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Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Do 22. Nov 2018, 12:30

Ich möchte mit euch anhand des Bibeltextes 1. Mose Kapitel 1 untersuchen, ob hier zwingend von einer 6x 24 Stunden Schöpfung auszugehen ist, wie es manche behaupten.


1. Mose 1,
1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (Überschrift)

2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. (Einschub, mit Fokus auf die Erde)

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (Fortsetzung und näherer Betrachtung was in Vers 1 als Überschrift/Zusammenfassung angeschnitten wurde)



Vers 1 beschreibt das Ganze. Gott schuf "die Himmel" - die Galaxien - Ausdehnungen - Dimensionen -- und die Erde (unseren Planeten - von dem aus wir dieses alles wahrnehmen können)

Vers 2 richtet den Fokus auf den Beobachtungsstandort Erde. Hier war anfangs - die Erde noch ungeordnet, ungeformt. Es gab noch kein Licht, was hier "fruchtbringend" hätte Wirkung zeigen können. Es gab ein einziges "Urmeer" aus flüssigen Bestandteilen, was die Oberfläche der Erde ausmachte.

Vers 3 knüpft jetzt an Vers 1 an. Wie Gott denn nun das Universum hat entstehen lassen und wann überhaupt.

Es beginnt zum Zeitpunkt 0 mit Licht/Energie. Gott schafft aus dem Nichts heraus Energie. Strahlung. Licht.


4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis

Dieses Licht, diese Energie als Mittler zwischen Materieteilchen- die am Anfang noch gar nicht geordnet waren (wüst und leer), und erst durch den Austausch von Energie/Licht in Bewegung und Beziehung kommen, wird hier nun geschieden, von einer vorher vorhandenen Abwesenheit von Licht.

Abwesenheit von Licht und Licht was entsteht (es ward Licht) passen aber nicht zusammen. In dem Moment wo Licht da ist, herrscht ja automatisch keine Finsternis mehr. Hier musste aber das Licht von dieser zuvor herrschenden Finsternis erst getrennt werden. War also anfangs mit der Finsternis verwoben.

Das allein bedeutet für mich, das hier eine andere Qualität von Finsternis und eine andere Qualität von Licht/Energie anfangs vorgelegen hat. Eine Lichtenergie die sich von einer Dunklen Finsternis, wie sie zuvor geherrscht haben muss, nun abgrenzen tut in ihrer Ausbreitung und die Gott nun definiert:


5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

EIN Tag besteht nun aus der Abgrenzung von Licht (Tag) und der Finsternis (Nacht) in ihrem Wechsel (aus Abend und Morgen - aus ausbreitendem und wiederkehrendem Licht).
Die Nacht, die verbleibt, aus der Trennung von diesem Licht - "sichtbar" dann nur noch in Abwesenheit von Licht mit der dahinter liegenden Dunklen Energie - aus der heraus die Trennung erfolgte.

Es ward Abend ...und es ward Morgen. Licht breitet sich aus (Abend)... und kommt in der Reflexion wieder (Morgen).


Nun meine Frage: Kann es sich hier schon um einen Zeitrahmen von 24 Stunden handeln, wenn Gott die Sonne, den Mond und die Sterne (mit allen anderen Planeten und Himmelskörpern) erst am 4. Tag gemacht hat?

Wenn 24 Stunden, bestehend aus, es wurde Abend und es wurde Morgen, erst durch die Drehung der Erde um sich selbst im Hinblick auf den Bezugspunkt unserer Sonne definiert werden können?
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Do 22. Nov 2018, 19:50

Um mal selbst den Blick ein wenig tiefer zu senken.

Heute wissen wir, das unser Sonnensystem in der Milchstraße im Arm des Orien liegt. Ungefähr im Beginn des letzten Drittels unserer spiralförmigen Milchstraße, in deren Mitte ein großes schwarzes Loch sich befindet.

Interessanter Weise weiß auch die Bibel hier schon von zu berichten:

Hi 9,9 Er macht den Großen Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.
Hi 38,31 Kannst du die Bande des Siebengestirns zusammenbinden oder den Gürtel des Orion auflösen?

Die Sterne selbst sind dann auch dazu da, um Zeiten und Jahre für uns auf der Erde zu bestimmen:

1. Mose 1
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht. Sie seien Zeichen für Zeiten, Tage und Jahre

Gott lässt also die Sonnen entstehen. Die Planeten entstehen. Dies sind alles Prozesse, die wir mit unseren Messmethoden auf Jahrmillionen und Jahrmilliarden von Jahren zurück datieren können. Und warum sollte Gott uns in unseren Zeitbestimmungen täuschen, wenn dieses Licht der Sonnen und die Himmelsdynamik, die sie in festen Bahnen nun laufen lässt auf Zeiten, Tage und Jahre verweisen.

Auch die Sterndeuter aus dem Morgenland (Astrologie und Astronomie waren hier eine Wissenschaft) konnten anhand von Himmelserscheinungen, angenommen wird hier eine Konjunktion aus drei Planeten (ein langsames aufeinander zu bewegen von Jupiter, Saturn und Venus zu einem hellen Stern - von Bethlehem) auf einen König schließen, der über einem bestimmten Land geboren werden sollte.

15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.

Das sie scheinen - das Licht hier die Erde erreicht. Was teils Jahrmilliarden von Jahren unterwegs ist, bis es die Erde erreicht. Blicken wir zu den Sternen, schauen wir in die Vergangenheit.


16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.

Der Mond hält die Erde in einer stabilen Achse. Er ist nur nachts deutlich zu sehen und spiegelt das Sonnenlicht von immer nur der einen uns zugewandten Seite.
Die Sonne wirft ihr Licht bei einer um sich selbst drehenden Erde im Schnitt 12 Stunden pro Tag (im Schnitt aufs ganze Jahr bezogen) auf jeden Punkt der Erde.

Umlaufgeschwindigkeiten und Massenverhältnisse halten die Erde in einer stabilen Umlaufbahn um die Sonne, wobei sich die Sonne - samt Sonnensystem - selbst spiralförmig durch unsere Milchstraße bewegt. Wodurch sie ca. alle 2000 Jahre durch jeweils eins von den 12 Sternbildern im Hintergrund wandert. Sodass man seit 1975 vom Beginn des Wassermannzeitalter spricht. Abgelöst vom Fischezeitalter.


17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde
18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.


Am ersten Tag entstand Licht.
Am zweiten Tag eine Atmosphäre auf der Erde.
Am dritten Tag Hervorhebung der Landmassen mit Entwicklung von pflanzlichem Leben.


Am vierten Tag tauchen nun hier die ganzen Himmelskörper/Sterne/Planeten mit ihrem Licht auf der Erde auf.
Am fünften Tag höher entwickeltes Leben im Meer.
Am sechsten Tag höher entwickeltes Leben an Land - samt dem Menschen.

Woher kam das Licht in den ersten drei Tagen? Punktstrahler von Gott?

Entwicklung von pflanzlichem Leben auf einer Erde die allein im All "hängt"?
Kann eigentlich nicht sein.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon KoS » Fr 23. Nov 2018, 14:49

Hallo Habatom

Habatom hat geschrieben:Das sie scheinen - das Licht hier die Erde erreicht. Was teils Jahrmilliarden von Jahren unterwegs ist, bis es die Erde erreicht.

Ich habe mich schon immer gefragt, wie man behaupten kann, man glaube u.a. an die Brot- und Fischvermehrung des Herrn Jesus oder dem über das Wasser wandelnden Herrn oder Seiner Totenauferstehung oder den Wunderheilungen etc., aber nie auf die Idee gekommen ist oder nicht glauben will, dass der Schöpfer und Erhalter aller Dinge, völlig problemlos und in einem Nu oder halt wie es geschrieben steht in exakt 24 Stunden, weit entfernte Lichtquellen INKLUSIVE und GLEICHZEITIG mit den bis zur Erde wirkenden Lichtstrahlen schaffen kann.
Weshalb soll das dem Schöpfer nicht möglich sein?

Analog eingangs zitiertem Gedanken, müsste der Herr Fische für 5'000 Männer (+Frauen und Kinder, Joh 6) innert kürzester Zeit entwickelt haben (aus was..?) und diese dann wohl auch noch geschlachtet und gebraten haben.

Man muss nur die selbst gesetzte Prämisse der Entwicklung aller Dinge aus nichts zur Seite legen, einen Ereignishorizont des Menschen akzeptieren, demütig und aufrecht im Herzen den Herrn um Licht bitten und dann im Glauben das fassen was geschrieben steht. Dann ist es auch sofort klar, dass es 6x 24 h + 1x 24 h sind.


Das Wort Gottes ist immer aktuell, dem der ihm glaubt:
Kolosser 2,8 Sehet zu, daß nicht jemand sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christo.


PS:
Habatom hat geschrieben: Blicken wir zu den Sternen, schauen wir in die Vergangenheit.
Ja klar, tun wir das; max. ca. 6'000 Jahre zurück.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Fr 23. Nov 2018, 15:15

Lieber Kos,


dein "Für wahr halten" dessen, was Du dort in der Bibel liest, in allen Ehren. Mit "Glaube" hat dies aber nichts zu tun, wenn es heißt:

Hebr 11,3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Wir erkennen - sprich wir verstehen - das es nur so und nicht anders sein kann.

Und wenn es nur so und nicht anders sein kann, dann muss sich das, was in der Bibel steht auch mit unseren Beobachtungen und Messungen von Zeit und Raum decken.

Allein Tropfsteine können nicht in 6000 Jahren so wachsen, wie sie teils gewachsen sind. Eine Erdentstehung vor gerade mal 6000 Jahren könnte vielleicht ein Zauberer gemacht haben. Schwupps - sind mal alle Fruchtbäume und Tiere in einem Tag da. Von der Kindheitsstube bis zum Erwachsenen Dasein. Aber warum sollte Gott zaubern?
Warum sollte Gott den Entwicklungen und Ausprägungen von Arten keinen Zeitraum geben, sich zu entfalten? Warum sollte er uns täuschen in unseren Zeitbestimmungen, wenn er die Sterne zur Bestimmung von Tagen und Jahren geschaffen hat?


Das erste Menschenheitspaar - welches wir zeitgeschichtlich - vom Stammbaum - herleiten können -, was Gott hier herausgreift als den ersten Menschen - Adam - aus dem Gott dann auch eine Frau gemacht hat - lässt sich auf einen Zeitraum von ca. 4000 vor Christus datieren. Was nicht heißt, das die Erde und die Entwicklung der Arten schon sehr viel älter sein kann.


lg,
habatom
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Fr 23. Nov 2018, 15:40

Ich will mal zusammenfassen, was wir bisher über die Entstehung des Universums wissen und was uns die Bibel hierzu mitteilen kann/tut.


1. Das Universum - bzw. unser jetziges Universum - hat einen Anfang. Einen Zeitpunkt 0. Darüber sind sich Wissenschaftler und Bibelgläubige einig.

2. Das Universum strebt nach dem Gesetz der Zunehmenden Unordnung in seiner zunehmenden Ausbreitung einem Kältetod zu.
Hier sind sich die Wissenschaftler nicht ganz einig. Einige Erklärungsmodelle gehen von partiellen Verdichtungen aus, während die Zwischenräume zwischen den Verdichtungen immer größer werden. Wie ein Schweizerkäse, wo die Löcher immer größer werden und die Käsemasse zwischen den Löchern zusammengestaucht wird.

Das geschieht auch in unserem Galaxienhaufen, wo sich zum Beispiel unsere Milchstraße der Nachbargalaxie - dem Andromedanebel - annähert. Und nach den bisherigen Zeitrechnungen in ein paar Hundert Millionen Jahren mit der Milchstraße "kollidiert" - verschmilzt. Zwischenzeitlich wird dann unsere Sonne schon ein roter Riese geworden sein, der unsere Erde dann verbrennen wird. Bevor die Sonne als Supernova später dann implodiert.


Was sagt die Bibel dazu:
Gott rollt das Universum wie einen Mantel zusammen. Bzw. das, was Gott hier in Gang gesetzt hat, in seinen 6 Schöpfungsakten, spult sich seitdem in umgekehrter Reihenfolge wieder "zurück".

Wie eine Uhrwerk das aufgezogen wurde und sich nun langsam abspult.

Gott macht danach ein neues Universum. Bzw. hat es schon gemacht, welches unser Universum - unser Zeitalter/Äon - ablöst.

Nach diesem "vergänglichem" Universum folgt ein unvergängliches Universum. Ich freue mich schon darauf.


3. Gott schuf am Anfang die Materie (und hier möchte ich am liebsten das Wort für Erde mit Materie - oder Urmaterie - gleichsetzen. Vielleicht war es auch so gemeint. Darüber könnte man noch streiten.)

Die "Urmaterie" - die noch ungeordnete sich in einem Chaos (Tohuwabu) befindliche Urmasse - Ur-Erde. Innerhalb der Dimensionen die Gott schuf. Innerhalb der Himmel.

Paulus sprach im NT mal vom 7. Himmel. Gehen wir also mal von 7 Dimensionen aus.

1. Punkt
2. Gerade (von Punkt zu Punkt: die Linie) und damit dann auch die Fläche (vier Geraden z.B. ein Viereck)
3. Tiefe (ein Viereck in der Tiefe: Ein Würfel)

4. Zeit (von Einstein definiert - die Raumzeit - da es Räume nur in ihren Ausdehnungen gibt die wiederum nur durch Zeit wahrnehmbar sind und die abhängig von ihrer Verdichtung von Masse und Energie Zeit unterschiedlich schnell erfahren lassen)

5. Dunkle Energie und dunkle Materie als Hintergrund unseres sichtbaren Universums - entstanden aus der Trennung des "Urlichtes" von der "Urfinsternis"

6. Der Bereich wo Geistwesen/Engel verkehren - kann hier nur von mir angenommen werden. Aus der heraus der auferstandene Jesus dann einfach mal erschien und wieder verschwand. Als Dimension die noch eine Ebene höher ist als die angenommene dunkle Energie und dunkle Materie. Eine Dimension die alles durchwebt und umgibt und durchdringt. Für uns nicht vorstellbar und nicht erreichbar.

7. Der Bereich wo nur Gott wohnt/ zu Hause ist. Ein Licht - ausserhalb dieses Universums. Getrennt davon und doch alles durchdringend. Den wir - oder Paulus dann - den 7. Himmel - die siebte Dimension nennt. Wo wir uns hoffentlich dann alle einmal wiedersehen.


- soweit mal für heute. Zur Zeitbestimmung dann näheres im nächsten Beitrag von mir.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon KoS » Fr 23. Nov 2018, 16:44

Habatom

Du denkst nicht einmal eine Sekunde nach über das was ich dir schrieb zum geschaffenen Licht, etwas was jedes Kind verstehen und problemlos vertrauend annehmen=glauben kann, wenn es auch niemand selber ebenso tun kann.

Du bezeugst deinen zu tiefsten Unglauben einmal mehr und machst alle Apostel und den Herrn Jesus zum Lügner. Deine Sache.

habatom hat geschrieben:Wo wir uns hoffentlich dann alle einmal wiedersehen
Da kannst du noch so lange hoffen.


Habatom hat geschrieben:Paulus sprach im NT mal vom 7. Himmel. Gehen wir also mal von 7 Dimensionen aus.

Deine irrige Phantasie brennt mit dir durch. Du hörst dich offensichtlich selber am liebsten, entwickelst Theorieen und pickst dann lauter Bibel Vers'chen zusammen um deine Phantasiegebilde zu stützen. Trudi Gerster war glaubhafter.


Habatom hat geschrieben:Aber warum sollte Gott...

1. Mose 3,1 Und die Schlange war listiger als alles Getier des Feldes, das Jehova Gott gemacht hatte; und sie sprach zu dem Weibe: Hat Gott wirklich gesagt:
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Fr 23. Nov 2018, 20:22

KoS hat geschrieben:Habatom

Du denkst nicht einmal eine Sekunde nach über das was ich dir schrieb zum geschaffenen Licht, etwas was jedes Kind verstehen und problemlos vertrauend annehmen=glauben kann, wenn es auch niemand selber ebenso tun kann.

Du bezeugst deinen zu tiefsten Unglauben einmal mehr und machst alle Apostel und den Herrn Jesus zum Lügner. Deine Sache.




Ich hatte ja auf ein paar mehr konstruktive Beiträge gehofft. Aber auch auf Dich, mein lieber KoS, möchte ich gerne eingehen.


KoS hat geschrieben: dass der Schöpfer und Erhalter aller Dinge, völlig problemlos und in einem Nu oder halt wie es geschrieben steht in exakt 24 Stunden, weit entfernte Lichtquellen INKLUSIVE und GLEICHZEITIG mit den bis zur Erde wirkenden Lichtstrahlen schaffen kann.
Weshalb soll das dem Schöpfer nicht möglich sein?


Man muss nur die selbst gesetzte Prämisse der Entwicklung aller Dinge aus nichts zur Seite legen, einen Ereignishorizont des Menschen akzeptieren, demütig und aufrecht im Herzen den Herrn um Licht bitten und dann im Glauben das fassen was geschrieben steht. Dann ist es auch sofort klar, dass es 6x 24 h + 1x 24 h sind.




Wo liest du etwas von 24 Stunden?

Wo liest du etwas von einer plötzlichen Anwesenheit von Licht? Hier steht: Es WARD - Licht... es wurde Licht... und dieses Licht breitet sich aus... : Es wurde Abend... es wurde Morgen....

Und erst aus diesem Ablauf, aus dem fliehenden (sich ausbreitendem) Licht (es wurde Abend) und dem wiederkehrendem Licht (was nur in Reflexion mit Masse möglich ist: es wurde Morgen) definiert hier die Bibel: EINEN Tag.

Der dann aber nicht mit 24 Stunden angegeben ist. Aus schon erwähnten Gründen meiner Eingangsbeiträge.

Wenn Du, lieber Kos, mir hier also tiefsten Unglauben (völlig zu Unrecht dann) bezeugen möchtest, dann kann ich dir hier an dieser Stelle nur tiefsten Unverstand bezeugen, was dich von jeglicher weiterer Diskussion mit mir dann auch entbinden tut.


Aussagen wie diese dann von dir:

KoS hat geschrieben:
habatom hat geschrieben:Wo wir uns hoffentlich dann alle einmal wiedersehen
Da kannst du noch so lange hoffen.



Deine irrige Phantasie brennt mit dir durch. Du hörst dich offensichtlich selber am liebsten, entwickelst Theorieen und pickst dann lauter Bibel Vers'chen zusammen um deine Phantasiegebilde zu stützen. Trudi Gerster war glaubhafter.




Sind dann nicht nur wenig hilfreich, sondern zeugen eher von deiner Lieblosigkeit anderen Menschen gegenüber.

Du fällst dir damit selbst ein Urteil vor Gott.

Aber nur nochmal so als kleiner Hinweis hier für eine fruchtbare Diskussion in den Foren - bevor dich hier ein Moderator abmahnt. Für mich wäre es schon eine gelbe Karte an Dich wert...

Wenn ich hier etwas versuche biblisch begründet aufzuzeigen, dann liegt es an meinen Gesprächspartner mir hier aufzuzeigen, WARUM etwas nicht so sein kann, wie ich es darstelle.

Aussagen wie die Deinen sind lieblos und nicht hilfreich. Für keinen Leser hier. Vielleicht magst Du dich in Zukunft diesbezüglich daran halten, das es nicht darum gehen kann, einen anderen Schreiber hier grundlos zu beleidigen und zu defamieren, ohne selbst stichhaltige Argumente vorzubringen.

Lese ich einen weiteren - ähnlichen - Beitrag von dir hier, werde ich in danach alle weiteren Beiträge von Dir ignorieren und nicht mehr kommentieren, noch lesen.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Fr 23. Nov 2018, 20:57

Und da ich diesen Tag nicht mit einem solchen Beitrag, wie an KoS, beenden möchte, werde ich einfach weiter mit hier interessierten Lesern über das Licht und die Zeit nachdenken.


Das für uns sichtbare Licht (zwischen Rot - langwellig und Blau - kurzwelliger) liegt in der Mitte der Energetischen Strahlung, die Licht/Energie allgemein ausmacht und hat von daher teils Wellen-, teils Teilchencharakter. Das Photon.

Energie, oder energetische Strahlung ist dann auch Bestandteil jeglicher Masse, die aus in sich verschachtelter energetischer Ladung besteht. Ladung, die aus positiv und negativ geladenen "Zuständen" besteht.

Etwas - was in einer angenommenen Urmaterie, woraus sich dann im "Urknall" unser Universum entwickelte (nachdem Gott dieses eingeleitet hatte) dann auf höchst konzentrierter Form in Zeitpunkt 0 (wo es noch keine Zeit gab - was Gott in der Bibel mit "IM Anfang" beschreibt) seinen Anfang hatte.


Die Gesamte Masse des ganzen Universums auf den Punkt gebracht zum Zeitpunkt 0. Masse die nach Einstein E=Mc2 auch nur aus Energie besteht und hier in Form von Licht/Energetischer Strahlung freigesetzt wird.

Das alles könnte man auch aus der Bibel herauslesen.

Nur das Gott hier die Fundamente und die Gesetzmäßigkeiten und die Entwicklung bestimmt hat. Und das dies alles - bevor es überhaupt eine Urmasse/Erde und Räume/Dimensionen/Himmel gab - aus dem Nichts geschaffen wurde.

Denn vor dem Universum war hier "NICHTS". Was wiederum für uns nicht vorstellbar ist. Lediglich Gott war - schon immer da. Ewig da.

Und dieser Gott schafft jetzt etwas. Er schafft einen Zeitpunkt 0 - wo ein Universum beginnt und sich entfaltet abspult. In Zeiteinheiten.

Jetzt zur Zeit.

Wir können feststellen, das Zeit abhängig ist zu einem Bezugspunkt. Wenn wir uns nun mit hoher Geschwindigkeit (in einem Flugzeug um die Erde zum Beispiel) bewegen, vergeht für uns im Flugzeug die Zeit etwas langsamer als für eine Vergleichsperson auf der Erde.

Würden wir uns mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, würde für einen aussenstehenden Beobachter auf der Erde für uns die Zeit gar nicht mehr vergehen. Und wir würden den Ausstehenden Beobachter auf der Erde - die wir uns mit zunehmener Lichtgeschwindigkeit bewegen, im Zeitraffer erleben. Würden wir uns dann mit Lichtgeschwindigkeit um die Erde bewegen, würde dann aus unserer Sicht alles auf der Erde plötzlich gleichzeitig geschehen.

Und so sieht Gott die Erde und die Menschheit. Für ihn - der er ausserhalb der Zeit steht, in einem Licht wohnt, liegt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft offen da. Geschieht (oder ist geschehen) schon alles gleichzeitig. Und er kann jederzeit überall eingreifen wie ihm beliebt. Verändern, prägen. Erneuern. Auflösen. Korrigieren. Zu einem Ende/Ziel führen. Wie er will.

Für uns dagegen, der wir hier in festen, klar definierten Gravitationszuständen leben, vergeht die Zeit aber nun mal in einem bestimmten Tag. Bestimmt durch Sonne, Mond und Sterne.

Zeit ist also für uns abhängig von Gravitationsbedingungen, von Schwerkraftverhältnissen, die wiederum durch Geschwindigkeiten von sich bewegenden mehr oder weniger großen Massen bestimmt wird. Das ist Physik und kann jeder Wissenschaftler bestätigen und beweisen.


Aber jetzt kommt eine neue Annahme von mir. Bislang wurde dem Licht, bzw. dem Austausch von Ladungsträgern eine bestimmte Geschwindigkeit - die Lichtgeschwindigkeit - zu bemessen.

Ich möchte dagegen ausgehen davon, das dieser Austausch - diese Übertragung von Ladungsunterschieden zwischen Massen gleichzeitig geschieht und nur bei den Massekörpern in Zeitverzögerung (die auf der Erde der Lichtgeschwindigkeit entspricht) Wirkung erzielt.

Also, nicht das Licht bewegt sich auf uns zu, sodass wir ihm eine Geschwindigkeit und damit auch Zeit zumessen müssten, sondern wir bewegen uns auf das Licht zu. Wir nehmen eine Zeitliche Wirkung/Veränderung wahr, dort wo vorhandene Strahlung/Energie --die eigentlich schon da ist, uns verändert tut/altern lässt.

Eine steile These, die jetzt - wer es mag und es zu begründen weiß - von euch jetzt wiederlegt werden müsste..
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Sa 24. Nov 2018, 08:52

Gehen wir doch einmal nach dem Ausschlussverfahren vor. Wie es sich betreff einer Ausbildung/Ausformung des Universums durch Gott nicht verhalten kann.


Jeder darf sich hier übrigens beteiligen. Und nicht nur per Privatnachricht, wie es einem Leser hier schon zu Gewohnheit wurde.

Alle konstruktiven Beiträge, und darauf bin ich auch angewiesen - auf das Wissen und die Gedanken anderer - sind hilfreich zu einem allgemeinen Verständnis, was dann auch für andere nachvollziehbar und einleuchtend ist. Nicht, das wir hier alle Fragen klären können, aber das wir doch zumindest Meinungen und Theorien über die Entstehung des Universums ausschließen können, wenn wir einhellig feststellen müssen, das es sich so gar nicht verhalten kann.


Wie zum Beispiel eine im Mittelalter gängige Vorstellung, das die Erde eine Scheibe sei.

Oder die Vorstellung:

KoS hat geschrieben:PS:
Habatom hat geschrieben: Blicken wir zu den Sternen, schauen wir in die Vergangenheit.
Ja klar, tun wir das; max. ca. 6'000 Jahre zurück.


Was bedeuten würde, Gott bildete am 4. Tag - was vor ca. 6000 Jahren geschah, alle Sterne im Universum, die dann sofort an diesem Tag da waren und sofort ihr Licht auf die Erde warfen, was dann auch sofort da war. Von allen Milliarden von Sternen im ganzen Universum in gleicher Weise schnell und unverzüglich.

Nun sollen aber die Sterne nach der Bibel zur Bestimmung von Zeiten und Jahren dienen. Wie sollen sie dieses aber erfüllen, wenn ihr Licht sofort und unverzüglich vor 6000 Jahren die Erde erreicht hat ---


UND wir aber nun - wenn wir das Licht der Sternen sehen - auf einmal 6000 Jahre in die Vergangenheit schauen? Und zwar dann alle Sterne - egal wie weit sie von der Erde weg sind, mit einem Alter von 6000 Jahren bemessen.

Das Licht des Mondes - was uns innerhalb einer (gefühlten?) Sekunde erreicht. Das Licht unserer Sonne - was uns innerhalb von 8 Minuten erreicht.

Das Licht des nächsten Sternes, was ca. 4 Jahre unterwegs ist, bis es uns erreicht. Und das Licht von den am weitesten entfernten Sternen, was vor ca. 14-15 Milliarden von Jahren auf die Reise geschickt wurde.
Wenn - wenn wir davon ausgehen, das Licht überhaupt Zeit braucht, um bei uns anzukommen.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon KoS » Sa 24. Nov 2018, 11:04

Ich lese die Bibel übergreifend gesamthaft. Ich lese dein Beiträge auch übergreifend ohne sie jedesmal zu kommentieren. Ich behalte die Aussagen quer im Gedächnis, auch deine!
Liebe zur Wahrheit ist gesucht, Habatom, nicht Liebe zu dem von unten. Moderatoren verhindern das nicht, die wissen offensichtlich meist selber keine Antwort, leider aber real.

Nirgends lehrt die Bibel ein Tag anders als mit den heute gebräuchlichen 24 h. Seit dem 4 Tag mit physischem Licht und Nichtanwesenheit von Licht.

PS1: Petrus spricht von der Langmut Gottes und macht eine Veranschalichung für die Grösse dieser Langmut anhand dem uns bekannten: dem Tagim Vergleich zu dem was keiner wirklich erfahren kann 1000 Jahre.
PS2 ein Tag braucht überhaupt keine Sonne und keine drehende Erde um einen Tag als sog. 24 h Tag zu sein. Es braucht eine Ordnung des Gottes und er hat sie gegeben; vor der Erschaffung Sonne und Mond.
Ebensowenig braucht es physisches Licht von Sonnen oder anderen Schöpfungsquellen um Licht zu haben.
GOTT IST LICHT, 1. Joh 1,5

Was du betreibst ist offene Bibelkritik indem du die Schrift und Gottes Ordnungen angreifst. Du bist kein bibellesendes Greenhorn mehr, verantworte dich heute schon vor dem Schöpfergott, solange du noch kannst.
Dass niemand auf deine Irrlehren und deine Angriffe auf das Wort Gottes reagiert, ist ein obertrauriges Zeugnis dieser Community.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon KoS » Sa 24. Nov 2018, 11:21

Zum Schluss noch
Habatom hat geschrieben:Nun sollen aber die Sterne nach der Bibel zur Bestimmung von Zeiten und Jahren dienen. Wie sollen sie dieses aber erfüllen, wenn ihr Licht sofort und unverzüglich vor 6000 Jahren die Erde erreicht hat ---
Ich dachte jetzt echt, dein Intellekt sei weiter gespannt. Du bist offensichtlich gefangen im schmalen Gefängnis der Zeit. Der Gott Chronos nutzt das um u.a. Evolutionstheoristen auf sich zu lenken.

Das erste Photon (was es ja materiell nicht wirklich gibt) traf vor 6000 Jahren auf die Erdoberfläche und seither tun es alle anderen, weiter hinten liegenden, - genau dort weiter hinten geschaffenen - Photonen, in einer Art Strahl ununterbrochen bis zum zeitlichen Lebensende dieses Strahls. Vorher waren sie nicht unterwegs sondern inexisten, noch nicht durchs Wort geschaffen.
Beweg deinen Intellekt als Denkansatz einmal aus dieser Schöpfung hinaus aus Raum und Zeit. Das geht aber nur aus Glauben an das Wort.

Habatom hat geschrieben:wenn wir davon ausgehen, das Licht überhaupt Zeit braucht, um bei uns anzukommen.
SEIT die Zeit geschaffen wurde!! Es gibt ausserhalb der Schöpfung keine Zeit! Seit der Schöpfung gibt es Zeit! Capii?
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Sa 24. Nov 2018, 18:57

KoS hat geschrieben:
Nirgends lehrt die Bibel ein Tag anders als mit den heute gebräuchlichen 24 h. Seit dem 4 Tag mit physischem Licht und Nichtanwesenheit von Licht.

PS1: Petrus spricht von der Langmut Gottes und macht eine Veranschalichung für die Grösse dieser Langmut anhand dem uns bekannten: dem Tagim Vergleich zu dem was keiner wirklich erfahren kann 1000 Jahre.
PS2 ein Tag braucht überhaupt keine Sonne und keine drehende Erde um einen Tag als sog. 24 h Tag zu sein. Es braucht eine Ordnung des Gottes und er hat sie gegeben; vor der Erschaffung Sonne und Mond.
Ebensowenig braucht es physisches Licht von Sonnen oder anderen Schöpfungsquellen um Licht zu haben.
GOTT IST LICHT, 1. Joh 1,5



Erstmal vorweg, Kos, wir beiden versuchen hier nach besten Wissen und Gewissen zu einem tieferem Verständnis des Bibeltextes zu gelangen. Mit Bibelkritik haben meine Gedanken nichts zu tun.

Deine Gedanken entbehren dann teils jeglicher Logik und sind voller Behauptungen, die weder die Bibel herzuleiten weiß noch du begründen kannst und tust.


Die Tageslänge ist definiert durch das abnehmende Licht und das wiederkehrende Licht. Licht, welches Gott am Anfang hat entstehen lassen - in eine Finsternis hinein - aus der heraus er es dann trennte. Allein das können wir uns schon nicht mehr vollständig vorstellen, wie Licht mit Finsternis vermengt sein kann. In der Trennung von dem Licht aus dieser Finsternis wurde es dann Abend - aus dem Blickfeld der Erde. Und erst als dieses Licht wiederum die Erde erreichte - es Morgen wurde - heißt es in der Bibel, das nun EIN Tag vollendet sei. Das dieser nun 24 Stunden lang sein muss, ist aus der Bibel nicht abzuleiten.

Das Gott dann selbst das Licht ist, was hier die ersten drei Tage auf die Erde leuchtet steht auch nicht in der Bibel. Denn Gott sprach und es wurde Licht. Nicht er selbst wurde als Licht auf die Erde geworfen. Sonder es wurde etwas, was er (Gott) hervorrief.

Und wenn ich daran denke, das auch Materie aus Energie/Licht besteht, dann liegt der Gedanke an einen Urknall hier gar nicht so fern, den Gott hier einleitete.

Die Erde würde nun in den ersten drei Schöpfungsabschnitten durch eine Universum "treiben" das vom Umgebungslicht/Strahlen des zuvor eingeleiteten Urknalles beleuchtet wird und in dieser Zeit ausreichend Licht hat, hier eine Athmosphäre und pflanzliches Leben zu entwickeln. Ohne das die Erde schon von einer Sonne/einem Stern eingefangen wurde und in eine feste Umlaufbahn gelangte.

Das geschah dann erst am vierten Tag.

So könnte man halt auch den Schöpfungsbericht lesen. Und ich spekuliere hier absichtlich ein wenig - ohne das ich mich jetzt gleich wieder von dir als Irrlehrer beschimpfen lassen muss. Denn nur so findet man ein Verständnis, das sich als schlüssig erweist. Eine These aufstellen und diese dann zur Überprüfung - ob es sich so verhalten kann - zur Diskussion zu stellen.

KoS hat geschrieben:
Das erste Photon (was es ja materiell nicht wirklich gibt) traf vor 6000 Jahren auf die Erdoberfläche und seither tun es alle anderen, weiter hinten liegenden, - genau dort weiter hinten geschaffenen - Photonen, in einer Art Strahl ununterbrochen bis zum zeitlichen Lebensende dieses Strahls. Vorher waren sie nicht unterwegs sondern inexisten, noch nicht durchs Wort geschaffen.

Es gibt ausserhalb der Schöpfung keine Zeit! Seit der Schöpfung gibt es Zeit! Capii?


Photonen sind auch Materiell. Sie haben auch Teilchen Charakter. Erzielen eine Wirkung wenn sie auf Materie treffen, reflektiert werden.

Vor 6000 Jahren lässt sich dann allenfalls noch Adam herleiten. Die Entstehung des Lebens im Meer und das pflanzliches Leben liegt weit davor. Wer das leugnet und die hier eindeutigen Fakten in der geologischen Erdgeschichtlichen Entwicklung missachtet ist mehr als dumm.

Und am ersten Tag traf dann keine Photon auf die Erde, sondern es wurde um die Erde Licht in einer Art und Weise, das wir hier uns allenfalls noch eine Graustufe vorstellen können, die Gott dann wieder in Schwarz (Finsternis - Abwesenheit von Licht) und Weiß (Licht) trennte.

Licht - was sich also mit dieser Trennung erst ausbreitet. Und damit beginnt Zeit. Das ist nämlich die erste Bewegung und Veränderung eines bis dahin statischen Zustandes.

Zeit gibt es dann auch bei Gott. Wenn die Bibel von Äon bis Äon spricht. Von Zeitalter zu Zeitalter.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Gnu » So 25. Nov 2018, 00:59

In diesem Forum fehlt mir die Funktion „Thema ignorieren“.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » So 25. Nov 2018, 09:18

Guten Morgen liebe Leser,


das Nachsinnen und im Herzen bewegen des Wortes Gottes kann nur gut sein und bringt auf lange Sicht Frucht.

So ist mir bis heute morgen auch manches noch besser verständlich geworden, woran ich euch gerne teilhaben lassen möchte.


Wir haben schon über das Licht gesprochen, was dann aber mehr als nur das für uns Menschen sichtbare Licht steht, sondern in der Bibel alles beschreibt, was sich in Übertragung von Ladungsunterschieden (für uns jetzt in der Kommunikation von Massen, in deren Anziehungskräften zueinander - was wir auch Gravitation nennen -) erfahrbar/sichtbar.


Im Anfang -- Gott setzt neben seiner ewigen Existenz (der er selbst in einem Licht wohnt) - etwas aus dem Nichts heraus in Existenz --

schuf Gott die Erde (Erde von der wir genommen und gebildet wurden - dann hier ganz einfach die "Materie")

und die Himmel (DIE - Himmel steht im hebräischen immer in der Mehrzahl - Himmel -- hier als "Räumliche Ausdehnungen" zu verstehen)


Wir haben etwas Statisches, unbewegtes: Materie innerhalb von räumlicher Ausdehnung.


Vers 2 der Schöpfungsgeschichte:

Und die Materie (Erde) war "wüst und leer" - war ohne eine erkennbare Ordnung im Sinne eines Atommodells -- einer atomaren Struktur wie wir sie kennen..

Und Finsternis (keine Energetische Strahlung die hier in Bewegung/im Austausch war) war über der Oberfläche der Urtiefe (des Urmaßes dieser Urmaterie) der Geist Gottes schwebte (brütete - wörtlich) über der Oberfläche der Wasser (der sich in (heißer/schneller) Bewegung befindenden Teilchen (Materie) ---

-- ohne das hier schon eine Ausbreitung von irgendetwas statt fand. Zeitpunkt 0. Das Universum auf den Punkt gebracht.


Und jetzt spricht Gott erstmals in diesem Schöpfungsakt. Es geschieht etwas, Zeit fängt an sich abzuspulen.


Und es sprach Gott: Es werde Licht! (es werde Energie aus dieser Materie)

Und es wurde Licht -- es wurde (sprich es entwickelte sich etwas - die Ausbreitung von Energie aus der Urmasse - die hier also in Energie zerfällt -- wie eine Sonne, die implodiert...zur Supernova wird - hier nur im Großen zu Beginn des Universums)
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » So 25. Nov 2018, 12:22

1. Mose 1,

4 Und Gott sah das Licht, dass es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis.


Heute ist Ewigkeitssonntag oder Totensonntag im Kirchenjahr und ich durfte im Gottesdienst eben ein paar gute Gedanken mitnehmen.

Zum Tag. Am Beispiel des Tages des Jüngsten Gerichtes. 24 Stunden lang? Dieser Tag?
NEIN. Wenn überhaupt dann - wie auf Erden hier im Schnitt - 12 Stunden lang. Bei 12 Stunden Dunkelheit.

Aber hier - beim Tag des jüngsten Gerichtes stehen wir im Licht Gottes und es werden Bücher aufgetan und daraus werden die Taten eines jeden Menschen, der jemals auf Erden gelebt hat, vorgelesen. Und ein weiteres Buch wird aufgetan, das Buch des Lebens. Und wer darin nicht gefunden wird, wird mit dem Teufel und seinen Engeln in das ewige Feuer geworfen. Auch ein Licht- aber nicht das angenehmste dann...


Aber zurück zum Text.

Was war hier gut - die freigesetzte Energie aus der Materie - Licht ist nämlich nicht nur sichtbares Licht zwischen Blau und Rot in unserer Farbwahrnehmung... sondern geht über UV-Licht und Infrarotlicht dann hin zur Mikrowellenstrahlung, Röntgenstrahlung. Umfasst dann im weiteren Sinne alle Ladungsunterschiede im Universum, die auf einen Ausgleich bedacht sind - sich hier in Bewegung/Schwingung befinden und so - in der Reflexion/Reaktion mit einem Beobachter eine Wirkung erzielen.

Diese elektromagnetische Fluß von Energie (sei es in Form von uns sichtbarem Licht oder in Form von Spannungsunterschieden - die Physik kennt hier 4 Grundkräfte die alle etwas mit Anziehungskräften zwischen negativ und positiv geladenen Polen zu tun haben:


Grundkraft Austauschteilchen Masse
(GeV/c2) Spin relative
Stärke[2] Reichweite
(m)[2] Ladung
Gravitation Graviton (postuliert) 0 2 10−41 ∞ Masse
Elektromagnetische Kraft Photon 0 1 10−2 ∞ Elektrische Ladung
Schwache Wechselwirkung W+ 80 1 10−15 < 10−15 nicht definierbar
W− 80 1
Z0 91 1
Starke Wechselwirkung Gluon 0 1 1 ≈ 10−15 Farbladung



Gravitation wird angenommen als Kraft - kann aber auch anders erklärt werden (von mir). Dazu später.


Gott sieht also hier in Vers 4 das sich ausbreitende "Urlicht" - nach dem Freisetzen dieser Energie aus der "Urmasse" als GUT an.

Und er scheidet dieses Licht nun von der Finsternis. Dieses Licht zu Scheiden setzt nun erst die Bewegung ein. Vor dem Scheiden ist Licht/Energie zwar schon da - neben/in der Urmasse - aber es gibt noch keine Bewegung. Keine Veränderung.

Erst mit dem Scheiden von Licht und Finsternis setzt nun Zeit ein. Geschieht etwas, worin wir ein Vorher und ein Nachher bestimmen können.

5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.


Diese Energie wird nun Tag genannt. Das was vorher nicht an Licht da war, nennt Gott Nacht.

Und jetzt passiert es.

ES WURDE ....

Zeit wird im Rückblick erkannt. An dem was wurde. Was sich verändert hat hier.

ABEND ... Nicht mehr nur Schwarz (Finsternis - Abwesenheit von Licht) und Weiß (Reines Licht - pure Energie - auch als solche nicht erkennbar ohne Abstufungen) sondern wir erleben einen Verlauf.

ABend. ABnehmendes Licht.

Und das reicht aber noch nicht zur Beschreibung von EINEM TAG. Erst in dem dann wieder zunehmendem Licht - es wurde MORGEN - beschreibt Gott dann --keine 24 Stunden - sondern EINEN TAG (einen vollen Zeitabschnitt).

Es wird etwas ausgesendet, es kommt etwas wieder- sodass wir einen Zustand haben, den wir als einen Tag beschreiben können. Von 24 Stunden steht hier nix.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Mo 26. Nov 2018, 11:33

6x 24 Stunden Schöpfung - oder Jahrmilliarden Erd/Weltgeschichte?

Beide Ansichten sind unter evangelikalen Christen vertreten. Und beide "Lager" machen sich wenig Mühe hier tiefer ins Wort einzudringen, es zu betrachten, darüber nachzusinnen, wie es sich wohl verhalten mag.

Denn von einem bin ich überzeugt. Das Wort Gottes ist von Menschen geschrieben, die vom heiligen Geist geleitet wurden. Somit ist es Gott selbst, der uns hier nicht im unklaren lassen möchte, wie er die Welt erschaffen hat. Uns kein Märchen erzählt noch aus mangelnder Kenntnis der Schreiber hier verallgemeinert oder versinnbildlicht.


Und hier ist es nun hilfreich, entweder Hebräisch lesen zu können oder zumindest eine Wort zu Wortübersetzung zu haben, die uns im Falle der ersten 5 Verse der Bibel dann noch tiefere Einblicke gewährt. Von der unterschiedlichen Grammatik und Erzählweise im Hebräischen - die in der deutschen Übersetzung nicht deutlich wird (Vers 1 als Überschrift - was dann im folgenden näher beleuchtet wird) habe ich schon gesprochen.

Nun aber zur Trennung von Licht und Finsternis:

4. Und-es-sah Gott das-Licht dass-gut.
Und-es-schied Gott zwischen dem-Licht und-zwischen der Finsternis.

In den deutschen Übersetzungen lesen wir nur: Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Was man sich schon nicht vorstellen kann, denn wie soll es vorher ausgesehen haben wo Licht und Finsternis noch nicht geschieden waren? Kann es überhaupt einen Zustand geben, wo Licht mit Finsternis zusammen "herrscht"/existiert? Nach unserem heutigem Verständnis halt nicht.

Im Hebräischen wird nun deutlich, das Gott zweierlei hier macht.

Er scheidet zwischen dem Licht.
UND
ER scheidet zwischen der Finsternis.

(Licht/Strahlungs)Energie breitet sich aus. Bekommt einen Abstand zueinander. Ladungsträger bekommen/erhalten einen bestimmten Abstand - wir denken an die von uns bislang formulierten 4 physikalischen Grundkräfte - die hier ihre Gesetzmäßigkeiten von Gott erhalten....

Und Gott scheidet auch zwischen der Finsternis. Zwischen der Abwesenheit von Licht/Strahlung/Energie. Hierzu nochmal erwähnt - auch Masse/Materie/Erde besteht zu 100% aus Energie (E=Mc2 .. Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat .. eine Formel die sich zumindest hier auf der Erde zum Rechnen bewährt hat)

Wie müssen/können wir uns das vorstellen? Meiner Meinung nach nur dadurch, das wir hier eine Dimension höher gehen müssen und hinter der Nichtanwesenheit von Energie (Finsternis) noch eine andere Form der Finsternis definieren, der - ich nenne sie mal - negativ ausgeprägten Leere (Finsternis hier mit O Licht - keinem Licht - betitelt und negativ Finsternis dann mit einem "Minus" Licht - einer Minus Raum Energie betitelt - was wir mit dunkler Energie vielleicht beschreiben könnten...).

Wir kommen nun also auf eine Gesamträumlichkeit des Universums (was sich dann seit Vers 5 in der Ausbreitung befindet) die aus negativem leerem Raum (Finsternis zwischen/hinter der Finsternis als "Eindruck") einem neutralem leerem Raum (Nichtanwesenheit von Energie (Licht) durch die Ausbreitung derselben in der Hinterlassenschaft von Leere) und aus Energie besteht, die nun in ihren Ladungsunterschieden sich in Bewegung befindet.

Zwei Räume in unserem Universum - dazwischen sich in Bewegung/Ausbreitung befindliche Ladungsträger mit klar definierten Anziehungskräften ( später dann sichtbar in der elektromagnetische Kraft, starke Kernkraft, schwache Kernkraft).

5. Und-es-berief Gott das-Licht (als)Tag, und-die-Finsternis berief-er (als)Nacht.
Und-es-ward-Abend und-es-ward-Morgen, Tag, einer.


Vers 6: Fokus auf die Erde.
Variante A:
Zweiter Akt der Schöpfung. Wir sehen die Erde als rein-blauen-Erdball im Lichte Gottes, von Wassermassen bedeckt. Noch ohne Atmosphäre ohne sichtbare Landmasse im ansonsten leeren Weltall. (Wers glaubt könnte auch an den Weihnachtsmann glauben....)

Variante B:
Ausformung der Aggregatzustände von Flüssig (schwebte über den Wassern/über der Urtiefe) zu Fest (Erde/Trockene) und Gasförmig (Atmosphäre):

Wir sehen, wie Gott aus den sich ausbreitenden Ladungsträger - von der Urmasse her stammend, nun in zunehmenden Zusammenstößen im Wechsel zwischen fliehendem (Abend-) und kommendem(Morgen)Licht/Photonen neue Masseteilchen bildet, die nicht mehr nur ungeordneten sich beweglichen Ketten (Wassermoleküle - Flüssigkeit) umher"fliegen" sondern sich nun Verfestigen und über die Verfestigung hinweg dann ein Gasförmiger Aggregatzustand entsteht.

Gasförmige Ansammlungen von Wasserstoff, aus denen dann in der Verdichtung erste Sonnen entstehen.

6 Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!
7 Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war. Und es geschah so.
8 Und Gott nannte die Wölbung Himmel.
Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.

Die ersten 5 Verse behandeln das Licht. Die Energie.

Die nächsten 3 Verse die Aggregatzustände auf der Erde. Fest, flüssig, gasförmig.

Dritter Schöpfungsakt/ wieder 5 Verse zur Entwicklung von pflanzlichem Leben.

9 Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so.
10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.
11 Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.
12 Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.
13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.



Alles in 24 Stunden möglich? Für einen Zauberer sicherlich. Aber warum sollte Gott dies alles in 24 Stunden im Zeitraffer hervorbringen lassen? Gras, samentragendes Kraut, Fruchttragende Bäume. Zuvor eine von Wasserdampf (Schweren Regenwolken die bei Noah dann erstmals abregnen) geprägte dicke Athmosphäre, die sich ausgebildet hat.

Wir sehen hier also im Wechsel von Licht und Finsternis einen Planeten im All, der allein durch Licht in der Lage ist pflanzliches Leben hervorzubringen. Durch Licht und durch Gottes schöpferisch tätiges Wort.

4. Schöpfungsakt - und hier sehen wir eine Parallele zum 1. Tag, wo das Licht geschaffen wurde.

Nach dem sich ausbreitendem Licht entstehen hier Sonnen (alle Sterne im Universum, die Sonne und der Mond für die Erde).

Ein Zeitaufwand, der aus unserer Rechnung heraus immer Jahrmillionen dauert. Selbst im Zeitraffer nicht innerhalb eines Tages plausible erscheint.

5 Verse beim Licht am ersten Tag. 5 Verse bei den Lichtern am 4. Tag:

14 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren;
15 und sie sollen als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten! Und es geschah so.
16 Und Gott machte die beiden großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, über die Erde zu leuchten
18 und zu herrschen über den Tag und über die Nacht und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, dass es gut war.


19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein vierter Tag.
Tja - Tage wie dieser - seitdem nicht mehr von uns gesehen.. die Engel waren dabei... werden uns sicherlich einmal genauer darüber informieren...sollte im neuen Universum dafür noch Interesse bestehen...

5. Schöpfungsakt.
Tierisches Leben. Allein von organischem zu pflanzlichem Leben ist der Sprung heutzutage nicht erklärbar. Von pflanzlichem Leben zu Leben von Tieren, die eine Seele haben dann auch nicht.

Ist der Bibel hier in aller notwendigen Knappheit mit 3 Versen abgehandelt:

20 Und Gott sprach: Es soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels!
21 Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, und alle geflügelten Vögel, nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde!

23 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein fünfter Tag.
Zuletzt geändert von Habatom am Mo 26. Nov 2018, 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Mo 26. Nov 2018, 11:34

6. Schöpfungsakt - leben die Dinos - die großen Seeungeheuer noch? man weiß es nicht genau...

Unser Tag - der Tag der Menschen bricht langsam an..in der erdgeschichtlichen Entwicklung - ganze 7 Verse ist das immerhin Gott wert:

24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so.
25 Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. 29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.
30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so.
31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.


31 Verse - und das Universum ist komplett. Ich hier mit meinen Ausführungen am (vorläufigen) Ende.

Nicht, das ich jetzt vergesse noch aufs 2. Kapitel zu verweisen - den siebten Tag:

1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.
2 Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
4 Dies ist die Geschichte von Himmel und Erde, da sie geschaffen wurden. Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.



Es war zu der Zeit (ist es noch unsere Zeit, die in 24 Stunden getaktet ist seit dem 4 Schöpfungstag?), da Gott der HERR Erde und Himmel machte.


Und was mir noch zur Gottes Ruhe am 7. Tag einfällt. Wenn ich ruhe - oder auch Gott - dann gebe ich auch einer Entwicklung einen (Zeit)Raum.

Und der darf dann gerne auch länger als 6x24 Stunden plus 6000 Jahre sein. Vom "Urknall" bis zum heutigen Universum.
Aber jedem das seine Verständnis und dem seinigen Glauben.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon toemu » Mo 26. Nov 2018, 15:02

Hallo

Habatom hat geschrieben:Paulus sprach im NT mal vom 7. Himmel. Gehen wir also mal von 7 Dimensionen aus.


Du meinst sicherlich 2.Kor 12.2: 2 Ich kenne einen Menschen in Christus, vor 14 Jahren, (ob im Leib, weiß ich nicht, oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es) einen Menschen, der entrückt wurde bis in den dritten Himmel.

Also gibt es nur 3 Dimensionen ?

Und überhaupt ist 1. Mose keine astrophysikalische Beschreibung sondern will uns sagen, dass Gott Urspung und Schöpfer von allem ist. Das ist die Aussage die für mich wichtig ist.

Was würde es für Dich (oder uns) bedeuten, wenn wir wüssten ob die Schöpfung nun wirklich 6 X 24 Stunden gedauert hat, oder Millionen von Jahren wenn wir die Gap-Theorie (siehe https://www.bibelpraxis.de/index.php?article.1860) mit einbeziehen.
Bei beiden Varianten bleiben Fragen offen.

LG
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Mo 26. Nov 2018, 22:38

toemu hat geschrieben:Hallo



Du meinst sicherlich 2.Kor 12.2: 2 Ich kenne einen Menschen in Christus, vor 14 Jahren, (ob im Leib, weiß ich nicht, oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es) einen Menschen, der entrückt wurde bis in den dritten Himmel.

Also gibt es nur 3 Dimensionen ?

Und überhaupt ist 1. Mose keine astrophysikalische Beschreibung sondern will uns sagen, dass Gott Urspung und Schöpfer von allem ist. Das ist die Aussage die für mich wichtig ist.

Was würde es für Dich (oder uns) bedeuten, wenn wir wüssten ob die Schöpfung nun wirklich 6 X 24 Stunden gedauert hat, oder Millionen von Jahren wenn wir die Gap-Theorie (siehe https://www.bibelpraxis.de/index.php?article.1860) mit einbeziehen.
Bei beiden Varianten bleiben Fragen offen.

LG
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Bei der Variante 6x 24 Stunden blieben unendlich viele Fragen offen.

Und wenn 1. Mose 1 uns lediglich sagen wollte, das Gott der Schöpfer des Universum ist, dann hätte es dazu keine 31 ausführlichen Verse bedurft, die auf jede Einzelheit der Schöpfung eingehen. Wie zum Beispiel auf die Scheidung zwischen dem Licht und die Scheidung zwischen der Finsternis.

Was für dich wichtig ist, ist deine Angelegenheit.

Ich habe aufgezeigt, das man die Bibel in ihrem Schöpfungsbericht sehr wohl als astrophysikalische Grundlage nutzen kann. Nur das viele sich hier nicht die Mühe machen, näher hinzuschauen.

Und was den 3. Himmel anbelangt:

2. Korinther 12,
2 Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren – ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? Ich weiß es nicht; Gott weiß es –, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel.

Himmel im Sinne von Atmosphäre, Negativ Raum (Finsternis hinter der Finsternis), Leerer Raum (im Sinne von Abwesenheit von Licht) und Himmel im Sinne vom Wohnort Gottes - dann sind wir - wenn wir Atmosphäre mal streichen schon sehr schnell hier im 3. Himmel.

Was mir wichtig war, ist aufzuzeigen, das die Bibel durchaus in ihrer Lesart auf mehrere Dimensionen (außerhalb von Raum und Zeit was schon 4 Dimensionen wären) Hinweise bietet.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Di 27. Nov 2018, 11:26

toemu hat geschrieben:Was würde es für Dich (oder uns) bedeuten, wenn wir wüssten ob die Schöpfung nun wirklich 6 X 24 Stunden gedauert hat, oder Millionen von Jahren wenn wir die Gap-Theorie (siehe https://www.bibelpraxis.de/index.php?article.1860) mit einbeziehen.
Bei beiden Varianten bleiben Fragen offen.

LG
Tömu



Ich möchte noch auf diesen, von Toemu angeführten Artikel eingehen.

Aber vorweg. Möchte Gott, das wir beim Lesen seines Wortes in irgendeiner Beziehung zu dem, was er tut, tat und tun will offene Fragen behalten?

Möchte Gott uns im unklaren darüber lassen, wie er die Erde, das Universum geschaffen hat?

Möchte es Gott irgendwelchen Wissenschaftlern überlassen hier Antworten auf Fragen zu finden, die uns alle beschäftigen und interessieren? Wenn er selbst in seinem Wort doch ausführlich darüber berichtet?

In dem Artikel wird die Frage aufgeworfen, ob zwischen 1. Mose 1,1 und 1. Mose 1,2 nun sehr viel Zeit liegt. Zeit, in der eine umfangreiche Jahrmillionen lange Erdgeschichtliche Entwicklung hätte stattfinden können.

Wären diese Menschen, die sich solche Gedanken machen der Hebräischen Schrift und Lesart mächtig, würden sie nicht solche Fragen stellen.

Von der Grammatik und vom Satzbau ist es eindeutig nachvollziehbar, das Vers 1 im Hebräischen als Überschrift - als Erklärung was Gott im Ganzen getan hat - zu verstehen ist.

Und dann folgt in Vers 2 ein Einschub mit einer näheren Betrachtung dessen, was insgesamt in Vers 1 schon zusammengefasst ausgesagt wurde.

Im Anfang - mit dem Zeitpunkt 0 - mit Beginn unserer Zeitrechnung - schuf Gott die Himmel (das es mehrere gibt - bis in den dritten Himmel - haben wir gehört). Und die Erde.


Zusammenfassung der für unseren Standpunkt auf der Erde erfassbaren Welt.

Wie hat er dies nun im Einzelnen gemacht?

Der Schreiber von 1. Mose 1 setzt dann --- nach einem Zwischenspiel in Vers 2 mit Blick auf eine noch ungeordnete Erde --- den Fokus auf die Erschaffung des Lichts. Zum Zeitpunkt 0.

Das alles kann ich aus der deutschen Grammatik nicht rauslesen und muss annehmen, das ich hier Punkt für Punkt mich an Vers 1 über Vers 2 über Vers 3 in logischer Folge langhangeln muss.


Deswegen kann ich dies nur richtig verstehen, wenn ich den Urtext in der Lage bin zu lesen.


Und diese törichten Versuche hier mit aller Gewalt den Tagen der Erschaffung des Universums 24 Stunden zu geben im Zitieren von 2. Mose 20 :

10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

Kann schon damit entkräftet werden, wie Gott den Tag überhaupt definiert.

Tag ist die Anwesenheit von Licht. Ist Licht.
Nacht ist die Abwesenheit von Licht. Die Finsternis nennt Gott Nacht.

UND EIN Tag ist der zu beschreibende Kreislauf des Lichtes - vom Betrachter weg - zum Betrachter hin!

Würde wir zu anderen Planeten im Universum reisen, hätten wir dort auch keine 24 Stunden Tage mehr. Sondern die Tage wären dort genau so lang, wie der Planet für eine Umdrehung um sich selbst - wenn er um eine Sonne kreist - benötigt.

Hier gab es aber am Anfang noch keine Sonne, keinen Mond, keine Planeten und keine anderen Sterne.

Und um dies Dilemma für die 24 Stunden Vertreter zu umgehen, heißt es dann einfach, das Gottes Licht die Erde (wie einen Taschenlampe) angeschienen habe, während die Erde sich dann schon um sich selbst drehte - beschienen von Gottes Punktstrahler.

Über soviel Dummheit kann ich nur stöhnen.

Aber da hat der Mensch seit dem Mittelalter oder der Neuzeit nichts dazu gelernt, als die Kirchenvertreter noch Menschen auf den Scheiterhaufen verbrannten, die behaupteten die Erde drehe sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde.



Der Fall Luzifers (die ehemals aufrecht gehende - zur himmlischen Welt in Beziehung stehende Schlange) geschah dann übrigens beim Sündenfall in Eden, als die Schlange Eva verführte und fortan auf der Erde (kriechend) aus der Himmelswelt verbannt war (so wie alle anderen Engel die ihre himmlische Behausung verließen - siehe Ausführungen darüber im Judasbrief).
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon toemu » Di 27. Nov 2018, 12:10

Lieber Habatom

Habatom hat geschrieben:Aber vorweg. Möchte Gott, das wir beim Lesen seines Wortes in irgendeiner Beziehung zu dem, was er tut, tat und tun will offene Fragen behalten?

Jein ;)

Es bleiben definitiv offene Fragen weil Gott uns nicht alles offenbart. Aber das was für uns wichtig ist, nämlich sein Heilsplan für uns, die Gemeinde, für sein Volk Israel und für seine Schöpfung wird in seinem Wort für alle verständlich offenbart.

Vieles was Gott selber betrifft, z.b. der Schöpfungsvorgang, die himmlischen Welten, usw., wird in der Bibel nicht bis ins Detail erklärt; oder garnicht. Eben, kann es auch nicht, weil der thematische Schwerpunkt der Bibel der Göttliche Heilsplan ist.

Von daher, meine ich, müssen wir mit den offenen Fragen leben.

LG
Tömu
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Di 27. Nov 2018, 16:09

toemu hat geschrieben:Es bleiben definitiv offene Fragen weil Gott uns nicht alles offenbart.

Vieles was Gott selber betrifft, z.b. der Schöpfungsvorgang, die himmlischen Welten, usw., wird in der Bibel nicht bis ins Detail erklärt; oder garnicht. Eben, kann es auch nicht, weil der thematische Schwerpunkt der Bibel der Göttliche Heilsplan ist.

Von daher, meine ich, müssen wir mit den offenen Fragen leben.

LG
Tömu



Lieber Tömu,

Joh 16,13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.


Wird Gott selbst uns in alle Wahrheit leiten. Wird uns alles wahrhaftig und offenbar werden, was zuvor (ohne das Gott es offenbar gemacht hat) verborgen war.

Zum Schöpfungsvorgang finden wir hochkonzentriert die wesentlichen Abläufe, die wir auch in der Natur nachvollziehen können. Wissenschaftler beobachten können, Nachmessen können.

Die himmlischen Welten (in der Offenbarung steht das meiste) werden uns recht anschaulich beschrieben, sodass wir das, was jetzt schon relevant und wichtig für uns ist wissen können.

Und zur Schöpfung selbst. Ist es nicht eine grundlegende Frage aller Menschen, wie die Welt entstanden ist?
Sei es durch einen "Urknall" - den Gott eingeleitet hat oder durch einen Akt der "Zauberei" wo Gott mal eben in 6x 24 Stunden alles "platziert" um dann ein Heer von Wissenschaftlern, Geologen, Biologen, usw. in die Irre zu leiten, die alle anhand von Funden und Zeitbestimmungen auf eine mehrere Milliarden Jahre alte Erde schließen.

mfg,
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon KoS » Di 27. Nov 2018, 17:39

Der Herr spricht in Johannes 16,13 zu den Jüngern, unmöglich zu Christen. Es gab vor Pfingsten APG 2 kein einzigen Christen.
Die jüdischen Jünger (V2) und ausgewählte Menschen wie Lukas wurden später vom Geist erinnert und geleitet, schrieben das vom Geist gehauchte auf und wir heute haben und lesen im vollendeten Wort Gottes alles was wir benötigen, um glaubend Leben habend, verstehen zu können.

Das was man heute zum tieferen Verständnis und Glauben benötigt, ist das Wirken und das Leiten des innewohnenden Geistes Gottes am eigenen Geist. Den Geist Gottes bekommt nicht wer meint ihn schon zu haben, sondern wer wirkliche Busse getan hat und dem Mensch gewordenen Schöpfergott (Joh 6), also dem Sohn Gottes, Jesus Christus, der Schrift nach glaubt (Joh 7,38; Rö 4,3;10,11;1.Petr 2,6)
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Thea » Di 27. Nov 2018, 23:13

Danke Euch für die tiefgreifende Diskussion dieser Frage! Aber ich muss gestehen dass ich nicht richtig verstehe, warum Euch die Antwort auf diese Frage so wichtig ist?Lieben Gruß, Thea (Kirchenbotschafterin)
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Mi 28. Nov 2018, 16:53

Thea hat geschrieben:Danke Euch für die tiefgreifende Diskussion dieser Frage! Aber ich muss gestehen dass ich nicht richtig verstehe, warum Euch die Antwort auf diese Frage so wichtig ist?Lieben Gruß, Thea (Kirchenbotschafterin)



Mir ist die Antwort auf die Frage, woher wir als Menschen kommen und wie unser Universum entstanden ist und einmal enden wird schon immer sehr wichtig gewesen. Berührt es doch ureigenste Fragen nach dem Sinn des Lebens. Nach Gott selbst.

Von daher bin ich umso erschrockener zu sehen, wie Christen oft nur müde belächelt werden, wenn sie von einer 6000 Jahre alten Erde sprechen.

Und so wurde es mir, über Jahre des Nachdenkens und Forschens hinweg, ein besonderes Anliegen, tiefer nach dem Sinn der Worte in der Schöpfungsgeschichte zu graben.

Und je tiefer ich grub, desto mehr Antworten fand ich.

Denn wenn wir durch den Glauben (durch das Vertrauen in das was Gott uns dazu sagt) schon verstehen können (Hebräer 11,3), das Gott die Welt aus dem Nichts heraus geschaffen hat, dann muss sich dies auch mit unseren, und für andere dann auch nachvollziehbaren Beobachtungen des Universums decken.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Do 29. Nov 2018, 18:19

Ich will hier noch mal meine Gedanken zusammenfassen. Was ich, was wir, aus der Schöpfungsgeschichte lernen und festhalten können. Auch wenn ich hier noch viel tiefer denken könnte und wir über Licht und Gravitation reden könnten. Aber vielleicht an anderer Stelle.

1. Gott erschafft einen Zeitpunkt. "Am (oder Im - wörtlich) Anfang"

2. Gott erschafft diese/unsere Erde (wie genau - ob aus Sternenstaub oder einfach so - sei dahin gestellt... kann weiter erforscht werden...)

3. Gott erschafft das Licht - Energie - aus dem Nichts heraus. Aus einer Finsternis heraus. Wie immer diese Finsternis hier beschaffen war.

4. Gott trennt zwischen dem Licht. Und Gott trennt zwischen dieser Finsternis - sprich Gott schafft Bewegung hier erstmals.
- nicht nur einen Zeitpunkt (im Anfang) sondern nun einen Zeitstrahl --- es wurde Abend...es wurde Morgen..

5. Gott erschafft innerhalb der Materie/Erde unsere 3 Aggregatzustände. Es ensteht eine (GAS)förmige Athmosphäre - in Verbindung von Licht und Wasser.

6. Gott erschafft auf der Grundlage von festem (Erd)Boden/Grund in Verbindung von Licht, Wasser, Atmosphäre dann zuerst pflanzliches Leben.

7. Dann im Hinblick auf unsere Position im Sonnensystem auch tierisches Leben und schlussendlich den Menschen.


Was für ein schöner Planet. Die Erde.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Richard3 » Do 29. Nov 2018, 20:03

Habatom hat geschrieben:Auch wenn ich hier noch viel tiefer denken könnte und wir über Licht und Gravitation reden könnten.


Nicht nur das Universum, auch die menschliche Phantasie ist unendlich.

Gruß Richard
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Thelonious » Do 29. Nov 2018, 20:05

Sorry für ausnahmsweise off topic, aber von Dir, Richard3, haben wir hier gefühlt seit einer Ewigkeit nichts mehr gelesen. Also: welcome back!

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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Richard3 » Do 29. Nov 2018, 20:15

Danke Thelo, ich bin nur noch - wenn auch häufiger - Mitleser.
Aber bei Habatoms "Erklärungen" zu dem Thema ist mir schwindlig geworden.
Und die kleine Anmerkung von mir war wie Medizin.

Gruß Richard
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Fr 30. Nov 2018, 12:09

Richard3 hat geschrieben:Danke Thelo, ich bin nur noch - wenn auch häufiger - Mitleser.
Aber bei Habatoms "Erklärungen" zu dem Thema ist mir schwindlig geworden.
Und die kleine Anmerkung von mir war wie Medizin.

Gruß Richard


möge sie zur Beflügelung deiner Phantasie dienen und dir die Wirklichkeit begreifbarer machen... ;)
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Fr 30. Nov 2018, 12:12

Aber um im Thema voran zu kommen:

Was ist Zeit?

Was ist Energie?

Was ist Gravitation?
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » So 2. Dez 2018, 14:42

Richard3 hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Auch wenn ich hier noch viel tiefer denken könnte und wir über Licht und Gravitation reden könnten.


Nicht nur das Universum, auch die menschliche Phantasie ist unendlich.

Gruß Richard




Das Universum ist endlich. Es hatte einen Anfang und es wird ein Ende haben.


Zeit gibt es dann nur in Bezug zu Ereignissen, in deren Veränderungen/Abläufen wir Zeit erleben/messen.

Aus Energie besteht dann alles (auch Materie) und strebt, nachdem Gott hier eine Trennung geschaffen hat (zwischen Licht und zwischen Finsternis/Raum) auf einen (Niveau, bzw. Ladungs- Ausgleich zu.

Gravitation misst sich dann an den Hindernissen von Verdichtungen von Energie, die diesem Bestreben nach "Ladungsausgleich" im Wege stehen.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » So 2. Dez 2018, 16:04

Und jetzt können wir auch die Eingangsfrage beantwortet sehen.

Wenn Licht einfach nur als Tag definiert wird, Finsternis als Nacht definiert wird,
und das, was Gott genau macht dann, einen Abschluss findet mit den Worten:


Und es wurde Abend - das Bild dessen, was Gott hat werden lassen geht in seinem (fliehenden) Licht zu Gott zurück...

....Und es wurde Morgen (das kommende Licht) - das, was Gott nun mit seinem erneuten Wirken einleitet dann.

im Rückblick dann definiert als: EIN Tag.

"Ein Tag" - in der Folge als Epochen (weiteren Tagen) in der Geschichte des Universums, der Erde, um zu trennen und zu veranschaulichen, in welchen Schritten Gott erst das Licht (aus der Urmaterie zur Erde hin), dann in der Ausformung von Wasser und Land unsere Atmosphäre, bis hin zu pflanzlichem Leben, tierischem Leben und zuletzt dem Menschen erschaffen hat.

Für uns Menschen hat Gott dann zur Bestimmung unserer Zeit auf Erden, die Strukturen und Laufbahnen der Sterne(Sonnen) und Planeten (samt Monden) gegeben. Das wir darin in Zeiten und Jahren Orientierung finden/haben.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Mo 3. Dez 2018, 08:54

Richard3 hat geschrieben:
Nicht nur das Universum, auch die menschliche Phantasie ist unendlich.



Ich möchte zu dieser "Annahme", das das Universum unendlich ist, noch etwas sagen, bevor ich dieses Thema an dieser Stelle für meinen Teil erstmal beenden tue. Nicht das hier schon alles zu gesagt sein kann oder wäre, aber eine tiefere Auslotung von Zeit und Ewigkeit würde auch für mich mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ich derzeit dafür aufwenden möchte.


Es kann drei Sorten von Menschen geben, die behaupten könnten, das das Universum unendlich ist:

1. Menschen, die grundsätzlich einen Schöpfergott ausschließen.

2. Menschen, die annehmen, das Gott ein unendlich großes Universum geschaffen hat.

3. Menschen, die annehmen, das der ewige Gott ein Teil von Allem ist, was im Universum existiert.

Jede dieser drei Grundannahmen lässt sich aus unseren menschlichen Beobachtungen und logischen Rückschlüssen herleiten, insofern das es keinen Beweis gibt, der dagegen spricht. Aber halt auch keinen Beweis, der dafür spricht.

So bleibt es am Ende der Erfahrung des Einzelnen Menschen überlassen, worin er sich wiederfindet. Und wiederfinden können wir uns verbindlich erst in einer ewigen Existenz, die sich erst nach unserem irdischen Ableben dann erweisen wird und somit dann bewiesen sein wird.


Das das Universum dagegen endlich ist, einen Anfang hatte, weil es aus dem Nichts heraus von Gott geschaffen wurde, macht im Angesicht einer möglichen ewigen Existenz bei Gott am meisten Sinn.

Ob nun Gott dieses "sterbliche" - endliche - vergängliche, einem Kältetod entgegeneilende Universum in ein ewiges unendliches Universum übergehen lässt oder hier ein völlig neues schafft, ist unerheblich.

Die Frage bleibt letztendlich, ob wir für unser Handeln - sei es gut oder sei es böse - am Ende verantwortlich gemacht werden können.

Die Gegenspieler Gottes möchten uns einreden, das dies nicht so ist. Das wir selbst Gott -oder zumindest göttlichen Ursprungs - sind. Und das wir uns jetzt nur ausreichend noch bemühen müssen, dort wo wir religösen Vorstellungen über Gott nachhängen, diese "Göttlichkeit" einzunehmen.
Als ob es an unseren Anstrengungen liegen könnte, eine verloren gegangene Beziehung zu einem Schöpfergott wieder herzustellen.

Ich weiß aus meinem Glauben heraus, das ich aus Gnade, unverdienter Weise, ohne das ich etwas dazu tun konnte, errettet worden bin, und das ich mittlerweile verantwortlich bin für das, was ich tue oder nicht tue. Das es einen Gott gibt, der eines Tages über die guten oder bösen Werke eines jeden Menschen Gericht halten wird. Und der sich einem jedem offenbaren möchte und uns die Hand reicht, uns helfen zu lassen, auf das wir Verständnis finden mögen.

Von daher kann mein Schlusswort hier nur sein - auch und gerade zur Frage, wie Gott die Welt geschaffen hat:

Jak 1,5 Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden.
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Sa 8. Dez 2018, 10:15

Fasse ich mal zusammen:


Und das nötigt jetzt einige Gedankenakrobatik ab - in der Folge...:


Wir stellen uns das Universum - unsere dreidimensionale Welt mit Länge-Höhe-Tiefe als die Haut/Oberfläche einer Seifenblase vor.

Eine Seifenblase, die sich ausdehnt, und auf dessen Oberfläche sich die gesamte wahrnehmbare Masse unseres Universums befindet. In der Ausdehnung - die Seifenblase wird größer und größer - dann in einer Ausdünnung der Masse in Form von Fluchtgeschwindigkeiten - aufeinander zu - innerhalb von Anhäufungen von Massen/Sternen mit ihren Planetensystemen.


Nun ist die Haut der Seifenblase ja als eine Fläche - die Oberfläche einer Kugel - nur zweidimensional zu erleben.

Unser Universum aber dreidimensional zu erleben - was verursacht wird, durch die anhaltenden Trennung von dunkler Licht/Energie innerhalb dieser sich mit einer erlebbaren Lichtgeschwindigkeit sich ausbreitenden Masse (immer die gleiche Masse seit Beginn der Ausdehnung ... hier nur in anderen Zeiteinheiten).


Dunkle Energie ist der Raum innerhalb der Seifenblase. Der unser Universum - die Oberfläche der Seifenblase mit ihrer sichtbaren Masse -- in die Ausdehnung treibt/zwingt. Mit stets gleicher Ausbreitungsgeschwindigkeit - durch Polarität gehalten und definiert von uns über eine angenommene Geschwindigkeit von Licht.
Die wir als Zeitlichen Eindruck festhalten.

Objektiv gesehen gibt es keine Zeit. Zeit ist vielmehr die erlebte und gemessene - zurückverfolgte Anhäufung von sich verdichtender Energie zu Masse/Materie.

Aus dieser in unserem Sonnensystem nun prägenden Dynamik - die Sonne schraubt sich durchs Universum, insofern eine Pendelbewegung ihrer Ellipse uns die dahinter liegenden Tierkreiszeichen alle 2000 Jahre in einem anderen "Haus" erscheinen. Von daher sind wir gerade im Übergang vom Sternbild Fisch ins Sternbild des Wassermannes.

Die Zeitrechnung der Juden in der Bibel rechnet diese Pendelbewegung raus und gibt dem Jahr 360 Tage. 5,25 weniger als wir es in der Statik messen. Messen wollen.

Um feste Jahre zu begründen. Eine feste Zeit nutzen zu können.

Innerhalb der Gesamtausdünnung von Raum durch die Fluchtbewegung im Raume durch Ausdehnung des inneren Raumes der Seifenblase, kommt es dann zu einer Erkaltungsphase - die wir im aufeinander zu bewegen von Galaxien bewegen - die irgendwann verschmelzen werden. Nach unserer Sicht. Die hier aber einer aktuellen Zeit geschuldet sein muss, da Zeit sich für uns subjektiv im zunehmenden Alter des Universum schneller abspult.

Aufgrund von Massen/Gravitationszuwächsen in Knotenpunkten des Universums.

Am Ende --- zerplatzt die Seifenblase in einzelnen Seifenflecken ohne Ausdehnung - und wird im dahinterliegenden finsteren Raum (der dunklen Energie - einem negativ Raum) nun überstülpt - von der Ablösung eines neuen Universums - was durch das Zerplatzen des alten Automatisch dann da sein wird.

Bestand der verbliebenen Materie als toter Urmaterie - umhüllt von Finsternis - Ausgangspunkt unseres Universums ---als Abschluss eines Zeitalters -Äon - einer Ewigkeit..

Neuer Himmel und neue Erde - ein unvergängliches Universum dem (unserem vergehenden Universum) dann entgegen kommend - was dann drum herum nur noch die ewige äußere Finsternis (der verbleibende Raum der dunklen Energie) hat - und selbst aber ganz Licht ist - innerhalb einer neu Materiell ewigen Existenz der Kinder Gottes mit/bei Gott - zeitlich nie endend da ohne Verluste .. ohne Fluchtgeschwindigkeiten..
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon John1955 » So 9. Dez 2018, 11:24

Thea hat geschrieben:Danke Euch für die tiefgreifende Diskussion dieser Frage! Aber ich muss gestehen dass ich nicht richtig verstehe, warum Euch die Antwort auf diese Frage so wichtig ist?Lieben Gruß, Thea (Kirchenbotschafterin)


Geht mir genau so, Thea. Was sich damals wirklich ereignet hat, wird nie jemand konkret und unumstösslich belegen können. Ist aus meiner Sicht auch völlig unwichtig. Es verhilft ja nicht dazu eine innige beidseits befriegende segensreiche Gottverbundenheit nach Vorgaben Jesus Christus aufbauen und beibehalten zu können.

Dazu gibt es wohl hilfreiche Stellen, welche zweckdienlich sind, die von Gott zugewiesenen Werke gelebter Nächstenliebe zu erkennen und seinem Willen entsprechend anzugehen, umzusetzen.

Gruss John
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon John1955 » So 9. Dez 2018, 11:54

KoS hat geschrieben:Der Herr spricht in Johannes 16,13 zu den Jüngern, unmöglich zu Christen. Es gab vor Pfingsten APG 2 kein einzigen Christen.
Die jüdischen Jünger (V2) und ausgewählte Menschen wie Lukas wurden später vom Geist erinnert und geleitet, schrieben das vom Geist gehauchte auf und wir heute haben und lesen im vollendeten Wort Gottes alles was wir benötigen, um glaubend Leben habend, verstehen zu können.

Das was man heute zum tieferen Verständnis und Glauben benötigt, ist das Wirken und das Leiten des innewohnenden Geistes Gottes am eigenen Geist. Den Geist Gottes bekommt nicht wer meint ihn schon zu haben, sondern wer wirkliche Busse getan hat und dem Mensch gewordenen Schöpfergott (Joh 6), also dem Sohn Gottes, Jesus Christus, der Schrift nach glaubt (Joh 7,38; Rö 4,3;10,11;1.Petr 2,6)


Hier erhebe ich Einspruch, Kos. Die Jünger Jesus Christus waren damals DIE ersten Christen. Denn sie haben das hierfür geltende Verhalten von Christus gelernt und sicher auch umgesetzt. In Apg 2 erkennt man dann die positive Auswirkung vom Leben nach dem Willen des Vaters im Himmel auf das Zusammenleben von reichen und armen Menschen.

Zudem wollte der Jude Jesus ja keine neue Religion gründen, sondern insbesondere das im damaligen Judentum vorherrschende zwiespältige Gottverständnis relativieren, berichtigen. Dazu wurde er von seinem Vater in erster Linie dorthin gesandt wo dies längst vonnöten war.

Dass jemand dem Geist Gottes in sich gehorcht, erkennt man an seinem bisherigen und/oder künftigen vollkommen wertschätzenden Umgang mit Mensch Tier und Umwelt.

Der Schöpfergott lag zwar nie in einer Krippe KoS. Doch stimme ich mit Dir vollkommen überein, dass es von höchster Wichtigkeit ist in der Bibel nurmehr die durch Jesus Christus offenbarte Version vom einigen wahrhaftigen Gott zu glauben. Dies insbesondere was dessen Willen und versöhnungsbereiten Wesen anbelangt.

Gruss John
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 05:20

Ohne jetzt schon die Beiträge zuvor gelesen zu haben -

Als ich heut morgen ein Schaumbad nahm -
neues Wasser in die Wanne hineinließ -

kam mir ein erweitertes Bild des Universums - im Hinblick auf Genesis 1,1-...

Gegenwart: Galaxien sind die Seifenblasen in der Zeit ihrer Ausdehnung

- zwischen den Seifenblasen - deren Ansammlung größer und größer werdend den Oberflächenschaumanteil meines Badewassers ausmacht - noch ständig gespeist von neuem heißen Wasser halb unter der Grenze zwischen Seifenwasseroberfläche und Seifenwannenwasser ..

Vergangenheit: Abend -

Gott schafft aus dem Nichts eine Badewanne - die Erde .....in Form zweier übereinander gestülpter Wannen und die Himmel- Möglichkeiten - sich in dieser nun von innen betrachtet weiß lackierten Kugel (noch ist es Finster) - auszudrücken - zu dimensinoieren ...

aber -- begann zuvor in einem Licht --- Gott ---

zu sprechen:

es werde Licht (ich werde) und es war Licht --- Licht ist in der zuvor dunklen Doppelwanne (Hohlkugel)

Tag

Zeit:

und er trennte zwischen dem Licht (in der Hohlkugel) und der Finsternis (der vorigen Abwesenheit von Licht in der (Hohlkugel)

und es wurde Abend --- Licht breitet sich (für uns in der Schau) vektoriell aus..

Zeit vergeht

und es wurde Morgen ---

Zeit (Licht) kommt in der Reflexion mit dem Wanneninnenrand zurück


Ein Tag - lediglich Licht in Bewegung in der hohlen Wand - die mit Seifenwasser gefüllt ist... ohne das der Duschbrausekopf neues heißes Wasser hineinlässt


--- ich muss einmal so formulieren - um Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zu bekommen...


Standbild nun:
Vektorielle Ausbreitung von Licht (bei Zeiteinheiten von O ) innerhalb eines Seifenblasensystems von größer werdenen und dünner werdenen Oberflächen von Seifenblasen - dessen Positionen - unsere Galaxien sich auf der Oberfläche der Seifenblasenhaut aufeinander zu bewegen...
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 05:45

Ist Zeit

Weißer Unendlich großer Raum -

worin sich nun langsam abkühlend ein Schaumsystem (unser sichtbares Universum) aus vielen kleinen sich in Reibung befindenden Seifenblasenkugeln (Galaxienhaufen - Großen Clustern von Millionen von verschiedenen Galaxien) befinden - die - irgenwann zerplatzen - dort wo es keine Möglichkeit der Ausdehnung zwischen den Seifenblasenkugel (Schaumbläschen - einzelnen Galaxien ?) gibt ---

Der Schaum kühlt ab... - Warum?

Weil kein neues Wasser in die Wanne mehr fließt..

Das System lebt von der Anfangsenergie -- die nimmt stetig ab..

es wird finster...
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Re: Schöpfung: In 6x24 Stunden oder doch ganz anders?

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 05:53

Bis -

ZUkunft End Zeit


Christus als Fels --in der Wanne aus unserer Materiellen Vorstellung heraus --


alles andere Ablöst -- der große Stein der sich nicht mehr verändernden Materie in einem dann neuem - ewigem Reich - innerhalb einer Welt aus für uns Menschen nicht vorstellbarer neuer Materie --

nur noch Seifenlauge in der alten Hohlkugel (altes - jetziges - Universum) ist, das mittlerweile innerhalb dieser dann Urfinster gewordenen äußeren Finsternis durch den Wannenabfluss eine nicht mehr zu überwindene Kluft zwischen dieser und jener (neuen Himmlischen Welt) schafft ... in deren nun leeren Räumlichkeiten entstellte Gestalten brennen--lodern ..... von Ewigkeit zu Ewigkeiten - nie endend...


ABER ---

wer weiß das schon so genau... :pray:

:praisegod:
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