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Hat jemand Schlafapnoe?

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Moderator: firebird

Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon jeig » So 8. Jul 2018, 19:24

Wenn ja, was macht ihr da so dagegen? Ich habe es mal mit einer Maske probiert, geht ja gar nicht...
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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon firebird » Mo 9. Jul 2018, 09:56

Lieber Jeig,

Schlafapnoe ist auch bei mir leider ein Thema. Im Dezember 2011 wurde bei mir eine obstruktive Schlafapnoe diagnostiziert. Seither schlafe ich maskiert. In der Zwischenzeit habe ich davon gelesen, dass allein eine unbehandelte Schlafapnoe ausreicht um Depressionen zu verursachen. Eigentlich nachvollziehbar, denn durch die Apnoe kann der Schlaf derart gestört sein, dass man über Jahre hinweg andauernd zu wenig erholt aus dem Schlaf erwacht.

So viel einmal fürs Erste. Wir können gerne weiter zu diesem Thema austauschen.

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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon jeig » Mo 9. Jul 2018, 11:59

Hallo Firebird, das mit der Depression habe ich auch gelesen. Maskiert kann ich jedoch nicht schlafen, da habe ich so ziemlich alle Masken ausprobiert :D
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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon firebird » Mo 9. Jul 2018, 16:24

Lieber Jeig,

bis bei mir die Therapie mit der Maske funktionierte musste ich auch während 6 Monaten herum üben. Die einen Masken haben meine Nase wund gescheuert, andere Masken haben gepfiffen, wieder andere waren undicht. So kamen wir nur in kleinen Schritten voran. Mein Schlafarzt hat mir auch eine Gel-Auflage für die Nase gegeben, da wurde die ganze Maskerade undicht. Anschliessend habe ich dann gewöhnliches Heftpflaster in die Form dieses Pads geschnitten, was dann der gewünschte Erfolg bezüglich Nase brachte. Auch musste mehrere Male der Luftdruck angepasst werden. Im Weiteren habe ich mir bei Maskenhersteller telefonischen Rat geholt. Jene Maske die auch heute noch für mich optimal ist kam im Jahre 2013 auf den Markt.

Vorher ist mir in den Sinn gekommen, dass Trittico, jenes Antidepressiva das ich für die Nacht nehme, mich derart müde gemacht hat, dass ich das Störende an der Maske, während der Nacht nicht gross wahrnahm.

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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon onThePath » Di 10. Jul 2018, 13:24

Natürliches Mittel gegen Schnarchen ist ja Gewichtsabnahme. Funktioniert nur nicht immer.
Nasenklammern zum Verbessern der Nasenatmung wären einen Versuch wert.

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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon onThePath » Di 10. Jul 2018, 18:45

Bei Stress ist genug Magnesium wohl auch nützlich. Vielleicht ein kleiner Baustein. Auch um ein Wenig Tiefs wegen Schlafdefizit abzumildern.
https://www.magnesium-ratgeber.de/anwen ... toerungen/


Lg, otp
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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon lionne » Mi 11. Jul 2018, 10:28

Das Thema "Schlafapnoe" sollte auf jeden Fall ernst genommen werden, ist es doch erwiesenermassen mit diversen Risiken verbunden:
- (unterschätztes) Bluthochdruckrisiko
- "stummer" Hirninfarkt / Schlaganfall
- Herzinfarkt
LG lionne
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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon firebird » Mi 11. Jul 2018, 15:11

Hallo zusammen,

Schlafapnoe ist nicht einfach schnarchen. Auch Fettleibigkeit muss nicht zwingend mit einer obstruktiven Schlafapnoe etwas zu tun haben. Eine solche Schlafapnoe hat mit der Erschlaffung der Ringmuskulatur welche die Atemwege umgeben zu tun. Diese Schlaffheit verschliesst vorübergehend die Atemwege, sodass es zu Atemausssetzern kommt.

Häufig kommt die sogenannte CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) zur Anwendung. Diese hat den Vorteil, dass keine Operation notwendig ist. Wie ein solches Therapiegerät aussieht ist über folgenden Link ersichtlich:

https://www.philips.de/healthcare/konsu ... usruestung

Bei mir ist seit 2 Jahren die Dreamstation im Einsatz. Diese Dreamstation erzeugt einen Luftdruck der über einen Schlauch zu einer Maske führt. Von der Maske aus geht die Luft mit einem Druck von 9 Milibar (in meinem Falle) in die Atemwege. Dieser Luftdruck stützt die Ringmuskulatur, sodass die Atemwege offen bleiben.

Als Alternative zur CPAP-Therapie kommen noch Stents oder eine Unterkieferprotrusionsschiene zum Einsatz. Als allerletzte Möglichkeit kann es noch eine Operation richten die aber als ziemlich risikoreich gilt. Auch sind nachfolgenden Wochen lästig, weil der Patient nicht kauen darf und sich nur flüssig oder püriert ernähren darf.

So weit eine grobe Information.

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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon onThePath » Mi 11. Jul 2018, 16:29

Ist mir schon klar, dass diese Apnoe anders ist als Schnarchen. Ich vermute bisher, dass sie aber zusammen mit Schnarchen auftritt.




Lg, otp
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Re: Hat jemand Schlafapnoe?

Beitragvon firebird » Do 12. Jul 2018, 11:28

onThePath hat geschrieben:Ist mir schon klar, dass diese Apnoe anders ist als Schnarchen. Ich vermute bisher, dass sie aber zusammen mit Schnarchen auftritt.


Seitdem ich maskiert schlafe, beschwert sich meine Frau nicht mehr über mein Schnarchen.

Ob das generell so ist, da bin ich mir auch nicht sicher.

Jedenfalls Leute welche mit mehreren der folgenden Symptomen zu kämpfen haben, sollten sich abklären lassen.

- Apnoe von mindestens 10-Sekunden- bis Minutendauer
- Durchschlafstörungen
- Tagesmüdigkeit, Einschlafneigung am Tag
- Kopfschmerzen beim Erwachen („wie gerädert“)
- Schwindel, vor allem nach dem Aufstehen
- Mundtrockenheit beim Erwachen
- nächtliches Schwitzen
- Nykturie (vermehrter Harndrang während des Schlafs / nächtliches Wasserlassen)
- Sekundenschlafattacken / imperativer Schlafdrang, teils ohne Warnsignale
- Konzentrationsstörungen bis hin zu Gedächtnisstörungen
- depressive Verstimmung
- Impotenz, erektile Dysfunktion
- unruhiger Schlaf

Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Wenn dieser es als nötig erachtet, überweist er Patienten in ein Schlaflabor. Dort schläft man dann während 1 bis 2 Nächten. Dabei ist man so verdrahtet, dass man nicht einmal mehr selbstständig aufs WC kann. Ist ziemlich peinlich. Bei abgeschlossener Untersuchung, wenn eine Schlafapnoe diagnostiziert wird, wird die Therapie eingeleitet, die oftmals mittels einem CPAP Gerät mit Maske geschieht. Da besteht eine doppelte Herausforderung: 1. Eingewöhnung 2. Findung der richtigen Geräteeinstellungen und der optimal passenden Maske. Diese Prozesse geschehen über Wochen und Monate und erfordern viel Ausdauer vom Patienten und vom Schlafarzt mit seinen Helfern. Doch der Gewinn an Lebensqualität ist in manchen Fällen sehr markant. Dazu kommt noch, dass man nicht mehr zur Risikogruppe von Verkehrsteilnehmer gehört.

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