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Migration nach Europa, wie weiter?

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Fr 10. Apr 2015, 22:22

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Fr 10. Apr 2015, 22:44

Nun, schon interessant, was uns die Presse i.S. Flüchtlinge alles auftischt :roll:
Hier auch ein Beispiel:
Küstenwache schlägt Alarm: Zahl der Flüchtlinge in der Ägäis vervierfacht
Polizei und Küstenwache in der griechischen Ägäis sind überfordert: Mehr als 10.000 Flüchtlinge sind seit Anfang des Jahres aufgegriffen worden - das sind viermal so viele wie im Vorjahreszeitraum.

Lampedusa liegt nun ja nicht gerade in der Ägäis ;)

(Zitat) Immer mehr Flüchtlinge wollen über Griechenland in die EU: Die Zahl der Migranten hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervierfacht. Von Januar bis März seien 10.445 Migranten in der Ägäis aufgegriffen worden, teilte die griechische Küstenwache mit. Im ersten Quartal 2014 waren es demnach 2863 Menschen.

Polizei und Küstenwache auf der griechischen Insel Kos sind mit den Flüchtlingen restlos überfordert: In einem Brief der Beamten an die Regierung hieß es: "Wir heben die Hände hoch!" - mit der Bitte, nicht noch mehr Migranten aufzunehmen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass im Hof der Polizei- und Küstenwachstationen Hunderte Migranten auf der Erde schlafen. Medienberichten zufolge brachte das Militär Zelte, um die Menschen unterzubringen.

Die Flüchtlinge stammen hauptsächlich aus Syrien und kommen über die Türkei nach Griechenland. Nach Schätzungen der griechischen Küstenwache warten in der Westtürkei Zehntausende Migranten auf eine Gelegenheit, über Griechenland in die EU einzureisen. Allein in dieser Woche seien knapp 500 Migranten auf den Ägäisinseln Lesbos, Agathonisi, Kos und Rhodos angekommen.

Die Schifffahrtsbranche hat derweil an die Mitgliedsländer der EU appelliert, die humanitäre Krise der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer zu lösen. In einem gemeinsamen Schreiben der europäischen und der Weltverbände von Reedern und Gewerkschaften an die EU-Staaten heißt es, ohne zusätzliche Mittel für Rettungsaktionen sei der Verlust von Tausenden Leben zu befürchten.

Regierungschef Alexis Tsipras hatte kürzlich die gleichmäßige Verteilung von Flüchtlingen auf die gesamte EU gefordert - und damit eine Änderung der EU-Flüchtlingspolitik. Sein Land werde immer mehr zu einem "Auffanglager" für Migranten. (Zitat Ende)
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 27701.html

Flüchtlingsstrom (aus Afrika) stoppen! - Ein neues 'Modell'?!
>>> http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pol ... veeseo_RUN
Gruss lionne
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Sa 11. Apr 2015, 08:14

Wie, lionne, kommst aufgrund dieses NZZ-Artikels darauf, dass uns die Presse i.S. Flüchtlinge etwas auftischt? Es geht ja im Artikel nicht darum, ob Lampedusa in der Ägäis liegt. Lampedusa steht für das Flüchtlingselend im Mittelmeer, dieses können wir nicht einfach vom Tisch wischen, weil Lampedusa nicht in der Ägäis liegt. Das weltweite Flüchtlingsdrama ist leider eine Realität. Der NZZ-Artikel weist darauf hin, dass die meisten Flüchtlinge in diejenigen Länder flüchten, welche das geflüchtete Land umgeben, und dass dies meistens arme, instabile Länder sind, und dass Europa nur einen verhältnismässig sehr kleinen Teil der weltweiten Flüchtlinge abbekommt.

Was schlägst du vor, um diese Probleme zu lösen? Du weist mit Recht auf die Christenverfolgungen in vielen Ländern hin. Du hast im Thread "Nahostkonflikt" auf die katastrophale Lage im Palästinenserlager Yarmouk hingewiesen (Es freut mich, dass du dich auch um Palästinenser sorgst!). Du weist mit Recht auf die Gräueltaten der IS und der Boko Haram hin. Alle diese Konfliktherde führen zu weiteren Flüchtlingen. Also was können wir praktisch tun ausser beten? Ich weiss es nicht.

Liebe Grüsse
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Sa 11. Apr 2015, 10:18

"Lampedusa ist überall!" :o :( :shock:

Ein (Lösungs-)Ansatz habe ich bereits gepostet >>> http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pol ... veeseo_RUN

Interessante Doku hier: http://www.servustv.com/de/Medien/Servus-Reportage42
Schönes Wochenende,
lionne
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Sa 11. Apr 2015, 15:26

Mit Abschreckung lösen wir höchstens unsere Probleme mit den Flüchtlingen. Die Probleme der Flüchtlinge lösen wir dadurch nicht, weder diejenigen, weshalb sie überhaupt geflohen sind, noch diejenigen, welchen sie auf der Flucht oder in den Flüchtlingslagern begegnen.

Wir können natürlich auch sagen, dass uns dies alles nichts angeht. Dann brauchen wir aber auch nichts über die IS, Boko Haram oder Yarmouk zu posten. Betrifft uns ja nicht, ist deren Problem.

LG Hanspeter
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Sa 11. Apr 2015, 20:52

Hi Hanspeter!
Wenn man die Geschehnisse auf Lampedusa - wie auch anderen Orts - so ganz nüchtern betrachtet...
... ist es nicht so, als dass eine riesige Menge junger Männer eigentlich viel leisten will - und auch dazu fähig wäre viel zu leisten - sich jedoch nicht in der Position dazu befinden, in der sie aktuell in ihren eigenen Ländern sind?

Aber sehr wohl, wenn man ihnen den richtigen Platz gäbe ... was jedoch in relativ kurzer Zeit leider nicht in der vielleicht gewünschten Perfektion in der EU möglich ist.
Doch wenn man dies nicht tut, kommen sie auf dumme Gedanken wie junge Löwen, die ungerichtet und mit sinnloser Kraft alles einfach überwältigen.

"Überwältigt" werden leider gerade viele, nämlich in purer menschlicher Überforderung. Auch beim Helfen, denn es scheint nie genug - als wie mehr zum Scheitern gerichtet als wie zum Sieg, weil es trotz aller Anstrengungen schlimmer zu werden scheint als besser.
Also wird mit Ablehnung reagiert, um sich selbst vor dieser "Sinnlosigkeit" des Tuns zu schützen.

Doch im gegenseitigen Verständnis, Vertrauen und Kraft könnten die meisten, auch unterschiedlichsten Menschen eigentlich nur gewinnen, wenn jeder tut, was er am Besten kann.
Und dies Können als auch Wissen der Gemeinschaft zur Verfügung stellte ohne sie auszunützen - doch in einer Gemeinschaft, die dies auch annimmt.

"Win-Win" sage ich nur - anstatt "Loose-loose".
Aber dazu sind sehr viele Menschen nötig als nur ein paar.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » So 12. Apr 2015, 09:08

Jeshu hat geschrieben:Hi Hanspeter!
Wenn man die Geschehnisse auf Lampedusa - wie auch anderen Orts - so ganz nüchtern betrachtet...
... ist es nicht so, als dass eine riesige Menge junger Männer eigentlich viel leisten will - und auch dazu fähig wäre viel zu leisten - sich jedoch nicht in der Position dazu befinden, in der sie aktuell in ihren eigenen Ländern sind?

Ja, viele dieser jungen Männer möchten bestimmt etwas leisten und etwas aus ihrem Leben machen, haben aber die Gelegenheit nicht dazu, weil es in ihrem Land schlicht keine Jobs gibt, sie deshalb auch kein Geld haben, ihre Familie deshalb hungert, usw. usw. Es sind ja nicht nur junge Männer. Es sind ganze Familien darunter, welche auf ein besseres Leben in Europa hoffen.

Aber sehr wohl, wenn man ihnen den richtigen Platz gäbe ... was jedoch in relativ kurzer Zeit leider nicht in der vielleicht gewünschten Perfektion in der EU möglich ist.


Ihr richtiger Platz wäre in ihrer Gesellschaft, da liegt ein riesiges Potential einfach brach. Sie in unserer Gesellschaft durchzufüttern, kann nicht die Lösung sein.

Doch wenn man dies nicht tut, kommen sie auf dumme Gedanken wie junge Löwen, die ungerichtet und mit sinnloser Kraft alles einfach überwältigen.

"Überwältigt" werden leider gerade viele, nämlich in purer menschlicher Überforderung. Auch beim Helfen, denn es scheint nie genug - als wie mehr zum Scheitern gerichtet als wie zum Sieg, weil es trotz aller Anstrengungen schlimmer zu werden scheint als besser.
Also wird mit Ablehnung reagiert, um sich selbst vor dieser "Sinnlosigkeit" des Tuns zu schützen.

Doch im gegenseitigen Verständnis, Vertrauen und Kraft könnten die meisten, auch unterschiedlichsten Menschen eigentlich nur gewinnen, wenn jeder tut, was er am Besten kann.
Und dies Können als auch Wissen der Gemeinschaft zur Verfügung stellte ohne sie auszunützen - doch in einer Gemeinschaft, die dies auch annimmt.

"Win-Win" sage ich nur - anstatt "Loose-loose".
Aber dazu sind sehr viele Menschen nötig als nur ein paar.

LG
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Es gibt nicht nur Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Gründen. Dass für diese die Lösung in ihren eigenen Ländern liegen müsste, liegt auf der Hand. Was aber ist mit denjenigen, welche wegen Krieg, Verfolgung aus religiösen oder ethnischen Gründen, wegen Vertreibung nach Europa flüchten. Wie helfen wir denen? Für diese kann Abschreckung nicht die Lösung sein.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon jeig » So 12. Apr 2015, 17:22

Hanspeter hat geschrieben:Es gibt nicht nur Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Gründen. Dass für diese die Lösung in ihren eigenen Ländern liegen müsste, liegt auf der Hand. Was aber ist mit denjenigen, welche wegen Krieg, Verfolgung aus religiösen oder ethnischen Gründen, wegen Vertreibung nach Europa flüchten. Wie helfen wir denen? Für diese kann Abschreckung nicht die Lösung sein.

LG Hanspeter


Leider werden fast alle in einem Topf geworfen. Das seien ja keine "richtigen" Flüchtlinge - in den Medien könne man lesen, dass es in dieser Region ja schon lange friedlich sei blablabla...

Diese Abschreckungsgeschichte ist ja toll. Flüchtlinge auf dem Weg abfangen und zurückbringen. :|
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » So 12. Apr 2015, 17:54

Hanspeter hat geschrieben:Ja, viele dieser jungen Männer möchten bestimmt etwas leisten und etwas aus ihrem Leben machen, haben aber die Gelegenheit nicht dazu, weil es in ihrem Land schlicht keine Jobs gibt, sie deshalb auch kein Geld haben, ihre Familie deshalb hungert, usw. usw. Es sind ja nicht nur junge Männer. Es sind ganze Familien darunter, welche auf ein besseres Leben in Europa hoffen.


Diese Menschen müssen einfach mal sehen, woher die Probleme kommen in Ihren Ländern und dann anfangen Ihre Probleme zu lösen. Wenn alle nach Europa flüchten, werden sich die Probleme in Ihren Ländern auch nicht lösen. Erst recht nicht, wenn sie eben illegale Wege suchen, um ans Ziel zu kommen. Die Migration der Ländlichen Bevölkerung ohne Ausbildung, in die Grosstädte, führt auf der ganzen Welt nicht dazu das die Lebensumstände besser werden, nein eher das Gegenteil ist dort sichtbar, Slums, mehr Hunger, mehr Kriminalität, Drogenhandel, Verelendung usw. sind die Folgen.

Das Problem wird auch nicht damit gelöst, das wir die Sozialindustrie so aufblasen, damit jedem geholfen wird. Wenn wir ganz Afrika und seine Probleme nach Europa importieren wollen, dann brauchen wir zuerst eine paar Unternehmer und Konzepte, wie das geschehen soll. Wenn wir keine Arbeitsplätze haben für diese Menschen, stehen sie am Schluss genau dort wo sie in ihren Ländern standen, auf der Strasse, ohne Job beim Sozialstaat. Eine gesunde Integration ist meist nur möglich wenn eben die Menschen gebraucht werden und nicht, wenn einfach ein paar Millionen illegal auf Gutdünken, ohne Plan einwandern, in der Hoffung, die Sozialwerke Europas, werden es dann schon richten. Wenn die Arbeit nicht vorhanden ist und das einzige was eben wächst die Sozialabgaben sind, dann fahren wir früher oder später unsere ganzen Sozialwerke an die Wand und dann ist am Ende niemanden geholfen. Ohne Konzepte, wird mit dem Scherbenhaufen, das ganze eskalieren, so wie es prophezeit wurde, im Wort Gottes.

Was aber ist mit denjenigen, welche wegen Krieg, Verfolgung aus religiösen oder ethnischen Gründen, wegen Vertreibung nach Europa flüchten. Wie helfen wir denen? Für diese kann Abschreckung nicht die Lösung sein.


Da muss Europa mit der ganze Weltengemeinschaft schauen, was ist wo und wieviel möglich und eben mit den Regierungen, Bevölkerungen und Unternehmen vor Ort Konzepte entwickeln, damit eine gesunde Migration funktioniert und eben auch klar den Migranten kommunizieren, welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen und was passiert, wenn das nicht klappt. Die Migration soll auch im Ausland unterstützt werden aber eben nur dort wo sie Ihren Job auch machen und nicht dort, wo das ganze Geld wieder in der Vetternwirtschaft versickert. Denn Staaten die mitziehen fördern, die welche nur Geld erwarten, die Gelder entziehen. Die Projekte sollten eben nicht von Vetternstaaten geführt werden, sondern nur von denen, die das Geld bezahlen und jede Regierung die dort nicht mitmacht, bekommt auch keine Projekte.

Wenn schon nur alles Geld, was für die Bearbeitung von Asylgesuchen, welche eben von Anfang an nie eine Chance haben, eingesetzt werden könnte, im Ausland, so könnten defintiv mehr Menschen geholfen werden. Also die Schweiz muss sagen soviel könnnen wir Sozialverträglich aufnehmen und sie integrieren und jedes andere Land auf der Welt, muss das gleiche tun und die welche es nicht tun können, müssen wir auch helfen aber nach dem Motto wir bestimmen wie die Projekte ausehen und wer diese führen wird.

Die Prüfung um Asyl muss also wieder auf den Botschaften in den Ländern passieren, wo die Flüchtlingsströme sind und die Schweiz prüft, neben Bedrohungslage auch die Motivation und Chancen auf Integration und legt eben Kontingente fest, die tragbar sind, für unser Land.

Zugleich muss aber das Signal raus, illegale Einreise durch ein Drittland in dem Frieden herrscht und inkl. Asylmissbrauch hat 0 Chance auf eine Bleiberecht und Unterstützung durch unser Land und das muss dann auch Konsequent umgesetzt werden und nicht nur ein Signal sein, sonst ist das Signal falsch.

So können wir zwar nicht allen helfen aber wir bringen mal ein wenig Ordnung und Struktur in das Asylwesen und bekämpfen den Missbrauch konsequent, so das eben am Schluss mehr Menschen geholfen werden kann und zugleich eben auch die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst, weil sie eben sieht, es ist Sozial tragbar und es ist ein klares Ziel da mit Konzept das sich an der Heutigen Situation orientiert.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » So 12. Apr 2015, 19:09

kingschild hat geschrieben:Zugleich muss aber das Signal raus, illegale Einreise durch ein Drittland in dem Frieden herrscht und inkl. Asylmissbrauch hat 0 Chance auf eine Bleiberecht und Unterstützung durch unser Land und das muss dann auch Konsequent umgesetzt werden und nicht nur ein Signal sein, sonst ist das Signal falsch.

:clap: Genau! Und das Signal muss klar und unmissverständlich sein! Illegale Einwanderung darf sich nicht (mehr) lohnen!
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » So 12. Apr 2015, 20:42

lionne hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Zugleich muss aber das Signal raus, illegale Einreise durch ein Drittland in dem Frieden herrscht und inkl. Asylmissbrauch hat 0 Chance auf eine Bleiberecht und Unterstützung durch unser Land und das muss dann auch Konsequent umgesetzt werden und nicht nur ein Signal sein, sonst ist das Signal falsch.

:clap: Genau! Und das Signal muss klar und unmissverständlich sein! Illegale Einwanderung darf sich nicht (mehr) lohnen!
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Was wären denn die legalen Möglichkeiten?
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mo 13. Apr 2015, 07:35

Einige 'Ansatzpunkte'
- die Entwicklungshilfe muss neu überdacht werden, denn ganz offensichtlich hat sie (bisher) nichts gebracht!! :oops: ...sondern die Situation über die Jahrzehnte hin nur verschlechtert
- vom verblendeten Idealismus und falsch verstanderner Nächstenliebe wegkommen (Hier kommt mir immer das alte Omi in den Sinn, die aus falsch verstanderner Tierliebe in der ganzen Stadt kiloweise Vogelfutter für die Tauben verteilt!)
- unsere Gesetze und Vorschriften durchsetzen!
- die 'Anreize' für die Massenimmigration nach Europa 'abschaffen'
- Grenzsicherung!
- keine Wirtschaftsmigration!
- u.v.m.
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 07:55

lionne hat geschrieben:Einige 'Ansatzpunkte'
- die Entwicklungshilfe muss neu überdacht werden, denn ganz offensichtlich hat sie (bisher) nichts gebracht!! :oops: ...sondern die Situation über die Jahrzehnte hin nur verschlechtert


Einverstanden. Geld und Hilfsgüter schicken fürht nur zu Korruption in den betroffenen Ländern. Das Geld versickert in den Tasche irgendwelcher korrupter Politiker, die Hilfsgüter werden verkauft und erreichen die Bedürftigen nicht. Was müsste anstelle dessen getan werden?

- vom verblendeten Idealismus und falsch verstanderner Nächstenliebe wegkommen (Hier kommt mir immer das alte Omi in den Sinn, die aus falsch verstanderner Tierliebe in der ganzen Stadt kiloweise Vogelfutter für die Tauben verteilt!)


Ja, es müssen Anzeize her, damit die Leute lernen sich selber zu helfen. Welches wären diese?

- unsere Gesetzt durchsetzen.
- die 'Anreize' für die Massenimmigration nach Europa 'abschaffen'
- Grenzsicherung!
- keine Wirtschaftsmigration!
- u.v.m.
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Dies sind alles Massnahmen, um uns vor den Flüchtlingen zu schützen, d.h. um sie uns vom Hals zu halten. Welches sind aber die Massnahmen in ihren Ländern, welche sie davon abhalten könnten, ihr Land zu verlassen?

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 07:58

Wenn es keine illegale Einwanderung geben darf, wie könnte dann legale Einwanderung aussehen?

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mo 13. Apr 2015, 08:30

Hanspeter hat geschrieben:Wenn es keine illegale Einwanderung geben darf, wie könnte dann legale Einwanderung aussehen?

LG Hanspeter

Also, diese Frage kannst du dir doch wirklich selber beantworten!! :oops: ;)
Gruss lionne
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mo 13. Apr 2015, 08:39

Also, rein informativ: Ich gebe hier nur Ansätze/Anreize zu einer hoffentlich fruchtbaren Diskussion über das Thema.
P.S. Ich schreibe keine Dissertation über das Thema! ;)
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 09:13

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Wenn es keine illegale Einwanderung geben darf, wie könnte dann legale Einwanderung aussehen?

LG Hanspeter

Also, diese Frage kannst du dir doch wirklich selber beantworten!! :oops: ;)
Gruss lionne


Bei den Behörden Pass beantragen? Bewilligung zur Auswanderung beantragen? In der Schweiz Bewilligung zur Einwanderung beantragen oder Asylantrag stellen? Wenn erhalten, Flugticket kaufen und hierher fliegen?

Gruss Hanspeter
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mo 13. Apr 2015, 10:14

Kenia will weltweit grösstes Flüchtlingslager schließen lassen
Um sich vor Terroristen zu schützen, will Kenia die Grenze nach Somalia mit einer Mauer sichern. Auch die vielen Flüchtlinge aus dem Nachbarland sollen Kenia verlassen.
Kenia verlangt vom UN-Flüchtlingshilfswerk, das Lager Dadaab innerhalb von drei Monaten zu schließen und nach Somalia zu verlagern. Dies sagte Kenias Vizepräsident William Ruto. In dem Lager auf kenianischem Gebiet leben derzeit 330.000 Menschen, die meisten davon aus Somalia. Sollte das UNHCR der Aufforderung nicht nachkommen, würde Kenia die Flüchtlinge selbst umsiedeln, sagte Ruto.
>>> Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015 ... al-shabaab
Na sowas! :oops: Nicht mal der afrikanische Nachbarstaat Kenia ist bereit, die 'reisefreudigen' Nachbarn aus Somalia aufzunehmen!
(Ironie on) Welch ein Segen für unseren Fachkräftemangel (hier in Europa).
Ab nach Europa damit! (Ironie off)
Nun gut, ich erachte diese 'Reaktion' von Kenia als natürlich, normal und gesund! So reagiert man auf Bedrohung!
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 10:29

lionne hat geschrieben:Kenia will weltweit grösstes Flüchtlingslager schließen lassen
Um sich vor Terroristen zu schützen, will Kenia die Grenze nach Somalia mit einer Mauer sichern. Auch die vielen Flüchtlinge aus dem Nachbarland sollen Kenia verlassen.
Kenia verlangt vom UN-Flüchtlingshilfswerk, das Lager Dadaab innerhalb von drei Monaten zu schließen und nach Somalia zu verlagern. Dies sagte Kenias Vizepräsident William Ruto. In dem Lager auf kenianischem Gebiet leben derzeit 330.000 Menschen, die meisten davon aus Somalia. Sollte das UNHCR der Aufforderung nicht nachkommen, würde Kenia die Flüchtlinge selbst umsiedeln, sagte Ruto.
>>> Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015 ... al-shabaab
Na sowas! :oops: Nicht mal der afrikanische Nachbarstaat Kenia ist bereit, die 'reisefreudigen' Nachbarn aus Somalia aufzunehmen!
(Ironie on) Welch ein Segen für unseren Fachkräftemangel (hier in Europa).
Ab nach Europa damit! (Ironie off)
Nun gut, ich erachte diese 'Reaktion' von Kenia als natürlich, normal und gesund! So reagiert man auf Bedrohung!
LG lionne



Jaaa, richtig, das sind eh alles Terroristen! Selbst die hunderte von christlichen Gemeinden, welche in diesem Flüchtlingslager durch geflüchtete Christen gegründet wurden, sind Terroristennester!

Zur Erinnerung: Diese "reisefreudigen Nachbarn aus Somalia" sind vor der Al-Schabaab geflüchtet, welche Christen verfolgt und hinrichtet resp. ermordet, und alles, was sich ihnen in den Weg stellt, selbst Moslems.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mo 13. Apr 2015, 10:44

Hanspeter hat geschrieben:Zur Erinnerung: Diese "reisefreudigen Nachbarn aus Somalia" sind vor der Al-Schabaab geflüchtet, welche Christen verfolgt und hinrichtet resp. ermordet, und alles, was sich ihnen in den Weg stellt, selbst Moslems.

:roll: Alle rund 400'000 Flüchtlingen im Camp sind wohl alles von der Al-Schabaab-Miliz Verfolgte arme Somalier? ;)
Nun gut, jeder darf glauben was er will.....
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 11:02

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Zur Erinnerung: Diese "reisefreudigen Nachbarn aus Somalia" sind vor der Al-Schabaab geflüchtet, welche Christen verfolgt und hinrichtet resp. ermordet, und alles, was sich ihnen in den Weg stellt, selbst Moslems.

:roll: Alle rund 400'000 Flüchtlingen im Camp sind wohl alles von der Al-Schabaab-Miliz Verfolgte arme Somalier? ;)
Nun gut, jeder darf glauben was er will.....
LG lionne


Vermutlich, ziemlich sicher, nicht alle. Aber alle werden betroffen sein, auch die echt Verfolgten, auch die Christen darunter.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mo 13. Apr 2015, 11:51

Hanspeter hat geschrieben:Wenn es keine illegale Einwanderung geben darf, wie könnte dann legale Einwanderung aussehen?


Hallo Hanspeter

In meinem ausführlichen Beitrag standen einige Lösungsansätze, wie die Weltgemeinschaft und die Schweiz das ganze angehen könnte.

Zudem habe ich auch klar definiert: "illegale Einreise durch ein Drittland in dem Frieden herrscht und inkl. Asylmissbrauch"

Also z.b. wenn klar wird, das sämtliche Staaten, durch die ein Asylsuchender reiste, Ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, so sind diese zuerst mal in die Plicht zu nehmen, von der Weltengemeinschaft, weil auch diese erhalten von uns Hilfe aber eben nicht so, das wir die ganze Bevölkerung Jahr für Jahr mit Sozialhilfe unterstützen können. Es ist doch unglaubwürdig, das ein Mensch der aus Somalia flüchtet, überall verfolgt wird, nur nicht in der Schweiz oder sonst wo in Europa und wenn das so wäre, dann wäre das Problem zu gross, als das wir dafür eine Lösung finden könnten.

Also diese Staaten müssten zuerst mal in die Plicht genommen werden, das sie nicht alle einfach durchwinken Richtung Europa.

Ich würde befürworten, das man auf den Botschaften im nächsten Friedlichen Land wieder Anträge stellen könnte und man den Menschen dann dort sagt, bewilligt oder nicht bewilligt. Jedoch eben unter folgenden Auflagen, der Bund sagt einfach mal klar wieviele kommen können und was er genau mit denen tun will, die kommen können und er prüft eben, neben der Bedrohungssituation, auch die Motivation für Integration und verkündet die Auflagen an die Bewerber, die ganz klar an den Asylentscheid geknüpft werden.

So das Moto kommt alle einfach und wir zahlen euch ein Leben lang Sozialhilfe, das wird früher oder später nur dazu führen, das wir dann auch Zustände haben wie in denen Ländern, von wo sie kommen. Die Frage ist ja wem ist dann schlussendlich wirklich geholfen, wenn wir genau dort stehen?

Ein kleines Beispiel: Wenn Du 3000 Ziegenhirten auf der Flucht hast, die wirklich an Leib und Leben bedroht sind, dann brauchst Du ein Konzept, wie Du hier bei uns 3000 Ausbildungsplätze schaffst, die Gewähr leisten, das sie danach zu einer Arbeitsstelle finden oder du schaust eben, wo auf der Welt braucht es noch 3000 Ziegenhirten die keine Ausbildung haben und unterstützt dann das Land, das wirklich 3000 Ziegenhirten braucht oder aufnehemen kann. Zudem sagst Du diesen 3000, ja wir helfen aber nur unter der Bedinung das Du bereit bist Dich ausbilden zu lassen und zu arbeiten für unser Land oder das Land das Dich aufnimmt, wenn Du dazu nicht bereit bist, gibt es auch kein Asyl.

Also es braucht Konzepte, dann braucht es Integrationswillen und eben auch die Abklärung, wo ist ein solcher Mensch besser integrierbar wäre und es braucht die Mithilfe der ganzen Weltengemeinschaft. Es kann nicht sein das Europa das ganze Afrika Problem und das des Nahen Osten noch dazu lösen kann, dazu braucht es alle inkl. denen die auf der Flucht sind. Konzeptloses einfach mal durch ganz Afrika flüchten und irgendwann in Europa zu merken das man dort auch keine Zukunft hat, das funktioniert auf die Dauer nicht.

Also braucht es Konitgente und für jeden der kommt braucht es eine Lösung für die Integration. Wenn Du 3000 Ziegenhirten nicht in Zürich auf das Feld schicken kannst, dann musst Du wissen was Du mit diesen 3000 in den nächsten Jahren tun willst, damit sie integriert leben können und Ihren Unterhalt selbst verdienen können. Wandert ein in die Sozialwerke Europas ist kein Konzept, sondern führt nur zu mehr Unruhen und Krieg hier.

Ich habe das Beispiel der Grossstädte gebracht, wo die Arme Landbevölkerung in die Städte einwandert ohne Ausbildung und dann merkt das es im Slum eher schlechter wird, als auf dem Land. Sie haben dann kein Geld und Kraft mehr um zurrück auf das Land zu gehen. Wie ich bereits sagte: Mehr Armut, mehr Verbrechen, mehr Drogenhandel usw. und mehr Spannungen sind die Folge. Wer das nicht will der muss eine Konzept haben und dieses auch umsetzen können und mal sagen was können wir tun und was müssen die anderen tun und wo stossen wir an Grenzen die wir eben nicht lösen können.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon jeig » Mo 13. Apr 2015, 11:53

kingschild hat geschrieben:Ohne Konzepte, wird mit dem Scherbenhaufen, das ganze eskalieren, so wie es prophezeit wurde, im Wort Gottes.


Dann kannst du aber auf die Konzepte verzichten, wenn eine Eskalation prophezeit wurde - im Wort Gottes - dann wird sie geschehen, mit oder ohne Konzepte. :D


Ich verstehe "euch" nicht, was soll denn ein Verfolgter machen? Wenn er weg muss, weil er sonst sein Leben riskiert, muss er sich in dem Moment illegale Wege suchen. Was ist dann schon illegal? Was mussten Juden im 2. Weltkrieg machen, um zu überleben? Illegales? Was hat Corrie Ten Boom gemacht, um Juden zu schützen?

Natürlich wäre es toll, wenn Regierungen in gewissen Ländern "besser laufen" würden und sich die Länder dann soweit entwickelten, dass sie nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen wären. Aber das "ja, die müssen halt etwas machen", ist keine Lösung. An den Lösungen wird seit einigen Jahren rumgemacht, es sind sicher Ideen da und es wurde sicherlich auch schon vieles probiert, aber ganz geholfen hat es offensichtlich nicht. Und hier rede ich von wirtschaftlich armen Ländern. Was Menschen angeht, die weg müssen, um zu überleben - die kann man doch nicht mit denen in einen Topf schmeissen.
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon jeig » Mo 13. Apr 2015, 11:55

kingschild hat geschrieben:So das Moto kommt alle einfach und wir zahlen euch ein Leben lang Sozialhilfe, das wird früher oder später nur dazu führen, das wir dann auch Zustände haben wie in denen Ländern, von wo sie kommen. Die Frage ist ja wem ist dann schlussendlich wirklich geholfen, wenn wir genau dort stehen?


Wo gibt's dieses Motto?
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 12:40

kingschild hat geschrieben:Diese Menschen müssen einfach mal sehen, woher die Probleme kommen in Ihren Ländern und dann anfangen Ihre Probleme zu lösen.

Viele sehen dies vermutlich auch. Nur haben sie kaum die Möglichkeit, selber etwas zu ändern.

Wenn alle nach Europa flüchten, werden sich die Probleme in Ihren Ländern auch nicht lösen.

Natürlich nicht. Auch mir passt es nicht, dass so viele keinen andern Ausweg als Europa sehen, um ihrer Situation zu entfliehen. Abschottung oder Abschreckung ist aber kaum das ultimative Mittel, um diese Situation zu entschärfen. Die Hilfe muss an Ort geschehen.
Erst recht nicht, wenn sie eben illegale Wege suchen, um ans Ziel zu kommen.


Gibt es denn andere als illegale Wege? Wenn ja, wie sehen die aus?

Die Migration der Ländlichen Bevölkerung ohne Ausbildung, in die Grosstädte, führt auf der ganzen Welt nicht dazu das die Lebensumstände besser werden, nein eher das Gegenteil ist dort sichtbar, Slums, mehr Hunger, mehr Kriminalität, Drogenhandel, Verelendung usw. sind die Folgen.


Richtig, deshalb muss die Hilfe bei der ländlichen Bevölkerung ansetzen.

Das Problem wird auch nicht damit gelöst, das wir die Sozialindustrie so aufblasen, damit jedem geholfen wird. Wenn wir ganz Afrika und seine Probleme nach Europa importieren wollen,
davon ist ja nicht die Rede
dann brauchen wir zuerst eine paar Unternehmer und Konzepte, wie das geschehen soll. Wenn wir keine Arbeitsplätze haben für diese Menschen, stehen sie am Schluss genau dort wo sie in ihren Ländern standen, auf der Strasse, ohne Job beim Sozialstaat. Eine gesunde Integration ist meist nur möglich wenn eben die Menschen gebraucht werden und nicht, wenn einfach ein paar Millionen illegal auf Gutdünken, ohne Plan einwandern, in der Hoffung, die Sozialwerke Europas, werden es dann schon richten. Wenn die Arbeit nicht vorhanden ist und das einzige was eben wächst die Sozialabgaben sind, dann fahren wir früher oder später unsere ganzen Sozialwerke an die Wand und dann ist am Ende niemanden geholfen. Ohne Konzepte, wird mit dem Scherbenhaufen, das ganze eskalieren, so wie es prophezeit wurde, im Wort Gottes.
Selbstverständlich.

Hanspeter:
Was aber ist mit denjenigen, welche wegen Krieg, Verfolgung aus religiösen oder ethnischen Gründen, wegen Vertreibung nach Europa flüchten. Wie helfen wir denen? Für diese kann Abschreckung nicht die Lösung sein.

Kingschild:
Da muss Europa mit der ganze Weltengemeinschaft schauen, was ist wo und wieviel möglich und eben mit den Regierungen, Bevölkerungen und Unternehmen vor Ort Konzepte entwickeln, damit eine gesunde Migration funktioniert und eben auch klar den Migranten kommunizieren, welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen und was passiert, wenn das nicht klappt. Die Migration soll auch im Ausland unterstützt werden aber eben nur dort wo sie Ihren Job auch machen und nicht dort, wo das ganze Geld wieder in der Vetternwirtschaft versickert. Denn Staaten die mitziehen fördern, die welche nur Geld erwarten, die Gelder entziehen. Die Projekte sollten eben nicht von Vetternstaaten geführt werden, sondern nur von denen, die das Geld bezahlen und jede Regierung die dort nicht mitmacht, bekommt auch keine Projekte.

Wenn schon nur alles Geld, was für die Bearbeitung von Asylgesuchen, welche eben von Anfang an nie eine Chance haben, eingesetzt werden könnte, im Ausland, so könnten defintiv mehr Menschen geholfen werden. Also die Schweiz muss sagen soviel könnnen wir Sozialverträglich aufnehmen und sie integrieren
da gehen die Meinungen eben weit auseinander. Die einen reden von einigen Tausend (was die Schweiz als Kontingent für Syrienflüchtlinge anbietet, ist angesichts der Millionen Flüchtlingen und angesichts dessen, was z.B. der Libanon erleidet, absolut lächerlich), für die andern sind einige hundert schon zu viel.
und jedes andere Land auf der Welt, muss das gleiche tun und die welche es nicht tun können, müssen wir auch helfen aber nach dem Motto wir bestimmen wie die Projekte ausehen und wer diese führen wird.

Die Prüfung um Asyl muss also wieder auf den Botschaften in den Ländern passieren, wo die Flüchtlingsströme sind und die Schweiz prüft, neben Bedrohungslage auch die Motivation und Chancen auf Integration und legt eben Kontingente fest, die tragbar sind, für unser Land.
Ja, es war ein Fehler, die Möglichkeit des Asylantrags in den Botschaften im Ausland abzuschaffen.

Zugleich muss aber das Signal raus, illegale Einreise durch ein Drittland in dem Frieden herrscht und inkl. Asylmissbrauch hat 0 Chance auf eine Bleiberecht und Unterstützung durch unser Land und das muss dann auch Konsequent umgesetzt werden und nicht nur ein Signal sein, sonst ist das Signal falsch.

So können wir zwar nicht allen helfen aber wir bringen mal ein wenig Ordnung und Struktur in das Asylwesen und bekämpfen den Missbrauch konsequent, so das eben am Schluss mehr Menschen geholfen werden kann und zugleich eben auch die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst, weil sie eben sieht, es ist Sozial tragbar und es ist ein klares Ziel da mit Konzept das sich an der Heutigen Situation orientiert.


Ich bin auch dafür, dass wir diejenigen wirklich echten Flüchtlinge aufnehmen und unterstützen, welche es dringend nötig haben. Nur eben, was echte Flüchtlinge sind, da scheiden sich bereits die Geister, und wenn es um eine konkrete Anzahl geht, erst recht.
Und wenn ich sehe, mit welcher Hilflosigkeit und kalten Gleichgültigkeit Europa dem Flüchtlingselend im Mittelmeer begegnet, ob dies nun echte Flüchtlinge sind oder nicht, krieg ich das grosse Kotzen. Wir vergessen, dass es um Menschen geht, Menschen, die das Risiko eingehen, ihr Leben zu verlieren, um ein besseres Leben zu erreichen. Viele, zu viele, haben es auch verloren.
Klar, sie sollten alle in Italien bleiben und dort Asyl beantragen, so will es das Schengen-Abkommen. Vor allem sollten sie in Italien registriert werden. Italien ist aber total überfordert und wird von Europa allein gelassen. Die Flüchtlingslager in Italien sind überfüllt, quellen über. Wer kann, flieht aus dieser Situation in ein Land, wo sie menschenwürdiger behandelt werden.

God bless
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Danke gleichfalls
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 12:44

Lieber Kingschild

Ich habe deinen heutigen Beitrag von 11:51 Uhr erst jetzt gesehen. Ich werde mich auch damit auseinandersetzen. Jetzt muss ich aber wieder arbeiten.

Liebe Grüsse
Hanspeter

Ach so, das Forum ist noch auf Winterzeit, dein Beitrag ist also eigentlich von 12:51 Uhr. Da war ich an der Antwort zu deinem vorigen Beitrag.
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 14:02

Nur zur Erinnerung: Zitat aus dem am 10. April hierher kopierten NZZ-Artikel vom 07. April:

"Weltweit am meisten Flüchtlinge nimmt laut dem Bericht «UNHCR Midyear Trends 2014» Pakistan auf (1,6 Millionen), danach folgt Libanon (1,1 Millionen). Das bedeutet, dass im kleinen Land Libanon jeder Vierte ein Flüchtling ist (vor allem aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Syrien); hinzu kommen noch fast eine halbe Million Palästinenser, die seit Jahrzehnten in Libanon leben. Dies setzt das sowieso schon von religiösen und politischen Spannungen zerrissene Land enormem Druck aus. Iran beherbergt 980 000 Flüchtlinge, die Türkei 824 000, Jordanien 736 600, Äthiopien 588 000 und Kenya (mit dem weltgrössten Lager Dadaab , für somalische Flüchtlinge) 537 000.

In relativen Zahlen folgen auf Libanon das ebenfalls an Syrien grenzende Land Jordanien (mit 11 Prozent Flüchtlingen) und Tschad (mit 3,9 Prozent). Von den Industrieländern liegt – abgesehen vom winzigen Malta – lediglich Schweden unter den ersten zehn (mit 1,2 Prozent). Der Anteil der Flüchtlinge an der Schweizer Bevölkerung beträgt 0,7 Prozent."

Meine Gedanken dazu: 0,7 Prozent, in relativen Zahlen sieht das nach wenig aus, ist es in absoluten Zahlen wirklich zuviel? Dabei gilt die Schweiz als eines der reichsten Länder der Welt. Wir könnten wirklich mehr tun. Wenn wir sie schon nicht hier wollen, was ich durchaus verstehe, so könnten wir, damit meine ich vor allem die offizielle Schweiz (privat wird ja viel an Hilfswerke gespendet), mehr tun, um zumindest diejenigen Länder zu unterstützen, welche die Kriegsflüchtlinge aufgenommen haben.

LG Hanspeter
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mo 13. Apr 2015, 14:06

jeig hat geschrieben:
Dann kannst du aber auf die Konzepte verzichten, wenn eine Eskalation prophezeit wurde - im Wort Gottes - dann wird sie geschehen, mit oder ohne Konzepte. :D


Nun jeig auch wenn ich weiss, das es einen bereiten und schmalen Weg gibt und der breite immer breiter wird, höre ich doch nicht auf zu erzählen, das der schmale Weg der einzige ist, der die Lösung bringt, für die Probleme dieser Welt.

Ich verstehe "euch" nicht, was soll denn ein Verfolgter machen? Wenn er weg muss, weil er sonst sein Leben riskiert, muss er sich in dem Moment illegale Wege suchen. Was ist dann schon illegal? Was mussten Juden im 2. Weltkrieg machen, um zu überleben? Illegales? Was hat Corrie Ten Boom gemacht, um Juden zu schützen?


Jeig, im 2. Weltkrieg waren wir das nächste Land für die Juden. Heute wandern ganze Gruppen durch die ganze Welt, um hierher zu kommen und nicht nur weil sie am Leib bedroht werden. Ist nur noch die Schweiz ein sicheres Land auf dieser Welt? Tausende missbrauchen und blockieren unser Asylgesetz, damit am Schluss nicht mal die kommen können, die es nötig hätten, verstehst Du das nicht?

Hast Du meinen Vorschlag gehört und verstanden? Einreise in das nächste Land wo Frieden herrscht, dann dort Asylantrag stellen und dann muss die Weltengemeinschaft schauen, wo und wie man diesen Menschen am besten integrieren kann und es noch Platz hat. Jeder Staat soll dann sagen, was und wieviel und mit welcher Hilfe er das bewältigen kann und dann kann er auch die Kontingente definieren.

Die Juden waren zudem gut integrierte Leute, die man ohne grössere Probleme bei uns integrieren konnte, sie waren auch Integrationswillig und da hat sich einiges geändert seit dem 2. Weltkrieg. Kannst Du das nicht sehen oder willst Du es nicht sehen? Wärend des 2. Weltkrieg hatten wir auch keinen Asylmissbrauch, so wie heute. Zudem sind die Juden auch nicht durch ganz Afrika gewandert, um zu uns gekommen und sie kamen auch nicht weil sie sich eine besseres Leben in unseren Sozialwerken erhofften. Unser Gesetz hat sich aber eben den heutigen Bedingungen nicht angepasst und dadurch sprach ich von Konzepten die es braucht.

Natürlich wäre es toll, wenn Regierungen in gewissen Ländern "besser laufen" würden und sich die Länder dann soweit entwickelten, dass sie nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen wären. Aber das "ja, die müssen halt etwas machen", ist keine Lösung. An den Lösungen wird seit einigen Jahren rumgemacht, es sind sicher Ideen da und es wurde sicherlich auch schon vieles probiert, aber ganz geholfen hat es offensichtlich nicht. Und hier rede ich von wirtschaftlich armen Ländern. Was Menschen angeht, die weg müssen, um zu überleben - die kann man doch nicht mit denen in einen Topf schmeissen.


Doch sie müssen es machen. Nicht wir können es für sie machen. Die Schweiz war mal das Armenhaus Europas und Deutschland war nach dem Krieg auch Wirtschaftlich völlig am Boden und nicht die Afrikaner haben Deutschland wieder aufgebaut und die Deutschen sind auch nicht nach alle nach Afrika geflüchtet, als alles am Boden lag und zerstört war. Verstehst Du das nicht jeig, nicht wir können es für sie tun, sie müssen es mit Gottes Hilfe zusammen tun und wir können lediglich helfen, im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Ich bringe immer wieder das Beispiel von Mugabe. Sein Land hatte genug zu essen für alle. Aus Neid hat man dann die Weissen dort enteignet und dieses Land ist heute am Boden. Solange die Afrikaner eben nicht verstehen, das man so nicht ein Land aufbaut, werden auch unsere Hilfsgelder eben nichts bringen. Sie müssen diesen Kontinet vorwärts bringen, nicht wir. Nicht alle können einfach davon laufen und nach Europa flüchten, wenn es hier eben keine Jobs hat für sie.

Die Ferne von Christus stürzt eine Land in Armut und Krieg und wir in Europa werden genau dadurch eben früher oder später wieder dort landen, weil wir den Asyl Missbrauch nicht bekämpfen, weil wir keine Konzepte haben, weil unser Land auch immer mehr in der Sünde und Aberglauben versinkt und in der Gottlosigkeit. Weil wir den Aberglauben, das hier alles besser wird eben noch fördern mit falschen anreizen. Kopfloses handeln, anstatt mal Konzepte zu machen, das wollen wir und das können wir tun. Wir können sagen 10000 pro Jahr oder 100'000 pro Jahr aber erst dann wenn wir die Lösung haben für die 100'000, könnnen wir sagen das ist realistisch oder eben nicht.

Solange Du mit Deinem Geld nicht 5 Personen unterstützen kannst mit Wohnung, Arbeit, Essen, Krankheistkosten, Zahnarztkosten usw. kannst Du noch lange schreien, alle sollen zu mir kommen. Bring mal ein Konzept wie Du diese 5 die nächsten 30 Jahre versorgen willst, dann melden wir den Weltengemeinschaft jeig kann 5 aufnehmen und versorgen, beschäftigen in allen belangen. Solange Du aber kein Konzept hast, werde ich Dir es nicht abnehmen das Du es schaffen wirst. Vielleicht hast Du ja das nötige Kleingeld dazu, dann stelle den Antrag für die 5 Personen, wenn nicht dann musst Du vielleicht auch sehen das es Grenzen gibt und zwischen wollen und können, liegen oft Welten.

Ja es wurde prophezeit aber geben wir die es wissen, deshalb auf, Konzepte zu fordern und eine Abkehr von Kopflosem handeln, eine Abkehr von der Gottlosigkeit? Nein, sollten wir eben nicht.

Ganz Afrika und seine Probleme in Europa immigrieren ist für mich Kopfloses handeln das wird sowenig funktionieren wie die Jahre langen Hilfsgeld Lieferungen. Wir können schauen was ist möglich aber nicht nur wir.

Der Syrienkrieg hat angefangen, weil die Leute dort etwas nicht verstanden haben:

Tit 3:1 Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werke bereit zu sein;

Nun versinken sie im Krieg und wir sollen genau mit denen welche die Obrigkeiten nicht achteten, darauf hoffen das es bei uns Friedlich bleiben wird? Diese Hoffung wird sterben.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 15:31

Kingschild, diejenigen, welche damals demonstrierten, sind in den allerwenigsten Fällen diejenigen, welche seither aus Syrien flüchten mussten. Die allermeisten Syrienflüchtlinge sind Opfer, welche mit den damaligen Demonstrationen absolut nichts zu tun hatten. Ob das auch für diejenigen gilt, welche bis in die Schweiz gelangen, kann ich nicht beurteilen. Alle aber als der Obrigkeit nicht gehorchend zu beurteilen, finde ich nicht richtig.

Liebe Grüsse
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mo 13. Apr 2015, 15:50

Hanspeter hat geschrieben:Nur zur Erinnerung: Zitat aus dem am 10. April hierher kopierten NZZ-Artikel vom 07. April:

"Weltweit am meisten Flüchtlinge nimmt laut dem Bericht «UNHCR Midyear Trends 2014» Pakistan auf (1,6 Millionen), danach folgt Libanon (1,1 Millionen). Das bedeutet, dass im kleinen Land Libanon jeder Vierte ein Flüchtling ist (vor allem aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Syrien); hinzu kommen noch fast eine halbe Million Palästinenser, die seit Jahrzehnten in Libanon leben. Dies setzt das sowieso schon von religiösen und politischen Spannungen zerrissene Land enormem Druck aus. Iran beherbergt 980 000 Flüchtlinge, die Türkei 824 000, Jordanien 736 600, Äthiopien 588 000 und Kenya (mit dem weltgrössten Lager Dadaab , für somalische Flüchtlinge) 537 000.

In relativen Zahlen folgen auf Libanon das ebenfalls an Syrien grenzende Land Jordanien (mit 11 Prozent Flüchtlingen) und Tschad (mit 3,9 Prozent). Von den Industrieländern liegt – abgesehen vom winzigen Malta – lediglich Schweden unter den ersten zehn (mit 1,2 Prozent). Der Anteil der Flüchtlinge an der Schweizer Bevölkerung beträgt 0,7 Prozent."

Meine Gedanken dazu: 0,7 Prozent, in relativen Zahlen sieht das nach wenig aus, ist es in absoluten Zahlen wirklich zuviel? Dabei gilt die Schweiz als eines der reichsten Länder der Welt. Wir könnten wirklich mehr tun. Wenn wir sie schon nicht hier wollen, was ich durchaus verstehe, so könnten wir, damit meine ich vor allem die offizielle Schweiz (privat wird ja viel an Hilfswerke gespendet), mehr tun, um zumindest diejenigen Länder zu unterstützen, welche die Kriegsflüchtlinge aufgenommen haben.

LG Hanspeter


Hallo Hanspeter

Das die Länder, welche unmittelbar an ein Kriegsland grenzen, die Lager haben, das ist so. Diese Lager werden aber nicht von diesen Ländern alleine getragen und die Leute dort bekommen auch nicht einfach Sozialhilfe von diesen Staaten und die minimale Grundversorgung wird auch von uns bezahlt und nicht alleine von den Steuerzahlern dort.

Wenn Du sehen willst wieviel zahlen die Schweizer an diese Lager, via Spenden und auch Steuern, dann stünden wir vielleicht gar nicht so schlecht da. Wenn wir sehen wieviel Geld unser Asylwesen verschlingt, für den Missbrauch, dann hätten wir Millionen frei, um sie dort zu investieren. Wenn wir dieses Geld mit einbeziehen, in die Rechnung, dann stünden wir noch besser da. Vielleicht könnten wir noch mehr tun aber dann bauen wir mal ein Asylwesen auf, das den Missbrauch bekämpft und dann schauen wir mal ob die Bevölkerung bereit ist, noch mehr zu tun. Solange das nicht geschieht, wird die Bereitschaft nicht da sein, auch nicht wegen einseitiger Anschauung, in einem NZZ Artikel.

Unser Sozialabgaben haben sich in den letzten Jahren verzehnfacht, weil wir die Probleme im Sozialstaat und Asylwesen nicht angehen wollen. Du wirst mir keinen Pakistani, Jordanier, Libanesen usw. zeigen können, welcher Prozentual soviel Sozialabgaben zahlt, wie jeder Schweizer zahlt, ohne die Spenden gerechnet. Wie das Verhältnis Einkommen - Sozialabgaben in Malta und Schweden liegt weiss ich nicht. Was ich aber weiss, ein Flüchtling auf Lampadusa, Türkei, Libanon usw. hat nie einen solchen Standard wie hier, der dann von diesen Ländern auch selbst getragen wird, so wie wir das hier tun.

Zudem ist die Schweiz wohl das teuerste Land, um einen Flüchtling unter zu bringen. Da kannst Du mit dem gleichen Geld in anderen Ländern viel mehr unterbringen. Wollen wir also nur einem helfen, wenn wir mit dem gleichen Geld anderswo vielleicht viel mehr tun können, nur damit wir gem. Statistik sagen können, wir haben 1,2 % aufgenommen? Für mich wäre solches Handeln falsch und ohne Konzept.

Von der Weltgemeinschaft Geld nehmen und irgendwo ein Zeltenlager aufstellen mit diesem Geld, ist nicht dieselbe Belastung für die Bevölkerung, wie wenn wir ein paar Tausende aufnehmen und sie dann ein Leben lang unterstützen, von unserem Geld.

In Jordanien weiss ich das die Flüchtlinge dann arbeiten gehen auf den Feldern der Jordanier, das ist bei uns nicht der Fall. Diese Zahlen der NZZ stimmen aber wenn wir die Gesamtbelastung Asylwesen und Sozialwesen für den einzelnen Schweizer sehen und die Gesamtbelastung Asyl und Sozialwesen für einen Türken, Libanesen, Jordanier usw. dann kommen wir dann auf ganz andere Zahlen. Für die Flüchtlinge bei uns zahlen wir, für diese Flüchtlinge dort, schaut die Weltengemeinschaft und wir auch. Diese Flüchtlinge kehren zurück, unsere meist nicht, da sind Welten dazwischen, bei der Belastung für den Staat und einzelnen Bürger.

Verstehst Du jeder Flüchtling hier hat Anrecht auf unsere High Tech Medizin und Sozialwesen für viele Jahre, dort hat er das Anrecht für die Nötigste Versorgung und wenn der Krieg fertig ist, überkommt er nichts mehr und geht zurück. Wie sieht das hier aus, bei uns? Die verzehnfachung im Sozialwesen kommt nicht einfach aus heiterem Himmel und ich möchte dann diese Länder sehen, was passiert wenn sich Ihr Sozialwesen einfach mal verzehnfachen würde und sie es selbst zahlen müssten.

Man will uns ein schlechtes Gewissen machen, damit wir eben Kopflos, ohne Strategie und Konzepte mal reagieren. Integration funktioniert aber so nicht. So sinkt höchstens die Akzeptanz und der Missmut und die Kopflosigkeit steigt. Der Soziale Frieden nimmt ab und das ist kein Konzept, das eben längerfristig hält und Sozialen Frieden garantiert.

Warum einen Flüchtling ins teurste Land importieren, wenn man im Land neben an, vielleicht 10 oder 20 helfen kann, die dann nach dem Krieg wieder zurück kehren und Ihr Land wieder aufbauen?

Ein gewisses Kontingent ja aber dann muss eben schleunigst eine Lösung, für Nachhaltige Integration her. Wie ich bereits sagte: 3000 Ziegenhirten aus Afgahnistan, kannst Du in Pakistans Bergen besser integrieren, als im High Tech Land Schweiz und wenn wir das nicht wollen, dann musst Du mal das Konzept zeigen, wie Du diese zu Ingenieuren ausbilden willst oder ob sie die Bereitschaft und Fähigkeit mitbringen Metzger, Maurer oder sonst einen Beruf zu lernen, wo wir noch freie Lehrstellen haben. Oder du pachtest eine Grosse Alp und beschäftigst die 3000 Hirten.

Ohne Konzept wie und wo wir unsere Ressourcen einsetzen wollen und wie wir den Missbrauch angehen, wird dies nichts. Also schafft die Lehrstellen und holt die Asylbewerber, welche wollen her und sorgt dafür das sie nach der Ausbildung einen Job finden, dann können wir über die Zahlen sprechen. Solange wir aber nicht wissen was wir mit den 3000 Ziegenhirten hier bei uns anfangen wollen, lassen wir sie besser in Pakistans Bergen die Ziegen hüten und kaufen jedem 30 Ziegen und ein paar Ziegel, damit er sein Haus das er verloren hat, durch die Taliban, wieder aufbauen kann. Vielleicht liege ich falsch aber dann bringt mal die Konzepte, die eben bessere Integration und Migration fördern und wie wir den Missbrauch angehen?

Wer sagt: 1000 Menschen ins Teurste Land der Welt importieren, hilft mehr als 2000 dort zu helfen, der zeige mal die Konzepte und er wird Akzeptanz finden hier in der Schweiz. Wer aufzeigt wie er die Sozialkosten durch den Missbrauch hier senken kann, der darf das Geld haben, um es denen zu schenken die in Not sind. Also wo ist das Konzept dafür das Millionen frei setzt?

Ich habe schon ein paar mal über die Richtung gesprochen und wer sagt untauglich, der soll mal das Konzept bringen das eben tauglicher ist, denn das was wir heute haben ist defintiv zum scheitern verurteilt und untauglich für die Situation heute.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mo 13. Apr 2015, 16:04

Kingschild:
Tit 3:1 Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werke bereit zu sein;


Mit diesem Argument wäre auch der allseits bewunderte Herr Bonhöfer ein Ungehorsamer. Er war ungehorsam und hat das gute Werk der Beseitigung Hitlers unterstützt, welches allerdings gescheitert ist und hunderttausende von weiteren Toten gekostet hat.

Zu deinen übrigen Posts nehme ich später noch Stellung, das braucht Zeit.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mo 13. Apr 2015, 16:42

Hanspeter hat geschrieben:Kingschild, diejenigen, welche damals demonstrierten, sind in den allerwenigsten Fällen diejenigen, welche seither aus Syrien flüchten mussten. Die allermeisten Syrienflüchtlinge sind Opfer, welche mit den damaligen Demonstrationen absolut nichts zu tun hatten. Ob das auch für diejenigen gilt, welche bis in die Schweiz gelangen, kann ich nicht beurteilen. Alle aber als der Obrigkeit nicht gehorchend zu beurteilen, finde ich nicht richtig.

Liebe Grüsse
Hanspeter


Hallo Hanspeter

Den Obrigkeiten nicht gehorsam sein, ist das eine, das sind sich noch weitere Sünden die dazu kommen. Wenn die Schweizer immer mehr einen sündigen Wandel wählen für Ihr Land und dann der Krieg folgt, dann leide ich auch darunter, aber dann zu sagen eine Minderheit sei dafür verantwortlich, wäre falsch.

Israel wurde mal Segen und Fluch mitgeteilt. Die Probleme kamen aber nicht durch die Minderheit, sondern dann wenn die Mehrheit des Volkes, nicht mehr hören wollte auf Gott.

Sicher war es vielleicht nur wenige die Krieg wollten das aber der Krieg so eskalierte, dazu braucht es mehr als nur wenige.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mo 13. Apr 2015, 16:51

Hanspeter hat geschrieben:
Kingschild:
Tit 3:1 Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werke bereit zu sein;


Mit diesem Argument wäre auch der allseits bewunderte Herr Bonhöfer ein Ungehorsamer. Er war ungehorsam und hat das gute Werk der Beseitigung Hitlers unterstützt, welches allerdings gescheitert ist und hunderttausende von weiteren Toten gekostet hat.

Zu deinen übrigen Posts nehme ich später noch Stellung, das braucht Zeit.

Liebe Grüsse
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Lieber Hanspeter

Der Obrigkeit gehorsam sein, heisst nicht, Ihre schlechten Werke nach zu ahmen, wo aber hat Christus gesagt das man seinen Feind mit Waffen bekämpfen soll? Mit guten Werken sollst Du dagegen ankämpfen aber nicht mit Bösen.

Rö 12:21 Laß dich nicht von dem Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mo 13. Apr 2015, 16:55

jeig hat geschrieben:
Wo gibt's dieses Motto?


Das musst Du die Fragen, welche ohne Arbeit illegal eingereist sind und die Menschen, welche dagegen nichts unternehmen wollen und sagen solches Verhalten sei Rechtens.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mo 13. Apr 2015, 19:35

Hanspeter hat geschrieben:Viele sehen dies vermutlich auch. Nur haben sie kaum die Möglichkeit, selber etwas zu ändern.


Ich denke sie sehen es nicht, wenn sie es sehen könnten, dann könnte Gott Ihnen helfen.

Natürlich nicht. Auch mir passt es nicht, dass so viele keinen andern Ausweg als Europa sehen, um ihrer Situation zu entfliehen. Abschottung oder Abschreckung ist aber kaum das ultimative Mittel, um diese Situation zu entschärfen. Die Hilfe muss an Ort geschehen.


Hilfe vor Ort und ein Signal das Europa nicht die Lösung ist für Ihr Problem, schadet nicht.

Gibt es denn andere als illegale Wege? Wenn ja, wie sehen die aus?


Ja die gibt es. Gott hat nämlich gesagt das er sein Volk versorgen will und das er das Werk Ihrer Hände segnen will. Ich glaube fest daran das Gott nicht leere zusagen macht. Das aber krumme Wege an Gott vorbei, nicht zum Ziel führen, diese Lektion musste auch ich lernen.

Richtig, deshalb muss die Hilfe bei der ländlichen Bevölkerung ansetzen.


Ja und die Botschaft das nicht jeder allen Luxus der Europäer braucht, um Glücklich zu werden, würde dort auch nicht schaden.

davon ist ja nicht die Rede


Da es aber ein Fakt ist, müssen wir darüber reden.

Ja, es war ein Fehler, die Möglichkeit des Asylantrags in den Botschaften im Ausland abzuschaffen.


Unter den Bedingungen die wir heute haben nicht ganz aber wenn wir das ganze Asylwesen neu strukturieren würden, dann müsste man das sicher wieder einführen.

Ich bin auch dafür, dass wir diejenigen wirklich echten Flüchtlinge aufnehmen und unterstützen, welche es dringend nötig haben. Nur eben, was echte Flüchtlinge sind, da scheiden sich bereits die Geister, und wenn es um eine konkrete Anzahl geht, erst recht.


Das ist nur weil die Konzepte fehlen, für die erfolgreiche Integration und weil man den Missbrauch nicht bekämpft oder darin scheitert an Drittstaaten. Könnte man der Bevölkerung sagen wir nehmen zehn auf und Ihnen auch erklärt wie man die 10 in unsere Gesellschaft eingliedern will, dann würden sie ja sagen. Wenn man das mit 100 tut auch und wenn man das mit 1000 tut auch aber zuerst musst Du Glaubwürdige Konzepte haben, denn die Bevölkerung ist ja nicht blöd und sieht, was im Asylwesen alles im argen liegt. Wir sind zwar besser dran als andere Staaten aber wir müssen uns gewaltig verbessern, wenn wir wirklich Akzeptanz gewinnen wollen und mit einem ausufernden Sozial und Asylstaat, kannst Du nicht Mehrheiten und Akzeptanz finden.


Und wenn ich sehe, mit welcher Hilflosigkeit und kalten Gleichgültigkeit Europa dem Flüchtlingselend im Mittelmeer begegnet, ob dies nun echte Flüchtlinge sind oder nicht, krieg ich das grosse Kotzen. Wir vergessen, dass es um Menschen geht, Menschen, die das Risiko eingehen, ihr Leben zu verlieren, um ein besseres Leben zu erreichen. Viele, zu viele, haben es auch verloren.
Klar, sie sollten alle in Italien bleiben und dort Asyl beantragen, so will es das Schengen-Abkommen. Vor allem sollten sie in Italien registriert werden. Italien ist aber total überfordert und wird von Europa allein gelassen. Die Flüchtlingslager in Italien sind überfüllt, quellen über. Wer kann, flieht aus dieser Situation in ein Land, wo sie menschenwürdiger behandelt werden.


Damit bestärkst Du lediglich, das die Asylpolitik eben gescheitert ist und solange Du eben das Signal aussendest, in Europa wird alles gut oder besser, dann förderst Du nur das Schlepperhandwerk und das noch mehr Leute sich auf das Mittelmeer wagen, in untauglichen Booten. Wenn Du aber klar machst, in Europa bekommt keiner Asyl, es sei den er habe in einem Friedlichen Drittstaat eine Bewilligung für die Einreise bekommen, von unseren Botschaften und Du die welche trotzdem kommen, zurück schickst, weil sei unsere Gesetz missachten, dann kommen trotzdem welche aber sicher nicht so viel.

Sie kommen und wissen, das sich illegale Einreise bezahlt macht, wenn auch nicht mit postiven Asylbescheid, dann zumindest mit 10 Jahren und mehr Unterstützung von unseren Staaten. Das ist es was die Reise so lukrativ macht auch wenn sie mehr als gefährlich ist. In Anbetracht 10 Jahre und mehr Unterstützung vom Staat, nimmt man das hohe Risiko auf sich. Wenn von Anfang klar würde, solches zahlt sich nie aus, selbst wenn man nicht unter geht auf See, dann würden es sicher immer noch welche wagen aber defintiv weniger.

Wenn aber alle per Handys anrufen, Italien hat uns aufgegriffen, heute Lampedusa, Morgen Sizilien und übermorgen UK, Schweiz, Deutschland usw. Illegale Einreise zahlt sich aus, dann wird dabei ausgeblendet das von 10000 mal 100 ertrinken. Es kann einem weh tun aber jeder der 100 Menschen konnte sich ausrechnen, wie gross die Chance ist und jeder hat ja gesagt, weil er der Verlockung nicht wiederstehen konnte, das sich Illegales Handeln am Ende auszahlt.

Europa sendet das falsche Signal, nämlich illegale Migration lohnt sich für jeden, der nicht auf See untergeht und solange dieses Signal so ertönt, ist man bereit ein hohes Risiko auf sich zu nehmen. Wenn das Signal tönt, das führt nicht zum Ziel auch wenn Du nicht untergehst, krumme Wege lohnen sich nicht, dann wirst Du defintiv weniger Menschen haben, die sich in eine Nussschale setzen. Wenn aber das Risiko ist, von 10000 schaffen es 9900 und 100 nicht, dann kannst Du Dir ja vorstellen, wie man das Risiko gewichtet. Die Zahlen belegen es, wie es gewichtet wird.

Wenn ich weiss illegale Migration wird belohnt von Europa und das Risiko das ich zu den 100 gehöre, die sterben auf See, steht 9900 gegen 100, dann würde ich das auch tun in Not. Wenn ich aber weiss illegale Wege führen dazu das 100 sterben und 9900, verspielen sich damit die Chance auf Asyl, weil sie die Gesetze missachten, dann würde ich das als Aufrichtiger Suchender nie tun.

Es ist ein Elend das Menschen sterben aber die falschen Signale und Konzepte tragen dazu bei, fördern sie und verhindern sie eben nicht. Darum sagte ich, Konzepte wirken besser, als falsche Signale. Wenn Du dem Afrikaner in Tunesien sagst es gibt kein Asyl, dann weiss er woran er ist. Wenn Du in aber in der Hoffnug lässt in Europa wird er einen positiven Bescheid bekommen und Arbeit, Sozialhilfe usw. so wird er alles tun um nach Europa zu kommen.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Mo 13. Apr 2015, 22:01

Woher nehmen wir reichen Industrieländer eigentlich den Anspruch auf Kosten der ganzen Welt und ihre Ausbeutung, unseren europäischen Luxus leben zu können?
Natürlich relativ friedlich, denn wir müssen ja meist auch nicht Angst um Leib und Leben haben jeden Tag.

Vielleicht wird es Zeit, wieder etwas davon zurück zu geben.
Ausgleichende Gerechtigkeit. Denn habe ich mehr Anrecht auf Luxus als ein Somalier? Warum?
Soll ich jemanden sagen, Du brauchst den Luxus von uns doch nicht und lebe ihn dann genüßlich jeden Tag?

Vorschlag: gehen wir doch mal fiktiv den Jakobsweg ... mit dem Wissen nicht mehr nachhause zurück zu können, weil dort Krieg herrscht.
Ich glaube, die meisten Menschen haben wirklich überhaupt keine Ahnung, was das eigentlich heißt seine Heimat verlassen zu müssen mit völlig unbestimmten Ziel. Kälte, Hitze und Krankheit ausgeliefert zu sein ohne besonderen Schutz, ohne sichere Versorgung. An jedem Tag eventuell einer direkten Lebensbedrohung ausgesetzt zu sein. Ich wünsche es jedenfalls keinem.

Es ist tatsächlich die Frage, ob die Flüchtlinge, denen es am allerschlechtesten geht, überhaupt bis zu uns nach Europa kommen. Wahrscheinlich eher nicht.
Ob die Hilfe von uns bei ihnen im Land jemals ankommt? Keiner weiß es genau.
Auf jeden Fall profitieren nur allzu viele von diesem Leid, und solange aus Leid Profit geschlagen werden kann, wird es auch nicht wirklich bekämpft werden.

Ich glaube auch, dass unser Geld besser und überlegter eingesetzt werden muss, um damit eine größere Effizienz zu erreichen. Hier in Deutschland oder der Schweiz sind hundert Euro wie tausend in einem armen Land. Und dann muss es aber auch noch dahin kommen, wo es gebraucht wird. Solange auf dem Weg dahin zehn andere die Hand aufhalten und lieber in die eigene Tasche wirtschaften: no way.

Leider gibt es da so viele Baustellen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Aber gar nirgendwo anzufangen ist auch kein Weg.

LG
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Di 14. Apr 2015, 12:13

kingschild hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:
Kingschild:
Tit 3:1 Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werke bereit zu sein;


Mit diesem Argument wäre auch der allseits bewunderte Herr Bonhöfer ein Ungehorsamer. Er war ungehorsam und hat das gute Werk der Beseitigung Hitlers unterstützt, welches allerdings gescheitert ist und hunderttausende von weiteren Toten gekostet hat.

Zu deinen übrigen Posts nehme ich später noch Stellung, das braucht Zeit.

Liebe Grüsse
Hanspeter


Lieber Hanspeter

Der Obrigkeit gehorsam sein, heisst nicht, Ihre schlechten Werke nach zu ahmen, wo aber hat Christus gesagt das man seinen Feind mit Waffen bekämpfen soll? Mit guten Werken sollst Du dagegen ankämpfen aber nicht mit Bösen.

Rö 12:21 Laß dich nicht von dem Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten.

God bless
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Lieber Kingschild

Findest du es denn falsch, dass versucht wurde, Hitler zu beseitigen? War die Intervention der USA im zweiten Weltkrieg zur Beseitigung der Nazi demnach auch falsch? Kann ein Attentat oder eine Armee nicht auch ein Instrument in den Händen "des Guten" sein zur Überwindung "des Bösen"?

LG Hanspeter
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Di 14. Apr 2015, 14:15

Hanspeter hat geschrieben:
Lieber Kingschild

Findest du es denn falsch, dass versucht wurde, Hitler zu beseitigen? War die Intervention der USA im zweiten Weltkrieg zur Beseitigung der Nazi demnach auch falsch? Kann ein Attentat oder eine Armee nicht auch ein Instrument in den Händen "des Guten" sein zur Überwindung "des Bösen"?


Hallo Hanspeter

Gundsätzlich müssen die Politischen Staaten wissen, wie sie die Probleme dieser Welt angehen wollen. Ich stelle lediglich fest, als Hitler weg war, war das Problem mit den Diktatoren dieser Welt nicht gelöst und auch nicht das Problem mit seinen falschen Ideologien und auch nicht das Problem, mit denen die das Gute hassen.

Ich selber wurde nie dazu aufgerufen Attentate zu verüben von Christus und somit kann ich sagen, für mich als Christ, ist das der falsche Weg ans Ziel. Nun will aber die Mehrheit der Menschheit diesen Weg nicht gehen und sie sehen nicht, das sie so nicht (nie) ans Ziel gelangen. Vom Weg Gottes, der Frieden schafft wollen sie nichts wissen, also müssen sie halt in den Krieg, im Glauben, das dieser Frieden schaffen wird. Gott hat Israel genau gesagt wann es Frieden haben wird und wann Krieg, dies gilt auch für die Weltengemeischaft.

Für mich gilt:

Mt 5:44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen,und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen, 45 auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid.

Hier lese ich weder etwas von Attentaten und Krieg führen. Christus hat mir vorgelebt, lieber lasse Dich ans Kreuz nageln oder sonst wie töten, als das Du das Schwert ergreifst. Ich bin überzeugt nur das ist der Weg.

Mein Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut.

Das aber die Welt meint, mit Krieg könne sie Frieden schaffen das weiss ich. Wie wir sehen, haben wir bis heute keinen Frieden auf dieser Welt. Hitler ist weg, seine Nachfolger treiben immer noch das unwesen und daran konnten auch die Allierten nichts ändern und auch die Atombomben haben daran nichts geändert. Gott hat gezeigt was Veränderung bringen würde aber die Welt will es nicht verstehen und so kommt die Welt nicht darum herum, ständig einen Psychophaten nach dem anderen zu bekämpfen. Erst noch war es Hitler, heute ist es der IS und Morgen wird ein noch schlimmerer kommen und auch die Bomben Amerikas, werden das nicht verhindern können.

Der Weg Christi könnte es verhindern und er hat uns Menschen alles vorgelegt, was zu tun wäre, gegen Krieg und Armut. Die Menschheit will es aber nicht hören und weil sie nicht hören wollen, hatten sie gestern Hitler, heute den IS und Morgen einen noch schlimmeren Übeltäter/Fluch. Gegen den Fluch kannst Du aber nicht mit Bomben kämpfen, sondern nur wenn Du auf Gott hörst, wirst Du den Fluch los.

Ich habe gehört aber die Mehrheit der Weltbevölkerung, will weder hören, noch handeln wie Gott es befohlen hat.

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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Di 14. Apr 2015, 14:48

Lieber Kingschild

Gute Argumente! Kann ich gut nachvollziehen. Danach leben ist schwieriger. Dann muss man auch den Dienst mit der Waffe in der Armee verweigern, selbst zur Verteidigung. Selbst zum Schutz der Bevölkerung. Selbst wenn meine Frau und meine Kinder mit dem Leben bedroht werden. Schwieriger Gedanke.

Liebe Grüsse
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Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Di 14. Apr 2015, 15:03

Jeshu hat geschrieben:Woher nehmen wir reichen Industrieländer eigentlich den Anspruch auf Kosten der ganzen Welt und ihre Ausbeutung, unseren europäischen Luxus leben zu können?
Natürlich relativ friedlich, denn wir müssen ja meist auch nicht Angst um Leib und Leben haben jeden Tag.

Vielleicht wird es Zeit, wieder etwas davon zurück zu geben.
Ausgleichende Gerechtigkeit. Denn habe ich mehr Anrecht auf Luxus als ein Somalier? Warum?
Soll ich jemanden sagen, Du brauchst den Luxus von uns doch nicht und lebe ihn dann genüßlich jeden Tag?


Nun der Anspruch entsteht dadurch das man davon ausgeht, das Markt,Wirtschaft, Gier und eben die Produktion von immer mehr unnötigem Müll am Ende vom Untergang bewahren wird und dabei vergisst, das gerade daran sämtliche Weltreiche gescheitert sind.

Wenn aber jemand merkt das dies nicht die Lösung ist für ans Ziel, dann muss er nicht unbedingt dem in Afrika noch sagen das dies der Weg sei.

Anstaat immer zu jammern, die anderen sind Schuld, müsste man aber schon genau schauen, warum schaffen es die einen und die anderen nie. Warum florierte Simbawe unter den Weissen Farmern und warum ist es wieder soweit das es sich selbst nicht mehr ernähren kann? Daran sind nicht die Weissen Schuld, den die wurden ja enteignet von Mugabe. Weil dieser dann nur unfähige über die Farmen setzte, liegt heute alles am Boden.

Vorschlag: gehen wir doch mal fiktiv den Jakobsweg ... mit dem Wissen nicht mehr nachhause zurück zu können, weil dort Krieg herrscht.
Ich glaube, die meisten Menschen haben wirklich überhaupt keine Ahnung, was das eigentlich heißt seine Heimat verlassen zu müssen mit völlig unbestimmten Ziel. Kälte, Hitze und Krankheit ausgeliefert zu sein ohne besonderen Schutz, ohne sichere Versorgung. An jedem Tag eventuell einer direkten Lebensbedrohung ausgesetzt zu sein. Ich wünsche es jedenfalls keinem.


Das kann jeder nach voll ziehen und das man das niemanden wünscht das versteht sich von selbst.

Es ist tatsächlich die Frage, ob die Flüchtlinge, denen es am allerschlechtesten geht, überhaupt bis zu uns nach Europa kommen. Wahrscheinlich eher nicht.
Ob die Hilfe von uns bei ihnen im Land jemals ankommt? Keiner weiß es genau.
Auf jeden Fall profitieren nur allzu viele von diesem Leid, und solange aus Leid Profit geschlagen werden kann, wird es auch nicht wirklich bekämpft werden.


Denen die gar nichts haben, können keine Schlepper bezahlen also werden sie nicht kommen können. Was unser Geld anbelangt da können wir entscheiden wohin wir Spenden und wohin nicht aber am Ende bleibt es auch immer in der Verantwortung derer die das Geld bekommen, was sie damit machen und was nicht.

Ich glaube auch, dass unser Geld besser und überlegter eingesetzt werden muss, um damit eine größere Effizienz zu erreichen. Hier in Deutschland oder der Schweiz sind hundert Euro wie tausend in einem armen Land. Und dann muss es aber auch noch dahin kommen, wo es gebraucht wird. Solange auf dem Weg dahin zehn andere die Hand aufhalten und lieber in die eigene Tasche wirtschaften: no way.


Es bräuchte eben Konzepte, wer, wo und wie geholfen wird. Das es aber nicht anders geht als über Organisationen das ist leider so aber das eben der Missbrauch auch dort verhindert wird, das müsste sicher sein. Das Problem ist einfach, Korrupte und nicht einsichtige Staaten sagen meist, wenn wir nicht bestimmen und das ganze handhaben, dürft Ihr nicht helfen und wie man dass, via Staatengemeinschaften mal angehen und lösen will, das ist eine weitere Baustelle.

Leider gibt es da so viele Baustellen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Aber gar nirgendwo anzufangen ist auch kein Weg.


Die Staaten helfen seit jeher und auch private Projekte gibt es zu Tausenden und Spenden werden auch nicht weniger gesammelt, zumindest von den Privaten. Die heutigen Konzepte funktionieren zu wenig, weil man Gott und sein Wort immer aussen vor lässt aber im kleinen gibt es sehr viele Projekte, die zeigen wohin der Weg gehen müsste.

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