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Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Evangelisch-reformierte Kirchen, lutherische Kirche, anglikanische Kirche

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Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mo 4. Feb 2019, 09:35

Hallo Alle

Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen, als ich auf www.livenet.ch doch tatsächlich folgende Worte von Gottfried Locher las:

Das neue Logo der Reformierten in der Schweiz werde getreu dieser Stossrichtung nach Römer 1,16 («Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht») wieder ein Kreuz beinhalten, kündigte Locher an.

Was um Himmelswillen soll das Kreuz respektive die Kreuzigung mit dem Evangelium Jesus Christus in Bezug auf das Reich Gottes, dass Jesus im Auftrag seines Vaters im Himmel dem allein wahrhaftigen Gott in der Bibel und überhaupt gekommen ist aufzurichten?

Hier mal absolut einleuchtend, was Jesus Christus als Evangelium verkündigte!!!

Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße (tut Busse ist falsch, wie Sie sicher auch wissen, metanoia bedeutet Gesinnungswandel) und glaubt an das Evangelium!

Lk 4,43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.

Lk 8,1 Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm,

Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.


und da Paulus klar überall hinging um Menschen auf das Reich Gottes zuzurüsten hat wohl auch Paulus dieses als Evangelium verkündigt

Röm 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
1Kor 4,20 Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.

Gal 5,21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Eph 5,5 Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – das ist ein Götzendiener – ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes.

Kol 4,11 und Jesus mit dem Beinamen Justus. Von denen aus der Beschneidung sind sie allein meine Mitarbeiter am Reich Gottes, und sie sind mir ein Trost geworden.
2Thess 1,5 Das ist ein Anzeichen, dass Gott gerecht richten wird und ihr gewürdigt werdet des Reiches Gottes, für das ihr auch leidet.

Ich hoffe, die reformierte Kirchenleitung bleibt den göttlichweisen Lehren Jesu Christi treu, damit er sein Leben während 3 Jahren für die Wahrheit über Wesen, Willen und Vergebungskriterien des Vaters im Himmel, dem allein wahren Gott, nicht umsonst aufs Spiel gesetzt, geopfert hat.

Gruss John
John1955
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Gnu » Mo 4. Feb 2019, 11:10

Lies das erste Kapitel von 1. Korinther, dort findest du die Antwort.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Mo 4. Feb 2019, 11:39

Ohne Kreuz kannst Du das Zweite Testament löschen. Dann bleibt nur noch das Erste Testament.

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mo 4. Feb 2019, 14:51

Gnu hat geschrieben:Lies das erste Kapitel von 1. Korinther, dort findest du die Antwort.


Dort steht in 1. Kor. 1.18 nur das Wort vom Kreuz ist denen eine Torheit die Verloren gehen. Da steht nicht, dass Paulus die Kreuzigung als Evangelium Jesus verkünden würde.

Lies doch mal 1. Kor. 2.7 und 8 schön langsam durch.
7 Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit,
8 die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.


1Thess 2,15 die den Herrn Jesus getötet haben und die Propheten und die uns verfolgt haben und die Gott nicht gefallen und allen Menschen feind sind,


Da werden die Feinde Jesus ja klar nicht als DIE Wohltäter der Menschheit lobend erwähnt.

Wenn Jesus das Nahen Reiches Gottes als Evangelium überall lehrt und den Jüngern in Auftrag gibt zu lehren, und Paulus dies ja auch tut, und dafür verfolgt wird, wie Jesus und die Jünger zuvor....letztere sogar von Paulus als er noch selber ein Pharisäer war, dann finde ich es schon anmassend, Jesus so quasi zu unterstellen er lüge, das Reich Gottes sei gar nicht DAS Evangelium.

Gruss John
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Gnu » Mo 4. Feb 2019, 15:03

Ich verstehe nicht, was du uns mitteilen willst, lieber John1955.

Jesus Christus ist der König des Reiches Gottes. Und als dieser musste er zuvor gekreuzigt werden, weil sonst die Sünde das Reich Gottes verunmöglichen würde.

Es gäbe sonst nur einen König ohne Untertanen, und das würde die gesamte Bibel ausser Kraft setzen. Dann hätte sich Gott die Schöpfung sparen können, und wir würden hier nicht über theologische Spitzfindigkeiten diskutieren.
Zuletzt geändert von Gnu am Mo 4. Feb 2019, 15:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mo 4. Feb 2019, 15:09

Columba hat geschrieben:Ohne Kreuz kannst Du das Zweite Testament löschen. Dann bleibt nur noch das Erste Testament.

Grüsse Columba


Ohne, dass Jesus Christus vom allein wahrhaftigen Gott gekommen wäre, Columba, um die Wahrheit über Gott und Willen Gottes zu offenbaren und dessen Anforderungen/perfekten Bauplan für ein Reich Gottes auf Erden wie im Himmel, gäbe es kein Neues Testament, hätten wir keine Chance, zu einer innigen Gottverbundenheit zu gelangen, am Bau Jesus Evangelium vom Reich Gottes den uns möglichen Anteil beizutragen.

Jesus sagte ja, er sei geboren worden um von der Wahrheit zu zeugen. Dies bedeutet für mich, es herrschte eine Lüge vor, und wenn ich so in der Tora so lese, was dort für ein angebliches Gottvertändnis vorherrschte und ich dieses mit dem von Jesus Christus dem Sohn des Vaters im Himmel vergleiche, dann ist mir klar, um was für eine Wahrheit es sich handelte. Niemand kennt den Vater als nur der Sohn.

So, und wenn gebetet wird, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Dann ist das für Christen doch klarer Auftrag, den Willen Jesus Vater zu erfüllen und nicht den Willen dessen, der zu Mord und Totschlag aufrief.....Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heissen.

Gruss John
Ohne Kreuzigung Jesus, stattdessen Gesinnungswandel des Hohen Rates,Anerkennung Jesus als Sohn des allein wahrhaftigen Gottes, Abkehr vom bisherigen zwielichtigen Gottesglauben, wäre das Reich Gottes sicher weiter fortgeschritten, statt nur im Stillen wirken zu können.
Jetzt lies mal was Jesus zu Pilatus sagte, was gewesen wäre, wenn das Evangelium vom Reich Gottes damals schon zum Durchbruch verholfen worden wäre.
Joh 18,36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mo 4. Feb 2019, 15:29

Gnu hat geschrieben:Ich verstehe nicht, was du uns mitteilen willst, lieber John1955.

Jesus Christus ist der König des Reiches Gottes. Und als dieser musste er zuvor gekreuzigt werden, weil sonst die Sünde das Reich Gottes verunmöglichen würde.


Seltsame Ausführungen, Gnu. Was hier stimmt ist, dass Jesus Christus von Gott eingesetzter König über das Reich Gottes ist.

Und genau, weil es im Reich Gottes keine Sünde mehr gibt, kam Jesus nicht zu den Gerechten, sondern zu den Sündern, sie zur Umkehr, zur Abkehr von aller Bosheit zu bewegen.

Die Kreuzigung Jesus war ja wohl klar ein kurzfristiger Baustopp bezüglich Reiches Gottes. Es ging aber mit dem Bau weiter, indem Jesus seine Jünger, Bauvorarbeiter bezüglich Reiches Gottes dazu anhielt, den ihm von Gott mitgegebenen Bauplan Reiches Gottes, andern mündlich weiterzugeben = Missionsauftrag Jesus Christi.

So, Du hast vollkommen Recht, Gnu, Sünde hat im Reich Gottes nichts verloren. Und genau darum lehrte doch der zu Jesus Gottesglauben bekehrte Paulus, der sich ebenfalls als Bauvorarbeiter für das Evangelium Reich Gottes betätigte klar und unmissverständlich:

Gal 5.19
Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.


Darum soll man ja ausnahmslos im Geiste wandeln, wie es sich für Kinder des Lichts, für Mitwirkende am und im Reich Gottes gehört.

Sagte doch schon der von Gott gesandte Bauherr, Regent im Reich Gottes:Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.


Gruss John

Nochmals hier ganz klare Worte Jesus Christus wofür er gesandt wurde, was er durchzog, obwohl er wusste, dass sein Bauvorhaben ihn für 3 Tage das Leben kosten würde.

Lk 4,43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.


Lk 9.11Als die Menge das merkte, zog sie ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon POW » Mo 4. Feb 2019, 15:42

John1955 hat geschrieben:
Jesus sagte ja, er sei geboren worden um von der Wahrheit zu zeugen. Dies bedeutet für mich, es herrschte eine Lüge vor, und wenn ich so in der Tora so lese, was dort für ein angebliches Gottvertändnis vorherrschte und ich dieses mit dem von Jesus Christus dem Sohn des Vaters im Himmel vergleiche, dann ist mir klar, um was für eine Wahrheit es sich handelte. Niemand kennt den Vater als nur der Sohn.



Du meinst also, im Hinblick auf diesen, deinen Textabschnitt:

und wenn ich so in der Tora so lese, was dort für ein angebliches Gottvertändnis vorherrschte


Die Tora ist nicht so wirklich in der Wahrheit? Du weißt was Jesus über das Gesetz sagte:

Aus Matthäus 5

"Meint nur nicht, ich bin gekommen, das Gesetz und das, was Gott durch die Propheten gesagt hat, aufzuheben. Im Gegenteil, ich werde beides voll zur Geltung bringen und erfüllen. 18 Denn das sage ich euch: Auch der kleinste Buchstabe im Gesetz Gottes behält seine Gültigkeit, solange die Erde besteht. ]


Also ist hier auch der kleinste Buchstabe der Tora gemeint, oder nicht?

Und was du unter einem angeblichen Gottesverständnis in der Tora verstehst, das könntest du doch noch etwas genauer ausführen.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon KoS » Mo 4. Feb 2019, 15:48

Für die welche zu Lesen, zu verstehen und zu glauben bereit sind:
1. Korinther 1. Kapitel
17 Denn Christus hat mich nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen; nicht in Redeweisheit, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde. 18 Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: "Ich will die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen will ich hinwegtun". 20 Wo ist der Weise? wo der Schriftgelehrte? wo der Schulstreiter dieses Zeitlaufs? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn weil ja in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, so gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten; 22 weil ja sowohl Juden Zeichen fordern, als auch Griechen Weisheit suchen; 23 wir aber predigen Christum als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis, und den Nationen eine Torheit; 24 den Berufenen selbst aber, sowohl Juden als Griechen, Christum, Gottes Kraft und Gottes Weisheit;

Es gibt also die "denen" und die "uns". Zu welchem dieser zwei Gruppen, lieber Leser des ganzen Wortes Gottes, gehörst du?


Paulus spricht heute noch zu seinen Lesern und spricht dabei die Glaubens-Gehorsamen zu seiner Legitimität an:
1. Kor 9,1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? habe ich nicht Jesum, unseren Herrn, gesehen? seid nicht ihr mein Werk im Herrn? 2 Wenn ich anderen nicht ein Apostel bin, so bin ich es doch wenigstens euch;

und auch hier wieder der Unterschied zwischen "anderen" und "euch".. zu welchen gehörst du?

Lieber als selbsternannter Apostel agierender Mensch (neue Lehre ohne Notwendigkeit des Kreuzes), hast du Jesus in Seiner Wirkungszeit auch leibhaftig gesehen!? Das wäre ein Kennzeichen der göttlichen Legitimation eines wahren Apostels. Somit bist du durch das Wort entlarvt.
Und nein, neue Apostel gibt es nicht mehr, braucht es auch gar nicht mehr, nur falsche Apostel gibt es noch, meist nicht mal eingeschlichene Brüder, so offensichtlich falsch.

Wir, die dem Worte glauben, wissen es: Nichts Neues unter der religiösen Erden-Sonne:
2. Kor 11,10 Die Wahrheit Christi ist in mir, daß mir dieses Rühmen in den Gegenden von Achaja nicht verwehrt werden soll! 11 Warum? weil ich euch nicht liebe? Gott weiß es. 12 Was ich aber tue, werde ich auch tun, auf daß ich denen die Gelegenheit abschneide, die eine Gelegenheit wollen, auf daß sie, worin sie sich rühmen, erfunden werden wie auch wir.
13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, welche die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; 15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt als Diener der Gerechtigkeit annehmen, deren Ende nach ihren Werken sein wird. 16 Wiederum sage ich: Niemand halte mich für töricht; wenn aber nicht, so nehmet mich doch auf als einen Törichten, auf daß auch ich mich ein wenig rühmen möge.

31 Der Gott und Vater des Herrn Jesus, der gepriesen ist in Ewigkeit, weiß, daß ich nicht lüge.
Kannst du, als Apostel auftretender Mensch, den letzten Satz auch bezeugen so wie der göttlich legitimierte Apostel?
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon kingschild » Mo 4. Feb 2019, 16:02

John1955 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Lies das erste Kapitel von 1. Korinther, dort findest du die Antwort.


Dort steht in 1. Kor. 1.18 nur das Wort vom Kreuz ist denen eine Torheit die Verloren gehen. Da steht nicht, dass Paulus die Kreuzigung als Evangelium Jesus verkünden würde.



Jesus selbst hat es getan und Paulus auch:

Mt 26:28 Denn das ist mein Blut des Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden!

Das ist das Evangelium des Kreuzes und des neuen Bundes.

Jesaia bezeugt es auch:

Jes 53:5 aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Durch seine Wunden sind wir Heil geworden.

Kol 2:14 dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete.

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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mo 4. Feb 2019, 17:56

kingschild hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Lies das erste Kapitel von 1. Korinther, dort findest du die Antwort.


Dort steht in 1. Kor. 1.18 nur das Wort vom Kreuz ist denen eine Torheit die Verloren gehen. Da steht nicht, dass Paulus die Kreuzigung als Evangelium Jesus verkünden würde.



Jesus selbst hat es getan und Paulus auch:

Mt 26:28 Denn das ist mein Blut des Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden!

Das ist das Evangelium des Kreuzes und des neuen Bundes.

Jesaia bezeugt es auch:

Jes 53:5 aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Durch seine Wunden sind wir Heil geworden.

Kol 2:14 dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete.

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Willst Du wirklich Jesus Christus als Leugner hinstellen, Kingschild? Gerade Du sollstest Dich doch für die Lehren Jesus Christus einsetzen. Dies auch insbesondere wenn es darum geht, was das Evangelium vom Reich Gottes das durch Abkehr allfälliger Sünder -insbesondere der damaligen Zeit wo noch die Tötung von Mitmenschen gesetzlich vorgeschrieben wurde hätte aufgebaut, verwirklicht werden können.

Noch einmal eine kleine Auswahl der klaren unmissverständlichen Worte unseres Herrn Jesus Christus, der nicht die Kreuzigung mit dem Evangelium verband, sondern das Reich Gottes. Ebenso sieht man bei Paulus, wie dieser ja auch sein Leben für das Reich Gottes einsetzt opfert. Also bitte ich Dich um nötigen Respekt gegenüber Jesus Christus, Sohn des allein wahrhaftigen Gottes.

Hier mal absolut einleuchtend, was Jesus Christus als Evangelium verkündigte!!!

Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße (tut Busse ist falsch, wie Sie sicher auch wissen, metanoia bedeutet Gesinnungswandel) und glaubt an das Evangelium!

Lk 4,43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.

Lk 8,1 Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm,

Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.

Jesaja hat Jesus überhaupt nicht gekannt. zu jener Zeit lebte Jesu gar nicht und Jesaja schreibt von jenem Gottesknecht in Vergangenheitsform.
Der von dem er in 53 schrieb, war mit Krankheit übersät und sah abstossend aus......es gab viele Gottes-Knechte des Vaters im Himmel die von den Vätern der Schriftgelehrten auf vielerlei Art hingerichtet wurden. (Jesus sagte es auch seinen mutigen Jüngern so voraus, dass ihnen solches widerfarhren könnte)
Mt 26:28 Denn das ist mein Blut des Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden!

Das ist das Evangelium des Kreuzes und des neuen Bundes.

Der von mir unterstrichene Satz ist eine von Dir hier aufgestellte These. Dies ist wichtig zu bemerken, dass neue Leser nicht meinen, der Satz stamme von Jesus selber.

Jesus hat sein Leben geopfert, oder sein Blut vergossen, um vielen Erlösung aus deren langjährigen ihnen aufgebürdeten Sündenknechtschaft zu ermöglichen.

Gruss John
Jesus hat niemals seine Kreuzigung als Evangelium gelehrt, nimm das bitte zur Kenntnis, so auch Paulus nicht, der nachweislich auf das Reich Gottes hin arbeitete. Danke im Namen Jesu Christi
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Mo 4. Feb 2019, 18:08

Was machst Du mit all den Stellen, die vom Kreuz sprechen?

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mo 4. Feb 2019, 18:15

Was hast Du denn für eine Bibelübersetzung POW? Hoffentlich nicht die Hoffnung für Alle, die ist nämlich von einem oder allenfalls auch mehreren Festhaltern an päpstlich erfundenen Dogmen geschrieben worden.

Die Tora ist nicht so wirklich in der Wahrheit? Du weißt was Jesus über das Gesetz sagte:

Aus Matthäus 5

"Meint nur nicht, ich bin gekommen, das Gesetz und das, was Gott durch die Propheten gesagt hat, aufzuheben. Im Gegenteil, ich werde beides voll zur Geltung bringen und erfüllen. 18 Denn das sage ich euch: Auch der kleinste Buchstabe im Gesetz Gottes behält seine Gültigkeit, solange die Erde besteht. ]


Also ist hier auch der kleinste Buchstabe der Tora gemeint, oder nicht?

Matth. 5.17 (Luther 2017)Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.


Und wie erfüllt man das Gesetz und die Propheten im Sinne Jesus Christus, der deren Gültigkeit an den beiden Liebesgeboten misst?Mt 22,40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.


Jesus sagte einmal: Mt 24,35 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.


Das bezieht sich natürlich auf das was er während der 3 Jahre Aufklärungszeit betreffend Wahrheit über Gott und auch Jesus von diesem auferlegten Auftrag, das Evangelium vom Reich Gottes auf Erden wie im Himmel zu verbreiten.

Gruss John.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon kingschild » Mo 4. Feb 2019, 18:26

John1955 hat geschrieben:Jesus hat niemals seine Kreuzigung als Evangelium gelehrt, nimm das bitte zur Kenntnis, so auch Paulus nicht, der nachweislich auf das Reich Gottes hin arbeitete. Danke im Namen Jesu Christi


Jesus:

Lu 22:19 Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!

20 ebenso auch den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.

Paulus:

Kol 1:20 und durch ihn alle Dinge mit sich zu versöhnen, indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn, es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

Jesus:

Off 1:6 Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsren Sünden gewaschen und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern für seinen Gott und Vater: ihm gehört die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit! Amen.

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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mo 4. Feb 2019, 21:33

Bring doch mal bitte Bibelstellen, Kingschild, die mit dem von Jesus Christus mehrfach erwähnten Evangelium vom Reich Gottes zusammen hängen.

Es gibt genügend hilfreiche Stellen um zu erkennen, was es sich mit dem Reich Gottes auf sich hat, was es ist, was für Charaktereigenschaften dort zählen...

Danke und Gruss John
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon KoS » Mo 4. Feb 2019, 23:23

John1955 hat geschrieben:Und wie erfüllt man das Gesetz und die Propheten im Sinne Jesus Christus, der deren Gültigkeit an den beiden Liebesgeboten misst?[b]Mt 22,40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Nicht im Sinne Christi sondern im Sinne der ganzen Thora, also Gottes Gesetz an Gottes irdisches Volk zum Besitztum, Israel:
Indem unter Gesetz stehende Israelit und jeder sich selber unter das Gesetz stellende Mensch jedes noch so 'klitzekleine' Gebot Mose, während seines ganzen Menschenleben lang voll und ohne Abstriche erfüllt. Für die restlichen Tausenden und abertausenden an Lieblosigkeiten und Gebotsüberschreitungen benötigt auch John das Blut des Kreuzes, also den stellvertretenden, freiwilligen Tod des Herrn. Und falls John nun meinen könnte, er halte das alles immer ein, dann hat er gleich wieder eines überschritten, das Verbot des Hochmutes. Er kommt da nicht ohne Kreuz heraus, never.


Mit meinen Worten ausgedrückt noch eines, das Reich Gottes ist da wo der Herr Jesus nahe ist. Jetzt ist er zwar fern diesem Reich, dennoch als König in Verbindung mit diesem Reich.
Christen aus den Nationen haben sowieso nicht primär einen König sondern autoritativ einen Herrn und beziehungsmässig einen Himmlischen Vater, ohne das filetieren zu wollen.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon POW » Di 5. Feb 2019, 09:14

KoS hat geschrieben:

Mit meinen Worten ausgedrückt noch eines, das Reich Gottes ist da wo der Herr Jesus nahe ist. Jetzt ist er zwar fern diesem Reich, dennoch als König in Verbindung mit diesem Reich.


Also Jesus im Exil.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Di 5. Feb 2019, 10:34

@John1955

Columba hat geschrieben:Was machst Du mit all den Stellen, die vom Kreuz sprechen?

Grüsse Columba


Ich interessiere mich schon, wie Du denn die vielen Stellen über das Kreuz im Zweiten Testament interpretierst. Es ist doch wirklich interessant zu wissen, warum Du für Deinen Glauben einfach so vieles aus der Bibel auslässt. ...und wie Du die Unterscheidung machst zwischen dem, was Du akzeptierst und dem, was Du als bedeutungslos betrachtest.

Grüsse Columba
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon KoS » Di 5. Feb 2019, 12:44

POW hat geschrieben:
KoS hat geschrieben:Mit meinen Worten ausgedrückt noch eines, das Reich Gottes ist da wo der Herr Jesus nahe ist. Jetzt ist er zwar fern diesem Reich, dennoch als König in Verbindung mit diesem Reich.

Also Jesus im Exil.

Als Mensch: in der Fremde weilend, nicht aus Zwang oder wegen Flucht.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon kingschild » Di 5. Feb 2019, 13:56

John1955 hat geschrieben:Bring doch mal bitte Bibelstellen, Kingschild, die mit dem von Jesus Christus mehrfach erwähnten Evangelium vom Reich Gottes zusammen hängen.

Es gibt genügend hilfreiche Stellen um zu erkennen, was es sich mit dem Reich Gottes auf sich hat, was es ist, was für Charaktereigenschaften dort zählen...

Danke und Gruss John


Reich Gottes John, fängt mit hören und Glauben an:

2.20. 2 Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Lande Ägypten, aus dem Hause der Knechtschaft.
3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Mr 9:7 Und eine Wolke kam, die überschattete sie, und eine Stimme kam aus der Wolke: Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!

Was sollen wir also hören und Glauben:

Lu 22:19 Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!

20 ebenso auch den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.

Bleiben wir darin, ist das Reich Gottes mit uns.

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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mi 6. Feb 2019, 09:18

KoS hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Und wie erfüllt man das Gesetz und die Propheten im Sinne Jesus Christus, der deren Gültigkeit an den beiden Liebesgeboten misst?Mt 22,40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Nicht im Sinne Christi sondern im Sinne der ganzen Thora, also Gottes Gesetz an Gottes irdisches Volk zum Besitztum, Israel:
Indem unter Gesetz stehende Israelit und jeder sich selber unter das Gesetz stellende Mensch jedes noch so 'klitzekleine' Gebot Mose, während seines ganzen Menschenleben lang voll und ohne Abstriche erfüllt. Für die restlichen Tausenden und abertausenden an Lieblosigkeiten und Gebotsüberschreitungen benötigt auch John das Blut des Kreuzes, also den stellvertretenden, freiwilligen Tod des Herrn. Und falls John nun meinen könnte, er halte das alles immer ein, dann hat er gleich wieder eines überschritten, das Verbot des Hochmutes. Er kommt da nicht ohne Kreuz heraus, never.



Weisst Du KoS, zum Glück bestimmst nicht Du was zu tun und zu lassen sei, um zu Leben wie es Gott somit dem Vater im Himmel gefällt, genauer noch um mit ihm in ewiger Gottverbundenheit leben zu können.

Um dies möglichst allen Menschen, vorab den Juden zu ermöglichen, sie von der ihnen aufgebürdeten Sündenknechtschaft endlich Erlösung zu ermöglichen Errettung aus der Finsternis, nahm Jesus Christus am Jordan, sein Kreuz auf und bereitete seine Zuhörer auf die Bedingungen für das Evangelium vom Reich Gottes vor. (Reich Gottes ist dort anzutreffen, wo Menschen füreinander da sind, helfen, wo man sieht, das Hilfe not-wendig ist, siehe die ersten Christengemeinde in der Apostelgeschichte.)

Das hiess dann: Alle gesetzlichen Forderungen zu jedwelchen Lieblosigkeiten künftig zu unterlassen.
Denn wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm. Denn Gott ist die Liebe und unsere Liebe zu Gott erkennt er darin dass wir das Hauptgebot der Liebe gelernt haben vollkommen umzusetzen. (frei nach 1. Johannes
1Joh 4,8 [b]Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.

1Joh 4,9 Darin ist die Liebe Gottes unter uns erschienen, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.

1Joh 4,12 Niemand hat Gott je geschaut. Wenn wir aber einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist unter uns zur Vollendung gekommen.

1Joh 4,16 Und wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und ihr geglaubt. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

Paulus würde Dir wohl für Deine Worte an mich schön die Leviten lesen. Er predigte ja auch die gelebte Liebe als vollkommen ausreichend um den Willen Gottes, dem Vater Jesu Christi gerecht zu werden.
Zudem bin ich bekennender Christ und Schweizer. Also weder Jude noch Isrsaelit noch unter deren durch Mose geforderten Gesetz stehend, wo das Töten von Mitmenschen gefordert wird.

Für mich zählt das was Jesus Christus gelehrt hat. Seine Worte, seine Lehreninsbesondere auch wie Gott, der Vater im Himmel wem Sünden vergibt ist für mich massgebend. Schliesslich hat er zur Erkenntnisgabe des wahren WORT GOTTES mit seinem Leben bezahlt, oder anders ausgedrückt sein Blut vergossen.

Du kannst Die Drohungen und Unterstellungen künftig gerne unterlassen. Sie zeugen weder von Liebe noch von Erkenntnis der Wahrheit, die insbesondere zu den Israeliten zu bringen, es Jesus Wert war dafür verfolgt zu werden.

Gruss John
John1955
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mi 6. Feb 2019, 10:10

Columba hat geschrieben:@John1955

Columba hat geschrieben:Was machst Du mit all den Stellen, die vom Kreuz sprechen?

Grüsse Columba


Ich interessiere mich schon, wie Du denn die vielen Stellen über das Kreuz im Zweiten Testament interpretierst. Es ist doch wirklich interessant zu wissen, warum Du für Deinen Glauben einfach so vieles aus der Bibel auslässt. ...und wie Du die Unterscheidung machst zwischen dem, was Du akzeptierst und dem, was Du als bedeutungslos betrachtest.

Grüsse Columba


Dass man im Zusammenhang mit Jesus Christus vom "Gekreuzigten" sprach ist ja klar.
Mt 28,5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.
Was genau und unmissverständlich dazu führte, dass er gekreuzigt wurde, ist noch klarer. Auch Pilatus erkannte, dass die Forderung, das einzige Motiv seitens Hohern Rates Jesus zu kreuzigen NEID war. Zudem war es auch Angst vor Machtverlust, wie im Johannesevanglium klar zur Sprache kommt.

Jesus liess nicht locker, und lehrte überall das Evangelium vom Reich Gottes,rief Sünder zur Umkehr auf, verbreitete Lehren des allein wahren Gottes, der ihn dafür gesandt hatte,ihn auf Erden bekannt zu machen, ihn uns seinen Willen, und wem dieser Sünden vergibt und wem nicht. Diesen göttlichen Auftrag führte er trotz deswegen massivem Gegenwind seitens AT-Gesetzesvertretern durch.

8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.


Hebr 12,2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.

Jesus wusste, und man kann es auch in der Bibel klar nachvollziehen, dass er aufgrund seiner Reden verfolgt und getötet werden wird. Das hielt ihn nicht ab, den Israeliten Versöhnung mit dem allein wahren Gott zu ermöglichen. Nicht nur ihnen sondern all jenen, die in Jesus den Sohn des wahren Gottes erkannten, und deshalb befolgten was er lehrte künftig zu tun, respektive zu lassen. Vereinfacht gesagt, er kam um die Sünder dazu bewegen sich zu Gerechten zu verändern.
Mt 9,13 Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

Viele haben diesen aufschlussreichen Satz wohl oft gelesen aber den Sinn nicht erkannt.
1. Lehrt Jesus hier klar, dass Gott keine Opfer (auch keine Sühneopfer in Menschengestalt) will sondern gelebte Barmherzigkeit.
2. Dementiert Jesus das von Päpsten erfundene, da finanziell einträgliche Erbsündedogma, weil Jesus mitunter auch hier von Gerechten spricht

Lk 5,32 Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.
1Tim 1,15 Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.


Doch zurück zum Kreuz: Petrus lehrt hier die Kreuzigung unseres Herrn Jesus NICHT als Wille des Vaters im Himmel.
Apg. 2.21 Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.«
22 Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst –
23
diesen Mann, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war, habt ihr durch die Hand der Ungerechten ans Kreuz geschlagen und umgebracht.
24 Den hat Gott auferweckt und hat ihn befreit aus den Wehen des Todes, denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde.

Hier zeigt sich, dass die Lehren Jesu Christ, für die Bekanntgabe derselben er sein Leben opferte, gar Kreuzigung in Kauf nahm fruchteten und wo dies nicht der Fall war, solche als Feinde des Kreuzes Christi genannt werden.
Phil 3.15 Wie viele nun von uns vollkommen sind, die lasst uns so gesinnt sein. Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.16 Nur, was wir schon erreicht haben, darin lasst uns auch leben.17 Ahmt mit mir Christus nach, Brüder und Schwester, und seht auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.
18 Denn viele wandeln so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich's auch unter Tränen: Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi.

19 Ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist der Bauch und ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt.
20 Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus,


Wen meinte wohl Paulus hier mit WIR? Doch solche die von Jesus wahre Gotteskindschaft gelernt haben und darin in ewiger Dankbarkeit wandeln, damit Jesus nicht umsonst die Kreuzigung für Versöhnungsmöglichkeit mit Gott in Kauf genommen hat.

Sie wurden dem Evangelium Jesus Christus betreffend Reiches Gottes, durch Abkehr der Sünder vom Sündigen gerecht. Darum kreuzigte ich auch in mir alles was davon abhält eine wahrhaft neue Kreatur in Christus zu sein und zu bleiben.

Was für Christen wünscht sich denn Jesus Christus, respektive der Vater im Himmel? Doch solche die zu seinem Sohn aufschauen und IHM glauben, dass er das vom allein wahren Gott gesandte WORT GOTTES ist. Jesus lehrte doch die gelebte Liebe als Schlüssel zum Himmel, siehst Du das nicht so?

Gruss John
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Helmuth » Mi 6. Feb 2019, 10:26

John, dein Wort:
John1955 hat geschrieben:Doch zurück zum Kreuz: Petrus lehrt hier die Kreuzigung unseres Herrn Jesus NICHT als Wille des Vaters im Himmel.

Und hier Gottes Wort:
Jesaja 53, 10 hat geschrieben:Doch JHWH gefiel es, ihn zu zerschlagen, er hat ihn leiden lassen. Wenn seine Seele das Schuldopfer gestellt haben wird, so wird er Samen sehen, er wird seine Tage verlängern; und das Wohlgefallen JHWH's wird in seiner Hand gedeihen.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Mi 6. Feb 2019, 10:27

@John1955

...und wie verstehst Du diese Stelle:

Lukas 24
6 Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war:
7 Der Menschensohn muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen.
8 Da erinnerten sie sich an seine Worte.
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Helmuth » Mi 6. Feb 2019, 10:31

Das "muss" (im Vers 7) drückt doch klar aus, dass es keinen Weg daran vorbei gab. Sogar Jesus musste hier seinen eigenen Willen vor dem Willen des Vaters beugen:
Lk 22, 42 hat geschrieben:Vater, wenn du diesen Kelch von mir wegnehmen willst, - doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!

Welcher Wille geschah nun?
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Mi 6. Feb 2019, 10:35

...das würde ich gerne mal von John1955 hören, wie er denn solche Verse integriert.

Auch diese Stellen würden mich interessieren:

1. Petrus 2
24 Er hat unsere Sünden mit seinem eigenen Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot sind für die Sünden und leben für die Gerechtigkeit. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.

Kolosser 1
19 Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen,
20 um durch ihn alles auf ihn hin zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Frieden gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.




Grüsse Columba
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Helmuth » Mi 6. Feb 2019, 10:37

Columba hat geschrieben:...das würde ich gerne mal von John1955 hören, wie er denn solche Verse integriert.

Ja stimmt, in der Eile hatte ich übersehen, dass nicht John geantwortet hat sondern du. :]

Also Eile mit Weile und warten wir John's Stellungnahme ab.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mi 6. Feb 2019, 10:41

Columba hat geschrieben:@John1955

...und wie verstehst Du diese Stelle:

Lukas 24
6 Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war:
7 Der Menschensohn muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen.
8 Da erinnerten sie sich an seine Worte.


Die das so sagten, wusste offenbar nicht was Jesus Christus hierüber damals tatsächlich gesagt hat: Er sagte nicht MUSS sondern WIRD.
Ist wohl schon ein Unterschied, nicht wahr?
Mt 20,18 Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen
Mt 26,2 Ihr wisst, dass in zwei Tagen Passa ist; und der Menschensohn wird überantwortet werden, dass er gekreuzigt werde.
Mt 26,45 Dann kam er zu den Jüngern und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die Hände der Sünder überantwortet wird.


Mk 9,31 Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.
Hier erfolgte darauf der Trost, dass die Kreuzigung nicht endgültig sein werde, dass Gottes Geist ihn auferwecken würde.
Mk 10,33 Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird überantwortet werden den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten, und sie werden ihn zum Tode verurteilen und den Heiden überantworten,

Mk 14,41 Und er kam zum dritten Mal und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Es ist genug; die Stunde ist gekommen. Siehe, der Menschensohn wird überantwortet in die Hände der Sünder.

Lk 9,44 Lasst diese Worte in eure Ohren dringen; denn der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen.

Lk 18,32 Denn er wird überantwortet werden den Heiden, und er wird verspottet und misshandelt und angespien werden,

Erkennst Du den Unterschied zu den Worten der beiden Männern zu denen von Jesus Christus, der ja voraussah dass die Verbreitung seiner Gotteslehre ihn das Leben kurzfristig kosten würde?

Gruss John
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mi 6. Feb 2019, 10:59

Helmuth hat geschrieben:John, dein Wort:
John1955 hat geschrieben:Doch zurück zum Kreuz: Petrus lehrt hier die Kreuzigung unseres Herrn Jesus NICHT als Wille des Vaters im Himmel.

Und hier Gottes Wort:
Jesaja 53, 10 hat geschrieben:Doch JHWH gefiel es, ihn zu zerschlagen, er hat ihn leiden lassen. Wenn seine Seele das Schuldopfer gestellt haben wird, so wird er Samen sehen, er wird seine Tage verlängern; und das Wohlgefallen JHWH's wird in seiner Hand gedeihen.

Ach Helmut, du verkennst hier, zu welcher Zeit dies Jesaja sagte. Wieso beziehst Du das auf Jesus Christus? Weil man Dir das so beigebracht hat und Du nicht überprüft hast und klar erkannt, dass es sich hier um einen Gottesknecht ging zu Jesajas Zeiten?
Getötet wurden ja Propheten des Vaters im Himmel zu allen Zeiten. Jesus Christus sagte es wohl deutlich genug zu den Schriftgelehrten
Matth.23. 29 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Propheten Grabmäler baut und schmückt die Gräber der Gerechten30 und sprecht:
Hätten wir zu Zeiten unserer Väter gelebt, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden am Blut der Propheten!31 Damit bezeugt ihr von euch selbst, dass ihr Kinder derer seid, die die Propheten getötet haben
.32 Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll!

In Jesaja handelte sich es klar um Einen von denen Jesus sprach. Dies was Jesaja geschah lange Zeit bevor Jesus Christus kam und gewiss nicht voll Krankheit war sondern Kranke heilte.
2 [b]Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.
3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.
4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.

[/b]
Wie lange vor Jesus Christus Auftreten am Jordan geschah denn wohl das Ganze? Jesaja sagte das Kommen des Gerechten voraus. Jesus zitierte ja Jesaja 61.1.
Jes 61,1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen;


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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Mi 6. Feb 2019, 11:05

John1955 hat geschrieben:Die das so sagten, wusste offenbar nicht was Jesus Christus hierüber damals tatsächlich gesagt hat: Er sagte nicht MUSS sondern WIRD.


Begründung? Quelle dieser Interpretation? Bist Du sicher, dass dies der griechische Text zulässt?

Zwei Stellen interessieren mich noch. Ich habe es oben schon eingefügt, aber Du hattest schon geantwortet und hast dadurch meine Einfügung nicht mehr gesehen:

1. Petrus 2
24 Er hat unsere Sünden mit seinem eigenen Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot sind für die Sünden und leben für die Gerechtigkeit. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.

Kolosser 1
19 Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen,
20 um durch ihn alles auf ihn hin zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Frieden gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.


Grüsse Columba
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon John1955 » Mi 6. Feb 2019, 12:03

Columba hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Die das so sagten, wusste offenbar nicht was Jesus Christus hierüber damals tatsächlich gesagt hat: Er sagte nicht MUSS sondern WIRD.


Begründung? Quelle dieser Interpretation? Bist Du sicher, dass dies der griechische Text zulässt?

Zwei Stellen interessieren mich noch. Ich habe es oben schon eingefügt, aber Du hattest schon geantwortet und hast dadurch meine Einfügung nicht mehr gesehen:

1. Petrus 2
24 Er hat unsere Sünden mit seinem eigenen Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot sind für die Sünden und leben für die Gerechtigkeit. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.

Kolosser 1
19 Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen,
20 um durch ihn alles auf ihn hin zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Frieden gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.


Grüsse Columba


Nur die Aussage der 2 Männer wurde mit MUSS wiedergegeben. Überall wo Jesus davon sprach, sagte er voraus, ER WIRD ÜBERANTWORTET.
Im Kontext gelesen sieht man, dass er deren Sünden, respektive was dazu verleitete zu Sündigen mit sich in den Tod nahm, aufdass sie dann der Sünde hätten absterben sollen und künftig als Gerechte leben sollten. Sozusagen in seinen Tod getauft und mit seiner

1. Petrus 2. 20Wenn ihr aber ausharrt und für gute Taten Leiden hinnehmt, so ist das Gnade bei Gott. 21 Denn dazu seid ihr berufen worden, weil auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vermächtnis hinterlassen hat, damit ihr seinen Spuren folgt. 22 Er tat nichts, was Sünde wäre, und in seinem Munde fand sich kein Falsch. 23 Er schmähte nicht, wenn er geschmäht wurde, er drohte nicht, wenn er leiden musste, sondern stellte es dem anheim, der gerecht richtet. 24 Er selbst hat unsere Sünden getragen am eigenen Leib ans Holz hinauf, damit wir den Sünden absterben und der Gerechtigkeit leben; durch seine Striemen wurdet ihr geheilt. 25 Denn ihr irrtet umher wie Schafe, doch jetzt seid ihr zurückgekehrt zum Hirten, zum Beschützer eurer Seelen.


Verständlicher wird es meines Erachtens mit den Worten Paulus an jene die einst der Sünde Knecht waren.
römer 6.1 Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde?
2 Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben?
3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?

4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.
5 Denn wenn wir mit ihm zusammengewachsen sind, ihm gleich geworden in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein.
6 Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen.

Alles ziehlt doch immer wieder auf das Aufhören zu Sündigen hin. Der alte -dereinst noch sündigende- Mensch wurde dann mit IHM sozusagen gekreuzigt, wenn sie fortan der Sünde nicht mehr dienstbar waren.

Ich sehe hier keinen bezug der Kreuzigung Jesus als Evangelium sondern wieder geht es darum, dass Jesus sein Leben hingab um zu lehren, wie sie fortan aufhören konnten der Sünde Knecht zu sein, was ja für das Evangelium vom Reich Gottes von höchster Wichtigkeit war.

Siehst Du denn im NT nicht die dauernden Aufrufe, der Sünde keinen Raum mehr in sich zu geben? Das galt damals für die, die unter der Bürde der AT Gesetzlichkeit litten, zu denen Jesus sagte: Kommt her alle die Ihr müheselig und beladen seid, ich will euch erquicken. LERNT VON MIR.

Für mich bedeutet CHRIST sein Jünger/Nachfolger von Jesus Christus sein, und demzufolge umzusetzen was er den Seinen ans Herz legte, was ja dann zu einer erkennbaren, wahren innigen Gottgemeinschaft führt, Freiheit durch Erkennntis der Wahrheit seines Kommens.

Da Jesus Christus dafür, dass man eins werden kann mit ihm und dem Vater, inneren Frieden mit Gott und den Menschen haben kann, alle Verfolgungen, Todesdrohungen, sogar Kreuzigung in Kauf nahm, ist es doch unsereins eine Selbstverständlichkeit, das was er lehrte zu tun und zu lassen auch umzusetzen.

Gruss John in IHM
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon POW » Mi 6. Feb 2019, 15:28

John1955 hat geschrieben:
Alles ziehlt doch immer wieder auf das Aufhören zu Sündigen hin. Der alte -dereinst noch sündigende- Mensch wurde dann mit IHM sozusagen gekreuzigt, wenn sie fortan der Sünde nicht mehr dienstbar waren.



Aber wirklich besiegt hat Jesus die Sünde nicht, der Mensch sündigt munter weiter, wenn auch Jesus starb so doch die Sünde wohl nicht. Und das Böse wirtschaft weiter in dieser Welt, wie eh und jeh.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon KoS » Mi 6. Feb 2019, 16:53

John1955 hat geschrieben:Das hiess dann: Alle gesetzlichen Forderungen zu jedwelchen Lieblosigkeiten künftig zu unterlassen.

Du sprichst vom Gesetz Mose.
All diese von dir selbst als nicht göttlichen Gebote bezeichneten Gebot existieren LETZTLICH nur dazu, jemandem wie dir und mir aufzuzeigen, dass jeder (du und ich genauso!!) der ein reines Leben führen möchte und aus Liebe handeln möchte auch irgendwann erkennt, dass in ihm selbst das Wollen zwar Vorhanden ist aber das Vollbringen können eben nicht(!), weil er an diesem Gesetz und seinen Geboten eben die Heiligkeit Gottes messen und IHN erkennen kann (Gottes Heiligen Forderungen an den gefallenen Menschen).
Der Mensch muss erkennen, dass er Sünder ist, dass er vom Gift der Sünde gebissen ist und trotz Rettung aus Ägypten und durch das rote Meer, das GIFT DER SÜNDE IMMER NOCH IN SICH HAT (vgl. geistlicherweise Joh 3,14 und 4. Mose 21). Das ändert sich auch nicht wenn man durch Glauben errettet worden ist, denn vom Leib sind Wiedergeborene halt leider Gottes NOCH nicht erlöst worden.
Römer 8,23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes.


Wenn nun jemand meint er könne in die Heiligkeit Gottes treten ohne Bekenntnis, ohne Sühne seiner begangenen Sünde, ohne Sühnung der Sünde [EZ] in Ihm, der hat Gottes Heiligkeit nicht verstanden und lebt sich in einer Scheinwelt.
Fromm, gut gemeint, am Ende an Gottes Heilsweg vorbeigelebt. Mich schmerzt dieser Gedanke sehr. Viel zu oft ist er leider Realität.

1. Johannes 7,7 Wenn wir aber in dem Lichte wandeln, wie er in dem Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. 8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. 10 Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Ich möchte im Lichte wandeln und dabei Gott niemals zum Lügner machen.
Ich bekenne meine Sünden immer sofort, sobald ich sie mir bewusst werde. Ich zögere dabei nie. Jedesmal aber versetzt es mich in tiefen Schmerz, wenn ich Sünde oder Unreinheit an mir erkenne! Ich will nicht sündigen (!), will aber noch weniger mich selbst oder Gott anlügen! Das Wort lügt nie. IHM vertraue ich. Der Herr sagte den Renitenten Zuhörern jeweils: es steht geschrieben. Wo ? In der ganzen Thora.


Du kannst Die Drohungen und Unterstellungen künftig gerne unterlassen.
Sie zeugen weder von Liebe ...

Ich drohe dir nicht, ich warne dich aber deutlich anhand dessen, was das Wort gesamtheitlich zu deiner Schrift ablehnenden Haltung lehrt... Der Herr hat mich das so gelehrt. Die Liebe Gottes drängt mich dich ebenso zu warnen. Sie lässt mich Zeit nehmen für dich. Denk darüber gut nach.
Der Herr war nie ein lieber Mensch, ER ist LIEBE und Liebe ist oft gewaltsam.
WER wirklich droht ist der Herr, ER wird seine Warnungen durchsetzen.
Johannes
3. Kapitel
33 Wer sein Zeugnis angenommen hat, hat besiegelt, daß Gott wahrhaftig ist. 34 Denn der, welchen Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß. 35 Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. 36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.


Du John, kannst dich, von mir als so genannter 'Jesuianer' oder anderswie ausgeben, also an einer, der nur den Worten Jesu glauben schenken will. Bist nicht der einzige damit.
Doch auch du hast einzig und alleine das geschriebene und überlieferte Wort und bist nicht Augenzeuge meines Herrn und Heilandes gewesen, auch du selektierst persönlich aus den geschichtlich überlieferten Worten; ich bewahre alles im Herzen, du das was dir passt, die Worte Jesus alleine. Im Resten suchst du dir dir passendes..
Denk gut im Stillen drüber nach.
Zuletzt geändert von KoS am Mi 6. Feb 2019, 17:22, insgesamt 2-mal geändert.
Liebe Grüsse, KoS
KoS
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Mi 6. Feb 2019, 17:05

KoS hat geschrieben:All diese von dir selbst als nicht göttlichen Gebote bezeichneten Gebot existieren LETZTLICH nur dazu, jemandem wie dir und mir aufzuzeigen, dass jeder (du und ich genauso!!) der ein reines Leben führen möchte und aus Liebe handeln möchte auch irgendwann erkennt, dass in ihm selbst das Wollen zwar Vorhanden ist aber das Vollbringen können eben nicht(!), weil er an diesem Gesetz und seinen Geboten eben die Heiligkeit Gottes messen und IHN erkennen kann (Gottes Heiligen Forderungen an den gefallenen Menschen).
...


...und genau betrachtet hat Jesus Christus das mosaische Gesetz von verschärft. Die Reduktion auf das Doppelgebot der Liebe (was auch im Ersten Testament enthalten ist) führt dazu, dass dieses Doppelgebot ohne Wenn und Aber noch viel schwieriger einzuhalten ist.

Das zeigt sich deutlich an Jesu Worte "Ich aber sage Euch..). Es ist bei diesen Worten und v.a. diesem "aber" keine Abschaffung des Gesetzes sondern es ist die Absolutierung des Gesetzes. Die Aussage ist nämlich, dass die Gesetze konsequent verstanden, noch viel schärfer zu verstehen sind. Jesus macht uns deutlich, alles sind Sünder.

Grüsse Columba
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon KoS » Mi 6. Feb 2019, 17:09

POW hat geschrieben:Aber wirklich besiegt hat Jesus die Sünde nicht, der Mensch sündigt munter weiter, wenn auch Jesus starb so doch die Sünde wohl nicht. Und das Böse wirtschaft weiter in dieser Welt, wie eh und jeh.

Die Sünde ist insofern besiegt, dass der damit untrennbare Tod besiegt ist bzw. der Verursacher der Sünde, Satan. Es gibt keinen 2., Ewigen Tod mehr für Glaubende. Auch Satan ist noch aktiv. Die Sünde im Leib und aus der alten Natur des Wiedergeborenen heraus kann noch sündigen (wenn auch beide tot=getrennt vom Neuen Leben sind).
Der Christ ist potenziell zu jeder Sünde noch fähig, hat aber im Unterschied zur Zeit vor Pfingsten den Geist Gottes zur Hilfe und zur Kraft sich permanent ein Leben lang umzusinnen und seinen Lebenswandel laufend zu verändern. Sündlos wird er nie werden, siehe auch mein Beitrag an John oben.
Wer zu irdischen Lebenszeit meint restlos sündlos leben zu können, der ist schon oder wird noch schizophren oder er macht sich dauerhaft etwas vor, lebt also in der Lüge. Klosterleben, Jesuianisches Leben in der reinen Liebe und dergleichen. 1. Joh, machts klar.
Was gar überhaupt nicht mehr sündigen kann im Neuen Menschen ist das NEUE LEBEN. Man muss nur dem Wort nach lernen zu unterscheiden wie es die Schrift tut, etwas was viel Christen leider nicht kennen. Johannes z.bsp. ist deswegen nicht immer einfach zu verstehen, Er unterscheidet, völlig abstrakt, zu recht. Paulus zeigt die Differenzierungen gut auf. Jakobus spricht vom praktisch sichtbaren Bereich, Petrus wiederum an die Juden gerichtet. usw. Viele wunderbare Facetten von derselben Grundlage. Kein Einheitsbrei.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Mi 6. Feb 2019, 17:20

Paulus unterscheiden zwischen "die Sünde" und "die Sünden". Die Sünde (Einzahl) ist der Grundzustand der menschlichen Existenz in Gottes Ferne (also einer der Gottes Gnade nicht annehmen will - vereinfacht ausgedrück) und den Sünden (Mehrzahl), die jeder begeht, aber im Heiligungsprozess hoffentlich etwas abnehmen, aber nie auf Null kommen im irischen Leben.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon KoS » Mi 6. Feb 2019, 17:21

Lieber Columba

Dacor.

Ich verwende nur ungern den Ausdruck verschärft, lieber "völlig offen, unverhüllt, unabgeschwächt usw. dargestellt. Der Herr Jesus hat Sein Wesen dargestellt. Gottes Heiligkeit ist noch Welten höher wie wir sie wohl auf Erden je verstehen können!

Was Gott ja wollte ist, dass der sich als völlig verderbter Sünder erkannte Mensch, nun Gott vertraute, IHM glaubte und nicht dass jemand drauflos sündigt um dann wiederum Schlachtopfer zu bringen... ist ja nix passiert, bringe ich halt ein Schaf hin.... NEIN!
Da gehe ich mit John ja völlig einig, dass Gott will, dass wir Lieben!
Nur ist Gott weit realistischer als wir alle zusammen und weiss, dass wir solange wir auf Erden noch leben, nach völliger Sündenvergebung auch reale, innewohnende Hilfe des Heiligen Geistes benötigen. Beides wollte Gott mit dem abgesonderten Israel als Seinem "Vorzeigevolk" (=grottenhaft katastrophal wie unsere alte Natur), den Menschen aufzeigen.
Das wirkliche Opfer für die Beendigung des blutigen Opfern's, war dann das Lamm Gottes, der Herr am Kreuze. Ein für allemal.
Das Bekennen unserer heutigen Sünden an den Herrn Jesus, dient auch nicht mehr der Schuldvergebung (es ist vollbracht!) sondern der Wiederherstellung der Beziehung eines Sohnes zum Vater. (Frauen immer miteingeschlossen)
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon POW » Mi 6. Feb 2019, 17:56

KoS hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Aber wirklich besiegt hat Jesus die Sünde nicht, der Mensch sündigt munter weiter, wenn auch Jesus starb so doch die Sünde wohl nicht. Und das Böse wirtschaft weiter in dieser Welt, wie eh und jeh.

Die Sünde ist insofern besiegt, dass der damit untrennbare Tod besiegt ist bzw. der Verursacher der Sünde, Satan. Es gibt keinen 2., Ewigen Tod mehr für Glaubende. Auch Satan ist noch aktiv. Die Sünde im Leib und aus der alten Natur des Wiedergeborenen heraus kann noch sündigen (wenn auch beide tot=getrennt vom Neuen Leben sind).
Der Christ ist potenziell zu jeder Sünde noch fähig, hat aber im Unterschied zur Zeit vor Pfingsten den Geist Gottes zur Hilfe und zur Kraft sich permanent ein Leben lang umzusinnen und seinen Lebenswandel laufend zu verändern. Sündlos wird er nie werden, siehe auch mein Beitrag an John oben.
Wer zu irdischen Lebenszeit meint restlos sündlos leben zu können, der ist schon oder wird noch schizophren oder er macht sich dauerhaft etwas vor, lebt also in der Lüge. Klosterleben, Jesuianisches Leben in der reinen Liebe und dergleichen. 1. Joh, machts klar.
Was gar überhaupt nicht mehr sündigen kann im Neuen Menschen ist das NEUE LEBEN. Man muss nur dem Wort nach lernen zu unterscheiden wie es die Schrift tut, etwas was viel Christen leider nicht kennen. Johannes z.bsp. ist deswegen nicht immer einfach zu verstehen, Er unterscheidet, völlig abstrakt, zu recht. Paulus zeigt die Differenzierungen gut auf. Jakobus spricht vom praktisch sichtbaren Bereich, Petrus wiederum an die Juden gerichtet. usw. Viele wunderbare Facetten von derselben Grundlage. Kein Einheitsbrei.


Danke für die ausführliche Antwort.

Aber das Böse wirtschaftet weiter, einen so genannten Jesus-Impuls, also der Gekreuzigte im Bild einer wirklichen Besinnung der Menschheit, oder einfach nur des Menschen so wie er ist, die blieb aus. Oder simpel formuliert, die Welt, der Mensch ist nach Jesus der gleiche, wie er es vor Jesus war, nur haben sich die Mechanismen des Massenmords und der Lüge noch weiter perfektioniert.
Der Mensch ist an der Moral, oder der Ethik der Bergpredigt nicht gewachsen, im Grunde nur ein Stück Papier, mit dem jede christliche Kirche/Konfession ihr eigenes Glaubenssüppchen kocht.

Denn Anspruch (Bibel) und die Wirklichkeit (der Mensch, das Leben) das sind doch .weiterhin zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Ehrlich gesagt, weiß nun immer noch nicht, ob das Christentum ein religiös konfessioneller Kollektivismus ist, oder die Religion der hoffnungslosen Individualisten, die das kategorische Imperativ auf Gott hindeuten (wollen oder möchten.)

Auch Satan ist noch aktiv


Und das ist es, was ich wohl niemals verstehen werde, dieser Satan an der langen Leine Gottes. Ich habe über diese Thematik schon viele Diskussionen mit vielen Christen durch, aber am ende endete alles in Vierfaltigkeiten, oder theologischen Notständen, manchmal auch im Notnagel des Antichrist, aber damit kann man leben, denn die Zeit der Scheiterhaufen ist nun endlich Vergangenheit.

In diesem Sinne und noch einmal Dank für deinen Beitrag.
POW
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon Columba » Mi 6. Feb 2019, 18:33

KoS hat geschrieben:...
Da gehe ich mit John ja völlig einig, dass Gott will, dass wir Lieben!
Nur ist Gott weit realistischer als wir alle zusammen und weiss, dass wir solange wir auf Erden noch leben, nach völliger Sündenvergebung auch reale, innewohnende Hilfe des Heiligen Geistes benötigen.
...


Ja, klar. Die Liebe ist in unserem Tun das wichtigste.

Gal 5,6 Denn in Christus Jesus vermag weder die Beschneidung noch die Unbeschnittenheit etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirkt.


Doch wir - als Menschen hier in unserer irdischen Umgebung - kommen immer an Grenzen, stehen vor einem ethischen Dilemma oder es ist gar keine perfekte Lösung vorhanden.


Beispiel:

Ein Christ, der z.B. in Deutschland HartzIV Empfänger ist, braucht für seine Kinder Kleider. Er muss also aufs Geld schauen. Teure Kleider liegen nicht drin, eventuell ein Caritas-Lade. Billige Kleider aber enthalten oft die Gefahr, dass sie mit Kinderarbeit gefertigt wurden. Was er auch kauft, die perfekte Liebe gibt es nicht. Er muss zwar etwas kaufen, aber unterstützt wider Willen halt auch schlechte Arbeitsverhältnisse, was dem Liebesgebot widerspricht.

Was ich also auch mache, ganz perfekt als Mensch bin ich nie. Ich bin angewiesen auf Gottes Gnade. Dieser Heroismus, dass ich gut sein kann, wenn ich nur will, funktionert nicht und dies wird auch nicht vom Evanglium gefordert. Sein Möglichstes tun und dazu lernen ist wichtig. Aber auch akzeptieren, dass es ohne Gottes Barmhertigkeit nicht geht, wenn ich wieder mal versagt habe im gewöhnlichen Alltag.


Grüsse Columba
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Re: Auch Paulus bezog Evangelium auf Reich Gottes

Beitragvon KoS » Mi 6. Feb 2019, 18:56

Hallo POW

Ich kann dir auch nicht alles erklären. Würde ich meinen zu können, so wäre ich sogleich gefallen.
Ganz persönlich denke ich 3 Dinge dazu:
a) Gott ist so gross und herrlich und rein und heilig, dass ich als Mensch Ihn einfach unmöglich ganz erfassen kann.
b) denke ich, dass Gott durch diese Tatsache aus a) und seinem Wort auch will, dass ich mein ganzes Glaubensleben lang intensiv mit Ihm und seinem Wesen und Charakter, vertrauensvoll wachsend, immer und immer tiefer gehend befasse. Ein 'Ende' ist nie in Sicht, aber permanent ist die auf Seinem Wort und in Seinen Verheissungen gegründete feste Hoffnung verankert.
c) dass Christen am Wort viel zu schnell und zu oft resignieren und denken, man könne halt nur wenig wirklich verstehen. Viele Grundlegende Einteilungen und Hilfen in der Schrift selbst werden nicht angewandt bzw. wenn man sie aufzeigt nicht anerkannt. Dann werden schnell die Evangelien direkt auf Christen ausgelegt (anstatt Anwendungen gesucht>) obwohl die Versammlung Christi ein Geheimnis war das Paulus offenbart wurde, Abrahams Sünden werden nicht gesehen, das Paradies oder deren Zustände werden wieder versucht herzustellen usw.usf.
Wäre ein abendfüllendes Programm. :-)


Zu Leiden: Schau, Hiob führte einen einwandfreien Lebenswandel und wurde als Gerechter bezeichnet. Wie Columba das sehr gut dokumentiert hat, war auch Hiob auf Gottes Gnade angewiesen. Er, der Gerechte (nicht sündlos!), er musste grösste Leiden erdulden welche durch Satan an ihm bewirkt wurden. Gott hat Satan dabei, in gewissen Grenzen, freie Hand gelassen. Hiob musste so durch die Erziehungsschule Gottes noch etwas lernen: dass Hiob selbstgerecht von sich dachte und er musste ebenso lernen, dass das Leid in dieser Welt nicht nur wegen persönlicher Sünde existiert.
Ich kopiere etwas aus einem Buch, Robert Lee, Abriss und Gliederung der biblischen Bücher, was ich sehr gut zusammengerafft finde.
Der Hauptgegenstand des Buches aber ist das Geheimnis des Leidens. Man glaubte, dass alle Leiden eine Folge persönlicher Sünde sei. Doch das scheinbare Versagen Gottes, Seine Knechte zu belohnen und Seine Feinde zu bestrafen, wie sie es verdienten, war ein Problem, das den Glauben der alttestamentlichen Heiligen auf die Probe stellte. Weil Hiob so schwer litt, waren seine Freunde überzeugt, dass er furchtbar gesündigt haben müsste. Aber, wenn das Buch Hiob das Geheimnis von Leiden und Schmerz auch nicht völlig löst, so gibt es doch neues und vollkommenes Licht, indem es, wie Hiobs Fall zeigt, dass die Leiden nicht Strafe, sondern Prüfstein und Offenbarer des Charakters zur Erziehung und Unterweisung sind.

Die Alten fragten: «Wie kann ein Mann gottesfürchtig sein, wenn er leidet?»
Wir Christen sagen: «Wie kann ein Mann Gott wohlgefällig sein, wenn er nichts von Leiden weiss?»

In der Zwischenzeit möchte ich viel Gutes Tun, nie selbstgefällig aber immer anderen Menschen irgendwie nutzbringend Zuwendung schenken, Nöten begegnen, oft leider sehr schwach, aber nicht aufgebend.
Liebe Grüsse, KoS
KoS
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