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Der Tod und der Zwischenzustand

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Der Tod und der Zwischenzustand

Beitragvon Columba » Mi 23. Jan 2019, 09:42

@Helmuth


Wie ist diese AT Stelle zu verstehen in Bezug auf diesen Zwischenzustand und im Lichte Deiner vorhergehenden Interpretation?

Hosea 13
14 Aber ich will sie aus dem Totenreich erlösen und vom Tode erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Totenreich, ich will dir eine Pest sein; Rache kenne ich nicht mehr.



Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Der Tod und der Zwischenzustand

Beitragvon Helmuth » Mi 23. Jan 2019, 11:19

Columba hat geschrieben:Wie ist diese AT Stelle zu verstehen in Bezug auf diesen Zwischenzustand und im Lichte Deiner vorhergehenden Interpretation?

Welche Übersetzung verwendest du hier? Mir unbekannt. Paulus greift diesen Vers Hosea 13,4 in seiner Rede über die Auferstehung in 1 Korinther 15 auf. Und genau so würde ich es auch verstehen. Mit der Auferstehung kommen alle wieder zum Leben, daher ist sie der Sieg über den Tod bzw. dessen völlige Niederlage.

Ich kann aber nichts über einen sog. Lebenszustand IM Zustand des Todes erkennen, denn dann wäre der Tod ja gar kein Tod. Die Auferstehung ist die Befreiung daraus, indem wir einen neuen Leib erhalten, das meint jedenfalls Paulus.

Hosea spricht hier weissagend davon voraus, aber selbst wenn er damit noch eine andere Vorstellung damit verband, einen Lebenszustand im physischen Tod kann ich beim besten Willen daraus nicht ableiten. Auch er proklamiert den Sieg über den Tod als eine sehr geistliche Aussage.

Paulus verwendet andere Worte als Hosea, was man so deuten kann: Er zitierte aus dem Gedächtnis und gab sein Verständnis wieder. Damit legte er den Vers für uns sozusagen in seiner Bedeutung hinsichtlich Auferstehung aus.

Welcher Interpretation folgst du?
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Der Tod und der Zwischenzustand

Beitragvon Mariette M. » Do 24. Jan 2019, 09:30

jes_25913 hat geschrieben:Wer ernsthaft Fragen danach hat, was nach dem Tod kommt,


Ich glaube, dass niemand das genau wissen kann.

Auch die Bibel bestätigt das:
Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! Darum erkennt uns die Welt nicht; denn sie hat ihn nicht erkannt.
2 Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen: Wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
1 Joh 3,2

Mehr brauche ich nicht zu wissen. Denn es ist für mein Leben nicht weiter relevant. Ich will in Gottes Nähe leben... das genügt.
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Der Tod und der Zwischenzustand

Beitragvon onThePath » Do 24. Jan 2019, 12:09

Ich meine, wissen kann man es jedenfalls nicht genau. Die Ungewissheit, was nun wahr ist, hat mich zu langen Nachforschungen gebracht. Die Beweiskraft von Erlebnisberichten, die Wertung vieler Fakten, sehr vielen Aspekten, über viele Jahre. Das hat mich alles nicht von der Mystik und der Wiedergeburt überzeugt. Was z.B die Hypnose dafür an Beweisen erbracht haben soll, ist völlig unbrauchbar.
Da die Mystik außergewöhnliche Bewußtseinszustände beschreibt, ist die Wertung entsprechend schwer und man muss sich von verschiedenen Seiten herantasten. Es wird zb behauptet, der Meditierende werde zum Übermensch mit höheren Kräften. Die bekommt man auch durch Esoterik. Das hat keinerlei Beweiskraft.

Klar wertet Jeder anders. Aber ich denke wie Kurt Koch, Dave Hunt und andere, die sich als Christen mit solchen Fragen auseinander gesetzt haben.

Es gibt also viele Fakten zu beurteilen. Wenn man sie kennt, versteht man auch nicht, warum sich Befürworter von östlicher Mystik und Wiedergeburt so sicher sind.
Sicher kann ich mir auch nicht über Berichte sein, die bezeugen wollen, daß Verstorbene aktiv sind. Ich kenne erstaunliche Geschichten von Spiritisten und weiss um die Fragen mit denen Pfarrer Blumhardt konfrontiert wurde.

Auf jeden Fall muss man zum Querdenker werden, viele Wissensgebiete berücksichtigen. Darunter Psychologie und Hypnose. Berücksichtigt man einseitig zu wenig Fakten, kommt man zu falschen Ergebnissen.

Lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Der Tod und der Zwischenzustand

Beitragvon jes_25913 » Do 24. Jan 2019, 13:54

Mariette M. hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Wer ernsthaft Fragen danach hat, was nach dem Tod kommt,

Ich glaube, dass niemand das genau wissen kann.


Liebe Mariette,
das ist eben die negative Seite des "Glaubens" (eigentlich Für-wahr-haltens), dass man nicht mehr nach der Wahrheit sucht, und sich mit einfachen, rein subjektiven Antworten begnügt. So hat jeder seine Wahrheit, d.h. eigentlich keine. Höchstens wenn er mal Glück hat, ist das, was er glaubt auch wahr.

Woher willst Du wissen, dass man das nicht genau wissen kann? Würden Wissenschaftler so denken, würden wir immer noch mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen.

Wir können zumindest jetzt bereits so viel wissen, dass vieles, das geglaubt wird, schlicht falsch ist.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Der Tod und der Zwischenzustand

Beitragvon onThePath » Do 24. Jan 2019, 14:00

Jes, am subjektivsten sind immer noch eigene Ansichten und dazu passende Erlebnisse.

Aber das möchtest du nicht wahrhaben. Du befürwortet reine Augenwischerei.
Geistige Erlebnisse sind nicht automatisch Wahrheiten.

Du kannst jetzt wieder in die Kiste greifen, du habest Ahnung und ich gar keine. Aber das sind nur Behauptungen.

Ich reagiere natürlich, wenn du von Gnosis, Mysik und Wiedergeburt anfängst. Wie Theosophie, Anthroposophie, Rosenkreuzer, Hinduismus und Buddhismus es behaupten. Der Christ braucht diese esoterischen Religionsgebilde nicht.

Lg, otp
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