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Gott und das Geld

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Gott und das Geld

Beitragvon SunFox » Fr 14. Okt 2011, 06:01

Metropolis79 hat geschrieben:
Siehe, wir haben's nicht gewusst!«, fürwahr, der die Herzen prüft, merkt es, und der auf deine Seele Acht hat, weiß es und vergilt dem Menschen nach seinem Tun

Aha, jetzt gehts ums prüfen der Herzen und seinem Tun-ok...dann brauchen wir keinen Jesus?
Wenn die keinen Jesus brauchten, die ihn nie kannten,wozu kam er?
Sunfox-bitte!


Du schnallst wirklich garnichts lieber Metro, oder es ist deine Masche!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Fr 14. Okt 2011, 06:35

SunFox hat geschrieben:Du schnallst wirklich garnichts lieber Metro, oder es ist deine Masche!
Liebe Grüße von SunFox

Ne-du schnallst nicht, ws ich sagen will:
Stell dir Folgendes vor:
Wir haben jetzt 5 Kontinente und du bist jetzt Jesus und wirst in Zürich geboren und wächst dort auf und verkündest das Reich des Schweizer(israelischen) Gottes, heilst Menschen und treibst Dämonen aus und vergibst Sünden und wählst 12 Jünger aus und sendest sie in der Schweiz aus.
Es dauert einige Jahre, bis die Jünger mal in der Schweiz das Reich Gottes verkünden, mittlerweile sterben auf anderen Planete unzählige Menschen ohne von diesem Schweizer Gott jemals gehört zu haben,da ja laut Bibel der Glauben nur durch die Predigt kommt.

Gerecht wäre aber,wenn du überall gleichzeitig auf diesem Planeten erscheinen würdest, um das Reich des Schweizer Gottes zu verkünden,so dass alle dich annehmen könnten und durch dich geheilt werden können.
Versteht du das?

Es geht nicht um Gericht-sondern um Heil

Und dann haben wir gleich das Nächste:

Die Bibel sagt
So kommt aber der Glaube durch die Predigt
und gleichzeitig sagt sie aber, dass nur der glauben kann, der aus Gott geboren ist.
Dann sagt die Bibel, man kann Gott wahrnehmen in seiner Schöpfung und das Gesetz ist ins Herz gegeben-was aber nicht stimmen kann, sonst hätte es Mose nicht zu verkünden brauchen und auf Steintafel schreiben und man bräuchte dann nicht mal Missionare.
Man braucht Jesus...um zum Vater zu kommen, weil nur er der Weg ist und bitte welchen Weg hatten dann jene, die nicht Jesus hatten?

Was ist das?
Alles was du hast,... hat irgendwann dich
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » Fr 14. Okt 2011, 07:44

Hallo Metropolis79

Glaube in den lebendigen Gott der ist wer er ist, ist das Mittel zur Errettung. Schon immer war das so. Von Adam bis Mose, durch Mose hindurch (gab ja auch noch andere als die Israeliten) nach Mose, vor Christus, nach Christus usw.
Jesus Werk am Kreuz ist die Grundlage dieses Mittels.
Gott ist der welcher das vor Grundlegung der Welt bestimmt hat.

Wer von Jesus nie je etwas erfahren hat, der erkennt durch die Schöpfung, dass es Gott gibt. Sein Gewissen überführt ihn eindeutig. Derjenige kann somit an Gott glauben und Busse tun.
Letztendlich ist auch diese, - jede - vorchristianische Errettung eine Errettung auf der erst später verwirklichten Grundlage des vergossenen LebensBlutes Christi am Kreuz.

Der (nachchristianische) Glaube der aus der Predigt kommt ist der Glaube an den Gekreuzigten Nazaräer. In Sache Wirkung zur Errettung hin genau dasselbe; wenn es dazu in anderen Aspekten auch Unterschiede gibt.

Als Literatur zu vielfältigen Lerbens-Zeugnissen dieser Sachverhalte kann ich Dir "Ewigkeit in ihren Herzen" empfehlen.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jes_25913 » Fr 14. Okt 2011, 07:55

Mäxli hat geschrieben:Hallo Metropolis79

Glaube in den lebendigen Gott der ist wer er ist, ist das Mittel zur Errettung. Schon immer war das so. Von Adam bis Mose, durch Mose hindurch (gab ja auch noch andere als die Israeliten) nach Mose, vor Christus, nach Christus usw.
Jesus Werk am Kreuz ist die Grundlage dieses Mittels.
Gott ist der welcher das vor Grundlegung der Welt bestimmt hat.
Diese Grundlage, nämlich das Kreuz, war aber vor Jesus nicht da.
Ist es nun die Grundlage oder nicht. Kann man ohne Kreuz errettet werden?
Wer von Jesus nie je etwas erfahren hat, der erkennt durch die Schöpfung, dass es Gott gibt. Sein Gewissen überführt ihn eindeutig. Derjenige kann somit an Gott glauben und Busse tun.
Letztendlich ist auch diese, - jede - vorchristianische Errettung eine Errettung auf der erst später verwirklichten Grundlage des vergossenen LebensBlutes Christi am Kreuz.
Dann muss man also die Völker nicht missionieren?
Der (nachchristianische) Glaube der aus der Predigt kommt ist der Glaube an den Gekreuzigten Nazaräer. In Sache Wirkung zur Errettung hin genau dasselbe; wenn es dazu in anderen Aspekten auch Unterschiede gibt.


Also kommen Animisten, Buddhisten, Hindus, Moslems, Atheisten alle in den Himmel ?
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Cool » Fr 14. Okt 2011, 07:57

Hi 19,25 Doch eines weiß ich: Mein Erlöser lebt; auf dieser todgeweihten Erde spricht er das letzte Wort!

Hiob wußte, das sein Erlöser lebt und das er das letzte Wort hat auf dieser Welt.

Jes 48,17 So spricht der Herr, euer Erlöser, der heilige Gott Israels: "Ich bin der Herr, euer Gott. Ich lehre euch, was gut für euch ist, und zeige euch den Weg, den ihr gehen sollt.

Jesaja wußte, das der Erlöser den Weg aufzeigt, den man beschreiten soll.

Jes 54,5 Denn der Herr, der dich erschaffen hat, ist dein Ehemann. Er heißt "der Herr, der allmächtige Gott". Er ist der heilige Gott Israels, dein Erlöser, und der Gott der ganzen Welt.

Jesaja wußte auch, das dieser Erlöser der Gott der ganzen Welt ist.

Hebr 5,9 Nachdem Jesus zu Gottes Thron zurückgekehrt ist, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, zum Retter und Erlöser geworden.

Und in Hebräer lesen wir, das dieser Erlösergott Jesus für alle zum Retter geworden ist, für alle die ihm gehorsam sind, ja er hat durch den Einsatz seines Lebens den Weg zum Vater bereitet.

Vorrangig ist Jesus als Erlöser gekommen. :praisegod:

Echt Cool
Viele Wege führen nach Rom - aber nur ein Weg in den Himmel!
"Wer sagt: ..." (1.Johannes 2,4)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » Fr 14. Okt 2011, 08:09

jes_25913 hat geschrieben:Diese Grundlage, nämlich das Kreuz, war aber vor Jesus nicht da.

Weshalb soll die Grundlage nicht erst später kommen können, nur weil unsere heutigen Hirnis nicht maher anders denken können ??

Ist es nun die Grundlage oder nicht. Kann man ohne Kreuz errettet werden?

Jes, Unterscheide doch bitte ohne die Einheit zu trennen : GRUNDLAGE (Gottes Wirken, das Kreuz) und MITTEL (unser Part, Glaube).

Dann muss man also die Völker nicht missionieren?

Um errettenden Glauben zu vermitteln nicht generell. Um Jesus zu vermitteln JA! Die Verantwortung IHN zu predigen oder nicht zu predigen liegt dabei bei dem bereits Errettenden, das sollte man sich schon bewusst sein.
Wer weiss, dass in gewissen Teilen der Welt geschöpfliche Dinge angebetet werden, hat es selbst zu verantworten Mission dahin mitzuwirken oder nicht. Der dorthin gepredigte Glaube ist selbstverständlich der Glaube in Christus der Sohn Gottes. Der Glaube in den lebendigen Gott der kommt aus Nachdenken, geleitet durchs Gewissen; nicht aus Predigt (Predigt=Wort vom Christus).

Also kommen Animisten, Buddhisten, Hindus, Moslems, Atheisten alle in den Himmel ?

Wie kommst Du anhand meines Beitrages darauf ???


Cool's gepostetet Hiob Zitat zeigt doch als ein Bsp. sehr schön auf, WAS geglaubt wurde.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon bigbird » Fr 14. Okt 2011, 08:19

Liebe Leute

Ich habe jetzt da ein bisschen eure persönlichen Angriffe herausgelöscht (SunFox und Metro). Ich bitte euch eindringlich, damit aufzuhören!

bigbird, Admin
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon wolf » Fr 14. Okt 2011, 08:20

Jesus hat auch die Tische der Geldwechsel umgehauen und die Händler des Tempels verwiesen.
Damit hat er deren Verhalten,den Umgang mit Geld ,als falsch bezeichnet.

Hier noch ein lesenswerter Beitrag von Suminoto über das Thema Geld:


Das Vorhandensein von Geld ist für die Menschheit ein enorm schädlicher Faktor. Der zivilisierte Mensch verkommt in der Zwangsjacke seiner finanziellen Möglichkeiten. Wir Menschen sind Fremdlinge in einer Zivilisation, die zwar bewusst für uns geschaffen wurde, die aber nicht zu uns passt.

Mit der gleichen Begründung, wie auf jeder Packung Zigaretten die Worte "Rauchen gefährdet die Gesundheit" aufgedruckt sind, wäre es auch statthaft, auf jeden Geldschein die Bemerkung "Geld gefährdet die Gesundheit" zu drucken.

Je mehr das alles verschlingende Ungeheuer des Geldwesens sich ausbreitet, desto mehr bekundet sich unter den Menschen ein Geist der Unzufriedenheit, und gerade dadurch auch eine dementsprechende Handlungsweise. In fast allen Ländern der Erde sind die bestehenden Regierungsformen heftig umstritten.

Die Organisation des Geldwesens hat mittlerweile gigantische Ausmaße erreicht. Mit der gleichen Pracht und mit dem gleichen Glauben wie einst Tempel und Kathedralen errichtet worden sind, werden heutzutage Industriekomplexe, Einkaufszentren und die Gebäude von Banken und Versicherungsgesellschaften errichtet.

Geld ist kein Lebensmittel. In Wirklichkeit ist Geld nicht mehr und nicht weniger, als ein zurechtgeschnittenes Stück Papier mit einer darauf gedruckten Suggestion, oder eine in Metall gestanzte Suggestion. Die Herstellung von Geld wird von Regierungen angeordnet, und alle Bürger werden aufgefordert es zu benutzen. Wie die Augen eines Stieres in einer Stierkampfarena, so sind bereits die Augen der überwiegenden Mehrheit der Menschen auf das rote Tuch des Geldes gerichtet.

Geld wirkt wie ein lähmendes Gift. Es ist der Köder an einem Angelhaken, der sich gnadenlos an der Freiheit des Menschen festkrallt. Der Kreislauf des Geldes bewegt sich im Bereich der Ausweglosigkeit, und hat inzwischen hinter der Maske der Wohltätigkeit ein unauffälliges Versteck gefunden. Geld vermag meistens den Zweck nicht zu erfüllen, zu dem es verwendet wird. Trotz der großen Hoffnungen, die fast alle Menschen auf das Geld gesetzt hatten, ging vieles anders aus, als man es sich erhoffte.

So wie alle Zellen im Organismus des Menschen in einer Flüssigkeit schwimmen, von deren Qualität jede einzelne Zelle beeinflusst wird, so wird jeder Mensch von der Qualität seiner Umgebung und seines Zeitalters beeinflusst. Das gegenwärtige Zeitalter und unser gesellschaftliches Gebäude sind der materielle und geistige Hintergrund unseres Lebens.

So wie die Körperzellen den Angriffen von Viren ausgesetzt sind, so ist der zivilisierte Mensch dem Einfluss des Geldes ausgesetzt. Den Attacken seiner Umgebung ist ein alleinstehender Mensch auf Dauer nicht gewachsen. Er wird von dem Einfluss des Geldes früher oder später erfasst und überwältigt.

Sobald junge Menschen beispielsweise erstmals mit Geld in Berührung kommen, beginnt automatisch das Einfließen von kaufmännischen Gedanken in deren Verstand. Zunächst misst der Verstand dem Vorhandensein des Geldes einen Wert zu, und bekundet daraufhin an Geld ein mehr oder weniger starkes persönliches Interesse.

Dies aktiviert dann automatisch einen Veränderungsvorgang innerhalb der bisherigen Weltanschauung der Betroffenen. Dieser Veränderungsvorgang löst eine Kettenreaktion aus und bringt schlussendlich einen Stein ins Rollen, der früher oder später nicht nur edle Absichten, sondern sogar liebgewonnene idealistische Weltanschauungen zu zertrümmern vermag.

Wie ein Virus in die Welt der Zellen, Gewebe und Säfte eindringen und sie aus dem Gleichgewicht bringen kann, so können Wahrnehmungen in der Welt der Gedanken, Empfindungen und Fähigkeiten zerstörerische Reaktionen auslösen.

Wahrnehmung ist das Fundament jeder Art von geistigen Einflüssen, weil Wahrnehmungen die Wurzeln von Gedanken sind. Der Verstand jedes einzelnen Menschen wird durch Wahrnehmungen aktiviert. Kurzum, auf dem Gebiet der Wahrnehmung fallen die Würfel für menschliches Betragen.

Vor dem Geld steht die Bitterkeit der Erwerbsmühe, die oft tiefgehende Spuren von Leid hinterlässt. Die Freude am Besitz wiegt zumeist die Mühe des Erwerbes nicht auf. Wenn man etwas gerne besitzen möchte, vergeht einem oft schon bei dem Gedanken an das dazu erforderliche Geld der Wunsch, dieses oder jenes besitzen zu wollen. Dadurch wird die Entfaltung der Individualität oft schon im Keim erstickt.


Edle Anläufe des Menschen werden durch das Vorhandensein des Geldes in Schranken verwiesen. Erwerbstätigkeit hindert den zivilisierten Menschen erheblich daran, Herr über die ihm zur Verfügung stehende Zeit zu sein. Der Mensch von heute sieht sich allzuoft genötigt, unwillig mehr oder weniger unliebsamen Beschäftigungen nachzugehen.

In gleichem Maße, wie es Dieberei ist, den Boden der Mondoberfläche zu verkaufen, so war es auch ein Raubzug, dies mit der Erdoberfläche getan zu haben. Es handelt sich hierbei um einen Fehler, der seit seinem ersten Auftreten fortwährend wiederholt worden ist. In Wirklichkeit ist der Erdboden gemeinnützig und gehört allen Menschen, die sich darauf befinden.

Nun ist es aber keinesfalls so, dass das Vorhandensein des Geldes eine unantastbare Tatsache wäre. Keine Einrichtung unserer modernen Zivilisation ist unantastbar, oder gehört unabänderbar zur Kultur des Menschen. Es liegt vollständig im Bereich des Möglichen, aus den gegenwärtig vorhandenen Umständen heraus, eine finanzfreie Zivilisation zu schaffen.

Als vorbildliches Prinzip dient das Verhalten der Planeten, Sterne und Satelliten zueinander, die sich in dankbarer Ergebenheit gegenseitig kostenlos Dienste erweisen. Eine Tatsache ist es auch, dass auf Erden jeder Baum und jeder Strauch kostenlos und ungezwungen seine Produkte liefert, selbst unter widrigen Umständen. Auch Sonne, Wind und Wasser stellen kostenlos ihre Kraft zur Verfügung.

Menschen sind nicht dazu bestimmt um Geldsystemen zu dienen. Lebewesen, die kommerziellen Wunschvorstellungen entsprechen sollen, sind abstrakte Verstandeskonstruktionen, die nur in berechnender Phantasie vorkommen, in Wirklichkeit jedoch nirgendwo existieren.

Der brutale Materialismus unserer kommerziellen Zivilisation verhindert nicht nur den Aufschwung von Verstandeskraft und charakterlicher Qualität, sondern er zerreibt auch alle gutveranlagten Menschen, alle Sanften, Schönheitsdurstigen und Einsiedlerischen, denen es nicht ums Geld geht, und deren Empfindsamkeit dem modernen Lebenskampf nicht standhält.

Die Begründer der industriellen Revolution ahnten nichts von den Auswirkungen der Industrialisierung auf den geistigen Zustand der Gesellschaft. Sie wussten nichts von der Pathologie des Gemütes. Sie schufen eine Gesellschaft, in welcher diejenigen keinen Platz finden, denen es nicht gelingt ihr eigenes Dasein zu fristen. Besonders für Menschen dieser Art wird eine geldlose Existenzmöglichkeit benötigt.

Alle Freuden des Lebens sind fad und haben einen bitteren Nachgeschmack, wenn sie sich nicht kostenfrei darbieten. Allzuoft muss man tüchtig bezahlen, um schlecht bedient zu werden. Sehr häufig ist man sogar genötigt, sich für sein Geld betrügen zu lassen.

Der Verdruss, der aufgrund des Vorhandenseins von Geld entsteht, erzeugt oft die Verwünschung des Geldes. Ferner ist die Menschheit ständig genötigt Nachteile hinzunehmen, die aufgrund von großen und kleinen Verbrechen entstehen, die des Geldes wegen begangen werden.

Investiert man in eine Partnerschaft, so zerbricht man sie. Will man unbedingt gut bedient werden, so muss man bestimmte Leute bestechen, schreiben und warten und wird schließlich oft dennoch betrogen.

Geld ist eine so unbequeme Sache, dass es viele Leute gibt, die obwohl sie kein Geld haben, auch gar keines haben wollen, und dass selbst wenn sie welches haben, sie es lange aufbewahren, ohne es auszugeben, weil es sich nicht zu ihrer Zufriedenheit verwenden lässt. Diese Menschen fühlen die Nutzlosigkeit des Geldes und schämen sich seines Besitzes, und noch viel mehr seiner Verwendung.

Alle Dinge, bei denen die Nachteile größer sind, als die Vorteile, sind negativ. Alles, was wirklich gut ist, kostet nichts. Alles, was Geld kostet, ist zu teuer. Bei dem kleinsten Betrag fängt das Übel bereits an.

Die Menschheit ist durch das Vorhandensein des Geldes in einen finanziellen Schraubstock gespannt. Die natürliche Bewegungsfreiheit der einzelnen Individuen ist dadurch in ihrer Quellkraft gehemmt. Der Mensch leidet unter dieser Bevormundung nicht weniger, als ein eingesperrter Löwe in einem Käfig.

So wie der Löwe, hat auch der Mensch das natürliche Bedürfnis, ein angenehmes Leben führen zu wollen, in einer Gesellschaft nach seinem Wohlgefallen und in einer Umgebung nach seinem Geschmack, um der zu sein, der er von Herzen gerne wäre.

Kurzum, Geld hat bei Weitem nicht den Wert, der ihm irrtümlicherweise zugedacht und zugesprochen wird, weil die Probleme der Menschheit mit der Hilfe von Geld nicht aus der Welt geschafft werden können. Geldprobleme können nur mit der Abschaffung des Geldes beseitigt werden.

Kein Dogma der modernen Gesellschaft ist unantastbar. Riesige Fabriken, Wolkenkratzer, Millionenstädte, das Staatswesen, das Schulwesen, das Finanzwesen, das Berechtigungswesen, die Geschäftsmoral, sowie der Glaube an die Massenproduktion gehören keineswegs unabänderbar zur Kultur des Menschen.

Maschinen ohne kommerziellen Fabrikbetrieb, Schönheit ohne wirtschaftlichen Nutzen, Wissenschaft ohne Vergötterung der Materie, Wohnen ohne Kosten, Arbeiten ohne Lohn, Reisen ohne Visum, Bauen ohne Genehmigung, Wirken ohne Berechtigung, Leistung ohne Gegenleistung, so sehen die Zustände aus, die dem Menschen Gesundheit, Scharfsinn und seine geistige Schönheit neu schenken, und ihn zur vollen Entfaltung der Lebenskunst führen können.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Fr 14. Okt 2011, 10:21

wolf hat geschrieben: Mit Vertrauen alleine pasiert nichts.
Gott druckt kein Geld und Jesus hat eigentlich nichts damit zu tun haben wollen und bezeichnet es als ungerecht.
Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist.Auch hat er beim Aufteilen des Erbes den streitenden Brüdern nicht geholfen.
Mit Geld und materiellen Dingen geht alleine der Mensch um.
Genauso falsch empfinde ich auch die Vorgehensweise der Pastoren wie Du sie beschrieben hast.

Jesus sagt, sein Reich sei nicht von dieser Welt. Seine Gemeinde aber, die lebt in dieser Welt.
Wenn die Gemeinde Jesu in dieser Welt lebt, dann muss Jesus auch in dieser Welt die Gesetze dieser Welt berücksichtigen.

Dort, im Reich Jesu, können ja dann alle nach den Gesetzen dieses Reiches leben. Zuerst aber leben wir hier.

Es ist gut und schön, wenn Jesus Kranke heilt, da spart man sich nicht nur die Arztkosten.
Das ist wirklich ein feiner Zug.

Bis auf Krankenheilungen ist Gott in diesem Reich hier nicht tätig.
Gott baut keine Kirchen. Gott beheizt keine Kirchenräume. Gott gibt keinem einzigen Pfarrer Essen und Trinken. Bis auf die paar Krankenheilungen tut Gott hier in dieser Welt eigentlich gar nichts.

Das habe ich mir so nicht ausgesucht und ich habe das Gott so auch nicht vorgeschrieben.
Es steht Gott frei, Kirchen zu bauen, seine Pfarrer selbst zu ernähren also für die Notdurft zu sorgen.

Es ist die Erfahrung des Menschen seit vielen, vielen hundert Jahren, dass sich Gott für die Notdurft seiner Kinder überhaupt nicht sorgt und zwar in keiner Weise.
Aber trotzdem hörst du von Kanzeln immer wieder wie toll Gott doch für uns sorge.

Ich finde es fatal, einer Gemeinschaft beizutreten, die Dinge verkündet, die extrem gegen jede Erfahrung sich wenden.
Während die Menschen ihre Kirchen selbst bauen müssen, fällt Gott nichts besseres ein, als seine Kinder in Zungen reden zu lassen.
Mir wäre es lieber, Gott baut die Kirchen selbst und verzichtet auf dieses Zungenreden.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jeig » Fr 14. Okt 2011, 10:28

jeig hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:Du hast die Erfahrung selbst gemacht? Einen Prediger gehört, der gesagt hat "Leute, braucht ihr Geld, betet zu Gott." und am Schluss der Predigt hat derselbe Mensch um Geld für die Gemeinde bei den Gottesdienstbesuchern gebittet?


Hab ich die Antwort auf diese Frage verpasst?


:?:
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Reginald 32 » Fr 14. Okt 2011, 11:08

Hallo zusammen.

Weiter oben schrieb ich, dass wir einen reichen Vater im Himmel haben. Doch der hat sein gesamtes Vermögen in den Taschen und Geldbörsen seiner Kinder deponiert, denn im Himmel, wo Gottes Wille allein regiert, braucht man kein Geld. Auf diese Aussage ist Scardi bisher geflissentlich nicht ein gegangen. Stattdessen postet er hier eine rein materialistische Anschauung zum Geld. Von seinem Standpunkt aus stimmt dies auch, aber es ist auch die Frage, ob die materialistische Ersatzreligion der Weisheit letzter Schluss ist ?

Wer sich auf die Zusagen der Bibel betr. des Segens Gottes nicht einlässt und es gewissenhaft aus probiert, wird nie erfahren, ob sie Wert haltig sind. Meine Familie und ich und mit uns viele Andere haben uns darauf ein gelassen und ihre 100%ige Richtigkeit erfahren. Das kann aber Scardi nicht beurteilen, weil dies nur "Ausprobierer" beurteilen können, nicht aber "Ungläubige" (ist nicht perönlich gemeint).

Natürlich ist es klar, dass der Reichtum Gottes in den Taschen seiner Kinder auch gewisse Prediger anlockt, die davon gerne etwas abhaben möchten. Wer sich aber von Gottes Vermögen hier auf der Erde ein Leben in Luxus erlaubt, wird dafür im Gericht genauestens Rechenschaft ablegen müssen.

Übrigens gibt es in allen Religionen Menschen, die es auf das Geld der Anhänger abgesehen haben. Selbst in der materialistischen Ersatzreligion Scardis gibt es die. Dort heißen sie einfach Parteien.. Diese "Parteien der Besserverdienenden" streuen per Wahl/Wiederwahl den Wählern zunächst mit wohl kingen Programmen tüchtig Sand in die Augen, und wenn sie dann gewählt wurden, sorgen sie für Gesetze, die die reichen eigenen Parteimitlieder immer reicher und die Masse des Volkes immer ärmer machen.

Das ist weder im religiösen noch im materialistischen Bereich Gottes Wille.

Das Problem, über das Scardi so erbost ist, kommt also überall vor, und das nicht nur in einem Land der Welt.

LG v. Reginald
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jeig » Fr 14. Okt 2011, 18:34

jeig hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:Du hast die Erfahrung selbst gemacht? Einen Prediger gehört, der gesagt hat "Leute, braucht ihr Geld, betet zu Gott." und am Schluss der Predigt hat derselbe Mensch um Geld für die Gemeinde bei den Gottesdienstbesuchern gebittet?


Hab ich die Antwort auf diese Frage verpasst?


:?:



Die Frage habe ich nun ca. 3 Mal gestellt und keine Antwort erhalten. Scardi ist gewiss nicht blind. Also ignoriert er sie.

Warum wohl? :geek:
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon wolf » Fr 14. Okt 2011, 21:12

Scardanelli
Dort, im Reich Jesu, können ja dann alle nach den Gesetzen dieses Reiches leben. Zuerst aber leben wir hier.

Es ist gut und schön, wenn Jesus Kranke heilt, da spart man sich nicht nur die Arztkosten.
Das ist wirklich ein feiner Zug.

Bis auf Krankenheilungen ist Gott in diesem Reich hier nicht tätig.
Gott baut keine Kirchen. Gott beheizt keine Kirchenräume. Gott gibt keinem einzigen Pfarrer Essen und Trinken. Bis auf die paar Krankenheilungen tut Gott hier in dieser Welt eigentlich gar nichts.

Das habe ich mir so nicht ausgesucht und ich habe das Gott so auch nicht vorgeschrieben.
Es steht Gott frei, Kirchen zu bauen, seine Pfarrer selbst zu ernähren also für die Notdurft zu sorgen.

Es ist die Erfahrung des Menschen seit vielen, vielen hundert Jahren, dass sich Gott für die Notdurft seiner Kinder überhaupt nicht sorgt und zwar in keiner Weise.
Aber trotzdem hörst du von Kanzeln immer wieder wie toll Gott doch für uns sorge.

Ich finde es fatal, einer Gemeinschaft beizutreten, die Dinge verkündet, die extrem gegen jede Erfahrung sich wenden.
Während die Menschen ihre Kirchen selbst bauen müssen, fällt Gott nichts besseres ein, als seine Kinder in Zungen reden zu lassen.
Mir wäre es lieber, Gott baut die Kirchen selbst und verzichtet auf dieses Zungenreden.


Ich kann hier nur sagen wie ich es erlebt habe.
Ich bin auch kein Mensch der an Wunder glaubt.
Ich habe vor 8 Jahren auf die Worte Jesu vertraut, sorgt euch nicht um den morgigen Tag....
Aufgrund dieser Worte habe ich mich seinerzeit getraut ,mit ca.1500 Euro Ersparnis mich als Selbständiger bei der Versicherung anzumelden.

Ich hatte damals noch eine Mietwohnung,Auto und alles was man so hat.
Der Kontostand ging dann recht schnell gegen Null ,hatte dann auch Sorgen wenn ich Mitte des Monats das Geld für die Miete noch nicht hatte.
Ich bekam dann kein Geld geschenkt aber ich bekam Arbeit.Und ich hatte keine Ahnung woher, aber die Auträge kamen.

Dann hatte ich schon wieder mehr am Konto und bekam wieder Angst das ich es verlieren würde ,und der Kontostand gegen Null geht, und so war es dann auch.Es waren dann nur mehr ein paar Euro am Konto aber die Aufträge kamen wieder.
Das ging noch ein, zwei mal so, bis ich diese Angst verloren hatte und ab dann wurde kontinuierlich mehr.
Jetzt wohne ich in einem Haus,bin aber deswegen nicht glücklicher als in den ersten Jahren,sondern es ist fast das Gegenteil eingetreten.

Der Segen für mich war dabei,das ich erfahren durfte ,das die Arbeit die meinen Fähigkeiten entspricht, mich glücklich und frei macht.Und nicht das allein Materielle das ich hatte.Natürlich soweit die Notdurft gedeckt ist.
Außerdem das für mich die Worte Jesu zur Wahrheit wurden.
Gott läßt kein Manna oder Geld regnen, er sorgt aber dafür das wir arbeiten können.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 00:00

Scardanelli hat geschrieben:Während die Menschen ihre Kirchen selbst bauen müssen, fällt Gott nichts besseres ein, als seine Kinder in Zungen reden zu lassen.

:lol:

Bis auf die paar Krankenheilungen tut Gott hier in dieser Welt eigentlich gar nichts.

So stimmt das nicht. Jesus heilt die Herzen der Gläubigen= er verändert ihre Denkweise und dadurch sollten eigentlich Früchte wachsen aus diesem Geist.
So baut er sich eine neue materielle Erde in der er selbst regiert und das sieht man in der Jesajaprophetie
Nur bisher ist es noch nicht zustande gekommen

Ich kenne ausser den Amish und Klostern auch keine christliche Gemeinde, die sowas tun würde wie hier beschrieben:
Apg.2
43 Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

44 Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. 45 Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 04:06

jes_25913 hat geschrieben:Die Arbeit ist ein Fluch (1. Mo. 3,17).
Von diesem Fluch wird der Mensch erlöst indem er immer mehr aus Gott lebt.

Du schriebst ja hier im Forum schon einmal, dass du immer mehr erkannt hast und immer mehr aus Gott lebst-also nehm ich an, du arbeitest nicht mehr oder?
Aber woher beziehst du Geld für Nahrung, Strom, Heizung, deinen Pc usw.?
Der Mensch lebt nicht alleine von jedem Wort Gottes-sondern er braucht etwas zu essen und ein Dach überem Kopf..
Oder lebst du in Afrika in einer Strohhütte, holst dir täglich Wasser vom 2 km weiten Fluss und Milch von ner Kuh? Haben die dort schon Internetanschluss? :-P
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 04:46

SunFox hat geschrieben:Und du billigst jeglichen Ungehorsam und da überlaße ich es dem HERRN, wessen Häufchen ihm angenehmer richt!
Liebe Grüße von SunFox

Lieber Sunfox!
Es ist einfach deine Wortwahl-die kommt eben von diesem Gott der Zucht mit Rute
Du redst immer von "gehorsam" "ungehorsam"
2.Mose 16,28: "Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Weisungen zu halten?"

Da, dieser Gott spricht von "Verweigerung" von "Zorn" von "Vernichtung"-er tötet

Das ist nicht Gott, der Vater von Jesus-es ist ein Rachegott, der nur Gehorsam will
Das ist nicht der Gott, der seine Kinder unter seinen Flügeln sammeln will und beschützen-das ist ein andere Geist, der Geist, der Mose veranlasst hat die Leviten zum Töten aufzurufen, weil sie sich gegen seinen Gott wiedersetzten.

Tötet man seine Kinder einfach, wenn sie Eigenwilig sind?
Was will man bei Kindern "mit Strafe" denn bewirken?
Gehorsam...Gehorsam...Gehorsam...so erzieht man Hunde!
Man nimmt Hunden ihre Freiheit und dressiert sie zu dem, wie man sie haben möchte
"Haustiere".
Das tut man auch mit Zirkustieren. Man raubt Tieren ihre Freiheit und sperrt sie in Zoos ein.
Man lernt Kindern die unmöglichsten Dinge und dressiert sie zu einer "......." Gesellschaft.
Gehorsam! Zucht!
Ich habe mein Kind in Liebe erzogen, habe erklärt, beschützt..und kam völlig ohne Strafen aus.
Man verlangt oft von Kindern dass, was man selber ist,wie man selber für richtig hält und hindert sie am erkunden.

Gehorsam!
Warum wird einer den geizig? Warum säuft einer? Warum wird man zum Raufbold? Keiner wurde so geboren!
Soll ich ihn deswegen jetzt töten, weil er nicht einsichtig ist?
Die sind Opfer ihres Eigenen und anerzogenen Wahns-die brauchen Hilfe nicht Zorn

Wer liebt...handelt aus dieser Liebe und nicht aus "Gehorsam" sondern weil er es will-selber will
Du aber stehst unter dem Gesetz und beschneidest dich selber
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon alegna » Sa 15. Okt 2011, 06:39

Metropolis79 hat geschrieben:Das ist nicht Gott, der Vater von Jesus-es ist ein Rachegott, der nur Gehorsam will
Das ist nicht der Gott, der seine Kinder unter seinen Flügeln sammeln will und beschützen-das ist ein andere Geist, der Geist, der Mose veranlasst hat die Leviten zum Töten aufzurufen, weil sie sich gegen seinen Gott wiedersetzten.

Dann gibt es also zwei Götter?
Dann sage mir wann der zweite Gott, also der Vater von Jesus, auftritt das erste Mal, wo genau steht in der Bibel, dass es da zwei Götter gibt?

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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jes_25913 » Sa 15. Okt 2011, 07:48

wolf hat geschrieben:
Ich kann hier nur sagen wie ich es erlebt habe.
Ich bin auch kein Mensch der an Wunder glaubt.
Ich habe vor 8 Jahren auf die Worte Jesu vertraut, sorgt euch nicht um den morgigen Tag....
Aufgrund dieser Worte habe ich mich seinerzeit getraut ,mit ca.1500 Euro Ersparnis mich als Selbständiger bei der Versicherung anzumelden.

Ich hatte damals noch eine Mietwohnung,Auto und alles was man so hat.
Der Kontostand ging dann recht schnell gegen Null ,hatte dann auch Sorgen wenn ich Mitte des Monats das Geld für die Miete noch nicht hatte.
Ich bekam dann kein Geld geschenkt aber ich bekam Arbeit.Und ich hatte keine Ahnung woher, aber die Auträge kamen.

Dann hatte ich schon wieder mehr am Konto und bekam wieder Angst das ich es verlieren würde ,und der Kontostand gegen Null geht, und so war es dann auch.Es waren dann nur mehr ein paar Euro am Konto aber die Aufträge kamen wieder.
Das ging noch ein, zwei mal so, bis ich diese Angst verloren hatte und ab dann wurde kontinuierlich mehr.
Jetzt wohne ich in einem Haus,bin aber deswegen nicht glücklicher als in den ersten Jahren,sondern es ist fast das Gegenteil eingetreten.

Der Segen für mich war dabei,das ich erfahren durfte ,das die Arbeit die meinen Fähigkeiten entspricht, mich glücklich und frei macht.Und nicht das allein Materielle das ich hatte.Natürlich soweit die Notdurft gedeckt ist.
Außerdem das für mich die Worte Jesu zur Wahrheit wurden.
Gott läßt kein Manna oder Geld regnen, er sorgt aber dafür das wir arbeiten können.


Also, lieber Wolf, das ist doch wirklich eine sehr schönes Zeugnis und eine Ermutigung! Wie leicht könnte doch das Leben sein, wenn wir nur vertrauen könnten.
Aber leider hört man solche Zeugnisse nur ganz selten.
Dass man nach dem Tod in den Himmel kommt, das fällt leicht zu "glauben", weil es keine Überwindung kostet. Aber jeder wahre Glaube - und nicht der eingebildete - ist Überwindung.
Danke Dir, dass Du Dich getraut hast und für dieses Zeugnis. Der HErr segne Dich!
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jes_25913 » Sa 15. Okt 2011, 08:10

Metropolis79 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Die Arbeit ist ein Fluch (1. Mo. 3,17).
Von diesem Fluch wird der Mensch erlöst indem er immer mehr aus Gott lebt.

Du schriebst ja hier im Forum schon einmal, dass du immer mehr erkannt hast und immer mehr aus Gott lebst-also nehm ich an, du arbeitest nicht mehr oder?
Aber woher beziehst du Geld für Nahrung, Strom, Heizung, deinen Pc usw.?
Der Mensch lebt nicht alleine von jedem Wort Gottes-sondern er braucht etwas zu essen und ein Dach überem Kopf..
Oder lebst du in Afrika in einer Strohhütte, holst dir täglich Wasser vom 2 km weiten Fluss und Milch von ner Kuh? Haben die dort schon Internetanschluss? :-P


Lieber Metropolis,
ich muss gestehen, ich bin ein sehr ungläubiger Mensch. Ein großer Zweifler. Aber wie Du vielleicht weißt, wurde ich bereits in meinen Jugendjahren in die Hölle der Depression und Verzweiflung geworfen. Da ich aber bereits um ein Weiterleben tief in mir "wusste", konnte ich mir nicht das Leben nehmen. So konnte ich aber weder leben noch sterben. Das war eine Qual. Also musste ich - ob ich wollte oder nicht - lernen zu vertrauen. Na, ja, aber wo sollte das Vertrauen herkommen? Also konnte dieses nur dadurch wachsen, dass man auch immer mehr begriff und so die Wahrheit erkannte.
Zu DDR - Zeiten kündigte ich dann meine Arbeit, da mich Gott berief mich ganz der Wahrheit zu widmen. Das war insofern kein finanzielles Problem, da ich ja Ersparnisse hatte (wozu sollte ich als depressiver Mensch Geld ausgeben, wenn einen nichts interessierte?). Aber in der DDR war es natürlich verboten nicht zu arbeiten. Man galt dann als assozial und konnte zur Arbeit gezwungen werden.
Man stand ja auch unter Überwachung. Da gab es zum Beispiel für bestimmte Gebiete einen sogenannten ABV (Abschnittbevollmächtigten), ein Polizist, der sich um die Leute da zu "kümmern" hatte. Der sprach einige Male bei mir vor. Ich wurde ja auch immer wieder von nicht wohlmeinenden Nachbarn angezeigt. Ich bekam auch zweimal eine Einladung in die "Abteilung Inneres". Aber alles ging gut aus. Das eine Mal war die Dame von der Abt. Inneres die Schwester einer Mitschülerin, die sich gleich an mich erinnerte, da erst kurz ein Klassentreffen stattgefunden hatte, bei dem ich nicht erschien. Man hatte also über mich gesprochen. Die sagte ganz offen, dass sie das Gespräch eigentlich der Stasie mitteilen müsste, es aber nicht tun würde.
Also wurde ich vor Unannehmlichkeiten bewahrt. Nach der Wende dachte ich nun richtig mit der Evangelisation und Missionierung loslegen zu können. Aber da merkte ich, dass mein Glaube z.T. noch zu naiv war. Aber um es kurz zu machen: Zu meiner Beschämung muss ich es eingestehen, dass ich es noch nicht geschafft habe in finanzieller Hinsicht ganz Gott zu vertrauen, zumal ich ja nichts herstelle, was die Menschen begehren, sondern eher etwas sage, wo ich von Christen wie Nichtchristen abgelehnt werde (da es nicht in ihr gewohntes Glaubenskonzept passt).
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » Sa 15. Okt 2011, 12:30

wolf hat geschrieben:Ich kann hier nur sagen wie ich es erlebt habe.
Ich bin auch kein Mensch der an Wunder glaubt.
Ich habe vor 8 Jahren auf die Worte Jesu vertraut, sorgt euch nicht um den morgigen Tag....
Aufgrund dieser Worte habe ich mich seinerzeit getraut ,mit ca.1500 Euro Ersparnis mich als Selbständiger bei der Versicherung anzumelden.

Ich hatte damals noch eine Mietwohnung,Auto und alles was man so hat.
Der Kontostand ging dann recht schnell gegen Null ,hatte dann auch Sorgen wenn ich Mitte des Monats das Geld für die Miete noch nicht hatte.
Ich bekam dann kein Geld geschenkt aber ich bekam Arbeit.Und ich hatte keine Ahnung woher, aber die Auträge kamen.

Dann hatte ich schon wieder mehr am Konto und bekam wieder Angst das ich es verlieren würde ,und der Kontostand gegen Null geht, und so war es dann auch.Es waren dann nur mehr ein paar Euro am Konto aber die Aufträge kamen wieder.
Das ging noch ein, zwei mal so, bis ich diese Angst verloren hatte und ab dann wurde kontinuierlich mehr.
Jetzt wohne ich in einem Haus,bin aber deswegen nicht glücklicher als in den ersten Jahren,sondern es ist fast das Gegenteil eingetreten.

Der Segen für mich war dabei,das ich erfahren durfte ,das die Arbeit die meinen Fähigkeiten entspricht, mich glücklich und frei macht.Und nicht das allein Materielle das ich hatte.Natürlich soweit die Notdurft gedeckt ist.
Außerdem das für mich die Worte Jesu zur Wahrheit wurden.
Gott läßt kein Manna oder Geld regnen, er sorgt aber dafür das wir arbeiten können.


Lieber Wolf

Auch wenn manche hier lieber auf Scardis Person rumhacken anstatt seine Kernaussagen im Verstand UND Geist auf sich selbst wirken zu lassen, so gibt es wenigstens Lichtblicke durch solche Zeugnisse, die das, was uns der Herr verspricht, 1:1 erlebt bezeugen! Ein herrliches Lebenszeugnis dass Du uns hier gibst, Wolf ! Vielen Dank.
Mögen wir durch unser Leben fortlaufend lernen, das aus der Schrift Begriffene nach und nach zur Praxis werden zu lassen und immer wieder neu Bereitschaft zu entwickeln, Neues zu Erlernen um dieses dann wieder Praxis werden zu lassen. Ein oft beschwerlicher, andauernder, aber friedstiftender, freudiger, schmaler und eng hinterm dem Hirten hergehender Weg.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 13:17

alegna hat geschrieben:Dann sage mir wann der zweite Gott, also der Vater von Jesus, auftritt das erste Mal, wo genau steht in der Bibel, dass es da zwei Götter gibt?
alegna


Man verlangt oft von "Kindern" dass, was man selber ist,wie man selber für richtig hält und hindert sie am erkunden.

Lies die Bibel...aber richtig! Schau genau hin, was sie zeigen will!
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jeig » Sa 15. Okt 2011, 13:27

Metropolis79 hat geschrieben:Lies die Bibel...aber richtig!


Wie liest man denn die Bibel richtig? :?:
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 13:35

jeig hat geschrieben:
Metropolis79 hat geschrieben:Lies die Bibel...aber richtig!


Wie liest man denn die Bibel richtig? :?:

Indem man sich von seinem "religiösen Geist" frei macht.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon alegna » Sa 15. Okt 2011, 13:44

Metropolis79 hat geschrieben:Lies die Bibel...aber richtig! Schau genau hin, was sie zeigen will!

Zeigs mir, getrau Dich, wo ist die Rede von zwei Göttern???

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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jeig » Sa 15. Okt 2011, 13:46

Metropolis79 hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:
Metropolis79 hat geschrieben:Lies die Bibel...aber richtig!


Wie liest man denn die Bibel richtig? :?:

Indem man sich von seinem "religiösen Geist" frei macht.


Wie geht das?
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Cool » Sa 15. Okt 2011, 13:49

Metropolis79 hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:
Metropolis79 hat geschrieben:Lies die Bibel...aber richtig!


Wie liest man denn die Bibel richtig? :?:

Indem man sich von seinem "religiösen Geist" frei macht.


Erhebt sich unser Geist dann nicht über Gott, weil der eigene Verstand meint es besser zu wissen?

Ich Mensch, ich wissen; du Gott, du erzählen? :roll:

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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jeig » Sa 15. Okt 2011, 13:50

Es ist immer wieder interessant zu lesen wie Leute einem erklären, dass man aufhören solle den Leuten zu sagen wie man etwas richtig oder falsch mache. Man könne nicht richtig oder falsch glauben, das sei jedem selbst überlassen.
Unter anderem sei das ein "religiöser Geist".

Die Leute bringen es dann aber fast immer fertig einem zu erklären wie man etwas anderes, wenn nicht das gleiche, richtig macht.

:angel: :comeon: :respekt: :comeon:
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 14:09

jeig hat geschrieben:Es ist immer wieder interessant zu lesen wie Leute einem erklären, dass man aufhören solle den Leuten zu sagen wie man etwas richtig oder falsch mache. Man könne nicht richtig oder falsch glauben, das sei jedem selbst überlassen.
Unter anderem sei das ein "religiöser Geist".

Die Leute bringen es dann aber fast immer fertig einem zu erklären wie man etwas anderes, wenn nicht das gleiche, richtig macht.


Was Etwas in einem bewirken kann (Denkweise/Geist) kann man erkennen an der Geschichte der Menscheit, warum Menschen sich so und so verhalten.
Jeder ist das Produkt seiner Wahrnehmung/seiner Denkweise/seines Geistes / seines eigenen Willens/seiner "Umgebung"..

@cool
Erhebt sich unser Geist dann nicht über Gott, weil der eigene Verstand meint es besser zu wissen?

Zitat:
Zeig mir "deinen" Gott und ich zeig dir , wer du bist.
Dein persönliches "Gottesbild" wird dich formen...
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jeig » Sa 15. Okt 2011, 18:49

Metropolis79 hat geschrieben:Was Etwas in einem bewirken kann (Denkweise/Geist) kann man erkennen an der Geschichte der Menscheit, warum Menschen sich so und so verhalten.
Jeder ist das Produkt seiner Wahrnehmung/seiner Denkweise/seines Geistes / seines eigenen Willens/seiner "Umgebung"..



Okee, und was hat das mit dem was ich geschrieben habe zu tun?

Nämlich: Du sagst zu jemanden er/sie soll die Bibel richtig lesen. Demzufolge hat er/sie die Bibel bis anhin falsch gelesen.

Des Weiteren sagst du damit, dass du die Bibel richtig liest.

Etwas anmassend, nicht? :|


He, vielleicht liest du ja die ganze Zeit eine andere Bibel in der es um zwei Götter geht... :tongue:
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 19:07

jes_25913 hat geschrieben:Lieber Metropolis,......
... wo ich von Christen wie Nichtchristen abgelehnt werde (da es nicht in ihr gewohntes Glaubenskonzept passt).

Danke für deine ausführliche Antwort :)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 19:14

jeig hat geschrieben:He, vielleicht liest du ja die ganze Zeit eine andere Bibel in der es um zwei Götter geht... :tongue:

Ja klar, die von den Gebrüder Grimm ;)
Was mich da sehr ansprach, war die Geschichte vom "tapferen Schneiderlein",....der erschlug doch glatt 7 Fliegen auf einen Streich(David gegen Goliath)... :mrgreen:
Und da war dann auch noch Cinderella,die so ungerecht behandelt wurde von "...." und trotzdem hielt sie dem allen stand, diente und liebte...und zum Schluss kam dann sogar noch ihr heissgeliebter Prinz und heiratete sie.....
Ist das nicht schön? :tongue: :jump:
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Thelonious » Sa 15. Okt 2011, 19:24

Komm, Metro79, Du bist hier im Forumsteil "Fragen zum christlichen Glauben". Hier gehört "heissgeliebter Prinz" heiratet Kate (oder wen auch immer) einfach nicht hin.

Gruß
Thelonious - Senior-Mod.
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Sa 15. Okt 2011, 19:31

Thelonious hat geschrieben:Komm, Metro79, Du bist hier im Forumsteil "Fragen zum christlichen Glauben". Hier gehört "heissgeliebter Prinz" heiratet Kate (oder wen auch immer) einfach nicht hin.

Offb 21,2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
Ist Jesus den kein Prinz, äh...Bräutigam?

P.S. Der von Kate war kein Prinz, das war Leopold und kam aus einer anderen Zeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Kate_%26_Leopold

;) :baby: ..bin eh scho still :oops:
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Thelonious » Sa 15. Okt 2011, 19:56

Nein, Metro79, k e i n Märchenprinz.

Ein ganz realer Messias! Auch für Dich! Besonders für Dich! (wie auch für mich).

Gruß
Thelo
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon wolf » So 16. Okt 2011, 10:16

Mäxli
Auch wenn manche hier lieber auf Scardis Person rumhacken anstatt seine Kernaussagen im Verstand UND Geist auf sich selbst wirken zu lassen, so gibt es wenigstens Lichtblicke durch solche Zeugnisse, die das, was uns der Herr verspricht, 1:1 erlebt bezeugen! Ein herrliches Lebenszeugnis dass Du uns hier gibst, Wolf ! Vielen Dank.
Mögen wir durch unser Leben fortlaufend lernen, das aus der Schrift Begriffene nach und nach zur Praxis werden zu lassen und immer wieder neu Bereitschaft zu entwickeln, Neues zu Erlernen um dieses dann wieder Praxis werden zu lassen. Ein oft beschwerlicher, andauernder, aber friedstiftender, freudiger, schmaler und eng hinterm dem Hirten hergehender Weg.
Gottes Segen.


Hallo Mäxli!


In Bezug auf die Evangelisten,um die es hier geht, sehe ich das genauso.Es ist einfach nicht richtig und alle Falschheit im Namen Gottes wirft letztendlich -für einen Außenstehenden,also Heiden -ein falsches Licht auf Gott selbst.
Ein Evangelist sollte arbeiten und alles nötige wird er dazubekommen.Er wird sicher nicht um seinen Lohn kommen.

Wenn ich von jemanden Geld engegen nehme dann hat der Geber dafür gearbeitet.Wenn man das jetzt weiter zurückverfolgt hat dafür immer ein Mensch arbeiten müßen.Es ist nicht vom Himmel gefallen.

Ich verstehe hier Reginalds Einwurf nicht ,das das eine rein materialistische Anschauung ist.
Es ist halt einmal rein materialistisch von dem wir leben.Und dafür muß gearbeitet werden.
Der Segen Gottes darin besteht ,das er uns die Möglichkeit gibt,Überfluß zu erarbeiten, den wir dann weiterschenken können.
Das einer der zuviel erarbeitet hat, dem etwas schenkt der zuwenig hat.

Die beschriebenen Evangelisten wollen etwas geschenkt und wollen den Gläubigen weismachen, das sie es ja auch geschenkt bekommen haben.
Geschenkt verstehe ich ,ich brauche nichts dafür zu tun.
Also eigentlich wird da ja noch ein unlauterer Druck auf den Gläubigen ausgeübt, statt das man sich bei denen bedankt die dafür gearbeitet haben.Und zusammen Gott zu danken für die Mittel dazu.

Gott gebührt die Dankbarkeit das er die Mittel in Überfluß zur Verfügung stellt und wir sie erarbeiten können.
Aber außerdem,sich auch an denen dankbar zu erweisen, die es erarbeitet haben.

Ich schätze Scardanellis Aussagen auch ,weil er seine Behauptungen klar begründen kann.Er zieht Schlüsse denen ich folgen und zustimmen kann.Zum Teil durch Beobachteten und Erlebten aus meinem eigenen Leben heraus.
Bei seiner logisch ,nüchternen Betrachtungsweise bleibt kein Platz für Wunschvorstellungen.Das gefällt mir.

Lg
Wolfgang
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon noah » So 16. Okt 2011, 13:42

Scardanelli hat geschrieben:Bei Geldsorgen rät der Evangelist von der Kanzel, der Glaubende soll sich an Gott wenden.
Am Ende einer Evangelisation wendet sich dann derselbe Evangelist an die Zuhörer, sie mögen Geld geben.
Evangelisten wenden sich nicht an Gott alleine, wenn sie Geld brauchen.

Das hat einen einfachen Grund. Gott gibt kein Geld, weil Gott kein Geld machen kann.

Geld kommt immer und ausschließlich vom Menschen, nie von Gott.

Der Gott der Evangelisten kann alles, nur eines kann er gar nicht, er kann kein Geld machen.

Meiner Ansicht nach sollten die Evangelisten dasselbe tun, was sie ihren Zuhörern alleine raten. Sie sollten nur bei Gott um Geld bitten. Sie sollten nicht Menschen, sondern Gott ihre Kontonummer mitteilen.


Nun dass du auch wie die vielen Christen so gut wie wenig von einem einzigen Gott Kenntniss hast,heist nicht das deine behauptung auch stimmt:
Der Gott der Evangelisten kann alles, nur eines kann er gar nicht, er kann kein Geld machen.


Nun es fehlt an ihren Glaube.Wenn sie im richtigen Weg gewesen wären,hätten sie sicher von Gott selber auch Geld bekommen haben.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Reginald 32 » So 16. Okt 2011, 15:40

Hallo zusammen.

Ich will hier nicht die Leute verteidigen, die es allein auf die Geldbörsen der Zuhörer abgesehen haben. Sie müssen ihr Tun vor Gott verantworten.

Aber kein Zuhörer ist verpflichtet, zu ihren Predigten zu gehen. Und keiner ist verpflichtet, zu spenden. Was jeder tut, tut er freiwillig. Er tut es, weil er überzeugt ist, vom Prediger eine Gegenleistung erhalten zu haben, und sei es auch nur ein irgend wie tröstendes Versprechen, das ihm für den Moment weiter hilft.

Wenn alles ohne Gottes Segen zu Stande kommt (ich spreche hier von Dingen, die sich zu Geld machen lassen), dann wollte ich mal sehen, wovon die Menschen, die das annehmen, leben wollen. Der Mensch kann sich anstrengen, so viel er will - er wird nicht eine einzige Getreidepflanze zum Wachsen bringen können Und hier beginnt der Segen Gottes.Der Spruch: Auch ohne Gebet und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein, stammt aus dem Marxismus. Und der ist ja bekanntlich zu Grunde gegangen.

Liebe Grüße von Reginald
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » So 16. Okt 2011, 17:15

Reginald 32 hat geschrieben:Wenn alles ohne Gottes Segen zu Stande kommt (ich spreche hier von Dingen, die sich zu Geld machen lassen), dann wollte ich mal sehen, wovon die Menschen, die das annehmen, leben wollen. Der Mensch kann sich anstrengen, so viel er will - er wird nicht eine einzige Getreidepflanze zum Wachsen bringen können Und hier beginnt der Segen Gottes.Der Spruch: Auch ohne Gebet und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein, stammt aus dem Marxismus. Und der ist ja bekanntlich zu Grunde gegangen.

Alle Güter und Dienstleistungen lassen sich zu Geld umwandeln. Fakt. Auch der ärgste Blasphemist bringt eine Getreidepflanze hervor. Fakt. Dass Gott der Schöpfer und Erhalter aller Dinge ist ist ebenso Fakt.
Das angebliche Gottvertrauen, welches mehr auf wunderbar hereingflattertes Geld (anderer) setzt, anstatt zuerst und zuallererst auf eigene Arbeit und Dankbarkeit für jegliche geldwerte Arbeit setzt, ist dann das wirkliche, das eigene, innere geistliche Problem das (noch) nicht erkannt wurde. Das ganze dann in die Nähe von Marximus, Gottlosigkeit und Gebetsabwesenheit zu bringen ist eben billiger als das impliziert gepredigte Wohlstandsevangelium zu erkennen.
Gottes Gnade
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Ashur » Sa 20. Apr 2019, 13:04

Hallo

Bei Geld Fragen sind oft Christen unsicher. Wie weit darf die eigen Vorsorge gehen?
Wie würdet ihr Lukas 12 verstehen?

Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Land hatte gut getragen. 17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. 18 Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Güter 19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann gehören, was du bereitet hast? 21 So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

LG
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus Christus
Ashur
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