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Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon jes_25913 » Do 21. Feb 2019, 14:20

Thelonious hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Manche betonen die Heilige Schrift, manche dubioses Geheimwissen.

VG
Thelo


Weshalb so giftig, Thelo?
Wer die Erkenntnis ablehnt, ruft dazu auf, den Geist Gottes zu dämpfen (1. Thess. 5,19), der uns "in alle Wahrheit leiten" will (Joh. 16,13).

LG,
jes


Warum Jes? Siehe hier


Aha, damit lässt Du die Katze aus dem Sack. Aber ich muss Dich leider enttäuschen, mit dem, was Du da unter Gnosis aufführst, hat meine Erkenntnis nicht das geringste zu tun.
Meine Erkenntnisse ergeben sich aus dem unmittelbaren Zusammenhang der Sünden-/Selbst- und Wahrheitserkenntnis, wie sie für die Heiligung notwendig sind.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Richard3 » Do 21. Feb 2019, 17:50

Thelonious hat geschrieben:Das "...und schied das Wasser unter der Ausdehnung..." (SCHL2000) bezieht sich vermutlich auf unterirdisches Wasservorkommen und das "...von dem Wasser über der Ausdehnung..." (wieder SCHL2000) auf eine sehr wasserdampfgesättigte Atmosphäre in dieser Schöpfungszeit.

Ausdehnung = für mich jedenfalls die vermutlich passendste Übersetzung für "raqiya" .

Bitte schaue: vielleicht so man solche biblischen Aussagen nicht so vorschnell negieren?

VG
Thelo


Wir laufen hier wahrscheinlich aus dem Thema.
Wenn man relativ sicher weiß, wo die Redakteure der Thora im Babylonischen Exil die Story mit der Wassertrennung her haben, muss man sich über den schlichten Inhalt nicht wundern. Ob man das der Mehrzahl von Drittklässlern noch als Tatsache vermitteln kann habe ich meine Zweifel.
Ulrich Walter, ISS-Astronaut, sagte in einer Talkshow (Lanz), dass die Schöpfungsgeschichte schon deshalb nicht stimmen kann weil sie viel zu trivial ist.
"Hat vielleicht mal ein kleines Mädel geschrieben, oder so."

Gruß Richard
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Thelonious » Do 21. Feb 2019, 18:17

Richard3 hat geschrieben:Wir laufen hier wahrscheinlich aus dem Thema.
Wenn man relativ sicher weiß, wo die Redakteure der Thora im Babylonischen Exil die Story mit der Wassertrennung her haben, muss man sich über den schlichten Inhalt nicht wundern. Ob man das der Mehrzahl von Drittklässlern noch als Tatsache vermitteln kann habe ich meine Zweifel.
Ulrich Walter, ISS-Astronaut, sagte in einer Talkshow (Lanz), dass die Schöpfungsgeschichte schon deshalb nicht stimmen kann weil sie viel zu trivial ist.
"Hat vielleicht mal ein kleines Mädel geschrieben, oder so."

Gruß Richard


Ulrich Walter? der war bestimmt ein super Astronaut und ist ein guter Physikprofessor. Warum Du den demnach für Glaubensaspekte zu Rate ziehst, erschließt sich mir aber nicht. Da hättest Du ja auch gleich ein kleines Mädel befragen können!

Ich verlasse mich öieber auf angemessene Quellen.

VG
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Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Columba » Do 21. Feb 2019, 19:27

Richard3 hat geschrieben:...
Wenn man relativ sicher weiß, wo die Redakteure der Thora im Babylonischen Exil die Story mit der Wassertrennung her haben, muss man sich über den schlichten Inhalt nicht wundern. Ob man das der Mehrzahl von Drittklässlern noch als Tatsache vermitteln kann habe ich meine Zweifel.


Sicher kann man das. In der Kinderarbeit spürte ich meist, dass Kindern die Schöpfungsgeschichte leicht zu vermitteln ist. Die Frage ist halt immer, was man vermitteln will und was der Sinn der Schöpfungsgeschichte ist.

Da irrt sich der Astronaut, die Schöpfungsgeschichte ist nie und nimmer von Drittklässlern geschrieben. Es ist ein durch und durch theologischer Text, der von jüdischen Gelehrten damals niedergelegt wurde: Rational und vernünftig durchdacht in der Sprache und im Bilderreichtum der antiken Welt. Die biblischen Schöpfungsgeschichten sind kein Naturkundebuch, sondern geben Antworten auf existenziellen Fragen der Menschen. Wenn Kinder diese Geschichten hören, sind sie offener und verständiger als viele Erwachsenen, die nur unsere heutige Rationalität sehen. Aber eben, man muss den Kindern erklären, warum die Schöpfungsgeschichten in der Bibel stehen.


Grüsse Columba


PS
Ich bin beeinflusst von Claude Lévi-Strauss, der die Strukturen der antiken Mythen erforschte und klar herausfand, dass die Weltanschauungen der Antike nicht weniger wertvoll und weniger richtig sind als unsere modernen Weltanschauungen z.B. in unseren Naturwissenschaften.
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon John1955 » Fr 22. Feb 2019, 07:24

Richard3 hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Die These, die ganze Bibel sei von Gott eingegeben worden basiert doch einzig und allein auf 2. Tim.3.16. Und obwohl es sich längst als Fehlwiedergabe herausstellte wird von vielen trotzdem noch daran festgehalten, was mich nachdenklich stimmt.


Der Schweizer evangelikale Bibellehrer Dr. Roger Liebi hat eine Powerpoint-Präsentation als Ausstellung laufen mit dem Titel "Hat die Wissenschaft Verspätung?".
Ich habe sie selbst gesehen, ist aber auch im Internet verfügbar.

Auf einer Folie "Die Bibel - Gottes Offenbarung" schreibt er:
2. Tim. 3,16
Alle Schrift [AT/NT] ist von Gott eingegeben*
*von Gott eingegeben*= griech. theopneustos = von Gott gehaucht --> Die Bibel ist Gottes direkte Rede in schriftlich fixierter Form. Sie ist vollkommen und irrtumsfrei, auch wenn sie über die Natur und die Geschichte spricht.
Und so sieht es auch die evangelikale "Chicago-Erklärung".
Gruß Richard


Bibellehrer Dr. Roger Liebi scheint offenbar noch immer nicht zu wissen, dass er da einem Irrtum unterliegt. Und man sieht ja oft bei evangelikalen Gläubigen, dass das tägliche Studium X-Stellen in der Bibel ihnen offenbar wichtiger zu sein scheint, als sich im Sinne Jesus Christus zu wahren Kinder Gottes zu verändern um dadurch mit seiner Hilfe zu steter inniger Gottgemeinschaft zu finden.

Mir ist aufgefallen, dass wer 2. Tim 3.16 zusammen mit 17 liest, nicht bei rein theoretischem Bibelstudium hängen bleibt, sondern sich aufmacht, selber Licht zu werden, wie es sich ja für ALLE Christen -auch und insbesondere aus Paulus Sicht- das Ziel intensivem Bibelstudium beherztes Ziel sein sollte.

Vielleicht sollte Bibellehrer Dr. Roger Liebi mal die Zürcher-Bibel zur Hand nehmen und 2. Tim.3.16 und 17 darin lesen, bevor er weiterhin falsche Lehren verbreitet. :roll:
2. Tim 3.16 Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Zurechtweisung, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit.
17 So wird der Mensch Gottes vollkommen sein, befähigt zu jedem guten Werk.

Also bei folgenlosem Bibelstudium könnten solche doch glatt irgendwelche Geschichtsbücher über Israel lesen. Zu einer innigen Gottverbundenheit gehört gemäss Jesus und auch Paulus schon das Umsetzen Jesus Christus Lehren.

Bei der Vorschau zum Kinofilm über Reformator Zwingli freute mich diese Aussage Zwinglis:

Chrischt si heisst nöd....numä vo Jesus Chrischtus z'rede, sondern au äs Läbä z'füerä wie Jesus.
1. Joh.2. 3 Und daran merken wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.
4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.5 Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.


Gruss John
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon KoS » Fr 22. Feb 2019, 07:51

John
Anstatt über Dritte Unbeteiligte kastrierte Aussagen falsch zu werten und damit lieblos Unterstellungen und Gerüchte zu streuen, schreib Roger Liebi doch einfach an und informiere uns. Die Mailadresse findest du im Link. Ganz offiziell und unverdeckt. Er erklärt dir sicher auch was im Grundext steht und was nicht.
https://www.rogerliebi.ch/content/impressum
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Columba » Fr 22. Feb 2019, 08:53

KoS hat geschrieben:John
Anstatt über Dritte Unbeteiligte kastrierte Aussagen falsch zu werten und damit lieblos Unterstellungen und Gerüchte zu streuen, schreib Roger Liebi doch einfach an und informiere uns. Die Mailadresse findest du im Link. Ganz offiziell und unverdeckt. Er erklärt dir sicher auch was im Grundext steht und was nicht.
https://www.rogerliebi.ch/content/impressum


Das ist kein Argument. Roger Liebi veröffentlicht sehr frei seine Ideen, darum kann man daürber auch diskutieren auch ohne seine Teilnahme. Wenn man Deine Argument nämlich ernst nähme, gäbe es überhaupt keine wissenschaftlichen Diskussionen. Selbst die Relativitätstheorie wäre tabu, weil Einstein gestorben ist und er sich nicht mehr an Diskussionen beteiligen kann.

Grüsse Columba
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon KoS » Fr 22. Feb 2019, 09:12

Bitte sorgfälig Johns Beitrag lesen:

Es geht darum, dass impliziert wird, jemand lehre einseitig und halte darauf sein Leben nicht laufend in Veränderung zum stetig besseren!!
Es geht nicht darum was RL lehrt, da kenne ich genug was ich nicht als richtig sehe. das darf un soll offen diskutiert werde!
John1955 hat geschrieben:... dass das tägliche Studium X-Stellen in der Bibel ihnen offenbar wichtiger zu sein scheint, als sich im Sinne Jesus Christus zu wahren Kinder Gottes zu verändern um dadurch mit seiner Hilfe zu steter inniger Gottgemeinschaft zu finden.
Finde ich ziemlich starken Tobak., gerade von einem User der andauernd von praktizierter Liebe spricht... :(
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Columba » Fr 22. Feb 2019, 09:13

John1955 hat geschrieben:Bibellehrer Dr. Roger Liebi scheint offenbar noch immer nicht zu wissen, dass er da einem Irrtum unterliegt. Und man sieht ja oft bei evangelikalen Gläubigen, dass das tägliche Studium X-Stellen in der Bibel ihnen offenbar wichtiger zu sein scheint, als sich im Sinne Jesus Christus zu wahren Kinder Gottes zu verändern um dadurch mit seiner Hilfe zu steter inniger Gottgemeinschaft zu finden.


Nein, nicht das ist der Fehler, sondern Liebi versteckt sich gerne hinter Bibelstellen, ohne dass er konkret den Sinn und die Bedeutung der Worte auslegt. So sieht man auch schnell, dass in der Bibel nicht die voneinander abweichenden Stellen das Problem sind, sondern generell die Bedeutung der der Worte in ihrem Kontext.

Aber dieser Vorwurf gilt nicht nur ihm sondern auch gleichermassen Dir selber. Auch Du hast oben eine Bewertung der Worte vorgenommen: Jesus Worte sind Dir wichtiger als andere. Aber eine Begründung, dass dies so ist gibtst Du nicht. Im Gegenteil, Du verstrickst Dich in Widersprüche. Du müsstest auch nachweisen, dass Jesus Worte besser überliefert sind als die anderen Worte. Dabei gibt es auch abweichende Stellen mit Jesusworten.

Aber das ist die Schwäche Deiner Theologie: Du liest die Bibel selektiv. Noch viele Antworten auf meine Fragen stehen offen, sobald ich nach dem Zusammenhang Deiner Theologie im Gesamtkontext der Bibel frage. Da ist dann plötzlich Funkstille. Du kannst dem Liebe vieles vorwerfen - ihn die Evangelikalität oder meinetwegen sogar einen gewissen Fundamentalismus vorwerfen - aber Du selbst scheinst hier einfach einen selektiven Fundamentalismus zu vertreten, der sich auf Dein Vor-Urteil stützt, dass es um "wahre" Kinder Gottes und um innige Gottesgemeinschaft geht: Was nun genau "wahr" ist und was Du unter innig verstehst, wird auch nie klar. Wie diese Worte auch mit dem Kreuz zu verstehen ist, wird auch nie klar.

Du kannst noch so stark diskutieren hier im Thread über abweichende Aussagen in Text und Übersetzungen, grösseres Problem bleiben die übereinstimmende Aussagen, die nur selektiv zur eigenen Theologie benützt werden.

Grüsse Columba
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Helmuth » Fr 22. Feb 2019, 09:23

Richard3 hat geschrieben:*von Gott eingegeben*= griech. theopneustos = von Gott gehaucht --> Die Bibel ist Gottes direkte Rede in schriftlich fixierter Form. Sie ist vollkommen und irrtumsfrei, auch wenn sie über die Natur und die Geschichte spricht.

Und so sieht es auch die evangelikale "Chicago-Erklärung".

Ja, die berüchtigte Irrtumslosigkeit der Bibel durch die CE. Nun, jeder der 1+1 zusammenrechnen kann sollte erkennen; dass damit die CE-Erklärung über die Schrift gestellt wurde. Ihre Aussage wird damit verbindlicher als ein Wort Jesu.

Und das ist daher was?
Herzliche Grüße
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Columba » Fr 22. Feb 2019, 09:42

Der zweite Abschnitt des Artikels XIX der Chicago-Erklärung sagt klar, dass
Wir verwerfen die Auffassung, dass einsolches Bekenntnis zum Heil notwendigsei. Wir verwerfen jedoch darüber hinausauch die Auffassung, dass die Irrtumslo-sigkeit ohne schwerwiegende Konsequen-zen für den Einzelnen und die Kirche ge-leugnet werden könne.

Also steht die Chicago-Erklärung nicht über der Bibel, sondern sie steht unter der Bibel. Die Irrtumslosigkeit der Bibel ist nicht heilsnotwendig. Andere Auffassungen darf es also geben. Das macht die CE aber auch nicht wertvoller sondern gerade zu noch schlechter, sie wird komplett überbewertet.

Sie macht viele Worte und hebt sich im letzten Abschnitt wieder auf.


Grüsse Columba
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Helmuth » Fr 22. Feb 2019, 11:27

Columba hat geschrieben:Das macht die CE aber auch nicht wertvoller sondern gerade zu noch schlechter, sie wird komplett überbewertet.

Gut analysiert! Also für mich wertlos. Wir sollte man es denn anders nennen? Von mir aus halt irrelevant, weil nicht heilsentscheidend, wenn es den Schöngeistern dann besser gefällt.

Columba hat geschrieben:Sie macht viele Worte und hebt sich im letzten Abschnitt wieder auf.

Wenn es da eben nicht wiederum die gäbe, die eben nur DAS zitieren was sie wollen. Sprich Art. XIX kommt nicht zum Tragen, dafür alle Aussagen über die Irrtumslosigkeit. So gehen solche auch mit der Heiligen Schrift insgesamt um.

Es klingt für mich so:

Artikel I - Jesus ist der Sohn Gottes und Erlöser der gesamten Menschheit.
Artikel II - Ganz so meinen wir es wieder nicht, es könnte auch anders sein.

Das ist also was?
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon KoS » Fr 22. Feb 2019, 17:23

John1955 hat geschrieben:man sieht ja oft bei evangelikalen Gläubigen, dass das tägliche Studium X-Stellen in der Bibel ihnen offenbar wichtiger zu sein scheint, als sich im Sinne Jesus Christus zu wahren Kinder Gottes zu verändern um dadurch mit seiner Hilfe zu steter inniger Gottgemeinschaft zu finden.
Diese Aussage gegenüber Menschen von denen man nichts weiss wie sie ganz praktisch, wo, was, wem, wie tun und helfen, wirken und nützen und damit lieben, wie sie sich dabei verändern lassen , wie sie Gemeinschaft haben mit ihrem geliebten Herrn, DAS empfinde ich als eine schamlose Frechheit.

Theo-Logie? Nein Columba, ich benötige kein intellektuelles Gerede sondern ein fiundiertes, gesundes Schriftverständnis für mein Reden und mein Handeln, aus der Schrift selbst sich auslegend nicht aus einer Logie.
Du darfst das natürlich so definieren und nennen wie wie du willst.
Dass wir den Urtext nicht mehr haben ist hoffentlich jedem klar, ändert nichts am Wahrheitsgehalt des Urtextes.
Textkritik in Ehren, Bibelkritikansätze ohne mich.
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Columba » Fr 22. Feb 2019, 21:22

KoS hat geschrieben:... sondern ein fiundiertes, gesundes Schriftverständnis für mein Reden und mein Handeln, aus der Schrift selbst sich auslegend nicht aus einer Logie.
Du darfst das natürlich so definieren und nennen wie wie du willst.
Dass wir den Urtext nicht mehr haben ist hoffentlich jedem klar, ändert nichts am Wahrheitsgehalt des Urtextes.
Textkritik in Ehren, Bibelkritikansätze ohne mich.


Was Du hier schreibst ist doch eine theologiscbe Aussage und nichts anderes. Ich weiss nicht, was Du dagegen hast.

Grüsse Columba
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon John1955 » Sa 23. Feb 2019, 01:42

Columba hat geschrieben:Aber dieser Vorwurf gilt nicht nur ihm sondern auch gleichermassen Dir selber. Auch Du hast oben eine Bewertung der Worte vorgenommen: Jesus Worte sind Dir wichtiger als andere. Aber eine Begründung, dass dies so ist gibtst Du nicht. Im Gegenteil, Du verstrickst Dich in Widersprüche. Du müsstest auch nachweisen, dass Jesus Worte besser überliefert sind als die anderen Worte. Dabei gibt es auch abweichende Stellen mit Jesusworten.

Aber das ist die Schwäche Deiner Theologie: Du liest die Bibel selektiv. Noch viele Antworten auf meine Fragen stehen offen, sobald ich nach dem Zusammenhang Deiner Theologie im Gesamtkontext der Bibel frage. Da ist dann plötzlich Funkstille. Du kannst dem Liebe vieles vorwerfen - ihn die Evangelikalität oder meinetwegen sogar einen gewissen Fundamentalismus vorwerfen - aber Du selbst scheinst hier einfach einen selektiven Fundamentalismus zu vertreten, der sich auf Dein Vor-Urteil stützt, dass es um "wahre" Kinder Gottes und um innige Gottesgemeinschaft geht: Was nun genau "wahr" ist und was Du unter innig verstehst, wird auch nie klar.

Du kannst noch so stark diskutieren hier im Thread über abweichende Aussagen in Text und Übersetzungen, grösseres Problem bleiben die übereinstimmende Aussagen, die nur selektiv zur eigenen Theologie benützt werden.

Grüsse Columba


Oh, ich vertrete hier hauptsächlich Jesus Christus Theologie, und was mit dieser im Rest des NT kompatibel ist, falls Du das noch nicht erkannt hast. Von Roger Liebi habe ich nur nebenbei was mitbekommen. Für unsereins ist nur einer Meister, Jesus Christus und nicht ein Roger Liebi oder sonstiger Bibellehrer.

Sicher sind auch in den Evangelien nicht alle Worte Jesus richtig übersetzt, respektive wird hineininterpretiert was überhaupt nicht steht, der Text nicht einfach so belassen oder im Kontext gelesen.

Bibelstudium sollte doch dazu dienen, dass ein Mensch Gottes vollkommen sei zu allem Guten Werk geschickt. Dazu dienen Worte Gottes darin, die man daran ja erkennt, dass diese durch Umsetzen zu nurmehr gottgefälligem Leben führen.

Jesus sagte ja klar und unmissverständlich, dass ER der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN ist, und NIEMAND zu seinem Vater kommen kann als NUR DURCH IHN.

Und Jesus erklärt auch, dass wer ihn liebt, SEINE Worte halten wird, der Vater im Himmel solche liebt und dass sie kommen und in solchen Wohnung nehmen. Jesus lehrte auch, dass wer seine Rede hört und tut sie auf festen Grund baut, auf IHN. Jesus lehrte auch, dass wer den Willen des Vaters tue, in den Himmel komme, respektive Jesus zu seinen Brüdern und Schwestern zählt. Also was bedeutet das für unsereins? Wessen Theologie führt wohin? Darum entschied und entscheide ich mich ja klar für Jesus Theologie.

Gruss John
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon KoS » Sa 23. Feb 2019, 08:25

Columba hat geschrieben:
Was Du hier schreibst ist doch eine theologiscbe Aussage und nichts anderes. Ich weiss nicht, was Du dagegen hast.

Grüsse Columba

Ist es möglich, dass dein Intellekt deinem Herzen im Wege steht?
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon KoS » Sa 23. Feb 2019, 08:34

John1955 hat geschrieben:Darum entschied und entscheide ich mich ja klar für Jesus Theologie.

Deine eigenen Worte verurteilen dich!
Du beweist dich selber ab deinen kolportierten falschen Vorurteilen, Verunglimpfungen in Lieblosigkeit und erkennst es nicht..

Dein Meister wird auch dein Richter sein. Wie sagte dieser den Juden und denen die sich unter eigene Werke stellen, nicht glauben aber Verunglimpfen?
Matthäus 12,34 34 Otternbrut! Wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund. 35 Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatze Böses hervor. 36 Ich sage euch aber, daß von jedem unnützen Worte, das irgend die Menschen reden werden, sie von demselben Rechenschaft geben werden am Tage des Gerichts; 37 denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Columba » Sa 23. Feb 2019, 09:40

KoS hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
Was Du hier schreibst ist doch eine theologiscbe Aussage und nichts anderes. Ich weiss nicht, was Du dagegen hast.

Grüsse Columba

Ist es möglich, dass dein Intellekt deinem Herzen im Wege steht?


Ich habe bei Dir nie das Gefühl. dass Du Dein Herz vor den Intellekt stellst. Deine Antworten sind meist intellektuell. Wäre auch ein Fehler, wenn man den Intellekt als weniger wichtig nimmt als das Herz:

Matthäus 22
36 Meister, welches Gebot ist das höchste im Gesetz?
37 Er sagte zu ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.

Epheser 4
3 Lasst einen neuen Geist euer Denken bestimmen,



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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon Columba » Sa 23. Feb 2019, 09:48

John1955 hat geschrieben:Oh, ich vertrete hier hauptsächlich Jesus Christus Theologie, ...


Hier weichst Du wieder aus, denn Jesus Christus Theologie ist schon Gemeindeliteratur. Die Evangelien sind erst nach dem Tod von Jesus Christus geschrieben und in den Evangelien (insbesondere auch in den Worten von Jesus) ist das Kreuz, die Auferstehung, Himmelfahrt und Pfingsten schon enthalten. Dass Deine Theologie von Jesus ganz von der Gemeinde zu trennen ist, hast Du nie glaubhaft dargestellt. Du bist eher schon mit dem Vor-Urteil hier angetreten, dass Du die Theologie kennst. ...und das ist fragwürdig, dieser Frage entziehst Du Dich regelmässig.

Du nimmst daher die Gemeindethologie, spaltest sie auf und definierst einige Jesus Worte als seine Theologie. Es ist aber Deine Theologie, und falls die biblischen Aussagen nicht mit Deiner Theologie übereinstimmen, lehnst Du sie ab als icht jesuanisch. Das ist im Grunde eine Jesu-ismus, was Du lehrst. Aber ob das die christliche Lehre ist....?


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Re: Übersetzungen, die eine abweichende Aussage ergeben

Beitragvon John1955 » Sa 23. Feb 2019, 21:34

Columba hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Oh, ich vertrete hier hauptsächlich Jesus Christus Theologie, ...


Hier weichst Du wieder aus, denn Jesus Christus Theologie ist schon Gemeindeliteratur. Die Evangelien sind erst nach dem Tod von Jesus Christus geschrieben und in den Evangelien (insbesondere auch in den Worten von Jesus) ist das Kreuz, die Auferstehung, Himmelfahrt und Pfingsten schon enthalten. Dass Deine Theologie von Jesus ganz von der Gemeinde zu trennen ist, hast Du nie glaubhaft dargestellt. Du bist eher schon mit dem Vor-Urteil hier angetreten, dass Du die Theologie kennst. ...und das ist fragwürdig, dieser Frage entziehst Du Dich regelmässig.

Du nimmst daher die Gemeindethologie, spaltest sie auf und definierst einige Jesus Worte als seine Theologie. Es ist aber Deine Theologie, und falls die biblischen Aussagen nicht mit Deiner Theologie übereinstimmen, lehnst Du sie ab als icht jesuanisch. Das ist im Grunde eine Jesu-ismus, was Du lehrst. Aber ob das die christliche Lehre ist....?


Grüsse Columba

Ich glaube nun mal und vertrete Jesus Christus Theo-logie, also Jesus Christus Gottes-Lehre, Columba. Und die christliche Lehre stammt nun mal von Jesus Christus, respektive von dem wahrhaftigen Gott, der sie ihm aufgegeben hat auf Erden bekannt zu machen, wie Jesus selber mehrmals versicherte.

Und Lehren aus der Bibel oder den Konzilen, die mit Jesus Christus Lehren unvereinbar sind, sind doch in Wahrheit unchristliche Lehren, ist doch einleuchtend, oder?

Gruss John
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