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Heilsgewissheit

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Moderator: kingschild

Heilsgewissheit

Beitragvon Meisterigel » Do 5. Feb 2015, 16:35

Im Hauskreis werde ich immer komisch angeguckt, wenn ich sage dass ich mir nicht sicher bin, ob es mal für einen Platz im Himmel reicht. Ich sehe das Leben als eine Art Prüfung. Bevor die Semesternoten draussen sind bin ich im mir nie sicher, ob ich bestanden habe...

Gerade habe ich wieder mal den Phillipperbrief gelesen und anscheinend sieht es Paulus wohl so ähnlich. (Siehe 3.12 und folgender Absatz)

Ich bin kein belesener Mensch, aber anscheinend ging es Paulus wohl so ähnlich wie mir.

Wie seht ihr das? Habt ihr für euch Heilsgewissheit?
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Mariette M. » Do 5. Feb 2015, 17:11

Meisterigel hat geschrieben:Im Hauskreis werde ich immer komisch angeguckt, wenn ich sage dass ich mir nicht sicher bin, ob es mal für einen Platz im Himmel reicht. Ich sehe das Leben als eine Art Prüfung. Bevor die Semesternoten draussen sind bin ich im mir nie sicher, ob ich bestanden habe...

Gerade habe ich wieder mal den Phillipperbrief gelesen und anscheinend sieht es Paulus wohl so ähnlich. (Siehe 3.12 und folgender Absatz)

Ich bin kein belesener Mensch, aber anscheinend ging es Paulus wohl so ähnlich wie mir.

Wie seht ihr das? Habt ihr für euch Heilsgewissheit?


Zu Phil 3,12:
Ich lese das nicht so, als ob Perfektion in der Sündlosigkeit eine Bedingung für das Reich Gottes wäre. Das "ich habe es noch nicht erreicht" ist eher zeitlich zu verstehen: Wir stehen noch in diesem Leben, sind noch nicht durch Tod und Auferstehung zum Herrn gekommen. Wir werden das aber, wenn wir in Liebe und Demut unseren Glauben leben.

Zur Heilsgewissheit:
Ja, ich bin gewiss, dass ich auf dem Weg des Heils bin und dass Gott sein Versprechen, alle, die an den Sohn glauben, am ewigen Leben teilhaben zu lassen, einhält.
Was ich jedoch nicht habe ist Heilssicherheit: Ich kann jetzt noch nicht wissen, ob ich meinen Weg in Liebe und Demut vollenden werde.

lg Mary
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Schoham » Do 5. Feb 2015, 20:56

Er hat das Heil vollbracht und darum setze deine Hoffnung auf den Meister, lieber Igel.

Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«.
Mat. 22,37


Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es,
nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
Eph. 2, 8.9


Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Wenn nicht, dann wärt ihr ja untüchtig.
2. Kor. 13,5
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Emily » Do 5. Feb 2015, 21:51

Allein aus Gnade! Also wenn Du Dich zu Jesus bekennst, wenn Du erkannt hast, dass Du Dein Leben mit Ihm gehen musst, wenn Du Jesus als Herrn anerkennst!
Es ist nun mal so, dass wir alle Sünder sind, dass wir durch Werke niemals gerettet werden könnten und deshalb gibt uns Gott die Chance, allein aus Gnade gerettet zu sein! Es genügt nun das Du Dein Leben Ihm übergibst um gerettet zu sein!
LG Emily
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Meisterigel » Do 5. Feb 2015, 23:33

Es geht mir eigentlich darum:

Philliper 3

Das Ziel

12 Nicht, dass ich es10 schon ergriffen habe oder schon vollendet11 bin; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil12 ich auch von Christus Jesus ergriffen bin. 13 Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, 14 und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben13 in Christus Jesus. 15 So viele nun vollkommen sind, lasst uns darauf bedacht sein! Und wenn ihr in irgendetwas anders denkt14, so wird euch Gott auch dies offenbaren. 16 Doch wozu wir gelangt sind, zu dem lasst uns auch halten!

Wenn sich Paulus mit seinem Leben noch nicht sicher war, wie können wir es dann?
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Mariette M. » Fr 6. Feb 2015, 01:13

Meisterigel hat geschrieben:Es geht mir eigentlich darum:

Philliper 3

Das Ziel

12 Nicht, dass ich es10 schon ergriffen habe oder schon vollendet11 bin; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil12 ich auch von Christus Jesus ergriffen bin. 13 Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, 14 und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben13 in Christus Jesus. 15 So viele nun vollkommen sind, lasst uns darauf bedacht sein! Und wenn ihr in irgendetwas anders denkt14, so wird euch Gott auch dies offenbaren. 16 Doch wozu wir gelangt sind, zu dem lasst uns auch halten!

Wenn sich Paulus mit seinem Leben noch nicht sicher war, wie können wir es dann?


Hmmm,
ja, auf diese Verse bezog sich meine Antwort.
Welche Worte hier lassen dich zweifeln, dass Paulus sich seine Rettung sicher fühlte?

Zur Erinnerung auch dies: Paulus schrieb diesen Brief aus dem römischen Gefängnis, also gegen das Ende seines Lebens. Er hatte - so dachte er zumindest - gar keine Gelegenheit mehr für tolle gute Taten. Und es geht ihm in dieser Briefpassage ja auch gerade darum: Dass die Judenchristen ja nicht meinen sollten, es bräuchte ausser dem Glauben an Christus noch mehr zur Rettung - wie etwa eine Beschneidung oder gute Werke.
All sein Gutes, das er als jüdischer Gelehrter in seinem Leben getan hatte, erachtet Paulus ja jetzt als Verlust, als vertane Zeit. Er lässt es hinter sich und will sich nur noch nach dem Ziel ausstrecken, das am Ende seines Kampfes und Leidens steht, die Auferstehung mit Christus.

lg Mary
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon kingschild » Fr 6. Feb 2015, 02:02

Meisterigel hat geschrieben:
Wie seht ihr das? Habt ihr für euch Heilsgewissheit?


Hallo Meisterigel

Ängste und Zweifel sind Teil des Lebens hier. Versuchungen sind Teil des Lebens die an uns herantreten und der Widersacher Gottes weiss ganz genau, wo er uns versuchen kann. Wenn wir unser Leben anschauen, dann sehen wir im Vergleich zu Christus immer noch etwas, das fehlt aber selbst Christus sagte, es gibt nur einen der Gut ist und das ist Gottt allein. Dies sollten wir bei allen Bemühungen der Heiligung nie vergessen. Das heisst wir können den Blick getrost, auf das Vollkommene und Ewige richten.

Christus macht uns eine feste Zusage:

Joh. 10.28 Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.

Diese Zusage gibt er denen, die seine Stimme hören und Ihr folgen. Sofern wir also hören und eben ihm nachfolgen wird auch für uns diese Zusage Gültigkeit haben auch wenn der Ankläger kommt und uns eben auch immer wieder unsere Unvollkommenheit, vor Augen führen möchte.

Ich für mich habe die Heilgewissheit, weil ich durch Erfahrungen weiss, nichts kann mich aus seiner Hand reissen. Ein Bund denn Gott mit Menschen macht ist ewig und kann auch nicht durch Zweifel und Angst zerstört werden. Gott hat uns ja nicht von ungefähr die Wahrheit erkennen lassen, er hat nicht ja gesagt zu uns, um Morgen wieder nein zu sagen zu uns. Trotz dem Versagen das er zum voraus sah, hat er ja gesagt zu den Menschen und er gibt bis heute nicht auf. Sein Werk kann nur Vollkommen sein.

Ein Kind kann nur auf seinen Vater vertrauen und welches Kind, welches einen guten Vater hat, wird enteuscht von Ihm? Unser Vater im Himmel ist Gut, warum sollte er uns fallen lassen, wenn er seinen Sohn selbst sandte, für die welche gefallen sind? Der Vater hat den Sohn gesandt um die welche gefallen sind auf zu richten und ihnen das Leben zu offenbaren.

Ja ich habe diese Gewissheit aber das heisst nicht das ich nicht Stürme erlebe im Leben, wo der Dieb diese Gewissheit wieder rauben möchte. So wie wir aber Christus kennen, so kennen wir auch die Stimme des Diebes aber unser Fokus muss auch in diesen Moment auf Gott gerichtet bleiben. Er allein ist treu und wahrhaftig.

God bless
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Schoham » Fr 6. Feb 2015, 11:58

Meisterigel hat geschrieben:Wenn sich Paulus mit seinem Leben noch nicht sicher war, wie können wir es dann?


Er war sich sicher, dass er ein Kind Gottes ist, weil der Geist Gottes seinem Geist Zeugnis gab. Durch Gottes Gnade glaubte sein Herz an die Rettung durch das Blut Jesu Christi.

Auf sich selbst und auf seine Schwachheiten sehend, konnte er nicht sicher sein, weil er als begnadigter Sünder, der sich noch immer verfehlte und der Vergebung bedarf, nicht bauen konnte.
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon MunaGermann » Fr 6. Feb 2015, 13:49

Ich hatte das mit dem Kreuz so verstanden, dass Jesu Kreuzestod uns rein wäscht von unseren Sünden. Wenn wir bereuen und vertrauen. Diese Gnade ist ja gerade das Besondere am Christentum, das es von ALLEN anderen Religionen unterscheidet. Wir müssen keine Leistung erbringen und keine Prüfung bestehen. Allein der Wille und die Bemühung zählen. Solange ich an mir arbeite und mich verbessere, solange bin ich auf dem richtigen Weg. Nur so können wir gleichzeitig hohe moralische Ansprüche haben und trotzdem gelassen und fröhlich unseren Weg gehen.

Zum Beispiel was mich am Buddhismus stört ist, dass sie sich einerseits verantwortlich fühlen für alles, was im Weltall geschieht. Weil ja alles mit allem verbunden ist, bin ich auch schuld, wenn irgendwo im Urwald jemand ermordet wird, selbst wenn ich ihn nicht kenne und noch nie dort war. Um mit dieser untragbaren Verantwortung leben zu können, leugnen die Buddhisten schließlich jegliche Verantwortung, weil ja sowieso alles Karma ist. Selbst wenn ich jemanden eigenhändig umbringen würde, dann hätte das Opfer Mitschuld, weil es mich benutzt hat, um sein Karma zu erfüllen. Pervers!

Im Christentum kehrt jeder vor seiner eigenen Türe, kümmert sich um die vielen Dinge, auf die er tatsächlich einwirken kann. Und das ist schwierig genug, hier alles richtig zu machen. Unterläuft mir ein Fehler, bin ich zwar immer noch verantwortlich, aber mir kann vergeben werden. Ich finde, das ist eine klare und hilfreiche Regelung.
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Solana » Fr 6. Feb 2015, 13:50

Ich denke, das ist eine Sache der Perspektive.

Wenn wir von uns aus denken, was wir sind vor Gott und wie wenig wir tun können, um unser Heil zu "verdienen", dann ist da nichts, worauf sich irgendeine Gewissheit gründen könnte. Da kann es nur Demut geben.

Aber auf der anderen Seite - wenn wir auf Gott schauen - ist da sein Handeln, sein Heilswerk und seine festen Zusagen, die so gewiss sind, dass es keinen Zweifel geben kann. Ja, Zweifel wäre schon wieder keine Demut, eine Weigerung, sich beschenken und erhöhen zu lassen und stattdessen wenigstens daran festhalten, "in Würde unterzugehen".

Und unser Leben als Christen ist geprägt von beiden Perspektiven, sie treffen beide zu.

Das führt uns dahin, zu lernen, von uns weg zu sehen, "vergessen, was dahinten ist" , wie es in der zitierten Philipperstelle heisst, und uns dahin auszustrecken, was "unverdienterweise" vor uns liegt. Nicht, weil wir es schon ergriffen haben. Sondern weil wir ganz von ihm ergriffen sind und er, der uns ergriffen hat, dafür einsteht, dass wir auch bis ans Ziel gelangen.
Gruss
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Mariette M. » Fr 6. Feb 2015, 20:23

MunaGermann hat geschrieben:Allein der Wille und die Bemühung zählen. Solange ich an mir arbeite und mich verbessere, solange bin ich auf dem richtigen Weg.

Also zählt doch das Gut-Sein?
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Remo » Fr 6. Feb 2015, 23:12

Wie soll sich ein Mensch wie du und ich denn um das Gute bemühen können, wenn nicht Gott uns mit seinem Geist stärken würde? Erinnert euch nur mal an die Worte im 15. Kapitel des Johannes-Evangeliums. Mit anderen Worten: Wenn jemand Gutes im Sinne Jesu und seinem Vater zustandebringt, dann nur durch den Heiligen Geist. Doch den bekommt, wem Gott gnädig ist. Wen aber lässt Gott an seiner Gnade teilhaben? Wenn es nach ihm ginge, hätten alle Menschen an seiner Gnade teil. Doch es kommt nur allzu oft vor, dass Menschen sich seiner Gnade verschliessen. So ist es heute. So war es schon zur Zeit Jesu, wie Markus überliefert.


7 Er rief die zwölf Jünger zu sich, sandte sie jeweils zu zweit aus und gab ihnen Vollmacht über die bösen4 Geister. 8 Er wies sie an, nichts mit auf den Weg zu nehmen außer einem Wanderstab. »Nehmt kein Brot und keine Vorratstasche mit, und steckt euch kein Geld in den Gürtel. 9 Sandalen dürft ihr tragen, aber ein zweites Hemd sollt ihr nicht anziehen.« 10 Weiter sagte er zu ihnen: »Wenn jemand euch in seinem Haus aufnimmt5, dann bleibt bei ihm, bis ihr die Ortschaft wieder verlasst. 11 Wenn euch aber an einem Ort die Leute nicht aufnehmen und euch nicht anhören wollen, dann zieht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen als Hinweis auf das Gericht, das sie erwartet6.« 12 Da machten sich die Jünger auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. 13 Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.



Grüsse
Remo
Gott ist nicht, weil der Mensch glaubt. Der Mensch kann glauben, weil Gott ist.
Der Mensch ist und kann, was Gott ihm gibt, und ohne Gott ist und kann der Mensch nichts.

Leben Atheisten eigentlich auch im 21. Jahrhundert nach Christus?
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Reginald 32 » Di 10. Feb 2015, 23:17

Hallo Meisterigel.

Kein Mensch ist seit dem Sündenfall Adams so gut, dass er aus eigener Kraft das "Ziel", also das Reich Gottes nach Offb. 21, erreichen kann. Deshalb hat ja Gott schon im ATT gleich durch die Erschaffung eines Opfer Systems den Menschen klart gemacht, dass ein Anderer, nämlich Gittes Lamm, die Schuld des Menschen auf sich nimmt und an Stelle des Menschen die Folgen trägt.

Wenn Du reuig zum Herrn Jesus, dem Lamm Gottes, kommst, Deine Schuld bekennst und um Vergebung bittest, übernimmt er Deine Schuld, und Gott sieht Dich so an, wie er seinen lieben Sohn ansieht. Natürlich solltest Du auch Deine üblen Taten nach Kräften den Menschen gegenüber wieder gut machen. Im AT musste z.B. ein Dieb den Wert des gestohlenen Gutes plus 25 % zurück erstatten.

Da Du als Gläubiger jeden Tag mit Gott lebst, wird Dir aus Gottes Wort schnell klar, was der Wille Gottes für Dein Leben ist. Und wenn Du Gott bittest, wird er Die auch die Kraft schenken, seinem Willen gemäß zu leben. Du bist dann ein "heiliger Sünder". Aber wenn Du wieder in eine Sünde fällst, schließt Dich das nicht sofort vom Heil aus. Du kannst ja in jedem Augenblick zu Jesus kommen und ihn um Vergebung bitten.

Wenn Du auf diesem Weg zum "Himmel" gehst, begleiten Dich die Engel Gottes und der Heilige Geist. Du bist zwar noch wie Paulus ein Sünder, aber Du kommst dem ewigen Ziel immer näher, wie Paulus. Vollkommen und unsterblich wirst Du erst, wenn Jesus Dich auferweckt bei seiner Wiederkunft. Aber bis dahin lässt Dich Gott garantiert nicht fallen, denn er liebt jedes seiner Kinder und möchte, dass ihm zum ewigen Leben geholfen werde.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon MunaGermann » Fr 13. Feb 2015, 13:13

Mariette M. hat geschrieben:
MunaGermann hat geschrieben:Allein der Wille und die Bemühung zählen. Solange ich an mir arbeite und mich verbessere, solange bin ich auf dem richtigen Weg.

Also zählt doch das Gut-Sein?


Nein, das Besserwerden bzw. allein das Bemühen darum. Wir haben ja leider unsere Grenzen. Ängste, Gewohnheiten usw. schränken unsere Fähigkeit ein, immer das Gute und Richtige zu tun.

Muna
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Mariette M. » Fr 13. Feb 2015, 16:31

MunaGermann hat geschrieben:
Mariette M. hat geschrieben:
MunaGermann hat geschrieben:Allein der Wille und die Bemühung zählen. Solange ich an mir arbeite und mich verbessere, solange bin ich auf dem richtigen Weg.

Also zählt doch das Gut-Sein?


Nein, das Besserwerden bzw. allein das Bemühen darum. Wir haben ja leider unsere Grenzen. Ängste, Gewohnheiten usw. schränken unsere Fähigkeit ein, immer das Gute und Richtige zu tun.

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Also kommt, wer sich nicht bemüht - respektive, wer sich nicht bemühen kann, bsp wegen einer psychischen Krankheit - nicht in den Himmel?
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Emily » Fr 13. Feb 2015, 20:42

Nee, gerettet wird, wer Jesus als Herrn erkennt und bekennt, es geht nicht um erbrachte Leistungen, einfach darum, Jesus und sein Werk für uns zu erkennen und das man diesen liebesdienst persönlich annimmt!!!!
Und dabei kommt es nicht darauf an, wie intelligent jemand ist ob man behindert ist oder nicht, es geht darum, Jesus als Herrn anzunehmen...ich kenne Menschen, die geistig behindert sind, aber Jesus als Herrn auf ihrer Ebene erkannt haben, ich kenne Kinder, die Jesus auf ihrer Ebene erkannt haben und psychisch Kranke, die Jesus erkannt haben..
Und ich kenne Menschen, die kognitiv auf einem Intelligenzquotient wie ein Professor sind, aber trotzdem leider nicht in der Lage, Jesus zu lieben und als Herrn zu erkennen...
Nun und das ist einfach das interessante , bei Gott ist nicht gefragt, wer was ist oder kann...Nein, wer Ihn liebt!!!!
LG Emily
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Re: Heilsgewissheit

Beitragvon Christustraeger » Mi 1. Apr 2015, 09:38

Lieber Meisterigel, liebe Brüder und Schwestern,

Jesus sagt einmal im Zusammenhang mit der Sünde wider den Heiligen Geist, dass er alle anderen Sünden vergeben will. Das bedeutet doch erst recht, dass für einen Gläubigen, der weiß und glaubt, dass Jesus für seine Sünden bezahlt hat, dass er das Heil bekommt. Wie dieses Heil genau aussieht, ist ja dann wieder ein anderes Thema.

In Liebe
Christof
Jes 60,3 Und Nationen wandeln zu deinem Licht hin, und Könige zum Glanz deines Aufgangs.
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