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Christsein und Rauchen

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Mi 1. Jul 2015, 22:50

Christustraeger hat geschrieben:
Gefährliche Sache, so zu argumentieren, finde ich auch.
Das könnte glatt von einem Dealer stammen.


Lieber oTp,

auf was für Sachen Ihr aber auch kommt...Keinesfalls wollte ich Euch zur Sünde verführen - es ging mir, wie @firebird erkannt hat, um das Einfühlungsvermögen. Und wie mein Verhältnis zu Gott ist, sollte sich mitllerweile aus meinen anderen Beiträgen ersichtlich sein. Ich bitte also um mehr Verständnis für meine - von mir aus - manchmal etwas provokant erscheinenden - Beiträge.

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Christof


Ist mir schon klar, dass es um Einfühlungsvermögen geht.
Aber der Vorschlag, es aus eigener Erfahrung die Misere erkannt zu haben, kann sich nur an die richten, die aus der Tragödie mit Gottes Hilfe herausgefunden haben.

Beurteilen kann seltsamerweise, aber logisch, nur der, der außerhalb steht. Entweder der aus der Selbstvernichtung herausgefunden hat mit Gottes Hilfe, oder dessen Vernunft ihn vor der Tragödie vorher gewarnt hat und auf den "Genuß" verzichtet hat.

Die die steckengeblieben sind im zerstörerischen Genuß erkennen oft gar nicht mehr, was da mit ihnen geschieht. Sie sind geknechtet und gebunden.

lg, oTp
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Mi 1. Jul 2015, 23:06

Die die steckengeblieben sind im zerstörerischen Genuß erkennen oft gar nicht mehr, was da mit ihnen geschieht. Sie sind geknechtet und gebunden


Lieber oTp,

stimme ich zu, aber dann hilft auch kein erhobener Zeigefinger... Mit der Bitte um Verständnis, bitte ich ja nicht nur für mich, sondern für alle Raucher (von mir aus auch KIffer - ich weiß da werdet Ihr wieder dran Anstoß nehmen).

Ich erzähle hier nochmal die Geschichte von einem schwerstäbhängigen Alkoholiker - der trank, nach eigenen Angaben - drei bis vier Flaschen Wodka am Tag um seine grausamen Gedanken zu unterdrücken. Meinst Du da hätte ein Handauflegen mit Segnen und ein gutes Gebet gereicht? Der erste Schritt ist doch immer das Verständnis, dann sieht man weiter... erst reden, verstehen und nicht von oben herab beurteilen - auch so Sprüche "Ich habs auch geschafft" sind nicht sehr hilfreich. Der Antrieb muss von Innen kommen und nicht durch noch so gute Ratschläge. Und nach Innen kommt man nur durch Verständnis und Vertrauen...

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Do 2. Jul 2015, 07:02

Christof hat geschrieben:

auf was für Sachen Ihr aber auch kommt...Keinesfalls wollte ich Euch zur Sünde verführen - es ging mir, wie @firebird erkannt hat, um das Einfühlungsvermögen. Und wie mein Verhältnis zu Gott ist, sollte sich mitllerweile aus meinen anderen Beiträgen ersichtlich sein. Ich bitte also um mehr Verständnis für meine - von mir aus - manchmal etwas provokant erscheinenden - Beiträge.


Lieber Christof!
"Provokant erscheinend" ist aber etwas anderes als in die Irre zu leiten und damit vielleicht auch Dich selbst in Deinem Verhältnis zu Gott?
Verstehst Du nicht, dass Jesus Christus Dir Dinge nicht verbietet, um Dir den Spaß zu verderben, sondern weil Er weiß, dass etwas nicht gut ist für Dich? Er aber immer nur das Beste für uns will.

Jeschua erlaubt somit jede Form von Sucht nicht, weil es Dich/uns schädigt und damit von Gott wegführt. Aus diesem Grund würde Er selbst niemals auf die Idee kommen zu rauchen oder zu kiffen, denn Er ist vollkommen.
Und leitet uns bestimmt nicht in die Unvollkommenheit.

Nun hat das aber absolut nichts damit zu tun, dass Er Dich für das Rauchen oder Kiffen hart verurteilen würde oder absolut kein Verständnis dafür hätte - dass betrifft uns alle - Er weiß nur zu gut, wie wir Menschen in manch "sündigen" Dingen anfällig sind.

Jeschua, unser Herr und Meister ist es - das ist mir wichtig zu betonen - nicht.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Do 2. Jul 2015, 07:05

Fazit: Sucht ist Sucht; ob das nun Zigaretten, Alkohol, Drogen oder was auch immer ist.... Sucht bleibt Sucht und es ist sehr schwer aus dieser Gebundenheit raus zu kommen. Es braucht ein übernatürliches Eingreifen Gottes!
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Do 2. Jul 2015, 08:04

Meinst Du da hätte ein Handauflegen mit Segnen und ein gutes Gebet gereicht? Der erste Schritt ist doch immer das Verständnis, dann sieht man weiter... erst reden, verstehen und nicht von oben herab beurteilen - auch so Sprüche "Ich habs auch geschafft" sind nicht sehr hilfreich. Der Antrieb muss von Innen kommen und nicht durch noch so gute Ratschläge. Und nach Innen kommt man nur durch Verständnis und Vertrauen...


Lieber Christof,
Im Moment sehe ich das Verhalten einer süchtigen plus traumatisierten plus magersüchtigen jungen Frau. Die Zigarettensucht ist dagegen ein Kinderspiel.
Aber auch hier helfen keine guten Ratschläge, wenn man innerlich nicht wirklich offen ist.

Sie macht im Moment in kurzer Zeit etliche Klinikaufenthalte. Kommt sie trocken raus, verlagert die Sucht sich zu Esssucht mit anschließender Bulemie. Dann muß sie schnell wegen völliger Auszehrung wieder in die Klinik. Diese Frau ist gar nicht zu beeinflussen, wenn sie einen Entzug gemacht hat.
Obwohl es frustrierend ist, muß ich geduldig darauf warten, ihr Vertrauen auf Gott aufzubauen.
Hatte mir das auch anders vorgestellt, dass sie nach einem Klinikaufenthalt offener wäre.

Dabei lernt man vor allem Geduld und Jemand trotz Allem nicht aufzugeben.
Da läuft ein beherrschendes, zerstörerisches psychisches Programm ab. Zeigt sich auch in der nicht weiterhelfenden Planung in der trockenen Zeit. Aufbauende Planung fast unmöglich.

Das stellt auch an mich hohe Anforderungen auch in Sachen Stabilität, denn es ist belastend.

In Einzelfällen würde Handauflegen mit Segen schon überraschende Durchbrüche bringen. Aber auch da muß Offenheit für Gott sein. Und das wächst dann auf sehr viel Verständnis.


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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Fr 3. Jul 2015, 06:48

oTp hat geschrieben:
Sie macht im Moment in kurzer Zeit etliche Klinikaufenthalte. Kommt sie trocken raus, verlagert die Sucht sich zu Esssucht mit anschließender Bulemie. Dann muß sie schnell wegen völliger Auszehrung wieder in die Klinik. Diese Frau ist gar nicht zu beeinflussen, wenn sie einen Entzug gemacht hat.

Obwohl es frustrierend ist, muß ich geduldig darauf warten, ihr Vertrauen auf Gott aufzubauen.
Hatte mir das auch anders vorgestellt, dass sie nach einem Klinikaufenthalt offener wäre.

Dabei lernt man vor allem Geduld und Jemand trotz Allem nicht aufzugeben.
Da läuft ein beherrschendes, zerstörerisches psychisches Programm ab. Zeigt sich auch in der nicht weiterhelfenden Planung in der trockenen Zeit. Aufbauende Planung fast unmöglich.

Das stellt auch an mich hohe Anforderungen auch in Sachen Stabilität, denn es ist belastend.


Hi oTp!

Manche Menschen schieben ihr Leben lieber vor sich her, als dass sie es ergreifen, denn sie empfinden es nur als Last. Dass sie sich mit ihrer Sucht eigentlich selbst die meisten Pflastersteine aufladen ist ihnen nicht wirklich bewusst, denn die Sucht ist ihre eigens erschaffene Welt und Fluchtort vor dem "normalen" Leben.

Bevor sie die Verantwortung dafür übernehmen, schaden sie sich lieber soweit selbst, dass andere erkennen müssen, dass sie zu einem normalen Leben nicht fähig sind. Was ja eigentlich nicht stimmt. Das heißt, solange dieser "Fluchtreflex" vor ihrem Leben aktiv ist, wird sich nichts ändern und ich fürchte, selbst wenn alle diese oberen Süchte von ihr geheilt wären, dann würde sie eine neue für sich finden.
Denn ihre Sucht ist die Flucht. Also mehr eine rein psychische Abhängigkeit als von Substanzen, behaupte ich mal, obwohl es nicht so aussieht.

Das ist wie wenn man staubsaugen muss, aber keine Lust dazu hat. Also raucht man lieber eine, um etwas anderes einfach nicht tun zu müssen. Zumindest nicht sofort. Abhängig vom Nikotin war man aber in dem Moment eher nicht, sondern man entzieht sich einfach der Welt des "Staubsaugen-Müssens" und ist dann lieber in der "Nichts-Tu-Welt" des Rauchens.
Dass Rauchen für uns weitaus schädlicher ist als staubsaugen muss ich nicht erwähnen. Aber es hat hier seinen Zweck erfüllt. Andere rauchen vielleicht nicht, sondern essen dann stattdessen, oder trinken Alkohol ... es ist aber das gleiche System. Deine junge Frau tut alles davon. Nun ja...

Da lobe ich mir Deine Ausdauer, denn das kann ich mir gut vorstellen, dass dieses ständige, eigentlich von niemand wirklich verhinderbare, extrem destruktive Verhalten Deiner jungen Frau auch an Dich hohe Anforderungen stellt - oder sich auch mal das Gefühl der Sinnlosigkeit Deines Tuns einschleicht.

Aber ich kann gerade nur aus eigener Erfahrung raten, bleib dran und gib nicht auf.
Lass Dich aber nicht von ihr mit runterziehen. Du kannst ihr helfen, aber nicht die Verantwortung für ihr Leben übernehmen, denn dann würde sie auch in einer ewigen Abhängigkeit zu Dir oder auch anderen bleiben.
Denn wirklich retten wirst Du die junge Frau vielleicht nicht können, aber zumindest so lange über Wasser halten bis Gott eingreift. Das erkennen wir ja an einer wirklich schlagartigen und völlig unerklärlichen Veränderung.
Dann ist wohl irgendein"Lernprozess" beendet und alles ist danach anders.

Manchmal ist es fast schon unheimlich zu sehen, welch Kräfte in unserem Leben wirken. Zum Schlechten aber auch zum Guten. Darauf müssen wir vertrauen.

LG
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon jes_25913 » Fr 3. Jul 2015, 07:03

Hallo Jeshu,

das hast Du gut analysiert. Kompliment!
Der Mensch ist immer geneigt vor allem "müssen" zu fliehen. Egal, um was es sich handelt. Eine bestimmte Sucht ist eben nichts anderes als eine permanente Flucht mit einem ganz bestimmten Mittel.

LG,
jes
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Fr 3. Jul 2015, 08:15

Denn wirklich retten wirst Du die junge Frau vielleicht nicht können, aber zumindest so lange über Wasser halten bis Gott eingreift. Das erkennen wir ja an einer wirklich schlagartigen und völlig unerklärlichen Veränderung.
Dann ist wohl irgendein"Lernprozess" beendet und alles ist danach anders.

Manchmal ist es fast schon unheimlich zu sehen, welch Kräfte in unserem Leben wirken. Zum Schlechten aber auch zum Guten. Darauf müssen wir vertrauen.


Jeshu, früher hätte ich einfach ob solcher Selbstzerstörung mich schließlich zurückgezogen.

Mir hilft auch, dass ich weiß, dass der Wille zum Guten gestört ist. Ja, es kann sein, dass irgendwann mal "etwas" greift, dass auf einmal sich alles verändert. Im besten Fall wird Gottes Liebe erlebt und alles Negative fällt auf einmal zusammen.

Was macht der Mensch alles für geistige Verrenkungen, um sein Rauchen oder etwa Cannabiskonsum vor sich und Anderen zu rechtfertigen. Auch da erkennt man schon deutlich Anzeichen, dass die Sucht die Vernunft zerstört hat, gottgemäß sich gegenüber diesen Dingen zu verhalten. Da helfen dann keine Argumente mehr, sie werden einfach abgewehrt. Diese Verblendung kann tatsächlich nur das Rauchen oder Cannabisrauchen betreffen.

Natürlich spielt sich bei religiösen persönlichen Irrtümern Ähnliches ab: Auch da verselbstständigt sich dieser Bereich des Falschen und entzieht sich der logischen richtigen Beurteilung.

Negativ, gebunden, Verblendung: Da denkt man an den Zerstörer. In der Wirklichkeit ist aber sehr schwer zu erkennen, ob dabei auch Satan aktiv mitwirkt.

Und anders: Wenn durch Gott dieses selbstzerstörerische System zusammenfällt, wird das eigene Dunkel Licht. Ob sich dann bisweilen auch Dämonen zurückziehen müssen, ist meist unklar.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Fr 3. Jul 2015, 14:28

Negativ, gebunden, Verblendung: Da denkt man an den Zerstörer. In der Wirklichkeit ist aber sehr schwer zu erkennen, ob dabei auch Satan aktiv mitwirkt.

Und anders: Wenn durch Gott dieses selbstzerstörerische System zusammenfällt, wird das eigene Dunkel Licht. Ob sich dann bisweilen auch Dämonen zurückziehen müssen, ist meist unklar.


Ich weiß nicht warum ich hier nicht wirklich enttäuscht bin über diesen Wust aus Unsinn und Vorurteilen. Arbeitet mal lieber an Eurer Liebesfähigkeit, dann sehen wir weiter. Bitte keine weitere Fragen nach dem Motto warum Unsinn und warum Vorurteile ....

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Fr 3. Jul 2015, 14:40

Christof, Deine Reaktion ist schwer zu verstehen, besonders weil Du alles aud Dich und das Rauchen beziehst. Habe ich ja nicht so dargestellt. Und ist eine sehr empfindliche Reaktion.
Und den Vorwurf von wegen Vorurteile und Unsinn weise ich als nicht begründet zurück. Da wäre ich an der Reihe, von Dir enttäuscht zu sein. Ich spreche nämlich von den tiefsten Abgründen des Menschseins. Und dass ich ihnen nicht ausweiche. Also ist das keine Liebesfähigkeit sich für stark Gebundene einzusetzen im Rahmen meiner Möglichkeiten und Kraft ? Was soll ich dazu noch sagen ?

Meine Beurteilung lasse ich so stehen. Sollte Jemand trifftige Gründe gegen meine Ansichten haben, so wird Derjenige sich sicher melden. Ich habe ja auch trifftige Gründe, die Dinge so zu sehen.

Das Rauchen ist noch mit das Harmlosesete aus dem Reich der Süchte und Gebundenheiten.
Nach Kaffee zumindest.
:) Obwohl der Schaden von Kaffee wohl sehr geringer ist als der vom Rauchen.

Entschuldige, dass wir von Cannabis auf Suchtverhalten gekommen sind. Aber Du hast ja mit Cannabis angefangen und gesagt, es sei harnmlos.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Fr 3. Jul 2015, 18:57

Lieber oTp,

Du musst auch schon damit rechnen, dass man da empfindlich reagiert, wenn man das Rauchen und Dämonen zusammenbringt und schon Kaffee als Suchmittel bezeichnet - mir fehlen da einfach die Worte. Noch schiwieriger wird es bei Cannabis. Da gibt es ja auch Bemühungen das endlich zu legalisieren und da sind keine Dummköpfe, die das forderen und wünschen. Und das Cannabis süchtig macht, ist auch schon lange widerlegt. Nur in den Köpfen einiger Christen, die mal wieder päpstlicher sein wollen als der Papst, ist das noch nicht angekommen und meinen mit sowas Gott besonders zu gefallen. Der Weg zu Gott führt aber über die Liebe und nicht über Ablehnung jeglicher Drogen (als nächstes wären dann wohl einfache Schmerzmittel dran).

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P.S:: Und dass einige Menschen empfindlich sind, solltest Du bedenken bevor Du wieder so einen Unsinn schreibst.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Fr 3. Jul 2015, 20:06

Christof, behalte Deinen Unsinn, ehe Du von Cannabis als harmlos schreibst.

Und wie Du Rauchen dann mit Dämonen verbindest ist Deine Phantasie, nicht meine Behauptung.
Lies mal den Zusammenhang mit Sucht und Selbstzerstörung. Und begreife ihn.

Und was das Kaffee-Trinken angeht, so gab ich die Behauptung weiter, die ein Cannabis-Befürworter behauptete. Da war ich auch wie Du aufgebracht über diesen Unsinn.

Also dichte mir bitte keinen Unsinn zu und beachte, dass hier im Forum einige sind, die Cannabis aus Erfahrung bzw. Beobachtung besser beurteilen können.
Da gibt es ja auch Bemühungen das endlich zu legalisieren und da sind keine Dummköpfe, die das forderen und wünschen.

Und nun halt Dich fest: Eine Psychiaterin bezeichnete Cannabis als Geißel der Menschheit. Sie bekommt ja alle jugendlichen mit Cannabis-Psychosen. Hat wohl Deiner Meinung nach auch keine Ahnung ? Und die deutsche Suchtbeauftragte sprach auch von den enormen Gefahren besonders für Teenager.

Und das Cannabis süchtig macht, ist auch schon lange widerlegt. Nur in den Köpfen einiger Christen, die mal wieder päpstlicher sein wollen als der Papst, ist das noch nicht angekommen und meinen mit sowas Gott besonders zu gefallen.
Ziemlich unsinnige Spekulationen.
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Zuletzt geändert von onThePath am Fr 3. Jul 2015, 20:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Fr 3. Jul 2015, 20:24

Christustraeger hat geschrieben:Da gibt es ja auch Bemühungen das endlich zu legalisieren und da sind keine Dummköpfe, die das forderen und wünschen. Und das Cannabis süchtig macht, ist auch schon lange widerlegt. Nur in den Köpfen einiger Christen, die mal wieder päpstlicher sein wollen als der Papst, ist das noch nicht angekommen

Das ist natürlich ein stichhaltiges Argument, dass die Cannabis-Befürworter keine Dummköpfe sind! :roll: Ich würde dir empfehlen, mal besser i.S. Cannabis zu recherchieren (und zwar nicht nur bei der Befürworter-Lobby!!! :lol: )
Du willst offenbar hier 'die Christen' als Hinterwäldler diffamieren, was dir aber nicht gelingen wird; definitiv nicht!
P.s. Cannabis ist uncool! :baby: :tongue:
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Fr 3. Jul 2015, 20:26

In der übernächsten Wahl wird das Thema wichtig: ich gebe der Freigabe noch 7-10 Jahre - da könnt ihr Euch auf den Kopf stellen. Vielleicht setzt sich dann die Einsicht durch, dass Cannabis Konsumenten keine Kriminellen sind.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Fr 3. Jul 2015, 20:34

Christustraeger hat geschrieben:Vielleicht setzt sich dann die Einsicht durch, dass Cannabis Konsumenten keine Kriminellen sind.

Hat hier irgendwer behauptet, dass Cannabis-Konsumenten kriminell sind? :| :idea:
Gruss lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Fr 3. Jul 2015, 20:38

Ihr nicht?
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Fr 3. Jul 2015, 20:48

Interessante neue Erkenntnis: Kiffen kann Form und Größe menschlicher Spermien verändern.
Interessant vor allem im Hinblick auf eine spätere Familiengründung!!!! :oops:
>>> http://www.welt.de/gesundheit/article12 ... enner.html (Quelle)
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Fr 3. Jul 2015, 20:51

:? Oje... also noch mal von vorn:

Christof will guten Gewissens rauchen und kiffen, weil Jesus es in unserer Zeit eventuell auch so machen würde ...
VETO von mir: Nein, warum sollte Er, denn er ist Gott. Muss Gott kiffen, damit Er sich selbst in Unserer Welt erträgt? Ich hoffe nicht.

Natürlich war ich auf diese Frage gedanklich gut vorbereitet, denn ich habe mir diesbezüglich bereits auch Überlegungen gemacht, allerdings in eine andere Richtung: Würde Jesus Christus nicht auch einmal einen über den "Wein-Durst" trinken, wenn Ihm hier alles in unserer Welt inklusive uns blinden Menschen total auf die Nerven geht?
Nein - natürlich auch nicht, denn Er ist von unseren menschlichen "Dingen" völlig befreit und unabhängig, denn Er ist Gottes Sohn, des Höchsten aller.

Was bräuchte Er hier somit auf Erden, was Er nicht bereits hätte?

Doch viele Menschen suchen genau das bis zum Exzess: Das, was ihnen fehlt
bishin zur eigenen wirklich lebensbedrohlichen Zerstörung.

Summa summarum sieht es für mich so aus:
Wenn Christof dann und wann seinen Zigarillo oder Joint raucht, ist nichts kaputt, und das ist es auch nicht, wenn Segler das AT liest... aber es kann alles komplett anders verlaufen, wenn man Gottes Wort für sich "liebend" anders verstehen will.

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Zuletzt geändert von Jeshu am Fr 3. Jul 2015, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Fr 3. Jul 2015, 20:59

Liebe Jeshu,

nein, du hast mich falsch verstanden - Jesus wäre auch heute wieder bei den Zöllnern und Huren und Kiffern und Säufern. Warum kannst Du Dich mal selber fragen - mein Gedankenanstoss ging in diese Richtung. Dass ich hier jetzt als Kiffer, Säufer und unbelehrbarer Raucher dargestellt werde, ehrt mich aber wohl nicht Euch.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » Fr 3. Jul 2015, 21:13

Ich kam auch mal mit einem kiffenden Homosexuellen klar.
War mal mein Kumpel - trotzdem.
Naja, ist schon länger her, aber ich verurteile immer noch Niemanden pauschal.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Fr 3. Jul 2015, 21:19

Als Jesus den Zöllner Matthäus in seine Nachfolge berief und mit dessen Freunden, Berufskollegen ein freudiges Festmahl hielt, gab es heftige Proteste von Seiten der Pharisäer: "Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?" – so fragen sie die Jünger Jesu. "Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten" (Mt 9, 9-13).
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Fr 3. Jul 2015, 21:22

War mir klar, dass das jetzt irgenwie kommt - sei gegrüßet, Du Gerechte.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Fr 3. Jul 2015, 21:40

Christustraeger hat geschrieben:Liebe Jeshu,

nein, du hast mich falsch verstanden - Jesus wäre auch heute wieder bei den Zöllnern und Huren und Kiffern und Säufern. Warum kannst Du Dich mal selber fragen - mein Gedankenanstoss ging in diese Richtung. Dass ich hier jetzt als Kiffer, Säufer und unbelehrbarer Raucher dargestellt werde, ehrt mich aber wohl nicht Euch.

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Eben. Nicht "wäre", lieber Christof - da ist Jeschua immer noch.
Was mich selbst belangt, ist mein Umgang mit sogenannten "Sündern" teils auch eher hoch. Ich habe kein Problem damit. Zumeist sind sie alle nicht mehr Sünder als alle anderen auch, nur offenbarer.

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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Fr 3. Jul 2015, 21:46

Zumeist sind sie alle nicht mehr Sünder als alle anderen auch, nur offenbarer.


.... und sich dessen bewußter .... danke für den Einwurf
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Sa 4. Jul 2015, 08:28

Christustraeger hat geschrieben:War mir klar, dass das jetzt irgenwie kommt - sei gegrüßet, Du Gerechte.

Hahaha.....was soll jetzt das für eine Antwort sein, bitte schön! :mrgreen:

Jesus hat zur Umkehr gerufen. Wen? Die Sünder! Denn die Sünder bedürfen der Umkehr. Die Sünder sind auf dem falschen Weg, auf Irr- und Abwegen (und Umwegen!!). Sie müssen umkehren, wenn sie nicht ins Verderben laufen wollen. Das leuchtet ein! Der Ruf Jesu zur Umkehr ist drängend. "Bitte wenden", meldet das GPS, wenn wir in die falsche Richtung fahren!!

Und noch was: "Niemand ist gut, als nur Gott allein!" (Quelle >>> die Bibel)
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Sa 4. Jul 2015, 08:36

Jeshu hat geschrieben:Jesus wäre auch heute wieder bei den Zöllnern und Huren und Kiffern und Säufern.

Genau.... >>> Betonung auf b e i .......
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Sa 4. Jul 2015, 09:09

1. Joh 1,8: Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

und
Lukas 18,13:
10 Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen der Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.
13 Und der Zöllner, von ferne stehend, wollte sogar die Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!
14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus vor jenem; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.


Liebe Ilonne,

was soll ich da noch schreiben? Die von mir genannten Sünder wissen um Ihre Sünde und um die notwendige Sündenvergebung. Die Sünde beginnt schon da, wo Du Deinem Nächsten nicht die ihm zustehende Liebe entgegenbringst. Ich weiß, sowas erscheint unmöglich, aber sage nicht, dass Du ohne Sünde bist.

In Liebe
Christof

P.S:: Die Huren gehen voran ins Reich Gottes - woran das nun wieder liegt?
Mt 21,31: Welcher von den beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sagen [zu ihm]: Der erste. Jesus spricht zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, daß die Zöllner und die Huren euch vorangehen in das Reich Gottes.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Jeshu » Sa 4. Jul 2015, 09:44

Christustraeger hat geschrieben:
Zumeist sind sie alle nicht mehr Sünder als alle anderen auch, nur offenbarer.


.... und sich dessen bewußter .... danke für den Einwurf


Hallo Christof!
Ja, das ist es, denke ich, worauf es Jeschua ankommt: ein ganz feines Bewusstsein für "Sünde" zu entwickeln. Also eigentlich ein Fehlverhalten, das uns allen schadet.
Das kann man aber nur, wenn man sein eigenes Tun relativ von sich abgespalten und objektiv betrachten - und danach in der "Gesamtsituation" bewerten kann. Denn nur wenn man seine eigene Sünde erkennt, kann man dafür Buße tun oder vor Gott Reue zeigen.

Insofern ist Lukas 18, 13 perfekt.

Die meisten Menschen sind allerdings ständig nur auf der Suche nach der Sünde der Anderen anstatt der eigenen.

LG
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Sa 4. Jul 2015, 10:44

Kleiner Tip an 'Christustraeger: Bitte meine Postings genau lesen und nicht irgend was hineinzaubern, das da gar nicht steht.... :roll:

p.s. Ich glaube nicht, dass 'alle Sünder' um ihre Sünde(n) wissen.....

p.p.s. Willst du dich nun hier auch zum Massstab emporheben und uns belehren über die Nächstenliebe? :roll: ;)

Schönes (heisses) Wochenende,
Genug (Wasser) trinken!!!! :baby:
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Sa 4. Jul 2015, 13:36

Ich schreibe was ich denke und lesen tue ich auch zwischen den Zeilen. Wenn es für Dich wie eine Belehrung aussieht, dann würde ich sie an Deiner Stelle annehmen, zumindest dann wenn die Belehrung angebracht ist, oder gehörst Du zu den unbelehrbaren oder gehörst Du zu denen, die sich von anderen Gläubigen nicht belehren lassen wollen - ich tippe auf letzteres.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Sa 4. Jul 2015, 13:39

Die meisten Menschen sind allerdings ständig nur auf der Suche nach der Sünde der Anderen anstatt der eigenen.


Lieber Jeshu,

da hast Du allerdings recht und überhaupt hast Du gut verstanden, was ich sagen wollte...danke. Ich betone hier nochmal Reue, Buße und Dankbarkeit (würde ich hier noch hinzunehmen) sind nötig um ins Reich zu kommen. Nicht ausreichend sind ein Für-wahr-halten von biblischen Inhalten. Hier muss auf jeden Fall eine Verinnerlichung und Zueigenmachen erfolgt sein - dann sind Reue, Buße und Dankbarkeit auch kein Problem.

In Liebe
Christof
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Sa 4. Jul 2015, 14:42

Christustraeger hat geschrieben:Ich schreibe was ich denke und lesen tue ich auch zwischen den Zeilen. Wenn es für Dich wie eine Belehrung aussieht, dann würde ich sie an Deiner Stelle annehmen, zumindest dann wenn die Belehrung angebracht ist, oder gehörst Du zu den unbelehrbaren oder gehörst Du zu denen, die sich von anderen Gläubigen nicht belehren lassen wollen - ich tippe auf letzteres.

Na dann, Bravo, der Zwischen-den-Zeilen-Lesende! ....der sich gerne als Schulmeister aufführet und anderen sagen will, was Nächstenliebe ist! Lass es gut sein und verkneif dir deine persönlichen Diffamierungsversuche :) , für mich bist eher du der lernunwillige und lernunfähige! Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen! ;)
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Christustraeger » Sa 4. Jul 2015, 15:16

Na dann, Du sich ganz toll Findende - bist du wirklich so toll, dass Dich niemand mehr belehren braucht. Frag Dich das mal ehrlich und leg Deinen Hochmut beiseite - es hängt viel davon ab....
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » Sa 4. Jul 2015, 15:56

Christustraeger hat geschrieben:Na dann, Du sich ganz toll Findende - bist du wirklich so toll, dass Dich niemand mehr belehren braucht. Frag Dich das mal ehrlich und leg Deinen Hochmut beiseite - es hängt viel davon ab....

Wir sprechen hier nicht von Hochmut und auch nicht über Belehrung, wenn ich das recht verstehe.... ;)
Ich finde mich nicht nur toll, ich bin es auch!! Ich bin wunderbar gemacht!
>>> Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin! Hallelujah. :praise:
Und wer sagt das??? :idea:
Gruss lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » So 5. Jul 2015, 09:09

Als ich mal vor der Kreuzkirche in Dresden geraucht habe, da kam eine ältere Frau und kommentierte es etwas verachtend und spöttisch mit: "Vor der Kirche rauchen, phh..."
Fühlte mich etwas schlecht, weil ich etwas abhängig davon bin und ich auch weiß, dass es nicht gut ist, ich es aber aus unerklärlichen irrationalen Gründen nicht lassen kann...
Die Frau wusste aber auch scheinbar nicht, was mich immer etwas zum schmunzeln bringt, dass Kirchen sicherlich auch nicht so gewollt sind von Jesus, wie sie eigentlich glaubt. Denn wozu braucht Gott ein Haus, da doch die ganze Erde der Schemel für seine Füsse sind...
Der echte Gottesdienst besteht auch nicht in sinnloser Liturgie, sondern in Liebestaten am Nächsten.

Doch diese Menschen brauchen das auch irgendwie zu was auch immer... Wird Jesus sie deshalb verstossen. Nur dann denke ich, wenn ihr Herz mehr an der Kirche hängt, als an Christus selbst. Ich hoffe nicht, dass Christus mich an meinen Fehlern festmacht, die ich aus Schwäche habe. Ich kann aus diesem Grund viel mit anderen rücksicht haben und mit ihren Fehlern, die ich vielleicht nicht so habe...

Ich sehe auf Jesus und in allem habe ich nicht so die Kraft wie andere ihm zu folgen. Ich sehe aber auch, dass viele auch nicht so tiefe Erlebnisse mit Gott hatten, wue ich vielleicht bzw. sie hatten auch tiefe, aber etwas anders...
Ich bin auch eher ein rebellischer Christ und denke viel nach und bin auch nicht immer so gerade, wie es andere sein und folgen können. Mein Respekt für diejenigen, denn die haben es oft leichter, denke ich...
Dafür können diese mir oft nicht folgen in der tiefen Einsicht zu etwas, weil ihr Herz anders berührt wird.

Auf jedenfall sollten wir uns nicht gegenseitig unsere Fehler allzu hoch anrechnen, sonder wie Jesus sagt 7 mal 77 dem Bruder oder der Schwester vergeben, ohne es ihm gleichtun zu müssen oder ihn ständig seiner Schwächen zu beschämen oder als Christ zu leugnen und zu beschneiden. Ich glaube die das tun, tun vieles nur um des Lohnes willen und ob sie selbst so gerecht sind, wis sie meinen? ??

In alkem auf jedenfall :praisegod:
Nächstenliebe ist der Weg zur Gottesliebe.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon lionne » So 5. Jul 2015, 10:53

Keili hat geschrieben:....Fühlte mich etwas schlecht, weil ich etwas abhängig davon bin und ich auch weiß, dass es nicht gut ist, ich es aber aus unerklärlichen irrationalen Gründen nicht lassen kann...

Da beschreibst du hier ganz klar und deutlich 'die Sucht': man ist davon abhängig, man weiss, dass es nicht gut ist, aber man kommt nicht davon los...
Die Rauchentwöhnung ist eine schwierige Angelegenheit mit hoher Rückfallrate, denn das Nikotin ist ein Stoff, der besonders schnell und nachhaltig süchtig macht.
Jede/r muss schlussendlich seine 'Strategie' finden, um von dieser Sucht loszukommen, der erste Schritt findet m.E. 'im Kopf' statt: man muss von dieser Sucht wirklich wegkommen wollen. Für manche nützt es, ein Buch zu lesen (ich kenne in der Tat Menschen, die es dank dem Buch von Allen Karr - 'Für immer Nichtraucher' geschafft haben). Für mich persönlich war, wie gesagt, der Vers 1. Korinther 6,19 zielweisend; wenn ich mir so vorgestellt habe, dass der Hl. Geist in meinem rauchgeschwängerten Tempel sitzen musste, war das für mich eine unerträgliche Situation (jeder kennt ja die Situation von in einem von Rauchern vollgestopften Raum, wo die Luft stickig und echt grusig ist...oder der Gestank von abgestandenem Zigarettenrauch, echt ecklig!) Jeder kennt sicher in seinem Umfeld auch Menschen, die es immer wieder (für einige Zeit) geschafft haben und dann wieder in die Sucht abgegleitet sind. Es ist eben ein schwieriges Unterfangen, von der (einer) Sucht loszukommen.... Es gibt da keine Patentlösung. Wünsche allen, die das Rauchen loswerden wollen, viel Erfolg! :))
LG lionne
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon onThePath » So 5. Jul 2015, 12:56

lionne hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:....Fühlte mich etwas schlecht, weil ich etwas abhängig davon bin und ich auch weiß, dass es nicht gut ist, ich es aber aus unerklärlichen irrationalen Gründen nicht lassen kann...

Da beschreibst du hier ganz klar und deutlich 'die Sucht': man ist davon abhängig, man weiss, dass es nicht gut ist, aber man kommt nicht davon los...
Die Rauchentwöhnung ist eine schwierige Angelegenheit mit hoher Rückfallrate, denn das Nikotin ist ein Stoff, der besonders schnell und nachhaltig süchtig macht.


Ich finde es gut, dass Keili das nicht versteckt.
Um so mehr Verständnis habe ich für solche "Schwächen".

lg, oTp
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » So 5. Jul 2015, 13:12

onThePath hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:....Fühlte mich etwas schlecht, weil ich etwas abhängig davon bin und ich auch weiß, dass es nicht gut ist, ich es aber aus unerklärlichen irrationalen Gründen nicht lassen kann...

Da beschreibst du hier ganz klar und deutlich 'die Sucht': man ist davon abhängig, man weiss, dass es nicht gut ist, aber man kommt nicht davon los...
Die Rauchentwöhnung ist eine schwierige Angelegenheit mit hoher Rückfallrate, denn das Nikotin ist ein Stoff, der besonders schnell und nachhaltig süchtig macht.


Ich finde es gut, dass Keili das nicht versteckt.
Um so mehr Verständnis habe ich für solche "Schwächen".

lg, oTp


Warum ist es denn so unter den Menschen, auch unter Christen, dass wir alles schlechte von uns verstecken wollen?
1. Spießige intolernte oberflächliche Gesellschaft, wo der äußere Schein mehr zählt.
2. Aus Angst vor Liebesverlust... Liebesentzug der Nächsten
3. Angst der Nächste könnte mich an meinen Schwächen packen...
4. Keine, wenig aufrichtige Liebe unter den Menschen. Nach Außen freundlich zugetan, nach innen...naja und wenn der nächste seinen Rücken zuwendet...ihr wisst schon. Schaut in euch selbst...
5. Alles muss stark scheinen, sonst ist es nicht liebenswert...
Und so weiter und so weiter
Nächstenliebe ist der Weg zur Gottesliebe.
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Mariette M. » So 5. Jul 2015, 17:28

Keili hat geschrieben:Die Frau wusste aber auch scheinbar nicht, was mich immer etwas zum schmunzeln bringt, dass Kirchen sicherlich auch nicht so gewollt sind von Jesus,

Nicht?
Da müsstest Du aber mal erklären, warum Jesus Wert darauf gelegt hat, allein und mit seinen Jüngern in den Tempel zu gehen und dort den Gottesdienst mit zu feiern?

Und weiter: Ein Christ sollte auf sich selbst und seine eigenen Baustellen schauen und nicht versuchen, von sich abzulenken indem er schreit: "Der dort macht aber auch was Verkehrtes!"

Keili hat geschrieben:wenn ihr Herz mehr an der Kirche hängt, als an Christus selbst.

Woher willst Du denn wissen, dass das so ist?
Du weisst schon, dass auch in Kirchen Christus der Gekreuzigte und Auferstandene gelehrt und geglaubt wird??

Keili hat geschrieben:Ich sehe aber auch, dass viele .... die haben es oft leichter, denke ich...

Nochmals: Das ist die falsche Blickrichtung.

lg mary
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Christsein und Rauchen

Beitragvon Keili » So 5. Jul 2015, 17:41

Keili hat geschrieben:Die Frau wusste aber auch scheinbar nicht, was mich immer etwas zum schmunzeln bringt, dass Kirchen sicherlich auch nicht so gewollt sind von Jesus,

Nicht?
Da müsstest Du aber mal erklären, warum Jesus Wert darauf gelegt hat, allein und mit seinen Jüngern in den Tempel zu gehen und dort den Gottesdienst mit zu feiern?

Und weiter: Ein Christ sollte auf sich selbst und seine eigenen Baustellen schauen und nicht versuchen, von sich abzulenken indem er schreit: "Der dort macht aber auch was Verkehrtes!"


1. Scheinst du eine andere Bibel zu haben, als ich. Denn Jesus hat nicht in diesen Häusern mitgefeiert, sondern gelehrt oder gereinigt... Das ist ein gewaltiger Unterschied. Und mit seinen Jüngern war er ganz woanders.
2. Hat die alte Frau auf mich zuerst gezeigt und gesagt der macht was verkehrtes.. Ich habe ihr auch nicht darauf geantwortet, sondern bin von der Kirche weg...

Keili hat geschrieben:wenn ihr Herz mehr an der Kirche hängt, als an Christus selbst.

Woher willst Du denn wissen, dass das so ist?
Du weisst schon, dass auch in Kirchen Christus der Gekreuzigte und Auferstandene gelehrt und geglaubt wird??


Ich habe mit keinem Wort ein Urteil in der Richtung gegeben, sondern nur meine Meinung über mein Verständnis und Einsicht. Von der Frau kann ich das nicht wissen, dass ist auch nicht meine Aufgabe darüber zu urteilen. Das Recht mich zu verteidigen habe ich aber allemal.

Keili hat geschrieben:Ich sehe aber auch, dass viele .... die haben es oft leichter, denke ich...
[/quote]
Nochmals: Das ist die falsche Blickrichtung.

lg mary

Amen. Du hast leider gar nicht verstanden, dass ich mich selber damit angekreidet habe. Wenn das eine falsch Blickrichtung ist, dann widersprichst du dir gerade selbst oder hast nur oberflächlich gelesen.
Nächstenliebe ist der Weg zur Gottesliebe.
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