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Erinnerungen an die Kindheit

Theater, Tanz, bildende Kunst, Kleinkunst, Architektur,

Moderator: firebird

Erinnerungen an die Kindheit

Beitragvon pody2743 » Sa 25. Okt 2014, 11:31

"Meine Kindheit

Ich schreibe nun während ich alles auf mich zukommen lasse, bezüglich meiner Kindheit aber wusste schon, bevor ich anfing zu schreiben, einen Punkt, den ich nachher noch erwähnen werde.

Wenn ich so zurückblicke in meine Kindheit, so werde ich den Teil beleuchten, an dem ich mich erinnere, denn je weiter ich zurückgehe, desto weniger kann ich mich erinnern. Aber es gibt mit Sicherheit genug was ich sagen kann und werde dort aufhören, wo ich zum Teenager wurde.

Als Kind schon war ich ein sehr umgänglicher Mensch, der sich mit anderen immer gut vertragen hat. Egal wo, wir Kinder haben immer miteinander gespielt und streiten war so selten, dass mir nur ein Punkt wirklich einfällt. Überall wo Kinder waren, war ich einer von denen, die miteinander spielten. Ob nun in der Vorschule, der Grundschule, beim Ferienjoker vom CVJM, in der Jungschar, etc, kann ich diese Zeiten im Miteinander von uns Kinder als eine sehr schöne Zeit bescheinigen. Das war auch dahingehend eine unbeschwerte Zeit, weil wir Kinder einfach Kinder sein konnten, die sich um nichts kümmern brauchten, als zur Schule zu gehen, die Hausaufgaben zu machen und eventuell ein Hobby gefrönt zu haben. Hausaufgaben waren zwar nicht immer toll aber letzten Endes hatten wir genug Zeit mit anderen Kinder, sei es Schulfreunde, zu spielen. Und da in meiner Nähe einige Kinder wohnten und der Stadtpark in der Nähe war, waren wir auch dort oft.
Wir haben aber letzten Endes überall gespielt, auch zu Hause, während Spielzeug auch ein Thema war, aber nicht hauptsächlich und nur, denn wir haben uns unterhalten als Kinder und verstehe auch heute ein Kind, wenn es nicht hören will, dass es vergessen soll, dass ihm ein Radiergummi geklaut wurde, weil er das wieder haben will, denn was damals ein Radiergummi war, ist heute etwas anderes und nicht unwichtiger, wenngleich es immer gut ist, wenn das Kind lernt selber nachzudenken und einmal sein leben selber bestreiten kann. Und weil damals im Großen alles sehr gut lief und Harmonie die Regel ausmachte, habe ich für die Zukunft gelernt gehabt, dass ich ein Problem dann aus der Welt schaffen will, wenn es nervt bzw. die Harmonie beginnt dauerhaft zu brechen, denn dann kann es weitergehen wie zuvor.

Zu Hause als Kind, habe ich meine Zeit immer rum-bekommen, denn mir war nie wirklich langweilig. Zwar schaute ich auch Fernsehen und spielte später als Grundschüler auch mit meiner neuen Videospielkonsole, aber basteln, Hörspiele hören, mal einen Flieger falten, waren unterschiedlich viel ein Thema für mich, sowie weiteres, was ich dann mal meinen Kindern erzählen werde. In der Familie haben wir zusammen gegessen, Urlaub gemacht, Weihnachten gefeiert und von Oma und Opa Besuch bekomme oder bei Oma gegessen. Aber da gibt es noch etliches mehr, wie dass meine 4 Jahre ältere Schwester und ich, zwar nicht oft, aber immer mal wieder zusammen spielten: Kaufladen, Büro, Hütten gebaut mit Matratzen usw., bis sie dann begann mit ihrer Freundin immer mehr zu unternehmen.


Als Erwachsener habe ich Gerüche aus meiner Kinderzeit immer mal wieder gerochen. Was an den Weihnachtsbraten und Keksen etc von damals erinnert, ist normal und gut. Gerüche von damaligen Produkten hingegen, wie ein Stift, der einen bestimmen Geruch hatte, empfinde ich aus heutiger Sicht längst als sehr unangenehm, wozu auch Beschaffenheiten von Produkten gehören, die mir wieder begegneten, und die dafür da waren, dass ich das toll fand, weil Psychologie dann in dem Fall eine Rolle spielte. Denn ich will nicht beforscht werden, dass auf diesen Weg pro-duziert werden kann, sondern ich will Produkte von Menschen, die für uns herstellen, weil sie selber das toll finden was sie machen und sich daher sehr freuen, wenn zum Beispiel ein Kind sagt „genial“, wobei es sonst selbstverständlich dann ein Flop ist.

Und ja, meine Kindheit und die Erinnerung im Miteinander damals, waren gut. Auch wenn ich später als alter Mann zurückblicke in diese Zeit, wo ich zum Beispiel das hier jetzt schreibe und wahrlich längst kein Kind mehr bin, schätze ich ein gutes Miteinander. Und ich habe nicht abgelegt, was jeden Menschen immer von Anfang an begleitet, auch wenn man am Anfang erst einmal in der Wiege liegt: sich lieb haben zu können und im Miteinader zu leben. Und sich gegenseitig zuhören und verstehen will gelernt sein, und nicht einfach zuhören müssen und Schluss, weil es nichts zu verstehen und nichts zu entscheiden gäbe.

Und die Zukunft: Ich sehe wie mein Sohn herumtollt und mit seinen Freunden im Heu spielt...: Aber dazu braucht man eine Frau. Ja, die werde ich finden: Gewiss!"



Die Geschichte dazu, warum mein Text zuvor überhaupt entstanden ist: Man konnte (bzw.) kann immer noch, eine Publikation einsenden mit der Vorgabe von Zeilen und Zeiche, zu dem Thema "Kinder, Kinder! Schönes, Sinnbestimmtes, Schmerzhaftes - Erinnerungen an die Kindheit". Aber dessen Publikation veröffentlicht und zuvor von Lektoren der Frankfurter Verlagsgruppe geprüft wird, bezahlt den Entgelt für mindestens 2 Buchexemplare pro belgter Buchseite (ich hätte in den Fall 3 Buchseiten), denn darüber wird die Veröffentlichung finanziert. Das ist eine tolle Sache, aber weil mir das Geld dafür fehlt, habe ich meine Publikation nicht eingesendet und stelle diese nun hier vor :D
Was logisch ist:
Und wer genau das nicht richtig finden sollte, dass ich Gott und sein Wort im Herzen habe WEIL das daran zu kleben bedeute, soll das bitte nicht zum Thema machen (sonst soll er einen Thread aufmachen), weil jeder vom dem spricht, was im eigenen Herzen ist und dann Inhalte sagt.
pody2743
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Re: Erinnerungen an die Kindheit

Beitragvon jes_25913 » Sa 25. Okt 2014, 16:27

Hallo Pody,

ich kann auch über eine glückliche Kindheit dankbar sein. Gern sehe ich mich noch, wie ich etwa 10/11 Jahre alt bei Licht in unserer Stube sitze. Der Kanonenofen glüht und macht den Raum wohlig warm. Vater sitzt im Sessel und raucht gemütlich sein Pfeichen. Mutter bügelt oder ist sonstwie beschäftigt, das Radio dudelt (Bayern, Deutschlandfunk oder RIAS), und ich sitze am Tisch und male mit meinen Buntstiften.
Das war eine schöne Geborgenheit, die ich da erlebte und die ich in etwa auch gerade heute neu empfinden konnte, als meine Partnerin ebenfalls bei Licht bügelte, auch das Radio lief (diesmal Mdr Figaro) und ich einfach auf dem Sofa saß.
Das klingt natürlich recht spießig. Aber, was soll`s?
LG,
jes
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Re: Erinnerungen an die Kindheit

Beitragvon Jeshu » So 26. Okt 2014, 09:06

Wieso spießig, Jes? Wer kann das heutzutage schon, einfach nur zufrieden rumsitzen und sich mit den banalsten Dingen des Lebens glücklich fühlen?

Auch damals in meiner Kindheit war das so, ich komme noch aus der Generation ohne viel Fernsehen, Computer & Internet, Handys oder I-Pads, Skype gab's auch nicht oder irgendwas auf Youtube stellen, so wie mein Neffe heutzutage lebt.
Da gab's noch den "Bücherbus" und ich habe sehr viele Bücher gelesen, das schon.

Ansonsten haben wir tatsächlich noch Indianer und Cowboy gespielt, Jägerball, Tischtennisrundlauf, die Mädels sind "Gummi-gehüpft" und in der Schule wurde jede freie Minute zum miteinander Karten spielen verbracht oder rumzurennen, anstatt dass jeder für sich in ein Handy glotzt. Die Zeiten haben sich in den letzten 30 Jahren ungemein geändert, aber ich bin froh, dass ich noch so "natürlich" aufwachsen durfte.

Im Urlaub wurde auch nicht in ein All-Inclusive-Hotel geflogen, sondern der Wohnwagen gen Italien gerüstet, so wie es damals jeder gemacht hat, und die Ferien war man hauptsächlich am Strand im Wasser ohne nötige Animation am Pool.

Jeden Samstag war großes Kaffeetrinken bei Oma, jeder, der Zeit und Lust hatte, kam einfach hin. Wenn im Stadion Fussball war, sind die Männer vorher zum Spiel gucken hingegangen und die Frauen haben inzwischen gestrickt und gequatscht.
Und wir Kinder waren halt einfach überall dabei.
Alles ganz unspektakulär eigentlich, aber wunderschön!

LG
Jeshu
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