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Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Unterstützung und Diskussion zu persönlichen Fragen, Problemen und Nöten

Moderator: kingschild

Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon wahrheit48 » Di 29. Dez 2009, 21:16

Mal wieder grundsätzlich:
1. Jesus Christus "funktioniert" nicht wie ein Automat, 50 Rappen rein, Produkt entnehm ;) . Auch nicht in "Euroland"! Ich lache mir einen Ast, wenn ich hier den anderslautenden Unfug sog. "Christen" lese!
2. Der, den sowohl "Taufschein-Christen" wie schriftgemäßeChristen als "ihren Herrn" bezeichnen, ist der absolute Souvereign, der Gnade erweist oder verweigert, d.h. allein seine Maßstäbe sind sowohl für IHN wie auch seine Geschöpfe absolut bindend!
3.Wenn dieser absolute Souvereign zu Gericht sitzen wird, wird Niemand auf seine, mehr oder weniger "klugen" posts unter livenet.ch verweißen können!
4."Lebensgefühl" hin oder her: ich muß mich mit der Realität auseinandersetzen, d.h. für die, die sich als "Christen" (müßte auch einmal anhand der Bibel hier geklärt werden) sehen, dürfte das Wohl- oder Schlechtfühlen nicht von den Maßstäben der Welt abhängen, sondern von der Gewissheit über ihre Zukunft.
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Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.(1.Ko.1,18)
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon wahrheit48 » Di 29. Dez 2009, 21:34

Naqual hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:.... dass Gott einen heilt und befreit andre nicht...sagt ihr denn nicht, er sei gerecht?


Nun, solang man kein klares Verständnis von Gerechtigkeit hat, lässt sich dies ja auch leicht sagen und es wird immer irgendwie stimmen.
Was mich interessieren würde: wie schaut eine klare Definition der Gerechtigkeit Gottes belegbar in der Bibel genau aus?

Hallo Naqual,
schön Dich wieder mal zu sehen und gleich auch noch mit so einem "präzisen" Einwurf (war füher mal Fußballer :lol: )
Verzichte auf Stellenangaben (der interessierte Leser mag in seiner Konkordanz unter den bzgl. Stichworten selbst nachlesen):
"damit wir Gerechtigkeit hätten",
"den, der von keiner Sünde wußte, zur Sünde gemacht"
Nur einmal diese "Stichworte" als Anregung, nicht für Dich, weil ich glaube, daß Du die Schrift kennst. Bei anderen Teilnehmern bin ich mir dagegen hierüber nicht so sicher :D
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon tiktak » Di 29. Dez 2009, 21:59

Ganz kurz ein Gedanke-oder möchte man darüber nen Thread eröffnen?

Also, wenn alle Mist bauten, müssten alle bestraft werden!
Da aber eben alle Mist bauten, und jeder Dreck am Stecken hat/ hatte sollte gelten, entweder Strafe für alle oder Gnade für alle, dann ist das gerecht!
Nun, wenn aber ein andrer die Strafe auf sich nimmt, ist der Gerechtigkeit sicher nicht genüge getan und Gnade ist es auch nicht, weil eben ein andrer bestraft wird
Ich erwähnte das schon einmal hier
Wenn ich Gnade vor Recht ergehn lass, also gnädig bin und die Schuld erlasse und keine Strafe einfordere von xxx führ ein Vergehn,dann bedarf es auch keiner andren Person, dass diese eine Strafe auf sich nimmt
Und ich denk nicht, dass ein Gott sagt,Strafe muss sein, weil ich bin gerecht-aber wer sie nun zahlt, ist mir egal und ich kann nur vergeben durch Blut!

Kein gerechter Richter wird zu einem Angeklagten sagen, sie haben xxx getötet,sie haben gestohlen ,aber wissen sie was, ich lass Gnade walten und nehme die Strafe auf mich und geh statt ihnen in den Knast und nehm somit die Strafe auf mich

Oder wem der hier anwesenden in Forum, wäre es recht,wenn angenommen sein Kind von jemanden sexuell missbraucht wird und anschliessende getötet wird,dieser dann gefasst wird und vor Gericht kommt, der Richter den aber freispricht und sagt-ich nehm die Strafe auf mich und geh statt den Angeklagten in den Knast oder nehm die Todesstrafe auf mich! Oder der beste Freund des Angeklagten sagt, ich nehme die Strafe auf mich!

Wäre der Gerechtigkeit damit genüge getan?
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Thelonious » Di 29. Dez 2009, 22:20

Nee, Tiktak, "Friede, Freude, Eierkuchen" (oder wie dieser Spruch auch ggf. in der Schweiz lauten mag) gibt es einfach nicht. Is' nicht, baby ;)

Alle haben (ob mehr oder weniger, ist nicht sooo wichtig) "Mist gebaut" (ich würde formulieren, sind sündig geworden), ja. Aber "Gnade für alle" kommt wohl gleich nach "Freibier für alle!" ;) Auch damit wäre so rein absolut keiner "Gerechtigkeit damit genüge getan".

Nein, das ist (salopp formuliert) "Pillepalle".

Wichtig ist allein und ewig eines (und jetzt ist bitte! Schluß bei Dir mit "Pillepalle":
"Laßt euch versöhnen mit Gott! 21 Denn erGott hat den, der von keiner Sünde wußte Jesus, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden." (2. Kor. 5,21).

Gruß
Thelo
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon wahrheit48 » Di 29. Dez 2009, 22:26

tiktak hat geschrieben:Oder wem der hier anwesenden in Forum, wäre es recht,wenn angenommen sein Kind von jemanden sexuell missbraucht wird und anschliessende getötet wird,dieser dann gefasst wird und vor Gericht kommt, der Richter den aber freispricht und sagt-ich nehm die Strafe auf mich und geh statt den Angeklagten in den Knast oder nehm die Todesstrafe auf mich! Oder der beste Freund des Angeklagten sagt, ich nehme die Strafe auf mich!

Wäre der Gerechtigkeit damit genüge getan?

Liebe Taktikerin,
dem menschlichen Bedürfnis nach Gerechtigkeit wiederspräche ein solches Vorgehen selbstredend. Dabei lassen wir aber außer acht, daß von dem EINZIGEN UND GERECHTEN GOTT, DEM VATER DES JESUS CHRISTUS, kein Unterschied gemacht wird, z.B. zwischen Lüge, Diebstahl, sexuellem Mißbrauch usw.: der Schöpfer will seine Schöpfung vor jedem Mißbrauch schützen und stellt deshalb die Mißachtung SEINES WILLENS grundsätzlich unter Strafe!
Wenn dies aber so ist, kann nur DER SCHÖPFER SELBST eine Bestrafung der straffällig Gewordenen aussetzen.
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon tiktak » Di 29. Dez 2009, 22:40

Thelo

und jetzt ist bitte! Schluß bei Dir mit "Pillepalle

Warum nennst du meinen logischen Gedankengang Pillepalle?
Pillepalle= nicht ernst zu nehmen , Un-sinn etc.

Aber kannst du mir dann auch die Frage beantworten?

Oder wem der hier anwesenden in Forum, wäre es recht,wenn angenommen sein Kind von jemanden sexuell missbraucht wird und anschliessende getötet wird,dieser dann gefasst wird und vor Gericht kommt, der Richter den aber freispricht und sagt-ich nehm die Strafe auf mich und geh statt den Angeklagten in den Knast oder nehm die Todesstrafe auf mich! Oder der beste Freund des Angeklagten sagt, ich nehme die Strafe auf mich!

Wäre der Gerechtigkeit damit genüge getan?

Wie würde es dir gefallen, wenn es dein Kind oderdeine Frau betrifft?
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon alegna » Di 29. Dez 2009, 22:51

tiktak hat geschrieben:Oder wem der hier anwesenden in Forum, wäre es recht,wenn angenommen sein Kind von jemanden sexuell missbraucht wird und anschliessende getötet wird,dieser dann gefasst wird und vor Gericht kommt, der Richter den aber freispricht und sagt-ich nehm die Strafe auf mich und geh statt den Angeklagten in den Knast oder nehm die Todesstrafe auf mich! Oder der beste Freund des Angeklagten sagt, ich nehme die Strafe auf mich!

Du vergisst dass unser Richter (Gott) voraussetzt dass der Angeklagte seine Sünde bereut und darüber Busse tut. Gott sagt nicht, Dir sei vergeben wenn von Deiner Seite nichts kommt.
Es geht auch nicht, dass Dein bester Freund für Dich die Strafe trägt, wenn Du nicht einsehen kannst für was eigentlich.
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Thelonious » Di 29. Dez 2009, 23:10

tiktak hat geschrieben:Wie würde es dir gefallen, wenn es dein Kind oderdeine Frau betrifft?



Alter "Bäuerinnentrik", liebe Tiktak, etwas so persönlich zu formulieren, das es einem bei der Antwort "den Hals zuschnürt" :roll:

Nein, Gott bewahre bitte meine Frau und meine Töchter (und auch meine Söhne) - ich habe vier tolle Kinder!

Aber meine Familie ist jetzt hier nicht das Thema.

Die Quintessenz ist: Jesus nimmt die Schuld für alles was Menschen (leider!) (an Negativem) "vollbringen". Du kannst mit Deiner persönlichen Schuld zu Ihm kommen, ich kam mit meiner persönlichen Schuld zu Ihm, andere (egal welcher Hintergrund) kommen/kamen mit ihrer persönlichen Schuld zu Jesus. Jesus vergibt (wenn man es denn tatsächlich bereut, mein persönlicher Wortgebrauch: und Buße tut). Hast Du damit echt ein Problem? Wenn ja warum? Mit welchem Recht? Wozu? Weshalb?

Gruß
Thelonious
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Naqual » Di 29. Dez 2009, 23:34

wahrheit48 hat geschrieben:schön Dich wieder mal zu sehen und gleich auch noch mit so einem "präzisen" Einwurf (war füher mal Fußballer :lol: )


Hi Wahrheit!
Musste über Deinen Satz lachen. Er hat was. "Einwurf" ist ja auch ein zweideutiger Begriff und diese Zweideutigkeit triffts auch. :mrgreen:
Auch wenn ich nie Fußballer war, weil meine Beine zu lang sind dafür und ich gegen die kleinen wendigen Zwerge nie so die rechte Chance hatte.

"Gerechtigkeit" ist - zumindest in der Bibel ein extrem schwer fassbarer Begriff (so meine ich). Für meinen Geschmack wird er auch ein wenig diffus bzw. verschwommen in seiner Bedeutung verwendet (beim Betrachter des Textes).
Möglichkeiten:
1. Gerechtigkeit als gleiches Recht für alle, Gleichbehandlung aller.
2. Gerechtigkeit als "Recht machen, etwas richten" (den Defekt beheben)
3. Gerechtigkeit als adäquate Folge der Handlungen, die den Handelnden selbst treffen, also die Handlung auf ihn selbst zurückfällt im richtigen Verhältnis und Ausmaß.
Ich persönlich gebe (meist, ist kontextabhängig) der Version 2 den Vorzug, insbesondere, wenn es um das Wirken Gottes geht.
Tiktak schien es vom Vorverständnis her um Version 1 zu gehen.



Theleonious hat geschrieben:Wichtig ist allein und ewig eines (und jetzt ist bitte! Schluß bei Dir mit "Pillepalle":
"Laßt euch versöhnen mit Gott! 21 Denn erGott hat den, der von keiner Sünde wußte Jesus, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden." (2. Kor. 5,21).


Was verstehst Du nun hier unter Gerechtigkeit?
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon tiktak » Mi 30. Dez 2009, 00:34

Alter "Bäuerinnentrik", liebe Tiktak, etwas so persönlich zu formulieren, das es einem bei der Antwort "den Hals zuschnürt"

Thelo!
Das ist überhaupt kein Trick!

4 Leute,denen es gut geht, sitzen zusammen und unterhalten sich über Menschen in der dritten Welt,die in absoluter Armut leben!
Sie werden es nie so verstehn, was da abgeht, als wären sie selber 4 Menschen, die da leben in der dritten Welt und täglich am eigenen Leib verspüren, was es heisst, selber und Familie jeden Tag ums überleben kämpfen

Ihr unterhaltet euch oft über den Inhalt des At-so als würde man über Grimms Märchen diskutieren oder ein andres Buch-aber könnt ihr euch real vorstellen, wie es ist-wenn plötzlich ein Heer anrücken würde im Namen Gottes und euch niedermetzeln würde, eure Babies töten und aufschlitzen,Eure Frauen töten nur die jungfräulichen am Leben lassen!
Würdet ihr nicht schrein um Gerechtigkeit und das jene, die das taten dafür bestraft werden und ein gerechtes Urteil bekommen?

Erinnere dich, die Diskussion über David,wie ihr ihn verteidigt habt als Mann nach dem Herzen Gottes,weil er zwar viele Verbrechen begang, aber dann Vergebung erlangte und Reue zeigte-aber-es ist euch scheinbar entgangen,wie er danach seine Feinde angeprangert hat und Gott bat, diese doch zu vernichten!
Hat er vergessen, dass er nicht besser war und das selbe tat? Stellt euch vor, als er das tat(selbe wie seine Feinde) und Gott hätte ihn deswegen vernichtet!
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon tiktak » Mi 30. Dez 2009, 00:43

alegna hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Oder wem der hier anwesenden in Forum, wäre es recht,wenn angenommen sein Kind von jemanden sexuell missbraucht wird und anschliessende getötet wird,dieser dann gefasst wird und vor Gericht kommt, der Richter den aber freispricht und sagt-ich nehm die Strafe auf mich und geh statt den Angeklagten in den Knast oder nehm die Todesstrafe auf mich! Oder der beste Freund des Angeklagten sagt, ich nehme die Strafe auf mich!

Du vergisst dass unser Richter (Gott) voraussetzt dass der Angeklagte seine Sünde bereut und darüber Busse tut. Gott sagt nicht, Dir sei vergeben wenn von Deiner Seite nichts kommt.
Es geht auch nicht, dass Dein bester Freund für Dich die Strafe trägt, wenn Du nicht einsehen kannst für was eigentlich.

Ok -der Verbrecher in meinem Beispiel sieht ein ,dass er unrecht getan hat und es tut ihm leid, dass er ein Kind vergewaltigt und getötet hat-so -ändert das was an der Lage?

darüber Busse

was heisst-darüber...Busse

Buße =die Umkehr des Menschen zu Gott, von dem er sich durch die Sünde entfernt hat
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon wahrheit48 » Mi 30. Dez 2009, 13:07

Naqual hat geschrieben:
wahrheit48 hat geschrieben:schön Dich wieder mal zu sehen und gleich auch noch mit so einem "präzisen" Einwurf (war füher mal Fußballer :lol: )


Hi Wahrheit!
Musste über Deinen Satz lachen. Er hat was. "Einwurf" ist ja auch ein zweideutiger Begriff und diese Zweideutigkeit triffts auch. :mrgreen:
Auch wenn ich nie Fußballer war, weil meine Beine zu lang sind dafür und ich gegen die kleinen wendigen Zwerge nie so die rechte Chance hatte.

"Gerechtigkeit" ist - zumindest in der Bibel ein extrem schwer fassbarer Begriff (so meine ich). Für meinen Geschmack wird er auch ein wenig diffus bzw. verschwommen in seiner Bedeutung verwendet (beim Betrachter des Textes).
Möglichkeiten:
1. Gerechtigkeit als gleiches Recht für alle, Gleichbehandlung aller.
2. Gerechtigkeit als "Recht machen, etwas richten" (den Defekt beheben)
3. Gerechtigkeit als adäquate Folge der Handlungen, die den Handelnden selbst treffen, also die Handlung auf ihn selbst zurückfällt im richtigen Verhältnis und Ausmaß.
Ich persönlich gebe (meist, ist kontextabhängig) der Version 2 den Vorzug, insbesondere, wenn es um das Wirken Gottes geht.
Tiktak schien es vom Vorverständnis her um Version 1 zu gehen.


Grüß Dich Naqual,
ich freue mich immer wieder, wenn Bemerkungen von mir Anderen Freude bereiten, auch den "Nichtfußballern" ;)
Möchte aber auch mal ernsthaft antworten:
zu 1.: Gott beurteilt alle Menschen gleich, sie sind alle (von IHM) abgefallen, da ist Keiner, der gerecht ist, auch nicht Einer (erspare mir die Angabe der Bibelstellen, aber das steht dort so). Alle Menschen haben dadurch Gott Unrecht zugefügt. Insofern bietet Gott aber auch allen Menschen Gleichbehandlung an, das IHM zugefügte Unrecht zu "büßen", indem ER SEINEN SOHN JESUS CHRISTUS für dieses Unrecht aller Menschen büßen läßt, bestraft. Wirksam wird diese "Gerechtigkeit" für jeden Menschen, der dieses "Procedere" akzeptiert, d.h Eingestehen des eigenen Verschuldens (Schuldbekenntnis), Annahme der Vergebung allein durch den Tod des Gottessohnes und zukünftige Unterstellung unter den Willen Gottes.
Dies leitet automatisch zu 2.:
Dann ist gerichtet, recht gemacht, zurecht gebracht: der Rechtsanspruch Gottes gegenüber jedem einzelnen Menschen bedient, von jedem Menschen, der wie o.a. verfährt.
zu 3.: Davon ausgehend, daß Keiner vor Gott gerecht (richtig) ist, trifft auch alle die "adäquate Folge" ihrer Handlung gegenüber Gott.

Wie die "Gerechtigkeit" unter den Menschen aussieht, hatte ich früher schon einmal mit dem Werbespruch einer großen Versicherung belegt: "Es genügt nicht Recht zu haben, Sie müssen auch Recht bekommen!" Welch ein Hohn gegenüber der menschlichen Rechtsprechung.
Lieben Gruß w48
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon pirate23 » Mi 30. Dez 2009, 13:37

wahrheit48 hat geschrieben:zu 1.: Gott beurteilt alle Menschen gleich

Falsch.

"Einer, dem die Hoden zerstoßen sind oder die Harnröhre abgeschnitten ist, darf nicht in die Versammlung des HERRN kommen. Ein Bastard darf nicht in die Versammlung des HERRN kommen; auch die zehnte Generation von ihm soll nicht in die Versammlung des HERRN kommen. Ein Ammoniter oder Moabiter darf nicht in die Versammlung des HERRN kommen; auch die zehnte Generation von ihnen darf nicht in die Versammlung des HERRN kommen." 5Mo23:4

da ist Keiner, der gerecht ist, auch nicht Einer

Falsch.

"Noah war ein gerechter Mann, untadelig war er unter seinen Zeitgenossen; Noah lebte mit Gott." 1Mo6:9

"Bei alldem sündigte Hiob nicht" Hi1:22

"Und es geschah am Morgen, da ging er hinaus, trat hin und sagte zum ganzen Volk: Ihr seid gerecht!" 2Kö10:9

"Josef aber, ihr Mann, der gerecht war" Mt1:19

"Beide aber waren gerecht vor Gott und wandelten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn." Lk1:6

"Es genügt nicht Recht zu haben, Sie müssen auch Recht bekommen!" Welch ein Hohn gegenüber der menschlichen Rechtsprechung.

Wieso Hohn, das entspricht doch genau Gottes Willen:

"Wenn ein Rechtsstreit zwischen Männern entsteht und sie vor Gericht treten, und man richtet sie, dann soll man den Gerechten gerecht sprechen und den Schuldigen schuldig." 5Mo25:1

Aber schon klar, nach christlicher Theologie müsste man gleich beide Männer steinigen.
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Naqual » Mi 30. Dez 2009, 14:04

wahrheit48 hat geschrieben:
Naqual hat geschrieben:1. Gerechtigkeit als gleiches Recht für alle, Gleichbehandlung aller.
2. Gerechtigkeit als "Recht machen, etwas richten" (den Defekt beheben)
3. Gerechtigkeit als adäquate Folge der Handlungen, die den Handelnden selbst treffen, also die Handlung auf ihn selbst zurückfällt im richtigen Verhältnis und Ausmaß.


zu 1.: Gott beurteilt alle Menschen gleich, sie sind alle (von IHM) abgefallen, da ist Keiner, der gerecht ist, auch nicht Einer (erspare mir die Angabe der Bibelstellen, aber das steht dort so). Alle Menschen haben dadurch Gott Unrecht zugefügt.


Hi Wahrheit,
die Version 1 im Verständnis von Gerechtigkeit ist neuzeitliches Denken und in der Antike nicht bekannt. Seine deutlichste Ausprägung erfuhr "Version1" im Humanismus, die Gleichheit aller Menschen (Gleichheit, Brüderlichkeit....etc.).
Die Kirchen haben die humanistischen Werte anfangs skeptisch gesehen und teils bekämpft. Heute sind diese Werte verinnerlichtes Allgemeingut und das Christentum empfindet sie als typisch christlich. In der Antike waren die Menschen nicht als gleich betrachtet und man sah dies auch nicht weiter als Problem sondern als Gott gegeben (z.B. den Unterschied zwischen Sklaven und Freien). Gott vernichtete in der Sintflut die Sünder, später nicht mehr. Juden wurden anders behandelt nach dem Gesetz als Nichtjuden. Jesus verweigerte einer Griechin anfangs die Hilfestellung und betonte, nur für die Juden da zu sein. usw.

Insofern bietet Gott aber auch allen Menschen Gleichbehandlung an, das IHM zugefügte Unrecht zu "büßen", indem ER SEINEN SOHN JESUS CHRISTUS für dieses Unrecht aller Menschen büßen läßt, bestraft.

Es ist erst einmal eine Ungleichbehandlung, wenn für die gleichen Taten, der eine bestraft wird (Verdammnis), der andere nicht. Letztere weil er "glaubt".
Die Gleichbehandlung reduziert sich darauf, dass jeder die Chance hat zu glauben (theoretisch). Praktisch gesehen, hat ein Ureinwohner in Neuginea hier ungleiche Karten gezogen.

Wirksam wird diese "Gerechtigkeit" für jeden Menschen, der dieses "Procedere" akzeptiert, d.h Eingestehen des eigenen Verschuldens (Schuldbekenntnis), Annahme der Vergebung allein durch den Tod des Gottessohnes und zukünftige Unterstellung unter den Willen Gottes.

Gerecht ist ersteinmal, wenn jeder für die gleichen Handlungen die gleichen Folgen zu spüren bekommt. Ein sadistischer Lustmörder, der Deine Tochter getötet hat und sich danach zu Jesus bekannte kommt neben Dir in den Himmel. Das mag großzügig sein von Gott, aber es ist nicht "gerecht" in Bezug das Verständnis von Gerechtigkeit (im Verständnis von Version 3). Gnade ist Verzicht auf Gerechtigkeit.


Dann ist gerichtet, recht gemacht, zurecht gebracht: der Rechtsanspruch Gottes gegenüber jedem einzelnen Menschen bedient, von jedem Menschen, der wie o.a. verfährt.
zu 3.: Davon ausgehend, daß Keiner vor Gott gerecht (richtig) ist, trifft auch alle die "adäquate Folge" ihrer Handlung gegenüber Gott.

Aus meiner Sicht müssten wir darum beten, dass Gott uns möglichst schnell bestraft für falsches Handeln (Sündigen). Denn hierdurch werden wir korrigiert.
Das wäre "richten, korrigieren" (Verständnis 2) Der Umstand, dass jemand im diesseitigen Leben nicht korrigiert wird, dann aber später im Himmel plötzlich korrigiert ist, erscheint - auf gewisse Art gesehen - abstrus. Der Umstand, dass jemand in die Hölle käme, hätte auch mit korrigieren, etwas oder jemanden richtig machen, gar nichts zu tun. Es ist die Festschreibung des Falschen.

Verstehe mich nicht falsch: es geht mir um eine klare Begrifflichkeit von "Gerechtigkeit" denn kaum ein Wort wird derartig vieldeutig angewandt wie dieses.
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon wave » Mi 30. Dez 2009, 20:32

Liebe wave, habe Hoffnung! Es wird, ich war auch lange hoffnungslos. Ich hätte niemals gedacht, dass es mir je wieder gut gehen könnte oder sogar so gut, wie jetzt!

Gut auch, dass Du professionelle Hilfe in Anspruch genommen hast. Die meisten Christen sind zu oberflächlich und können deshalb keine wirkliche Hilfe sein, und die Christen, die nicht so oberflächlich sind, leiden vielleicht selbst und wissen nicht, wie herauszulommen.

LG und gesegnete Weihnachten,

jes


lieber jes

vielen dank für dein erzaehlen schreiben und mut machen.

lg wave
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Re: Was habt iht für ein Lebensgefühl

Beitragvon wave » Mi 30. Dez 2009, 20:36

Stevie Sunshine hat geschrieben:[


Hi Du!

Wollt Dir nur mal sagen, dass ich Dich schon versteh, also in so einigem, denk ich.
(Mein zugrundeliegendes Lebensgefühl ist übrigens Trauer, seit ich ein Kind bin schon, und noch immer, aber die Schmerzen sind nicht mehr so stark, die Trauer und auch Sehnsucht ist schon geblieben und es ist ok so, es ist ok.)
Bin ja dereinst mit gar nicht mal so anderen Gefühlen und Fragen ins Forum gekommen, kam nur anders rüber, weil ich ne andere Art hab und so.
Luv, Stevie. :))

.....
.....
.....



vielen dank stevie für alles was du geschrieben hast......dies mit dem höllentrip kenne ich sehr gut.Und was cih auch glaube ist das alles seine Zeit hat und das ncihts hochkommt das cih cniht ertragen könnte obwohls manchmal knapp wird....

danke für deinen bericht.

lg wave
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Re: Was habt iht für ein Lebensgefühl

Beitragvon kingschild » Mi 30. Dez 2009, 21:01

Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Kurz zur Erinnerung für alle die es vergessen haben um was genau hier gehen würde. Geht Doch bitte auf wave ein und versucht mit Ihr zu diskutieren über Ihre Fragen.

Sagt Ihr was aus eurer Sicht notwendig ist damit das Lebensgefühl auch wieder kommt usw.

Es nützt Ihr einfach nichts wenn Ihr nicht auf sie eingeht.

God bless
Kingschild
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Taube » Do 31. Dez 2009, 09:05

wave hat geschrieben:Was habt ihr für ein Lebensgefühl?

Fühlt ihr euch sicher da wo ihr seit,verwurzelt,standhaft,erwünscht....

Wisst ihr das ihr sicher von mitmenschen geliebt seit,habt ihr ein tiefes vertrauen,ja vielleicht sogar eine Art urvertrauen in euer LEben hier auf erden...?

Fühlt ihr euch angenommen...'

,,. Wen ja hattet ihr das alles von immer her...von Kind auf oder musstet ihr euch das sichere Lebensgefühl erarbeiten..?

lg wave


Liebe wave

Zuerst mal ein Bild: Der Roman von Virginia Woolf „The waves“ hat mich immer angemacht zum Lesen, doch ich hatte immer etwas Angst davor. Wellen, welche immer wieder kommen, regelmässig doch immer wieder anders, auslaufend oder überschlagend, ruhig oder wild, ….

So kommt mir auch mein Leben vor: Wellenartig, mal wurde ich überspült, mal fühlte ich mich sicher im Wasser. Als Kind war ich meist fragend und fühlte noch ziemlich sicher, ob die Antworten werthaltig waren. Noch heute kann ich gewisse Antworten von den Eltern nicht verstehen. Trotzdem war da das Gefühl eines „Urvertrauens“. Kaum zu erklären und doch deutlich. Obwohl ich so grosse Schwierigkeiten unter den Menschen hatte und immer wieder lang traurig war und sogar manchmal gar nicht mehr leben wollte. Ich fühlte mich sozial ausgestossen und verstand die z.B. Mitschüler kaum, vieles war für mich mühsam. Freunde waren damals selten. Im tiefsten Grunde jedoch war da ein Vertrauen ins Leben, das mich bis heute nicht losgelassen hat. Dieses „Urvertrauen“ habe ich schon früh mit Gott verbunden.

Nicht immer fühlte ich mich also geliebt von Menschen, gefühlsmässig waren manchmal grosse Zweifel. Mit dem Verstand aber konnte ich dieses Gefühl meist nicht ganz nachvollziehen. Aber gerade die letzten Jahre in der Depression, die mich nach ganz langer Zeit wieder eingeholt hatte war ich so froh, dass ich wusste, dass da Menschen sind, welche für mich auch aus der Ferne beteten. Da war wieder diese Gewissheit des Urvertrauens, welches trotz allem nicht gewichen ist – und mir auch geholfen hat zu glauben, dass da ein Gott ist und natürlich auch Menschen sind, die mich stützten.

Ob ich fest bin, wo ich stehe, fragst Du? Auch das zu beantworten ist schwierig. In jungen Jahren ist man nicht voller Visionen. Doch bin ich dankbar, dass ich viele dieser Visionen „geritzt“ habe und im richtigen Leben „schmecken“ konnte. Nicht alles ist gelungen, aber zumindest so weit, dass ich weiss, es kann umgesetzt werden und ich habe vieles umsetzen dürfen, vieles nur ansatzweise. Aber ich weiss nun, diese Visionen sind im realen Leben nicht unmöglich. Vor allem auf der Beziehungsebene konnte ich auch zeitweise meine frühen Träume verwirklichen. Dafür bin ich dankbar, auch in dieser kranken Zeit der Depressionen, die ich immer wieder mal hatte. Manchmal ist es erst in der Rückblende, dass ich den Sinn für das Vergangene gesehen habe. So denke ich, dass dieses Lebensgefühl teilweise erarbeitet ist, teilweise es mir auch geschenkt wurde. Aber dahinter war meist ein Entscheid, dass ich das Geträumte versuchen wollte, entgegen allen Ratschlägen. Z.B. „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“ war für mich seit der Kindheit immer wieder ein Problem: Wie kann ich denn dies erfüllen, nicht nur eine Person ganz zu lieben, z.B. allein die Partnerin, sondern mehrere Menschen. Da durfte ich aber ganz schöne Erlebnisse haben.

Ja, ich glaube, dass ich das Leben nicht anders wollte, dass es auch irgendwie Sinn hatte, aber dass da auch Details waren, die gar nicht angenehm waren: Eben da war eine Kindheit, die sehr in der Luft hing, mit wenig sicheren Haltepunkten, nur mit diesem Grundvertrauen. Die dunklen Zeiten im Erwachsenenleben, wo man nur noch am Boden gekrochen ist, waren auch nicht schön, aber im Nachhinein erhielten sich doch einen Sinn. Natürlich sind da noch einige Baustellen, die ich jetzt angehen muss. Sie machen mir schon auch sehr grosse Sorgen, gerade jetzt am Jahresende, wenn ich vorausschaue. Baustellen, wo ich noch gar nicht weiss, wie es weiter gehen wird. Aber es hilft mir auch immer wieder gut, wenn ich mir dann sage, heute ist heute und morgen sieht man dann weiter.

Dir, wave, wünsche ich, dass Du auch immer träumen kannst und dass es Dir gelingen wird, einiges in die Tat umzusetzen. Manchmal gehts gut, manchmal muss man auch wieder umkehren oder aufstehen, wenn man gestürzt ist.


Gruss Taube
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon wave » Do 31. Dez 2009, 10:06

durch einen miniunfall am Auge....habe ich zur zeit mühe zu lesen und schreiben...die buchstaben verschwimmen......es sollte sich im laufe der Zeit,
5-7 Tagen bessern.Ich komme schon immer wiedermal her..lese und schreibe halt nur kurz....

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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Taube » Do 31. Dez 2009, 10:24

Dann wünsche ich Dir gute Besserung!

Gruss Taube
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Re: Was habt iht für ein Lebensgefühl

Beitragvon Pilgrim » Do 31. Dez 2009, 18:36

kingschild hat geschrieben:Sagt Ihr was aus eurer Sicht notwendig ist damit das Lebensgefühl auch wieder kommt usw.

Was ist denn ein "Lebensgefühl"... :? Wie können wir auf etwas eingehen wenn wir nicht wissen was darunter verstanden wird?

Aus meiner Sicht "kommt" das "Lebensgefühl wieder" wenn wir unsere Sünden bekennen und wir vergeben sind. In Christus sind wir eine neue Kreatur "Darum, wenn jemand in Christus ist, ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist weg, das Neue ist gekommen" (2.Korinther 5:17).
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Pilgrim » Do 31. Dez 2009, 19:12

Taube hat geschrieben:...Eben da war eine Kindheit, die sehr in der Luft hing, mit wenig sicheren Haltepunkten, nur mit diesem Grundvertrauen. Die dunklen Zeiten im Erwachsenenleben, wo man nur noch am Boden gekrochen ist, waren auch nicht schön, aber im Nachhinein erhielten sich doch einen Sinn. Natürlich sind da noch einige Baustellen, die ich jetzt angehen muss.

Wenn wir aber in Christus sind und eine neue Schöpfung sind, so ist doch das Alte weg und das Neue da (2.Korinther 5:17). Was hilft es wenn wir uns in schlechten Erinnerungen, die tot und schon lange begraben sind, wälzen? Ist es nicht gerade sinnlos und einem siegreichen Christlichen Leben das Gott für uns will entgegengesetzt?
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Taube » Do 31. Dez 2009, 19:21

Pilgrim hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:...Eben da war eine Kindheit, die sehr in der Luft hing, mit wenig sicheren Haltepunkten, nur mit diesem Grundvertrauen. Die dunklen Zeiten im Erwachsenenleben, wo man nur noch am Boden gekrochen ist, waren auch nicht schön, aber im Nachhinein erhielten sich doch einen Sinn. Natürlich sind da noch einige Baustellen, die ich jetzt angehen muss.

Wenn wir aber in Christus sind und eine neue Schöpfung sind, so ist doch das Alte weg und das Neue da (2.Korinther 5:17). Was hilft es wenn wir uns in schlechten Erinnerungen, die tot und schon lange begraben sind, wälzen? Ist es nicht gerade sinnlos und einem siegreichen Christlichen Leben das Gott für uns will entgegengesetzt?

für mich ist das Neue Sein nicht einfach ein Vergessen des Alten, sondern dass ich im Neuen sehe, dass ich jetzt befriedet bin, und dass ich die Vergangenheit auch aus einer neuen Sicht bewerten kann. Ich habe nicht das Gefühl mehr, dass ich etwas wälze, aber ich kann sagen, dass es eben nicht so schön war. Aber das ist nicht mehr im Schmerz gesagt, sondern auch aus der Sicht, dass ich jetzt nur da bin, wo ich bin, weil ich durch all das Alte auch geführt worden bin.

Gruss Taube
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon tiktak » Do 31. Dez 2009, 19:24

Wenn wir aber in Christus sind und eine neue Schöpfung sind, so ist doch das Alte weg und das Neue da

Das ist ein Satz-ein Dogma-toter Buchstabe
Aber sag es mal mit eigenen Worten,was man darunter verstehn kann, was sich da im Leben ändert,was ist anders am Lebensgefühl mit Jesus,was hat sich bei dir geändert,was ist neu an dir,ausser deine Denkweise?

Weisst du, wenn ich sage: Immer, wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!...sagt das mehr aus ,als tote Buchstaben aus der Bibel,die man andren entgegenhält!
Denn viele können bezeugen,das es stimmt, das nach jedem Regen wieder Sonne kam und eine Lösung
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Pilgrim » Do 31. Dez 2009, 19:35

tiktak hat geschrieben:Aber sag es mal mit eigenen Worten,was man darunter verstehn kann...

Wenn Gott dich aus dem Abflusskanal errettet hat, dann tauche nicht wieder hinein und schwimme herum... :idea:
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon alegna » Do 31. Dez 2009, 19:43

tiktak hat geschrieben:Das ist ein Satz-ein Dogma-toter Buchstabe
Aber sag es mal mit eigenen Worten,was man darunter verstehn kann, was sich da im Leben ändert,was ist anders am Lebensgefühl mit Jesus,was hat sich bei dir geändert,was ist neu an dir,ausser deine Denkweise?

Absolutes Angenommensein, innere Zufriedenheit, ende der Suche, Anerkennung vom Höchsten, endliches Verstehen des Ganzen-der Schöpfung.
Dieses innere Gefühl möcht ich nie mehr missen. Deshalb ist das was da steht
Pilgrim hat geschrieben:Wenn Gott dich aus dem Abflusskanal errettet hat, dann tauche nicht wieder hinein und schwimme herum... :idea:

absolut treffend. Halleluja :praisegod:
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon kingschild » Do 31. Dez 2009, 19:50

Pilgrim hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Sagt Ihr was aus eurer Sicht notwendig ist damit das Lebensgefühl auch wieder kommt usw.

Was ist denn ein "Lebensgefühl"... :? Wie können wir auf etwas eingehen wenn wir nicht wissen was darunter verstanden wird?


Ach Pilgrim kennst Du tatsächlich keine Gefühle mehr? Es ist ja schön das Du immer auf Gott schauen kannst und es ist sicher erstrebenswert das wir alle dorthin kommen. Aber sollten den nicht die starken die schwachen mittragen?

Jak 5:13 Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand gutes Muts, der singe Psalmen.

Wenn also wave die Kraft fehlt dann ist es sicher auch an uns das wir auf sie eingehen und nicht über sie hinweg gehen, das wir sie eben lehren was es heisst nicht auf die Umstände zu schauen oder darin zu verharren. Wir alle wissen das die Gefühle nicht immer nur Himmel hoch jauchzend sind. Dies wussten sie schon im AT. Und es ist noch lang nicht jeder Christ so gereift das er sich allezeit freuen kann in guten und schlechten Tagen. Ich bin ja froh darüber das Du es anscheindend erreicht hast aber dann gib doch Deinen Teil der überfliessend ist ab dem der noch zuwenig hat.

Klar ist es wichtig das die Sündenlage geklärt ist aber auch bei denen die sie geklärt haben gibt es Tage wo die alte Schöpfung einem einholen möchte, wie man dann eben erfolgreich im Gebet, mit dem Wort, mit Hilfe von Brüdern und Schwestern dagegen angeht das ist eben wichtig zu wissen.

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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon kingschild » Do 31. Dez 2009, 19:52

Taube hat geschrieben:Dann wünsche ich Dir gute Besserung!

Gruss Taube


Ich schliesse mich dem an.

Einen schönen und erholsamen Jahresabschluss wünsche ich Dir.

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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon tiktak » Do 31. Dez 2009, 20:10

Ach Pilgrim kennst Du tatsächlich keine Gefühle mehr?

Bei manchen Christen hat man das Gefühl-sie stehen über alles, selbst über Gefühle!
Ich mein damit jetzt nicht Pilgrim,obwohl sie manchmal so rüber kommt!
Ich erinner mich, als mein Sohn auf die Intensiv kam und man mir mitteilte, er würde wahrscheinlich nicht überleben und man mich heimschickte, weil man ihn ins künstliche Koma verlegte und ich ohnehin nichts tun konnte , als abwarten-fuhr ich zu einen Christenehepaar, das 5 Minuten von mir entfernt wohnt , um Halt zu bekommen und meinen Schmerz zu teilen, in dem ich mich ausreden wollte!
Was ich bekam , war ein trockenes Reden und Bibelverse, irgendwie emotionslos und so als würden sie nie Gefühle zulassen und über alles stehn-was mich irgendwie noch mehr runter zog und ich dann heim ging!
Aber als ein Jahr darauf der Hund dieses Paares verstarb,das flossen bei ihnen Tränen und waren nicht zu beruhigen und ich dachte, was-wenn ich in der Situationen ihnen das sagen würde, als man mir sagte
Ich nahm die Frau in die Arme und strich ihr über den Kopf und sagte nur, ich weiss, wie du fühlst und kann dich verstehn und hielt sie einfach nur fest!
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Re: Was habt iht für ein Lebensgefühl

Beitragvon alegna » Do 31. Dez 2009, 20:13

wave hat geschrieben:jedenfalls ist es so das ich die tiefe,dunkle Phase die einige Wochen andauerte wiedermal überstanden habe und ich wieder mehr Stabilitaet verspüre....
darüber bin cih hauptsaechlich froh.

Liebe wave, da freu ich mich mit Dir, gerade jetzt ist es dann wichtig Dich wieder auf Jesus auszurichten, dass Du für den nächsten Sturm gewappnet bist. Freu und stärke Dich daran, dass Jesus Dich durchgetragen hat durch das dunkle Tal. Immer wenn etwas überwunden ist erscheint mir Jesu Licht umso heller und Gottes Gnade um so süsser. Stimme ein in den Lobpreis der Engel.
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon alegna » Do 31. Dez 2009, 20:22

tiktak hat geschrieben:Ich nahm die Frau in die Arme und strich ihr über den Kopf und sagte nur, ich weiss, wie du fühlst und kann dich verstehn und hielt sie einfach nur fest!

Das hast Du sehr gut gemacht tiktak. Genau das Richtige. Hier über das Forum wo nur das geschriebene Wort rüberkommt ist es etwas schwierig Nächstenliebe zu üben, deshalb kommen einige wohl eher kalt und herzlos rüber, aber mit dem richtigen Verständnis sehr wohl zu Verstehen.
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Pilgrim » Do 31. Dez 2009, 21:26

kingschild hat geschrieben:Ach Pilgrim kennst Du tatsächlich keine Gefühle mehr?

... ;)
Es ist ja schön das Du immer auf Gott schauen kannst und es ist sicher erstrebenswert das wir alle dorthin kommen.

Ja, Kingschild, schön ist es immer auf Gott schauen zu können, denn nur durch Gottes Geist können wir wahre Freude finden...das sagen uns ganz klar Psalm 51; Galater 5:22 und 1.Thessalonicher 1:6... :lesen:
Aber sollten den nicht die starken die schwachen mittragen?
Jak 5:13 Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand gutes Muts, der singe Psalmen.

Genau, das Einander der Gemeinde!
Wenn also wave die Kraft fehlt dann ist es sicher auch an uns das wir auf sie eingehen

Ist das denn nicht in den verschiedenen Threads geschehen?
und nicht über sie hinweg gehen, das wir sie eben lehren was es heisst nicht auf die Umstände zu schauen oder darin zu verharren.

Auch das ist geschehen.
Wir alle wissen das die Gefühle nicht immer nur Himmel hoch jauchzend sind. Dies wussten sie schon im AT. Und es ist noch lang nicht jeder Christ so gereift das er sich allezeit freuen kann in guten und schlechten Tagen.

Aber das ist doch gerade der Punkt, wir können uns nicht auf unsere Gefühle verlassen und leiten lassen da sie je nach Windrichtung flattern. Ich erfreue mich auch nicht an schlechten Tagen und auch Traurigkeit und Niedergeschlagenheit überfallen mich, zähle aber diese Situationen trotzdem zur Freude im Herrn und richte mich an Ihm hoch.
Ich bin ja froh darüber das Du es anscheindend erreicht hast aber dann gib doch Deinen Teil der überfliessend ist ab dem der noch zuwenig hat.

Wie denn, wenn nicht durch Gottes Wort, ist es doch nicht ein "Erreichen", sondern ein tägliches Tun? Immerhin haben wir in Gottes Schrift ja viele Beispiele wie sich Menschen der Niedergeschlagenheit entledigt haben...z.B. Hiob 33:26; David in Psalm 19 und 42; Elija in 1.König 19...usw.
Klar ist es wichtig das die Sündenlage geklärt ist aber auch bei denen die sie geklärt haben gibt es Tage wo die alte Schöpfung einem einholen möchte, wie man dann eben erfolgreich im Gebet, mit dem Wort, mit Hilfe von Brüdern und Schwestern dagegen angeht das ist eben wichtig zu wissen.

Aber sicher ist es wichtig Freunde zu haben die unsere Leiden und Schmerzen teilen...Prediger 4:9-12 sagt uns das ja, daß das gut ist. Aber das Wichtigste is doch, daß wir uns nicht auf uns selbst, unsere Leiden und schon gar nicht unsere Vergangenheit konzentrieren, da diese uns keine geistliche Freude bringen werden. Freude kann nie in der Fixierung auf unser Selbst gefunden werden, sondern lediglich in Christus.
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Re: Was habt iht für ein Lebensgefühl

Beitragvon wave » Do 31. Dez 2009, 22:51

Was ist denn ein "Lebensgefühl"... :? Wie können wir auf etwas eingehen wenn wir nicht wissen was darunter verstanden wird?


Liebe Pilgrim
Ich probiere dir zu beschreiben was ich mit Lebensgefühl verstehe.

wen eine schwangerschaft und geburt umfassend gut verlaeuft so kommt ein Kind gesund zur Welt.Es vertraut sich der Mutter vorbehaltlos an und ist sich im tiefsten sicher das alle seine grundbedürfnisse gestillt werden.Mutter und Kind bauen automatissch eine feste,tiefe und vertrauensvolle bindung auf. dAs Kind waechst heran fühlt sich sicher gebunden udn traegt in sich ein urvertrauen in das Leben.es fühlt sich sicher.....

passiert irgendwann ein Trauma...wird das lebensgefühl erschüttert.
wen du magst kannst ja mal googeln zu Traumas/posttraumatische belastungsstörungen.....gibt unteranderem viel aufschlussreiches zu lesen.

magst du dich erinnern an mein erstes post in diesem tread....?
wie fühlst du dich?was hast du für gefühle? grundsaetzliche gefühle...solche die immer wieder kommen...

wen ein Kind von klein auf immer wieder missbraucht wird.....so sieht es sich als Plastikpuppe,wüst,innerlich gestorben aber noch warm genug um den nahestehenden erwachsenen befriedigung zu geben.Innerlich stirbst du bereits,weil sonst würdest du dies gar nicht aushalten.....du wirst zu einer wandelnden und laechelnden LEiche.du zerbrichst buchstaeblich und trennst dich auf...dein Körper haelst du hin...weisst auswendig was zu tun ist...mit den gedanken gehst du spazieren an ein schönes ort.
alles ist vorbei..du machst dich sauber..richtest dich wieder her..laechelst und gehst zur schule.In der NAcht ist gar nichts passiert.....denkst du....,wen solches vortwaerend in schwereren udn milderen nuancen passiert..waerend du kind bist und dich somit fürs erwachsenen leben praegen lassen solltest.Solche praegungen sidn körperlich und seelisch verankert und zu tiefst unbrauchbar im erwachsenen leben.

ich kalge Gott nciht an..er steht mir zur Seite.....er hat cmih auch nciht verlassen...

aber all die praegungen,programmierungen und konditionierungen lasen sich cniht einfach mit bibelversen wegmachen.NEIN....

wen ich cmih nachts verkrampfe..passiert dies unwillkürlich...machnmal ist es hilfreich irgend etwas raues beim Bett zu ahben das ich mit einer bewegung anfasssen kann udn dann kann ich denken...ich kann dann zu mir sprechen udn cmih beginnen zu beruhigen..da haben bibelverse seinen Platz..aber auch dehnungsübungen,ein kaltes glas Wasser......

ich hoffe das es vorüber geht und es ist in all den JAhren viel besser geworden und etlcihes laeuft vom moment der PAnik bis zur beruhigung viel schneller ab.
einiges denke cih konnte cih auch schon soweit klaeren das es wie wieder zurück in der kIndheit ist,ich wohl darum weiss,darüber traurig bin,es cmih aber im jetzt und heute nciht mehr in einen Bodenlosen,zerstörerischen Strudel zieht.

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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon alegna » Do 31. Dez 2009, 23:11

Ach liebe wave, ich :umarm: :umarm: Dich erst einmal. Mir kamen echt fast die Tränen beim Lesen. Ich kann sehr gut nachvollziehen was Du meinst und wie Du überlebt hast. Ich habe selbst Kinder in diesem verletzlichen alter und versuche mir vorzustellen was alles zerstört würde durch Missbrauch, ich habe mich in früheren Jahren etwas wenig auseinander gesetzt mit diesem Thema. Anhand Deiner Posts war mir schnell klar um was es bei Dir geht.
Jetzt kommt der Christ:
Du hast Jesus als Deinen Herrn erkannt und angenommen, das ist gerade für Dich extrem viel wert, denn es heisst Du hast die Möglichkeit da rauszukommen aus dem Trauma das Dich immer wieder zerstören will. Auch ich bleibe dabei, je mehr Du lernst auf ihn zu sehen und nicht auf das was Dich runterziehen will, desto eher hat Jesus die Chance Deine Traumas zu Heilen. Er will Deine Tränen abwischen und Dich in seinen Armen wiegen, glaube mir, ich erlebe genau das auch immer mal wieder, gerade aktuell durfte ich das auch erleben. Du musst nicht in der Dunkelheit verharren, er will Dir da ganz raushelfen. Werfe Dich in seine liebenden Arme und wein Dich bei ihm aus.
Es ist schön, dass es Dich gibt wave und, dass Du den Weg hierher gefunden hast.
Lass Dich nochmal :umarm:
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Sandra73- » Fr 1. Jan 2010, 14:10

Liebe wave,

ich kann so nachfühlen was Du hier beschreibst.
Denn ich kenne es aus eigenem Erleben.
Deshalb habe ich mich auch so ausführlich versucht mit Pilgrim darüber zu verständigen.
Nein, das alles lässt sich nicht schnell mit ein paar Bibelversen wegbeten.
Aber mit einem stetigen Prozess an wachsendem Vertrauen in die Liebe Jesu und mit Hilfe von einfühlsamen menschen, die einem diese Liebe Jesu vermitteln und auch was noch aufzuräumen ist, nach und nach zum richtigen Zeitpunkt einzubringen vermögen.
Lass Dich nicht unter Druck setzen!!
:umarm: :umarm: :umarm: Herzlich, Sandra
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon tiktak » Fr 1. Jan 2010, 14:23

Sandra73- hat geschrieben:Liebe wave,

ich kann so nachfühlen was Du hier beschreibst.
Denn ich kenne es aus eigenem Erleben.
Deshalb habe ich mich auch so ausführlich versucht mit Pilgrim darüber zu verständigen.
Nein, das alles lässt sich nicht schnell mit ein paar Bibelversen wegbeten.
Aber mit einem stetigen Prozess an wachsendem Vertrauen in die Liebe Jesu und mit Hilfe von einfühlsamen menschen, die einem diese Liebe Jesu vermitteln und auch was noch aufzuräumen ist, nach und nach zum richtigen Zeitpunkt einzubringen vermögen.
Lass Dich nicht unter Druck setzen!!
:umarm: :umarm: :umarm: Herzlich, Sandra

Sicherlich ist es auch vertrauen in die Liebe Jesus!
Nur-möchte ich auch erwähnen, dass es Menschen gibt, die nicht gläubig sind, aus welchem Grund auch immer(entweder noch nicht gehört von Jesus, oder ihn noch nicht kennen gelernt oder wie auch immer) und auch aus so manchen Schlamasel raus gekommen
Vielleicht hat denen auch Gott geholfen-auch wenn sie noch nie von ihm gehört(aber-dann stellt sich mir die Frage, warum dann nicht allen, nur der Hälfte vielleicht)
In gewissen Dingen muss ich auch Pilgrim recht geben,nämlich insofern, dass es nicht gut ist, sich immer weiter in der Opferrolle zu sehn-man muss die Vergangenheit überwinden, man muss sich entweder abrupt oder in kleinen Schritten davon lösen und nicht zurück sehn-sonst erstarrt man wie Lots Frau zur Salzsäure(metapher gesehn)
Ich spreche da jetzt nicht theoretisch,sondern aus eigener Erfahrung
Das überwinden ist mit Schmerzen verbunden-aber wenn man dann frei ist(und man kann wirklich frei werden) kann man andren da durch helfen

Wenns interessiert, möchte ich noch mehr darüber sagen-nur im Moment habe ich zu tun!
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Sandra73- » Fr 1. Jan 2010, 14:42

Liebe tiktak,

ich habe hier speziell wave angespropchen und nicht die Allgemeinheit.
Deshalb mag es auch nicht für alle stimmig erscheinen ;)

Und ich merke dass ich es langsam müde bin, dass mir und meinen Posts immer und immer wieder angeduichtet wird, dass ich die "Opferrolle" verteidigen würde.
Wie kommt Ihr denn bloss darauf?? :(
Ich plädiere doch nur dass man die Menschen nicht mit Druck überfährt und ernst nimmt.
So wie Du Dein Post an Pilgrim gerichtet hast wegen dem Borderline. Genau diese Haltung vertrete ich eigentlich in meinen Posts, dass man sich eben damit auseinander setzt und sich mal mit den Leuten unterhält und spürt was eben abgeht.
Was ich mit Ernstnehmen und Liebe meine, hat nichts damit zu tzun, jemanden in der Opferrolle zu bestätigen oder zu lassen.
Sondern - aus eigener Erfahrung - sie dadurch eben zu ermutigen, aus dieser Rolle aussteigen zu können.

Oft nämlich steckt ein "nur endlich einmal ernst genommen werden" dahinter, das dieses Festhalten an einer Opferrolle hervorruft.
Werde ich dann ernstgenommen - kann ich loslassen.
So habe ich es oft selbst erlebt.

Ich möchte hier endlich einmal richtig verstanden werden.
Was ist es nur, was immer wieder zum Missverständnis führt, dass ich die Menschen in ihrer Opferrolle bestäigen würde?
Kannst Du mir da auf die Sprünge helfen, tiktak?
Das würde mir nämlich echt hilfreich sein für weitere Dialoge und meine Kommunikation diesbezüglich.

Mit lieben Grüssen,
Sandra
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon alegna » Fr 1. Jan 2010, 14:50

Sandra73- hat geschrieben:Ich möchte hier endlich einmal richtig verstanden werden.

Liebe Sandra
ich versteh Dich schon, Du machst das genau richtig, lass Dich nicht entmutigen.
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon Sandra73- » Fr 1. Jan 2010, 14:55

Danke alegna :))
Ich hoffe dass ich Feedbacks zu meiner Frage bekomme, die mir weiterhelfen zu erkennen, wo die Missverständnisse liegen.

Liebe Grüsse Dir :umarm:
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Re: Was habt ihr für ein Lebensgefühl

Beitragvon tiktak » Fr 1. Jan 2010, 15:08

Sandra73- hat geschrieben:Liebe tiktak,

ich habe hier speziell wave angespropchen und nicht die Allgemeinheit.
Deshalb mag es auch nicht für alle stimmig erscheinen ;)

Und ich merke dass ich es langsam müde bin, dass mir und meinen Posts immer und immer wieder angeduichtet wird, dass ich die "Opferrolle" verteidigen würde.
Wie kommt Ihr denn bloss darauf?? :(
Ich plädiere doch nur dass man die Menschen nicht mit Druck überfährt und ernst nimmt.
So wie Du Dein Post an Pilgrim gerichtet hast wegen dem Borderline. Genau diese Haltung vertrete ich eigentlich in meinen Posts, dass man sich eben damit auseinander setzt und sich mal mit den Leuten unterhält und spürt was eben abgeht.
Was ich mit Ernstnehmen und Liebe meine, hat nichts damit zu tzun, jemanden in der Opferrolle zu bestätigen oder zu lassen.
Sondern - aus eigener Erfahrung - sie dadurch eben zu ermutigen, aus dieser Rolle aussteigen zu können.

Oft nämlich steckt ein "nur endlich einmal ernst genommen werden" dahinter, das dieses Festhalten an einer Opferrolle hervorruft.
Werde ich dann ernstgenommen - kann ich loslassen.
So habe ich es oft selbst erlebt.

Ich möchte hier endlich einmal richtig verstanden werden.
Was ist es nur, was immer wieder zum Missverständnis führt, dass ich die Menschen in ihrer Opferrolle bestäigen würde?
Kannst Du mir da auf die Sprünge helfen, tiktak?
Das würde mir nämlich echt hilfreich sein für weitere Dialoge und meine Kommunikation diesbezüglich.

Mit lieben Grüssen,
Sandra

Hallo Sandra! Prosit Neujahr!
Ich bin nur auf den einen Satz...den eben du zitiert hast..eingegangen
Aber mit einem stetigen Prozess an wachsendem Vertrauen in die Liebe Jesu und mit Hilfe von einfühlsamen menschen,

Und hat nichts mit Wave zu tun! Es kommt immer drauf an,womit man konfrontiert ist und wie der einzelne veranlagt ist um ihn Ratschläge zu geben und dazu muss man einen Menschen kennen und mit ihm reden, um aus dem erzählten mal erkennen zu können, was Sache ist
Wir 3 haben in etwa das selbe durchlebt oder erlebt-und jeder von uns hat eine eigene Erfahrung und jeder nen andren Weg, wie wir damit umgehn oder wie wir da raus kamen und womit geholfen werden kann
Wenn nun ein 4er dazu kommt, der auch sowas erlebt hat, wird es ihm wenig bringen, wenn man sagt, ja Jesus wird dir helfen oder die Bibel sagt oder vertrau nur!
Er wird wahrscheinlich fragen, was habt ihr gemacht, wie seid ihr da raus gekommen,sagt mir bitte genau, was ich tun soll, was oder wie ich beten soll,war es ein Kampf oder habt ihr Träume gehabt und was habt ihr genau dann gemacht usw.
Und es werden wahrscheinlich verschiedene Antworten von uns kommen
Und wer kann da besser helfen und verstehn, wenn nicht der-der selber sowas durch gemacht hat oder mit Menschen in Kontakt war, die sowas durchlebten und wie die damit umgingen

Ich habe dich weder missverstanden noch gegen dich argumentiert,sondern bin nur auf einen einzigen Satz eingegangen und habe mitgeteilt, was ich dazu denke
Aber ich werde halt in Zukunft nicht mehr zitieren(wo dann die Mods wieder maulen werden ;) sondern einfach so was dazu sagen, um das sich ja niemand persönlich angegriffen fühlt!

immer wieder angeduichtet wird, dass ich die "Opferrolle" verteidigen würde.

Hab ich doch gar nicht
LG
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