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Die Macht des Glaubens

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Di 30. Apr 2019, 13:28

Markus 11, 22 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott! 23 Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt.
24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, daß ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden! 25 Und wenn ihr dasteht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt. 26 Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen nicht vergeben.


Das war mein heutiger Bibelvers.

Woran liegt es, dass ich mit meinem Glauben keine Berge versetzen kann?
Ist mein Glauben so schwach? Ist mein Glauben nicht im Wille Gottes? Warum aber dann die Aussage Jesus in Bezug auf den Berg?
Jesus hat auch den Feigenbaum verdorren lassen weil er es wollte.

Ideen dazu?
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Di 30. Apr 2019, 13:35

Zunächst schaue dich um, Daniel_8, ob Jemand Berge versetzt mit seinem Glauben. Dann wird man zumindest feststellen, dass auch der Glaube Grenzen hat in seiner Wirkung, die dann aber gottgegeben sind. Voller Glaube und Sündlosigkeit wäre ja eine bestmögliche Voraussetzung. Und wenn die grossen Glaubenszeichen ausbleiben wäre das dann ein Grund für Zweifel an sich oder an Gott.

Lg, otp
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Di 30. Apr 2019, 14:25

Wie Jesus es sagt, hat der Glauben aber eben keine Grenzen. Theoretisch.
Denn anscheinend hat niemand den Glauben der dazu benötigt werden würde Berge zu versetzen.
Ich deute es so, dass es vom Glauben und seiner Macht (durch Gott) an sich keine Begrenzung gibt, nur wir begrenzen den Glauben selbst.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Di 30. Apr 2019, 14:31

Matth. 14, 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir auf das Wasser zu kommen! 29 Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, um zu Jesus zu kommen. 30 Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?


Petrus konnte auch durch seinen Glauben auf dem Wasser gehen bis er zu zweifeln begann.
Anscheinend zweifeln wir nur zu stark, wir trauen Gott dieses oder jenes nicht zu evtl. auch weil es gegen vermeintliche Naturgesetze verstößt.

In letzter Zeit versuche ich verstärkt von ganzem Herzen in bestimmen Situationen zu glauben. Ich spüre wie ich es kurz schaffe, dann aber abbreche. Ich kann nicht solange auf Jesus fokusiert bleiben. Ich schaffe das nur ein paar Sekunden bis ich zweifel. Genau also wie Petrus.
Ich werde mich weiter darin üben diese Konzentration aufrecht zu erhalten in bestimmten Situationen.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Di 30. Apr 2019, 15:02

Grenzen wirst du auf jeden Fall erleben.
Höchstens die Esoterik wird versuchen, dich anzuwerben, weil sie angeblich lernbare Methoden, zwecks unendlichem innerem Potenzial erwecken, anbieten. Sie glauben ja, die christliche Lehre würde nicht alles lehren, aber sie selber wüssten es besser.

Lg, otp
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Gnu » Di 30. Apr 2019, 20:28

onThePath hat geschrieben:Grenzen wirst du auf jeden Fall erleben.
Höchstens die Esoterik wird versuchen, dich anzuwerben, weil sie angeblich lernbare Methoden, zwecks unendlichem innerem Potenzial erwecken, anbieten. Sie glauben ja, die christliche Lehre würde nicht alles lehren, aber sie selber wüssten es besser.

Lg, otp

Oder du triffst einen, der eine Bibel von Gott eingeflösst bekommen hat, wodurch er endlich das wahre Christentum lehrt. (Ich meine Jakob Lorber) ;)
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Di 30. Apr 2019, 21:45

Ja, Lorber ist bekannt. Mir sind aber keine herausragenden Glaubenswerke von Lorberianern bekannt. Nur Sonderlehren. Lorber selber ist schon etwas außergewöhnlich, hat er doch angeblich ganze Bücher mit Jesu Worten geschrieben.

Na ja, trotz Lorbers Lehren sind die Lorberianer mir darin nützlich, dass sie eifrig darin sind, viele Beispiele über dämonische Aktivitäten zu sammeln, die ich von ihrer speziellen Lehre bisweilen säubern muss.

Nee, lass Lorber besser draussen.

Lg, otp
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Lazar » Di 30. Apr 2019, 21:56

Daniel_8 hat geschrieben:
Matth. 14, 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir auf das Wasser zu kommen! 29 Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, um zu Jesus zu kommen. 30 Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?


Petrus konnte auch durch seinen Glauben auf dem Wasser gehen bis er zu zweifeln begann.
Anscheinend zweifeln wir nur zu stark, wir trauen Gott dieses oder jenes nicht zu evtl. auch weil es gegen vermeintliche Naturgesetze verstößt.


Hi Daniel!
Das ist für mich genau der Punkt: Für Gott gelten unsere "Naturgesetze" nicht.
Für uns Menschen schon, sonst würde keiner von uns letztendlich "im Fleisch" leiden und sterben.
Nur manchmal, wenn der Mensch sonst nicht glaubt oder einer von uns die Erde nicht frühzeitig verlassen soll, lässt Gott Wunder geschehen - sowie bei völlig unverständlichen Heilungen und Rettungen. Aber dennoch wird solch ein Mensch eines Tages sterben, verstehst Du? Unsere Welt bleibt doch zu einem gewissen Teil unsere Welt - und die von Gott die Seine. Bis wir eines Tages endlich mit Ihm selbst tatsächlich zusammentreffen - doch dies bleibt für uns nahezu unvorstellbar.

In letzter Zeit versuche ich verstärkt von ganzem Herzen in bestimmen Situationen zu glauben. Ich spüre wie ich es kurz schaffe, dann aber abbreche. Ich kann nicht solange auf Jesus fokusiert bleiben. Ich schaffe das nur ein paar Sekunden bis ich zweifel. Genau also wie Petrus.
Ich werde mich weiter darin üben diese Konzentration aufrecht zu erhalten in bestimmten Situationen.

Warum versuchst Du denn Jesus mit "Konzentration auf Ihn" geistig festzuhalten?
Er hält in Wahrheit Dich fest. In Seiner ganzen Liebe. Wenn Du Dir dies im Glauben an Ihn bewusst wirst, hast Du nicht mehr so viel Angst Ihn sonst zu verlieren.
Gott ist nicht fort, nur weil Du gerade keine Verbindung zu Ihm verspürst.
Jesus ist da - unablässig.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Columba » Mi 1. Mai 2019, 06:13

Daniel_8 hat geschrieben:...
In letzter Zeit versuche ich verstärkt von ganzem Herzen in bestimmen Situationen zu glauben. Ich spüre wie ich es kurz schaffe, dann aber abbreche. Ich kann nicht solange auf Jesus fokusiert bleiben. Ich schaffe das nur ein paar Sekunden bis ich zweifel. Genau also wie Petrus.
Ich werde mich weiter darin üben diese Konzentration aufrecht zu erhalten in bestimmten Situationen.


Pass auf, dass Du nicht versuchst Jesus in den Griff zu bekommen. Besser, wenn Du zulässt, dass er Dich "in den Griff" bekommt.

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Mi 1. Mai 2019, 08:11

Lazar hat geschrieben:

Das ist für mich genau der Punkt: Für Gott gelten unsere "Naturgesetze" nicht.
Für uns Menschen schon, sonst würde keiner von uns letztendlich "im Fleisch" leiden und sterben.
Nur manchmal, wenn der Mensch sonst nicht glaubt oder einer von uns die Erde nicht frühzeitig verlassen soll, lässt Gott Wunder geschehen - sowie bei völlig unverständlichen Heilungen und Rettungen. Aber dennoch wird solch ein Mensch eines Tages sterben, verstehst Du? Unsere Welt bleibt doch zu einem gewissen Teil unsere Welt - und die von Gott die Seine. Bis wir eines Tages endlich mit Ihm selbst tatsächlich zusammentreffen - doch dies bleibt für uns nahezu unvorstellbar.



So in der Art stelle ich das mir auch vor.

Für Studienzwecke kann man sich das Leben entsprechend außergewöhnlicher Christen ansehen.

Einer der außergewöhnlichsten Katholiken wäre Pater Pio. Was sich bei dem alles ereignet hat ! Aber da er Katholik war und weil das übernatürliche Geschehen einerseits vielfältig, andererseits so ganz anders war wie wir es erwarten würden, entstehen im Kopf viele Fragezeichen dazu. Man könnte alles bei ihm auch als okkult deuten wollen. Wer aber Ohren hat zu hören wird es zumindest als deutliches Zeichen nehmen, dass die jenseitige Welt existiert. Allerdings werden das Atheisten dennoch nicht kapieren. Sie werden nicht kapieren, obwohl Gott hier und da und von Zeit zu Zeit mit deutlichen Zeichen und Wundern sich zu erkennen gibt. Sie sind aber nicht verfügbar und vermehrbar.

Mancher wird auch meinen, ein richtiges Beispiel gefunden zu haben, findet aber deutliche Anzeichen von Praktiken die durch Übungen die Grenzen vom Diesseits geistig überschreiten. Womit wir wieder in der Esoterik wären. Bei Methoden zum gewaltsamen überschreiten der Grenze zwischen Diesseits und Jenseits.

Genau, ich denke, man kann noch so eine hohe Erwartungshaltung haben: Übernatürlich wird Gott nur einwirken durch uns, wenn er es will, und dann wird es sich eher ganz zwanglos ereignen.

Vorsicht auch vor christlichen Autoren die Anleitungen für ein Leben mit Zeichen und Wundern geben. Sie sind es meist nicht Wert, dass man mit dem Kauf des Buches für ein Wunder auf deren Konten sorgt

Lg, otp
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Gnu » Mi 1. Mai 2019, 09:41

Von Padre Pio habe ich mich verabschiedet, als ich letzten Sommer in Arezzo, Toscana beim Morgenspaziergang um den Hotelkomplex einer kleinen Heiligenfigur begegnet bin, welche ihn darstellte. Dazu muss man allerdings wissen, dass in Italien ein Volksaberglaube weit verbreitet ist, der sich auch im Kanton Tessin noch bemerkbar macht.

Im mittlerweile abgestürzten Forum der Hauszellengemeinde.de erwähnte ich einmal beiläufig, dass Padre Pio die Kunst der Bilokation beherrscht hätte. Darauf wurde ich dort beinahe gelyncht.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Mi 1. Mai 2019, 09:59

Klar, typisch katholisch: Heiligenverehrung und Reliquien, Marienerscheinungen und Weihwasser.

Aber Pater Pio konnte wohl tatsächlich Bilokation. Er konnte auch entfernt von sich selber anwesend sein.

Dass er von Dämonen körperlich misshandelt wurde, ist dagegen weniger ungewöhnlich. Trotzdem ein Stolperstein der Unvernunft der Psychiater. Die das fast zwanghaft wegdiskutieren wollen als gewöhnlichen krankhaften Vorgang. Bedrängungen durch Dämonen sind aber so massiv unüblich und bedürfen wohl auch der Zulassung Gottes.

Aber das ist alles tiefer nachgeforscht, die Frage, was wirklich von Gott kommt.

Was würden wir tun, wenn wir Gaben wie Pater Pio hätten und wir deshalb sofort als okkult verurteilt werden würden ? Wir verstehen eben nicht alles richtig. Zumindest wird bei Pio der Kampf der finsteren Mächte mit Gott bewusst. Hat Gott das genauso beabsichtigt ? Es sollte zumindest Atheisten nachdenklich machen.

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Lazar » Mi 1. Mai 2019, 19:50

oTP hat geschrieben:
Genau, ich denke, man kann noch so eine hohe Erwartungshaltung haben: Übernatürlich wird Gott nur einwirken durch uns, wenn er es will, und dann wird es sich eher ganz zwanglos ereignen.

Hi oTP!
Ich meine, es ist dahingehend bei Jesus im NT ein bestimmtes "Muster" erkennbar.

Gott will kein alleiniges "Test-Spiel" mit sich, ob es Ihn gibt oder nicht.
Reagiert deswegen auch nicht auf "Herausforderungen" wie Hohn oder Zynismus.
Er erwartet von uns vielmehr wahre Ernsthaftigkeit bei der Suche nach Ihm.
Und Er will um unser Vertrauen wissen - letztendlich zu seiner Ihm eigenen Liebe zu uns als auch Seine immense Macht über Allem - selbst wenn es oft nicht so aussieht.

Dann wird Er nach und nach - wenn es an der Zeit ist - Dinge in unserem Leben geschehen lassen, die uns dahingehend Ihm immer wieder sicher machen.

HG
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon lionne » Mi 1. Mai 2019, 20:33

onThePath hat geschrieben:Vorsicht auch vor christlichen Autoren die Anleitungen für ein Leben mit Zeichen und Wundern geben. Sie sind es meist nicht Wert, dass man mit dem Kauf des Buches für ein Wunder auf deren Konten sorgt

:applause: Ganz speziell was diesen Bereich betrifft, haben wir ja hier im Forum auch schon diskutiert (und gewarnt)!
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Mi 1. Mai 2019, 22:44

Lazar hat geschrieben:
oTP hat geschrieben:
Genau, ich denke, man kann noch so eine hohe Erwartungshaltung haben: Übernatürlich wird Gott nur einwirken durch uns, wenn er es will, und dann wird es sich eher ganz zwanglos ereignen.

Hi oTP!
Ich meine, es ist dahingehend bei Jesus im NT ein bestimmtes "Muster" erkennbar.

Gott will kein alleiniges "Test-Spiel" mit sich, ob es Ihn gibt oder nicht.
Reagiert deswegen auch nicht auf "Herausforderungen" wie Hohn oder Zynismus.
Er erwartet von uns vielmehr wahre Ernsthaftigkeit bei der Suche nach Ihm.
Und Er will um unser Vertrauen wissen - letztendlich zu seiner Ihm eigenen Liebe zu uns als auch Seine immense Macht über Allem - selbst wenn es oft nicht so aussieht.

Dann wird Er nach und nach - wenn es an der Zeit ist - Dinge in unserem Leben geschehen lassen, die uns dahingehend Ihm immer wieder sicher machen.

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Ich denke da zuerst an Geduld. Und an Leidensfähigkeit. Vertrauen, auch wenn alles um uns herum zusammenfällt. Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit unseres Lebens.

Ich erfasse auf meine Art, was du da sagst. Schließlich hat mein Leben mich dies so gelehrt.

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon jes_25913 » Do 2. Mai 2019, 07:52

Daniel_8 hat geschrieben:Wie Jesus es sagt, hat der Glauben aber eben keine Grenzen. Theoretisch.
Denn anscheinend hat niemand den Glauben der dazu benötigt werden würde Berge zu versetzen.
Ich deute es so, dass es vom Glauben und seiner Macht (durch Gott) an sich keine Begrenzung gibt, nur wir begrenzen den Glauben selbst.


Das hast Du vollkommen richtig erfasst!

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon jes_25913 » Do 2. Mai 2019, 07:59

Daniel_8 hat geschrieben:In letzter Zeit versuche ich verstärkt von ganzem Herzen in bestimmen Situationen zu glauben. Ich spüre wie ich es kurz schaffe, dann aber abbreche. Ich kann nicht solange auf Jesus fokusiert bleiben. Ich schaffe das nur ein paar Sekunden bis ich zweifel. Genau also wie Petrus.
Ich werde mich weiter darin üben diese Konzentration aufrecht zu erhalten in bestimmten Situationen.


Ohne Fokussierung, also ohne Konzentration ist in Glaubensdingen genauso wenig zu erreichen, wie im täglichen Leben. Meinst Du etwa ein Kletterer an der Steilwand würde nach oben kommen, wenn nur seine Konzentration einen Augenblick nachließe?
Aber die meisten Christen glauben alle Ergebnisse, die nur durch Glauben erlangt werden können, würden ihnen sanft in ihr Schlummerbett gelegt, und wenn sie aufwachen könnten sie sich daran erfreuen.
Doch wird es für die, die so auf Gott hoffen nur ein sehr enttäuschendes Aufwachen geben.

Also habe Glauben und glaube, dass Du das Geglaubte empfangen hast. Alles beginnt zuerst im Geist, ehe es physisch in Erscheinung tritt.

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Johelia » Do 2. Mai 2019, 08:02

Hi oTp

onThePath hat geschrieben:Was würden wir tun, wenn wir Gaben wie Pater Pio hätten und wir deshalb sofort als okkult verurteilt werden würden ?

Interessante Frage, die ich mir auch oft stelle, wenn ihr hier im Forum wiedereinmal die Gaben des Heiligen Geistes als okkult verurteilt. :-P

Kämpfe ich nun gegen die Verurteilungen an oder lasse ich diese Protagonisten einfach reden?

onThePath hat geschrieben:Wir verstehen eben nicht alles richtig.

Genau. Daher sollen wir ja die "Geister" prüfen und nicht per se aus Angst das Kind mit dem Bad ausschütten. Gell

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Do 2. Mai 2019, 08:09

jes_25913 hat geschrieben:
Daniel_8 hat geschrieben:Wie Jesus es sagt, hat der Glauben aber eben keine Grenzen. Theoretisch.
Denn anscheinend hat niemand den Glauben der dazu benötigt werden würde Berge zu versetzen.
Ich deute es so, dass es vom Glauben und seiner Macht (durch Gott) an sich keine Begrenzung gibt, nur wir begrenzen den Glauben selbst.


Das hast Du vollkommen richtig erfasst!

LG,
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Das genau du hier im Forum bist, der das esoterische Ziel des Übermenschen predigt, ist ja nichts Neues. Mit übernatürlichen Fähigkeiten und der hinduistischen Wiedergeburt. Dazu hältst du dich im Gegensatz zu den Christen für den Durchblicker, der auf die Christen herabschaut.

Wie nah am Übermenschen bist du selbst denn schon nach jahrzehntelangen Übungen dafür ? Aber entschuldige, tausend Wiedergeburten später sollte ich nach einigen vielen Jahrtausenden mal bei dir nachfragen. Es geht ja nicht gerade schnell.



Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Do 2. Mai 2019, 08:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Do 2. Mai 2019, 08:17

Johelia hat geschrieben:Hi oTp

onThePath hat geschrieben:Was würden wir tun, wenn wir Gaben wie Pater Pio hätten und wir deshalb sofort als okkult verurteilt werden würden ?

Interessante Frage, die ich mir auch oft stelle, wenn ihr hier im Forum wiedereinmal die Gaben des Heiligen Geistes als okkult verurteilt. :-P

Kämpfe ich nun gegen die Verurteilungen an oder lasse ich diese Protagonisten einfach reden?

onThePath hat geschrieben:Wir verstehen eben nicht alles richtig.

Genau. Daher sollen wir ja die "Geister" prüfen und nicht per se aus Angst das Kind mit dem Bad ausschütten. Gell

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Es ist nicht einfach, Johelia.
Als kleines Beispiel dazu mal etwas von Wiggelsworth. Sicher ein Glaubensheld. Aber er empfand sich als unfertig und es verlangte ihn unbedingt nach der Geistestaufe. Dazu wirst du viel Bedenken hören, wie die Pfingstler mit Geistestaufe und Zungenrede umgehen. Die kommen auch nicht weit damit. Und zeigen manche Seltsamkeiten im Umgang mit Geistesgabenerwartung. Zumindest schwelgen sie im Übernatürlichen, verlieren leicht die Ausgewogenheit, schweben sozusagen über den Wolken. Das sind ähnliche Merkmale wie bei Esoterikern. Jedenfalls dann, wenn sie meinen zu haben und machen sich damit etwas vor.
Für mich sind auch Christen mit starkem Glaubensleben nicht gewappnet gegen manche Irrtümer.

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Johelia » Do 2. Mai 2019, 09:57

Hi oTp

onThePath hat geschrieben:Es ist nicht einfach, Johelia.
Darum muss auch jeder aufpassen, dass er es sich nicht zu leicht macht und zum Verurteiler wird.

onThePath hat geschrieben:Aber er empfand sich als unfertig und es verlangte ihn unbedingt nach der Geistestaufe. Dazu wirst du viel Bedenken hören, wie die Pfingstler mit Geistestaufe und Zungenrede umgehen.

Sicher gibt es diese Bedenken, aber die kommen meist aus katholischer oder evangelischer Sichtweise, weil diese Glaubensrichtungen lehren, dass alle Geistesgaben mit dem Tod des letzten Apostels komplett aufgehört haben.
(was aus meiner Sicht sicherlich falsch ist)

Die Bedenken sind demnach von einer anderen Auslegung / Glaubensrichtung her stammend, welche alles aus Richtung Charismen schon per se als schlecht betrachtet.

onThePath hat geschrieben:{Die Pfingstler}... zeigen manche Seltsamkeiten im Umgang mit Geistesgabenerwartung. Zumindest schwelgen sie im Übernatürlichen, verlieren leicht die Ausgewogenheit, schweben sozusagen über den Wolken. Das sind ähnliche Merkmale wie bei Esoterikern. Jedenfalls dann, wenn sie meinen zu haben und machen sich damit etwas vor.

Ja, es gibt Menschen, die die Geistesgaben vortäuschen um in einer Gruppe als etwas besonderes zu gelten. Das ist sicherlich falsch.

Aber es is ebenso falsch deswegen das Kind mit dem Bad auszuschütten. Da sind einzelne Menschen mit einem "unchristlichen" Ego am Werk.
Daher sollen wir ja die Geister Prüfen, ob sie aus Gott sind.

onThePath hat geschrieben:Für mich sind auch Christen mit starkem Glaubensleben nicht gewappnet gegen manche Irrtümer.

Sicher, überall wo es Menschen gibt kommen Irrtümer und Geltungsdrang in die Kirche hinein. Aber eben das wird durch "schlechte" Menschen verursacht und nur in den aller seltensten Fällen durch die jeweilige Kirche.

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Do 2. Mai 2019, 10:06

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Do 2. Mai 2019, 10:52

jes_25913 hat geschrieben:....

Also habe Glauben und glaube, dass Du das Geglaubte empfangen hast. Alles beginnt zuerst im Geist, ehe es physisch in Erscheinung tritt.

LG,
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Nichts anderes beschreibt uns die Bibel.

Matthäus 17,20 Jesus aber sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen! Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berg sprechen: Hebe dich weg von hier dorthin! und er würde sich hinwegheben; und nichts würde euch unmöglich sein.


Nur unser mangelhafter Glaube mit Zweifel begrenzt die Macht durch den Glauben.

Matth. 9,27 Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Du Sohn Davids, erbarme dich über uns! 28 Als er nun ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus fragte sie: Glaubt ihr, daß ich dies tun kann? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr! 29 Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben! 30 Und ihre Augen wurden geöffnet
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Do 2. Mai 2019, 10:55

Naja, was wird das noch werden, wenn angeblich nur unser Glaube der Maßstab für unsere Fähigkeit sein soll, Wunder zu tun.

Zunächst Experte Jes. Du solltest jede Menge Wunder und Zeichen vorzuweisen haben, bei deinem angeblich perfekten Glaubenspaket, der uns immer unsere völlige Armseligkeit und Naivität bescheinigt. Und uns lehren möchte, wie wir wie du ( wo ?) Wunder tun könnten.

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Zuletzt geändert von onThePath am Do 2. Mai 2019, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon jes_25913 » Do 2. Mai 2019, 11:13

onThePath hat geschrieben:Naja, was wird das noch werden, wenn angeblich nur unser Glaube der Maßstab für unsere Fähigkeit sein soll, Wunder zu tun.
Ist es aber!

Zunächst Experte Jes. Du solltest jede Menge Wunder und Zeichen vorzuweisen haben, bei deinem angeblich perfekten Glaubenspaket, der uns immer unsere völlige Armseligkeit bescheinigt.

Lg, otp


Immerhin kann ich dankbar bezeugen, dass ich Einiges durch Glauben erlebt habe, was ich nicht für möglich gehalten hätte.
Nein, mein Glaube ist sehr schwach. Ich bin auch kein leichtgläubiger Mensch. Sehr kritisch. Aber, dem der´s ehrlich meint, wird auch geholfen.
ich finde es bedauerlich, dass in diesem Forum die eigene Unfähigkeit zum Maßstab gemacht wird, anstatt die Unfähigkeit mit Hilfe der Wahrheit überwinden zu wollen.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Do 2. Mai 2019, 11:23

Die eigene Unfähigkeit, jes, bedeutet nicht, es seinen keine gottgegeben Grenzen. Der Mensch hat als Mensch spezifische Fähigkeiten und Wunder tun ist nicht spezifisch menschlich.

Wenn du vorgibst, kritisch zu sein, warum glaubst du dann mit fester Überzeugung an die Höherentwicklung des Menschen und, weil es dazu passt, an die Wiedergeburt zwecks Höherentwicklung ? Da müsstest du doch vernünftige Zweifel haben ?

Und was nützt es, wenn du ein Glaubenstheoretiker in Sachen Wunder bist ? Dann fehlt dir sowieso der Beweis.

Angeblich sind ja der Beweis die verborgenen Rishis. Was für eine Behauptung ! Die teilen sich ja nur Menschen wie der Theosophiegründerin mit. Auch da: Keinerlei Beweis, nur Gerüchte und telepatische Einflüsterungen. Ganz zu schweigen von den gechannelten Geistern die solches nähren.

Der Mensch glaubt fast jeden Unsinn.


Lg, otp
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Do 2. Mai 2019, 13:00

Columba hat geschrieben:
Daniel_8 hat geschrieben:...
In letzter Zeit versuche ich verstärkt von ganzem Herzen in bestimmen Situationen zu glauben. Ich spüre wie ich es kurz schaffe, dann aber abbreche. Ich kann nicht solange auf Jesus fokusiert bleiben. Ich schaffe das nur ein paar Sekunden bis ich zweifel. Genau also wie Petrus.
Ich werde mich weiter darin üben diese Konzentration aufrecht zu erhalten in bestimmten Situationen.


Pass auf, dass Du nicht versuchst Jesus in den Griff zu bekommen. Besser, wenn Du zulässt, dass er Dich "in den Griff" bekommt.

Grüsse Columba


Das gibt das Gefühl nicht wieder, welches ich den Sekunden "vollen" Glaubens hatte.

Das Gefühl vollen Glaubens erzeugt eine absolute Machtlosigkeit deiner selbst ohne dass das schlimm erscheint, denn die Verbindung is so stark, dass dich eine übernatürliche Macht Gott nährt. Nährt im Sinne von du weißt Gott meint es gut mit dir. Ein Gefühl des völligen ausgeliefert seins zu Gott dem Vater. Gott ich übergebe alles in deine Hände. Mache was du willst, ich glaube so fest an dich und verehre dich.


Doch die Bibel zeigt uns weiter auf:

Lukas 7 Die Auferweckung des Jünglings von Nain
11 Und es begab sich am folgenden Tag, daß er in eine Stadt namens Nain ging, und mit ihm zogen viele seiner Jünger und eine große Volksmenge. 12 Wie er sich aber dem Stadttor näherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. 13 Und als der Herr sie sah, erbarmte er sich über sie und sprach zu ihr: Weine nicht! 14 Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; die Träger aber standen still. Und er sprach: Junger Mann, ich sage dir: Steh auf! 15 Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.


In dieser Geschichte ist nichts zu lesen, dass die Witwe oder Sohn einen Glauben an Gott gehabt hätten.

Gott heilte durch Jesus also auch allein aus Mitgefühl. Das ist auch wichtig zu wissen.

Auch wenn ich nicht heilen kann, wenn ich manchmal sehr kranke Menschen sehe, so denke ich oft an Jesus und diese Begebenheit und freue mich im Herzen, dass ich dieses Mitgefühl empfinde wie es auch unser Herr empfand.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Lazar » Do 2. Mai 2019, 21:25

Daniel_8 hat geschrieben:Warum hat Jesus den Feigenbaum verdorren lassen?


Hi Daniel,
hierzu findest Du einen genaueren Überblick und einige interessante Exegesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verfluchung_des_Feigenbaums

Ich persönlich halte es weder für wahrscheinlich, dass Jesus einen Feigenbaum verflucht, noch ihn tatsächlich verdorren lässt. Es ist wohl eher ein "erfundenes" Gleichnis, das den tempelgläubigen Juden eindeutig etwas anzeigen soll - und sich demnach auf ganz bestimmte Stellen in ihren alten Propheten bezieht.

Jedenfalls gehört diese Geschichte für mich zu keinem damals realen Jesus-Geschehen respektive "Gottes Wunder".

Es widerspricht zu sehr Jesus' ganzem Wesen.

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Fr 3. Mai 2019, 07:52

Danke für den Link.
Ohne es vorab gelesen zu haben, war meiner innere Deutung auch diese die in dem verlinkten Text vorkommt:

Der Kontext in den Evangelien verweist einerseits auf die Thematik vom Glauben und Vertrauen auf die Macht des Gebets. Andererseits ist die Episode offensichtlich eng mit der Tempelreinigung verknüpft, sodass man in der Verfluchung einen Ausblick auf das Schicksal der Autoritäten Jerusalems sehen kann.[2] Diese beiden Geschichten weisen eine Parallele auf: Wie der Feigenbaum hat auch der Tempel(kult) zwar viele „Blätter“ (Pilgerbetrieb und Geldgeschäfte), aber an Früchten ist nichts zu finden. Deshalb wird der Tempel zerstört werden und analog der Feigenbaum.[3] Übertragen würde damit ein gut aussehender, aber vorgetäuschter und falscher Schein (an Reife) verurteilt und zur Aufrichtigkeit gemahnt.

Dass das nicht geschehen sein soll kann ich nicht mit meinem Glauben vereinbaren, als die Bibel Gottes eindeutiges wahrhaftiges Wort.
Ich glaube alles was ich da lese. Gott vertrauen eben.
Mit dem oben genannten Bildnis wird es doch sichtbar, warum Jesus es tat.
Dies macht besonders Sinn wenn man den Text vor diesem Text liest, der da lautet:

15 Als aber die obersten Priester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel riefen und sprachen: Hosianna dem Sohn Davids!, da wurden sie entrüstet 16 und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr noch nie gelesen: »Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du ein Lob bereitet«?[5] 17 Und er verließ sie, ging zur Stadt hinaus nach Bethanien und übernachtete dort.


Es geht um die "Abtötung" der Priester und Schriftgelehrten.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon kingschild » Fr 3. Mai 2019, 17:53

Daniel_8 hat geschrieben:Warum hat Jesus den Feigenbaum verdorren lassen?


Der Feigenbaum ist bestimmt Frucht zu bringen, bringt er keine ist er nutzlos.

Wenn wir Jesus seine Lehre anschauen bezüglich Frucht geht es darum das wir in Ihm bleiben um Frucht zu bringen, bleiben wir nicht ihn ihm bringen wir keine Frucht und werden gleich nutzlos wie der Feigenbaum.

Joh. 15.1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
2 Jegliches Schoß an mir, das keine Frucht bringt, nimmt er weg; jedes fruchtbare aber reinigt er, damit es mehr Frucht bringe.
3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
4 Bleibet in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet.
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.
6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie das Rebschoß und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen.

Somit eigene Früchte sind keine guten Früchte oder eben keine Früchte die tauglich sind für das Himmelreich, von diesen Dingen soll man sich trennen und nicht auf solche Früchte die Hoffnung setzen.

Lu 3:9 Schon ist aber auch die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

Nicht gute Frucht, kommt somit wohl keiner Frucht gleich.

Was den Glauben anbelangt Daniel, wir können nur das tun was der Vater und Sohn wollen. Bleiben wir ganz nah bei Jesus erfahren wir was wir tun sollen und dann sollen wir ihm Glauben das tun was er uns aufträgt. Bitten also für klare Weisung und Kraft zu Glauben, wenn wir Weisung von Ihm empfangen, dann werden Berge versetzt.

Manchmal möchte der Mensch die Berge versetzen wo er das Gefühl hat das es richtig wäre das sie versetzt werden, ohne eben vorher zu Fragen: Herr zeige mir was du heute tun willst und ich will mit Dir zusammen vorwärts gehen.

Mit Glauben können wir nicht das versetzen, was Gott nicht versetzen will. Hören wir aber was er versetzen will, dann Glauben wir IHM das er es tun wird.

Die Pharisäer sind uns als Beispiel gegeben, aus dem wir lernen sollen, damit wir es besser tun und besser tun heisst ganz nah bei Jesus bleiben, dann wird das mit dem Frucht bringen sich automatisch einstellen. Vielleicht nicht so wir es gerade erwarten aber gerade so wie Gott es tun möchte, mit uns zusammen. Er könnte es auch ohne uns tun aber sein Wille ist, das wir dabei sind im Team und in dieser Einheit entsteht gute Frucht.

God bless
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Lazar » Fr 3. Mai 2019, 21:32

Daniel_8 hat geschrieben:Danke für den Link.
Ohne es vorab gelesen zu haben, war meiner innere Deutung auch diese die in dem verlinkten Text vorkommt:

Der Kontext in den Evangelien verweist einerseits auf die Thematik vom Glauben und Vertrauen auf die Macht des Gebets. Andererseits ist die Episode offensichtlich eng mit der Tempelreinigung verknüpft, sodass man in der Verfluchung einen Ausblick auf das Schicksal der Autoritäten Jerusalems sehen kann.[2] Diese beiden Geschichten weisen eine Parallele auf: Wie der Feigenbaum hat auch der Tempel(kult) zwar viele „Blätter“ (Pilgerbetrieb und Geldgeschäfte), aber an Früchten ist nichts zu finden. Deshalb wird der Tempel zerstört werden und analog der Feigenbaum.[3] Übertragen würde damit ein gut aussehender, aber vorgetäuschter und falscher Schein (an Reife) verurteilt und zur Aufrichtigkeit gemahnt.

Dass das nicht geschehen sein soll kann ich nicht mit meinem Glauben vereinbaren, als die Bibel Gottes eindeutiges wahrhaftiges Wort.
Ich glaube alles was ich da lese. Gott vertrauen eben.


Hi Daniel!
Genau dieser Text hatte mich auch sehr angesprochen, nur mein Gesamtresumée über die Bibel fällt prinzipiell anders aus, da ich allein von Jesus Christus ausgehe.
Wichtig in dem ganzen Konsens über den "Feigenbaum" ist auf jeden Fall das folgende Wissen - ansonsten könnte jemand denken, Jesus wäre zu dumm oder ungerecht, wenn er zu einem Feigenbaum mit Blättern hingeht und an ihm Frucht sucht, ohne dass es Zeit für Früchte war:

"Die Bäume tragen zu verschiedenen Zeiten Feigen, daher kommen die Ausdrücke „Frühfeigen" (Nah 3,12) oder „unreife Feigen" (Off 6,13).
Die Frucht entsteht, bevor die Blätter kommen."


Auszug: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=4506&jumped_id=2231

Mit dem oben genannten Bildnis wird es doch sichtbar, warum Jesus es tat.
Dies macht besonders Sinn wenn man den Text vor diesem Text liest, der da lautet:
15 Als aber die obersten Priester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel riefen und sprachen: Hosianna dem Sohn Davids!, da wurden sie entrüstet 16 und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr noch nie gelesen: »Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du ein Lob bereitet«?[5] 17 Und er verließ sie, ging zur Stadt hinaus nach Bethanien und übernachtete dort.

Ich persönlich glaube jedoch kaum, dass Jesus damals darauf erpicht war, als
"Sohn Davids" zu gelten. Ein König, der viele Frauen und "Nebenfrauen" hatte, Ehebruch begangen und tausende von Menschen getötet hat? Wie will man ihn mit Jesus vergleichen?
Jesus Christus als "Gottes Menschensohn" stand damit also weit weit über ihm!
Hat Er ja eindeutig im NT angedeutet.

Es geht um die "Abtötung" der Priester und Schriftgelehrten.

Für mich geht es gar nicht so sehr um die "Abtötung" der Priester und Schriftgelehrten, sondern gleich des ganzen Tempels inklusive der falschen Opfer.

In meinen Augen findet dort in Wahrheit ein völlig anderer "Machtwechsel" statt,
als gelehrt wird.

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Sa 4. Mai 2019, 10:26

Hallo, Lazar

Ich würde auch einen grossen Unterschied machen zwischen David und Jesus. Aber daraus Rückschlüsse zu ziehen zwischen Jesu Lehre und dem AT :
Bei diesem Vergleich steht die Lehre der Juden als vielfach zu kritisieren da. Es wird dann bis hin zur völligen Ablehnung des AT interpretiert. Und auch Jesus wird dann entsprechend des eigenen Glaubensgebäudes interpretiert. So, dass er im Extrem in alle Religionen passt.

Dabei werden dann Aussagen über das AT gemacht, die bewisen sollen, dass es gänzlich nicht vom wahren Gott ist. Ich stimme solchen negativen Aussagen erst gar nicht zu, weil Derjenige nur die Zustimmung für sein spezielles Dafürhalten erlangen möchte. In diesem Fall die völlige Verurteilung des AT. Und die völlige Abwesenheit Gottes im AT.

Und als Christen müssen wir uns auf Gemeinsamkeiten einigen. Andererseits wird Jesus für uns nur so weit von Bedeutung, wie wir ihm nachfolgen. Wir definieren unseren Glauben. Aber unsere Nachfolge definiert uns letztlich. Oft ganz anders als unser Glaube. Unser Glaube kann uns irreführen, aber auch der perfekteste Glaube ist kein Gewähr dafür, dass unsere Nachfolge entsprechend ist.

Dabei müssen wir uns damit befassen, dass es im Wesen eines Nichtchristen christlicher aussehen kann als in einem (Namens-) Christen.


Lg, otp
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Lazar » Sa 4. Mai 2019, 13:24

onThePath hat geschrieben:Hallo, Lazar

Ich würde auch einen grossen Unterschied machen zwischen David und Jesus. Aber daraus Rückschlüsse zu ziehen zwischen Jesu Lehre und dem AT :
Bei diesem Vergleich steht die Lehre der Juden als vielfach zu kritisieren da. Es wird dann bis hin zur völligen Ablehnung des AT interpretiert. Und auch Jesus wird dann entsprechend des eigenen Glaubensgebäudes interpretiert...

Hi oTP!
Den Unterschied zwischen sich und David heben ja nicht wir, sondern
Jesus selbst klar hervor:

35 Und Jesus antwortete und sprach, da er lehrte im Tempel:
"Wie sagen die Schriftgelehrten, Christus sei Davids Sohn? Er aber, David, spricht durch den heiligen Geist: "Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße."
Da heißt ihn ja David seinen Herrn; woher ist er denn sein Sohn?

Markus 12, 35-37 / Psalm 110

Jeschua ist also eigentlich der "Herr" über David. Da wird dessen "Stellung" von Ihm korrigiert.
Insofern ist theoretisch auch Jesus' Stammbaum von Matthäus völlig überflüssig, denn es ist unerheblich, ob Jesus "menschlich gesehen" von König David abstammt, da Christus "Menschensohn" ist von Gott.

Dabei werden dann Aussagen über das AT gemacht, die beweisen sollen, dass es gänzlich nicht vom wahren Gott ist. Ich stimme solchen negativen Aussagen erst gar nicht zu, weil Derjenige nur die Zustimmung für sein spezielles Dafürhalten erlangen möchte. In diesem Fall die völlige Verurteilung des AT. Und die völlige Abwesenheit Gottes im AT.

So radikal war ich noch nie, oTP, aber ich halte das AT ohne seiner Auslegung durch Jesus Christus als schwer in die Irre leitend. Und natürlich halte ich Gottes Sohn grundsätzlich für so kompetent, dass Er auch gänzlich ohne AT Gottes Wort sprechen kann.
Natürlich leitet uns auch manch Verfehlung von Jesus wahrem Wort im NT
weiterhin in die Irre. Nur gemäßigter.
Gebannt sind für mich also sämtliche "Fehler" im Glauben an Gott immer noch nicht.

Und als Christen müssen wir uns auf Gemeinsamkeiten einigen. Andererseits wird Jesus für uns nur so weit von Bedeutung, wie wir ihm nachfolgen. Wir definieren unseren Glauben. Aber unsere Nachfolge definiert uns letztlich. Oft ganz anders als unser Glaube. Unser Glaube kann uns irreführen, aber auch der perfekteste Glaube ist kein Gewähr dafür, dass unsere Nachfolge entsprechend ist.

Dabei müssen wir uns damit befassen, dass es im Wesen eines Nichtchristen christlicher aussehen kann als in einem (Namens-) Christen.

Lg, otp

Ja, da kommt die "Macht des Glaubens" erst wirklich zu Tage. Oder auch Gott.

Denn dass unter bibelgläubigen Menschen jemals ein absolut identischer Glaube an Jesus Christus entstehen könnte, diese Hoffnung habe ich aufgegeben.

Doch das letztendliche "Christ-Sein" kann sich unter allen gemeinsam dennoch herausbilden!
Hierin vertraue ich nach wie vor auf Christus, denn Er wird selbst kommen und die Richtigen unter uns auswählen und erwecken - völlig gleich aus welchem Glauben.
Und wenn Gottes Sohn einmal bei einem im Leben erscheint, ist Er allzu präsent und zu glaubwürdig, als dass sich ein Mensch Ihm & der Bibel völlig entziehen könnte.

Herzliche Grüße
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » Sa 4. Mai 2019, 21:14

Was du sagst, dem kann ich grundsätzlich zustimmen.

Also wenn wir über die Macht unseres Glaubens sprechen, fällt mir eher meine Machtlosigkeit ein, besonders darin, Schiksalsschläge abzuwenden.

Unser Leben ist eher kein Wunschkonzert des Sieges und der Macht.

Allerdings habe ich auch Erfreuliches erlebt durch Gott, das mich davor bewahrte, innerlich zu zerbrechen. Darin sehe ich Gottes Fürsorge für mich, und sein Eingreifen bedeutete durchaus eindeutig Zeichen und Macht, die mich veränderten zum Durchhalten.

Lg,otp
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Lazar » So 5. Mai 2019, 08:55

onThePath hat geschrieben:Was du sagst, dem kann ich grundsätzlich zustimmen.

Also wenn wir über die Macht unseres Glaubens sprechen, fällt mir eher meine Machtlosigkeit ein, besonders darin, Schiksalsschläge abzuwenden.

Unser Leben ist eher kein Wunschkonzert des Sieges und der Macht.


Ja, so geht es mir auch immer wieder einmal, lieber oTP. Wenn die Sinnlosigkeit des Seins und Tuns in Anbetracht des unabwendbaren Todes - oder auch nur schmerzhafte Krankheit - einen förmlich überrollt.
Erst vor kurzem schien ich Jesus weit entfernt wie lange nicht; eine Textstelle in einem Buch hatte mich in tiefe Unruhe und Zweifel gerissen, mehr als es mir anfangs bewusst war.
Stephen Hawking hat zum "Thema Gott" geschrieben, dass es seiner Meinung nach schlichtweg keinen geben kann. Erst habe ich ihn in Gedanken belächelt und bei mir gedacht 'na, jetzt wirst du es wohl besser wissen'.
Doch danach ging es mir zunehmend schlechter, irgendwas wühlte mich im Innersten auf.

Es ist wohl das Damoklesschwert des Todes, das über meinem geliebten Vater hängt (er ist bald 84) und bringt mich selbst bald um. Trotz aller Sicherheit in Jesus Christus fürchte ich diesen unausweichlichen Tag in meinem Leben, wie ich noch keinen anderen gefürchtet habe. Vor allem bereue ich es, dass ich meinem Vater dieses Buch geschenkt habe, denn er wird einem so berühmten Physiker bestimmt mehr glauben als mir - und er hatte sich diese Stelle mit Bleistift angezeichnet!

Allerdings habe ich auch Erfreuliches erlebt durch Gott, das mich davor bewahrte, innerlich zu zerbrechen. Darin sehe ich Gottes Fürsorge für mich, und sein Eingreifen bedeutete durchaus eindeutig Zeichen und Macht, die mich veränderten zum Durchhalten.

Lg,otp


Ja, in manchen Zeiten wäre es schwer, sie ohne Glauben an Christus durchzustehn.
Selig sind wir, dürfen wir ihn haben.

Herzliche Grüße
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon onThePath » So 5. Mai 2019, 10:12

Ja, wir machen uns um das Seelenheil unserer Angehörigen Sorgen.
Ein Superdenker und Atheist wie Hawkins hat natürlich Leithammel-Qualität. Und auch die Erforscher des PSI, des Übernatürlichen, sind völlig blind für jenseitige Wirklichkeiten. Psychologen und Psychiater deuten auch alles nach ihren atheistischen Modellen. Sie gelten ja als Experten für alles was im Kopf vorgeht. Das ist ein Status der lächerlich ist. So als wenn ein Blinder sagt, ich sehe nichts um mich herum, da ist nichts. Wir haben keinen Sinn für die jenseitige Welt. Sie kann allerdings in unsere sichtbare Umgebung und vor allem in unsere Psyche hineinwirken.

Nur gibt es unter all diesen Experten-Gruppen auch Menschen, die weiterdenken können. Und das atheistische Weltbild durchbrechen können. Man müsste also genau da ansetzen, wo Jemand beginnen kann, am atheistischen Weltbild zu zweifeln.

Jesus Machttaten waren überzeugend genug. Aber Wunder funktionieren bei uns Menschen nicht in einer Vorführung zum Beweis Gottes. So geht es auch den Parapsychologen. Ihre Versuchspersonen funktionieren auch nicht auf Knopfdruck. Missionieren durch Zeichen und Wunder ? Nein, so wird es nicht funktionieren.

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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Mo 6. Mai 2019, 09:03

Was hat jetzt dieser Hawkins mit Glauben an Gott zu tun?

Was ich mir früher mal angeschaut hatte war:

John Lennox (Professor für Mathematik) vs Richard Dawkins (Evolutionsbiologe)

Intelligent Design vs Atheismus

Wer das Englischen einigermaßen mächtig ist, für den könnte diese Diskussion (zu finden bei youtube) zwischen den Beiden über die Entstehung des Universums und mehr sehr interessant sein. Wirklich sehr gute Diskussion.
https://www.youtube.com/watch?v=zF5bPI92-5o
oder
https://www.youtube.com/watch?v=OVEuQg_Mglw

Hier ein Buch von Lennox in deutsch:
Stephen Hawking, das Universum und Gott
https://www.amazon.de/Stephen-Hawking-U ... 1-fkmrnull

Für mich war die Frage nach dem Seelenheil von potenziell nicht gläubigen Angehörigen damit geklärt, als ich akzetpierte, dass es KEINE ewige Hölle gibt, sondern "nur" den ewigen Tod, das für immer nicht mehr sein.
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Lazar » Mo 6. Mai 2019, 10:18

Daniel hat geschrieben: Was hat jetzt dieser Hawkins mit Glauben an Gott zu tun?


Viel. Denn einige Menschen glauben den Naturwissenschaften mehr als der Bibel - auch Christen. Adam und Eva können für viele allenfalls noch einen sinnbildlichen Aspekt bieten, gleichsam die Erschaffung der Welt in sieben Tagen.
Natürlich spricht die Evolution und das gesamte Universum eine andere Sprache.

Meiner Meinung nach haben viele Wissenschaftler jedoch zwei entscheidende Denkfehler bei ihrer Jagd nach "Gottes Begreifen".
Gott wird erstens als Mensch niemals zu begreifen sein, weil die Kapazität unseres Gehirns in unserer Welt dazu gar nicht in der Lage ist und zweitens bedeutet Nichtexistenz von Zeit vor dem Urknall - im Endeffekt die Definition von Ewigkeit - aber nicht, dass es für Gott deshalb nicht möglich wäre etwas vor der "Zeit" zu erschaffen?

Nur weil ein unglaublich fähiger Physiker wie Hawking etwas nicht begreift, heißt nicht, dass es deshalb keinen Gott gibt. Aber viele Menschen folgen ihm eventuell in seinem Glauben.
Hier braucht man eben Demut vor dem Unaussprechlichen und Unbegreiflichen, und die Einsicht, dass dem Menschen in vielerlei Hinsicht Grenzen gesetzt sind.

Wir sind nun einmal nicht Gott, auch wenn wir noch so gerne Gott spielen.

Viele Grüße
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Lazar » Mo 6. Mai 2019, 10:42

Daniel hat geschrieben:
Für mich war die Frage nach dem Seelenheil von potenziell nicht gläubigen Angehörigen damit geklärt, als ich akzetpierte, dass es KEINE ewige Hölle gibt, sondern "nur" den ewigen Tod, das für immer nicht mehr sein.

Aber der "ewige Tod" existiert doch für jeden unserer menschlichen Leiber? Da gibt es keinerlei Unterschied. Ergo geht es für mich danach auch für jeden Menschen weiter.

Doch tatsächlich unterschiedlich. Die Frage bleibt nur, was dabei der "Hölle" und "ewigen Pein" entspricht. Denn irgendetwas muss es ja sein, vor dem uns Jesus retten muss?

HG
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Re: Die Macht des Glaubens

Beitragvon Daniel_8 » Mo 6. Mai 2019, 10:57

Es gibt genug Naturwissenschaftler die gläubig sind.

Ich erkläre mit Stolz, dass ich gläubig bin. Ich glaube an die Macht des Gebetes. Ich glaube nicht nur als gläubiger Katholik, sondern auch als Wissenschaftler.
Guglielmo Marchese Marconi (1874-1937), italienischer Ingenieur und Physiker

Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.
Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie1

Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen.
Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

Ohne allen Zweifel konnte diese Welt, so wie wir sie erfahren, mit all ihrer Vielfalt an Formen und Bewegungen, nur und aus nichts anderem entstehen als aus dem absoluten und freien Willen Gottes, der über alles herrscht und regiert.
Sir Isaac Newton (1643-1727), englischer Physiker, Mathematiker und Astronom

Und mein liebster:

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker


Ich kann nicht nachvollziehen, dass man diesem Hawking irgendetwas abgewinnen kann, denn zuletzt bleibt alles Glauben. Er als bekennender Atheist dürfte sehr sehr wenig davon gehabt haben, dementsprechend sah seine Forschung aus.
Aber das wäre einen neuen Fred wert, wenn es den noch nicht gibt.
Hier geht es darum, welche Macht hat Glauben und nicht: Welche Macht hat ein Atheist in seinem Revolte gegen Gott.
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