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Kriminalgeschichte des Christentums

Theater, Tanz, bildende Kunst, Kleinkunst, Architektur,

Moderator: firebird

Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon morris » Sa 23. Mär 2013, 19:27

onThePath hat geschrieben:

Jetzt erzählst Du sowas wie Märchen. Eine Schande, gibt es doch viele unscheinbare Christen in der Menschheitsgeschichte, die durch Christus hervorragende Beispiele an Menschlichkeit geworden sind.



Ich nehme mir die Freiheit, Christinnen einer kleinen Hauskirche zu unterstützen.
Menschen also, die ihren Glauben in vorbildlicher Weise zum Ausdruck bringen, Menschen die uneigennützig und ohne große materielle Eigenmittel wieder anderen Menschen helfen.

Für mich sind diese Menschen das Sinnbild dessen, wie es gemacht werden kann, sind ein ahnbares Bild dessen, den sie nachfolgen. Im kleinen wird hier das Große vollbracht, wird das Salz dieser Erde zum Vorbild und Anstoss, darüber einmal tiefer nach zu denken.

Ich stehe hinter diesen Menschen, kann mich mit der Bergpredigt gut anfreunden, da ich diese für ein großartiges Stück menschlicher Weisheitsliteratur halte, aber kein Mensch, nicht einer, wird mir diese großkirchlichen Machtgefüge, diesen kirchlichen Dogmenwahn und diese verbeamtete Kirchensippschaft als das verkaufen können, was Jesus Christus wollte.
Kein Mensch. Nimmer.

Damit ist diese Diskussion für mich beendet.
Wenn das Herz seine Gründe hat, die die Vernunft nicht kennt, so mag dies daher rühren, dass unsere Vernunft weniger vernünftig ist als unser Herz.
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Sa 23. Mär 2013, 19:52

morris hat geschrieben:Ich nehme mir die Freiheit, Christinnen einer kleinen Hauskirche zu unterstützen.
Menschen also, die ihren Glauben in vorbildlicher Weise zum Ausdruck bringen, Menschen die uneigennützig und ohne große materielle Eigenmittel wieder anderen Menschen helfen.

Für mich sind diese Menschen das Sinnbild dessen, wie es gemacht werden kann, sind ein ahnbares Bild dessen, den sie nachfolgen. Im kleinen wird hier das Große vollbracht, wird das Salz dieser Erde zum Vorbild und Anstoss, darüber einmal tiefer nach zu denken.

Ich stehe hinter diesen Menschen, kann mich mit der Bergpredigt gut anfreunden, da ich diese für ein großartiges Stück menschlicher Weisheitsliteratur halte, aber kein Mensch, nicht einer, wird mir diese großkirchlichen Machtgefüge, diesen kirchlichen Dogmenwahn und diese verbeamtete Kirchensippschaft als das verkaufen können, was Jesus Christus wollte.
Kein Mensch. Nimmer.

Damit ist diese Diskussion für mich beendet.


Aha, es ist also doch etwas dran an Jesus. Das findet man in der Bergpredigt und in allem was er tat und sagte.

Aber wir Christen meinen nicht, von einem Weisheitslehrer belehrt zu werden. Sondern wir reden von Gottes Sohn der uns einen liebevollen Umgang mit allen Menschen beibringen möchte und den Weg der Versöhnung mit Gott.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Sa 23. Mär 2013, 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon morris » Sa 23. Mär 2013, 20:07

onThePath hat geschrieben:
Aha, es ist also doch etwas dran an Jesus. Das findet man in der Bergpredigt und in allem was er tat und sagte.



Nicht ganz, nicht ganz, denn die buddhistischen Sutras, oder das Tao Te King haben für mich den gleichen Stellenwert, jedes auf seine Weise. Diesen religiösen Wahn des - mein Gott ist besser, größer oder "lieber", das ist für mich nicht diskutierbar, ich empfinde das als dumm und rückständig.

Der Gott der Christen, oder Allah, im Namen dieser Götter wurden schon zu viele, viel zu viele Menschen getötet.

So, nun aber endgültig schluss, denn dieses Thema schenkt mir nichts und von Deschner zu sprechen, das hast du ja eindeutig vermieden. Schade drum.
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Sa 23. Mär 2013, 20:58

morris hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Aha, es ist also doch etwas dran an Jesus. Das findet man in der Bergpredigt und in allem was er tat und sagte.



Nicht ganz, nicht ganz, denn die buddhistischen Sutras, oder das Tao Te King haben für mich den gleichen Stellenwert, jedes auf seine Weise. Diesen religiösen Wahn des - mein Gott ist besser, größer oder "lieber", das ist für mich nicht diskutierbar, ich empfinde das als dumm und rückständig.

Der Gott der Christen, oder Allah, im Namen dieser Götter wurden schon zu viele, viel zu viele Menschen getötet.



Es zeugt nicht von Klarheit und Wahrheit, wenn man meint es gäbe variable Wahrheiten. In Wirklichkeit gibt es nur Wahrheit und das ist die eine unter möglichen Wahrheiten. Das ist schwierig, denn wer kennt die unsichtbare Welt Gottes ? Aber um so mehr muß man um Klarheit ringen, was nun wahr ist. Und da gibt es wichtige Unterschiede zwischen denen, die Du nanntest. Der Verstand ist fähig, sich klare Vorstellungen zu machen, und Du hast als Verkünder Jesus und Andere zur Auswahl. Aber nur Einer wird näher als die Anderen an der Wahrheit sein.

Was wird z.B. aus einem Schaf, das auf den falschen Leithammel setzt ? ;)

So, nun aber endgültig schluss, denn dieses Thema schenkt mir nichts und von Deschner zu sprechen, das hast du ja eindeutig vermieden. Schade drum.

Kann ja nichts Neues sein, wenn Du ihn so uns nahebringst.

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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 23. Mär 2013, 21:15

onThePath hat geschrieben:
Es zeugt nicht von Klarheit und Wahrheit, wenn man meint es gäbe variable Wahrheiten. In Wirklichkeit gibt es nur Wahrheit und das ist die eine unter möglichen Wahrheiten.


Die Christenheit ja ja die Kriminalgeschichte, dass innerhalb bezüglioch der Bibel ein Thema geduldet wird, dass es unterschiedliche Wahrheit gibt. Ok, die einen stellen sich klar dagegen, sind aber, so wie ich hören und lesen kann (nämlich kaum was), die Minderheit (wenn es in aller Munde wäre, würde die ganze Welt davon sprechen!). Das Thema, dass ich hier anspreche ist Evo vs. Kreo. Gottes Wahrheit ist nicht unterschiedlich!!!
Das von Evo und Kreo geredet wird: jedem das seine, sagen viele. Doch ich sehe hier eindeutig eine Kriminalgeschichte, weil es eben keine Unterschiedliche Wahrheiten gibt!! Soviel dann zu deinem Zitat, das viele Christen schnuppe finden bezüglich des genannten Themas, wo entweder Kreo oder Evo lügt, und woraus unmittlebar nichts gutes resultieren kann!! Und eine Lüge (bezüglich Gottes Wort) zu dulden, ist auch verwerflich und sündig!! MIndestens wenn der gesamte Klartext von den Evos bezüglich der ganzen Bibel auf dem Tisch liegt, das andere steht geschrieben, wüßte es jeder, und dann könnte man sich mindestens entscheiden und groß im Dialog liegen usw. (nur mal so für die, die es interessiert: Für Thomas Millack gab es die Sintflut so nicht, wie es die Kreos hinnehmen. Jetzt kenne ich einen Evo, der die Sintflut so sieht wie die Kreos: verrückt, nicht wahr?)
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Sa 23. Mär 2013, 21:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Schoham » Sa 23. Mär 2013, 21:27

morris hat geschrieben:Damit ist diese Diskussion für mich beendet.


Morris morris Du musst doch hier noch weiterhin durchhalten, am krimi, bis zum guten Ende.
Und könntest du, bitte, nicht immer wieder weglaufen?
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 23. Mär 2013, 21:56

Und bezüglich des Thread-Themas, hat kingshield was sehr gutes dazu beigetragen:

http://www.forum.livenet.ch/viewtopic.php?f=55&t=20818#p797081

Ich habs mir grad nicht nochmal durchgelesen, doch will ich sagen, wenn ists halt doppelt, dass jeder Mensch die Entscheidungsfreiheit hat und keiner frei ist von Sünde in seinem Leben. Würde Gott Leid verhindern, dann könnten die Menschen gar nicht entscheiden und wir hätten das Paradies jetzt schon. Doch wenn alle auf Gott hören würden, dann wäre es im Gesamten deutlich besser*. Na klar kann man jetzt die Kreuzritter etc. ansprechen: Doch wer sagt, dass Christen sich nicht falsch entscheiden können (z.B. töten für den Glauben), der irrt sich, denn auch Christen können Gott traurig und zornig machen.

* Wenn theoretisch die ganze Menschheit Christen wäre, dann wäre es nicht immer gut, wenn die, die was zu sagen haben, global etwas bestimmen, denn kein Mensch wird alles richtig machen, was bedeutet, dass verschiedene Regionen, verschiedenes haben (Alkoholverbot ja/nein etc.), denn dann kann und wird man im Dialog liegen müssen und keiner könnte sich erheben und sagen: ich hab den Überlick, den Gott hat für uns Menschen. Keine globale Regelung in allen Bereichen ist besser, denn stellt Euch mal es wäre weltweit in Gottes Namen erlaubt, was Gott böse nennen würde (Abtreibung (...), etc).

Und wenn keiner frei entscheiden könnte, dann könnte keiner Gott zeigen, dass er es ernst meint (oder auch nicht) mit ihm und seinem Wort.

Und mal weg von den Christen, die Gott traurig und zornig machen können aber nicht müssen:
Es gibt ja z.B. noch die Atheisten: Die werden mit tödlicher Sicherheit schlechtes getan haben und immer noch tun und es auch in Zukunft tun!!

Daher plediere ich immer für Klartext, damit man etwas handfestes hat. Bei Kreuzrittern waren es z.B. Tote. Doch wenn Atheisten nicth in einen Kampf ziehen für den Atheismus, dann wird die Sünde anderswo zu finden sein. Doch unsere Gesellschaft hat es oft nicht mit Klartext... Und die Kreuzzüge sind schon längst vorbei. Doch was gibts noch für einen Krimi der Menschheit: Wenn z.B. Christen und Atheisten gemeinsamen sachen machen (z.B. in der Medizin Abtreibung im allergrößten zu dulden), wenn es Gott aber ein Dorn im Auge wäre!

Krimainalgeschichte hat mit Opfern zu tun: da ist es verkerht nicht auch von Atheisten bzw. von gemeinsamer Sache zu sprechen, wo es Opfer gibt!!

"Lieber Gott, es gilt die Liebe zu leben: das finde ich super-dupa-mega-toll. Und dein Wort ebenet den Weg dazu! Ich habe dich lieb. Amen!"
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Gnu » So 24. Mär 2013, 11:06

Deschner hat den falschen Ansatz, Verbrechen der Kirche auf die Bibel zurückzuführen. Da gefällt mir der Ansatz von Dave Hunt wesentlich besser.
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » So 24. Mär 2013, 11:27

Gnu hat geschrieben:Deschner hat den falschen Ansatz, Verbrechen der Kirche auf die Bibel zurückzuführen. Da gefällt mir der Ansatz von Dave Hunt wesentlich besser.



Kannst Du nicht vergleichen. Und Hunt hat eine große Zusammenschau.

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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Gnu » So 24. Mär 2013, 11:52

onThePath hat geschrieben: Kannst Du nicht vergleichen. Und Hunt hat eine große Zusammenschau.

Mir ist der Unterschied schon klar, aber trotzdem vergleiche ich die beiden, denn was ich bei Deschner las, wusste ich schon vorher aus Dave Hunts »Die Frau und das Tier«. Vergleiche dazu auch diesen Beitrag von mir:
Re: Wie weit wären wir ohne Kirche?
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » So 24. Mär 2013, 12:56

Der Mensch ist nie ein idealer Christ und es gibt keine ideale Kirchengemeinschaft.

:mrgreen: Der Buddhismus und der Hinduismus nimmt an, dass jeder Mensch mindestens etliche 1000x wiedergeboren werden muß, wenn er sich benimmt und so immer weniger Schuld abzutragen hat.

Auch ein Anhaltspunkt dafür, dass der Mensch an sich und auch als Christ nicht schuldlos und nicht sündlos sein wird.
Schon gar nicht in nur einem Leben. Mehr ist uns ja laut Bibel nicht gegeben. Die abertausende Leben sind nur ein Konstrukt der Buddhisten und Hinduisten um die Frage nach Schuld und Sühne zu beantworten. Und ihre Mystik merzt dann die Persönlichkeit so radikal aus, dass auch jeder Antrieb zur Sünde abgetötet wird. Anstelle der Persönlichkeit tritt ein euphorischer Dauerzustand der angeblichen völligen Gottverbundenheit.

Jedenfalls wird man im Leben jedes Menschen Schuld und Sünde finden, auch bei Christen. Und es ist schwer, in diesem Leib und mit dieser menchlichen Psyche fast nicht mehr zu sündigen.

Und es gibt genügend schwarze Schafe in den Kirchen, die der Versuchung der Sünde so unterliegen, dass für sie und die Kirche große Schäden entstehen.

Da Christus natürlich ein Ideal vor Augen hat, andererseits die menschliche Verderbtheit nie den idealen Menschen hervorzubringen imstande ist, predigt das Christentum, dass Gott den Mensch dennoch retten möchte. Und das nennt man Gnade. Das Christentum ist der Weg Gottes, um Menschen trotz ihrer Schuldhaftigkeit zu retten. Und zwar alle Menschen, die guten Willens sind.

Es gibt natürlich auch Philosophen die träumen davon, dass der Mensch ethische und geistige Sprünge machen wird.
Auch wieder ein Motiv für sonderbare Lehren wie etwa New Age.

Dass es darum geht, dass der Mensch "gut" sei, begreifen auch Viele, die nicht an Gott glauben.
Aber sie sollen nicht so tun, als sei das Christentum das Böse.

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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Jeffrey mc » So 24. Mär 2013, 16:47

Gab es nicht auch viele Kriege, die nicht auf Glauben an Gott beruhten, z.B. wenn ein Land ein anderes Angriff? Oder so manche Nachbarschaftskriege? Oder das Neonazitum mit deren Hass? etc. Dann aber auf die Christenheit schauen und das aufzeigen, was Gott selber von den Christen her traurig oder zornig machte, denn z.B. Glauben aufzwingen ist keine Liebe, sowie nicht nach der Wahrheit zu trachten, wie die Kirche bei Gallileo, was Schaden in der Form anrichtete, dass viele (nicht alle) dadurch Gott und sein Wort in Frage stellten, wie es im Wortlaut ist (der Rest wäre Gottes Wirken, dass man versteht) oder absagten bzw. nicth zusagen, etc etc.

Außerdem: Atheisten können sehr schnell gegen den Glauben reden (auch weil sie blind sind für Gott, wo nicht erkannt werden will, dass es die Sünde ist, die Gott hasst, wenn er z.B. Sodom und Gomorrah auslöschte, und dann gegen Gott sprechen), und oder die Kinder ohne Gott erziehen, etc, was diese dann weitergeben können: doch das würde nur unter Glaubensfreiheit oder so zählen, wobei dann nicht erkannt sei, dass sie sich nicht nach Gottes Wort richten, und somit, damit erhelblichen Schaden anrichten und es ein Krieg oder so ist, gegen Gott, dessen Wort alleine nur Frucht bringt, denn es redet von der Liebe und vom Miteinander, dass die Atheisten so nicht annehmen.

Nur mal so ein Gedanke, den ich nur mal im Raum stelle: Könnte es sein, dass das moderne Atheistentum danach ausgerichtet ist, dass das Schlechte von Gläbigen / Kirche, Gott schnell fallen lässt und andere Gräultaten von Atheisten dieses gleichsetzten und sich dann vorkommen, dass sie so leben, wie sie es als gut und richtig sei, wobei sie dann keinen Gott aus deren Sicht bräuchten, der von der Liebe redet, weil sie ihr Leben ohne Gott schon für gut und richtig erachten, wobei verkannt wird, dass Gott das böse von jedem Hasst und das Miteinander nur Frucht mit seinem Wort bringt? Ferner ist noch die Tatsache, dass ein Atheist auch Liebe walten lassen kann, denn es ist ja nicht alles schlecht, was ein Atheist macht: z.B. eine alte Dame gerne über die Straße geholfen zu haben. An dieser Stelle wären sie mit einem Christen, der es auch so tat, Gott eine Freude. Die Liebe kommt und hat mit Gott zu tun. Doch Atheisten kapseln die Liebe von Gott ab, denn es sind Atheisten!! Oder will wer sagen, dass ein Atheist nichts machen kann, was mit Liebe zu tun hat, die Gott in JENEM Punkt nicht als sündig ansieht? Dann will ich nur ein Beispiel anbringen: Ein veheiratetes Ehepaar, die Atheisten sind, gehen einander nicht fremd etc. Das hat doch mit Liebe zu tun, oder? Das dürfte Gott in diesem Punkt doch nicth störten, oder? Was meint ihr?

Nur mal so: Wer als Atheist etwas böses oder schlechtes der Kirche und Gläubigen aufzeigt, der wird in dieser Hinsicht mit so einigen Gläubigen dasselbe sagen. Doch wer nicht sieht, dass im Glauben viel, sehr viel Gutes passierte, der ist wahrlich blind und versteht den Satz aus der Bibel - oder kennt ihn nicht: Wer ohne Sünde ist, der werfe, den ersten Stein (das kann nämlich keiner!!). Fenrer scheint nicht bekannt zu sein, dass selbst Gläubige im Glauben wachsen, was bedeutet, wer immer gottgerechter wird, war es vorher nicht in diesem Umfang (...).

:praisegod:
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am So 24. Mär 2013, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » So 24. Mär 2013, 17:20

Gnu hat geschrieben:Deschner hat den falschen Ansatz, Verbrechen der Kirche auf die Bibel zurückzuführen. Da gefällt mir der Ansatz von Dave Hunt wesentlich besser.


Das Problem des Menschen ist das immer jemand Schuld sein muss am Krimi. Die Kriminalgeschichte hat aber nichts mit Gott zu tun und auch nichts mit einer bestimmten Gruppe, sondern sie hat immer mit Menschen zu tun welche nicht auf Gott hören wollen. Solche Menschen findet man in der Kirche und ausserhalb der Kirche.

Feindschaft ist der Anfang von Krieg. Vergebung ist der erste Schritt in Richtung Frieden säen und finden.

Das Buch Deschners zielt in die falsche Richtung. Wie so mancher Zeitgenosse hat er nicht ergriffen, das man das Böse zuerst selbst ablegen muss, wenn man die Kriminalgeschichte einem guten Ende zuführen will. Kein Fleisch essen und dann seinen Vorfahren und Mitmenschen nicht vergeben wollen, das führt nicht zum Ziel.

Der Fall der Kirchen (Menschen) fing immer dort an, wo sie Christus verliessen und der Welt nacheiferten. Die schlechten Eigenschaften der Kirchen stammen nicht und stammten nie von Christus, sondern von dieser Welt.

Mord und Totschlag sind seit Kain und Abel gang und gäbe in dieser Welt, bis auf den heutigen Tag. Das die Kirchen dort sich der Welt anpassten, das kann man nicht schönreden. Die Frage müsste aber lauten wer war es denn, der die Kirchen verführte, das Falsche zu tun? Die Welt mit Ihren damaligen Praktiken oder Christus?

Die Pharisäer konnten Christus nicht anklagen, was diese nicht konnten, wird jemand der ein paar abschätzige Worte über Gott äussert auch nicht gelingen.

Christen üben Busse und Vergebung, manchmal klappt es nicht, in der Vergangenheit hat es nicht immer geklappt aber wo lernt der Mensch Unvergebenheit? Sicher nicht von Christus.

Was will die Welt von der Kirche heute, das sie sich Ihr anpasst, da bleibt zu hoffen das die Kirche aus der Vergangenheit Ihre Lehren zieht und nicht wieder mit der Welt gleich zieht.

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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Jeffrey mc » So 24. Mär 2013, 17:30

Ich finde den Thread-titel verkehrt, denn es sollte heißen, die Kriminalgeschichte der Sünde, seit Anbeginn der Menscheheit und wo sie wiederzufinden ist und wer sie tut und wie sie entsteht, und wer sich daran freut und so (der Teufel). Und dann ist es wichtig, was es gibt, um der Kriminalgeschichte der Stirn zu bieten oder so: Gott und sein Wort an uns.
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » So 24. Mär 2013, 18:27

Jeffrey mc hat geschrieben:Ich finde den Thread-titel verkehrt, denn es sollte heißen, die Kriminalgeschichte der Sünde, seit Anbeginn der Menscheheit und wo sie wiederzufinden ist und wer sie tut und wie sie entsteht, und wer sich daran freut und so (der Teufel). Und dann ist es wichtig, was es gibt, um der Kriminalgeschichte der Stirn zu bieten oder so: Gott und sein Wort an uns.


Das Buch heisst nun mal so. Da der Autor kein Interesse an einer umfassenden Analyse zur Kriminalgeschichte der Menschheit hatte, bleibt uns nichts anderes übrig, als hier im Thread zu erwähnen, das dieses Buch den Kern der Sache gänzlich übersieht und auf Zusammenhänge welche nicht von Fleisch und Blut sind, nicht einzugehen vermag.

Daher dient es auch nicht der Lösung des Problems.

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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » So 24. Mär 2013, 22:50

onThePath,

immer wieder stehen (wir) Menschen in Situationen, wo eine Entscheidung nötig wird gegen Gewalt, äussere Verordnung,Zwang,erzwungenen Glauben,Dogma, usw.
Das ist nie bequem. Doch lebende Fische schwimmen gegen den Strom zur Quelle,tote treiben mit der Strömung,wie ein Sprichwort sagt.

Du kennst bestimmt einen Dietrich Bonhoeffer, Jan Hus, Prschemysl Pitter, die Geschwister Scholl, Castellio, Jakob Böhme - und so viele andere, die einfach nicht "anders konnten".
Nicht alle nannten sich Christen.Für mich machts keinen Unterschied.

Gewissen ist (für mich) mit der Würde jedes Menschen verbunden.

Geschichte ist oft die Geschichte der Sieger. Die Unterlegenen, Besiegten,
Entwürdigten, Gemordeten ...haben nichts mehr zu sagen.
Wer seiner Sache sicher ist, vermag auch bei Deschners Untersuchungen sachlich und souverän zu kontern, Irrtümer zu klären, Tat-Sachen anzuerkennen und auf die Alternativen hinzuweisen.

Ich wünsche dir und euch allen gute Tage.
Gruss
Orpheus
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » Mo 25. Mär 2013, 01:17

Wer seiner Sache sicher ist, vermag auch bei Deschners Untersuchungen sachlich und souverän zu kontern, Irrtümer zu klären, Tat-Sachen anzuerkennen und auf die Alternativen hinzuweisen.


Ich sehe da keine Probleme. Ich mag auch alles Schlechte nicht, was von Kirchen und Christen getan wird.

Aber wer das als Vehikel gegen Christus benutzt ist schon mal im Irrtum,
und wer behauptet, das Christentum wäre gescheitert ist genauso im Irrtum.

Interessant auch, was Albert Schweitzer über die Würde des Menschen sagt.

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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Mo 25. Mär 2013, 20:39

kingschild,
dass in der Offenbarung deines Mitbruders kein Platz ist für ein Minimum an Caritas,
nehme ich zur Kenntnis.
Ich vertraue weiterhin auf die (für mich) zeitlosen Worte des Paulus über die Liebe.
(1.Brief an die Korinther,13.Kapitel)
Gruss
Orpheus
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » Mo 25. Mär 2013, 23:43

Orpheus hat geschrieben:kingschild,
dass in der Offenbarung deines Mitbruders kein Platz ist für ein Minimum an Caritas,
nehme ich zur Kenntnis.
Ich vertraue weiterhin auf die (für mich) zeitlosen Worte des Paulus über die Liebe.
(1.Brief an die Korinther,13.Kapitel)
Gruss
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Orpheus in der Offenbarung ist sehr viel Caritas vorhanden. Jeder kann Nächstenliebe üben und dem Frieden nachjagen. Wie der Frieden hergestellt wird das wurde uns vorgelegt.

1Pe 3:11 er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach;

Was der Mensch sät wird er ernten. Die Gnade und das Leben liegt bereit. Wir entscheiden was wir säen, wir entscheiden was wir ergreifen, wir entscheiden was wir verwerfen, wir wissen das Böses und Tod ihm Friedensreich Gottes kein Platz hat.

Es gibt genau zwei Wege entweder wir glauben Gott und folgen Ihm nach oder wir glauben dem Teufel und folgen diesem nach.

Also wenn Du Dich an die Liebe hälst, dann weisst Du ja, das ein liebender nur einen dieser zwei Wege gehen kann.

1 Kor. 13.6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit;

Somit ist zumindest ersichtlich das sich Gott nicht freuen kann, wenn der Böse gegen das Leben kämpft. Trotzdem liegt die Gnade bereit....für jeden der hört und zur rechten Zeit umkehrt.

Die Wahrheit hassen ist eines, das Leben hassen etwas anderes, gegen das Leben in den Krieg ziehen ist töricht, jedoch die Gnade verwerfen, das kann man nicht mehr übertreffen.

Gnade wegwerfen heisst die Nächstenliebe/Liebe verachten und dem Leben Feind bleiben. Dem Leben Feind sein das ist wahrlich ein Fluch, denn nicht jeder gleich auf Anhieb erkennt. Da ist Weisheit von nöten.

Über diese Ungerechtigkeit freut sich die Liebe nicht, sowie sie sich auch nicht über den Fluch freut.

Die Liebe hat erklärt wie man den Fluch beseitigt aber wer ist fähig der Liebe zu glauben? Der Teufel sagt es geht ohne Gott, Gott sagt diesem zu glauben ist ein Fluch, der im Tod enden wird.

Wir entscheiden wem wir folgen. Der Liebende folgt der Wahrheit und dem Leben und trennt sich vom Fluch.

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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon Orpheus » Di 26. Mär 2013, 10:16

Kingschild,

kingschild hat geschrieben:in der Offenbarung ist sehr viel Caritas vorhanden. Jeder kann Nächstenliebe üben
- also doch. Wunderbar.
Gruss
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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon kingschild » Di 26. Mär 2013, 12:28

Orpheus hat geschrieben:Kingschild, - also doch. Wunderbar.
Gruss
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Die Gnade Gottes, welche die Errettung ist vom Tod zum Leben ist das wunderbarste was einem Mensch passieren kann. Der Himmel frohlockt über jeden Sünder der vom Tod zum Leben übergeht. (umkehrt)

Off 3:20 Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür auftut, zu dem werde ich eingehen und das Abendbrot mit ihm essen, und er mit mir.


Orpheus dieses Wort ist an alle gerichtet, ob Mörder, Totschläger oder was auch immer seine Sünde ist, die Ihn trennte vom hören und Türe auftun.

Etwas grösseres kann einem Menschen nicht passieren. Diese Gnade ist Himmlisch.

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Re: Kriminalgeschichte des Christentums

Beitragvon onThePath » So 11. Feb 2018, 13:34

Mynareks Hauptkritik wendet sich gegen Deschners verdrängte Religiosität, die nur noch aus Zweifeln bestehe. Seine Fixierung auf religiöse Dogmen, seine Gleichsetzung von Religion und Gottglaube verhindere ein universales Religionsverständnis wie bei Giordano Bruno. Seine kontrastive ethische Verklärung des synoptischen Jesus sei „sentimental, zu romantisch-verklärend“. Mynarek erklärt Deschners Kirchenkritik teilweise als „transformierte Aggressivität“, die in der abgründig-widersprüchlichen Persönlichkeit Deschners verwurzelt sei. Auch die deterministische Leugnung des freien Willens in der Aphoristik stehe letztlich im Gegensatz zur kritischen Haltung Deschners, die Freiheit und Schuld gerade voraussetze. (wikipedia)

Klar, passt gut zu dir und deinem wüsten, agressiven , ungeordneten und unüberlegten Schreibstil.
Mit etwas anderen Worten: reißerische Hetze.

LG otp
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