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Re: Haarig...

BeitragVerfasst: Fr 23. Aug 2013, 07:14
von bigbird
sunrise hat geschrieben:
Schoham hat geschrieben:Perückenstrauch?


Tatsächlich! Also kein Baum sondern Strauch! Danke Schoham. :))

Perückenstrauch, Gemeiner (Cotinus coggygria)


Perückenstrauch? Was es nicht alles gibt!

Wieso hat Gott den wohl erfunden?

bigbird

Re: Am Wegesrand ...

BeitragVerfasst: Fr 4. Okt 2013, 20:13
von Schoham
Am Rande eines Ackerfeldes sehe ich heute Morgen einen kleinen Stein. Ganz verblüfft nehme ich ihn auf und freue mich über meinen Fund. Sieht er doch aus wie ein dunkles Pfünderli - ein Ruchbrot. Die Forum und die eingeschnittenen Kerben oben drauf lassen es zu, mich der Illusion hinzugeben, ein steinhartes Brot in Minigrösse in Händen zu halten....

Re: Am Wegesrand ...

BeitragVerfasst: Do 7. Nov 2013, 17:23
von Gnu
Prächtiges Abendrot, soeben. Schade habe ich keine Kamera.

Re: Am Wegesrand ...

BeitragVerfasst: Do 7. Nov 2013, 19:15
von Schoham
Worte hättest Du, das Schauspiel zu beschreiben... ;)

Re: Am Wegesrand ...

BeitragVerfasst: Do 7. Nov 2013, 23:03
von Laodicea
November!

Immer nass und kalt, grau und sproede...

Jetzt ganz anders alles warm und blau, voller bluehendem und spruehenden Leben...

Wir freuen uns maechtig ueber das Klima und die Natur auf der anderen Seite der Weltkugel.

liebe Gruesse :comeon:

Re: Am Wegesrand ...

BeitragVerfasst: Fr 8. Nov 2013, 10:38
von Schoham
Und so hat der Name November, für dich liebe Laodizea, heute eine ganz andere, neue Bedeutung :D.

Bei uns zeigt er sich heute ebenfalls von seiner sanftheiteren Seite. Weissflutende Berge ragen aus himmelblauem Gewölb. Im lauen Föhnwind zittern Birkenblätter, goldenen Talerchen gleich, um die Wette...

Ein herzliches und frohes Winken auf die andere Seite unserer Erde.

Summ summ

BeitragVerfasst: Mi 26. Apr 2017, 16:43
von Jure
Heut hab ich wieder was dazugelernt. Ich ging so mit unserem Hund fürbass, als ich an einem frisch hochgewachsenen Büschchen frischer Brennesseln vorbeikam, an denen gerade einige Blüten aufgegangen waren. Wauzi hielt misstrauisch Abstand davon, denn es summte ziemlich emsig aus den Brennesseln. Nur - ich konnte nicht eine Biene fliegen sehen. Als ich etwas näher hinsah, erkannte ich auch, warum. Die Bienchen flogen nicht etwa von Blüte zu Blüte. Nein - die saßen da und bibberten ganz erbärmlich, weil so ein scharfer, kalter Wind über die Ebene strich. Das war, was so summte.

Und die Moral: Nicht alles, was laute Geräusche macht, ist wirklich emsig bei der Sache...

Re: Am Wegesrand ...

BeitragVerfasst: Di 23. Apr 2019, 10:27
von Gnu
Heute in der Kaffeebar habe ich auf dem riesigen Fernseher an der Wand den Text gelesen Notre Dame: Obdachlose kritisieren Millionenspenden. Eigentlich war der Text auf italienisch.

Danach dachte ich, dass ich wieder einmal diesen Thread beleben könnte. Auch andere Gedanken hatte ich, die aber nicht so dazu passen.

Re: Am Wegesrand ...

BeitragVerfasst: Di 23. Apr 2019, 11:42
von lionne
Ja, hab's inzwischen auch gelesen.... :roll:
Das sind zwei Paar Stiefel!!!
Gruss lionne

Re: Am Wegesrand ...

BeitragVerfasst: Mi 27. Nov 2019, 10:45
von Gnu
Am Wegesrand fiel mir in letzter Zeit auf, dass es immer mehr Baustellen gibt, ja, dass die ganze Schweiz eine grosse Baustelle geworden ist. Die SBB baut ewig an ihrem Gleisnetz und an ihren Bahnhöfen, in Mendrisio reissen sie Häuser ab und machen Parkplätze draus, vis-à-vis vom Restaurant, wo ich den Morgenkaffee trinke und die Zeitungen lese, ist seit gefühlt einem halben Jahr eine Grossbaustelle. Dort stand früher ein altes Haus in welchem unten links eine Gelateria einquartiert war. Der rechte Teil des Hauses war kürzlich abgebrannt und danach wieder notdürftig aufgebaut worden. Jetzt haben sie alles abgerissen, aber anstatt den Boden einfach einzuebnen, um mehr Platz für parkierende Autos zu gewinnen, lochen sie metertief und betonieren die Löcher mit armiertem Beton, weiss der Kuckuck, was das werden soll, genau das gleiche auch im Bahnhof Arth-Goldau. In der Schweiz basteln die alles perfekt zu einem teuren Ding, welches niemand braucht. In Amerika sind die viel schneller fertig. Dabei unterlassen sie, was sie schon längst hätten tun müssen: Einen Tunnel von Chiasso nach Basel und einen zweiten von Romanshorn nach Genf bauen.

Dabei fällt mir am Wegesrand auf, dass die ganze Zeit ein verfluchter Lärm herrscht, so dass ich bald nur noch mit Pamir herumlaufen kann, wenn ich nicht einen Lärmschaden davontragen will. Im Restaurant schreien die Leute wie Spanier oder Italiener, offenbar stammen die alle von Opernsängern ab. Die Servierdüse klappert mit Geschirr oder Eiswürfeln, dass es nur so eine Freude ist. Darunter das wumm wumm des überflüssigen Radios.

... könnte endlos fortgesetzt werden :roll: