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homöopathische Mittel / Europapark

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Moderator: kingschild

homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Trolli » So 8. Nov 2009, 14:56

Ich habe einmal ein homöopathisches Mittel ausprobiert und habe das in der Gemeinde bei Kaffe und Kuchen einigen Frauen erzählt. Man ist ja ehrlich....Diese Blicke die ich zugeworfen bekam, sagten alles. Aber nur Blicke, gesagt hat niemand etwas.

Ich finde das persönlich so schlimm, nur weil ich jetzt Christ bin, darf und sollte ich nie ein homöopathisches Mittel benutzen. Und wenn doch, was passiert mit mir, lande ich in der Hölle, hat Gott mich nicht mehr lieb, was sind die Konsequenzen, dass ich solche Blicke von anderen Christen verdiene?

Ein anderes Beispiel. Wir waren als Familie im Europapark und haben den Tag genossen mit den Kindern. Die Kinder haben davon in der Gemeinde erzählt und dann wieder, keine Worte nur Blicke, die alles sagen. Warum?????? Wo steht in der Bibel geschrieben, dass man nicht in den Europapark darf??? Und wenn doch, landen wir als Familie in der Hölle?

Es gibt noch viele solche Beispiele, bei denen ich manchmal spüre es menschelt überhaupt nicht. Es geht einfach darum, man sollte nicht, man macht es nicht und man redet schon gar nicht über solches.

Da frage ich mich oft, wieviel ist in der heutigen Zeit von Gott gemacht und was von Menschenhand? Gott hat uns Lieb und wir sollen seine Liebe weitergeben und weiterleben. Hat es da wirklich kein Platz für den Europapark, ausnahmsweise einmal ein homöopathisches Mittel, ein Glas Wein, ein Kinobesuch.....

Gibt es auch andere kritische Christen, die nicht alles so hinnehmen was ihnen gesagt und gepredigt wird?
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Taube » So 8. Nov 2009, 15:03

Vielleicht ist es einfach noch die falsche Gemeinde, in der Du bist. Es kann gut sein, dass diesen Damen der Europapark nicht gut tut. Dann sollen die ja nicht hingehen. Leider ist es noch oft so, dass ich meine, was mir nicht gut tut, ist auch für andere nicht gut. Aber Du wirst sehen, es gibt ganz sicher verschiedene Christen und verschieden christliche Gemeinschaften. In Gottes Haus gibt es viele Wohnungen.


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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon pirate23 » So 8. Nov 2009, 15:09

Trolli hat geschrieben:Ich finde das persönlich so schlimm, nur weil ich jetzt Christ bin, darf und sollte ich nie ein homöopathisches Mittel benutzen.

Auf Grund diverser Praktiken ihres Erfinders halten Christen Homöopotahie meist für esoterisch und/oder dämonisch und/oder satanisch. Ich persönlich halte es bloß für Geldverschwendung. Wer sich gern von Placebos heilen lassen will, der kann auch einfach ein Stück Würfelzucker essen.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Taube » So 8. Nov 2009, 15:10

Kennst Du den Film "Yentl"?

Ein Rabbiner lehrt seiner Tochter den Talmud. Er zieht dabei immer die Vorhänge, weil es nicht richtig ist, dass Frauen im Talmud studieren. Als Begründung meint dieser Rabbiner, dass zwar Gott schon verstehe, dass auch Frauen den Talmud studieren können, aber leider verstehen das nicht alle Nachbarn.

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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Marcus » So 8. Nov 2009, 15:17

Vielleicht liege ich ja auch falsch aber ich wüsste nun auch keinen Grund, warum man nicht in den Europapark gehen und so richtig Spass haben darf. Ich kenne die Bibel sicherlich viel zu wenig gut um mit Sicherheit sagen zu können, dass darin nichts gegen solche Sachen steht aber wenn ich mir das so überlege, dann kann Gott das nicht wollen, dass wir als Christen nur zu Hause sitzen und in jeder freien Minute die Bibel lesen.
Was die homöopathischen Mittel angeht, so sind diese schon gegen die Bibel. So habe ich das zumindest im "Alpha live" Kurs gelernt. Es geht dabei um Magie. Man kommt sicherlich nicht sofort und auf direktem Weg in die Hölle aber man sollte sich ihr nicht aussetzen, da man sonst Satan Gewalt über einen gibt.
pirate23 hat geschrieben:Wer sich gern von Placebos heilen lassen will, der kann auch einfach ein Stück Würfelzucker essen.

:lol: Der ist nicht schlecht!
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Taube » So 8. Nov 2009, 15:20

Marcus hat geschrieben:...
So habe ich das zumindest im "Alpha live" Kurs gelernt. Es geht dabei um Magie. Man kommt sicherlich nicht sofort und auf direktem Weg in die Hölle aber man sollte sich ihr nicht aussetzen, da man sonst Satan Gewalt über einen gibt.

Dies lernt man so im Alpha Live Kurs?
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Marcus » So 8. Nov 2009, 15:41

Taube hat geschrieben:
Marcus hat geschrieben:...
So habe ich das zumindest im "Alpha live" Kurs gelernt. Es geht dabei um Magie. Man kommt sicherlich nicht sofort und auf direktem Weg in die Hölle aber man sollte sich ihr nicht aussetzen, da man sonst Satan Gewalt über einen gibt.

Dies lernt man so im Alpha Live Kurs?

So oder so ähnlich, es geht wie gesagt um Magie, um nicht göttliche Energie. Ich weiss es nicht mehr genau, ist schon eine Weile her. Weiss das Jemand genauer, wie das im Kurs gelehrt wird?
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon blakki » So 8. Nov 2009, 17:11

Marcus hat geschrieben:Vielleicht liege ich ja auch falsch aber ich wüsste nun auch keinen Grund, warum man nicht in den Europapark gehen und so richtig Spass haben darf. Ich kenne die Bibel sicherlich viel zu wenig gut um mit Sicherheit sagen zu können, dass darin nichts gegen solche Sachen steht aber wenn ich mir das so überlege, dann kann Gott das nicht wollen, dass wir als Christen nur zu Hause sitzen und in jeder freien Minute die Bibel lesen.


Zum Glück scheint Gott nicht so kleinkariert und engstirnig zu sein, wie manche seiner Gläubigen :mrgreen:

Was die homöopathischen Mittel angeht, so sind diese schon gegen die Bibel. So habe ich das zumindest im "Alpha live" Kurs gelernt. Es geht dabei um Magie. Man kommt sicherlich nicht sofort und auf direktem Weg in die Hölle aber man sollte sich ihr nicht aussetzen, da man sonst Satan Gewalt über einen gibt.
pirate23 hat geschrieben:Wer sich gern von Placebos heilen lassen will, der kann auch einfach ein Stück Würfelzucker essen.

:lol: Der ist nicht schlecht!


Die Globuli kann man natürlich auch als Streusalzersatz im Winter einsetzen, insofern haben sie auch ihren Nutzen. :mrgreen:

Und der Würfelzucker hilt auch nur, wenn der Zucker aus einem Zuckerbergwerk kommt, in dem er nach ganzheitlichen Methoden gefördert wird.

Nur feinstofflich darf es nicht sein, dann wärs Puderzucker und kein Würfelzucker mehr.
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Re: homöopathische Mittel

Beitragvon ImHermes » So 13. Dez 2009, 20:49

Das Problem bei der Homöopathie ist der "Sinn", warum es funktioniert. Man geht davon aus, dass das "Schlechte" immer vorhanden bleibt. Also nimmt man den Stoff, der das Leiden verursacht und verdünnt ihn mehrmals bis zu einer extrem geringen Konzentration herab. (Zum Teil sogar so stark, dass man rein rechnerisch davon ausgehen muss, dass in dem Kügelchen kein Molekül vom "schlechten Stoff" ist), und dieses Kügelchen sollte dann einem heilen (wie bei einer Impfung?)...

Ich selbst mag keine Homöopathie, muss ich anmerken, da ich es mir nicht erklären kann. Vielleicht spielt aber der Placebo-Effekt eine Rolle.



Warum deine Gemeinde dich nicht mag, wenn du dich im Europapark amüsierst, kann ich nicht verstehen...

Gruss
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon onThePath » So 13. Dez 2009, 21:37

pirate23 hat geschrieben:
Trolli hat geschrieben:Ich finde das persönlich so schlimm, nur weil ich jetzt Christ bin, darf und sollte ich nie ein homöopathisches Mittel benutzen.

Auf Grund diverser Praktiken ihres Erfinders halten Christen Homöopotahie meist für esoterisch und/oder dämonisch und/oder satanisch. Ich persönlich halte es bloß für Geldverschwendung. Wer sich gern von Placebos heilen lassen will, der kann auch einfach ein Stück Würfelzucker essen.


Würfelzucker gibt der Einbildung aber wenig Möglichkeiten. Man muss sich schon einbilden, dass das Mittel wirkt, sonst kann man nicht vom Placebo-Effekt reden.
Auch Akupunktur hat Raum für den Placebo-Effekt.

Kritisch wird es aber, weil magisch, wenn die Wirksubstanz nicht nur bis zur vielfachen Unwirksamkeit verdünnt wird, sondern dabei magisch vorgegangen wird. Dann wird diese Substanz ein Fetisch ( magisch behandelter Gegenstand ). Magisch behandelte Gegenstände sind in der weißen und schwarzen Magie nun mal weit verbreitet. Und ihre Wirksamkeit nicht nur immer Humbug oder Einbildung.

Wenn die Homöopathie von Jemand erfunden wurde, der magisch angehaucht ist, kein Wunder dass er dann darauf kam.
Es gibt ja auch energenisiertes Wasser :lol: , das ist mit "Lebenskraft" oder "universaler Energie" aufgeladen. Oder Wirksubstanzen bekommen z.B. durch "Mondlichtbehandlung" Energie zugeführt. :? Man wundere sich über nichts.
In der Psychologie haben wir ja auch einen okkulten Impuls durch C.G. Jung.

Es gibt genug Dinge, die ihren Weg aus der Magie und dem Okkultismus in Bereiche unseres Lebens und Denkens gefunden haben.

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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon pirate23 » So 13. Dez 2009, 23:36

onThePath hat geschrieben:Würfelzucker gibt der Einbildung aber wenig Möglichkeiten. Man muss sich schon einbilden, dass das Mittel wirkt, sonst kann man nicht vom Placebo-Effekt reden.

Wenn der Arzt schön weiß gekleidet ist, eine Brille trägt und einen intelligenten Eindruck macht, dann wird der Zucker schon wirken...

Magisch behandelte Gegenstände sind in der weißen und schwarzen Magie nun mal weit verbreitet. Und ihre Wirksamkeit nicht nur immer Humbug oder Einbildung.

Ein Voodoo-Zauber würde allerdings nicht so gut wirken wie der Würfelzucker, wenn er in einer Arztpraxis von einem weiß gekleideten Arzt mit Brille durchgeführt wird. Das wirkt in Europa einfach unglaubwürdig, selbst wenn der Arzt alles richtig macht.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon onThePath » Mo 14. Dez 2009, 01:13

pirate23 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Würfelzucker gibt der Einbildung aber wenig Möglichkeiten. Man muss sich schon einbilden, dass das Mittel wirkt, sonst kann man nicht vom Placebo-Effekt reden.

Wenn der Arzt schön weiß gekleidet ist, eine Brille trägt und einen intelligenten Eindruck macht, dann wird der Zucker schon wirken...

Magisch behandelte Gegenstände sind in der weißen und schwarzen Magie nun mal weit verbreitet. Und ihre Wirksamkeit nicht nur immer Humbug oder Einbildung.

Ein Voodoo-Zauber würde allerdings nicht so gut wirken wie der Würfelzucker, wenn er in einer Arztpraxis von einem weiß gekleideten Arzt mit Brille durchgeführt wird. Das wirkt in Europa einfach unglaubwürdig, selbst wenn der Arzt alles richtig macht.


Von Voodoo und diesen Dingen reden wir hier besser nicht. Das wird einem Atheisten zu unverständlich.

Placebo mittels Würfelzucker wirkt aber nur, wenn der Kranke nicht weiss, dass es nur normaler Würfelzucker ist.
Allenfalls Okkult-Gläubigen könnte man einreden, der normal aussende Würfelzucker sei mit Lebensenergie angereichert.

Der Arzt ist selber suggestiver Faktor. Wenn er überzeugend rüberkommt, dass die (Placebo-) Behandlungsmethode fantastisch wirkt, dann wirkt auch das mit.

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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon quigor » Mo 14. Dez 2009, 01:47

pirate23 hat geschrieben:Auf Grund diverser Praktiken ihres Erfinders halten Christen Homöopotahie meist für esoterisch und/oder dämonisch und/oder satanisch.

Nur aus Neugierde: Sprichst Du von Hahnemann? Samuel Hahnemann, 1755 - 1843?
Und welcher Praktiken soll sich Dr. Hahnemann bedient haben?
"Ich habe Gott überall erblickt und niemals begriffen." - Alphonse de Lamartine, Poetische Meditationen
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon LordAlm » Mo 14. Dez 2009, 04:15

Trolli hat geschrieben:Gibt es auch andere kritische Christen, die nicht alles so hinnehmen was ihnen gesagt und gepredigt wird?

Trollige Geschichten erzählst du da, finde ich auch, und hinnehmen wohin? Ich denke zur Homöopathie haben wir einen Thread. Zum Europapark ist noch Einer offen, aber so interessant wird das nicht sein, darüber zu diskutieren. Gehört denn ein Kinobesuch auch zur Homöopathie? Ich weiss nicht mit was für Leuten du verkehrst, doch als Christ solltest du doch selber in der Lage sein, abzuwägen was dir und deinen Kinder schadet und was nicht. Christen sind doch keine Richter, ansonsten halte dich fern von solchen Menschen. LG LA
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon sugi » Do 4. Feb 2010, 22:47

Hi!

Trolli hat geschrieben:Ich habe einmal ein homöopathisches Mittel ausprobiert und habe das in der Gemeinde bei Kaffe und Kuchen einigen Frauen erzählt. Man ist ja ehrlich....Diese Blicke die ich zugeworfen bekam, sagten alles. Aber nur Blicke, gesagt hat niemand etwas.

..und wieso fragst du nicht einfach zurück? Denn, man ist ja ehrlich ;)

Ich finde das persönlich so schlimm, nur weil ich jetzt Christ bin, darf und sollte ich nie ein homöopathisches Mittel benutzen.

Mt.15,17.18 Begreift ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen wird?18 Was aber aus dem Mund herausgeht, kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen.

1Kor 6,12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen.

Und wenn doch, was passiert mit mir, lande ich in der Hölle, hat Gott mich nicht mehr lieb, was sind die Konsequenzen, dass ich solche Blicke von anderen Christen verdiene?


Gibt es auch andere kritische Christen, die nicht alles so hinnehmen was ihnen gesagt und gepredigt wird?


Diese beiden Zitat lassen in mir Fragen offen..

:idea:
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Ihr » Fr 5. Feb 2010, 09:49

Das Problem der Homöopathie ist doch, dass sie nur dann "funktioniert", wenn man daran glaubt. Und das müsste für einen Christen eigentlich schon Fragen aufwerfen. Ist das nicht Götzendienst? Sollte christlicher Glaube nicht für Gott reserviert sein?
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Marcus » Fr 5. Feb 2010, 10:05

Ihr hat geschrieben:Das Problem der Homöopathie ist doch, dass sie nur dann "funktioniert", wenn man daran glaubt. Und das müsste für einen Christen eigentlich schon Fragen aufwerfen.

Ich bin zwar grundsätzlich deiner Meinung aber wenn es danach geht, dürfte man auch dem Onkel Doktor kein Wort mehr glauben. Wenn einem nämlich der Mann mit der weissen Schürze ein Mittelchen gibt, dann wird es alle unsere Leiden doch beseitigen, so doch unsere Meinung. Schliesslich kommt es ja aus Basel und da wissen die schon, was sie tun. Selbst wenn wir Zuckerstücke lutschen würden, hätten wir am nächsten Tag keine Bauchschmerzen mehr, weil eben die weisse Schürze Eindruck hinterlässt und wir daran glauben.

P.S sag mal, wo kommst Du her, aus Irland? Ihrland kenne ich nämlich nicht, was ist das?
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Ihr » Fr 5. Feb 2010, 17:32

Ihrland ist wo "Ihr" herkommt. ;)

Der Clou an schulmedizinischen Wirkstoffen ist gerade, dass ihnen eine Wirkung nachgewiesen werden kann, die besser ist als ein Placebo. Das ist eine Grundvoraussetzung für die klinische Zulassung.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Marcus » Fr 5. Feb 2010, 20:34

Ihr hat geschrieben:Der Clou an schulmedizinischen Wirkstoffen ist gerade, dass ihnen eine Wirkung nachgewiesen werden kann, die besser ist als ein Placebo.

....egal, ob diese der Beschreibung entspricht oder nicht? :lol:
Ich persönlich bin ein Gegner der chemischen Keule, sei es gegen Kopfschmerz oder sonstige Sachen. Natürlich, es gibt Schmerzen, die man ohne einfach nicht aushält aber grundsätzlich nehme ich beinahe nie etwas. Medikamente hinterlassen im Körper Schlacken (und das nicht zu knapp) und diese Schlacken machen uns krank, was zu mehr Medikamenten führt und somit zu noch mehr Schlacken. Kaffee, Süsses, Fleisch oder Milchprodukte tun ihr Übriges. Mit 50 bis 60 sind wir dann schon derart verschlackt und krank, dass wir alle mehr oder weniger extreme gesundheitliche Probleme haben. Meine Ansicht beisst sich mit der der Schulmedizin und darum bin ich zumeist auch kein Unterstützer derselbigen. Ich heile mich natürlich, sofern das eine Krankheit zulässt. Zusätzlich mache ich 2 mal im Jahr eine Entgiftung (in der nächsten Woche steht gerade eine an).
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon alegna » Fr 5. Feb 2010, 20:41

Marcus hat geschrieben:Zusätzlich mache ich 2 mal im Jahr eine Entgiftung (in der nächsten Woche steht gerade eine an).

Das find ich gut, sofern sie Natürlich und nicht Esoterisch ist. Wie ich von Dir weiss, fastest Du, gell?
Das find ich eine gute Möglichkeit zu entschlacken. Viel Spass wünsch ich.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Marcus » Fr 5. Feb 2010, 22:29

alegna hat geschrieben:Das find ich gut, sofern sie Natürlich und nicht Esoterisch ist. Wie ich von Dir weiss, fastest Du, gell?
Das find ich eine gute Möglichkeit zu entschlacken. Viel Spass wünsch ich.

Natürlicher geh es kaum :lol: Ich trinke während 3 Tagen ausschliesslich frisch gepressten Fruchtsaft (4 Liter/Tag) und dazu jeden Morgen und Abend zwei Einläufe. Anschliessend nochmals für 3 Tage ausschliesslich Salat und Gemüsesaft und danach fange ich wieder an, normal zu essen, sofern man meine Kost normal nennen kann, für euch wäre sie es nicht :)
(das Du das noch weisst?)

Lieber Gruss Marcus
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon alegna » Fr 5. Feb 2010, 22:32

Marcus hat geschrieben:(das Du das noch weisst?)

Habe mich mal vier Monate Vegan ernährt, nur Rohkost, gefastet hab ich auch schon. Weiss also auch weniges darüber, deshalb ist es mir wohl geblieben :)

Gruss zurück
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon babychrist » Sa 6. Feb 2010, 13:48

Das ist eine Frage, die mich eben auch sehr beschäftigt. Wie man ja sieht, bin ich noch nicht lange gläubig. Darum habe ich noch sehr viele Fragen und habe auch noch einen langen Weg vor mir.

Nun aber zum Thema: ich habe auch immer die homöopathischen Kügelchen benutzt und nun da ich mich dem Glauben zuwenden möchte, bin ich eben verunsichert. Wie ist es denn mit sonstigen Naturheilmitteln? Die Natur ist ja von Gott erschaffen, ja Gott ist die Natur und wenn ich mich nun mit natürlichen Mitteln Linderung zu verschaffen versuche, ist denn das Sünde? Gerade für die Kinder benutze ich lieber sanfte Heilmittel. Wie ist das z.B. mit Echinacea-Präparaten, gegen Erkältung und Grippe? Deren Wirkung ist ja auch nachgewiesen.

Ich bin wirklich noch sehr unsicher und ich bete auch mehrmals täglich dafür, auf den richtigen Weg geleitet zu werden.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Marcus » Sa 6. Feb 2010, 16:07

Also grundsätzlich sind Naturheilmittel nicht falsch. Die stärksten Herzpräparate der Schulmedizin kommen aus der Natur. Ich denke, was an homöopathischen Mitteln nicht funktionieren kann ist ganz einfach: es hat keine Wirkstoffe mehr in den Kügelchen, da ist nur noch Zucker oder was weiss ich woraus die sind. Ich glaube bei Naturheilmitteln kannst Du nicht viel falsch machen, da normalerweise ja noch ein Wirkstoff vorhanden ist aber sobald der fehlt, kann etwas nicht mehr stimmen. Fencheltee ist nach wie vor eine gute Sache bei Bauchbeschwerden. Alles was mit Geistheilen (Reikki, Feng-Shui) zu tun hat, ist für Christen verboten.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon babychrist » Sa 6. Feb 2010, 20:34

@Marcus
Da bin ich froh, dass ich die Naturheilmittel mit gutem Gewissen noch anwenden kann. Ich brauche vor allem A. Vogel Präparate und solche von Zeller. Weisst Du, bevor ich zum Glauben fand habe ich vieles ausprobiert. Es ging mir mal wirklich sehr, sehr schlecht, vor allem seelisch. Nichts wirkte, weder Homöopathie, noch Spagyrik, noch Bachblüten. Im Gegenteil, ich stürzte noch tiefer. Ich denke, dass ich mit diesen esoterischen Heilmethoden dem Bösen die Türen zu meiner Seele geöffnet haben. :oops: :oops:

Ich bin so unendlich dankbar, dass Gott mich nicht aufgegeben hat und dass ich endlich, endlich seine dargebotene Hand wahrgenommen habe. Denn durch den inneren Frieden und die Wärme, die sich in mir ausbreitet, geht es mir immer besser. :]
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon sugi » Sa 6. Feb 2010, 23:33

Ihr hat geschrieben:Das Problem der Homöopathie ist doch, dass sie nur dann "funktioniert", wenn man daran glaubt. Und das müsste für einen Christen eigentlich schon Fragen aufwerfen. Ist das nicht Götzendienst? Sollte christlicher Glaube nicht für Gott reserviert sein?

Das sehe ich wie du!

Ich hab da noch ganz andere Gedanken.. ;)
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dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Ihr » Mo 8. Feb 2010, 10:06

Marcus hat geschrieben:Ich persönlich bin ein Gegner der chemischen Keule, sei es gegen Kopfschmerz oder sonstige Sachen. Natürlich, es gibt Schmerzen, die man ohne einfach nicht aushält aber grundsätzlich nehme ich beinahe nie etwas. Medikamente hinterlassen im Körper Schlacken (und das nicht zu knapp) und diese Schlacken machen uns krank, was zu mehr Medikamenten führt und somit zu noch mehr Schlacken. Kaffee, Süsses, Fleisch oder Milchprodukte tun ihr Übriges. Mit 50 bis 60 sind wir dann schon derart verschlackt und krank, dass wir alle mehr oder weniger extreme gesundheitliche Probleme haben. Meine Ansicht beisst sich mit der der Schulmedizin und darum bin ich zumeist auch kein Unterstützer derselbigen.

Man kann seine Meinung auf nüchternen Tatsachen und nachvollziehbaren Theorien bilden, oder eben nicht. Was du hier daherredest macht für mich jedenfalls herzlich wenig Sinn, und zwar weder als Christ noch als rational denkender Mensch. Ich glaube deshalb nicht, dass es besonders aussichtsreich ist, einzeln auf deine Behauptungen einzugehen.

Ich heile mich natürlich, sofern das eine Krankheit zulässt. Zusätzlich mache ich 2 mal im Jahr eine Entgiftung (in der nächsten Woche steht gerade eine an).

Hast du auch schon einmal die geistlichen Konsequenzen deines Gesundheitsfimmels bedacht? Mir fällt nämlich auf, dass Menschen, die so daherreden wie du (mal abgesehen davon, dass sie objektiv selten "gesünder" sind) im Grunde oft unzufrieden mit sich selbst, der Welt und mit Gott sind. Sie sehen überall "Gifte", welche ihre geliebte (vergötterte?) Gesundheit bedrohen. Wenn ihnen diese dann mit 60, 70 oder vielleicht auch 90 unweigerlich entgleitet, woran halten sie sich dann noch fest? Man fragt sich.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon alegna » Mo 8. Feb 2010, 14:35

Ihr hat geschrieben:Man kann seine Meinung auf nüchternen Tatsachen und nachvollziehbaren Theorien bilden, oder eben nicht. Was du hier daherredest macht für mich jedenfalls herzlich wenig Sinn, und zwar weder als Christ noch als rational denkender Mensch.

Oh, ich kann viel damit anfangen was er geschrieben hat, wenn ich auch etwas anders lebe als er.
Hast du auch schon einmal die geistlichen Konsequenzen deines Gesundheitsfimmels bedacht?

Hast Du schon mal gefastet?
Weisst Du eigentlich wie sehr gerade der geistliche Bereich da Nahrung bekommt, wenn man an der richtigen Quelle ist? Ich vermute mal nicht, denn sonst wüsstest Du etwas mehr über die reinigende Kraft des Fastens und der Befreiung der Schlacken und Du wüsstest auch wie ungemein frei man wird und offen für Gottes Wirken und Reden in einem.
Weisst Du auch wie tief ins Gebet gegangen werden kann? Wusstest Du dass auch Jesus gefastet hat und gebetet?
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Ihr » Mo 8. Feb 2010, 15:18

alegna hat geschrieben:Oh, ich kann viel damit anfangen was er geschrieben hat, wenn ich auch etwas anders lebe als er.

Schön für dich.

Hast Du schon mal gefastet? Weisst Du eigentlich wie sehr gerade der geistliche Bereich da Nahrung bekommt, wenn man an der richtigen Quelle ist?

Das Problem ist wenn man meint, um an diese Quelle zu kommen müsse man fasten. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern (auch) von jedem Wort aus dem Munde Gottes. Physische und geistliche Nahrung sind kein Gegensatz, sondern eine Ergänzung.

Ich vermute mal nicht, denn sonst wüsstest Du etwas mehr über die reinigende Kraft des Fastens und der Befreiung der Schlacken und Du wüsstest auch wie ungemein frei man wird und offen für Gottes Wirken und Reden in einem.

Die Offenheit für Gottes Wirken und Reden ist ein geistliches Problem, und kein ernährungstechnisches.

Weisst Du auch wie tief ins Gebet gegangen werden kann? Wusstest Du dass auch Jesus gefastet hat und gebetet?

Das einzige mir bekannte Fasten von Jesus war während seiner Versuchung in der Wüste. Das ist keine Übung, die uns zur Nachahmung empfohlen ist. Ich sage nicht, dass deshalb Fasten schlecht ist, sondern nur dass du dir ein besseres Beispiel dafür suchen solltest. Und was "Schlacken" sein sollen, und inwiefern diese durch verminderte Nahrungsaufnahme ausgeschieden werden sollen, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Ich meine, die Sprache vom "Entgiften" tönt mal gut, aber physiologisch kann ich es mir einfach nicht zusammenreimen.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon alegna » Mo 8. Feb 2010, 15:46

Ihr hat geschrieben:Das Problem ist wenn man meint, um an diese Quelle zu kommen müsse man fasten.

Da hast Du recht, aber das hat auch niemand gesagt.
Die Offenheit für Gottes Wirken und Reden ist ein geistliches Problem, und kein ernährungstechnisches.

Auf den ersten Blick völlig richtig, aber wenn wir etwas tiefer gehen möchten kann auch die Ernährung auf Deinen Geist schlagen.
Das einzige mir bekannte Fasten von Jesus war während seiner Versuchung in der Wüste. Das ist keine Übung, die uns zur Nachahmung empfohlen ist.

"Wenn ihr aber fastet, so schaut nicht finster drein wie die Heuchler, denn sie verstellen ihr Gesicht, damit die Leute merken, dass sie fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben schon ihren Lohn. Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haupt,
wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern (nur) dein Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dir vergelten." Mt 6,16-18

Fasten war sehr wohl ein Thema, aber wir müssen es nicht, das meinst Du wahrscheinlich, oder?
Und was "Schlacken" sein sollen, und inwiefern diese durch verminderte Nahrungsaufnahme ausgeschieden werden sollen, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Ich meine, die Sprache vom "Entgiften" tönt mal gut, aber physiologisch kann ich es mir einfach nicht zusammenreimen.

Wird für mich jetzt etwas schwierig Dir das zu erklären, wenn Du keine Ahnung von den Abläufen Deines Körpers hast (ist nicht bös gemeint oder so, ich hatte auch lange keine Ahnung).
Fakt ist, dass das was Du Deinem Körper zufügst nicht alles gut für ihn ist und er auch nicht alles verwerten kann, weil viele Nahrung degeneriert ist, sei es durch die Zubereitung, oder sonstiges. Was er nicht verarbeiten kann, sollte er ausscheiden, da wir aber mehr zu uns nehmen als wir brauchen und das ohne Pause (Fasten), kommt der Körper nicht nach mit Ausscheiden. Also setzt er diese Schlacken ab und hortet sie, sie häufen sich und können uns krank machen. Durch das Fasten, gibst du dem Körper die Zeit die er braucht, er ist nicht ständig damit beschäftigt neue Nahrung ab zu transportieren, sondern befreit sich automatisch von den Schlacken die er nicht verwerten kann. Dieser Prozess kann je nach dem sehr unangenehm sein, je nach Verschlackungsgrad.
Also, so wird nicht nur dein Körper rein, sondern dein Geist, du fühlst dich frischer und wacher, deshalb wirst du automaisch aufnahmefähiger.
Verstehst Du einigermassen etwas von dem was ich sage, auch wenn es Dich nicht interessiert?
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Marcus » Mo 8. Feb 2010, 23:20

alegna hat geschrieben:Auf den ersten Blick völlig richtig, aber wenn wir etwas tiefer gehen möchten kann auch die Ernährung auf Deinen Geist schlagen.

Sie kann nicht nur sondern sie tut es nachweislich. Es gibt genügend Studien an Schülern, die diesbezüglich eine klare Sprache sprechen.
Ihr hat geschrieben:Und was "Schlacken" sein sollen, und inwiefern diese durch verminderte Nahrungsaufnahme ausgeschieden werden sollen, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Ich meine, die Sprache vom "Entgiften" tönt mal gut, aber physiologisch kann ich es mir einfach nicht zusammenreimen.

Das ist schon klar, ich hab ja auch nicht geschrieben, was daneben noch so alles abläuft.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Taube » Di 9. Feb 2010, 08:17

alegna hat geschrieben:Hast Du schon mal gefastet?
Weisst Du eigentlich wie sehr gerade der geistliche Bereich da Nahrung bekommt, wenn man an der richtigen Quelle ist? Ich vermute mal nicht, denn sonst wüsstest Du etwas mehr über die reinigende Kraft des Fastens und der Befreiung der Schlacken und Du wüsstest auch wie ungemein frei man wird und offen für Gottes Wirken und Reden in einem.
Weisst Du auch wie tief ins Gebet gegangen werden kann? Wusstest Du dass auch Jesus gefastet hat und gebetet?


Was ist denn der Unterschied zwischen Fasten und Meditation? Diese Deine Argumente werden auch von den Meditierenden hier für die Meditation vorgebracht?

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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Taube » Di 9. Feb 2010, 08:18

Taube hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Hast Du schon mal gefastet?
Weisst Du eigentlich wie sehr gerade der geistliche Bereich da Nahrung bekommt, wenn man an der richtigen Quelle ist? Ich vermute mal nicht, denn sonst wüsstest Du etwas mehr über die reinigende Kraft des Fastens und der Befreiung der Schlacken und Du wüsstest auch wie ungemein frei man wird und offen für Gottes Wirken und Reden in einem.
Weisst Du auch wie tief ins Gebet gegangen werden kann? Wusstest Du dass auch Jesus gefastet hat und gebetet?


Was ist denn der Unterschied zwischen Fasten und Meditation? Diese Deine Argumente werden auch von den Meditierenden hier für die Meditation vorgebracht? Der eine hat leeren Bauch, der andere leeren Kopf?

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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon Ihr » Di 9. Feb 2010, 15:07

alegna hat geschrieben:
Ihr hat geschrieben:Die Offenheit für Gottes Wirken und Reden ist ein geistliches Problem, und kein ernährungstechnisches.

Auf den ersten Blick völlig richtig, aber wenn wir etwas tiefer gehen möchten kann auch die Ernährung auf Deinen Geist schlagen.

"Auf den Geist schlagen" und "ein geistliches Problem" sind aber zwei Paar Schuhe. Ersteres hat zu tun mit Konzentrationsfähigkeit oder meinetwegen mit Intellekt. Wer nach dem Essen einen vollen Magen hat oder zuwenig Zucker im Blut, der wird eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit haben und zum Beispiel an der Geschichtsprüfung schlechter abschneiden. Ein geistliches Problem ist eine Blockade zwischen Gott und dem Menschen. Das hat mit Dingen wie Schuld und unsichtbaren Mächten zu tun und kann nicht mit einer geistigen Anstrengung überwunden werden.

Ob Fasten nun geistige oder geistliche Vorteile bringt sind somit zwei verschiedene Fragestellungen, nämlich im ersten Fall eine medizinische und im zweiten Fall eine theologische.

"Wenn ihr aber fastet, so schaut nicht finster drein wie die Heuchler, denn sie verstellen ihr Gesicht, damit die Leute merken, dass sie fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben schon ihren Lohn. Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haupt, wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern (nur) dein Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dir vergelten." Mt 6,16-18

Ja, eben. Weder fastet hier Jesus, noch ordnet er es an, sondern er gibt jenen die es tun wollen Anweisungen, wie sie es zu tun haben, um nicht heuchlerisch zu sein. Und da sieht man eben, dass das Entscheidende am Fasten nicht irgendwelche physiologischen Effekte sind ("gesteigerte Konzentrationsfähigkeit"), sondern die innere Haltung, mit welcher gefastet wird, genau wie in den vorangehenden Abschnitten zum Almosengeben und Beten.

Fasten war sehr wohl ein Thema, aber wir müssen es nicht, das meinst Du wahrscheinlich, oder?

Genau.

Wird für mich jetzt etwas schwierig Dir das zu erklären, wenn Du keine Ahnung von den Abläufen Deines Körpers hast (ist nicht bös gemeint oder so, ich hatte auch lange keine Ahnung).

Bös ist es nicht, sondern anmassend, da du mich praktisch nicht kennst. Was ich sagen wollte ist dass ich Mühe habe, deine Schlacken-Theorie in mein Verständnis des menschlichen Stoffwechsels einzuordnen. Du kannst davon ausgehen, dass sich letzteres so ca. auf Gymnasialniveau bewegt. Gib also nicht auf, bevor du es überhaupt versucht hast.

Fakt ist, dass das was Du Deinem Körper zufügst nicht alles gut für ihn ist und er auch nicht alles verwerten kann, weil viele Nahrung degeneriert ist, sei es durch die Zubereitung, oder sonstiges.

"Gut" und "degeneriert" sind Werturteile, die nicht mit "Fakt" im gleichen Satz genannt werden sollten. Es ist ebenso "Fakt", dass viele Nahrungsmittel durch Zubereitung überhaupt erst ess- und geniessbar werden (versuche dich zur Illustration mal an rohen Kartoffeln). Was für den Körper "gut" ist oder längerfristig zu Problemen führt ist meistens eine Frage der Menge und nicht des Prinzips. Deshalb neige ich zu Mässigung in allem anstatt zu (ideologisch befrachteten) Radikalkuren.

Was er nicht verarbeiten kann, sollte er ausscheiden, da wir aber mehr zu uns nehmen als wir brauchen und das ohne Pause (Fasten), kommt der Körper nicht nach mit Ausscheiden.

So einfach ist es nicht. Ein gesunder Körper kommt bei ausgewogener Ernährung, genügend Bewegung und Flüssigkeit sehr wohl nach mit dem Ausscheiden. Klappt das Ausscheiden nicht, wird es innert Tagen oder gar Stunden lebensgefährlich. Es gibt tatsächlich Dinge, welche sich über längere Zeit ansammeln können, zum Beispiel Fett. Da hilft dann allerdings eine kurzfristige Aktion wenig dagegen.

Also setzt er diese Schlacken ab und hortet sie, sie häufen sich und können uns krank machen. Durch das Fasten, gibst du dem Körper die Zeit die er braucht, er ist nicht ständig damit beschäftigt neue Nahrung ab zu transportieren, sondern befreit sich automatisch von den Schlacken die er nicht verwerten kann. Dieser Prozess kann je nach dem sehr unangenehm sein, je nach Verschlackungsgrad.

Solange du nicht benennst, was du genau unter "Schlacken" verstehst ist das halt etwas abstrakt. Lässt sich dieser "Verschlackungsgrad" quantifizieren? Oder ist das nur subjektiv nachempfindbar?

Also, so wird nicht nur dein Körper rein, sondern dein Geist, du fühlst dich frischer und wacher, deshalb wirst du automaisch aufnahmefähiger. Verstehst Du einigermassen etwas von dem was ich sage, auch wenn es Dich nicht interessiert?

Das mag so sein, oder auch nicht. Ob es "automatisch" so ist, demgegenüber habe ich eine natürliche Skepsis. Dass ein Zusammenhang zwischen Ernährung und geistiger Verfassung ist, bestreitet eigentlich niemand. Aber mit dem geistlichen Bereich, oder mit Gott hat das alles noch nicht viel zu tun. In der Ernährung mag es sein, dass das den Menschen verunreinigt, was er zu sich nimmt. Im Geistlichen ist es genau umgekehrt: Was den Menschen verunreinigt, ist was er von sich gibt - Worte, Gedanken, Taten. Das neue Testament widersetzt sich entschieden dem Aberglauben, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Ernährung und geistlicher Verfassung bestehe. Darum geht es mir letztlich. Ich hoffe, das interessiert dich und würde mich hüten, dir das Gegenteil zu unterstellen.
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Re: homöopathische Mittel / Europapark

Beitragvon alegna » Di 9. Feb 2010, 15:17

Ihr hat geschrieben:Solange du nicht benennst, was du genau unter "Schlacken" verstehst ist das halt etwas abstrakt. Lässt sich dieser "Verschlackungsgrad" quantifizieren? Oder ist das nur subjektiv nachempfindbar?

Was sind Schlacken?

Schlacken sind mit Mineralstoffen und Spurenelementen neutralisierte und anschließend im Organismus abgelagerte Säuren und Gifte. Die Neutralisation der Säuren und Gifte ist eine dringend erforderliche Maßnahme des Körpers, um seine Organe vor Verätzung zu schützen.
Schlacken werden ausgeschieden

Chemisch gesehen handelt es sich bei Schlacken um die Bildung von Neutral-Salzen. Normalerweise werden diese vom Körper sinnvoll gebildeten Salze über die Ausscheidungsorgane Nieren, Lunge, Darm und Haut ausgeschieden. Nur durch eine Ablagerung wird aus dem vom Körper gebildeten Salz eine Schlacke. So handelt es sich z.B. bei der Gicht um die Schlacken und die Ablagerungen von Harnsäure.

Dies nur so als kleine Hilfe, was ich in etwa mit Schlacken meine.
Und ich rede nicht von den geistlichen Schlacken ;)
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