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Befreiungsdienst

Unterstützung und Diskussion zu persönlichen Fragen, Problemen und Nöten

Moderator: kingschild

Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Di 14. Feb 2012, 17:03

sugi hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:schon zwei Leute, die wütend auf mich sind... :roll:

....ach oTp, dass ist doch eine kleine Welt.. :umarm:


Danke, sugi :umarm:

Dieser Tage pflegen wir auch wieder engen Kontakt zu unseren Leuten vom Hauskreis. Wir haben nach einem Jahr Pause immer noch herzliche Beziehungen zueinander. Meiner Frau geht es eben etwas besser, und wir machen Hauskreis nun mal als Gäste. Zudem ist unsere Tochter bei uns und wir besuchen dann die Leute vom Haskreis die weiter weg wohnen.


"Rabatz" und Wirbel gab es schon die letzten drei Wochen genug, die Atmosphäre ist wohl geladen.. :lol:
Ich frage mich dann, was habe ich wohl richtig gemacht, dass es so geladen ist im Moment ?

lg, oTp
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon jes_25913 » Di 14. Feb 2012, 17:14

@ firebird.

Hallo firebird, es ist schön, wenn hier mal ein Betroffener spricht. Ja, es ist wirklich wertvoll, wenn man sich vor einem Menschen, der nicht urteilt und verurteilt aussprechen kann. Aber leider sehe ich hier im Forum einer großen Drang, Menschen nicht mehr ernst zu nehmen und sie mit Bibelversen zu traktieren. Das halte ich für einen extrem gefährlichen Weg. Im Grund ist doch unser ganzes Glaubensleben eine Psychotherapie. Jeder Christ ist quasie in Behandlung.
Aber wie ich in der gewöhnlichen Therapie vom Therapierenden Widerstand aufgebaut werden kann, so auch in unserer spirituellen Therapie.
Ich bin überzeugt, dass Du in Deiner Therapie Wertvolles erkannt hast. Dann wundert mich immer wieder, dass wir als Christen, die beim besten Therapeuthen sind, so wenig über uns Menschen und göttliche Dinge wissen. Da ist arg was faul in der allgemeinen Christenheit.

In Bezug auf das positive Denken, möchte ich sagen, dass es ungemein wichtig ist. Ich war ja selbst lange depressiv und kam allein durch Erkenntnis der Wahrheit, dazu gehört auch positives Denken, heraus.
Das konventionelle Gebet hatte bei mir nichts gebracht. Aber als ich erkannte, dass ich ein ewiges Wesen bin, wusste ich, dass ich alles ertragen kann. Ich wusste, dass meine negativen Gefühle Ausdruck falscher Wertungen in der Vergangenheit waren. Ein Festhängen an etwas, wo man nicht festhängen soll.
So konnte ich mir sagen - und da Gedanken Kräfte sind, ist es wirksam - jetzt bin ich glücklich. Danke, Danke. Danke. Und was ich fühle, bin nicht ich (da ich jetzt andere Ziele habe), sondern, wie gesagt,meine Vergangenheit.

Ich wünsche Dir ein gutes Vorwärtskommen in der Gesundung!

Lieb Grüße,
jes
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Di 14. Feb 2012, 17:31

Ich kommentierte Dein Schrotflinten-Schießen auf mich schon......

Es zeigt, dass Du mit allem auf mich feuerst, was Du kannst. Sonst hättest Du gesehen, was jes gesagt hat und meine Reaktion gebilligt.


Warum will denn ein Christ dafür sorgen, dass andere Menschen Bauchschmerzen bekommen?
Gut lassen wir jes Bemerkung davor mal weg:
Umgangssprachlich bereitet es Jemand Bauchschmerzen, wenn ihm etwas nicht passt. Und Jes passt es gar nicht, wie ich seine Ansichten beantworte.

schon zwei Leute, die wütend auf mich sind...

lg, oTp


Du bist nicht das Opfer, otp.

Dein Kommunikationsstil ist äußerst aggressiv. Ich habe dir gestern aufgelistet, was du innerhalb kürzester Zeit an Unterstellungen und Behauptungen von dir gegeben hast. Heute ging es dann weiter. Du würdest für Bauchschmerzen sorgen, da Jes eine unrealistische Selbsteinschätzung besitzt. Das war nur ein Witz.

Noch witziger geht es mit der Aussage weiter, dass dir das nicht passieren könnte. Du weißt, was du tust. Guter Witz? Damit unterstellst du, dass Jes das nicht wissen würde. Dir kann das nicht passieren. Du würdest dich nicht überschätzen. Du stellst dich hier als klare und gesicherte Person ins Bild, wohingegen andere Schreiber sich überschätzen, konfus fabulieren, hetzen, bösartig sind und unter mangelnder Objektivität leiden.

Worum es bei dieser Art der Kommunikation tatsächlich geht, das bezieht sich auf die Absicht, Mitdiskuntaten zu destabilisieren. Es handelt sich hierbei um einen ganz klassischen Unterwerfungsversuch. Häufige Sarkasmen und Herabsetzungen haben immer zum Ziel, andere Schreiber zu schwächen. Das ist alles andere als eine saubere Diskussionsgrundlage.


Ich bin nicht wütend auf dich, otp. Ich habe dir nur einen Gefallen getan.

Liebe Grüße,

Rouven
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Di 14. Feb 2012, 17:55

Rouven,
Du ziehst schon eine Weile über Seelsorger her in wie ich meine, ungebührlicher Weise.
Folglich mußte ich darauf reagieren. Und das geht nicht immer mit höflichen Worten.
Oder ist es höflich, wenn man einen krassen Spruch als falsch, unreflektiert oder je nach Umstand als Quatsch bezeichnet ? Solche Möglichkeiten muß man noch haben ohne gleich als agressiv dargestellt zu werden.

Und meine Antworten auch noch aus dem Zusammenhang zu reissen ist völlig unzulässig.

Wenn ich etwas kritisierte an Deiner Über-Kritik wurdest Du noch heftiger. Du solltest nicht alles von diesen Interaktionen bei mir ablassen. Damit täte ich uns keinen Gefallen, und der Wahrheit erst recht nicht.

Und das war dann bereits unterste Schublade:
Dann noch von Hexenverbrennung zu reden, und dass gerade unter gläubigen Christen Mörder, die gößten Massenmörder gegeben habe.
wohin passt das denn ? Übrigens sollen 25.000 Menschen als Hexen verbrannt worden sein.
Und es war Dir bezeichnender weise völlig egal, dass solche Menschen nicht als Christen handelten, sondern als mörderische fehlgeleitete Menschen.

Wie Du siehst, sollte man bei sich anfangen.....

Aber es wäre gut, zum eigentlichen Thema zu kommen, und wenn möglich nicht seine schlechten Ansichten von Seelsorgern verteidigen. Denn Achtung und Beachtung meiner argumente habe ich selten gesehen bei diesem Thema, nur beißende Kritik.

Du weißt, was du tust. Guter Witz? Damit unterstellst du, dass Jes das nicht wissen würde. Dir kann das nicht passieren. Du würdest dich nicht überschätzen. Du stellst dich hier als klare und gesicherte Person ins Bild, wohingegen andere Schreiber sich überschätzen, konfus fabulieren, hetzen, bösartig sind und unter mangelnder Objektivität leiden.



Und jes Reaktion war der größte No-Go den es gibt: Ich hätte absolut gar keine Ahnung von Allem ? Alle meine jahrzehntelangen Recherchen seien vergeblich gewesen ? Da wäre es mir eine Ehre, wie Kurt Koch beschimpft zu werden, aber so viel wie er habe ich nicht bewirkt, sondern nur nachvollzogen was er sagt.

Habe ich das schon mal pauschal zu ihm oder Dir gesagt ?
Darauf reagiertest Du gar nicht. Schon erstaunlich, dass diese krasse Bemerkung nicht Deinen Gerechtigkeitssinn alarmierte.

Zeige mir eine Stelle, wo ich eigene Ansichten verteidigt habe, ohne die Bibel im Auge zu haben.
Ach ja, darüber kann man wieder endlos streiten.

Auch Rechtsanwälte finden immer Möglichkeiten anzugreifen. Hier geht es bisweilen genauso zu.

Ich bin mir nach wie vor im Klaren, dass man gegen etwas ist, das man ganz und gar abstreitet: Gott, die Macht Jesu, Engel, Dämonen. Und diese atheistische Position verteidigt derjenige oft mit allen Mitteln. Und man hört dann auch meist, man sei nicht nett gewesen. War ja schon oft so hier im Forum.

Also: Meine sachliche Kritik bleibt stehen, auch wenn ich schaffen sollte, die Ausdrucksweise erfreulich zu gestalten, dass sie trotz bitterer Pille süß schmeckt.

Meine christlich fundierte Weltsicht ist ihnen sowieso zu bitter, und so werde ich ihnen sowieso lästig und unbeliebt wenn ich sie verteidige. Dass ich mich seit Jahrzehnten informiere, macht mich noch unbequemer und lästiger für Esoteriker und Atheisten.
Muß nur noch daran ein Wenig feilen, dass es sich so nett anhört, dass sie nicht zum persönlichen Angriff übergehen können.



lg, Otp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 14. Feb 2012, 18:45, insgesamt 7-mal geändert.
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Beitragvon Schoham » Di 14. Feb 2012, 18:06

jes_25913 hat geschrieben: Jeder Christ ist quasie in Behandlung.


8-)

firebird hat geschrieben:wir bringen negative Gedanken und Gefühle im Gebet zu Jesus Christus.
So können wir sogar an uns selber einen Befreiungsdienst ausüben.


:praise:
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Di 14. Feb 2012, 18:31

wir bringen negative Gedanken und Gefühle im Gebet zu Jesus Christus.
So können wir sogar an uns selber einen Befreiungsdienst ausüben.


Das ist wirklich eines unserer Möglichkeiten.

lg, oTp
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Di 14. Feb 2012, 18:55

otp

Rouven,Du ziehst schon eine Weile über Seelsorger her in wie ich meine, ungebührlicher Weise.
Folglich mußte ich darauf reagieren. Und das geht nicht immer mit netten Worten.


Otp, ab jetzt wirst du jegliche Unterstellung in Bezug auf meine Person unterlassen. Wenn du weiterhin Interesse daran haben solltest, dich konstruktiv mit mir über christliche oder seelsorgerliche Themen auszutauchen, wirst du diese Regel beherzigen müssen. Ich sage das nicht, um mit dir zu streiten oder eine Stressdiskussion anzuzetteln. Ich möchte, dass du dir das zu Herzen nimmst und dich entsprechend verhältst.

Ich habe nicht über die Seelsorge hergezogen, sondern anhand von Argumenten Grenzen aufgezeigt. Ich war selber in der Seelsorge tätig und weiß sehr genau wovon ich hier spreche. Die Schwächen und Stärken sind mir durchaus bekannt.

Ich bin mir sehr sicher, dass du sehr viel zum Thema Befreiungsdienst beitragen kannst und wir auch alle von deinem Wissen partizipieren können. Das setzt allerdings voraus, dass eine angemessen Grundlage zur Diskussion existiert. Jeder Mensch hat ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Das sollte man stets berücksichtigen. Persönliche Beleidigungen oder Unterstellungen haben hierbei nichts zu suchen.

Das gilt selbstverständlich für uns alle.


Liebe Grüße,

Rouven
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon alegna » Di 14. Feb 2012, 19:01

@all
bitte achtet darauf immer den Namen des Zitierten mit anzugeben!

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Di 14. Feb 2012, 19:33

Persönliche Beleidigungen oder Unterstellungen haben hierbei nichts zu suchen.


Rouven, ich werde schon an den Würmern anrühren, wo das Sachliche weltanschaulich eng wird.

lg, oTp
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Di 14. Feb 2012, 19:40

otp
Also: Meine sachliche Kritik bleibt stehen, auch wenn ich schaffen sollte, die Ausdrucksweise erfreulich zu gestalten, dass sie trotz bitterer Pille süß schmeckt.

Meine christlich fundierte Weltsicht ist ihnen sowieso zu bitter, und so werde ich ihnen sowieso lästig und unbeliebt wenn ich sie verteidige. Dass ich mich seit Jahrzehnten informiere, macht mich noch unbequemer und lästiger für Esoteriker und Atheisten.
Muß nur noch daran ein Wenig feilen, dass es sich so nett anhört, dass sie nicht zum persönlichen Angriff übergehen können.

lg, Otp


Du bist weder lästig noch unbeliebt. Das ist hier in diesem Forum wohl kein Schreiber. Es geht auch nicht darum, bitter Aussagen zu versüßen. Das Leben ist teils sehr bitter und man sollte ganz gewiss keine Augenwischerei betreiben. Auch nicht in Glaubensfragen.

Es geht nur darum, konstruktiv und respektvoll miteinander umzugehen. Das, otp, sind wir nicht nur unserem Nächsten, sondern auch unserem Schöpfer schuldig. Ihm ganz besonders.

Ich grüß dich jetzt ganz herzlich und wünsche dir noch einen schönen Abend.

Alles Liebe,

Rouven
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon kingschild » Di 14. Feb 2012, 19:46

Was mich persönlich Wunder nähme wäre wie es gehen soll das ein Psychiater oder Therapeut der Gott, Teufel und Dämonen leugnet einen befreien will der besessen ist.

Ich glaube nicht das man solches mit einem Diplom hinkriegt. Den Dämonen ist es egal ob jemand ein Diplom hat oder nicht und man kann mit irdischen Mitteln nicht etwas bekämpfen das den Ursprung an einem anderen Ort hat, erst Recht dann nicht wenn man nicht mal über die anderen Orte bescheid weiss.

Eph 6:12 denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.

Was sie aber fürchten die grossen und die kleinen Dämonen das ist die Kraft des Blutes Christi da werden sie ganz ungemach, weil sie genau wissen das sie keinen Bestand haben dagegen.

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon Schoham » Di 14. Feb 2012, 20:26

kingschild hat geschrieben:die Kraft des Blutes Christi


Wenn wir bedenken wessen Blut:

So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde,
in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen,
zu weiden die Gemeinde Gottes, die Er durch Sein eigenes Blut
erworben hat.
Apg. 20,28


Können wir nur staunend anbeten!

:praisegod:
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon firebird » Di 14. Feb 2012, 20:53

kingschild hat geschrieben:Was mich persönlich Wunder nähme wäre wie es gehen soll das ein Psychiater oder Therapeut der Gott, Teufel und Dämonen leugnet einen befreien will der besessen ist.


Lieber Kingschild

Ich gehe, davon aus, dass längst nicht Jeder der an einer psychischen Krankheit leidet, besessen ist. Dies ist auch dann nicht der Fall, wenn es zum Beispiel infolge Schizophrenie zu Wahnideen oder Wahngedanken kommt, oder wenn jemand Halluzinationen hat oder Stimmen hört. So furchterregend das auch aussehen kann, längst nicht Jeder ist dann von Dämonen besessen.

Doch wenn Jemand von Dämonen besessen ist, so wäre ein Psychiater die falsche Adresse. Oftmals sogar dann, wenn er an Jesus Christus gläubig ist. Da sind dann Christen gefragt, die geistliche Vollmacht haben. Nicht einmal jeder Seelsorger, hat die nötige geistliche Vollmacht.

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon firebird » Di 14. Feb 2012, 21:58

Lieber Jes,

Vielen Dank für Dein freundliches Antwortposting.

jes_25913 hat geschrieben:@ firebird.
Hallo firebird, es ist schön, wenn hier mal ein Betroffener spricht. Ja, es ist wirklich wertvoll, wenn man sich vor einem Menschen, der nicht urteilt und verurteilt aussprechen kann. Aber leider sehe ich hier im Forum einer großen Drang, Menschen nicht mehr ernst zu nehmen und sie mit Bibelversen zu traktieren. Das halte ich für einen extrem gefährlichen Weg.


Ich stelle hier einfach fest, dass es hier im Forum einen grossen Anteil an Christen gibt, die dogmatisieren. Natürlich sind solche Leute voll davon überzogen, dass ihre Dogmatik die Allerbeste ist. Früher dogmatisierte ich auch sehr gerne. Ja, das Gefährliche daran ist der Fanatismus der jegliche zwischenmenschliche Sensibilität und jeglicher Takt und Anstand auf der Strecke lässt.

Jes_25913 hat geschrieben:Im Grund ist doch unser ganzes Glaubensleben eine Psychotherapie. Jeder Christ ist quasie in Behandlung.


Ja, so kann man es auch sehen. Mindestens bei meiner Psychotherapie erhält man nicht einfach Streicheleinheiten. Nein, da wird gar Manches gefragt und gesagt. Zusammenhänge werden aufgezeigt und hin und wieder einmal bekomme ich Hausaufgaben.

jes_25913 hat geschrieben:
Aber wie ich in der gewöhnlichen Therapie vom Therapierenden Widerstand aufgebaut werden kann, so auch in unserer spirituellen Therapie.


Da komme ich nicht ganz nach.

jes_25913 hat geschrieben:Dann wundert mich immer wieder, dass wir als Christen, die beim besten Therapeuthen sind, so wenig über uns Menschen und göttliche Dinge wissen. Da ist arg was faul in der allgemeinen Christenheit.


Wichtig für uns ist es einfach, dass wir uns dem besten Therapeuten Jesus Christus stellen, auch dann wenn es manchmal unbequem wird. Aber seine Lektionen sind für uns massgefertigt und kommen immer zur rechten Zeit.

jes_25913 hat geschrieben:In Bezug auf das positive Denken, möchte ich sagen, dass es ungemein wichtig ist. Ich war ja selbst lange depressiv und kam allein durch Erkenntnis der Wahrheit, dazu gehört auch positives Denken, heraus.


Ja genau, positives Denken. Die solidesten Grundlagen dazu liefern uns die Verheissungen der Bibel.

jes_25913 hat geschrieben:Das konventionelle Gebet hatte bei mir nichts gebracht.


Ich kann grob abschätzen, was Du mit konventionellem Gebet meinst. Wenn ich da richtig liege, verwundert es mich nicht, dass das bei Dir nichts gebracht hat. Ich klammere mich einfach daran, dass durch die Heilstat Jesu Christi Gott der Höchste mir zum Vater geworden ist. Dadurch kann ich mit Gott ganz ungezwungen reden und ihm sagen wo mir der Schuh drückt. Jeglicher kirchliche Formalismus lasse ich beiseite.

jes_25913 hat geschrieben:Aber als ich erkannte, dass ich ein ewiges Wesen bin, wusste ich, dass ich alles ertragen kann. Ich wusste, dass meine negativen Gefühle Ausdruck falscher Wertungen in der Vergangenheit waren. Ein Festhängen an etwas, wo man nicht festhängen soll.


Ja von falschen Wertungen und von falschen Schlüssen in der Vergangenheit, von dem bekomme ich in der Psychotherapie auch oftmals etwas zu hören. Wenn ich dann das Gehörte anhand von biblischen Aussagen prüfe, stelle ich meistens fest, dass diese falschen Schlüsse auch dem entgegenstehen, was die Schrift über mich als Kind Gottes sagt.

jes_25913 hat geschrieben:So konnte ich mir sagen - und da Gedanken Kräfte sind, ist es wirksam - jetzt bin ich glücklich. Danke, Danke. Danke. Und was ich fühle, bin nicht ich (da ich jetzt andere Ziele habe), sondern, wie gesagt,meine Vergangenheit.


Ja, Gedanken sind Kräfte. Aber diese Kräfte reichen nicht aus um Boden unter die Füsse zu bekommen. Sondern es ist die Kraft des Heiligen Geistes die das Entscheidende bewirkt. Auch das Wissen, dass Gottes Liebe uns trägt.

jes_25913 hat geschrieben:Ich wünsche Dir ein gutes Vorwärtskommen in der Gesundung!


Vielen Dank, auch Dir wünsche ich viel Stabilität.

Liebe Grüsse
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Di 14. Feb 2012, 23:11

Rouven,
Du bist also schon als Seelsorger tätig gewesen.

Andererseits sehe ich, dass es Dich manchmal schier innerlich auseinander zu reißen scheint, auch manche christlichen Glaubensinhalte. Deine tiefe Menschlichkeit sucht nach Antworten.

Leider muß ich im Augenblick knapp hie agieren.


lg, oTp
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Di 14. Feb 2012, 23:32

kingschild hat geschrieben:Was mich persönlich Wunder nähme wäre wie es gehen soll das ein Psychiater oder Therapeut der Gott, Teufel und Dämonen leugnet einen befreien will der besessen ist.

Ich glaube nicht das man solches mit einem Diplom hinkriegt. Den Dämonen ist es egal ob jemand ein Diplom hat oder nicht und man kann mit irdischen Mitteln nicht etwas bekämpfen das den Ursprung an einem anderen Ort hat, erst Recht dann nicht wenn man nicht mal über die anderen Orte bescheid weiss.

Eph 6:12 denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.

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Ich möchte noch hinzufügen, dass auch Dämonen mit psychischen Inhalten arbeiten, die psychologische Dimensionen haben. Etwa Angst, Unvergebenheit, anderes Negatives das von "tief drinnen wirkt". Der Psychiater wird nur die psychologischen Dimensionen erkennen. Der Seelsorger kann den Dämon aufspüren dabei. Aber er muß auch die psychischen Fehlhaltungen angehen. Also hat er die doppelte Arbeit ;)

lg, oTp
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Di 14. Feb 2012, 23:36

firebird hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Was mich persönlich Wunder nähme wäre wie es gehen soll das ein Psychiater oder Therapeut der Gott, Teufel und Dämonen leugnet einen befreien will der besessen ist.




Ich gehe, davon aus, dass längst nicht Jeder der an einer psychischen Krankheit leidet, besessen ist. Dies ist auch dann nicht der Fall, wenn es zum Beispiel infolge Schizophrenie zu Wahnideen oder Wahngedanken kommt, oder wenn jemand Halluzinationen hat oder Stimmen hört. So furchterregend das auch aussehen kann, längst nicht Jeder ist dann von Dämonen besessen.

Doch wenn Jemand von Dämonen besessen ist, so wäre ein Psychiater die falsche Adresse. Oftmals sogar dann, wenn er an Jesus Christus gläubig ist. Da sind dann Christen gefragt, die geistliche Vollmacht haben. Nicht einmal jeder Seelsorger, hat die nötige geistliche Vollmacht.

Firebird


Ja, da sehe ich keine Probleme.
Aber Stimmen sind wiederum die Spezialität von Anderson(sehe später seinen Namen nach), der viele mit dämonischer Ursache gefunden hat. Also auch hier ist nicht jeder psychisch krank.

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Mi 15. Feb 2012, 00:20

Was mich persönlich Wunder nähme wäre wie es gehen soll das ein Psychiater oder Therapeut der Gott, Teufel und Dämonen leugnet einen befreien will der besessen ist.


Hallo Kingschild,

es ist in jedem Fall eine kritische Situation. Um das gesamte Arbeitsprogramm solide abzudecken, müsste man es mit einem gläubigen Psychiater/Therapeuten, oder einem Seelsorger mit therapeutischer Zusatzausbildung zu tun haben. Es gibt auf beiden Seiten starke Defizite. Diese Entwicklung, dass Seelsorger eine therapeutische Zusatzausbildung machen, die nimmt Gottlob immer mehr zu.

Nichtchristliche Therapeuten sehen es nicht gerne, wenn christliche Patienten Jesus als den Heiler in den Vordergrund der Therapie stellen. Die Patienten erwarten die Hilfe von Jesus und wagen es nicht, sich selbständig mit ihren Belastungen auseinandersetzen. Sie betrachten die Auseinandersetzung mit sich als Selbsterlösung und fühlen sich aus Glaubensgründen schuldig. Das ist in jedem Fall von beiden Seiten aus für den Heilerfolg eine sehr ungünstige Voraussetzung. Auf der anderen Seite verfügen die wenigsten Seelsorger über ausreichend psychologische Kenntnisse. Du weißt es selber, wie es abläuft. Jesus ist der Heiler und damit muss man sich nicht mehr viel Wissen aneignen, da Jesus die Verantwortung trägt.So einfach geht das aber nicht.

Jesus hat auch seinen Jüngern gezeigt, was sie zu tun haben. Gebete allein, die genügen nicht. Es gibt keine Pauschalheilungen bei Gott. Heilung geht manchmal nur in ganz kleinen und auch mühsamen Schritten vonstatten und diese Heilung hat auch sehr viel mit der eigenen Bewusstheit über die Problemstruktur zu tun. Gott ist nicht der dolle August, der per Gebetsanforderung mal eben so die Menschheit heilt. Wir sind seine Schöpfung und wir sind auch füreinander verantwortlich. Das müssen wir ernst nehmen und bereit sein, mit den Anforderungen zu wachsen und uns immer weiter zu entwickeln.

Ich habe es selber schon erlebt, dass ein hoffnungsloser psychiatrischer Fall durch die Seelsorge eine vollständige Befreiung erfahren hat. Ich habe aber auch die Umkehrung erlebt. Da hatten Menschen am Ende mehr Probleme als je zuvor. Das ist natürlich sehr bedauerlich, da diese Menschen aufgrund der negativen Erfahrungen mit Gott nichts mehr zu tun haben wollten. Gott wurde gleich mit entwertet. Das ist zwar eine sehr kurzsichtige Haltung aber dennoch nachvollziehbar. Menschen meiden, was ihnen Angst macht oder womit sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Das kann man nachvollziehen. Deshalb haben Christen auch eine große Verantwortung im Ungang mit anderen Menschen. Auch was das Thema Dämonen anbelangt. Das sollte man sehr sensibel behandeln.

Liebe Grüße,

Rouven
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Mi 15. Feb 2012, 00:47

onThePath hat geschrieben:Rouven,
Du bist also schon als Seelsorger tätig gewesen.

Andererseits sehe ich, dass es Dich manchmal schier innerlich auseinander zu reißen scheint, auch manche christlichen Glaubensinhalte. Deine tiefe Menschlichkeit sucht nach Antworten.

Leider muß ich im Augenblick knapp hie agieren.


lg, oTp


Das stimmt wohl,otp. Es ist noch nicht alles im grünen Bereich. Ich habe grenzenlose Angst davor, wichtige Menschen zu verlieren. Es genügt schon, wenn es ihnen nicht gute geht. Dann zerreißt es mich.

Die Glaubensinhalte, die mir zu schaffen machen, die beziehen sich auf Hölle und auf Ausgrenzung. Ein sehr unschönes Thema.

Liebe Grüße,

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Mi 15. Feb 2012, 03:24

Nichtchristliche Therapeuten sehen es nicht gerne, wenn christliche Patienten Jesus als den Heiler in den Vordergrund der Therapie stellen. Die Patienten erwarten die Hilfe von Jesus und wagen es nicht, sich selbständig mit ihren Belastungen auseinandersetzen. Sie betrachten die Auseinandersetzung mit sich als Selbsterlösung und fühlen sich aus Glaubensgründen schuldig. Das ist in jedem Fall von beiden Seiten aus für den Heilerfolg eine sehr ungünstige Voraussetzung. Auf der anderen Seite verfügen die wenigsten Seelsorger über ausreichend psychologische Kenntnisse. Du weißt es selber, wie es abläuft. Jesus ist der Heiler und damit muss man sich nicht mehr viel Wissen aneignen, da Jesus die Verantwortung trägt.So einfach geht das aber nicht.


Ich meine aber auch, dass es nicht so einfach geht in vielen Fällen auf jeden Fall nicht.

Aber Du schreibst ja selber

Es gibt auf beiden Seiten starke Defizite. Diese Entwicklung, dass Seelsorger eine therapeutische Zusatzausbildung machen, die nimmt Gottlob immer mehr zu.


Das finde ich auch in einiger modernen Literatur über dämonische Belastungen.

Die Patienten erwarten die Hilfe von Jesus und wagen es nicht, sich selbständig mit ihren Belastungen auseinandersetzen. Sie betrachten die Auseinandersetzung mit sich als Selbsterlösung und fühlen sich aus Glaubensgründen schuldig.


Das kann ich so pauschal nicht bestätigen. Zumindest habe ich selber mir darüber Gedanken gemacht, warum Christen sich nicht besser kennen lernen, wenn sie "innere Blockaden" und Probleme haben.

Wir sind seine Schöpfung und wir sind auch füreinander verantwortlich. Das müssen wir ernst nehmen und bereit sein, mit den Anforderungen zu wachsen und uns immer weiter zu entwickeln.


Sehr löblich.

Deshalb haben Christen auch eine große Verantwortung im Ungang mit anderen Menschen. Auch was das Thema Dämonen anbelangt. Das sollte man sehr sensibel behandeln.


Fehlt noch eine Antwort von Dir, ob Du daran glaubst, dass echte Dämonisierung geschehen kann.

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon Gnu » Mi 15. Feb 2012, 08:31

alegna hat geschrieben:@all
bitte achtet darauf immer den Namen des Zitierten mit anzugeben!

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon firebird » Mi 15. Feb 2012, 10:15

rouven hat geschrieben:Um das gesamte Arbeitsprogramm solide abzudecken, müsste man es mit einem gläubigen Psychiater/Therapeuten, oder einem Seelsorger mit therapeutischer Zusatzausbildung zu tun haben. Es gibt auf beiden Seiten starke Defizite. Diese Entwicklung, dass Seelsorger eine therapeutische Zusatzausbildung machen, die nimmt Gottlob immer mehr zu.


Vor 27 Monaten als meine Zustände langsam alarmierend wurden, habe ich auch genau so gedacht. Also habe ich einen christlichen Psychiater ausfindig gemacht. Dieser Herr hat sich dann so stark in meine Familie und Arbeitssituation eingemischt, dass ich dann noch mehr Probleme bekommen habe. Der 2. Versuch mit einem christlichen Psychiater dauerte dann 13. Monate. Dort bekam ich dann eine ordentliche Portion Psychopharmaka und Arztzeugnisse. Doch schlussendlich gelangte ich zum Eindruck dass dieser Herr, mit seiner Hilflosigkeit selbst zum Psychiater muss. Nun bin ich bei einer jüngeren "weltlichen" Psychiaterin wo ich sagen kann, dass die für die Therapie investierte Zeit etwas gebracht hat. Sie hat mich schon gemahnt, "mich in die Religion zu vertiefen, denn daraus haben schon viele Menschen Kraft geschöpft" ;) OK, das mache ich, auch dadurch, dass ich sporadisch in die Seelsorge gehe.

Dass Seelsorger auch eine therapeutische Zusatzausbildung machen finde ich super. Doch auch hier müssen Grenzen eingehalten werden: Wenn ein Seelsorger bei einem Klienten Symptome einer möglichen psychischen Erkrankung feststellt, ist es seine Verantwortung seinen Klient zu einem Arzt zu schicken. Als erste ärztliche Anlaufstelle ist ein Allgemeinarzt sicherlich sinnvoll. Eine genauere Diagnose einer psychischen Erkrankung ist hingegen sehr komplex. Eine Solche können ausschliesslich Psychiater vornehmen. Ja, dann habe ich von einem Fall gehört, wo dann eine, an Jesus Christus gläubige Patientin, zu einer Seelsorgerin in die Therapie geschickt wurde.

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon jes_25913 » Mi 15. Feb 2012, 10:28

firebird hat geschrieben: Der 2. Versuch mit einem christlichen Psychiater dauerte dann 13. Monate. Dort bekam ich dann eine ordentliche Portion Psychopharmaka und Arztzeugnisse. Doch schlussendlich gelangte ich zum Eindruck dass dieser Herr, mit seiner Hilflosigkeit selbst zum Psychiater muss.


Christen, die eigentlich die besten Psychiater sein müssten, zu denen auch die weltlichen Menschen hinströmen müssten, weil sie merkten wie gut sie sind, sind leider oft die hilflosesten Menschen. Menschen, die nicht mehr wissen als ein weltliche Psychologe wissen kann, sondern oft weniger.
Aber so ist es, wenn man sich nur auf das biblische Wort - das man meist nicht versteht - beschränken will. Da kultiviert man Hilflosigkeit.
Als ich Depressionen hatte, war nirgendwo bei Christen irgendeine Hilfe zu finden. Alle Null Ahnung von Glauben, Psyche, oder sonstwas. Nur blechernes, biblisches Wortgeklingel!
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon Gnu » Mi 15. Feb 2012, 12:13

jes_25913 hat geschrieben: Als ich Depressionen hatte, war nirgendwo bei Christen irgendeine Hilfe zu finden. Alle Null Ahnung von Glauben, Psyche, oder sonstwas. Nur blechernes, biblisches Wortgeklingel!

Wenn du die Bibel kennen würdest, so könntest du dies sogar aus der Bibel herleiten. Ich sage dir nicht, an welchen Psalm ich denke.
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon firebird » Mi 15. Feb 2012, 12:39

Gnu hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben: Als ich Depressionen hatte, war nirgendwo bei Christen irgendeine Hilfe zu finden. Alle Null Ahnung von Glauben, Psyche, oder sonstwas. Nur blechernes, biblisches Wortgeklingel!

Wenn du die Bibel kennen würdest, so könntest du dies sogar aus der Bibel herleiten. Ich sage dir nicht, an welchen Psalm ich denke.


Natürlich ist im Worte Gottes echte und gründliche Hilfe zu finden. Aber genügt das, wenn man Bibelworte einfach zitiert? Genügt das wenn wir unsere Köpfe mit Bibelwissen vollpumpen? Geschieht dadurch Befreiung und Heilung indem wir mit Bibelworten Pingpong spielen?

Anhand von dem, was ich in der "christlichen Szene" während Jahrzehnten erlebt habe, komme ich zum Schluss, dass wir wieder ganz neu das leben lernen müssen, was die Bibel Demut nennt. Das schliesst zum Beispiel mit ein, dass wir über Vorurteile gegenüber der Psychiatrie Busse tun müssen. Die heutige Psychiatrie ist nicht mehr dieselbe wie vor 20 bis 30 Jahren. Aber mit einigen Christen ist es dasselbe Elend wie vor 20 bis 30 Jahren.

Auch ist es höchste Zeit, dass wir vom hohen Ross herunterkommen und es endlich einmal akzeptieren, dass Gott nun einmal Ärzte, Psychiater und Pflegepersonal als seine Werkzeuge benutzt. Praktisch gelebt heisst das, dass etliche Seelsorger beginnen zu kooperieren, anstatt weiterhin im Alleingang quacksalberisch zu wirken.

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Zuletzt geändert von firebird am Mi 15. Feb 2012, 12:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Mi 15. Feb 2012, 12:48

firebird hat geschrieben:Vor 27 Monaten als meine Zustände langsam alarmierend wurden, habe ich auch genau so gedacht. Also habe ich einen christlichen Psychiater ausfindig gemacht. Dieser Herr hat sich dann so stark in meine Familie und Arbeitssituation eingemischt, dass ich dann noch mehr Probleme bekommen habe. Der 2. Versuch mit einem christlichen Psychiater dauerte dann 13. Monate. Dort bekam ich dann eine ordentliche Portion Psychopharmaka und Arztzeugnisse. Doch schlussendlich gelangte ich zum Eindruck dass dieser Herr, mit seiner Hilflosigkeit selbst zum Psychiater muss. Nun bin ich bei einer jüngeren "weltlichen" Psychiaterin wo ich sagen kann, dass die für die Therapie investierte Zeit etwas gebracht hat. Sie hat mich schon gemahnt, "mich in die Religion zu vertiefen, denn daraus haben schon viele Menschen Kraft geschöpft" ;) OK, das mache ich, auch dadurch, dass ich sporadisch in die Seelsorge gehe.


Genau wie bei weltlichen Psychiatern kann man bei christlichen die nicht zu einem passenden erwischen.
Das heißt ja noch nicht, dass sie schlechte Arbeit machen.
Ein atheistischer Psychiater macht Sinn, wenn er wenigstens die Kraft des Glaubens akzeptiert. Sonst sehe ich zu viel "Fremdheit" zueinander.
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Mi 15. Feb 2012, 17:02

Auch ist es höchste Zeit, dass wir vom hohen Ross herunterkommen und es endlich einmal akzeptieren, dass Gott nun einmal Ärzte, Psychiater und Pflegepersonal als seine Werkzeuge benutzt. Praktisch gelebt heisst das, dass etliche Seelsorger beginnen zu kooperieren, anstatt weiterhin im Alleingang quacksalberisch zu wirken.

(firebird)

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass Seelsorge grundsätzlich in die Richtung von Quacksalberei geht.
Dazu ist die Bandbreite nötiger Lebenshilfe und psychischer Probleme zu groß.
Und ein guter Seelsorger wird viel bewirken können, auch wenn es bis hinein in den Bereich der Psycho-Therapien geht.

Ich sehe ja, dass es Seelsorger gibt, die die Möglichkeit der Dämonisierung beachten, aber auch gleichzeitige Zusammenhänge mit psychischen Problemen und Psychosen erfassen. So sollte es sein und Zusammenarbeit.


lg, otP
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Mi 15. Feb 2012, 17:13

rouven hat geschrieben:Die Glaubensinhalte, die mir zu schaffen machen, die beziehen sich auf Hölle und auf Ausgrenzung. Ein sehr unschönes Thema.


Das ist schon ein unfassbares Thema.
Es setzt voraus, dass der Mensch weiß und begreift, was er will und was er tut. Dabei gibt es ja augenscheinlich keine Chancengleichheit, was wiederum den Glauben an Gerechtigkeit nicht gerade klar macht.

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon firebird » Mi 15. Feb 2012, 18:19

onThePath hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:Auch ist es höchste Zeit, dass wir vom hohen Ross herunterkommen und es endlich einmal akzeptieren, dass Gott nun einmal Ärzte, Psychiater und Pflegepersonal als seine Werkzeuge benutzt. Praktisch gelebt heisst das, dass etliche Seelsorger beginnen zu kooperieren, anstatt weiterhin im Alleingang quacksalberisch zu wirken.



Ich kann jetzt nicht behaupten, dass Seelsorge grundsätzlich in die Richtung von Quacksalberei geht.


Wenn ich von etlichen Seelsorgern schreibe, meine ich nicht, dass Seelsorge grundsätzlich in die Richtung von Quacksalberei geht. Bitte sorgfältig lesen!

Quacksalberisch wird Seelsorge erst dann, wenn sie die Grenze zum ärztlichen Kompetenzbereich überschreitet. So sind hier im Forum zum Beispiel folgende Zeilen zu lesen:

... Und ich musste die Tabletten wieder nehmen. Könnt Ihr Euch vorstellen wie enttäuscht ich war, dass bei mir das ,Jesus hat mich frei gemacht, nicht funktionierte? Mein Glaube hat dort grossen Schiffbruch erlitten und ich wurde zur Zweiflerin. Ich würde so gerne wieder an einen liebenden Gott glauben, doch diese Menschen haben mir diesen Glauben "ausgetrieben" statt Dämonen. Ich weiss nicht, ob es gut ist, dass ich mich geoutet habe, doch das Ganze lässt mich einfach nicht mehr los.


Dieser psychisch schwer erkrankten Person haben quacksalberische Seelsorger unter vielem Anderen geraten ihre Medikamente nicht mehr einzunehmen. Es sei ein "Glaubensschritt". Aus Diskretionsgründen möchte ich die Verfasserin dieser Zeilen nicht nennen.

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Mi 15. Feb 2012, 22:06

otp
Fehlt noch eine Antwort von Dir, ob Du daran glaubst, dass echte Dämonisierung geschehen kann.


Was soll die Frage bringen? Wem könnte sie von Nutzen sein? Ob ich daran glaube oder nicht, das macht die Existenz von Dämonen weder wahrscheinlicher noch unwahrscheinlicher.

In der Bibel steht, dass Jesus Dämonen ausgetrieben hat.

17 Da antwortete ihm einer aus der Menge: „Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, er hat einen stummen Geist.
18 Und wenn er ihn packt, reißt er ihn zu Boden, und er schäumt, knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich habe deinen Jüngern gesagt, sie sollten ihn austreiben, aber sie vermochten es nicht.“
19 Er aber antwortet ihnen: „Du ungläubiges Geschlecht! Wie lange muß ich noch bei euch sein? Wie lange muß ich Euch noch ertragen? Bringt ihn zu mir!“
20 Und sie brachten ihn zu ihm.
Und als der Geist ihn sah, zerrte er ihn sogleich hin und her, und er fiel zu Boden, wälzte sich und schäumte.
21 Da fragte er seinen Vater: „Wie lange hat er das schon?“ Der sagte: „Von Kind auf.“
22 Und oft hat er ihn ins Feuer geworfen und ins Wasser, um ihn zu vernichten. Jedoch – wenn du etwas vermagst, - so hilf uns und hab Mitleid mit uns.“
23 Jesus aber sagte zu ihm: „Was soll das heißen: wenn du etwas vermagst? Alles ist möglich dem, der glaubt.“
24 Sogleich schrie der Vater des Kindes: „Ich glaube! Hilf meinem Unglauben!“
25 Als Jesus nun sah, dass das Volk zusammenlief, schrie er den unreinen Geist an und sagte zu ihm: “Stummer und tauber Geist! Ich befehle dir fahr aus und fahr nie wieder in ihn hinein!“
26 Der schrie und zerrte ihn heftig hin und her und fuhr aus. Da lag er da wie tot, so dass alle sagten: „Er ist gestorben.“
27 Jesus aber ergriff seine Hand und richtete ihn auf. Und er stand auf.
28 Dann ging Jesus in ein Haus; und seine Jünger fragten ihn jeder für sich: „Warum konnten wir ihn nicht austreiben?“
29 Und er sagte zu ihnen: „Diese Art lässt sich nicht anders austreiben als durch Gebet.“
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Mi 15. Feb 2012, 22:14

Ein Vater bringt seinen kranken Sohn zu den Aposteln. Der Sohn ist von einem Dämon besessen. Die Apostel sollen ihn heilen, aber sie schaffen es nicht. Sie werden mit der Situation nicht fertig. Der Meister Jesus muss ran. Was macht Jesus? Er lässt sich von dem Vater schildern was los ist. Er fragt, wie lange der Sohn diese Anfälle schon hat.

Brauchte Jesus die Anamnese für seine Dämonenaustreibung? Was spielt das bei einer Dämonenaustreibung für eine Rolle, wie lange der Sohn schon mit diesen Anfällen zu kämpfen hatte? Wie wichtig ist das Wissen darüber, ob der Dämon ihn nun abwechselnd mal ins Wasser und dann ins Feuer geworfen hat? Was hat das zu bedeuten? Es geht doch nur darum, diesen Dämon loszuwerden. Man kann sich jetzt fragen, wofür das Feuer steht. Alles, was sich durch Feuer ausdrückt, das ist heiße Energie. Feuer erzeugt Hitze. Ein hitziges Verhalten, Aggressivität, Sexualität. Alles was sich durch Wasser ausdrückt, das bezieht sich auf die unbewussten Kräfte in uns. Unbewusste Inhalte, die uns überschwemmen können.

Der Junge hat Schaum vor dem Mund. Schaum vor dem Mund, das kennt man auch von einem tollwütigen Hund. Damit kann auch eine wahnsinnige Wut gemeint sein. Er schäumt über, schäumt vor unterdrückter Wut und knirscht dabei mit den Zähnen. Hier sind stärkste unterdrückte Aggressionen und Verkrampfungen angezeigt, die sich nur noch auf der körperlichen Eben austoben können. Die wilden Kräfte zerren den Sohn hin und her.

Der Vater kommt mit seinem Sohn zu Jesus. Es ist der Vater, der mit dem Jungen ankommt und nicht die Mutter. Hier scheint es um einen Vater/Sohn-Konflikt zu gehen. Der Vater ist distanziert. Er führt seinen Sohn vor. Der Junge ist von einem Dämon besessen. Der Dämon ist das Fremde und das Fremde hat mit dem Vater nichts zu tun. Durch den Dämon sind die Konflikte ganz klar auf den Sohn fokussiert. Der Sohn ist besessen. Der Vater bleibt hier außen vor. Er möchte, dass Jesus den Sohn wieder in Ordnung bringt.

Der Vater sagt: „wenn du etwas vermagst, so hilf uns und hab Mitleid mit uns.“
Die Antwort von Jesus klingt nicht sehr freundlich. „Was soll das heißen, wenn du etwas vermagst?“ Das klingt fast schon empört.

Jesus sagt: „alles ist möglich dem, der glaubt.“
Sogleich schreit der Vater: „ Ich glaube! Hilf meinem Unglauben!“

Der Vater schreit. Wo er noch kurz zuvor der sachliche Berichterstatter war, bricht er hier auf und drückt seine Verzweiflung aus. Er schreit und zeigt seinen tiefen Schmerz und auch die Hilflosigkeit. Er leidet unter der Situation. Das Drama um seinen Sohn quält ihn. Ein krankes Kind ist eine extrem große Belastung. Die Hilflosigkeit zermürbt. Der Vater ist verzweifelt und sagt: „Ich glaube.“ Er möchte daran glauben, dass es möglich ist, dass alles gut werden kann. Aber er braucht dabei Hilfe, um gegen seinen Unglauben anzukommen. Er hat nicht genug Gottvertrauen. Menschen ohne Vertrauen glauben weder an sich noch an ihre Kinder, an Partner oder Freunde. Der Vater hatte auch kein Vertrauen zu seinem Sohn.

Jesus stellt die Frage, wie lange das schon so geht. Seit seiner Kindheit, erfährt er. Wie festgefahren diese fürchterlichen Muster gewesen sein müssen , das kann man sich vorstellen. Der Junge war irgendwann im Laufe seiner Entwicklung verstummt und konnte sich nicht mehr mitteilen. Er wurde taub. Das heißt, er hörte nicht mehr auf seinen Vater. Er verstockte unter der Situation. Seine wilde Wut und die Gefühle übermannten ihn. Er konnte sich nur noch wild gebärden. Er hatte kein anderes Ventil mehr, seine angestauten Aggressionen auszuagieren. Es war ihm nicht möglich, seine seelischen Belastungen über einen guten Austausch mit dem Vater zu regulieren. Und der Vater glaubte nicht daran, dass sich noch etwas ändern könnte. Er glaubte nicht an seinen Sohn. Das ist meist der Untergang, wenn Eltern nicht mehr an ihre Kinder glauben.

Durch Jesus erkennt der Vater seine Mitverantwortung. Jesu konfrontiert ihn und sagt: „Was soll das heißen, wenn du etwas vermagst.“ Der Vater liefert mit dieser Aussage ja auch gleichzeitig eine Bankrotterklärung auf mehreren Ebenen ab. Wenn du etwas vermagst, das drückt Misstrauen Jesus gegenüber aus und zeigt auch, dass er gar nicht daran glaubt, dass dem Jungen überhaupt noch geholfen werden kann. Nach dem Motto: wenn du es vermagst, dann versuch mal dein Glück. Im Grunde genommen hatte er seinen Sohn bereits aufgegeben. Und das macht Jesus ihm klar.

„Alles ist möglich dem, der glaubt.“ Damit bringt Jesus den Vater mit seiner Verantwortung in Berührung. Der Vater hat nicht genug geglaubt. Weder an sich, noch an den Sohn oder an Gott. Mit einem gesunden Vertrauen zu Gott und dem Leben, kann das Leben gelingen. In dem Moment, wo der Vater das erkennt öffnet er sich und schreit: „hilf meinem Unglauben.“ Er zeigt, dass auch er Hilfe benötigt. Nicht nur dem Sohn muss geholfen werden, sondern auch ihm. Dadurch bekommt auch der Junge eine faire Chance auf Heilung. Wenn Jesus lediglich den Dämon ausgetrieben hätte, wie lange hätte sich die Situation wohl halten können? Der Vater hätte seine Geisteshaltung nicht verändert. Er hätte auch weiterhin kein Vertrauen zu seinem Sohn gehabt. Somit hätte es für den Sohn keine echte Chance gegeben, gesund zu bleiben. Der Vater musste ebenfalls Heilung erfahren.

Jetzt schreit auch Jesus: „Stummer und tauber Geist! Ich befehle dir, fahr aus und fahr nie wieder in ihn hinein!“ Stumm ist der Junge nun nicht mehr, denn er schreit sehr laut. Vielleicht ist es das erste Mal, dass er seinen tiefen Schmerz artikulieren kann. Es bäumt sich alles auf. Jesus tritt hier sehr autoritär auf, denn hier ist Schluss mit Lustig. Auch der Junge muss sein Muster verändern. Er hat sich ab jetzt diesen ungesunden Verhaltensmustern fern zu halten. Es ist vorbei. Hier beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt.

Der Junge liegt da wie tot. Tot bedeutet, dass etwas gestorben ist. Das alte Verhaltensmuster ist gestorben. Diese Besessenheit, mit der der Junge auf seine Lebenssituation reagiert hat, die existiert nun nicht mehr. Der Junge liegt da und regt sich nicht. Vielleicht weiß er auch nicht, wie er ohne diese alten Muster eine neue Identität finden kann. Jesus reicht ihm die Hand, um ihn aufzurichten. Er richtet ihn auf. Macht ihn aufrecht, damit er “auf recht“-en Wegen durchs Leben gehen kann.

Hier endet die Geschichte. Die Jünger fragen Jesus, wieso sie diesen Geist nicht austreiben konnten. Jesus antwortet ihnen, dass diese Art von Dämonen durch nichts anderes ausgetrieben werden kann, als durch Gebet. Hier muss sich ein Mensch öffnen und sehr aufrichtig vor Gott treten. Ich brauche Hilfe, Gott. Ich brauche die Hilfe, damit ich meinem Sohn helfen kann. Hilf mir, Gott, damit ich wieder vertrauen und glauben kann, dass alles gut wird. Damit ich über meine Heilung die Kraft finde, meinen Sohn aufzurichten.


Es ist nicht wirklich wichtig, otp, wie die Dämonen heißen oder ob man an sie glaubt. In meinen Augen zählt nur das, wie man mit der Situation umgeht.

Liebe Grüße und alles Gute.

Rouven
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Mi 15. Feb 2012, 22:25

firebird

Dieser psychisch schwer erkrankten Person haben quacksalberische Seelsorger unter vielem Anderen geraten ihre Medikamente nicht mehr einzunehmen. Es sei ein "Glaubensschritt". Aus Diskretionsgründen möchte ich die Verfasserin dieser Zeilen nicht nennen.



Oh man, das ist ja ganz schlimm. Geht es der Frau denn mittlerweile wieder besser?

Liebe Grüße,

Rouven
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Mi 15. Feb 2012, 22:42

Der Junge liegt da wie tot. Tot bedeutet, dass etwas gestorben ist. Das alte Verhaltensmuster ist gestorben. Diese Besessenheit, mit der der Junge auf seine Lebenssituation reagiert hat, die existiert nun nicht mehr. Der Junge liegt da und regt sich nicht. Vielleicht weiß er auch nicht, wie er ohne diese alten Muster eine neue Identität finden kann. Jesus reicht ihm die Hand, um ihn aufzurichten. Er richtet ihn auf. Macht ihn aufrecht, damit er “auf recht“-en Wegen durchs Leben gehen kann.

Rouven, hier übertreibst Du aber mit Erklärungsmustern

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon sugi » Mi 15. Feb 2012, 22:48

firebird hat geschrieben:Dieser psychisch schwer erkrankten Person haben quacksalberische Seelsorger unter vielem Anderen geraten ihre Medikamente nicht mehr einzunehmen. Es sei ein "Glaubensschritt". Aus Diskretionsgründen möchte ich die Verfasserin dieser Zeilen nicht nennen.

..Glaube muss aus einem selber kommen.........

Denn Glaube kann man nicht erzwingen :arrow: :idea:
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon rouven » Mi 15. Feb 2012, 23:03

otp
Rouven, hier übertreibst Du aber mit Erklärungsmustern


Otp, du kannst die Erklärungsmuster gerne ausbessern. Das ist nur die Rohfassung.

Gruß

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Do 16. Feb 2012, 13:29

onThePath hat geschrieben:
Der Junge liegt da wie tot. Tot bedeutet, dass etwas gestorben ist. Das alte Verhaltensmuster ist gestorben. Diese Besessenheit, mit der der Junge auf seine Lebenssituation reagiert hat, die existiert nun nicht mehr. Der Junge liegt da und regt sich nicht. Vielleicht weiß er auch nicht, wie er ohne diese alten Muster eine neue Identität finden kann. Jesus reicht ihm die Hand, um ihn aufzurichten. Er richtet ihn auf. Macht ihn aufrecht, damit er “auf recht“-en Wegen durchs Leben gehen kann.

Rouven, hier übertreibst Du aber mit Erklärungsmustern

lg, oTp


Tot stinkt. Das klingt schockend. Die Endgültigkeit wird unmissverständlich deutlich. Grausam für die, die den Toten liebten.
Und das bezeugt dann untrüblich, dass Tod keine Besessenheit oder Verhaltensmuster ist.
Nach drei Tagen ist der Körper schon lange nicht mehr in einem funktionsbereiten Zustand und das ist dann kein Zurückholen aus einem Scheintod mehr. Von so einem endgültigen Tod nehme ich an, redet hier das NT.

Jesus macht die Verwesung rückgängig und holt den Geist wieder zurück in den Körper. Ein unglaublicher Vorgang.
Die Aufrichtiung eines Scheintoten wäre eher zu verstehen und weltanschaulich zu verkraften.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Do 16. Feb 2012, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Do 16. Feb 2012, 13:31

sugi hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:Dieser psychisch schwer erkrankten Person haben quacksalberische Seelsorger unter vielem Anderen geraten ihre Medikamente nicht mehr einzunehmen. Es sei ein "Glaubensschritt". Aus Diskretionsgründen möchte ich die Verfasserin dieser Zeilen nicht nennen.

..Glaube muss aus einem selber kommen.........

Denn Glaube kann man nicht erzwingen :arrow: :idea:


Diese Begebenheit schockt auch mich. Aber das ist selten, dass so pauschal gesagt wird, Jesus heile sofort jede psychische Erkrankung, wenn man nur glaubt.

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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Do 16. Feb 2012, 22:11

(Rouven)
Der Junge hat Schaum vor dem Mund. Schaum vor dem Mund, das kennt man auch von einem tollwütigen Hund. Damit kann auch eine wahnsinnige Wut gemeint sein. Er schäumt über, schäumt vor unterdrückter Wut und knirscht dabei mit den Zähnen. Hier sind stärkste unterdrückte Aggressionen und Verkrampfungen angezeigt, die sich nur noch auf der körperlichen Eben austoben können. Die wilden Kräfte zerren den Sohn hin und her.


Deine Diagnose stimmt ziemlich auch für eine psychogene Epilepsie :)
Es könnte eine schwere posttraumatische Störung sein.

Ein kürtzlich verstorbener Leiter und Seelsorger, den ich einmal um Hilfe bei einer Epilepsie unbekannter Art bemüht hatte, kannte Epilepsie zusätzlich als möglicherweise dämonisch mitverursacht.

Die Bibel kann also recht haben, dass ein dämonischer Vorgang ev. mit Trauma vorlag.
Bei solchen psychischen Störungen erkennt man als Psychiater jedenfalls deutlich Erlebnisse, also Ursachen, aber sie würden nie auf die Idee kommen, dass mittels diesem psychischen Gedanken und Gefühlskomplex noch zusätzlich ein Dämon wirkt.

lg, oTp
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon onThePath » Do 16. Feb 2012, 22:33

Alles, was sich durch Feuer ausdrückt, das ist heiße Energie. Feuer erzeugt Hitze. Ein hitziges Verhalten, Aggressivität, Sexualität. Alles was sich durch Wasser ausdrückt, das bezieht sich auf die unbewussten Kräfte in uns.Unbewusste Inhalte, die uns überschwemmen können.

(Rouven)


In den Fällen, wo noch dazu ein Dämon beteiligt ist, kommt es gerade dann bisweilen zu einem explosiven dämonischen Ausbruch, wenn man die dahinter liegende psychische Fehlhaltung aufdeckt. Diese "Entlarvung" der Ursache macht es in solchen Fällen dann möglich, die zugrunde liegende Fehlhaltung bewußt zu bewältigen.

Solche kurzzeiten dämonischen Übernahmen würde ein Psychiater mißdeuten, und ein Seelsorger sollte aufpassen, dass er nicht jede "Explosion" als dämonischen Ausbruch deutet.


lg, oTp
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Re: Befreiungsdienst

Beitragvon firebird » Do 16. Feb 2012, 23:14

onThePath hat geschrieben:
Alles, was sich durch Feuer ausdrückt, das ist heiße Energie. Feuer erzeugt Hitze. Ein hitziges Verhalten, Aggressivität, Sexualität. Alles was sich durch Wasser ausdrückt, das bezieht sich auf die unbewussten Kräfte in uns.Unbewusste Inhalte, die uns überschwemmen können.

(Rouven)


In den Fällen, wo noch dazu ein Dämon beteiligt ist, kommt es gerade dann bisweilen zu einem explosiven dämonischen Ausbruch, wenn man die dahinter liegende psychische Fehlhaltung aufdeckt. Diese "Entlarvung" der Ursache macht es in solchen Fällen dann möglich, die zugrunde liegende Fehlhaltung bewußt zu bewältigen.

Solche kurzzeiten dämonischen Übernahmen würde ein Psychiater mißdeuten, und ein Seelsorger sollte aufpassen, dass er nicht jede "Explosion" als dämonischen Ausbruch deutet.


lg, oTp


Liebe Leute,

Ich frage mich, ob das Dämonen gross stört, wenn ein Psychiater, der womöglich nicht einmal an Jesus Christus gläubig ist, psychische Fehlhaltungen aufdeckt. Psychische Fehlhaltungen werden sowieso hauptsächlich durch Menschen, eben den Patienten selbst verursacht. Erlebnisse die sie nicht richtig verarbeitet haben, oder sie haben aus den Erlebnissen falsche Schlüsse gezogen, zum Beispiel: "Ich bin ein Versager".

Wo hingegen die Dämonen ins Schwitzen kommen, ist, wo der Name Jesu Christi ins Spiel kommt. Dort wo mit geistlicher Vollmacht im Namen Jesu Christi gehandelt wird.

Psychiater können dann im Nachhinein unerklärliche Veränderungen feststellen, eben genau dort, wo sie nicht mehr weiter wussten.

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