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Jesus hat mich verlassen,Gott auch

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Moderator: kingschild

Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon Tired » Sa 27. Okt 2007, 00:59

Hallo,
ich möchte mich einfach mal ausmüllen.
Wenn ich so zurück denke weiss ich das ich meine erste Depression mit ca.sechs jahren hatte,auch die ersten Angstgefühle kamen da auf.
Also die erste Depression habe ich genaugenommen erst viel später bemerkt, sozusagen im Rückblick ich weiss nicht mehr viel aus der Zeit,
aber im nachhinein ist mir eingefallen das ich gerne alleine war und vor mich hin gegrübelt habe, an das Gefühl das ich hatte erinnere ich mich
auch noch ich würde sagen eine Mischung aus einer unterschwelligen Angst als würde bald etwas passieren und so eine Art Resignation, dass
ist mir bestimmt nur wieder eingefallen weil es heute ähnlich ist eine Art dejavu der Sinnlosigkeit.

Naja, Schicksalsschläge kommen ja in jedem Leben vor halt die üblichen Sachen wie der Tod von Grosseltern, Onkel, Tante und diverser
Freunde und Bekannte.
Irgendwie habe ich das alles auch nicht als so furchtbar erlebt, eben auch erst im nachhinein über die "normalen"Todesfälle, oder die von
bekannten möchte ich mich auch gar nicht gross auslassen,ich kannte halt einige Leute die mit Drogen zu tun hatten dadurch hat man natürlich
auch öfter mit den Konsequenzen zu tun.

Die Katastrophen versuche ich mal in der Kurzfassung wiederzugeben, mein einer Bruder war knapp zwei Jahre älter als ich wir sind quasi
zusammen gross geworden, jahrelang ein Zimmer geteilt, hatten den gleichen Freundeskreis usw. Mit meinem ältesten Bruder
habe ich ihn als ich ca. elf war erwischt als er völlig zugedröhnt war,wir haben natürlich versprochen ihn nicht zu verpetzen und so haben wir
im Prinzip mitgeholfen seine Sucht vor unseren Eltern zu verbergen,ich glaube mit 17 hat er sich geoutet aber nur weil er sich bei meiner
Schwester mit Hepatitis über die Spritze angesteckt hatte,also notgedrungen.
Meine Schwester wiederum war die Älteste und hat sich kurz nachdem ich meinen Bruder erwischt hatte schon geoutet,vielleicht haben meine
Eltern deswegen nichts mitbekommen weil sie eben auf meine Schwester fixiert waren.Es war wohl so das mein Bruder auch eine ganze Zeit
vor meiner Schwester mit den Drogen anfing, ich schätze mal das er höchstens zwölf war. Wie das so ist nimmt das ganze dann seinen Lauf es
wird gestohlen, gelogen, betrogen eben das übliche, meine Schwester hatte offiziell mit in meinem Zimmer gewohnt natürlich war sie nie da und
wenn dann weil sie pleite war, also hat sie jedesmal einen kalten Entzug gehabt was mir schon etwas unheimlich war, nachts haben ja auch alle
geschlafen da ist es nicht sonderlich angenehm mit einem Junkie sein Zimmer zu teilen.
Mein Bruder hatte etliche Suizidversuche unternommen, als ich 20 war hat es geklappt, seine Freundin hat überlebt und liegt heute noch total
zerstört in einem Pflegeheim, ich glaube das schlimmste daran war das ich alleine zuhause war als ein Polizist die Nachricht brachte, also nicht
das ich alleine war sondern das der Polizist wieder gegangen ist und ich die ehrenvolle Aufgabe hatte das meinen Eltern zu sagen,meine
Mutter ist total durchgedreht es war auch so das mein Bruder der absolute Liebling aller war,der totale Supergau für die Familie
Meine Schwester war inzwischen clean und einige Zeit nach dem Suizid ging es eigentlich ganz gut niemand mehr um den man
sich sorgen musste,eigentlich nur die Nichtigkeiten des alltags mit denen man sich herumschlagen musste,in der Zeit bekam ich meine Tochter
und mir ging es ein paar Jahre relativ gut.

Mein damaliger ex Freund mit dem ich immer noch gut befreundet war ist dann von einer Brücke gesprungen,ich denke mal das die Depressionen
ab da auch wieder häufiger kamen,jedenfalls wurde dann meine Schwester krank, sie hat uns nie gesagt was sie hatte aber wer ein wenig genauer
hinsah konnte es sich denken, nachdem sie jahrelang clean war ist sie an AIDS gestorben, das ist wirklich Ironie des schicksals.
Dann ist wieder alles so vor sich hingeplätschert,irgendwann habe ich mit meinem Chef heftigen Stress bekommen und seitdem haben sich die
Depressionen schlimmer als denn je zurück gemeldet, letzten Sommer habe ich mir dann den Fuss ziemlich kompliziert gebrochen seitdem bin ich
meistens krank geschrieben demnächst wird nochmal eine OP versucht.
Als ich letztes Jahr im Krankenhaus lag ist meine Cousine in eimem psychotischen Wahn vor einen LKW gesprungen,da war nichts mehr zu machen
und just als wäre es ihr Vermächtnis ist bei meinem Bruder eine üble Psychose ausgebrochen,er geht natürlich nicht zum Arzt und tyrannisiert die ganze Familie,zumindest hat er jetzt einen Betreuer.
Der Vater meiner Tochter ist vor einigen jahren an Krebs erkrankt und dann weggezogen,jetzt habe ich über bekannte gehört das er austherapiert ist
und keine lange Lebenserwartung mehr hat, zumindest hatte ich zu ihm keinen Kontakt mehr da hat man dann doch etwas Abstand. Meine Mutter leidet auch schon sehr lange an Depressionen und Panikattacken, wenn mal Ruhe in der Familie war wurde bei ihr Lungenkrebs und
so sachen diagnostiziert was sich zwar als Fehldiagnose herausstellte, aber erst kurz vor der Op also auch recht heftig für sie,vor einer weile wurde
dann noch ein Hirntumor festgestellt seitdem geht sie nicht mehr zum Arzt und was mein Vater so alles fabriziert hat ist ohnehin ohne Worte.

Das hört sich alles ziemlich krass an, aber ich denke wenn man das selber erlebt ist es irgendwie normal, man merkt erst im nachhinein das man aus
einer ganz anderen Welt kommt als andere,ich glaube auch nicht das ich bewusst darunter gelitten habe manches habe ich einfach ignoriert oder
vergessen ich kann mich auch nicht erinnern jemals wirklich getrauert zu haben, schliesslich war man ja meistens auf das schlimmste vorbereitet
also ich war immer der Meinung das mich das alles nicht sonderlich belastet,aber vielleicht rächen sich meine eher emotionslosen Reaktionen
erst jetzt und ich kann das nicht mehr so fernhalten,trotzdem denke ich das die Ursache meiner Probleme eine andere ist.
Ich denke mal das ziemlich früh irgend etwas war wodurch die Depressionen angefangen haben und durch den rest sozusagen am Leben gehalten
wurden,aber genau das habe ich wohl vergessen.

Oje,jetzt habe ich mich aber richtig ausgetobt und bin noch gar nicht fertig:-)))

Schönes Wochenende,
Susi


Aber wo war Gott/Jesus wer auch immer
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon bluna » Sa 27. Okt 2007, 01:03

Sage zu Gott,bitte hilf mir,ich möchte ein neues Leben anfangen,Er kennt deine Sache sehr gut,Wenn du siehst (Johannes 3,16)und mann hat kein Gott,ist dann die frage wo ist mann dann?

Eben,vertraue wieder an ihm an!

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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon Kantate » Sa 27. Okt 2007, 09:16

Hallo Susi,

erst einmal willkommen im Forum.

Das ist wirklich ein riesiger Haufen "Müll" den du da mit dir rumschleppst. Aber deine Frage war ja, wo Jesus/Gott all die Zeit war, richtig?

Weißt du, Gott steht bereit, immer, und wartet darauf dass man ihn einlädt an seinem Leben teilzunehmen. Es würde ihm niemals in den Sinn kommen sich ungefragt einzumischen. Dazu ist er viel zu weise. :)
Hast du ihn je eingeladen? Dann ist er auch da. Gerade in solchen Situationen wie du sie beschreibst. Es ist einfach zu sagen, "Wo war Gott denn? Warum hat er es zugelassen?" Gott überfährt keine Menschen, Gott zwingt niemanden Drogen und Alkohol zu nehmen, Gott macht niemanden krank. Aber Gott kam als hilfloses Baby in einer dunklen Nacht auf die Welt. Er kam in diesem Zustand zu uns, damit wir begreifen, dass er für die Armen, die Kranken, die Hilflosen da sein möchte. Jesus hat gesagt, dass wir in der Welt Angst haben werden. Wir können nichts weiter tun als ihm unser Leben anzuvertrauen und ihn zu bitten uns die Kraft zu geben durchzuhalten. Dann wird er uns diese Kraft auch geben. Und mit jeder neuen Katastrophe werden wir stärker. Vielleicht erkennen wir Gott nicht immer weil wir so "zugemüllt" sind mit unseren Gedanken, unseren Schmerzen, unserem Leid, dass wir ihn gar nicht mehr sehen können. Erst im Nachhinein erkennen wir dass wir es ohne seine Hilfe nicht geschafft hätten, dass er wirklich da war.

Mose hat Gott auf dem Berg gebeten, dass er ihm sein Angesicht zeigen möge. Gott stimmte zu. Als es dann so weit war, schob Gott im letzten Moment eine Wolke vor sein Antlitz. Das ist ein großartiges Bild dafür, dass Gott immer da ist auch wenn wir ihn nicht erkennen.

Das ist wie mit der Sonne. An einem grauen, nebeligen Tag sehen wir die Sonne auch nicht, aber wir wissen, sie ist da, versteckt hinter den Wolken. :)

Ich wünsche dir, dass du Gott in deinem ganzen Chaos entdecken und dich ihm anvertrauen kannst.

L.G.
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon noah » Sa 27. Okt 2007, 13:37

@tired,


editiert: unter "Fragen zum christlichen Glauben" akzeptieren wir den Koran nicht!


gruss


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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon onThePath » Sa 27. Okt 2007, 13:54

Hallo, tired

Du hast wirklich sehr viel Schlimmes und Grausames erlebt.

Das bleibt keinem im Leben erspart, aber zuviel ist zuviel.
Wenn es zu viel ist, kann man es nicht aushalten.

Suche Dir doch liebevolle Christen und eine liebevolle Gemeinde, die Dein Leid ertragen, mittragen.

Beherzige, was Kantate sagte.

Und könntest Du nicht angesichts Deines erlebten Leides versuchen, tatkräftig anderer Leute Leid zu vermindern ?

Erwarte nicht mit einem Schlag heil und froh zu werden, aber Jesus kann Dir viel Last abnehmen.
Und die Zeit heilt Wunden, besonders dann, wenn man weiß, daß ein liebender Gott für einen da ist, und das Beste für einen will.


lg, oTp

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Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon gunslinger » So 28. Okt 2007, 19:36

Nach meinem heftigen Schlaganfall hatte ich eines Abends, als ich so im Bett lag auf einmal das starke Gefühl,dass Gott mich Gott mich verlassen hat. Dieses Gefühl war auf einmal einfach da,wie eine plötzliche Eingabe und auch in den folgenden Monaten hatte ich nur den Eindruck, dass Gott mir alles noch schwerer macht statt mir mal zu helfen. abgesehen davon, dass ich ihm diesen Schlaganfall zu verdanken habe

Nun gut, vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich Gott sowieso eher kritisch sehe, weil widersprüchlich und für mich nicht begreiflich. Ich habe es auch irgendwie nie geschafft einen Zugang zu ihm zu finden. Aus meiner Sicht sind wir nun halt getrennt und so kann es bleiben ER braucht mich nicht und ich ihn nicht

Gruß,

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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon bigbird » So 28. Okt 2007, 19:38

Original von gunslinger
Nach meinem heftigen Schlaganfall hatte ich eines Abends, als ich so im Bett lag auf einmal das starke Gefühl,dass Gefühl, dass Gott mich verlassen hat. Dieses Gefühl war auf einmal einfach da, und auch in den folgenden Monaten hatte ich nur den Eindruck, dass Gott mir alles noch schwerer macht statt mir mal zu helfen.abgesehen davon, dass ich ihm diesen Schlaganfall zu verdanken habe
Du hast diesen Schlaganfall Gott zu verdanken?

Wie denn das?



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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon Tired » So 28. Okt 2007, 20:04

Ich denke auch mal das man Gott nicht für solche Dinge verantwortlich machen kann ich bin auch nicht mehr gläubig beschäftige mich aber schon damit,man kann wiedersprüche auch durchaus erklären auch der Mensch ist wiedersprüchlich.
Mich stört auch das man Gott als Vater sieht,ein Vater hilft ob er gebeten wird oder nicht,gut auch nicht alle.
Klar hat Gott auch nicht gesagt nehmt diese Droge und tut das,oder jetzt bekommst du einen Schlaganfall ich habe sowas auch nie gesagt,trotzdem wird mir ständig die Konfrontation mit sowas aufs Auge gedrückt,eben weil ich eine Beziehung zu diesen leuten habe.Ich denke nicht das Gott eine zu mir hat,vielleicht habe ich irgendwann wieder eine zu ihm.
Naja,wie gesagt auch der Mensch ist wiedersprüchlich einerseits
glaube ich nicht an Gott,andererseits versuche ich ihn mir zu erklären,eins ist klar Glaube hilft in vielen dingen denn er kann manchmal wirklich Berge versetzen man muss es eben nur glauben.
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon gunslinger » So 28. Okt 2007, 20:20

Jau, Bigbird. Dass ich meinen Schlaganfall Gott zu verdanken habe ist auch so eine Eingebung, die man einfach spürt. Und was mich dabei echt stört ist,dass ich keinen Grund dafür genannt bekomme

Gruß

gunslinger

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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon thery » So 28. Okt 2007, 20:31

Lieber gunslinger,

Was denkst du? Warum sollte Gott dir einen Schlaganfall schicken? Denkst du er würde dich für etwas Bestrafen?
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon bigbird » So 28. Okt 2007, 20:35

Original von gunslinger
Jau, Bigbird. Dass ich meinen Schlaganfall Gott zu verdanken habe ist auch so eine Eingebung, die man einfach spürt. Und was mich dabei echt stört ist,dass ich keinen Grund dafür genannt bekomme

Gruß

gunslinger


hm - ich kann mir nicht so recht vorstellen, was du jetzt unter "Eingebung" verstehst, und wie du darauf kommst.

Aber spinn diesen Gedanken weiter:

Gott schickt Schlaganfälle? Er schickt zu hohen Blutdruck? Er schickt eine Unfall? Er schickt einen Krieg?

Hm - nein. Wir leben als Menschen in der Natur, die Krankheiten kennt, Krankheit und Tod. Und seit wann ist das so? Richtig, seit Adam und Eva - und in dieser Natur sind wir für Krankheiten anfällig, und müssen irgendwann sterben.

Ausser wir haben das neue, ewige Leben durch Jesus - das beginnt zwar schon in dieser Welt - aber der irdische Leib muss sterben.

Auch ich habe in meinem Leben schon viel Schweres und Schwieriges erlebt - das Gefühl der Gottverlassenheit schleicht sich ein. Aber: Kommt es auf unsere Gefühle an? Nein - Gottes Wort steht über unseren Gefühlen. Wenn wir uns ihm ausliefern als seine Kinder, verlässt er uns NIE!

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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon Tired » So 28. Okt 2007, 20:40

Ich denke es kommt sehr auf unsere Gefühle an,ohne wäre Glaube kaum möglich und es gäbe auch nichts gutes auf der Welt,
Gefühle halten den Menschen im Leben.
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon Kantate » So 28. Okt 2007, 21:02

Original von gunslinger
Nach meinem heftigen Schlaganfall hatte ich eines Abends, als ich so im Bett lag auf einmal das starke Gefühl,dass Gott mich Gott mich verlassen hat. Dieses Gefühl war auf einmal einfach da,wie eine plötzliche Eingabe und auch in den folgenden Monaten hatte ich nur den Eindruck, dass Gott mir alles noch schwerer macht statt mir mal zu helfen. abgesehen davon, dass ich ihm diesen Schlaganfall zu verdanken habe

Nun gut, vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich Gott sowieso eher kritisch sehe, weil widersprüchlich und für mich nicht begreiflich. Ich habe es auch irgendwie nie geschafft einen Zugang zu ihm zu finden. Aus meiner Sicht sind wir nun halt getrennt und so kann es bleiben ER braucht mich nicht und ich ihn nicht

Gruß,

gunslinger


Hallo gunslinger,

einen Schlaganfall verdankt man nicht Gott, den verdankt man sich meistens selber. Gott schickt keine Schlaganfälle oder andere Krankheiten.
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon skai » Mo 29. Okt 2007, 18:32

Bist du sicher dass er dich nicht braucht?
ER sehnt sich mit jedem Menschen eine Beziehung sonst hätte er uns Menschen gar nicht erschaffen.
Und auch wir Menschen haben diese Sehnsucht tief in uns drin nach einem Gott der uns liebt wie ein Vater.
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon bluna » Di 30. Okt 2007, 00:22

Kehre um :

Ich bin die TÜR,wenn jemand durch mich eingeht,so wird Er errettet werden

Jesus sagte,ich soll Dir das sagen!

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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon Tired » Di 30. Okt 2007, 01:35

Man muss sich wohl wirklich erst einmal mit der Bibel usw.etwas vertraut machen bevor man Gott für etwas verantwortlich macht.
Soweit ich weiss kam Leid entweder von den Menschen selber oder vom Satan,bei Hiob z.B.aus einem Streit heraus ob Hiob gläubig bleibt wenn es ihm schlecht geht hat der Teufel ihm Leid zugefügt,nicht Gott aber hätte ihn das nicht interessiert wäre auch kein Leid geschehen.
Immerhin bekam er das doppelte seines Vermögens und nach Verlust seiner sieben Kinder sieben neue von Gott,als klar war das sein Glaube nicht zu erschüttern war.Mal ehrlich wenn ich meine Kinder verlieren müsste und zur Entschädigung neue bekäme,fände ich das schon reichlich makaber,aber es geht wohl um die Moral:Wenn es dir noch so schlecht geht verliere den Glauben nicht und am Ende wirst du belohnt,aber ist es richtig sich an den Glauben zu klammern in der Hoffnung auf Belohnung.
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon vittella » Di 30. Okt 2007, 11:58

Original von Tired
Oje,jetzt habe ich mich aber richtig ausgetobt und bin noch gar nicht fertig:-)))
Aber wo war Gott/Jesus wer auch immer


wo ist Gott.? warum tut er nichts?
ich weiss es nicht...!
Aber ich finde Du bist ein ziemlich starker Mensch,sonst wärst Du jetzt nicht mehr hier..!
Ob vielleicht Gott Dir diese Stärke gegeben hat?
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Dieu parle dans le silence, tout l'autre est une mauvaise traduction.
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon Tired » Di 30. Okt 2007, 12:39

Es könnte aber auch genau umgekehrt sein,schliesslich greifen etliche Verdrängungsmechanismen und wenn die nicht mehr funktionieren zeigt sich das man doch eher schwach ist.

Das Gott nicht hilft würde ich mir vielleicht so erklären,
es spielt für ihn weniger eine Rolle was passiert,sondern wie man damit lebt schliesslich wird der Mensch ja am Ende an irgendetwas gemessen und wenn es nichts schlechtes gibt
dann gibt es auch kein Maas für das Gute.
So oder ähnlich könnte man das vielleicht nachvollziehen,aber
er könnte uns natürlich auch überdrüssig haben,hat uns vielleicht aus Langeweile erschaffen und nun beiseite gelegt weil es keinen Spass mehr machte ist ja immer das selbe mit uns,tja und irgendwann sind wir in Vergessenheit geraten schliesslich gibt es für ihn bestimmt noch andere spannende Projekte. :shock:
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon vittella » Mi 31. Okt 2007, 11:30

Original von Tired
Es könnte aber auch genau umgekehrt sein,schliesslich greifen etliche Verdrängungsmechanismen und wenn die nicht mehr funktionieren zeigt sich das man doch eher schwach ist.

er könnte uns natürlich auch überdrüssig haben,hat uns vielleicht aus Langeweile erschaffen und nun beiseite gelegt weil es keinen Spass mehr machte ist


ich denke Du solltest regelmässig die Bibel lesen um Gott besser kennen zu lernen,es gibt auch Hörbibeln zum Downloaden,hier: http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=13928&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=0&tm=1

Was Deine Stärke und Schwäche angeht,denke ich solltest Du mal versuchen auf die Stärke zu sehen...Du siehst zu fixiert auf das Negative,auf das Schwache,so,dass Du dabei das Gute nicht mehr sehen kannst und da wo Du hinschaust,in diese Richtung zieht es Dich und das endet in immer grösserer Verzweiflung,der einzige Ausweg daraus liegt an Deinem eigenen Handeln,es ist alles da,worauf willst du Dich konzentrieren..?
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Re: Jesus hat mich verlassen,Gott auch

Beitragvon 60Watt » Do 1. Nov 2007, 15:15

schribe Deine Geschichte in einem Skript nieder...es wird Dir guttun
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