat geschrieben:
"In Gott getan" sind Werke nicht aufgrund religiös und theologisch korrekter sprachlicher Äusserung. In Gott getan sind Werke die in der Liebe wurzeln, denn "Gott ist Liebe". (1. Joh 4,8) Im selben Sinne sagt der Erwachte (der Buddha) im "Lied von der Güte" (Sutta-Nipata, Verse 149-151):

Wie eine Mutter ihren eigenen Sohn,
Ihr einzig Kind mit ihrem Leben schützt,
So möge man zu allen Lebewesen
Entfalten ohne Schranken seinen Geist!

Voll Güte zu der ganzen Welt
Entfalte ohne Schranken man den Geist:
Nach oben hin, nach unten, quer inmitten,
Von Herzens-Enge, Haß und Feindschaft frei!*

(* Von Herzensenge . . . frei, d.h. man soll jede Begrenzung und Einschränkung der Güte niederreißen und sie so zu einer allumfassenden machen.)

Die Liebe gilt als ein "göttlicher Verweilungszustand". "Gott ist Liebe", wie die Bibel sagt. Kein Grund sich zu bekämpfen und einander die Fähigkeit des liebenden Herzens abzusprechen.

Liebe Grüsse, erbreich


Erbreich für mich ist Buddha nicht erwacht. Entfalte man ohne Schranken den Geist dem kann ich eben so nicht zu stimmen. Ich ordne meinen Geist Christus unter und was offen ist für alles, von dem habe ich mich mit der Kraft Christi getrennt.

Christus ist gekommen um zu trennen, nicht zu vereinen mit allem was da so rumschwirrt in de geistigen Welten. Die Liebe die ich kenne vereint sich nicht mit allem was nicht von Gott kommt, sie kann es nicht, es ist Ihr unmöglich. Das böse Hasse ich und ich kann im weder Freund sein noch mit Ihm verbrüdern. Damit ist nicht der Mensch gemeint aber alles Geistige das nicht von Gott kommt liebe ich nicht.

Nach oben hin ja da öffne ich mich, nach unten und zwischendurch nein.

Jak 4:7 So seid nun GOtt untertänig. Wider stehet dem Teufel, so flieht er von euch.

Eben nicht enfalt ohne Grenzen Deinen Geist zu allem.

Solange Du hier Buddhas Verse postest, wandelst Du eben nicht in der Liebe und Wahrheit Christus. Ja Du darfst dies tun und auch daran glauben aber tue es im Buddha Forum den diese Form von Evangelisation ist gemäss Nettikette eben nicht erlaubt. Du kannst nicht auf meine Güte und mein Ja erwarten wenn Du die Nettiquette diese Forums mit Füssen trittst. Ein liebendes Herz würde eben genau erkennen das Christus nicht offen war für alles, er war offen für alle die umkehren wollten aber nicht offen für alles, das ist ein Unterschied.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 14:22

kingschild hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Lesung, Gebet und Rituale (Sakramente): Apostelgeschichte 2
42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43 Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

Lesen der Schriften, Gebete und Erinnerungshandlungen

In der Lehre der Apostel ist das was ich hier hinausstreichen möchte.


...und, kingchild, zur Lehre der Apostel, was sicher das Wichtigste ist, gehört eben auch das Studium des Ersten Testamentes. Aber das Studium beinhaltet auch, dass man das Geschriebene zu Herzen nimmt, auch Davis Worte. ...womit wir wieder dort sind, was ich geschrieben habe.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 14:48

kingschild hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:und wie erbreich gesagt hat, Kontemplation: Psalm 131, "Von David, ein Wallfahrtslied"
2 Fürwahr, meine Seele ist still und ruhig geworden wie ein kleines Kind bei seiner Mutter; wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir.
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Auch hier wenn man den Eingangspost anschaut geht es eben nicht um dieses hier sondern um auf seinen Atem zu horchen usw. Das wenn man unter dem Geist Gottes steht auch mal einiges wiederholt weil man überwältigt ist das ist eines, das man aber anfängt menschliche Technicken einzusetzen um sich in andere Bewussteinsebenen zu begeben das ist etwas anderes.

Deshalb, kingschild, ist es doch auch wichtig, die christlichen Wurzeln der Meditation anzuschauen. Schliesslich kommt ja der Begriff der Meditation nicht aus dem Fernöstlichen, sondern der Begriff ist hier im Westen aus der christlichen Praxis gekommen.

Gruss Taube



PS
Zudem ist der Atem auch wichtig, Gottes Ferne lässt die Seele auch nicht mehr atmen und die Angst aufkommen: Josua 2,11 Und seitdem wir das gehört haben, ist unser Herz verzagt und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden. oder Hiob weiss auch den Zusammenhang von Ruhe und Atem: "Warum blickst du nicht einmal von mir weg und lässt mir keinen Atemzug Ruhe?"

...also bevor man sich in Vorurteile begibt, das machen, was die Apostel gemacht haben: in der Lehre bleiben, alles ansehen.
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 14:51

Übrigens, kingschild, der Expertenthread hier im Forum über Meditation und Exerzitien ist nicht schlecht. Bringt einiges für diesen Thread hier.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Pilgrim » Sa 26. Dez 2009, 15:03

Taube hat geschrieben:...und, kingchild, zur Lehre der Apostel, was sicher das Wichtigste ist, gehört eben auch das Studium des Ersten Testamentes. Aber das Studium beinhaltet auch, dass man das Geschriebene zu Herzen nimmt, auch Davis Worte. ...womit wir wieder dort sind, was ich geschrieben habe.

...und David schrieb "Eines erbitte ich von dem HERRN, nach diesem will ich trachten, daß ich bleiben darf im Haus des HERRN mein ganzes Leben lang, um die Lieblichkeit des HERRN zu schauen und ihn zu suchen in Seinem Tempel" (Psalm 27:4).

Ein ziemlich gezieltes Gebet, meinst du nicht auch... :idea:
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 15:07

Richtig, das passt auch zu meinen Worten!
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Sa 26. Dez 2009, 15:22

Taube hat geschrieben:
...und, kingchild, zur Lehre der Apostel, was sicher das Wichtigste ist, gehört eben auch das Studium des Ersten Testamentes. Aber das Studium beinhaltet auch, dass man das Geschriebene zu Herzen nimmt, auch Davis Worte. ...womit wir wieder dort sind, was ich geschrieben habe.

Gruss Taube


Ja Taube weil ich etwas im Herzen geschrieben habe, ist es für mich leidig wenn die Lehre der Apostel immer in der Lehre Buddha endet.

Psalmen singen und sich dann in der Ruhe des Herrn niederlassen das tue ich auch.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Sa 26. Dez 2009, 15:31

Taube hat geschrieben:Deshalb, kingschild, ist es doch auch wichtig, die christlichen Wurzeln der Meditation anzuschauen. Schliesslich kommt ja der Begriff der Meditation nicht aus dem Fernöstlichen, sondern der Begriff ist hier im Westen aus der christlichen Praxis gekommen.


Solange die Frucht daraus eben Christlich bleibt habe ich nichts dagegen, ich weiss auch das ohne Geist der Buchstabe nicht lebendig wird.

PS
Zudem ist der Atem auch wichtig, Gottes Ferne lässt die Seele auch nicht mehr atmen und die Angst aufkommen: Josua 2,11 Und seitdem wir das gehört haben, ist unser Herz verzagt und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden. oder Hiob weiss auch den Zusammenhang von Ruhe und Atem: "Warum blickst du nicht einmal von mir weg und lässt mir keinen Atemzug Ruhe?"


Da steht lediglich das Wort Atem aber mit dem was im Eingangspost beschrieben geht eindeutig mehr in richtung fernöstliche Technicken wenn Christus es so gelehrt hätte dann hätte er dies auch gesagt. Wir müssen gut aufpassen das wir nicht plötzlich bei Praktiken landen die fernöstlich sind und dem Geist des Herrn den Platz versperren, sonst kann es passieren das uns der Atem dann mal fehlt zur richtigen Stunde.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 15:45

kingschild hat geschrieben:...
Wir müssen gut aufpassen das wir nicht plötzlich bei Praktiken landen die fernöstlich sind und dem Geist des Herrn den Platz versperren,
...


Warnst Du mich auch so intensiv, wenn ich vom Beten schreibe? ...aus Angst, ich könnte bei den buddhistischen Gebetsmühlen im fernöstlichen Tibet landen?

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Sa 26. Dez 2009, 16:39

Taube hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:...
Wir müssen gut aufpassen das wir nicht plötzlich bei Praktiken landen die fernöstlich sind und dem Geist des Herrn den Platz versperren,
...


Warnst Du mich auch so intensiv, wenn ich vom Beten schreibe? ...aus Angst, ich könnte bei den buddhistischen Gebetsmühlen im fernöstlichen Tibet landen?

Gruss Taube


Ich hoffe doch sehr das Du gefestigt genug bist den Unterschied zu erkennen aber es ist schon meine Nächstenliebe die mich drängen würde darauf aufmerksam zu machen falls die Grenzen eben zuweit gegen Osten verrückt werden, wenn dies denn gefestigten nichts bringt, dann gebe ich die Hoffnung nicht auf, das die ungefestigten trotzdem wachsen können.

Auf jeden Fall ist schon mancher gestrauchelt, der zuweit gegen Osten sich anlehnte und dadurch glaubte nun Christi besser erkannt zu haben ;) , darum wer der Geist des Herrn hat und die Fülle von Ihm der braucht nicht mehr gegen Osten zu schauen, sondern das Kreuz reicht Ihm.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon onThePath » Sa 26. Dez 2009, 16:54

Auf jeden Fall ist schon mancher gestrauchelt, der zuweit gegen Osten sich anlehnte und dadurch glaubte nun Christi besser erkannt zu haben , darum wer der Geist des Herrn hat und die Fülle von Ihm der braucht nicht mehr gegen Osten zu schauen, sondern das Kreuz reicht Ihm.


Kingschild, eben.

Wenn man sich entscheidet, einer Idee zu folgen, dann macht man danach wieder eine Entscheidung.
Man merkt es später noch nicht einmal mehr, dass man den festen Grund des christlichen Glaubens schon längst hinter sich gelassen hat.
Dass man es nicht mehr merkt liegt daran, dass man anfangs in seiner Wachsamkeit versagte und Dingen folgt, die vom Glauben an Christus entfremden.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 17:20

Weisst Du, hier sind wir auch an einem Punkt, wo wir das ganze christliche Umfeld anschauen dürfen. Im Minarettthread ist immer wieder auf die christliche Kultur hingewiesen worden, in die die Minarette nicht hinein passen. Aber was soll christliche Kultur eigentlich sein?

Christliche Kultur hat auch etwas mit christlicher Praxis zu tun, mit dem Glaubensleben als Christ. Zeigen wir dieses Glaubensleben auch auf, all die Sachen, welche wir auch leben dürften im Glauben. Meinst Du, dass nur Warnungen vor dem Östlichen jemand abhält dort zu Suchen? Dabei hätten wir so viele Schätze hier auch wieder zu finden. Nicht nur die dogmatischen Grundsätze wie Tradition bei den Katholiken und das Schriftprinzip bei den Protestanden. Das sind alles die kopflastigen Dinge, die zwar auch wichtig sind, aber eben auch nicht vollständig für das Glaubensleben.

So vieles ist auch fast vergessen im Christlichen. Kaum mehr viele kennen wir, heute höchstens noch in Kombination mit östlicher Glaubenspraxis. Hier wären mal unsere Traditionen zu suchen, besser als nur negativ zu sein und zu warnen. Die eigenen Wurzeln zu finden, das ist auch in unser abendländische christliche Kultur wichtig: Nicht nur Ablehnung von Minaretten, welche nicht in die Stadt passen unter der Berufung auf die christliche Vergangenheit, ohne zu wissen, was das eigentlich alles beinhalten könnte. Wir haben im Christentum so viele schöne Gefässe, welche der Verherrlichung Gottes dienen, darunter auch viel Meditatives und Kontemplatives:

Gebetsformen: freies und fest formuliertes Gebet, Herzensgebete, Körpergebete
Meditationen: Meditation i.e.S., Segensformen (irische Segensformen), Exerzitien, Einkehrtage, Andachten
"Bewegte" Spiritualität: Pilgerschaften, Bibliodrama, sakrale Tänze (z.B. der der Shaker, einer früheren christlichen Freikirche in den USA)
Kirchenmusik, gregorianische Gesänge, Taiseliede
Gottesdienste in verschiedensten Formen, Taisegottesdienste, Wortgottesdienst, Lobpreisgottesdienste, etc. etc.
traditionelle biblische Formen: Losungstexte, Bibelarbeiten,
...und sicher noch vieles mehr

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Pilgrim » Sa 26. Dez 2009, 17:35

Taube hat geschrieben:...viele schöne Gefässe, welche der Verherrlichung Gottes dienen, darunter auch viel Meditatives und Kontemplatives:

Antenne hoch...
Gebetsformen: freies und fest formuliertes Gebet, Herzensgebete, Körpergebete

Was ein freies Gebet ist weiss ich, aber was sind die anderen "Gebete"?
Meditationen: Meditation i.e.S., Segensformen (irische Segensformen), Exerzitien, Einkehrtage, Andachten
"Bewegte" Spiritualität: Pilgerschaften, Bibliodrama, sakrale Tänze (z.B. der der Shaker, einer früheren christlichen Freikirche in den USA)
Kirchenmusik, gregorianische Gesänge, Taiseliede
Gottesdienste in verschiedensten Formen, Taisegottesdienste, Wortgottesdienst, Lobpreisgottesdienste, etc. etc.
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...und sicher noch vieles mehr

Huch!...anscheinend erkennt man unseren Herrn und Erlöser nicht mehr, daß man Ihn mit Ritualen ersetzen musste... :cry:
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 17:39

Pilgrim hat geschrieben:Huch!...anscheinend erkennt man unseren Herrn und Erlöser nicht mehr, daß man Ihn mit Ritualen ersetzen musste... :cry:

Hoffentlich stört Dich das Wort Ritual nicht. Im Gesang war liess Calvin nur das einstimmige Lied als Gesangsritual zu. Aber immerhin. ...und das Stichwort "Genfer Psalter", auch Calvin kannte ein Rituale.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Sa 26. Dez 2009, 18:49

kingschild hat geschrieben: Die Liebe die ich kenne vereint sich nicht mit allem was nicht von Gott kommt, sie kann es nicht, es ist Ihr unmöglich.

Du hast nicht gut gelesen: Von vereinen steht da nirgendwo was. Nur davon, allen mit Wohlwollen, mit liebender Güte zu begegnen. Immerhin sollst auch Du Deinen Feind lieben, oder etwa nicht?
Das böse Hasse ich und ich kann im weder Freund sein noch mit Ihm verbrüdern.

Auch davon handeln die Verse nicht. Nirgendwo steht da, man solle sich mit dem Bösen anfreunden oder verbrüdern. Das wäre total falsch. Aber auch dem Bösen in Liebe begegnen, das ist gemeint ("überwindet das Böse durch das Gute"). Auch den Feind lieben eben.
Nach oben hin ja da öffne ich mich, nach unten und zwischendurch nein.

Und wie willst Du die Liebe Gottes durch Dich hindurchströmen lassen in die leidende Welt, wenn Du Deine Herzenspforten ihr gegenüber verschliesst?
Damit ist nicht der Mensch gemeint aber alles Geistige das nicht von Gott kommt liebe ich nicht.

Was nicht von Gott kommt ist das, was nicht Liebe ist: Gier, Hass und Selbstsucht. Die findest Du in Dir selber, die überwinde in der Liebe Gottes. Ich bin bloss ein Mensch wie Du, ein "unnützer Knecht". Ich bin nicht das Böse, demgegenüber Du aufgefordert bist es durch das Gute zu überwinden (wie Du ja selber sagt: damit ist nicht der Mensch gemeint). Das Böse finden wir beide in je unseren eigenen Herzen, da haben wir zu überwinden. Ich das Meine, du das Deine.
Jak 4:7 So seid nun GOtt untertänig. Wider stehet dem Teufel, so flieht er von euch.

Genau. Wer und wo ist "der Teufel"?
Eben nicht enfalt ohne Grenzen Deinen Geist zu allem.

Nicht zu allem, zu allen (Lebewesen nämlich). Wer bedarf am meisten dem Erleben von Liebe? Der Böse, oder? Und nur die Liebe vermag ihn allenfalls zur Umkehr zu bewegen. Also ist lieben niemals und keinem Wesen gegenüber falsch. Die Liebe liegt immer richtig. Deshalb hat sie auch den höchsten Wert der drei: Glaube, Hoffnung, Liebe.
Solange Du hier Buddhas Verse postest, wandelst Du eben nicht in der Liebe und Wahrheit Christus.

Das ist nun einfach eine Behauptung Deinerseits. Wahrscheinlich hättest Du Jesus selber irgendetwas so ähnliches gesagt, als er beispielsweise den (von den Juden verachteten) Samariter zum tätigen Vorbild erhob (das ist nun wieder eine Unterstellung meinerseits, bin ich mir bewusst). Wahrheit und Liebe - mithin das Reich Gottes - bestehen nicht im Wort, sondern in Kraft...
Du darfst dies tun und auch daran glauben aber tue es im Buddha Forum

Dort tue ich es auch und spreche dort ebenso ungescheut auch von Jesus wie hier von Buddha, was mir in etwa dasselbe Unverständnis einiger dort einbringt... tja... ist nicht weiter tragisch, ich lerne damit zu leben.
den diese Form von Evangelisation ist gemäss Nettikette eben nicht erlaubt.

Evangelisation? Ich spreche meine Sprache und ich spreche sie von meinem Erlebenshintergrund her. Sowohl der Erwachte als auch der Sohn Gottes prägen seit Jahrzehnten mein Leben und sind mir untrügliche Wegweiser für meine Daseinswanderung. Beiden bin ich unendlich dankbar, beide ehre ich. Aber das ist mein Leben, meine Erfahrung. Mir geht es nicht darum irgendjemandem irgendetwas aufzudrängen. Und wenn das stimmt, dass ich - indem ich aus meinem Leben und Wissen berichte und damit argumentiere - hier gegen die Nettikette verstosse (werde sie gleich wieder mal durchlesen), dann muss ich entweder schweigen oder mich entscheiden, mich nur noch biblisch (noch genauer: evangelikal) korrekt auszudrücken. Das bringe ich zuwege. Dadurch bin ich zwar kein anderer Mensch, aber der Nettikette wäre damit immerhin Genüge getan...
Du kannst nicht auf meine Güte und mein Ja erwarten

Du darfst ruhig Nein sagen. Und ob Du mir (und allen Lebewesen) in gütiger Herzenshaltung begegnen willst oder nicht, das bleibt auch Dir überlassen.
wenn Du die Nettiquette diese Forums mit Füssen trittst.

Wie gesagt: Ich hoffe nicht, dass ich das tatsächlich tue.
Ein liebendes Herz würde eben genau erkennen das Christus nicht offen war für alles, er war offen für alle die umkehren wollten aber nicht offen für alles, das ist ein Unterschied.

Soweit ich Jesus aus der Bibel kenne, war er nur einer Menschengruppe gegenüber nicht "offen": Das waren die Priester und Buchstabengläubigen seines eigenen Volkes, seiner eigenen Religion... und das stimmt mit dem Jesus, der in meinem Herzen Wohnung genommen hat auch heute noch überein... ;)

Liebe Grüsse, erbreich
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Sa 26. Dez 2009, 20:18

erbreich hat geschrieben:
Wie gesagt: Ich hoffe nicht, dass ich das tatsächlich tue.

Soweit ich Jesus aus der Bibel kenne, war er nur einer Menschengruppe gegenüber nicht "offen": Das waren die Priester und Buchstabengläubigen seines eigenen Volkes, seiner eigenen Religion... und das stimmt mit dem Jesus, der in meinem Herzen Wohnung genommen hat auch heute noch überein... ;)

Liebe Grüsse, erbreich


Den Menschen gegenüber offen sein ist eines, ein anderes ist zu lehren was der Buddah lehrte, das Jesus Christus an dieser falschen Lehre Freude gefunden hätte, das darfst Du glauben aber hier nicht lehren.

Lass einfach die Buddha Verse hier in diesem Thread und nimm diese Ermahnung in Liebe an.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Pilgrim » Sa 26. Dez 2009, 20:22

Taube hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Huch!...anscheinend erkennt man unseren Herrn und Erlöser nicht mehr, daß man Ihn mit Ritualen ersetzen musste... :cry:

Hoffentlich stört Dich das Wort Ritual nicht. Im Gesang war liess Calvin nur das einstimmige Lied als Gesangsritual zu. Aber immerhin. ...und das Stichwort "Genfer Psalter", auch Calvin kannte ein Rituale.

Aber sicherlich stört's mich nicht...Calvin's Verständnis der Ordnungsmäßigen Prinzipien des Gottesdienstes war ja auch nicht so sehr auf die Art von einförmig, eng begrenzter Form der Puritanischen Hinterlassenschaft konzentriert, sondern mehr auf den Schutz der Freiheit der örtlichen Gemeinschaften und Vereinzelten, nicht wahr... :))
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Taube » Sa 26. Dez 2009, 20:27

Pilgrim hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Huch!...anscheinend erkennt man unseren Herrn und Erlöser nicht mehr, daß man Ihn mit Ritualen ersetzen musste... :cry:

Hoffentlich stört Dich das Wort Ritual nicht. Im Gesang war liess Calvin nur das einstimmige Lied als Gesangsritual zu. Aber immerhin. ...und das Stichwort "Genfer Psalter", auch Calvin kannte ein Rituale.

Aber sicherlich stört's mich nicht...Calvin's Verständnis der Ordnungsmäßigen Prinzipien des Gottesdienstes war ja auch nicht so sehr auf die Art von einförmig, eng begrenzter Form der Puritanischen Hinterlassenschaft konzentriert, sondern mehr auf den Schutz der Freiheit der örtlichen Gemeinschaften und Vereinzelten, nicht wahr... :))

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » Sa 26. Dez 2009, 20:59

Taube hat geschrieben:..... Lobpreisgottesdienste....

Gruss Taube


Jetzt kommen wir langsam Richtung David voran. ;) Taube ich will sicher auch niemanden vorschreiben wie er Gott loben soll und er darf dies auch in Stille tun. Echt muss es sein und von Gott gewirkt innerhalb diesem Rahmen bin ich sehr offen für unterschiedliche Wege. Dort wo ich einfach Mühe habe ist wenn dann plötzlich Menschliche Techniken zu einem Ergebnis führen sollen, das eben mit dem Gottes Erlebnis nicht mehr viel zu tun hat.

Wenn ich dann noch spüre und sehe das die Früchte daraus ein entfernen vom Wort Gottes zur Folge hat, dann komme ich zum Schluss das der Name Gottes höchstens missbraucht wurde, um unreines Gedankengut einfliessen zu lassen.

Wenn der Geist in mir mächtig wirkt so wie bei David, dann brauche ich keine östlichen Lehren mehr und auch keine Menschlichen Rituale, das erübrigt sich dann von selbst.

Vater unser geheiligt werde Dein Name...alles was man neben diesen Namen stellt entheiligt Ihn.

Wie gesagt wie der Mensch ihn heiligen möchte ob ihm Tanz, Gebet, Lobgesang oder Stille usw. das ist nicht das Gefährliche aber dort wo Menschliche Praktiken, gleich welcher Art, einen zu grossen Stellenwert einnehmen dort entsteht oft eine ganz komische Frucht.

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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon erbreich » Sa 26. Dez 2009, 21:13

kingschild hat geschrieben:Lass einfach die Buddha Verse hier in diesem Thread und nimm diese Ermahnung in Liebe an.

Wie gesagt:
erbreich hat geschrieben:Das bringe ich zuwege. Dadurch bin ich zwar kein anderer Mensch, aber der Nettikette wäre damit immerhin Genüge getan...

Gruss, erbreich
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon Johncom » So 27. Dez 2009, 00:32

erbreich hat geschrieben:Aber eigentlich ist es völlig egal, wie ich mich nun bezeichne, ob als Christ oder als Buddhist. Es sind ohnehin nur Selbstbezeichnungen, Gott lächelt vermutlich über sie. Er schaut nicht darauf, sondern auf unsere Herzen.


Es sind Selbstbezeichnungen, nichts anderes. In letzter Instanz sind es nur Selbstbezeichnungen. Und dennoch, solange man in der Welt hin und hergetrieben ist, verunsichert .... haben diese Selbstbezeichnungen zunächst mal etwas Gutes und Stabilisierendes. In vorletzter Instanz ist die Selbstbenennung als Christ oder Buddhist ( usw ) ganz brauchbar: Man hat ein Haus in dem man wohnen kann, in dem bestimmte Regeln herrschen, man fühlt sich geschützt.

erbreich hat geschrieben:Nach einem längeren Weg (gemeinsam mit meiner Frau - die 12 Jahre im Leiterkreis einer christlichen Freikirche aktiv war - und christlichen Freunden) und über die Praxis des christlichen Jesusgebets landete ich schliesslich 2007 wieder beim Buddha-Dhamma und meiner vorherigen zwanzigjährigen Meditationspraxis (Achtsamkeit auf Körper, Gefühle, Geist und Geistinhalte) .......


Was ich selber schon ganz beachtlich finde. Ein Geselle war auf Wanderschaft und konnte bei mehreren Meistern lernen. 'Prüfet alles, das Gute behaltet'. :respekt:

erbreich hat geschrieben:... - ohne die in Jesus zugesprochene Gewissheit verloren zu haben, denn: ...ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn!


Warum auch ? Warum soll der, der in letzter Instanz Gott ist, seine Liebe entziehen. Ein Machtmensch, ein Sektenführer, wird böse und Drohungen ausstossen ... ist verletzt wenn die Schäfchen 'fremd gehn', aber der Eine Gott, der Ursprung allen Lebens ist ? Dann hätten wir ja mehrere Götter, so wie in den antiken Vorstellungen. Also Stammesgötter, die von einem kleinen Volk beschworen werden welches sich Schutz erhofft gegen andere Völker und deren Götter.

Ich denke, es geht vielen so dass sie zwar guten Willens die Bibel lesen und Predigten anhören aber sich selbst oft nicht genug reflektieren. Dass sie mit dem Alltagsverstand zuhören und lesen, und dieser Verstand kennt nur: schwarz / weiss, gut / böse, richtig / falsch, gehorsam / ungehorsam. Man sagt dann, man habe einen Glauben aber dieser Glaube ist eher ein gedachter Glaube. Und sehr oft ist dieser Glaube ein Glaube, der Sicherheit wünscht vor den vielen Unsicherheiten, denen die Psyche in dieser Welt ausgesetzt ist.

In Meditationsschulen wird Betrachtung geübt, das ist eher eine Loslösung vom Alltagsstress und damit auch eine Lösung von den Konflikten, denen die Seele ( oder Psyche, falls man das so sagen kann ) ausgesetzt ist. Die Psalmen und die Jesus-Worte werden betrachtet und gehört und man lernt, sie einfach mal stehen zu lassen ohne Kommentierung. Wenn der eigene Verstand sich daran gewöhnt, mal ein paar Minuten zu ruhen, tut sich manchmal eine etwas vertiefte Verständnisebene auf. Ein Aha - Verstehen. Das ist aber noch kein absolutes Verstehen, nur ein etwas tieferes Verstehen. Dieses tiefere Verstehen kann bewirken, dass sich sich die Seele ein Stückweit über den Alltagstrubel erhöht in dem Sinne dass sie Abstand gewinnt. Die Seele wird nicht auf 'Wolke 7' schweben, sondern ganz einfach etwas Ruhe dazu gewinnen und somit sich nicht wieder so schnell emotional verstricken.

Meditation fördert also eher den Weg zur Weisheit und Weisheit ist eine Art, das Leben anzunehmen und zu verstehen. Warum also sollten die Aussagen Jesu nicht meditiert werden und in ihrer 'tieferen' und weisen Substanz verstanden und auch gesehen werden ?
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Re: Kontemplation – schweigendes Gebet

Beitragvon kingschild » So 27. Dez 2009, 12:46

So ich habe nun einige Post gelöscht längst nicht alles was nicht hierhin gehört.

Grund keine Diskussion über diese Mod. Massnahmen hier im Forum, Grund Thema völlig OT. Grund zuviele Post die Werbung machen für Buddhistische Lehre und keine Frage zum Ausgangspost und zum Christlichen Glauben. Grund wir sind kein Buddhistisches Forum.

Ihr habt es in der Hand entweder ihr kommt zum Thema zurück und diskutiert darüber und wenn Ihr darüber diskutieren wollt wie weise Buddha ist seid Ihr hier im falschen Thread.

Ich werde jetzt abwarten wie sich der Thread entwickelt und wenn es nicht klappt werde ich hier schliessen.

God bless
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