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Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

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Moderator: kingschild

Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon sonnenglanz » So 10. Mai 2015, 19:17

Hallo

Ich bin neu hier und wollte mal wissen, wie ihr "da draussen" mit Enttäuschungen umgeht? Ich wollte etwas ganz fest und hab mich auch darum bemüht, doch es ist nicht in Erfüllung gegangen. Das passiert mir oft.

Gruss, Sonnenglanz
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon kingschild » So 10. Mai 2015, 20:03

sonnenglanz hat geschrieben:Hallo

Ich bin neu hier und wollte mal wissen, wie ihr "da draussen" mit Enttäuschungen umgeht? Ich wollte etwas ganz fest und hab mich auch darum bemüht, doch es ist nicht in Erfüllung gegangen. Das passiert mir oft.

Gruss, Sonnenglanz


Hallo Sonnenglanz

Jeder Tag hat so seine Sorgen und wenn wir anfangen auf diese zu schauen, so kommt es nicht gut. Wir müssen lernen, das nicht unser Wille geschehen soll, sondern Gottes Wille und nicht alles was wir wollen, ist auch wirklich das beste für uns.

Was können wir aber tun:

Mt 6:33 Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden.

Php 4:4 Freuet euch im Herrn allezeit; und abermal sage ich: Freuet euch!

Das würde heissen, zuerst sich freuen an dem was man hat.

Enteuschungen sind teil des Lebens, wir müssen sie nicht lieben aber wir müssen verstehen lernen das wir nichts ändern können, wenn nicht das eintrifft, was wir uns gerne wünschten.

Rö 8:28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.

Das heisst man muss lernen das auch eine Enteuschung zu unserem besten wirken kann. Stell Dir mal vor Sonnenglanz, Du bekommst das was Du gerne möchtest und nicht das was Gott für Dich möchte.

Was meinst Du, könnte die Enteuschung darüber nicht noch viel grösser sein, als das was Du je an Enteuschungen erfahren hast, bist heute?

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon Schoham » So 10. Mai 2015, 20:17

Was ist eigentlich eine Enttäuschung? Eine Erwartung, Vorstellung - ein Wunsch der nicht erfüllt wird? So ist eine ent - täuschung die Wahrheit, so wie es ist und nicht so wie man es sich eingebildet hat. Ohne falsche Hoffnungen und Erwartungen keine Täuschungen und keine Enttäuschung. Am besten gar nicht Dinge erwarten die nicht eintreffen können oder werden.
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon sonnenglanz » Mo 11. Mai 2015, 07:54

kingschild hat geschrieben:
sonnenglanz hat geschrieben:Hallo

Ich bin neu hier und wollte mal wissen, wie ihr "da draussen" mit Enttäuschungen umgeht? Ich wollte etwas ganz fest und hab mich auch darum bemüht, doch es ist nicht in Erfüllung gegangen. Das passiert mir oft.

Gruss, Sonnenglanz


Hallo Sonnenglanz

Jeder Tag hat so seine Sorgen und wenn wir anfangen auf diese zu schauen, so kommt es nicht gut. Wir müssen lernen, das nicht unser Wille geschehen soll, sondern Gottes Wille und nicht alles was wir wollen, ist auch wirklich das beste für uns.

Was können wir aber tun:

Mt 6:33 Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden.

Php 4:4 Freuet euch im Herrn allezeit; und abermal sage ich: Freuet euch!

Das würde heissen, zuerst sich freuen an dem was man hat.

Enteuschungen sind teil des Lebens, wir müssen sie nicht lieben aber wir müssen verstehen lernen das wir nichts ändern können, wenn nicht das eintrifft, was wir uns gerne wünschten.

Rö 8:28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.

Das heisst man muss lernen das auch eine Enteuschung zu unserem besten wirken kann. Stell Dir mal vor Sonnenglanz, Du bekommst das was Du gerne möchtest und nicht das was Gott für Dich möchte.

Was meinst Du, könnte die Enteuschung darüber nicht noch viel grösser sein, als das was Du je an Enteuschungen erfahren hast, bist heute?

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Es wäre mir manchmal lieber, wenn ich das bekomme, was ich möchte. Vor allem, wenn ich nicht verstehe/nachvollziehen kann, warum ich das nicht bekomme, was ich möchte.
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon sonnenglanz » Mo 11. Mai 2015, 07:56

Schoham hat geschrieben:Was ist eigentlich eine Enttäuschung? Eine Erwartung, Vorstellung - ein Wunsch der nicht erfüllt wird? So ist eine ent - täuschung die Wahrheit, so wie es ist und nicht so wie man es sich eingebildet hat. Ohne falsche Hoffnungen und Erwartungen keine Täuschungen und keine Enttäuschung. Am besten gar nicht Dinge erwarten die nicht eintreffen können oder werden.


Wenn das mit den Erwartungen soo einfach wäre (nichts erwarten)...
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon jes_25913 » Mo 11. Mai 2015, 09:55

sonnenglanz hat geschrieben:Es wäre mir manchmal lieber, wenn ich das bekomme, was ich möchte. Vor allem, wenn ich nicht verstehe/nachvollziehen kann, warum ich das nicht bekomme, was ich möchte.

Hallo Sonnenglanz,

das kenne ich. Aber jeder Wunsch zieht neue Wünsche nach sich und des Wünschens nimmt kein Ende. Die Befriedigung ist also immer nur von kurzer Dauer.
Es ist nicht gut, wenn der Mensch immer anspruchsvoller wird.
Wir haben alle mehr als wir zum Leben benötigen. Trotzdem sind die Menschen unzufrieden. Da wird immer wieder gestreikt usw. usf.
Wenn das mit den Erwartungen soo einfach wäre (nichts erwarten)...


Ja, da gehört eben schon eine gewisse Einsicht und Disziplin dazu. Man muss eben erkennen, das alles Äußere den Menschen bindet und deshalb nicht glücklich machen kann. Je weniger ein Mensch benötigt, um so glücklicher ist er.

LG,
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Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon onThePath » Mo 11. Mai 2015, 10:26

sonnenglanz hat geschrieben:Hallo

Ich bin neu hier und wollte mal wissen, wie ihr "da draussen" mit Enttäuschungen umgeht? Ich wollte etwas ganz fest und hab mich auch darum bemüht, doch es ist nicht in Erfüllung gegangen. Das passiert mir oft.

Gruss, Sonnenglanz


Liebe Sonnenglanz,

Enttäuschungen, Einsamkeit, Beziehungen sind ja zentrale Themen für jeden Mensch.
Wie ein Mensch damit umgeht kann man ja nicht davon trennen wie er ist und wie er sich verhält.

Ich meine das ist eine Frage für das Miteinander. Man muß schon wissen, wie dieser Mensch ist, um antworten zu können. Es ist also mehr eine Vertrauenssache und intimes Sich-Anvertrauen.
Also mehr für eine echte Begegnung miteinander als in einem "ungeschützen Raum" wie hier im Forum.

Ich selbst bekam in meiner Pubertät reichlich Probleme mit diesen Fragen.
Mitgewirkt hat da sicher, dass ich gerne perfekt sein wollte, bzw an mich bestimmte Ansprüche stellte, von meiner Mutter her eher defensiv und überbescheiden war, und weil ich zum nachgrübeln neigte. Das führt dann leicht in eine überforderte Haltung, unzufrieden mit sich selber sein und unglücklich sein.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon kingschild » Mo 11. Mai 2015, 15:47

sonnenglanz hat geschrieben:
Es wäre mir manchmal lieber, wenn ich das bekomme, was ich möchte. Vor allem, wenn ich nicht verstehe/nachvollziehen kann, warum ich das nicht bekomme, was ich möchte.



Hallo sonnenglanz

Du sagst es wäre Dir lieber, das Du das bekommen würdest, was Du möchtest. Was wäre aber dann wenn Du feststellen müsstest, das es nicht das ist was das Beste ist für Dich? Wäre dann diese Enttäuschung, nicht noch viel grösser? Vielleicht möchte Dich ja Gott gerade davor bewahren.

Das was wir möchten, muss nicht das Beste für uns sein.

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon sonnenglanz » Mo 11. Mai 2015, 15:47

jes_25913 hat geschrieben:
sonnenglanz hat geschrieben:Es wäre mir manchmal lieber, wenn ich das bekomme, was ich möchte. Vor allem, wenn ich nicht verstehe/nachvollziehen kann, warum ich das nicht bekomme, was ich möchte.

Hallo Sonnenglanz,

das kenne ich. Aber jeder Wunsch zieht neue Wünsche nach sich und des Wünschens nimmt kein Ende. Die Befriedigung ist also immer nur von kurzer Dauer.
Es ist nicht gut, wenn der Mensch immer anspruchsvoller wird.
Wir haben alle mehr als wir zum Leben benötigen. Trotzdem sind die Menschen unzufrieden. Da wird immer wieder gestreikt usw. usf.
Wenn das mit den Erwartungen soo einfach wäre (nichts erwarten)...


Ja, da gehört eben schon eine gewisse Einsicht und Disziplin dazu. Man muss eben erkennen, das alles Äußere den Menschen bindet und deshalb nicht glücklich machen kann. Je weniger ein Mensch benötigt, um so glücklicher ist er.

LG,
jes


Hallo Jes

Ja, je weniger ein Mensch benötigt/besitzt, umso glücklicher ist er. Das hat was.

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon firebird » Mo 11. Mai 2015, 17:30

Liebe Sonnenglanz,

anhand früherer Posts von Dir in diesem Forum, schätze ich einmal, dass Du darüber enttäuscht bist, dass Du keine Kontakte findest und Du folglich immer noch einsam bist.

Ganz am Anfang der Bibel hat Gott gesagt: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei." Von dieser Aussage Gottes her, ist das Bedürfnis nach zwischenmenschlichem Kontakt ein ganz legitimes Bedürfnis.

Aber auch von der Erfüllung eines ganz legitimen Bedürfnisses kann man total falsche Vorstellungen haben. Falsche Vorstellungen führen ganz sicher früher oder später zu Enttäuschungen.

Intakte zwischenmenschliche Beziehungen sind für beide Seiten immer ein Geben und Nehmen.

Wenn ich ganz ehrlich sein darf, so erklärt Dein Verhalten in diesem Forum doch Einiges. Viele Mitglieder dieses Forums bemühen sich, Dir mit manchen Zeilen zu helfen. Doch Du speisest uns mit wenigen allgemein formulierten Sätzen ab. Erstens, eine Beziehung heisst auch Dinge von sich preiszu g e b e n. Zweitens, wenn wir detailliertere Angaben hätten, könnten wir Dir auch gezielter helfen.

Bezüglich Umgang mit Entäuschungen: Da hilft es ganz sicher einmal, wenn wir in uns gehen und uns die Frage stellen: "Was ist falsch gelaufen?"

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Doch mit Jesus Christus bin ich im besten Team!
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon Schoham » Di 12. Mai 2015, 13:41

sonnenglanz hat geschrieben:Wenn das mit den Erwartungen soo einfach wäre (nichts erwarten)...


Du gibst. Das ist einfach. Gibst was Du zu geben hast. In dieser Haltung bist Du die Siegerin. Frei von dem elenden Gefühl der Erwartung. Kommt was zurück so bist Du doppelt beglückt. Zufriedenheit, durch dein erwartungsloses dich verschenken und noch dazu eine erfreuliche Reaktion deines Nächsten. In dieser Lebensweise hat es keinen Raum für Enttäuschung. Geben erfüllt.
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon sonnenglanz » Di 12. Mai 2015, 16:36

firebird hat geschrieben:Liebe Sonnenglanz,

anhand früherer Posts von Dir in diesem Forum, schätze ich einmal, dass Du darüber enttäuscht bist, dass Du keine Kontakte findest und Du folglich immer noch einsam bist.

Ganz am Anfang der Bibel hat Gott gesagt: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei." Von dieser Aussage Gottes her, ist das Bedürfnis nach zwischenmenschlichem Kontakt ein ganz legitimes Bedürfnis.

Aber auch von der Erfüllung eines ganz legitimen Bedürfnisses kann man total falsche Vorstellungen haben. Falsche Vorstellungen führen ganz sicher früher oder später zu Enttäuschungen.

Intakte zwischenmenschliche Beziehungen sind für beide Seiten immer ein Geben und Nehmen.

Wenn ich ganz ehrlich sein darf, so erklärt Dein Verhalten in diesem Forum doch Einiges. Viele Mitglieder dieses Forums bemühen sich, Dir mit manchen Zeilen zu helfen. Doch Du speisest uns mit wenigen allgemein formulierten Sätzen ab. Erstens, eine Beziehung heisst auch Dinge von sich preiszu g e b e n. Zweitens, wenn wir detailliertere Angaben hätten, könnten wir Dir auch gezielter helfen.

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Hallo Firebird

Was meinst Du mit "detaillierteren Angaben"?

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon firebird » Mi 13. Mai 2015, 21:58

sonnenglanz hat geschrieben:Hallo Firebird

Was meinst Du mit "detaillierteren Angaben"?

Grus, Sonnenblanz


Liebe Sonnenglanz,

im Kontext dieses Threads, würde ich es gut finden wenn Du etwas mehr über Dich schreibst. Vielleicht auch worüber Du enttäuscht bist. Wie Du vielleicht gemerkt hast, hast Du auf eine allgemein formulierte Frage, ziemlich allgemein formulierte Antworten erhalten, von denen ich schätze, dass sie Dir wenig weiterhelfen.

Vielleicht bist Du innerlich sehr stark verletzt, was Dich sehr misstrauisch macht. Doch weil wir in diesem Forum mit Nicknames miteinander verkehren, ist doch ein ziemlich weitgehender Schutz vorhanden. Natürlich zwingt Dich niemand zu detaillierten Angaben. Doch ich denke, dass solche Angaben sehr hilfreich wären.

So weit meine Empfehlung.

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon Schoham » Fr 15. Mai 2015, 15:16

Enttäuschungen sind auch eine Chance für uns. Wir dürfen an ihnen lernen, wie wir es niemals, mit andern machen wollen...
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon Christustraeger » Di 16. Jun 2015, 19:56

Liebe Sonnenglanz,

lebe in dem Bewußtsein, dass alles was geschieht Vaters Wille ist und er am besten weiß, was gut für Dich ist. Glaube das und sei glücklich...

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon doro » Di 16. Jun 2015, 20:06

Hallo Christusträger

Ich glaube nicht, dass alles, was uns widerfährt, gut ist. Auch nicht alles Gottes Wille, in dem Sinne, dass er es gut findet. Er lässt Dinge zu. Und ja, er hat bestimmt Gründe. Aber das heisst nicht, dass er alles gut findet. Mir ist jedenfalls schon viel widerfahren, wo ich mir sicher bin, dass es scheis.se ist.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon Christustraeger » Di 16. Jun 2015, 20:27

Liebe doro,

ich gebe Dir insofern recht, dass es Dinge gibt, die auf den ersten Blick so aussehen als dass sie nicht gut wären - auch Böses ist möglich (von der Gegenseite), aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott das Ungute zu Gutem wendet. Was bleibt ist ein weiterer Schritt im Glauben und vielleicht sogar zu Vollkommenheit. Also alles was Gott zuläßt dient uns zum Guten....

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon onThePath » Di 16. Jun 2015, 21:52

Na ja, ein Schiksal kann enorm heftig sein.
Meins hätte ich gewiß auch nicht so geplant wie es bisher lief.

Andererseits, es haben sich auch Dinge ereignet, die es nicht zulassen, dass ich die Flinte ins Korn werfe.

Es gibt auch kaum was, was einem Christen nicht auch geschehen kann.

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon jes_25913 » Mi 17. Jun 2015, 08:11

doro hat geschrieben:Hallo Christusträger

Ich glaube nicht, dass alles, was uns widerfährt, gut ist. Auch nicht alles Gottes Wille, in dem Sinne, dass er es gut findet. Er lässt Dinge zu. Und ja, er hat bestimmt Gründe. Aber das heisst nicht, dass er alles gut findet. Mir ist jedenfalls schon viel widerfahren, wo ich mir sicher bin, dass es scheis.se ist.

lg, doro


Hallo doro,

der Bibelvers lautet ja auch
Rö. 8, 28 "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf daß derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.…"

Dass uns als Christen alles, was uns persönlich widerfährt, zum Besten dient, heißt eben nicht, dass das vom Verursacher - wenn es ein Mensch ist - auch gut gemeint ist. Es heißt aber auch nicht, dass das dem fleischlichen Menschen und der fleischlichen Gesinnung gefallen muss. Weiterhin heißt es nicht, dass das Zufall oder blindes Geschick sei.

Ich hatte schon einmal hier erläutert, wie wichtig es ist, dass wir für alles Gott loben und danken, gerade auch für das, was uns so gar nicht gefällt und uns schmerzt, denn nur dann können wir das Geschehen richtig verarbeiten, daraus Kraft, Weisheit und Einsicht ziehen, ja, und nur dann, bewirkt es, dass wir, wie der anschließende Vers sagt, dem Ebenbilde des Sohnes immer näher kommen.
Das ist Heiligung.
Ich musste das auch erst lernen, als Gott mir, scheinbar grundlos, im Alter von 14 Jahren einen solchen Schock versetzte, der mich völlig aus der Bahn warf.

LG,
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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon Christustraeger » Mi 17. Jun 2015, 08:43

Danke, lieber jes für Deine Ergänzung.

Liebe doro,

ich wünsche Dir von ganzem Herzen die Erkenntnis, dass Gott allmächtig ist und bös Gemeintes zum Guten wenden kann - denk mal drüber nach.

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Re: Wie gehe ich als Christin mit Enttäuschungen um?

Beitragvon Jeshu » Mi 17. Jun 2015, 21:48

@ Alle

Ich glaube, dass es wie bei Hiob ist.
Der Satan will unseren festen Glauben an GOTT förmlich zerrütten - und er ist leider sehr erfinderisch darin mit seinem vielen Unbill, das er uns auferlegt - vor allem dann, um so näher sich jemand bei GOTT bereits befindet!
Warum Gott dies zuläßt hat wohl einen höheren Sinn, den wir jedoch erst erkennen können, wenn wir bei Ihm sind.

Jesus hat uns nicht den Himmel auf Erden versprochen, sondern nur, dass wir ihn uns selbst so gut wie möglich bereiten könnten.
Zusammen mit Ihm. Auch wenn es oft ungemein schwer fällt.

Nicht, dass ich sie gut heißen würde die vielen Übel, Schmerzen und Ängste in der Welt, aber es liegt an uns, ob wir Ihm letztendes wirklich vertrauen, denn werden wir nicht gerade in der höchsten Not im Glauben an Ihn geprüft? Können wir Ihm jemals näher kommen als wenn wir alles verloren zu haben scheinen und uns ganz allein Gott ergeben?

LG
Jeshu
Seiet GOTT unterwürfig – aber keinem Manne
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