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Typische Merkmale eines Christen

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Moderator: kingschild

Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » So 8. Nov 2009, 14:46

Welche typischen Merkmale/Eigenschaften zeichnen einen christlichen Menschen aus?

Frage mich, ob ich wirklich so ein schlechter Mensch bin, wie man aufgrund diversen Predigten manchmal zu hören bekommt. Vorallem man sollte, man müsste, es sollte doch so sein....ich kann es nicht mehr hören. Man kann doch nicht krampfhaft etwas sein und vorleben, wenn es für einem in der momentanen Lebenssituation nicht stimmt und es im Herz nicht stimmt. Gott arbeitet doch auch an mir und Gott wird mich verändern. Ich habe so grosse Mühe mit diesen krampfhaften Christen, bei denen man regelrecht spürt, dass sie nicht wirklich Lust haben, aber es doch tun, weil man ja als Christ sollte.

Was meint ihr, welches sind die typischen Eigenschaften eines Christen im Leben draussen wie im Leben in den vier Wänden?
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon pirate23 » So 8. Nov 2009, 15:20

Trolli hat geschrieben:Frage mich, ob ich wirklich so ein schlechter Mensch bin, wie man aufgrund diversen Predigten manchmal zu hören bekommt.

Wenn du nicht das Gefühl hast, ständig irgendwas falsch zu machen, dann warst du eben einfach noch nicht oft genug dort. Du solltest vor allem besser zuhören und dich auch emotional drauf einlassen, dann verwandelst du dich schwuppdiwupp von einem normalen Lebewesen in einen bösen Sünder.

Man kann doch nicht krampfhaft etwas sein und vorleben, wenn es für einem in der momentanen Lebenssituation nicht stimmt und es im Herz nicht stimmt.

Genau deshalb wirst du die gleichen Sprüche auch in 30 Jahren noch hören - die gehören eben einfach zum Programm, und wers nicht glaubt, der hat Pech gehabt.

Was meint ihr, welches sind die typischen Eigenschaften eines Christen im Leben draussen wie im Leben in den vier Wänden?

Er hat prinzipiell die gleichen Eigenschaften wie auch jedes andere Säugetier. Mit einem Unterschied: Er ist süchtig nach Schuldgefühlen und versucht diese Sucht regelmäßig durch die Visualierung von Leid (der arme gekreuzigte Jesus), angebliche göttliche Wahrheiten (alle Menschen sind verdorben) und gemeinschaftliche Trance (sogenannte Evangelisierungs-Veranstaltungen) zu befriedigen.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Schoham » So 8. Nov 2009, 15:30

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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Marcus » So 8. Nov 2009, 15:36

Trolli hat geschrieben:Welche typischen Merkmale/Eigenschaften zeichnen einen christlichen Menschen aus?

Ich glaube nicht, dass es solche gibt.
Trolli hat geschrieben:Frage mich, ob ich wirklich so ein schlechter Mensch bin, wie man aufgrund diversen Predigten manchmal zu hören bekommt.

Ohne dich zu kennen kann ich sagen, dass Du kein schlechter Mensch bist. Eine Frage allerdings kommt auf: "Wie lange bist Du schon Christ"? Vermutlich noch nicht allzu lange. Das gehört zum Prozess der Veränderung dazu. Gott arbeitet an jedem Menschen und auch ich habe zu Beginn meiner "Karriere" solche Predigten gehört, die wie auf mich zugeschnitten waren nur habe ich sie einfach angenommen. Warst Du jemals im "Alpha live" Kurs? Du solltest ihn besuchen, ich kann ihn nur jedem empfehlen. Vielleicht ist aber auch die Gemeinde nicht die richtige, dass ist schwer zu sagen.
Lass den Kopf nicht hängen und sei offen für Veränderungen, sie werden geschehen.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Schoham » So 8. Nov 2009, 15:59

Trolli hat geschrieben:Was meint ihr, welches sind die typischen Eigenschaften eines Christen im Leben draussen wie im Leben in den vier Wänden?


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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » So 8. Nov 2009, 18:10

Ich bin durch den Alphakurs in den Glauben gekommen und dies vor ca. 7 Jahren. Aus diesem Grund bin ich auch noch nicht so bibelfest wie vielleicht andere Christen. Und deswegen weiss ich oftmals nicht, ob gewisse Ansichten, Lebenshaltungen, Meinungen von Chrsten auf die Bibel basieren oder ob es die persönliche Haltung ist, die persönliche Bibelauslegung. Manchmal wünschte ich mir eine Liste mit Eigenschaften, Merkmale die wirklich biblisch sind. Letzthin gab es auch eine Diskussion über Homosexuelle, da kam ich zum Teil aus dem Staunen nicht heraus was da für Meinungen im Raume standen. Anderseits möchte ich auch nicht ins Fettnäpfchen treten mit gewissen Aussagen von mir. Da wäre es manchmal hilfreich wenn man eben wüsste, was biblisch "vorgeschrieben" ist und was nicht.

Was ich manchmal auch nicht ganz verstehe, man sagt doch, mit der Geburt Jesus und dem Tod, sind die Gesetze (ausser die 10 Gebote) hinfällig geworden. Und doch stützen sich viele Christen auf Aussagen vom alten Testament. Was gilt jetzt????? Gerade auch, wenn es um das Zusammenziehen von jungen Menschen geht, die noch nicht verheiratet sind? Muss man mit 20 Jahren heiraten, nur damit man zusammenziehen kann? Fragen über Fragen, sorry :roll:

Und ich vertraue auf Gott, Gottes Liebe wird mich verändern und auch mein Denken. Aber alles zu seiner Zeit. Wenn ich auf die letzten 7 Jahre zurückblicke, hat Gott viel gewirkt in mir und ich möchte noch viel mehr im Glauben wachsen, ich bete dafür und vetraue Gott. :praisegod:

Gibt es Freikirchen die diesbezüglich etwas "moderner" und "kritischer" sind?
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon alegna » So 8. Nov 2009, 18:20

Trolli hat geschrieben:Gibt es Freikirchen die diesbezüglich etwas "moderner" und "kritischer" sind?

Und was verstehst Du jetzt darunter? Eher moderner oder eher kritischer?
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » So 8. Nov 2009, 19:31

Freikirchen, die vielleicht auch kritische Themen anschneiden und auch offen für andere Meinungen sind und nicht nur den Tunnelblick haben. Und was auch nicht fehlen darf Lobpreis, viel und mit ganzem Herzen ;)
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon alegna » So 8. Nov 2009, 19:34

Trolli hat geschrieben:Freikirchen, die vielleicht auch kritische Themen anschneiden und auch offen für andere Meinungen sind und nicht nur den Tunnelblick haben. Und was auch nicht fehlen darf Lobpreis, viel und mit ganzem Herzen ;)

Meiner Meinung nach trifft das auf alle Freikirchen zu, aber sie müssen sich schon an die Bibel halten.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon kingschild » So 8. Nov 2009, 19:54

Trolli hat geschrieben:Welche typischen Merkmale/Eigenschaften zeichnen einen christlichen Menschen aus?




Hallo Trolli

Gott lieben damit einem alles andere hinzu getan wird.

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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon kingschild » So 8. Nov 2009, 20:04

Trolli hat geschrieben:Muss man mit 20 Jahren heiraten, nur damit man zusammenziehen kann? Fragen über Fragen, sorry :roll:

Und ich vertraue auf Gott, Gottes Liebe wird mich verändern und auch mein Denken. Aber alles zu seiner Zeit. Wenn ich auf die letzten 7 Jahre zurückblicke, hat Gott viel gewirkt in mir und ich möchte noch viel mehr im Glauben wachsen, ich bete dafür und vetraue Gott. :praisegod:


Du lebst ja in der Freiheit Christi, nicht alles ist aber heilsam für unseren Weg und wenn wir auf Gott hören, können wir uns oft viel Leid und Kummer und Umwege ersparen. Die Umwege können oft mühsam sein und damit wir diese vermeiden hat Gott uns sein Wort vom Segen und Fluch vorgelegt.

Zeit für einen Umweg gibt es immer, die Frage ist ob man dann tatsächlich so glücklich wird wie man es sich im Moment erhofft, meist lernt uns die Erfahrung das es besser ist auf Gott zu hören, von Anfang an.

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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon SunFox » Mo 9. Nov 2009, 07:38

Trolli hat geschrieben:Welche typischen Merkmale/Eigenschaften zeichnen einen christlichen Menschen aus?


Hallo lieber Trolli,

ich gehe da mit Kolosser 3 und zwar den Versen 12 bis 17 einher: "So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in "einem" Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn."

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » Mo 9. Nov 2009, 09:02

@SunFox

Vielen lieben Dank für diesen schönen Bibelvers!
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Taube » Mo 9. Nov 2009, 09:23

SunFox hat geschrieben:ich gehe da mit Kolosser 3 und zwar den Versen 12 bis 17 einher: "So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in "einem" Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn."

Liebe Grüße von SunFox


Schön ausgedrückt, aber konkretisiert im Leben ist es eben vielfach leicht anders.


Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Schoham » Mo 9. Nov 2009, 11:34

Hoi Trolli

Wir wünschten uns manchmal eine Liste wo alles genau drauf steht was wir tun sollen und wo hingehen und am Ende gäbe das ein dickes Buch und wir - wären wir dann noch Menschen oder nicht viel mehr Maschinen? Jeden neuen Tag musst du dich entscheiden auf wen du hören willst. Wir trauen oft andern Menschen mehr als der leisen Stimme des Heiligen Geistes und Er spricht aus dem Wohnsitz Gottes dem Herzen des Menschen der Ihm gehört.

Die Gebote waren gut für Israel - sie halfen ihnen durch den Alltag zu kommen. Auch wir haben in unserem Land Gebote und Gesetze. Gebote müssen für die Menschen sein die das Gebot der Liebe zum Nächsten übertreten. Sie brauchen Vorschriften weil sie aus ihrem Herzen von andern was nehmen anstatt wie die Liebe es tut - zu geben.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » Mo 9. Nov 2009, 12:49

Ich höre auf mein Herz und probiere jeden Tag Gottes Stimme in dieser hektischen Zeit wahrzunehmen. Und Liebe, Toleranz etc. sind für mich selbstverständliche Eigenschaften, mit denen ich meinen Mitmenschen begegnen möchte.

Meine Frage bezieht sich mehr auf alltägliche Dinge, das Leben mit meiner Familie. Wenn ich mich in meiner Gemeinde umsehe, diskutiere mit anderen Christen dann hätte ich manchmal gerne eine Liste mit typischen Merkmalen einer christlichen Familie, damit ich unterscheiden kann, ob das Tun und Handeln dieser Person/Familie jetzt auf die Bibel basiert oder eine persönliche Haltung ist. Wie schon erwähnt, geht es da um Alternativmedizin, Vergnügen wie "Chilbi", Kino, Discobesuch, Alkoholkonsum, Ferien in der Schweiz, finanzielle Angelegenheiten (Börsenhandel etc.) Nächstenliebe um jeden Preis, Sexualität vor der Ehe, .....Da bin ich manchmal überfordert, weil ich nicht weiss, will diese Person aus eigener Ueberzeugung so handeln oder will das Gott? Verstehst du was ich meine?
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon alegna » Mo 9. Nov 2009, 14:14

Hallo Trolli
Du bist auf gutem Wege das merk ich. Wenn Du bei, den von Dir genannten Dingen nicht sicher bist, könntest Du Dich selbst in der Schrift auf die Suche machen. Ich merke, dass wir vieles eigentlich schon wissen, wie z.B. Sex vor der Ehe, Alkoholkonsum etc., aber wir wollen oft nicht hören was Gott dazu sagt und befragen dann all möglichen Leute um so quasi zu der Antwort zu kommen, die wir hören möchten.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Schoham » Mo 9. Nov 2009, 14:23

Trolli hat geschrieben:Verstehst du was ich meine?


Ja ich verstehe dich. Du schaust auf die andern Familien - auf das was sie tun und was sie als für sich richtig ansehen. Je nachdem in welcher Kirche/Gemeinde/Versammlung/Forum du bist und mit was für Menschen du zusammenkommst wird sich dein Urteil was richtig und gut ist dem anpassen. Je nachdem wirst du dich in deiner Frömmigkeit gut oder schlecht fühlen.

Es geht um dich und um Gott. Auf Ihn sollst du schauen. Er ist heilig gerecht und die Liebe. Wenn du im Glauben in das Angesicht von Jesus schaust so wirst du den heissen Wunsch bekommen zu werden wie Er. In deinem Alltag wirst du immer mehr lust haben für das reine und Gott wohlgefällige.

Allein auf Jesus schauen hilft dir den Blick auf das Wesentliche zu richten. Schenkt dir klarheit anstelle von verwirrtheit. Je mehr du von Jesus wegschaust auf Menschen und ihre Ansichten und ihr tun je unklarer wird dir werden was Gott von dir möchte.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » Mo 9. Nov 2009, 15:16

Leider ist es nicht so einfach, die Bibel zu verstehen und gerade immer den richtigen Abschnitt zu finden, wie in einem Lexikon. Und vorallem stellt sich bei mir immer die Frage, wie aktuell sind die Gesetze im alten Testament wirklich noch? Mit der Geburt Jesus wurden sie doch wie widerlegt oder? So wurde es uns jedenfalls im Alphakurs gesagt.

Aber ich möchte lernen, die Bibel besser zu verstehen und aus diesem Grund bin ich auch am überlegen, ob ich evtl. ein Bibelkurs absolvieren soll. Finde es aber dann auch wieder schwer wo??? Ich wünschte mir eine Bibelschule, in der auch kritische Fragen Platz haben und es nicht nur nach Plan x geht, sondern auch lebhafte Diskussionen stattfinden dürfen.

Kennt ihr vielleicht gerade eine? :)
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon alegna » Mo 9. Nov 2009, 15:45

Hallo Trolly
weiss keine, aber will Dir noch sagen. Ich finde es extrem wichtig, dass man auch über schwierige heikle Themen sprechen kann. Also nur Mut, nicht alle Christen sind nicht bereit nicht zu sprechen ;) . Es sollte kein Tabuthema geben.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Andi69 » Mo 9. Nov 2009, 16:04

Trolli hat geschrieben:Und vorallem stellt sich bei mir immer die Frage, wie aktuell sind die Gesetze im alten Testament wirklich noch? Mit der Geburt Jesus wurden sie doch wie widerlegt oder? So wurde es uns jedenfalls im Alphakurs gesagt.

Wenn das im Alphakurs tatsächlich so gesagt wurde, dann meine ich, ist dieser Kurs des Teufels.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Schoham » Mo 9. Nov 2009, 17:14

Trolli

Möchtest du grad anfangen? Welches Thema von denen du angeführt hast
brennt dich am meisten? Es ist gut über etwas konkretes zu reden.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » Mo 9. Nov 2009, 20:52

Andi69 hat geschrieben:Wenn das im Alphakurs tatsächlich so gesagt wurde, dann meine ich, ist dieser Kurs des Teufels.


Vielleicht habe ich es falsch formuliert, es geht mehr um die Opfergabe.

Aber so wie ich es auch verstanden habe, gibt es auch Gesetze, die im neuen Testament nicht mehr die gleiche Gültigkeit haben wie im alten, oder liege ich da falsch? Lasse mich sehr gerne belehren.

Schoham hat geschrieben:Trolli

Möchtest du grad anfangen? Welches Thema von denen du angeführt hast
brennt dich am meisten? Es ist gut über etwas konkretes zu reden.


Es gibt schon Themen, die mich im Moment mehr beschäftigen. Eines davon ist die Sexualität vor der Ehe. Ich möchte nicht, dass meine Tochter mit 20 Jahren heiraten muss/sollte/möchte, nur damit sie mit ihrem Schatz zusammenziehen kann. Ich möchte diesbezüglich nie Druck anwenden. In unserer Gemeinde ist dies zum Teil in vielen Familien ein grosses Thema und bei einigen so gross, dass es richtig bedrückend und belastend wird und bereits über Monate. Will das Gott??? Weil die Kinder ja nicht sollten und wenn doch, was denken die anderen Mitglieder, wie weit darf sich der Ältestenrat in eine solche persönliche und familiäre Angelegenheit einmischen? Meine Kinder sollen den Respekt vor der Sexualität und der Beziehung lernen, aber ist es so schlimm, wenn sie mit ihrem zukünftigen Ehepartner erst 2,3 Jahre zusammenlebt und dann heiratet? Was ist so schlimm daran, landet man deswegen in der Hölle? Wo genau steht geschrieben, dass Gott das so will?

Es gibt Gemeinden, da dürfen Ehepaare nach der Scheidung nicht mehr den Gottesdienst besuchen....wer bestimmt das???

Ein anderes Thema ist bei uns auch die Abgabe des 10. Wir können es uns nicht leisten im Moment. Ich unterstütze die Gemeinde so gut es geht mit Zeit, helfe oder bringe Kuchen mit etc. Aber unsere finanzielle Situation lässt es im Moment nicht zu, es geht einfach nicht. Muss ich deswegen jeden Sonntag ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich in der Gemeinde bin? Ja ich ich hab's.... Will Gott, dass wir 10% unserer Einkommen an die Kirche geben? Wollte Gott überhaupt Kirchen?

Es gäbe noch vieles sorry ;)
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Schoham » Mo 9. Nov 2009, 22:36

Trolli

Gott will das allerbeste für uns Menschen. Und doch lässt Er uns tun was wir wollen. Wir tun dem andern sehr weh wenn wir mit ihm in einer Eheähnlichen Beziehung leben und ihn dann wieder verlassen weil wir noch zu unreif waren Verantwortung zu übernehmen. Eine Ehe ist ein Versprechen beieinander zu bleiben in verliebten wie in streitjahren. Das dürfen und sollen wir unseren Kindern sagen.

Eine Organisation/Kirche/Gemeinde/Familie hat Regeln und kann bestimmen das diese eingehalten werden müssen. Die einen nehmen Gott ernster und die andern weniger. Die einen möchten möglichst Mitglieder haben die nach Gottes Weisungen leben und die andern möchten sich aufgeschlossen/tolerant/weltoffen geben um viele zu erreichen.

Die einen geben ein paar Franken - andere den 10. und manche schauen was sie zum leben nötig haben und geben den Rest Gott weil sie glauben das alles Gott gehört. Auch wenn es nur wenig ist was wir geben können - geben wir es aus Liebe und Dankbarkeit Gott gegenüber. Freuen wir uns das es uns so gut geht das wir Ihm etwas zurückgeben dürfen. Es liegt ein grosser Segen auf selbstlosem geben.

Gott möchte unser Herz besitzen und dann ist Kirche zu uns gekommen.

Ein ganz typisches Merkmal eines Christen ist seine Christusnachfolge. Er tat in allem den Willen Seines Vaters.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Pilgrim » Mo 9. Nov 2009, 22:43

Trolli hat geschrieben:Ein anderes Thema ist bei uns auch die Abgabe des 10. Wir können es uns nicht leisten im Moment. Ich unterstütze die Gemeinde so gut es geht mit Zeit, helfe oder bringe Kuchen mit etc. Aber unsere finanzielle Situation lässt es im Moment nicht zu, es geht einfach nicht. Muss ich deswegen jeden Sonntag ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich in der Gemeinde bin? Ja ich ich hab's.... Will Gott, dass wir 10% unserer Einkommen an die Kirche geben? Wollte Gott überhaupt Kirchen?

In der Bibel sind durchwegs zwei verschiedene "Abgaben" gelehrt. Das eine Geben ist für die Regierung und ist immer obligatorisch; das andere Geben ist für Gott und das ist immer freiwillig.

Die Richtlinie zum Geben für Gott und Sein Werk ist im 2.Korinther 9:6-7 "Das aber bedenkt: wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt; nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!"

Und ja, das Neue Testament betont wiederholt die örtlichen Versammlungen. Das war ja in der Tat der Dienst von Paulus, in den Städten wo er das Evangelium predigte, örtliche Kongregationen zu etablieren. Hebräer 10:24-25 ordnet jeden Gläubigen an ein Teil solch einer örtlichen Gemeinde zu sein und offenbart auch warum:

"Laßt uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken - denn Er ist treu, der die Verheißung gegeben hat -, und laßt uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht!"
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Pilgrim » Mo 9. Nov 2009, 22:56

Trolli hat geschrieben:Es gibt schon Themen, die mich im Moment mehr beschäftigen. Eines davon ist die Sexualität vor der Ehe. Ich möchte nicht, dass meine Tochter mit 20 Jahren heiraten muss/sollte/möchte, nur damit sie mit ihrem Schatz zusammenziehen kann. Ich möchte diesbezüglich nie Druck anwenden. In unserer Gemeinde ist dies zum Teil in vielen Familien ein grosses Thema und bei einigen so gross, dass es richtig bedrückend und belastend wird und bereits über Monate. Will das Gott??? Weil die Kinder ja nicht sollten und wenn doch, was denken die anderen Mitglieder, wie weit darf sich der Ältestenrat in eine solche persönliche und familiäre Angelegenheit einmischen? Meine Kinder sollen den Respekt vor der Sexualität und der Beziehung lernen, aber ist es so schlimm, wenn sie mit ihrem zukünftigen Ehepartner erst 2,3 Jahre zusammenlebt und dann heiratet? Was ist so schlimm daran, landet man deswegen in der Hölle? Wo genau steht geschrieben, dass Gott das so will?

Gottes Wort sagt uns im Epheser 6:1-4, daß wir göttliche Kinder kultivieren sollen. Gott will, daß unsere Familien ihr volles Potenzial erreichen und nicht in den Abdruck der Welt forciert sind. Gott wünscht daß Christliche Familien nicht auseinander fallen. Wäre es nicht grandios wenn wir Kinder hätten die glücklich wären, Zuhause die Christus-zentriert wären, wo alle diese Dinge sich auswirken würden wie Gott sie angeordnet hat? Es ist sogar möglich weil Gott es versprochen hat!
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Reginald 32 » Di 10. Nov 2009, 00:04

Hallo, Trolli.
Deine beiden Fragen sind für sehr viele Christen drängende Fragen, nicht nur für Dich. Doch die Antworten sind nicht leicht. Man kann zwar sagen: Das steht so und so in der Bibel. Punkt. Aus. So ist es und so muss es gehandhabt werden.

Aber hilft mir das?

Sexualität:
Zur Zeit Jesu wurde ein Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren alt verheiratet, ein Mann sollte nicht älter als 19 Jahre sein. Damit waren viele sexuellen Probleme, die junge Menschen oft plagen, aus der Welt geschafft. Das Thema "Sex vor der Ehe" war damit recht einfach gelöst.
Aber heute sieht die Welt etwas anders aus, auch für Christen. Mir hat als jungem Menschen geholfen, dass ich mir immer vorgestellt habe (obwohl das nicht ganz genau biblisch ist), dass der Sex die Ehe quasi begründet. Die Frau, mit der ich schlafe, ist meine Ehefrau, Trennung von ihr (auch vor der Eheschließung) ist Scheidung. Und dann habe ich eine ganze Reihe von Jahren gebetet, dass Gott mir die richtige Frau schenken möge. Ich habe sie bekommen. Wir sind inzwischen 52 Jahre glücklich verheiratet.
Aber ich kenne auch gute Freunde aus meiner Jugendzeit, denen es nicht so erging, bis hin zu unehelichen Kindern. Doch wer will verdammen?
Auch in der Bibel kann man nachlesen, dass es wohl kaum eine Situation gibt, in der Gott mehr vergeben muss als auf sexuellem Gebiet.

Zehnten:
Eigentlich gehört Gott ja alles, was wir haben. Aber er gibt uns großzügiger Weise 90 % zurück und begnügt sich selbst mit 10 %. Schon meine Großeltern gaben den Zehnten, dann meine Eltern. Ich kannte es als Kind nicht anders. Und meine Kinder haben mit Gott dabei wuderbare Erfahrungen gemacht Wir haben sie dabei angeleitet, und sie gaben schon von ihrem ganz kleinen Taschengeld (ich war ein kleiner Handwerker. Es reichte zwar, aber "Sprünge" machen konnten wir nicht) den Zehnten. Gott sagt: Wenn ihr es in dieser Hinsicht mit mir wagt, werde ich des Himmels Fenster aufmachen und Segen herabschütten die Fülle Mal. 3:10-12. Wer keinen treuen Zehnten gibt, schneidet sich selbst vom Segen Gottes ab.

Und das Schöne daran ist, dass es alles freiwillig geschieht. Wer aber beim Geben knausert, darf sich nicht wundern, wenn Gott auch beim Segen knausert.

Ich weiß nicht, wieviel Zeit Du hast. Aber wenn Du gerne Deine Bibel ein wenig besser kennen lernen möchtest, kannst Du Dir beim Internationalen Bibelstudien-Institut in Alsbach-Henlein bei Darmstadt aus den kostenlosen Fernkursen einen Kurs aussuchen, der zu Dir passt. Das geht auch prima übers Internet. Versuche es ruhig einmal.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Pilgrim » Di 10. Nov 2009, 00:59

Reginald 32 hat geschrieben:Hallo, Trolli.
Man kann zwar sagen: Das steht so und so in der Bibel. Punkt. Aus. So ist es und so muss es gehandhabt werden.
Aber hilft mir das?
Zehnten:

Das folgende, lieber Reginald, könnte dir und auch Trolli helfen in der Frage: "Was sagt die Bibel über den Zehnten?":

Antwort: Der Zehnte ist für viele Christen ein schwieriges Thema. In vielen Gemeinden wird der Zehnte überbetont. Gleichzeitig weigern sich viele Christen, der biblischen Aufforderung zu folgen, dem Herrn ein Geldopfer zu bringen. Den Zehnten zu geben, sollte eine Freude und ein Segen sein. Heute ist das traurigerweise selten der Fall in der Gemeinde.

Der Zehnte ist eine alttestamentliche Vorstellung. Das Gesetz verlangte von allen Israeliten, dass sie zehn Prozent ihrer Einkünfte und Erträge der Stiftshütte oder dem Tempel vermachten (3. Mose 27,30; 4. Mose 18,26, 5. Mose 14,28; 2. Chronik 31,5). Einige betrachten den Zehnten des Alten Testaments als eine Art Steuer, um im Opfersystem Bedürfnisse der Priester und Leviten zu decken. Das Neue Testament weder befiehlt noch empfiehlt, dass Christen sich einem gesetzlichen Zehntensystem beugen sollen. Paulus sagt, dass Gläubige einen Teil ihres Einkommens zur Unterstützung der Gemeinde zurück legen sollen (1. Korinther 16,1-2).

Nirgendwo bestimmt das Neue Testament, einen gewissen Prozentsatz des Einkommens beiseite zu legen, sondern sagt nur, dass ein jeglicher “nach Gutdünken” geben soll (1. Korinther 16,1-2). Die christliche Kirche hat wesentlich die 10% Zahl des Alten Testaments übernommen und als ein “empfohlenes Minimum” auf Christen angewendet. Dennoch sollen Christen sich nicht verpflichtet fühlen, stets den Zehnten zu geben. Sie sollen “je nach Einkommen” geben, so wie sie fähig sind. Manchmal heisst das, mehr als den Zehnten, manchmal weniger als den Zehnten zu geben. Es hängt alles von der Fähigkeit des Christen und den Bedürfnissen der Gemeinde ab. Jeder einzelne Christ sollte ernsthaft beten und Gottes Weisheit erbitten, ob er oder sie den Zehnten oder wie viel sie geben sollen (Jakobus 1,5). “Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott” (2. Korinther 9,7; Elberfelder).

...Quelle...
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Pilgrim » Di 10. Nov 2009, 01:04

Reginald 32 hat geschrieben:.... Internationalen Bibelstudien-Institut in Alsbach-Henlein bei Darmstadt .....

Solange sich dann jedermann auch bewusst ist, daß das eine 7-Tags-Adventisten-Schule ist, gäll...... :idea:
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon SunFox » Di 10. Nov 2009, 01:16

Pilgrim hat geschrieben:
Reginald 32 hat geschrieben:.... Internationalen Bibelstudien-Institut in Alsbach-Henlein bei Darmstadt .....

Solange sich dann jedermann auch bewusst ist, daß das eine 7-Tags-Adventisten-Schule ist, gäll...... :idea:


Ja das ist ganz wichtig liebe Pilgrim, man muß doch schließlich wissen, mit welchen Menschen man sich da einläßt! :mrgreen:

1.Thessalonicher 5,21: "Prüft aber alles und das Gute behaltet."

Na es muß halt auch die Menschen geben, die sich selbst an die Brust werfen und dann sagen: "Was kann von den Adventisten schon Gutes kommen!" ;)

Die Beachtung der Worte Jesus: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!" haben aus ihrem Missionswerk das größte evangelisch ausgerichtete Missionswerk weltweit werden lassen! :praisegod:

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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon SunFox » Di 10. Nov 2009, 01:33

Pilgrim hat geschrieben: In vielen Gemeinden wird der Zehnte überbetont.


Liebe Pilgrim, kann man den Zehnten überbetonen?

Maleachi 3,10: "Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle."

Wer meint, das er bei dem Gott geben was Gottes ist, das dann sein eigener Lebensstandard gesenkt wird, der hat noch nie den HERRN darin geprüft! ;)

Nur wer es ausprobiert hat, der kann auch bestätigen das der Segen des HERRN wirklich darauf liegt! Der Rest muß schweigen, da sie dieses garnicht kennen!

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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Pilgrim » Di 10. Nov 2009, 02:22

SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben: In vielen Gemeinden wird der Zehnte überbetont.

Liebe Pilgrim, kann man den Zehnten überbetonen?
Maleachi 3,10: "Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle."

Zwar war das nicht meine Aussage, kann ihr aber zustimmen, ja doch der "Zehnte" kann überbetont werden. Der "Zehnte" ist ja auch nicht das Maß, da wir nicht mehr unter dem Gesetz sind, gäll.

Übrigens waren die Verpflichtungsgaben im AT weit über 10% hinaus. Weil Israel eine Theokratie war, agierten die Levitischen Priester als die Staatsregierung. Da waren mal der Zehnte für die Leviten (3.Mose 27:30-33) welcher ein Vorbote der heutigen Einkommenssteuer war wie auch eine zweite jährliche von Gott geforderte Gabe um eine Nationalfeier zu finanzieren (5.Mose 14:22-29). Dann waren da auch die kleinere Steuern den Leuten durch das Gesetz auferlegt (3.Mose 19:9-10; 2.Mose 23:10-11). So war das gesamte von den Israeliten verlangte Geben nicht lediglich 10 Prozent, sondern weit über 20 Prozent. Und all dieses Geld wurde zum Betreiben des Staates gebraucht.

Jegliches vom geforderten Üblichen um die Regierung zu betreiben, war rein freiwillig (2.Mose 25:2; 1.Chronik 29:9). Jede Person gab was immer in ihrem Herzen zu geben sie bewegte; kein Prozentsatz oder Betrag war festgelegt.
Wer meint, das er bei dem Gott geben was Gottes ist, das dann sein eigener Lebensstandard gesenkt wird, der hat noch nie den HERRN darin geprüft!

Hmmmm....das behaupten auch Benny Hinn und Co...... :shock:
Nur wer es ausprobiert hat, der kann auch bestätigen das der Segen des HERRN wirklich darauf liegt! Der Rest muß schweigen, da sie dieses garnicht kennen!

Wir können Gottes Segen auch nicht durch Gesetzlichkeit erzwingen, gäll....Er gibt ihn wo Er will, Er ist souverän, nicht wir.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon SunFox » Di 10. Nov 2009, 04:14

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben: In vielen Gemeinden wird der Zehnte überbetont.

Liebe Pilgrim, kann man den Zehnten überbetonen?
Maleachi 3,10: "Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle."

Zwar war das nicht meine Aussage, kann ihr aber zustimmen, ja doch der "Zehnte" kann überbetont werden. Der "Zehnte" ist ja auch nicht das Maß, da wir nicht mehr unter dem Gesetz sind, gäll.

Wir können Gottes Segen auch nicht durch Gesetzlichkeit erzwingen, gäll.... Er gibt ihn wo Er will, Er ist souverän, nicht wir.


Liebe Pilgrim, du vergißt wer da spricht!

"Spricht der HERR Zebaoth!" und der Zehnte ist keine Gesetzlichkeit, sondern ein Wunsch Gottes uns zum Segen!

Und ganz richtig, er gibt wo ER will: "Und prüft MICH hiermit, ob ICH euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle."

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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » Di 10. Nov 2009, 10:05

Ich stelle fest, ich muss noch viel mehr in der Bibel lesen. Welchen Teil würdet ihr mir empfehlen im neuen Testament? Ich bin zwar immer wieder dran und kenne schon einiges, aber doch habe ich noch eine grooooosse Lücke.

Welcher Teil ist für Euch Priorität Nr. 1?
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Schoham » Di 10. Nov 2009, 10:24

Die gute Nachricht von Jeschua dem Messias nach dem Bericht von Jochanan(Johannes) :D.
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Mit dem Johannesevangelium dürfen wir in eine tiefere Dimension eintauchen, um das Geheimnis um diesen Jesus von Nazaret, der als das Wort (Logos) Gottes in die Welt kam, mehr und mehr zu begreifen.
Fred Ritzhaupt
Zuletzt geändert von Schoham am Di 10. Nov 2009, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » Di 10. Nov 2009, 10:47

Manchmal würde ich mir wünschen, dass ich mir nicht so viele Gedanken zum Thema machen würde. Und trotzdem fühle ich mich nicht immer wohl und möchte daran arbeiten. Gott ist in meinem Herzen, ich habe eine persönliche Beziehung zu ihm und er zeigt mir den Weg und doch wenn ich in der Gemeinschaft bin, fühle ich mich nicht richtig wohl. Ich mache mir auch vielzuviele Gedanken zu allem was ich höre, lese und sonst empfange. Ich wünsche mir einen tiefen Glauben mit Gott und darin möchte ich wachsen. Ich möchte ruhiger und fester werden im Glauben und nicht immer überlegen warum dies warum das? Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine Freikirche der richtige Weg für mich ist, ich fühle mich auf eine Art eingeengt, kann aber nicht konkret sagen was und wie genau. Ich gehe in den Gottesdienst, ein paar oberflächige Gespräche und dann rasch nach Hause. Ich gehe in den Gottesdienst wie es eine Landeskirche wäre, es wird mir sonst bald zu eng. Ich habe dieses Gemeinschaftsgefühl absolut nicht.....die Menschen sind nicht meine besten Freunde, sie sind Mitmenschen aber mehr nicht. Und ich weiss nicht ob ich daran etwas ändern möchte oder sollte? Denn ich bin der Einzelgänger und brauche sehr wenige Kontakte.

Ich wünsche mir einfach einen ruhigen, tiefen Glauben voller Frieden und Festigkeit, der nichts umhauen und anzweifeln kann!
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon alegna » Di 10. Nov 2009, 10:54

Trolli hat geschrieben: Denn ich bin der Einzelgänger und brauche sehr wenige Kontakte.
Ich wünsche mir einfach einen ruhigen, tiefen Glauben voller Frieden und Festigkeit, der nichts umhauen und anzweifeln kann!

Geht mir genau so Trolli, ich habe mir gerade jetzt über den Sommer eine Auszeit gegönnt von der Gemeinde, habe meine Verantwortung wahrgenommen und auch einige wenige Beziehungen weiter gepflegt, aber sonst bin ich in mich gegangen um zu sehen wo ich stehe, meinem Glauben an unseren Herrn hat dies nicht geschadet, im Gegenteil. Und doch find ich es wichtig einer Gemeinschaft anzugehören, auf Fragen wegen meinem Rückzug., habe ich ehrlich geantwortet und sie haben verstanden und mir zugestimmt.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Trolli » Di 10. Nov 2009, 11:54

Schön zu lesen, dass auch andere Christen ähnlich empfinden und man mit diesen Gefühlen nicht alleine ist.

Habe mir auch schon so eine Auszeit überlegt. Und doch ist es wie ein Ritual geworden, dass man am Sonntagmorgen in die Kirche geht und es mir gut tut. Und eigentlich gehe ich ja gerne hin, aber ich brauche die Gespräche mit den anderen Mitglieder weniger. Für mich gehört der Sonntagmorgen Gott und nach Lobpreislieder, Predigt fühle ich mich ihm besonders nah und dann habe ich wie keine Lust auf Gespräche über alltägliches. Geht mir dann manchmal zu abrubt.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Pilgrim » Di 10. Nov 2009, 17:09

Trolli hat geschrieben:Schön zu lesen, dass auch andere Christen ähnlich empfinden und man mit diesen Gefühlen nicht alleine ist.

Habe mir auch schon so eine Auszeit überlegt. Und doch ist es wie ein Ritual geworden, dass man am Sonntagmorgen in die Kirche geht und es mir gut tut. Und eigentlich gehe ich ja gerne hin, aber ich brauche die Gespräche mit den anderen Mitglieder weniger. Für mich gehört der Sonntagmorgen Gott und nach Lobpreislieder, Predigt fühle ich mich ihm besonders nah und dann habe ich wie keine Lust auf Gespräche über alltägliches. Geht mir dann manchmal zu abrubt.

Du hast dich aber über "typische Merkmale eines Christen" erkundigt und die sind dann eben ziemlich klar. Im Johannes 13:31-38 gibt Jesus drei kennzeichnende Merkmale eines überzeugten Christen:

Als erstes eine nimmerendende Beschäftigung mit der Herrlichkeit Gottes...."jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht und Gott ist verherrlicht durch Ihn...Gott wird auch Ihn verherrlichen".

Zweitens eine unerschöpfliche Liebe für Gottes Kinder (übrigens in Sache praktischem Christlichem Leben das Allerwichtigste)....."Ein neues Gebot gebe Ich euch, daß ihr einander lieben sollt, damit, wie Ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, daß ihr Meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt". Diese Worte von Christus hatten so eine enorme Einwirkung auf Johannes, daß er sie gerade nochmals im 1.Johannes 3:11 wiederholte "Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen".

Drittens eine unerschütterliche Treue zu Gottes Sohn.

Wir mögen Mangel an Merkmalen eines überzeugten Christen haben, aber Gott kann uns in einen treuen Jünger transformieren wenn wir ganz einfach kapitulieren und Ihm unseren Willen übergeben. Das Leben eines überzeugten Christen mag teuer sein, ist aber die einzige Art des Leben die für Ewigkeit wirklich zählt.
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Re: Typische Merkmale eines Christen

Beitragvon Reginald 32 » Di 10. Nov 2009, 21:12

Pilgrim zietiert:
Paulus sagt, dass Gläubige einen Teil ihres Einkommens zur Unterstützung der Gemeinde zurück legen sollen (1. Korinther 16,1-2).

Nirgendwo bestimmt das Neue Testament, einen gewissen Prozentsatz des Einkommens beiseite zu legen, sondern sagt nur, dass ein jeglicher “nach Gutdünken” geben soll (1. Korinther 16,1-2).


Liebe Pilgrim, da Deine angegebene Quelle die Bibel falsch zitiert (Der Text in 1,. Kor. 16 bezieht sich nicht auf den Zehnten, sondern auf eine spezielle Gabensammlung für die verarmte Gemeinde in Jerusalem, zu der sich Paulus verpflichtet hatte), so traue ich auch den anderen Aussagen dieser Quelle nicht, zumal sie nicht angeben, wer sie sind.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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