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Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Mi 20. Mär 2019, 08:29

kingschild hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Mir scheint Du glaubst Jesus Christus nicht wirklich, dass nur ER den allein wahren Gott kennt und auf Erden offenbart, den er Vater im Himmel nennt kennt und niemand sonst?




Ein Mensch der Jahwe verlästert und verleugnet und sagt das sei Christus der ihm das erzählte, dem würde ich sagen, so ungefähr in die Richtung glauben die Luzerfianer auch. Einziger Unterschied, sie nennen Luzifer nicht Christus, sondern sagen Luzifer sei der Heilige und Jahwe der Teufel.

Von daher den falschen Christussen und Propheten glaube ich nicht, weil die befinden sie auf der Stufe der Luzerfianer mit Ihren Ansichten über Jahwe.

Dem Christus hier glaube ich aber das er die Wahrheit sagte:

Wer den Erlöser kennt, der kann IHN nicht verlästern. Christus hat Jahwe nie verlästert, sondern ihn geehrt und das erste Gebot als erstes Gebot bezeugt, gehalten und nicht mit Füssen getreten.

Kingschild


Also mein Erlöser ist garantiert Christus, respektive Gottes Geist in IHM, die nun Beide in mir wohnen, weil ich Jesus glaube, dass nur er den allein wahrhaftigen Gott kennt und von dem gesandt wurde ihn -vorab logischerweise den bis dahin irrgleiteten Schafe des Hauses Israel- zu offenbaren.

Betreffend denen, die sich vom einstig zwiespältigem Gottesglauben ab- und dem von ihm "verkörperten" wahren Gottesglauben zuwandten sagte er wohl voller Freude im Gebet zum Vater im Himmel:
Johannes 17, 3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

kingschild hat geschrieben:Christus hat Jahwe nie verlästert, sondern ihn geehrt und das erste Gebot als erstes Gebot bezeugt, gehalten und nicht mit Füssen getreten.


Na dann lies mal was Jesus als ERSTES GEBOT lehrte, natürlich bezogen auf den der GOTT war, ist und immer sein wird, und nicht der vorgab Gott Abrahams, Jakobs zu sein, und dies -offenbar auch Dich überzeugend- einzig mit Schlangenzauberei meinte bewiesen zu haben. Lies doch mal 2. Mose 4, 1-5.

Matthäus 22,37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5).
38 Dies ist das höchste und erste Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« .
40
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.


Und diese Beiden Gebote kam Jesus Christus im Auftrag Gottes aller Menschen auf Erden bekannt zu machen und in dessem Sinne zu erfüllen und ans Herz zu legen IHM gleich zu tun.

Wer Jesus Christus sieht, sieht wie der Vater im Himmel in WAHRHEIT ist und wirkt und reuige Sünder in die Arme nimmt und die gelebte Liebe und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellt. Denn Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Ich sehe nunmal in Jesus Christus KEINESWEGS jenen, der alles ablehnte, bei Mensch und Tier was irgendein Fehl/Behinderung hatte, mit Aussatz bestraft, Pest droht oder zu Mord und Diebstahl aufruft.und selber massenhaft tötet und diverse Blutschmier- und Blutspritzrituale anordnet nebst unsinngem Opferkult.

Wer solcherlei Abscheulichkeiten Jesus Christus respektive seinem Vater im Himmel anlastet, statt Jesus zu glauben, dass der Vater im Himmel und er eins, in Wort und Tat (Kranke heilen, Tote auferwecken statt...umgekehrt) Gesinnung identisch sind, sollte wohl nochmals über die Bücher gehen,und sich dann wohl bei Jesus Christus, wie auch beim Vater im Himmel entschuldigen finde ich. Haben schon viele getan und bekamen die Freude des wahren Gottes in ihrem Alltag auf wundersame, vielfältige Weise zu spüren.

JHWH kann von mir aus anbeten, vergöttlichen wer will, wir haben ja Religionsfreiheit. Aber insbesondere Christen sollten sich doch bezüglich wahrem Gottesglauben in der Bibel einzig und allein an demjenigen von Jesus Christus absolut glaubwürdig offenbarten Gottverständnis orientieren, wie es auch die Jünger und Apostel und sogar einige Obere im NT erkennen lassen.

Gruss John
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Mi 20. Mär 2019, 09:00

Helmuth hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Die 10 Gebote sind weniger als die Liebe. Die Liebe ist das Größte. Die 10 Gebote sind konkrete Anwendungen der Liebe, zu einer Zeit, da man sie (die Liebe) noch nicht erfassen konnte.

Ein Quatsch, den du da redest, die Liebe unter Menschen gab es immer schon, sie fing hier an:
1Mo 2, 23 hat geschrieben:Und der Mensch sprach: Diese ist einmal Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleische; diese soll Männin heißen, denn vom Manne ist diese genommen.

Vielleicht erkennst du die Emotion darin nicht sonderlich, ich allerdings schon. Später machte man daraus ein Geschäft, ein Vertragswerk oder eine Politehe, alles Mögliche. Und heute ist das noch verdorbener.

Dennoch hat uns die Liebe Gott von Anfang der Schöpfung an ins Herz gelegt. Wie konnte sonst ein Mensch aus dem AT wohl Gott lieben? Erklär mir das.

Was meinst du hat sich mit Jesus denn geändert? Die Liebe? Nein, er hat uns nur darauf wieder hingewiesen.


Quatsch ist es nur, wenn man zu wenig differenzieren kann oder zu wenig weiß oder nur die Bibel zitieren kann.
Die Liebe war von Anfang an besitzergreifend, wie sie in dieser Form jetzt noch dominierend ist, und kannte deshalb keine Grenzen.
Der Begriff "Liebe" ist ein abstrakter Begriff. Die Menschen lebten aber in der Frühzeit nicht in Abstraktionen. sondern einfach ungehemmt draufzu.
Deshalb mussten ihnen Gebote gegeben werden (z.B. 2. Mo. 20,14), zum Erhalt der Gesellschaft und damit sie überhaupt zur Besinnung kamen.

Die Liebe Gottes ist aber nicht eros sondern agape, also nicht begehrend, sondern los- und alles/jeden daseinlassend. Sie ist verstehend.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 20. Mär 2019, 10:21

Wie die Menschen damals dachten und was sie begriffen, ist doch ziemliche Spekulation. Aber der Führungsstil Gottes damals passt wohl zur damaligen Zeit. Daß er passt, akzeptiert der Christ und begreift auch Wesentliches durchs Studium des AT.

Reif für die Agape war der Mensch zur Zeit Jesu Geburt Jesu aber wohl auch nicht. Das Leben änderte sich erst völlig mit der modernen Medizin und die wissenschaftlich- technischen Errungenschaften. Also erst jetzt. Dabei wirkten die gesellschaftlichen Umbrüche mit.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Mi 20. Mär 2019, 10:34

jes_25913 hat geschrieben:
Die Liebe Gottes ist aber nicht eros sondern agape, also nicht begehrend, sondern los- und alles/jeden daseinlassend. Sie ist verstehend.

LG,
jes


Und die Liebe Gottes, jes, ist vergebend und begegnet entgegengebrachten Bosheiten mit Ruhe und Gelassenheit. Für einen erkennbar nicht wohlgesinnten Mitmenschen wurde schon damals empfohlen für dessen Seelenheilung zu beten (ihn zu segenen), damit auch solche fortan so all-umfassend lieben können wie es insbesondere im NT durch Jesus und später seine Jünger und Apostel empfohlen wurde.

Dies wohl eigentlich einleuchtend, um inneren Frieden mit Gott, den Mitmenschen und sich wahrnehmen, beibehalten und sich den Rest des Lebens daran erfreuen zu können.

Eigentlich hat doch Jesus vor mittlerweile 2000 Jahren einen überzeugenden wahren Gottesglauben zur Erkenntnis gegeben. Dass ausgerechnet solche, die bezeugen AN Jesus zu glauben, IHM in Wahrheit nicht glauben, dass er geboren und gesandt wurde, die Wahrheit über den allein wahren Gott zu offenbaren, ist mir echt ein Rätsel. Hast Du dafür eine Erklärung?

Gruss John
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon eddy » Mi 20. Mär 2019, 10:52

lionne hat geschrieben:Ich glaube, ich habe mich genügend klar ausgedrückt:
Das Wort Gottes besteht aus AT und NT!

jes_25913 hat geschrieben:Wer also vom Wesen Gottes (=Liebe) ausgeht und auf sie, bzw. Jesus Christus baut, kann getrost auf das A.T. verzichten.

Diese Kontroverse könnte möglicherweise aufgelöst werden, wenn man im AT nicht nur die Geschichten an der Oberfläche sieht. Die Rabbis warnen ja davor, nur den "Mantel der Tora" zu betrachten. V.a. die Bücher Mose sind doch ein jüdisches Dokument, und keiner von uns ist Jude, wir sind weder mit deren kultureller Herangehensweise vertraut, noch können wir es in der Originalsprache lesen, noch kennen wir die Bedeutungsmöglichkeiten und -variationen.
Soweit ich das einschätzen kann, gibt es aber noch jemanden, der das ganz gut kann, der Name Friedrich Weinreb ist hier wohl zu nennen. Er weiß als gelehrter Jude sehr viel, kennt das Original, aber eben auch die dt. Sprache und kann so eine Brücke schlagen.
Sehr aufschlussreich ist das kleine rote Büchlein namens "Aggression" von ihm, einfach mal zu sehen, wie er zB den Sündenfall oder die Geschichte von Kain und Abel auslegt. Es wird deutlich, dass es eine völlig andere Herangehensweise ist als die unsere (und überrasched undogmatisch!!). Kann ich sehr empfehlen!
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Mi 20. Mär 2019, 11:17

onThePath hat geschrieben:Wie die Menschen damals dachten und was sie begriffen, ist doch ziemliche Spekulation.
Man weiß eigentlich heute recht viel darüber. Zum Beispiel in der Kulturanthropologie. Zum anderen muss man sich nur klar machen, dass der Mensch in erster Linie durch das Leben, also die Erfahrung, lernt. Aus der Erfahrung stammt ja auch seine gesamte Begrifflichkeit, Sprache.Sogar unser Wort begreifen zeigt das: Mit den Händen berühren. Aber zum Begreifen des Geistig-Seelischen sind die Hände nutzlos.

Aber der Führungsstil Gottes damals passt wohl zur damaligen Zeit. Daß er passt, akzeptiert der Christ und begreift auch Wesentliches durchs Studium des AT.
Klar, der konnte nicht anders sein. Menschen sind nur da willig, wo sie irgendetwas akzeptieren können.
Es sind bis heute immer die Vorstellungen, die die Menschen von der Realität haben, die ihr Denken und Handeln bestimmen, niemals die realität selbst, bzw. nur insofern, dass die falschen Vorstellungen von der Realität durch leidvolle Erfahrungen korrigiert werden.
Reif für die Agape war der Mensch zur Zeit Jesu Geburt Jesu aber wohl auch nicht.
Nein, sie sahen aber, dass die Wahrheit, die Liebe heilt.
Das Leben änderte sich erst völlig mit der modernen Medizin und die wissenschaftlich- technischen Errungenschaften.
Was Du jetzt damit sagen willst, erschließt sich mir nicht.
Jedenfalls sind ja die Medizin und die technischen Errungenschaften nicht die Fortsetzung des von Jesus aufgezeigten Weges, sondern das Ergebnis des "breiten Weges", also des "alten Menschen", der lieber die Natur manipuliert, anstatt, dass er sich selbst zum Besseren ändert. Es ist also der antichristliche Weg.
Also erst jetzt. Dabei wirkten die gesellschaftlichen Umbrüche mit.

Lg, otp

Ich gebe Dir insofern recht, dass der Mensch dadurch nun erkennt, dass wir alle in einem Boot sitzen, und es völlig unakzeptabel ist, nur an sich selbst zu denken.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Mi 20. Mär 2019, 11:41

John1955 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Die Liebe Gottes ist aber nicht eros sondern agape, also nicht begehrend, sondern los- und alles/jeden daseinlassend. Sie ist verstehend.

LG,
jes


Eigentlich hat doch Jesus vor mittlerweile 2000 Jahren einen überzeugenden wahren Gottesglauben zur Erkenntnis gegeben. Dass ausgerechnet solche, die bezeugen AN Jesus zu glauben, IHM in Wahrheit nicht glauben, dass er geboren und gesandt wurde, die Wahrheit über den allein wahren Gott zu offenbaren, ist mir echt ein Rätsel. Hast Du dafür eine Erklärung?

Gruss John


Nun ja, ich würde sagen es ist Bequemlichkeit, eine gewisse Gedankenlosigkeit. Man wächst in irgendeiner Gemeinde auf oder stößt zu ihr, und dann übernimmt man eben das, was allgemeiner Konsens ist, und meint man habe damit etwas wie eine Wahrheit zu haben, wo man nichts anderes mehr tun muss als diese zu bekennen und notfalls zu verteidigen.
Das Christentum "light" macht es ja den Menschen recht einfach in den Himmel zu kommen, obwohl es gar nicht im christlichen Glauben darum geht, sondern darum, dass das "Reich Gottes" auf die Erde komme durch Menschen, die durch "das Wort" gewandelt wurden...

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 20. Mär 2019, 11:51

Jes, der medizinisch-technische Fortschritt hat unser Leben völlig verändert und damit auch unsere Erfahrungsebenen.

Kindersterblichkeit kennt man kaum noch.
Es gibt allgemein keine kurze Lebenszeit mehr.

Das bedingt gewaltige Umwälzungen.

Dazu die Bequemlichkeit unseres modernen Lebens, die vieles von der beschwerlichen Lebensmüh wegnahm.

Was man vom Leben vor 2000 Jahren weiß, führt nicht unbedingt zu richtigen Rückschlüssen. Die Existenz Gottes wird ja oft verneint, weil man erklärt, es sei erklärbar als Vorstellung der Menschen.

Du selber behauptest, es gäbe keine Dämonen, man habe es damals zur Zeit Jesu nicht besser gewusst. Soviel zur umfassenden Erkenntnis heutzutage.
Jeder erschafft sich mehr oder weniger spekulativ seine eigene Wirklichkeit. Daran ändern auch moderne Erkenntnisse nicht viel.
Auch deine Ansichten sind leicht zu bestimmen woher sie stammen. Und nicht immer richtig.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 20. Mär 2019, 12:00, insgesamt 3-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Mi 20. Mär 2019, 11:55

eddy hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Ich glaube, ich habe mich genügend klar ausgedrückt:
Das Wort Gottes besteht aus AT und NT!

jes_25913 hat geschrieben:Wer also vom Wesen Gottes (=Liebe) ausgeht und auf sie, bzw. Jesus Christus baut, kann getrost auf das A.T. verzichten.

Diese Kontroverse könnte möglicherweise aufgelöst werden, wenn man im AT nicht nur die Geschichten an der Oberfläche sieht. Die Rabbis warnen ja davor, nur den "Mantel der Tora" zu betrachten. V.a. die Bücher Mose sind doch ein jüdisches Dokument, und keiner von uns ist Jude, wir sind weder mit deren kultureller Herangehensweise vertraut, noch können wir es in der Originalsprache lesen, noch kennen wir die Bedeutungsmöglichkeiten und -variationen.
Nun ja, geistesgeschichtlich kann die Bibel nicht losgelöst von der allgemeinen Menschheitsentwicklung gesehen werden.
Abraham kam aus einem babylonischen Umfeld, war also durch dieses geprägt, dann wurden seine Nachkommen von den Ägyptern beeinflusst, später von ihren Nachbarvölkern. Also sie waren nicht grundlegend anders, sondern für die damalige Zeit bestenfalls fortschrittlicher.
Die Rabbiner sind ja selbst eine relativ späte Erscheinung des Judentums. Deshalb heißt das nicht, dass sie, nur weil sie hebräisch sprachen und in einer bestimmten Tradition aufgewachsen sind, die historischen Bedingungen besser verstehen konnten, als wir heute.
Dass sie natürlich die Bibel nicht nur wortwörtlich betrachten, sondern traditions- und zeitbedingt manche Vorstellungen damit verbinden, sagt eigentlich nur etwas über ihr Vermögen aus, anstatt einer wirklichen Einsicht in die Realität.
Soweit ich das einschätzen kann, gibt es aber noch jemanden, der das ganz gut kann, der Name Friedrich Weinreb ist hier wohl zu nennen. Er weiß als gelehrter Jude sehr viel, kennt das Original, aber eben auch die dt. Sprache und kann so eine Brücke schlagen.
Sehr aufschlussreich ist das kleine rote Büchlein namens "Aggression" von ihm, einfach mal zu sehen, wie er zB den Sündenfall oder die Geschichte von Kain und Abel auslegt. Es wird deutlich, dass es eine völlig andere Herangehensweise ist als die unsere (und überrasched undogmatisch!!). Kann ich sehr empfehlen!


Von Weinreb habe ich schon lobend gehört, aber noch nichts gelesen. Aber nochmals zu den Rabbinen: Ich habe immer mal die Sabbatfeiern im Radio verfolgt (weil es gerade an war) und muss sagen, dass man von dieser Geistigkeit keinen Nutzen haben kann.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Mi 20. Mär 2019, 12:02

onThePath hat geschrieben:Jes, der medizinisch-technische Fortschritt hat unser Leben völlig verändert und damit auch unsere Erfahrungsebenen.

Kindersterblichkeit kennt man kaum noch.
Es gibt allgemein keine kurze Lebenszeit mehr.

Das bedingt gewaltige Umwälzungen.

Dazu die Bequemlichkeit unseres modernen Lebens, die vieles von der beschwerlichen Lebensmüh Wegnahme.


Ja, in dem Sinne hast Du natürlich recht.
Für mich ist dieses Entbundensein von äußerer Mühe Anlass geistige "Mühe" auf mich zu nehmen, denn nie war so viel Information unterschiedlichster Art jedem Menschen zugänglich. Da leben wir in einer Überfülle.
Also wir könnten eigentlich in jeder Hinsicht zufrieden und glücklich sein. Aber sind wir es? Es entbindet uns niemand vom Entscheidenmüssen, und so kann man an einer vollgedeckten Tafel verhungern....

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mi 20. Mär 2019, 12:36

Lazar hat geschrieben:Das ist die ganze Münze, mit der Jesus nicht für jeden von uns "bezahlt".

Was meinst du mit "nicht für jeden"? Er hat für alle Sünden bezahlt, aber es liegt an uns das anzunehmen.

Lazar hat geschrieben:Der Sohn Gottes hingegen weiß es - und dann werden die Schafe von den für sie gefährlichen Wölfe getrennt. So einfach ist das.

Und wo landen die Wölfe/Böcke? Was sagt Jesus? Und hier denke sollte man an deinem humanistischen Weltbild einmal zu wackeln anfangen.

Nimm zur Kenntnis, dass Jesus sie in die Hölle schickt. Damit ist er in den Augen der Humanisten genauso ein grausamer Unmensch wie andere JHWH als Mörder und Schlächter hinstellen. Was macht denn den Unterschied?

Diese humanistische Gesinnung ist verlogen und verdorben. Sie lieben was Gott hasst und hassen was Gott liebt. :warn:

Aber ja, hier werden sich dann wohl die Geister scheiden.


Mein Glaube und meine ganze Liebe fußt auf Gottes Wort und dazu gehört auch Mose Wort als auch natrülich Jesu Werk. Das hat meine Gesinnnung revolutioniert.

Und erst in dieser Gersinnung nähere ich mich auch Mitmenschen. So, damit meine ich habe ich mich genug ausgetauscht. Ich will es eigentlich nicht bis zum St. Nimmerleinstag bezeugen müssen. Dreimal reicht denke ich. :]
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Mi 20. Mär 2019, 13:59

(Fortsetzung Posting v. 15.3.19)

Was macht den (christlichen) Glauben wirklich aus?
Hier weitere Gedanken dazu (aus meiner Sicht):
Jesus war Jude. Er war regelmässig in die Synagoge gegangen und kannte die jüdischen Gesetze. Auch seine Anhänger waren (zu Beginn) fast ausschliesslich Juden.
Das Judentum, das jüdische Volk hat für mich als Christin eine grosse und wichtige Bedeutung.
Die Juden sind Gottes auserwähltes Volk, das Volk seiner Liebe, von dem die heilige Schrift sagt: "Gottes Gaben und Berufungen können Ihn nicht gereuen"
(>>> Römer 11,29") - "Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an"
(>>> Sacharja 2,12).
Was Gotte liebt, das sollen wir auch lieben - und wenn wir lieben, beten wir füreinander und segnen.
Ich sehe/erkenne im jüdischen Volk den älteren Bruder, durch den wir (Christen) die Schrift, das Gesetz und die Propheten, durch den wir Jesus Christus empfingen und teilhaftig wurden des Erbes der Heiligen; denn "Du sollst wissen, dass du die Wurzel nicht trägst, sondern die Wurzel trägt dich" (>>> Römer 11,18b).
Von daher ist es (für mich) selbstverständlich, dass ich das jüdische Volk liebe, für dasselbige bete und es segne.
Für mich ist dies eben auch ein Merkmal, das unseren (meinen) Glauben, den christlichen Glauben, ausmacht.
https://www.youtube.com/watch?v=zhxs4mBmstc
LG lionne :praise:
(Fortsetzung folgt... ;))
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Mi 20. Mär 2019, 15:15

jes_25913 hat geschrieben: Die 10 Gebote sind weniger als die Liebe. Die Liebe ist das Größte.
Die 10 Gebote sind konkrete Anwendungen der Liebe, zu einer Zeit, da man sie (die Liebe) noch nicht erfassen konnte.
Helmut hat geschrieben:
Ein Quatsch, den du da redest, die Liebe unter Menschen gab es immer schon.

Genau, Helmut, darum musste Gott am Sinai vermutlich auch ein striktes Gebot nach dem anderen erteilen...
Zehn Gebote hat Mose nur erhalten - aber die gesamte Menschheit kann nicht einmal eines davon einhalten!
Helmut hat mir geschrieben: Was meinst du hat sich mit Jesus denn geändert? Die Liebe?
Nein, er hat uns nur darauf wieder hingewiesen.

Jesus' unvergleichliche Liebe Gottes kann man sich als Mensch weder "erdenken", noch erlernen, noch erzwingen.
Aber man kann versuchen, es Ihm gleich zu tun, und Gott darum bitten, dass er einem wenigstens den Hass nimmt, und vor allem die Rachsucht, die bei uns doch nichts anderes bewirkt als einen immerwährenden Teufelskreis.

Das ist für mich mitunter eines der größten Geschenke, die Gott uns bereiten kann,
dass wir eines Tages nicht mehr hassen können.

Viele Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon eddy » Mi 20. Mär 2019, 15:55

jes_25913 hat geschrieben:Von Weinreb habe ich schon lobend gehört, aber noch nichts gelesen.

Hat vielleicht 60 Seiten, versuch das mal:
https://www.origoverlag.ch/detail/18899AB/
eddy
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mi 20. Mär 2019, 18:17

Lieber Bruder, Lazar,
Lazar hat geschrieben:Das ist für mich mitunter eines der größten Geschenke, die Gott uns bereiten kann,
dass wir eines Tages nicht mehr hassen können.

Ach, ich beginne dich zu mögen, wir sollten mal auf ein Achterl ausgehen. :]

Aber hier in der Diskussion erlaube mir weiter die scharfe Zunge. Bitte unterstelle mir nicht, dass ich sie absichtlich lieblos einsetze. Vielleicht kommt’s nur so an.


Zu deinem Antihassbegehren:

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Scheiteren deines Begehrens, je schneller desto besser, umso eher wirst du frei. Ja, ernst!

Denn es geht nicht darum nie wieder zu hassen, sondern das zu hassen was auch Jesus hasst, und das zu lieben was auch Jesus liebt.

Das Bemühen niemanden zu hassen ist humanistisches Wertedenken. Und wer versagt darin am meisten? Sie selbst, und daran erkennt man auch, dass dies damit unter einem Fluch steht.

Der Mensch ist aber Gottes Ebenbild, und damit hat er Zorn und Wut ebenso in sich wie Zuneigung und Mitgefühl. Es geht darum, dies in Gottes Bahnen zu lenken. Du kannst nicht abschaffen, was dein Wesen ausmacht, du kannst es aber pervertieren, und das macht die Sünde aus.

Was kennzeichnet Heuchler? Ist es nicht genau dieses Bemühen nach außen immer schön zu tun, so als gäbe es nur „das Gute“, im Inneren wohnt aber gar kein Heiliger Geist?

Schluck mal die Pille und gehe ins Gebet, und dann erst antworte mir.


Mein Fazit:

Erst der HG schreibt dir korrekte Gesetze ins Herz. Und nur die zählen. Ehescheidung z.B. zu tolerieren ist definitv kein Gesetz des Herrm. Aber die Humanisten fordern es ein als Recht. Gib zu, dass es so ist.

Worum geht es nun beim Hass? Nicht nie mehr zu hassen, sondern sehr wohl eben Ehescheidung zu hassen, d.h. die Sünde. Lazar, ich hasse sie heute bis aufs Blut.
Herzliche Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Do 21. Mär 2019, 07:02

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Das ist die ganze Münze, mit der Jesus nicht für jeden von uns "bezahlt".

Was meinst du mit "nicht für jeden"? Er hat für alle Sünden bezahlt, aber es liegt an uns das anzunehmen.

Ich weiß schon, lieber Helmut, warum ich das nicht einfach nur "annehme", glaub's mir...
Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Der Sohn Gottes hingegen weiß es - und dann werden die Schafe von den für sie gefährlichen Wölfe getrennt. So einfach ist das.

Und wo landen die Wölfe/Böcke? Was sagt Jesus? Und hier denke sollte man an deinem humanistischen Weltbild einmal zu wackeln anfangen.

Nimm zur Kenntnis, dass Jesus sie in die Hölle schickt. Damit ist er in den Augen der Humanisten genauso ein grausamer Unmensch wie andere JHWH als Mörder und Schlächter hinstellen. Was macht denn den Unterschied?

Dass es für Jesus bereits bei uns auf Erden zugeht wie in der Hölle? In Gottferne und den Wölfen hemmungslos ausgesetzt, also genau aus diesem Grund:

...... Sie lieben was Gott hasst und hassen was Gott liebt. :warn:

Aber ja, hier werden sich dann wohl die Geister scheiden.
Mein Glaube und meine ganze Liebe fußt auf Gottes Wort und dazu gehört auch Mose Wort als auch natrülich Jesu Werk. Das hat meine Gesinnnung revolutioniert.

Und meinen Glauben hat revolutioniert, indem ich mir genau ansah, was "Mose Werk" war und welches Jesus Christi wahres Wort.
Und erst in dieser Gersinnung nähere ich mich auch Mitmenschen. So, damit meine ich habe ich mich genug ausgetauscht. Ich will es eigentlich nicht bis zum St. Nimmerleinstag bezeugen müssen. Dreimal reicht denke ich. :]

Müsste es eigentlich, aber bei Dir reicht dreimal von mir aus gesehen leider noch lange nicht aus. Weißt Du nicht, wer im AT für Jaweh als erstgeborener Sohn gilt?

Wie kann Jesus als Israelit dann Gottes Erstgeborener und geliebter Menschensohn sein?

Herzliche Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Do 21. Mär 2019, 08:31

Lazar hat geschrieben:Wie kann Jesus als Israelit dann Gottes Erstgeborener und geliebter Menschensohn sein?

Hier in diesem Thread möchte ich eigentlich nicht solchen Theologiekram besprechen. Das sollen Theolgen unter sich auspalavern, solche, die gerne den Heiligen Geist mit Theologie verwechseln. All das macht meinen Glauben nicht nicht mehr aus.

Und nur, dass du es weißt, ich hätte Antworten. Da du Mose verwirfst teilen wir nicht den gesamten Glauben. Das heißt nicht dass wir keinen teilen, aber du verwirfst den größten Propheten des AT, den Gott gesandt hatte. Damit verwirfst du eine von Gott gegebene Insprationsquelle, die noch dazu Jesus in jeder Hinischt bestätigt.

Mit anderen Worten: Dein Denken kann nicht mit dem Denken des Heern Jesus übereinstimmen. Solches kann den Glauben in der Folge leicht vernebeln.

Der Grund ist, so wie ich es einschätze, dein humanistisches Weltbild, das du nicht bereit bist abzulegen oder zumindest zu hinterfragen.
Herzliche Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Do 21. Mär 2019, 09:18

Helmuth hat geschrieben: an Lazar:

Und wo landen die Wölfe/Böcke? Was sagt Jesus? Und hier denke sollte man an deinem humanistischen Weltbild einmal zu wackeln anfangen.
Nimm zur Kenntnis, dass Jesus sie in die Hölle schickt. Damit ist er in den Augen der Humanisten genauso ein grausamer Unmensch wie andere JHWH als Mörder und Schlächter hinstellen. Was macht denn den Unterschied?


Jesus schickt die Knechte des Teufels zu deren Entlöhnung ihrem Arbeitgeber, Wer für Müller arbeitet und dann von Huber den Lohn einfordern will, wird ja sicher vom Huber auch zum Müller geschickt, sowas von logisch und gerecht und sicherlich nicht inhuman :lol:

Helmuth hat geschrieben: an Lazar: Diese humanistische Gesinnung ist verlogen und verdorben. Sie lieben was Gott hasst und hassen was Gott liebt. :warn: Aber ja, hier werden sich dann wohl die Geister scheiden.


Ach, Jesus lehrte doch dermassen klar und unmissverständlich, dass der wahrhaftige Gott gelebte Liebe und Barmherzigkeit liebt.
Joh 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

Jesus Worte sind doch hoffentlich auch für Dich, jene Lehren Jesu Christi, (Worte des wahren Gottes aus Christi Mund) die er während 3 Jahren zur Erkenntnis gegeben hat, auch wenn er deswegen von Anhängern Deines JHWH verfolgt wurde, und später auch Jesus Jünger und Apostel.

Helmuth hat geschrieben: an Lazar: Mein Glaube und meine ganze Liebe fußt auf Gottes Wort und dazu gehört auch Mose Wort als auch natrülich Jesu Werk.


Ach, demzufolge glaubst Du Jesus Christus nicht wie Johannes, dass Jesus "Werk" darin bestanden hat, zu kommen, um ihnen Einsicht zu geben, wie der Wahrhaftige Gott wirklich ist?
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen.... also konnte Jesus sie über wahre Göttlichkeit überzeugen, (mich auch, und ich denke hier gibt es noch welche, die sich in der Bibel vollumfänglich an dem von Jesus Christus offenbarten Gottesglauben orientieren.)

Jesus hat mich überzeugt, dass ausser IHM niemand den himmlischen Vater kannte, geschweige denn je gesehen hat. Deinen JHWH haben aber viele leibhaftig vor sich oder nicht weit weg gesehen, und dessen Hang für Blutvergiessen aller Art, also töten und töten zu lassen (sinnlosem Opferkult inklusive) zu spüren bekommen oder haben solche Greueltaten ausführen müssen.

[quote="Helmuth" an Lazar]Das hat meine Gesinnnung revolutioniert.
Und erst in dieser Gersinnung nähere ich mich auch Mitmenschen[/quote].

In welcher Weise denn?

[quote]Röm 8,5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt.
Röm 8,6 Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod, doch geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.[/quote]

[quote]Röm 8,11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.[/quote]
[quote]Gal 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,[/quote]
Und dass der Geist Gottes, Jesus Vater NICHT in Hohepriester Kaiphas und andern Bekämpfern Gottes Worte aus Christi Mund wohnte, sollte auch Dir einleuchten. Die Kreuzigung Jesus war deren Werk, lediglich die Auferweckung Gottes Werk.

Gruss John
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Do 21. Mär 2019, 10:26

John1955 hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Das hat meine Gesinnnung revolutioniert. Und erst in dieser Gersinnung nähere ich mich auch Mitmenschen

In welcher Weise denn?

Solcher Art unterschwelliger Unterstellungen stelle ich mich nicht. Dies Art Katz und Maus Spiel ist das Gegenteil von dem wie Paulus uns mahnte eines Sinnes zu sein. Darin sehe ich nun diesen Sinn nicht.

Ein Buder, der sich wahrlich Bruder nennt, muss daher seinem Bruder grundsätzlich eine chrstliche Grundhaltung zubilligen. Tut er das nicht, dann stimmt was mit dem Glauben nicht.

Paulus sagte auch dies z.B.
2Kor 10, 7 hat geschrieben:Schaut ihr auf das, was vor Augen liegt? Wenn jemand von sich selbst überzeugt ist, dass er Christus angehört, so möge er andererseits von sich selbst aus den Schluss ziehen, dass, gleichwie er Christus angehört, so auch wir Christus angehören.

Wer Bruderschaft anders lebt, mit dem teile ich sie möglicherweise gar nicht.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Daniel_8 » Mo 8. Apr 2019, 09:44

Also ich muss sagen, dass seit einiger Zeit mein Glauben einen enormen Aufwind erfahren hat!

Früher hörte ich Leute so etwas sagen wie "Gott ist Liebe"!

Ich muss gestehen, ich konnte das damals nicht so recht nachvollziehen und belächelte es fast ein wenig!

Doch inzwischen weiß ich: GOTT IST DIE LIEBE!

Diese Erfahrung konnte ich seit einiger Zeit machen!

Der Glauben an Gott hat auch mit Logik nichts zu tun. Klar liebe ich es auch Gottes Plan und Schöpfung logisch zu erklären, weil ich ein sehr logisch denkender Mensch bin. Zum Beispiel dass die Schöpfung nur Schöpfung sein kann und die Wahrscheinlichkeit dieser etwaiger Zufälle gegen 0,000% gänge.
Doch Gott tatsächlich kannst du nur persönlich "erfahren". Er kann sich dir persönlich zeigen. Wenn du dich darauf einlässt, dich mit seinem Wort zu beschäftigen wird er sich dir zeigen und du wirst genau wissen "Er ist da".
Du wirst spüren er ist so real, dass es keine Zweifel gibt! Es ist ein Gefühl von unglaublichem Geliebtsein, welches ich verspürt habe.
Vor ein paar Jahren noch war ich auch schon gläubig, habe auch gebetet, aber es war anders. Erst als ich ernsthaft begonnen habe mich mit Gottes Wort zu beschäftigen hat er mir seine wahre Liebe gezeigt.
:praisegod:
Zuletzt geändert von Daniel_8 am Mo 8. Apr 2019, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
- Gott ist ein persönlicher Gott -
Man kann Gott nur erfahren, wenn man ihn sucht!
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Mo 8. Apr 2019, 10:21

Daniel_8 hat geschrieben:Wenn du dich darauf einlässt, dich mit seinem Wort zu beschäftigen wird er sich dir zeigen und du wirst genau wissen "Er ist da".
:praisegod:

Amen! Schön, wenn Menschen Gott so nah erfahren. :praisegod:
Er ist immer bei uns; in den schwierigsten, wie auch in den schönsten Momenten unseres Daseins.
LG lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Mi 10. Apr 2019, 17:01

Daniel_8 hat geschrieben:Erst als ich ernsthaft begonnen habe mich mit Gottes Wort zu beschäftigen hat er mir seine wahre Liebe gezeigt.
:praisegod:


Dank sei IHM und dank sei Dir für dein Zeugnis.

Ps 119:105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht für meinen Pfad.

Ihm Licht erkennt man auch die Liebe deutlich.

God bless
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Sa 20. Apr 2019, 19:08

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Weißt Du nicht, wer im AT für Jaweh als erstgeborener Sohn gilt?
Wie kann Jesus als Israelit dann Gottes Erstgeborener und geliebter Menschensohn sein?

Hier in diesem Thread möchte ich eigentlich nicht solchen Theologiekram besprechen. Das sollen Theolgen unter sich auspalavern, solche, die gerne den Heiligen Geist mit Theologie verwechseln. All das macht meinen Glauben nicht nicht mehr aus.

Als "Theologiekram", lieber Helmut, würde ich das nun wahrlich nicht bezeichnen!
Diese Unterscheidung ist förmlich essentiell für den wahren christlichen Glauben,
da die meisten Christen keine Juden sind!

Und nur, dass du es weißt, ich hätte Antworten.

Die würde ich nun doch zu gerne wissen...

Da du Mose verwirfst teilen wir nicht den gesamten Glauben. Das heißt nicht dass wir keinen teilen, aber du verwirfst den größten Propheten des AT, den Gott gesandt hatte. Damit verwirfst du eine von Gott gegebene Insprationsquelle,
die noch dazu Jesus in jeder Hinischt bestätigt.

Bekanntlich hat dies Christus innerhalb seiner Erfüllung/Taten im NT betrachtet überhaupt nicht (außer man ist blind) - doch zum Teil.
Zudem setzt Du Jesus nun zum Vergleich "auf die Stufe eines Propheten"?
Bist Du als Christ soweit, Jesus wäre überhaupt nur wegen der Propheten gekommen?
Ich nicht.

Helmuth hat geschrieben:Mit anderen Worten: Dein Denken kann nicht mit dem Denken des Heern Jesus übereinstimmen. Solches kann den Glauben in der Folge leicht vernebeln
Der Grund ist, so wie ich es einschätze, dein humanistisches Weltbild, das du nicht bereit bist abzulegen oder zumindest zu hinterfragen.

Helmuth hat geschrieben:Mein Fazit:
Erst der HG schreibt dir korrekte Gesetze ins Herz. Und nur die zählen. Ehescheidung z.B. zu tolerieren ist definitv kein Gesetz des Herrm. Aber die Humanisten fordern es ein als Recht. Gib zu, dass es so ist.
Worum geht es nun beim Hass? Nicht nie mehr zu hassen, sondern sehr wohl eben Ehescheidung zu hassen, d.h. die Sünde. Lazar, ich hasse sie heute bis aufs Blut.

Ich glaube, Helmut, Menschen haben darin oft etwas massiv missverstanden.
Hassen sie tatsächlich die Ehescheidung oder nicht viel mehr nur den Ex-Ehepartner?

Manch Ehe Brutort von ständigem Streit, Lüge und Hass aufeinander - und damit "Sünde" - kann Gott unmöglich gut heißen, teils auch deren Kinder zuliebe nicht.

Die einzige "Ehe", die in meinen Augen nicht gebrochen werden darf, ist die mit Jesus Christus, Gottes Bräutigam - und damit unseren ewigen Herrn.

Herzliche Grüße
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