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Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

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Moderator: kingschild

Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon ImHermes » Sa 11. Sep 2010, 18:29

Hallo zusammen, ich habe die SuFu angeschmissen - jedoch nichts gefunden was in meine Richtung geht (was ich kaum glauben kann...). Wenn ich einen Doppelpost mache, entschuldigt mich bitte ;)

Nun zum Thema, an dem ich immer wieder einmal studiere. Wieso ist Gott eigentlich so gnädig? Ich bin eigentlich ein überzeugter Christ, doch diesen Punkt kann ich mir einfach nicht erklären...
...und erst Recht kann ich ihn dann Agnostiker oder Atheisten erklären.

Denn wenn Gott uns erschaffen hat - nicht perfekt - könnte er uns doh trotzdem alle so zu sich nehmen wie wir sind. Auch wenn wir uns abwenden würden (rein theoretisch). Warum muss man sich zu Gott hinkehren (für mich noch verständlich) und Gottes Gnade in Anspruch nehmen?
Das zweite ist ja eigentlich auch verständlich, du du und ich nie perfekt sein werden und immer wieder Fehler machen.

Mir geht es nicht darum, dass Jesus auf die erde kam - damit habe ich keine Mühe wie in diesen Thread. Jedoch ist es für mich unvorstellbar, dass jemand mir immer und immer wieder vergibt. Nicht weil ich es mir nicht vom Umfeld her nicht gewohnt wäre... aber ich kann es mir bei Gott ienfach nicht vorstellen. Wobei dies eigentlich falsch ausgedrückt ist, denn ich weiss, dass bei Gott alles möglich ist. Aber ich kann es irgendwie nicht annehmen, dass Jesus für jeden "Seich", den ich mache/gemacht habe, gerade stand.

Und obwohl ich weiss, dass ich auf Jesus angewiesen bin (da ich sonst keine Chance habe vor Gott zu bestehen), habe ich Mühe, dies zu akzeptieren... Keine Ahnung warum, aber früher nahm ich das einfach so hin - jedoch wurde mir erst in den letzten paar Monaten erst richtig klar, was dies wirklich bedeutet. (Obwohl ich schon mehrere Jahre Christ bin.)



Und von aussen her betrachtet finde ich meine Ansichtsweise bescheuert, da ich Jesus Christus, der das grösste Geschenk im Christentum ist, nicht annehmen kann. Da frage ich mich, warum ich eigentlich mich Christ nenne, wenn ich manchmal genau mit dem Punkt Mühe habe, der das Christentum auszeichnet...



Ich hoffe ihr habt ein paar Ratschläge und Erklärungen und vereinzelte, passende Bibelzitate (will kein Bibelstellen-Marathon ;) )

Gruss:
Hermes
Wir sind alle Rohdiamanten die erst durch Schmerz, Trauer und Wut geschliffen werden, um für Gott in dieser Welt glänzen zu können.
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Re: Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon Ashur » So 12. Sep 2010, 03:19

ImHermes hat geschrieben:Hallo zusammen, ich habe die SuFu angeschmissen - jedoch nichts gefunden was in meine Richtung geht (was ich kaum glauben kann...). Wenn ich einen Doppelpost mache, entschuldigt mich bitte ;)

Nun zum Thema, an dem ich immer wieder einmal studiere. Wieso ist Gott eigentlich so gnädig? Ich bin eigentlich ein überzeugter Christ, doch diesen Punkt kann ich mir einfach nicht erklären...
...und erst Recht kann ich ihn dann Agnostiker oder Atheisten erklären.

Denn wenn Gott uns erschaffen hat - nicht perfekt - könnte er uns doh trotzdem alle so zu sich nehmen wie wir sind. Auch wenn wir uns abwenden würden (rein theoretisch). Warum muss man sich zu Gott hinkehren (für mich noch verständlich) und Gottes Gnade in Anspruch nehmen?
Das zweite ist ja eigentlich auch verständlich, du du und ich nie perfekt sein werden und immer wieder Fehler machen.

Mir geht es nicht darum, dass Jesus auf die erde kam - damit habe ich keine Mühe wie in diesen Thread. Jedoch ist es für mich unvorstellbar, dass jemand mir immer und immer wieder vergibt. Nicht weil ich es mir nicht vom Umfeld her nicht gewohnt wäre... aber ich kann es mir bei Gott ienfach nicht vorstellen. Wobei dies eigentlich falsch ausgedrückt ist, denn ich weiss, dass bei Gott alles möglich ist. Aber ich kann es irgendwie nicht annehmen, dass Jesus für jeden "Seich", den ich mache/gemacht habe, gerade stand.

Und obwohl ich weiss, dass ich auf Jesus angewiesen bin (da ich sonst keine Chance habe vor Gott zu bestehen), habe ich Mühe, dies zu akzeptieren... Keine Ahnung warum, aber früher nahm ich das einfach so hin - jedoch wurde mir erst in den letzten paar Monaten erst richtig klar, was dies wirklich bedeutet. (Obwohl ich schon mehrere Jahre Christ bin.)



Und von aussen her betrachtet finde ich meine Ansichtsweise bescheuert, da ich Jesus Christus, der das grösste Geschenk im Christentum ist, nicht annehmen kann. Da frage ich mich, warum ich eigentlich mich Christ nenne, wenn ich manchmal genau mit dem Punkt Mühe habe, der das Christentum auszeichnet...



Ich hoffe ihr habt ein paar Ratschläge und Erklärungen und vereinzelte, passende Bibelzitate (will kein Bibelstellen-Marathon ;) )

Gruss:
Hermes


Hallo
Wir müssen uns an die Bibel halten.
Gott ist Liebe

Was ist die Liebe nach Bibel?
1. kor. 13
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Deine nächste Frage ist...
Kann Gott uns annehmen so wie wir sind, auch wenn wir uns gegen ihn entscheiden?

Ich meine nein.
Es ist wichtig, dass man sich zu Gott wendet und nicht von ihm abwendet. Gott hat uns eine freie Wille gegeben und er wird niemanden zwingen bei ihm zu bleiben, auch wenn es besser für diesen Menschen ist. Niemand wird dich zwingen. Du musst selbst dazu ja oder nein sagen. Deine Entscheidung muss auch durch deine Taten und Lebensweise sichtbar sein. Sonnst ist das nur ein Mundbekentniss.

joh 6,68
66 Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm.
67 Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen?
68 Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens;
69 und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.

Da sehen wir, dass Jesus die Jünger die Wahl lässt, Ihm zu verlassen. Aber Petrus weiß, dass er in Jesus den "heiligen Gottes" gefunden hat.
Unsere freie Wille ist hier das entscheidende Schlüssel. In Himmel werden nur Menschen sein, die sich freiwillig dafür entschieden haben. Diese Bekehrung zu Gott hat konsequensen. Wir ändern unsere bisheriges Leben und achten drauf (und wollen das auch von Herzen), dass gottes Wort in unsere Leben Frucht trägt. Also dass wir es in Praxis umsetzen versuchen.

mfg
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus Christus
Ashur
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Re: Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon ImHermes » So 12. Sep 2010, 07:40

Ashur hat geschrieben:
Hallo
Wir müssen uns an die Bibel halten.

Das weiss ich, ich will einfach Bibelzitate, die auch ein bisschen ausgeführt werden. (Wie du es gemacht hast ;) )

Was ist die Liebe nach Bibel?
1. kor. 13
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Hab mir mal erlaubt, das zu markieren was mich besonders angesprochen hat..
Deine nächste Frage ist...
Kann Gott uns annehmen so wie wir sind, auch wenn wir uns gegen ihn entscheiden?

Ich meine nein.
Es ist wichtig, dass man sich zu Gott wendet und nicht von ihm abwendet. Gott hat uns eine freie Wille gegeben und er wird niemanden zwingen bei ihm zu bleiben, auch wenn es besser für diesen Menschen ist. Niemand wird dich zwingen. Du musst selbst dazu ja oder nein sagen. Deine Entscheidung muss auch durch deine Taten und Lebensweise sichtbar sein. Sonnst ist das nur ein Mundbekentniss.

Ich bin auch deiner Meinung, jedoch habe ich Mühe zu glauben, dass Gott mich trotz meinen Fehlern annehmen kann. Bzw. habe ich Mühe damit, das Geschenk Jesus anzunehmen.
Da sehen wir, dass Jesus die Jünger die Wahl lässt, Ihm zu verlassen. Aber Petrus weiß, dass er in Jesus den "heiligen Gottes" gefunden hat.
Unsere freie Wille ist hier das entscheidende Schlüssel. In Himmel werden nur Menschen sein, die sich freiwillig dafür entschieden haben. Diese Bekehrung zu Gott hat konsequensen. Wir ändern unsere bisheriges Leben und achten drauf (und wollen das auch von Herzen), dass gottes Wort in unsere Leben Frucht trägt. Also dass wir es in Praxis umsetzen versuchen.

mfg

Ich weiss, jedoch scheitere ich täglich daran, mein Leben nach Gottes Wille zu verändern/ verändern lassen. Und dieser Punkt bereitet mir Mühe - vielleicht weil es nach meiner Meinung einfach nicht genug schnell geht und ich schon ein paar Jahre am mich verändern bin. Ich weiss dass ich mich das ganze Leben immer etwas finde, was ich verändern will. Nur kommt es mir momentan so vor, als ob ich noch nichts in meinem Leben verändern konnte. Dies stimmt nicht - das weiss ich auch - aber ich habe mich meiner Meinung nach, bisher zu wenig/langsam geändert...


Trotz allem hatte ich gestern, wie schon vorgestern den Römerbrief Kapitel 7, bei dem mich folgende Stelle besonders anspricht:
Römer 7.14-15 hat geschrieben:Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft; denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.

Dies bring meine Gefühlslage ziemlich gut herüber, obwohl die Formulierung mit Hass zu stark für meine Gefühle ist. Ich würde eher sagen:
Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft; denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich nicht mag, das übe ich aus.


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Re: Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon Taube » So 12. Sep 2010, 08:10

ImHermes hat geschrieben:...
Aber ich kann es irgendwie nicht annehmen, dass Jesus für jeden "Seich", den ich mache/gemacht habe, gerade stand.
...

Das brauchst Du auch nicht annehmen, wie es Du geschrieben hast. Es wäre auch nicht gemäss der Schrift. Wenn Du jetzt einen Seich machst, musst Du Dich selber entschuldigen gehen und dies möglichst wieder gutmachen, was Du verbrochen hast. Für das steht Jesus nicht gerade. Er zahlt zum Beispiel die Busse oder was auch immer es ist, nämlich nicht selber. Diese Verantwortung hast immer noch Du persönlich. Wenn Du jemand beleidigst oder Du mit jemandem Streit hast, sollst Du Frieden schliessen gehen. Nicht Jesus geht hin und macht es, er kann Dich aber begleiten.

Jesus steht aber ein für die Sünde in einem ganz speziellen Sinne. Paulus erklärt das sehr gut in seinen Briefen:

Gott steht gerade für seine Liebe zu Dir, auch wenn Du Seich machst. Er verwirft Dich nicht, wenn Du mal scheiterst, und gibt Dir damit den Mut, Dich trotzdem anzunehmen, wie Du bist. Damit musst auch Du Dich nicht mehr verwerfen. Das gibt Dir das Leben zurück, Du bist neu geworden, um trotz Fehler wieder aufzustehen und es versuchen besser zu machen. Auf die Kraft Gottes kannst Du auch vertrauen, dass er Dich verändern wird und Du nicht immer die gleichen Fehler machst.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon Ashur » So 12. Sep 2010, 16:36

ImHermes hat geschrieben:...
Ich weiss, jedoch scheitere ich täglich daran, mein Leben nach Gottes Wille zu verändern/ verändern lassen. Und dieser Punkt bereitet mir Mühe - vielleicht weil es nach meiner Meinung einfach nicht genug schnell geht und ich schon ein paar Jahre am mich verändern bin. Ich weiss dass ich mich das ganze Leben immer etwas finde, was ich verändern will. Nur kommt es mir momentan so vor, als ob ich noch nichts in meinem Leben verändern konnte. Dies stimmt nicht - das weiss ich auch - aber ich habe mich meiner Meinung nach, bisher zu wenig/langsam geändert...


Trotz allem hatte ich gestern, wie schon vorgestern den Römerbrief Kapitel 7, bei dem mich folgende Stelle besonders anspricht:
Römer 7.14-15 hat geschrieben:Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft; denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
...



Mir fällt es folgendes bei dein Beitrag auf:

Du glaubst, du bist nicht gut genug und du müsstest besser werden und du musst an dich arbeiten um es dann irgendwann zu schaffen. Das ist der Denkfehler. Du wirst niemals gut genug sein (ich auch nicht). Wenn du so denkst, dann ist dein Blick auf dich selbst gerichtet. So wie der Petrus sein Blick von Jesus abgewendet hat, ist er dann untergetaucht. (als Jesus ihm auf wasser zu sich rief).
Von dieser Stelle im Bibel können wir viel lernen.

Hier die Stelle:
MT 14,25
Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.
26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht.
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir!
31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
32 Und sie traten in das Boot und der Wind legte sich.
33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!

Folgendes fehlt mir hier auf:
1. Jesus trift die Jünger in der "viertelnachtwache" mitten im Sturm. Das ist die Zeit, wo die Nacht am dunkelstel ist. "Sei getrost" das sind seine erste Worte.

2. Jesus steht über die Gesteze der Physik. Auch die Natur muss sein Wort folgen. Sein Wort hat Gewicht. Das was er sagt, geschieht.

3.Sobald Petrus sein Blick von Jesus abwendet, sinkt er. Egal was für ein Sturm draussen tobt, solange du dein Blick auf Jesus richtest, passiert dir nichts.

4. als der Petrus den Fehler macht, und nicht mehr auf Jesus schaut, Geht er runter. Jesus ist aber rechtzeitig da und retet ihm. Jesus kommt niemals zu spät. Ist dir das in der Bibel aufgefallen?

Versuch du mal dein Blick auf Jesus zu richten und nicht auf dich. Er rettet uns nicht weil wir gut sind. Er rettet uns aus Gnade und Liebe. Wir müssen es nur annehmen und Ihm vertrauen.

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Re: Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon ImHermes » So 12. Sep 2010, 17:32

Ashur hat geschrieben:...

Mir fällt es folgendes bei dein Beitrag auf:

Du glaubst, du bist nicht gut genug und du müsstest besser werden und du musst an dich arbeiten um es dann irgendwann zu schaffen. Das ist der Denkfehler. Du wirst niemals gut genug sein (ich auch nicht). Wenn du so denkst, dann ist dein Blick auf dich selbst gerichtet. So wie der Petrus sein Blick von Jesus abgewendet hat, ist er dann untergetaucht. (als Jesus ihm auf wasser zu sich rief).
Von dieser Stelle im Bibel können wir viel lernen.

Dass dies ein Denkfehler ist, weiss ich. Deshalb schreibe ich diesen Thread. ;) Ich weiss auch, dass ich nie fehlerfrei werden kann. Aber ich habe immer wieder einmal Probleme damit, das Geschenk von Jesus - die Vergebung meiner Sünden, die ich nicht machen müsste - einfach so anzunehmen.
Versuch du mal dein Blick auf Jesus zu richten und nicht auf dich. Er rettet uns nicht weil wir gut sind. Er rettet uns aus Gnade und Liebe. Wir müssen es nur annehmen und Ihm vertrauen.

Ich glaub ich sollte mal wieder Lukas, Matthäus und Markus durchstöbern :-P

@Taube:
Es sind andere Sachen die mich belasten - die ewigen Kleinigkeiten. Jedoch fast nur auf mich bezogen. Ich weiss, dass ich mich sonst selber entschuldigen kann und dann um Vergebung bitten ;)


n'Abend und ein Danke an euch:
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Re: Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon Gnu » So 12. Sep 2010, 21:34

ImHermes hat geschrieben:Ich glaub ich sollte mal wieder Lukas, Matthäus und Markus durchstöbern :-P

Wenn du damit fertig bist, kannst du dann bitte hier die gefundenen Stellen auflisten, in welchen geschrieben steht, dass du
das Geschenk von Jesus - die Vergebung meiner Sünden, die ich nicht machen müsste - einfach so anzunehmen

brauchst?
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Re: Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon Ashur » Mo 13. Sep 2010, 06:26

ImHermes hat geschrieben:
Dass dies ein Denkfehler ist, weiss ich. Deshalb schreibe ich diesen Thread. ;) Ich weiss auch, dass ich nie fehlerfrei werden kann. Aber ich habe immer wieder einmal Probleme damit, das Geschenk von Jesus - die Vergebung meiner Sünden, die ich nicht machen müsste - einfach so anzunehmen.

Ich glaub ich sollte mal wieder Lukas, Matthäus und Markus durchstöbern :-P

@Taube:
Es sind andere Sachen die mich belasten - die ewigen Kleinigkeiten. Jedoch fast nur auf mich bezogen. Ich weiss, dass ich mich sonst selber entschuldigen kann und dann um Vergebung bitten ;)


n'Abend und ein Danke an euch:
Hermes



Hallo nochmal

Du solltest dein Problem auf Grund gehen und versuchen zu verstehen was der Grund dafür ist, dass du die Vergebung nicht einfach so annehmen kannst.

Dazu fallen mir ein paar Interesante Stellen in der Bibel ein, die dir weiter helfen könnten.

1. Mt 11, 28
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Jesus lädt uns alle unsere Last (Sünden) Ihm zu geben, dafür gibt er uns die Vergebung, die uns entlastet. Das Evangelium ist kein schwere Last darunter wir zu Leiden haben, sondern ganz im gegenteil. Aber niemand wird gezwungen und zu Jesus gebracht. Wir (DU) sollten (solltest) Jesus Worte hier vertrauen und im Glauben annehmen, dass er es ernst meint, mit seiner Einladung.

2.Off 3,20
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.

Diese Tür hat keine Aussenklinke. Man kann es nur von Innen öffnen. Jesus tritt die Tür auch nicht ein. Wir sollten uns überwinden und die Tür (unsere herzens) aufmachen. Nur wir haben diese Vollmacht dazu. Natürlich gibt es auch Mächte (Wiederstände), die dies verhindern wollen. Aber wir sollen immer im Blick haben, Gott hat uns die Freiheit zu Entscheidung gegeben. Und wir können uns dafür entscheiden und unsere Herz für Jesus aufmachen.

3.Was verhindert, dass das Gotteswort in unsere Herz beibt?
MT 13,18
Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann
18 So hört nun ihr dies Gleichnis von dem Sämann:
19 Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Böse und reißt hinweg, was in sein Herz gesät ist; das ist der, bei dem auf den Weg gesät ist.
20 Bei dem aber auf felsigen Boden gesät ist, das ist, der das Wort hört und es gleich mit Freuden aufnimmt;
21 aber er hat keine Wurzel in sich, sondern er ist wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so fällt er gleich ab.
22 Bei dem aber unter die Dornen gesät ist, das ist, der das Wort hört, und die Sorge der Welt und der betrügerische Reichtum ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.
23 Bei dem aber auf gutes Land gesät ist, das ist, der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt; und der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach, der dritte dreißigfach

Hoffentlich bringen die Bibelzitate dich ein Stück weiter.

mfg
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

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Re: Wenn die Gnade zum Stolperstein wird

Beitragvon Remo » Mi 24. Nov 2010, 16:09

Warum muss man sich zu Gott hinkehren (für mich noch verständlich) und Gottes Gnade in Anspruch nehmen?


Weil Gott Liebe ist, zwingt er niemanden zu sich. Er hat uns mit einem freien Willen ausgestattet und wir selbst können uns entscheiden - wir selbst müssen uns entscheiden.

Dass dies ein Denkfehler ist, weiss ich. Deshalb schreibe ich diesen Thread. Ich weiss auch, dass ich nie fehlerfrei werden kann. Aber ich habe immer wieder einmal Probleme damit, das Geschenk von Jesus - die Vergebung meiner Sünden, die ich nicht machen müsste - einfach so anzunehmen.


Erinnere dich: ohne Jesus können wir nichts tun (Joh. 15.5). Das muss man sich immer wieder vergegenwärtigen. Alles, was ich vermag, hängt von der Gnade Gottes ab, dass er mir sein Leben geschenkt hat. Jeder deiner Atemzüge z.B. hängt davon ab, dass du lebst. Und dieses Leben kommt von Gott. Deshalb ist es widersinnig, seine Sünden "verbüssen" zu wollen. Ich kann nur weiterleben, weil und wenn ich die Gnade Gottes annehmen. Wie sollte ich denn die Sünde tilgen, die ich selbst begangen habe? Das wäre Selbsterlösung. Doch es geht wohl auch darum zu erkennen, dass der einzige Weg zur Erlösung über die Gnade Gottes führt.
Obwohl das der einzige Weg ist, ist es derjenige, der absolut frei macht - frei davon, hier auf dieser Welt irgendetwas beweisen zu wollen, einen arroganten Perfektionismus an den Tag zu legen oder zu glauben, alles selbst schaffen zu müssen. Sowas geht vielleicht eine Weile lang gut. Doch irgendwann kommt der Punkt, wo es nicht mehr weiter geht. Spätestens dann heisst es, umkehren und sich Gott anzuvertrauen.
Gott ist nicht, weil der Mensch glaubt. Der Mensch kann glauben, weil Gott ist.
Der Mensch ist und kann, was Gott ihm gibt, und ohne Gott ist und kann der Mensch nichts.

Leben Atheisten eigentlich auch im 21. Jahrhundert nach Christus?
Remo
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