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Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Evangelisch-reformierte Kirchen, lutherische Kirche, anglikanische Kirche

Moderator: bigbird

Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon onThePath » So 30. Mai 2010, 16:08

Mich würde einfach nur mal die religiöse Orientierung von ref.ch interessieren.

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon bigbird » So 30. Mai 2010, 16:41

onThePath hat geschrieben:Mich würde einfach nur mal die religiöse Orientierung von ref.ch interessieren.

lg, oTp


Auskunft gibt es wohl am einfachsten auf www.ref.ch! :]

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon onThePath » So 30. Mai 2010, 16:42

bigbird hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Mich würde einfach nur mal die religiöse Orientierung von ref.ch interessieren.

lg, oTp


Auskunft gibt es wohl am einfachsten auf http://www.ref.ch! :]

bigbird


Gibts da die Möglichkeit, mit wenigen Klicks das Wesentliche einfach zu finden ? :)

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon bigbird » So 30. Mai 2010, 16:43

Vagabundus hat geschrieben:Was hat denn Herr Bachmann gesagt ? Vielleicht kann man das mal klarstellen, dann erübrigen sich auch irgendwelche Spekulationen.

Das steht oben, zitiert von Ihr!

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon bigbird » So 30. Mai 2010, 16:52

onThePath hat geschrieben:Gibts da die Möglichkeit, mit wenigen Klicks das Wesentliche einfach zu finden ? :)


Vielleicht hier? http://www.ref.ch/index.php?id=117 Einzelne Stichworte können über direkten Link noch vertieft werden.

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für Ref.ch

Beitragvon Lichtenberg » So 30. Mai 2010, 17:02

kingschild hat geschrieben:Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Da jetzt eine ganze Menge über Toleranz gesprochen wurde frage ich mich wo ist den die Toleranz dem Evangelikalen gegenüber geblieben?



Wenn das Wort - Toleranz von einem extrem intoleranten christlichen Flügel abgelehnt wird, wenn das Wort - Toleranz für mache Christen ein Fremdwort ist, so wie deine großes "Aufsehen" erregende "Toleranz" im Buddhismus Thread, Kingschild, dann solltest du zuerst einmal für dich, für dich ganz allein, zuerst einmal eine ganz - unpersönliche Definition für das Wort Toleranz finden.
Das Wort - Toleranz also in seiner tiefsten Bedeutung, als Wort und als Tat und nicht in der beliebigen Umdeutung christlich konfessioneller Befindlichkeiten.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für Ref.ch

Beitragvon Taube » So 30. Mai 2010, 17:09

kingschild hat geschrieben:Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Da jetzt eine ganze Menge über Toleranz gesprochen wurde frage ich mich wo ist den die Toleranz dem Evangelikalen gegenüber geblieben?

Man müsste die Frage vielleicht anders Formulieren, wer ist tolerant genung um die Meinung von verschiedenen Evangelikalen und Atheisten tragen zu können? War und ist ref.ch so tolerant?

Schaue mal oben, da habe ich z.B. einen Link gesetzt aus dem neuesten Kirchenboten über evangelikale Gruppierungen (...das sind nämlich 40 % des redaktionellen Teiles = 4 Seiten im Tageszeitungsformat). Da ist also Interesse vorhanden für ein Kennenlernen und für Informationen weitergeben. Hast Du das mal gelesen?

Weisst Du, wenn Du schon die Frage stellst wegen der Toleranz, sollte man auch auf Antworten achten, sonst kannst Du noch oft diese Frage stellen und eventuell bei einem Vorurteil bleiben.

Gruss Taube
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon onThePath » So 30. Mai 2010, 17:41

bigbird hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Gibts da die Möglichkeit, mit wenigen Klicks das Wesentliche einfach zu finden ? :)


Vielleicht hier? http://www.ref.ch/index.php?id=117 Einzelne Stichworte können über direkten Link noch vertieft werden.

bigbird


Ja, das Vaterunser, die zehn Gebote und das Apostolicum sind schon mal das Wesentliche.
Etwas, woran der Christ sich bei aller Toleranz halten sollte. Und worauf er sich auch bei aller Toleranz berufen sollte beim Auseinandersetzen mit anderslautenden christlichen und unchristlichen "Glaubensbekenntnissen".
Toleranz bedeutet ja auch, seine eigene Andersartigkeit bewahren zu können. Religiöser Anarchismus ist also nicht das Ziel.

Anarchismus: Unter der Anarchie in diesem Verständnis wird damit die Aufhebung hierarchischer Strukturen – bis hin zur Auflösung der staatlichen Organisiertheit der menschlichen Gesellschaft – verstanden.

Im Religiösen sollte man nicht nach religiösem Anarchismus streben, der verbindliche religiöse Srukturen oder Wahrheiten einfach auflöst.

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für Ref.ch

Beitragvon Andi69 » So 30. Mai 2010, 18:25

SunFox hat geschrieben:
Andi69 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Was predigen die denn von der Kanzel?

die Bergpredigt vielleicht?


Hallo lieber Andi,

ist das predigen der Bergpredigt ohne die Auferstehung Jesu zu akzeptieren christlich?

Liebe Grüße von SunFox

Was hat denn das eine mit dem andern zu tun?
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für Ref.ch

Beitragvon alegna » So 30. Mai 2010, 18:31

Andi69 hat geschrieben:Was hat denn das eine mit dem andern zu tun?

Ohne die Auferstehung Jesu Christi hat keine Predigt einen Sinn.
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für Ref.ch

Beitragvon bigbird » So 30. Mai 2010, 20:21

SunFox hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Und natürlich gibt es auch Pfarrer unterschiedlichster Färbung. Es gibt solche, die nicht an die Auferstehung Jesu glauben, und solche, die innerlich davon leben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist.


Die gibt es wirklich liebe bb?
Ja, das gibt es wirklich. :( :( Ich habe vor 10 oder 15 Jahren eine Statistik gesehen, da stand, dass so und so viele Prozent der Pfarrer nicht an die Auferstehung glauben - und noch ein paar andere Zahlen.
Der Wahrheit halber muss ich sagen, dass das eine Statistik aus Deutschland war. Aber sie wird ungefähr stimmen für Pfarrer der reformierten Landeskirchen der Schweiz.
Das ist ja auch der Grund, warum viele Gläubige in Freikirchen oder freien Gemeinden sind. Es gibt allerdings auch andere Pfarrer.

Was predigen die denn von der Kanzel?
Nun, es gibt in der Bibel noch viele gute Sachen, über die man predigen kann - allerdings fehlt ohne Auferstehung das richtige Licht dazu!

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für Ref.ch

Beitragvon SunFox » So 30. Mai 2010, 20:31

Andi69 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Hallo lieber Andi,

ist das predigen der Bergpredigt ohne die Auferstehung Jesu zu akzeptieren christlich?

Liebe Grüße von SunFox


Was hat denn das eine mit dem andern zu tun?


Lieber Andi, die Bergpredigt gibt uns göttliche Werte neu eingekleidet in den Worten Jesu wieder, aber was nutzen uns solche Werte, wenn ich die Erlösungstat in Frage stelle?

Es wäre der Versuch über das Werk Gerechtigkeit zu erlangen, welches aber gemäß dem Wort Gottes ein Unmögliches ist!

Es gibt nur eine einzige Menschengruppe, welche eine Art der Gerechtigkeit durch das Werk für sich in Anspruch nehmen kann und das sind diejenigen die nie in ihrem ganzen Leben etwas von der Botschaft Gottes erfahren haben, aber dennoch das tun, was im Grunde die Bergpredigt fordert!

Römer 2,13-15: "Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein. Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen."

Der Text sagt uns ganz eindeutig, das einen vor Gericht auch das Gesetz entschuldigen kann! Es spielt also bei den Menschen die nie von Gott gehört haben eine Rolle, in wie weit sie ihren Gedanken Raum geben, das Rechte zu tun, was das Gesetz von Natur aus fordert! Sie sind sich also durch ihre Handlungsweise selbst Gesetz!

Und warum ist dem so?

Damit kein Mensch eine Entschuldigung für seine Taten vorbringen kann, wenn diese einmal vor dem Richterstuhl Gottes offenbar werden!

Gott ist nicht ungerecht und er wird diejenigen nicht nur deshalb in die ewige Verdammnis schicken, weil sie in keinster Weise die Chance besassen die Wahrheit kennen zu lernen!

Es gibt also eine bedingte Werksgerechtigkeit, aber diese auch nur aus dem Umstand heraus, das ein anderes Wissen nicht vorhanden ist!

Ich möchte diese bedingte Werksgerechtigkeit aber lieber mit Grechtigkeitssinn wiedergeben, denn schließlich hat der HERR es jedem Menschen irgendwo in Sinn und Herz geschrieben was Recht ist!

Aber jetzt sind wir so etwas von OT, das wir das ganze nicht hier weiter vertiefen sollten, sonst kommt der Rotstift zum Einsatz! ;)

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Johncom » Mo 31. Mai 2010, 01:53

bigbird hat geschrieben:Aus meiner Sicht hatte es eher "Seltenheitswert", wenn jemand über ref.ch ins Forum kam.


Ein wirklich angenehmer Zugang da völlig ohne Werbebanner.

bigbird hat geschrieben: Nun, es gibt in der Bibel noch viele gute Sachen, über die man predigen kann - allerdings fehlt ohne Auferstehung das richtige Licht dazu!


Das richtige Licht ist das richtige Wort.
Nur fragt sich mancher welcher Tod und welche Auferstehung
Sinn macht solange man SELBST nicht stirbt um neu aufzuerstehn.

SunFox hat geschrieben: ... die Bergpredigt gibt uns göttliche Werte neu eingekleidet in den Worten Jesu wieder, aber was nutzen uns solche Werte, wenn ich die Erlösungstat in Frage stelle?


Was auch immer 'in Frage stellen' bedeuten kann.
Vielleicht ist der Tod des Jesus und die Auferstehung ein Bild,
ein Modell dem der sich so nennende Christ nachfolgen kann oder soll.
Die stellvertretende Erlösung wäre eine magische Transaktion.
Oder wird so oder ähnlich gesehen von eben moderneren Menschen.

Was den ewigen Konflikt der Christen immer wieder belebt bis in diese
moderne Zeit aber ist der Streit um wahr und falsch. Rechte Lehre oder
'Irrlehre'. Deutlich auszumachen ist: Wer Irrlehrer ausmacht, meint NIE
sich selbst. Das ist schon irre. ;)
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon SunFox » Mo 31. Mai 2010, 06:12

Johncom hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben: ... die Bergpredigt gibt uns göttliche Werte neu eingekleidet in den Worten Jesu wieder, aber was nutzen uns solche Werte, wenn ich die Erlösungstat in Frage stelle?


Was auch immer 'in Frage stellen' bedeuten kann.


Hallo lieber Johncom, wer die Erlösungstat von Golgatha in Frage stellt, also in Abrede des realen Geschehens inklusive der Auferstehung am dritten Tag, der ist ein Sektierer und geht in die Richtung eines sadduzäischen Glaubensbekenntnisses!

Markus 12,18: "Da traten die Sadduzäer zu Jesus, die lehren, es gebe keine Auferstehung!"

Und was ist die Antwort Jesu auf ihre Einwände?

Markus 12,24.27: "Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Ihr irrt sehr."

Johncom hat geschrieben:Vielleicht ist der Tod des Jesus und die Auferstehung ein Bild,
ein Modell dem der sich so nennende Christ nachfolgen kann oder soll.


Wer den Tod und die Auferstehung Jesu nur als eine Art Bild sieht, aber nicht als ein Realereignis, der muß sich gefallen lassen nicht mehr als Christ bezeichnet werden zu können! Gezwungener Maßen müßen solche Bildgläubigen das Neue Testament zu grob geschätzt auf 95% ihres Inhaltes einkürzen und das Alte Testament dürfte so ca. 400 Streichnungen erfahren müßen! Somit wäre ihr Glaube auf ein Fragement aufgebaut, aber in keinster Weise mehr biblisch!

Priester, Pfarrer oder Prediger die soetwas in einer christlichen Kirche lehren, denen müßte das Lehramt entzogen werden, denn selbst bei den Zeugen Jehovas oder den Mormonen würden diese wohl keine Aufnahme finden!

Johncom hat geschrieben:Die stellvertretende Erlösung wäre eine magische Transaktion.
Oder wird so oder ähnlich gesehen von eben moderneren Menschen.


Bilderfüllende Zauberei! ;)

Galater 5,19-21: "Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben."

Johncom hat geschrieben:Was den ewigen Konflikt der Christen immer wieder belebt bis in diese
moderne Zeit aber ist der Streit um wahr und falsch. Rechte Lehre oder
'Irrlehre'.


Da es eben verschiedene Meinungen gibt, wird es eben auch immer falsch oder richtig geben!

Es gibt sicherlich Dinge im Wort Gottes, die man verschieden Betrachten kann und vertreten kann, aber es gibt auf der anderen Seite grundlegende Dinge, die das Christentum ausmachen! Wird diesen Grundlagen das Fundament entzogen, oder extrem umgedeutet, dann schafft man eine neue Religion! Bestes Beispiel dafür sind die Mormonen, sie sind keine christliche Kirche, arbeiten aber mit Elementen christlicher Kirchen!

Johncom hat geschrieben:Deutlich auszumachen ist: Wer Irrlehrer ausmacht, mein NIE
sich selbst. Das ist schon irre.


Irrtumslosigkeit kann man nie gänzlich ausschliessen, aber je gewissenhafter (1.Thessalonicher 5,21) man sich am Wort Gottes orientiert, desto irrtumsfreier wird man!

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Andi69 » Mo 31. Mai 2010, 07:36

Ein gut ausgebildeter Prediger wird unabhängig von seinen persönlichen Überzeugungen über jeden Teil der Bibel glaubwürdig predigen. Dies ist das eine. Das andere ist, was sich ein Exponent einer Gemeinde davon erhofft, wenn er seine persönliche Ansicht öffentlich herausposaunt im Wissen darum, dass diese höchstwahrscheinlich ziemlich quer in der Landschaft liegt.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon onThePath » Mo 31. Mai 2010, 09:05

Ein Gemeindeleiter, der nicht an Jesu Auferstehung glaubt, hat schon die Saat des Unglaubens in sich und das wird sich auch negativ auf seinen Dienst auswirken. Betroffen sind meist evangelische Pfarrer, freievangelische wohl kaum, und katholische auch kaum.

Aus meinem "Spezialgebiet" weiß ich, dass der Zeitgeist sich auch bei Bischöfen einschleicht, und wie die Welt glauben manche Bischöfe schon, dass das Böse nicht eigenständig existiert, sondern nur in der Psyche des Menschen existiert. Wie ein Bischof darauf kommt, wenn er die Bibel liest, ist mir schleierhaft.

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Ihr » Mo 31. Mai 2010, 09:11

Hat mit dem eigentlichen Thema zwar nicht viel zu tun, aber da dies "mein" Thread ist:

Andi69 hat geschrieben:Ein gut ausgebildeter Prediger wird unabhängig von seinen persönlichen Überzeugungen über jeden Teil der Bibel glaubwürdig predigen.

Dass die Person des Vortragenden nichts zur Sache tut, das ist ein operatives Prinzip (oder böse gesagt eine Wunschvorstellung) des professionellen Klerikalismus. Die Schriftgelehrten wurden von Jesus dafür getadelt, und die katholische Kirche hat an verschiedenen Punkten ihrer Geschichte eingestehen müssen, dass sich Blindheit gegenüber der Person unter der Priesterrobe bitter rächen kann. Ein solcher Prediger wird seine Arbeit äusserlich kompetent und nach den gängigen Regeln der Kunst verrichten, aber wenn es nur das ist, dann bleibt es eine kopflastige Fingerübung oder eine religiöse Show. Predigt ist ja immer auch Verkündigung und Proklamation, und das kann sie nicht sein, wenn der Prediger persönlich nicht hinter dem steht, was er predigt.

Dies ist das eine. Das andere ist ...

Was du hier konstruierst ist ein Gegensatz von zwei Extremen. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte: Fachliche Qualifikationen sind für eine gute Predigt ebenso unabdingbar wie persönliche oder geistliche. Das eine schliesst das andere nicht aus, sondern sie bedingen sich gegenseitig und ergänzen sich.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Taube » Mo 31. Mai 2010, 09:40

onThePath hat geschrieben:... Betroffen sind meist evangelische Pfarrer, freievangelische wohl kaum, und katholische auch kaum.

Die freikirchlichen Pfarrer können auch mal auf der anderen Seite des Pferdes herunterfallen. Ein extremer Biblizismus verleugnet auch die Auferstehung, obwohl von den Worten her das nicht unbedingt hervorgeht. Aber die Bibel wird dann zum Glaubensgrund und nicht mehr die Menschwerdung Gottes

Nicht die extremen Fälle zeigen das wahre Bild auf! ...sondern die normale Kirchenpraxis.

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon onThePath » Mo 31. Mai 2010, 09:43

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:... Betroffen sind meist evangelische Pfarrer, freievangelische wohl kaum, und katholische auch kaum.

Die freikirchlichen Pfarrer können auch mal auf der anderen Seite des Pferdes herunterfallen. Ein extremer Biblizismus verleugnet auch die Auferstehung, obwohl von den Worten her das nicht unbedingt hervorgeht. Aber die Bibel wird dann zum Glaubensgrund und nicht mehr die Menschwerdung Gottes

Nicht die extremen Fälle zeigen das wahre Bild auf! ...sondern die normale Kirchenpraxis.

Gruss Taube


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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon SunFox » Mo 31. Mai 2010, 13:02

onThePath hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:... Betroffen sind meist evangelische Pfarrer, freievangelische wohl kaum, und katholische auch kaum.

Die freikirchlichen Pfarrer können auch mal auf der anderen Seite des Pferdes herunterfallen. Ein extremer Biblizismus verleugnet auch die Auferstehung, obwohl von den Worten her das nicht unbedingt hervorgeht. Aber die Bibel wird dann zum Glaubensgrund und nicht mehr die Menschwerdung Gottes

Nicht die extremen Fälle zeigen das wahre Bild auf! ...sondern die normale Kirchenpraxis.

Gruss Taube


?

lg, oTp


Ja lieber oTP, unsere Taube muß sich eine Reitschule zugelegt haben, denn so oft wie bei ihr die Menschen auf der anderen Seite eines Pferdes in letzter Zeit herunterfallen, kann es fast garnicht anders sein! :lol:

Ansonsten gebe ich deinem Beitrag = ? recht! ;)

Was ist eigentlich extremer Biblizismus?

Und wie kann dieser die Auferstehung leugnen, da auch dieses ein zentrales Thema der Bibel ist?

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Taube » Mo 31. Mai 2010, 13:04

...wenn nur noch die Bibel als Buch gilt, ist vom wahrhaft auferstanden Jesus nichts mehr zu finden in unserem Glaubensleben, denn Jesus ist zwischen Buchdeckeln eingesperrt.

SunFox, du weisst genau, was ich gemeint habe. Obwohl Du nämlich überall Bibelzitate bringst, hat es bei Dir immer noch einen Bezug zum lebendigen Gott, und das ist auch richtig so.

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon SunFox » Mo 31. Mai 2010, 13:22

Taube hat geschrieben:...wenn nur noch die Bibel als Buch gilt, ist vom wahrhaft auferstanden Jesus nichts mehr zu finden in unserem Glaubensleben, denn Jesus ist zwischen Buchdeckeln eingesperrt.


Liebe Taube, die Bibel ist kein Dreigroschenroman und wer in ihr nur ein Buch sieht, der ist alles andere, aber kein Biblizist!

Was verstehst du denn unter einem Biblizisten?

Taube hat geschrieben:SunFox, du weisst genau, was ich gemeint habe. Obwohl Du nämlich überall Bibelzitate bringst, hat es bei Dir immer noch einen Bezug zum lebendigen Gott, und das ist auch richtig so.


Wenn ich das wirklich wüßte, dann würde ich nicht so dumme Fragen stellen! ;)

Waren die Beröaer Biblizisten: "Und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhielte!"

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Taube » Mo 31. Mai 2010, 13:26

"Und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhielte!"

Das hervorgehobene Wort ist das entscheidende!
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon bigbird » Mo 31. Mai 2010, 13:52

vielleicht kriegt ihr irgendwie den Bogen zurück zum Thema? Wäre nicht nur toll, sondern angebracht!

dankeschön!

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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Gnu » Mo 31. Mai 2010, 17:50

Dass dieses Forum „zu evangelikal” sei, kann kaum der Grund sein für die Reformierten, hier nicht mehr mitzumachen. Vermutlich lautet der Vorwurf eher, dass sich das Forum nicht an die Charta Oecumenica hält, welche von der Evangelischen Allianz am 22. April 2001 in Strassburg unterzeichnet wurde und seither die Allianz-Evangelikalen eigentlich dazu verpflichten würde, alle Weltreligionen als gleichwertig zu behandeln.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Taube » Mo 31. Mai 2010, 18:00

Gnu hat geschrieben:... alle Weltreligionen als gleichwertig zu behandeln.

Dir ist aber klar, dass das nicht stimmt?
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für Ref.ch

Beitragvon kingschild » Mo 31. Mai 2010, 19:35

Lichtenberg hat geschrieben:
Wenn das Wort - Toleranz von einem extrem intoleranten christlichen Flügel abgelehnt wird, wenn das Wort - Toleranz für mache Christen ein Fremdwort ist, so wie deine großes "Aufsehen" erregende "Toleranz" im Buddhismus Thread, Kingschild, dann solltest du zuerst einmal für dich, für dich ganz allein, zuerst einmal eine ganz - unpersönliche Definition für das Wort Toleranz finden.
Das Wort - Toleranz also in seiner tiefsten Bedeutung, als Wort und als Tat und nicht in der beliebigen Umdeutung christlich konfessioneller Befindlichkeiten.


Lichtenberg Du musst die Ansichten meines Herrn und Gottes über Irrlehre und Götzendienst nicht annehmen aber wenn Du tolerant bist dann solltest Du sie tragen können, wenn ich davon erzähle und jeder der Tolerant ist sollte dies auch können. ;) Du darfst sie ablehnen und verwerfen aber respektieren das ich so glaube wäre ein Minimum. Genau so darf ich ablehnen und verwerfen den glauben der aus Sicht meines Gottes falsch ist, genau so wie Du meine Sicht und meinen Glauben verwirfst.

Wenn dies beide tun dann ist die Toleranz gewährt. Ich kenne keine Einseitige Toleranz, Du doch auch nicht, oder?

Toleranz ist das jeder glauben darf was er will und seinen gerechten Lohn dafür empfangen wird. Der Sünde Sold ist der Tod glaube ich, das musst Du nicht glauben und annehmen aber tolerieren das es Menschen gibt die das glauben und auch wissen das es Menschen gibt die in einem Forum wie hier über genau diesen Glauben sprechen.

God bless
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Gnu » Mo 31. Mai 2010, 19:44

Taube hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:... alle Weltreligionen als gleichwertig zu behandeln.

Dir ist aber klar, dass das nicht stimmt?

Dem Wortlaut nach vielleicht nicht, aber dem hinter der Oekumene stehenden Geist entsprechend schon. So verstehe ich jedenfalls „Beziehungen zum Islam pflegen; Gemeinsames Gebet mit anderen Religionen; Lernen von fernöstlichen Religionen; dafür eintreten, dass die Moslems eigenen Religionsunterricht erhalten.”
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Taube » Mo 31. Mai 2010, 20:11

Gnu, Du hast die Charta Oecumenica gewähnt. Ist Dein obiges Zitat aus dieser Charta?
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Gnu » Mo 31. Mai 2010, 20:25

Taube hat geschrieben:Gnu, Du hast die Charta Oecumenica gewähnt. Ist Dein obiges Zitat aus dieser Charta?

Nicht direkt, ich kenne diese Charta gar nicht, sondern habe aus einem Buch abgeschrieben, welches sie so zitiert.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Taube » Mo 31. Mai 2010, 20:33

Gnu, was Du machst ist fast verleumderisch. Du kennst die Charta gar nicht und schreibst einfach etwas. Gehst Du so mit der Wahrheit um? Ist das christlich?
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon bigbird » Mo 31. Mai 2010, 22:27

bigbird hat geschrieben:vielleicht kriegt ihr irgendwie den Bogen zurück zum Thema? Wäre nicht nur toll, sondern angebracht!

dankeschön!

bigbird


aha, ihr kriegt den Bogen nicht? Dann bitte ich euch dringend *) darum! :warn:

bigbird

*) Wenn ich es so formuliere, muss ich nicht sagen, dass ich eine Anweisung mache - aber es kommt auf dasselbe raus :] :warn:
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Genussdenker » Di 13. Jul 2010, 23:05

Da ich ref.ch eine ganz interessante Seite fand, gleichzeitig hier im Forum meine Aktivität für lange Zeit pausierte, fiel mir es auch auf, das livenet.ch nicht mehr verlinkt wird.

Ich denke, livenet.ch ist ebenso ein ziemlich vollständiges Portal wie es ref.ch ist, halt im Verhältnis der Gösse.
Im Reformierten Kirchenbund sind ja seit längerem Bestreben nach mehr Kontur. Wie etwa der Frage nach einem ofiziellem Glaubensbekenntnis. Sie orientiert in sanfter Weise sich quasi neu.

Die Richtung die man hier in livenet.ch kennt, ist tatsächlich ausgeprägt evangelikal.
Zwar mag man zwischen "liberal" und "freikirchlich rsp evangelikal" unterscheiden, doch dies trügt etwas.
Ebensogut kann man sagen, die Landeskirchen vertreten eine Tradition, eine bestimmte Tradition. In dieser ist der interkonfessionelle und interreligiöse Austausch in den vergangen Jahren immer wichtiger geworden.
Auf der anderen Seite die Evangelikaner welche stark presbyterianisch geprägt sind.

Für grosse Kirchen sind kleinere Kirchen rsp Strömungen oft schwer einschätzbar. Insbesondere dann, wenn sie sich festigen rsp neu-orientieren versuchen und intern sogar folgenreiche Debatten stattfinden.
Leere Kirchen, fehlendes geistliches Personal, angeschlagenes Image - die grossen Kirchen haben ihre eigene Probleme.
Missverständnisse hinsichtlich der religiösen Orientierung können da noch mehr schaden. Zudem hat sich der Religiöse Glauben sehr privatisiert, wofür ja auch die zahlreichen Kleinkirchen sprechen. Für Kirchen in der Grösse unserer Landeskirchen wird es also zusehnds schwierig quasi die Infrastruktur aufrecht zuerhalten. Erst recht die Bedeutung die sie in der Gesellschaft in sämtlichen Bereichen haben soll.

So verstehe ich die Massnahme livenet.ch aus der direkten Verlinkung zu nehmen, bestens.
Keineswegs aber aus einem Konkurrenzgedanken, sondern aus Konsequenz der man sich zusehnds wieder verpflichtet fühlt.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Ihr » Do 15. Jul 2010, 10:56

Ich denke, dass das Kappen des Links keinerlei praktische Konsequenzen hat. Aber als Signal betrachtet, welches Aufschluss über die von der RLK angestrebten Annäherungen bzw. Distanzierungen gibt, ist es schade. Man gibt sich tolerant und ökumenisch, aber gegenüber seinen engsten Verwandten grenzt man sich ab. Ist das Selbstbild der RLK nicht eine Lebenslüge, welche über kurz oder lang ihre Relevanz und Daseinsberechtigung infrage stellt? Wer weder weiss wo er herkommt, noch wo er hin will, der hat keine Vergangenheit und Zukunft. Ich würde gerne glauben, dass es mit der RLK anders ist, aber die Zeichen stehen schlecht.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Genussdenker » Do 15. Jul 2010, 22:39

Ihr hat geschrieben: Ist das Selbstbild der RLK nicht eine Lebenslüge, welche über kurz oder lang ihre Relevanz und Daseinsberechtigung infrage stellt? Wer weder weiss wo er herkommt, noch wo er hin will, der hat keine Vergangenheit und Zukunft. Ich würde gerne glauben, dass es mit der RLK anders ist, aber die Zeichen stehen schlecht.


Von "Selbstlüge" zu sprechen ist ja schon happig und höchst erklärungsbedürftig. Nein, von "Lebenslüge" kann bestimmt nicht die Rede sein.

Es ist die Gesellschaft die sich verändert hat. Und ja, schon Mitte des 19. Jahrhunderts schossen im Zuge der verfassungsrechtlichen Glaubensfreiheit neue konfessionelle Kirche (Freikirchen) aus dem Boden. Hat's was geholfen? Nein, ganz im Gegenteil halfen die unzähligen evangelikalischen Freikirchen in der Entwicklung des privatisierten Glaubens mit.
Bereits schon theologisch gibt's wenig Gemeinsames unter den Evangelikanern. Da braucht man sich nur hier im Forum umzuschauen.
Im Rückblick könnte man sogar zur Aussage kommen, die evangelikanischen Freikirchen hätten den traditionellen Kirchen ähnlich geschadet, wie die ideologischen Atheisten. Man vergegenwärtige sich mal nur die Themen die heute in der Gesellschaft hinsichtlich der christlichen Religion debattiert werden. Entweder geht's um Missbrauchsfälle der Katholiken oder um undifferenzierteste Weltenstehungsdebatten, Missionartätigkeit oder Patchwork-Ethik.

Aber die Reformierte LandesKirche bekundet dennoch keine Probleme mit diesbezüglich genanntem, den Konkrurrenzgedanken ist ihr herzlich fremd. Wie bereits erwähnt : sie möchte sich wohl ausgeprägter orientieren, was sie in den vergangnen Jahrzehnten zugegebenermassen vernachlässigt hat.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Robby » Mo 19. Jul 2010, 13:02

@Genussdenker

Kleiner OT-Einschub: Schön wieder von dir zu "lesen"!


Lieber Gruss
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon magdala » Fr 23. Jul 2010, 21:34

onThePath hat geschrieben:Mich würde einfach nur mal die religiöse Orientierung von ref.ch interessieren.

lg, oTp


Ich wage zu behaupten, dass sich ref.ch mehr mit den Lehren Jesus Christus befasst als mit RKK-Dogmen, die sich die Evangelikalen zu eigen gemacht haben.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon doro » Fr 23. Jul 2010, 22:01

Hallo magdala

Kannst du sachlich erläutern, was du damit meinst? :)

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon magdala » So 15. Aug 2010, 14:47

Gnu hat geschrieben:Dass dieses Forum „zu evangelikal” sei, kann kaum der Grund sein für die Reformierten, hier nicht mehr mitzumachen. Vermutlich lautet der Vorwurf eher, dass sich das Forum nicht an die Charta Oecumenica hält, welche von der Evangelischen Allianz am 22. April 2001 in Strassburg unterzeichnet wurde und seither die Allianz-Evangelikalen eigentlich dazu verpflichten würde, alle Weltreligionen als gleichwertig zu behandeln.



Schade finde ich, dass man die Bibelfundis als evangelikal bezeichnet. Sie verkünden ja ein anderes kontraäres Evangelium als Jesus Christus.

Es gibt leider zunehmend auch in reformierten Landeskirchen, dass dort predigende Pfarrleute sich von der sogenannt evangelikalen Strömung haben mitreissen lassen.
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Re: Das Forum "zu evangelikal" für ref.ch?

Beitragvon Cyril » So 15. Aug 2010, 15:12

Gnu hat geschrieben:....dass sich das Forum nicht an die Charta Oecumenica hält, welche von der Evangelischen Allianz am 22. April 2001 in Strassburg unterzeichnet wurde und seither die Allianz-Evangelikalen eigentlich dazu verpflichten würde, alle Weltreligionen als gleichwertig zu behandeln.


Liebes Gnu

Die Charta Oecumenica enthält m.W. im Gegensatz zu Deiner Meinung keinen Passus, der die Unterzeichner dazu verpflichten würde, 'alle Weltreligionen als gleichwertig zu behandeln'. In Frage kommen folgende Paragraphen:

10. Gemeinschaft mit dem Judentum vertiefen

Eine einzigartige Gemeinschaft verbindet uns mit dem Volk Israel, mit dem Gott einen ewigen Bund geschlossen hat. Im Glauben wissen wir, dass unsere jüdischen Schwestern und Brüder "von Gott geliebt sind, und das um der Väter willen. Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt" (Röm. 11, 28-29). Sie haben "die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheissungen, sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus" (Röm. 9, 4-5).

Wir beklagen und verurteilen alle Manifestationen des Antisemitismus, wie Hassausbrüche und Verfolgungen. Für den christlichen Antijudaismus bitten wir Gott um Vergebung und unsere jüdischen Geschwister um Versöhnung.

Es ist dringend nötig, in Verkündigung und Unterricht, in Lehre und Leben unserer Kirchen die tiefe Verbindung des christlichen Glaubens zum Judentum bewusst zu machen und die christlich-jüdische Zusammenarbeit zu unterstützen.

Wir verpflichten uns

* allen Formen von Antisemitismus und Antijudaismus in Kirche und Gesellschaft entgegenzutreten;
* auf allen Ebenen den Dialog mit unseren jüdischen Geschwistern zu suchen und zu intensivieren.




11. Beziehungen zum Islam pflegen

Seit Jahrhunderten leben Muslime in Europa. Sie bilden in manchen europäischen Ländern starke Minderheiten. Dabei gab und gibt es viele gute Kontakte und Nachbarschaft zwischen Muslimen und Christen, aber auch massive Vorbehalte und Vorurteile auf beiden Seiten. Diese beruhen auf leidvollen Erfahrungen in der Geschichte und in der jüngsten Vergangenheit.

Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen sowie den christlich-islamischen Dialog wollen wir auf allen Ebenen intensivieren. Insbesondere empfehlen wir, miteinander über den Glauben an den einen Gott zu sprechen und das Verständnis der Menschenrechte zu klären.

Wir verpflichten uns,

* den Muslimen mit Wertschätzung zu begegnen;
* bei gemeinsamen Anliegen mit Muslimen zusammenzuarbeiten.




12. Begegnung mit anderen Religionen und Weltanschauungen

Die Pluralität von religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen und Lebensformen ist ein Merkmal der Kultur Europas geworden. Östliche Religionen und neue religiöse Gemeinschaften breiten sich aus und finden auch das Interesse vieler Christinnen und Christen. Auch gibt es immer mehr Menschen, die den christlichen Glauben ablehnen, sich ihm gegenüber gleichgültig verhalten oder anderen Weltanschauungen folgen.

Wir wollen kritische Anfragen an uns ernst nehmen und uns gemeinsam um eine faire Auseinandersetzung bemühen. Dabei ist zu unterscheiden, mit welchen Gemeinschaften Dialoge und Begegnungen gesucht werden sollen und vor welchen aus christlicher Sicht zu warnen ist.

Wir verpflichten uns,

* die Religions- und Gewissensfreiheit von Menschen und Gemeinschaften anzuerkennen und dafür einzutreten, dass sie individuell und gemeinschaftlich, privat und öffentlich ihre Religion der Weltanschauung im Rahmen des geltenden Rechtes praktizieren dürfen;
* für das Gespräch mit allen Menschen guten Willens offen zu sein, gemeinsame Anliegen mit ihnen zu verfolgen und ihnen den christlichen Glauben zu bezeugen.



Kein Wort also von 'Gleichwertigkeit aller Religionen'. Wie willst Du Deine Darstellung mit dem letzten Satz: '...und ihnen den christlichen Glauben zu bezeugen' vereinbaren?

Pax tecum
ILLUM OPORTET CRESCERE
ME AUTEM MINUI

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